• Die FROHE Botschaft Jesus Christus, Sohn des allein wahren Gottes hatte nichts mit seiner Kreuzigung zu tun...

    Nur ohne seinen Tod müssten wir immer noch die angeordneten Opfer, die Moses angeordnet hat schlachten....

    Dieser Zusammenhang ist Dir leider bis heute fremd geblieben...

    Falsch Bogi111, Du scheinst die ablehnende Haltung Jesus Christus gegenüber dem damals vorherrschenden extrem umfangreichen, sinnlosen, höchstens finanziell lohnenswerten Opferkult nicht verstanden zu haben.

    Warum wohl warf er die Opfertierverkäufer aus dem Tempel? Und wie verstehst Du denn die folgenden Worte? Mt.9,13 könnte auch an Dich gerichtet sein-

    Zitat

    Mt 9,13 Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

    Mt 12,7 Wenn ihr aber wüsstet, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer«, dann hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.

    Die Vergebungskriterien seitens unserem barmherzigen Vater im Himmel erklärte sein Sohn Jesus im Gleichnis vom Verlorenen Sohn, so auch lehrte Jesus auchMt 6,14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.

    So, und der Ehebrecherin -die sie steinigen wollten, was Jesus geschickt verhinderte legte er ans Herz, künftig mit Sündigen aufzuhören. Überhaupt ging es Jesus und somit auch dem allein wahren Gott darum...Sünde allmählich bis vollkommen aus der Welt zu schaffen. Und dies auf höchst humane, nachhaltige Art.

    Die Verlorenen Schafe des Hauses Israel mussten zuerst aufgeklärt werden mittels welcher Gesetzeswerke sie vor dem allein wahren Gott in keinster Weise als Gerechte bestehen konnten.

    Warum wohl machte Jesus die Gültigkeit der bisher gepredigten Gesetze und Propheten von der gelebten Liebe abhängig? Warum lehrte dann auch Paulus, dass mittels aufrichtig gelebter Liebe das Gesetz erfüllt werde?

    ALLE, Jesus Christus, seine Jünger und insbesondere Apostel Paulus ermahnten, künftig allmählich bis vollkommen mit Sündigen aufzuhören.

    Wäre man in den letzten 1700 Jahren dabei geblieben, das durch Jesus Christus ins Leben gerufene Evangelium Reiches -seines- Gottes überall in der Welt zu verbreiten, und auch dass hierfür Sünder sich zu Gerechten bekehren sollten, sähe es seither auf unserem Erdball extrem friedlicher aus. Dessen sind wir jesustreuen Christen vollkommen überzeugt.

  • Falsch Bogi111, Du scheinst die ablehnende Haltung Jesus Christus gegenüber dem damals vorherrschenden extrem umfangreichen, sinnlosen, höchstens finanziell lohnenswerten Opferkult nicht verstanden zu haben.

    Auch diesen Sinn hast Du nicht verstanden...Wann ist der Vorhang zwischen dem Heiligen und Allerheiligen gerissen?

    Erst danach , nach dem Tode Jesus, war der "Opferkult" aufgehoben!!!

    Warum wohl warf er die Opfertierverkäufer aus dem Tempel?

    Überlege mal...

    Und wie verstehst Du denn die folgenden Worte? Mt.9,13 könnte auch an Dich gerichtet sein-

    Ist doch logisch, wenn ich mich meiner Sündhaftigkeit bewusst bin und Vergebung erfahren habe, werde ich mich anderen dankbarer zuwenden.... Das Prinzip galt schon zu allen Zeiten!

    Siehe Psalm 22

    2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bleibst fern meiner Rettung, den Worten meines Schreiens?

    3 Mein Gott, ich rufe bei Tag, doch du gibst keine Antwort; und bei Nacht, doch ich finde keine Ruhe.

    4 Aber du bist heilig, du thronst über dem Lobpreis Israels.

    5 Dir haben unsere Väter vertraut, sie haben vertraut und du hast sie gerettet.

    6 Zu dir riefen sie und wurden befreit, dir vertrauten sie und wurden nicht zuschanden.

    7 Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, der Leute Spott, vom Volk verachtet.........................

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

    Einmal editiert, zuletzt von Bogi111 (9. Januar 2024 um 18:34)

  • Überhaupt ging es Jesus und somit auch dem allein wahren Gott darum...Sünde allmählich bis vollkommen aus der Welt zu schaffen.

    Ganz genau! Und gerade am Kreuz von Golgatha ist dies geschehen! ➡ Siehe 1. Johannes 2, 2 :

    Zitat

    Und er selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

    Warum wohl machte Jesus die Gültigkeit der bisher gepredigten Gesetze und Propheten von der gelebten Liebe abhängig? Warum lehrte dann auch Paulus, dass mittels aufrichtig gelebter Liebe das Gesetz erfüllt werde?

    Es gibt keine größere Liebe als jene die am Kreuz von Golgatha geschehen ist! „Es ist keine größere Liebe als wenn jemand lässt sein Leben für seine Freunde!” (Johannes 15,13)

    -----> siehe: https://www.bibleserver.com/de/verse/Johannes15,13

    Auf Golgatha war Jesu Liebe so groß, dass ER die ganze Sündenlast der Welt auf sich genommen hat! „Und das ist gewisslich wahr!”

    Das Buch

    Die allergrößte Liebe beweist ein Mensch, der sein Leben für seine Freunde ganz hingibt.

    Genau das passierte am Freitag, 14. Nisan/ 3. April 33 n.Chr. auf dem Hügel Golgatha binnen 6 Stunden!

    „Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha!”

    1.) Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha, der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah, das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld, das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.
    2.) Nun in heilgem Stilleschweigen stehen wir auf Golgatha. Tief und tiefer wir uns neigen vor dem Wunder, das geschah, als der Freie ward zum Knechte und der Größte ganz gering, als für Sünder der Gerechte in des Todes Rachen ging.
    3.) Doch ob tausend Todesnächte liegen über Golgatha, ob der Hölle Lügenmächte triumphieren fern und nah, dennoch dringt als Überwinder Christus durch des Sterbens Tor; und die sonst des Todes Kinder, führt zum Leben er empor.
    4.) Schweigen müssen nun die Feinde vor dem Sieg von Golgatha. Die begnadigte Gemeinde sagt zu Christi Wegen: Ja! Ja, wir danken deinen Schmerzen; ja, wir preisen deine Treu; ja, wir dienen dir von Herzen; ja, du machst einst alles neu.

    Evangelische Gesangbuch, Lied NR. 93
    Text: Friedrich von Bodelschwingh 1938
    Melodie: Richard Lörcher (1946) 1949

  • Ich habe es so verstanden: Die 10 Gebote, zu Mose Zeit gegeben, dienten zur Erkennung unserer Sünden, denn niemand konnte und kann sie einhalten. Auch nur mit einer Sündenübertretung wäre es nicht möglich, in Gottes Reich zu gelangen. Daher gab Gott den Ausweg, seinen Sohn Jesus zu senden, damit er am Kreuz unsere Sünden abtilgt, damit die früher gebrachten Opfer abgelöst werden und wir als Menschen frei. Mit dem "Herzbrechen" der Menschen meinte ich die Anerkennung unserer Schuld gegenüber Gott und der damit verbundenen Demut, damit uns Gott das versprochene neue Herz schenken kann, in den er seinen Geist gelegt hat. Unsere Schuld wurde vergeben, um uns von Gott verändern zu lassen, weil uns dass mit menschlicher Kraft nicht möglich ist. Somit können wir zukünftig die Lichter in einer dunklen Welt sein.

    In der Offenbahrung 3,8 steht: "Ich kenne Deine Werke. Sieh, ich habe vor Dir eine offene Tür gegeben, und niemand kann sie zuschließen. Denn Du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet."

    Für mich bedeutet es, mit meinen Gaben unter der Führung des Heiligen Geistes in der Welt und der Gemeinde zu dienen. Als Christen können wir gegenüber dem Bösen in der Welt gemeinsam eine Festung bilden, um dem Bösen Widerstand zu leisten bis unser Herr wiederkommt.

  • Ich habe es so verstanden: Die 10 Gebote, zu Mose Zeit gegeben, dienten zur Erkennung unserer Sünden, denn niemand konnte und kann sie einhalten. Auch nur mit einer Sündenübertretung wäre es nicht möglich, in Gottes Reich zu gelangen.

    Paulus bezog nachfolgende Worte nicht auf die Gebote (die er in Römer 13, 8-10 ebenfalls als Gesetze bezeichnet, die durch gelebte Liebe sozusagen automatisch erfüllt werden) Dass es unmöglich gewesen sei oder sein wird, ein nurmehr sünndloses, gottgefälliges Leben zu beginnen und beizubehalten, steht nirgends in der Bibel im Gegenteil.

    Röm 3,20 Denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch vor ihm gerecht sein. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

    Zitat

    Apg 13,38 So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass euch durch ihn (nicht durch die Kreuzigung)!Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,


    Unsere Schuld wurde vergeben,

    um uns von Gott verändern zu lassen, weil uns dass mit menschlicher Kraft nicht möglich ist. Somit können wir zukünftig die Lichter in einer dunklen Welt sein.

    Wer aufrichtig begangene Sünden bereut, dem vergab und vergibt Gott deren Schuld. Gott, unser Vater im Himmel gab uns Menschen ganz klare Verhaltensanweisung durch Jesus Christus, der dann nach Kreuzigung und Auferstehung im Missionsauftrag seinen Jünger und Aposteln auftrug, weiterzulehren, was sie von ihm im Hinblick auf das Realisieren Gottes Reiches, wie im Himmel und auf Erden gelernt haben.

    Ja, bei Evangelisationen, bei denen ich zugegen war, wurde allen, welche ihr "Übergabegebet" gesprochen haben und glaubten sie müssten gar nichts tun um ins Himmelreich Gottes zu gelangen, durch Jesus Kreuzigung sei dies für die es glaubten so oder so gewährleistet....und Gott käme dann und würde sie entsprechend verändern, um seinem Sohn ähnlich werden zu können.

    Zitat von Rose

    um uns von Gott verändern zu lassen, weil uns dass mit menschlicher Kraft nicht möglich ist.

    Jesus gab den Auftrag:Lehrt sie halten, Johannes regte an sich zu reinigen, l1Joh 3,3 Und jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist.

    Paulus, Jakobus und Petrus ermahnten auch, alles was von der Liebe Gottes, unserm Vater im Himmel trennt, seinem durch Jesus mitgeteilten WILLEN widerspricht abzulegen, um so am Reich Gottes anteilig zu werden....wo Gottes Widersacher niemanden mehr zu Werkzeugen seiner Bosheit versuchen, beeinflussen kann.

    Zitat

    Eph 4,22 Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Eph 4,25 Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind

    .Kol 3,8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde ;Jak 1,21 Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen .1Petr 2,1 So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede

  • Zitat

    Zitat von renato23

    Und wie verstehst Du denn die folgenden Worte? Mt.9,13 könnte auch an Dich gerichtet sein-

    Deine Anwort passt aber keineswegs zur folgenden klaren Äusserung in Mt.9,13 oder auch 12,7, was unmissverständlich zeigt, dass der alleinwahre glaubwürdige Gott, sein himmlischer Vater nie an jedwelchen Opfern interessiert war und dass Jesus gekommen sei Sünder zu rufen....(und zu motivieren,lehren, sich ebenfalls zu Gerechten zu verändern, weil dies für das Evangelium Reiches Gottes von höchster Wichtigkeit ist.)

    Zitat

    Mt 9,13 Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder

    .Mt 12,7 Wenn ihr aber wüsstet, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer«, dann hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.

    Zitat von Bogi111

    Ist doch logisch, wenn ich mich meiner Sündhaftigkeit bewusst bin und Vergebung erfahren habe, werde ich mich anderen dankbarer zuwenden.... Das Prinzip galt schon zu allen Zeiten! Siehe Psalm 22

    Ja, es ist logisch, dass wenn man selbstkritisch erkennt, durch was für Sünden man dereinst der Sünde Knecht geworden ist, von der Liebe Gottes jeweils getrennt, biblisch Tod war....

    , man diese vor Gott, oder seinem Sohn Jesus bekennt, bereut und davon künftig abkehrt..... sich der Vergebung gottseits bewusst wird, und künftig ein nurmehr gottgefälliges Leben beginnt und beibehält.....(nurmehr geistlich gesinnt, was auf das wahrhaftige Innewohnen des Hl.Geistes Gottes hinweist..

  • Mit dem "Herzbrechen" der Menschen meinte ich die Anerkennung unserer Schuld gegenüber Gott und der damit verbundenen Demut, damit uns Gott das versprochene neue Herz schenken kann, in den er seinen Geist gelegt hat. Unsere Schuld wurde vergeben, um uns von Gott verändern zu lassen, weil uns dass mit menschlicher Kraft nicht möglich ist.

    Das nennt die Bibel "Stolz".

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Sterbende habe ich im Leben öfters begleitet, habe Tage vor ihrem Tod noch mit ihnen gesprochen, wenn sie geistig klar bei Verstand waren. Mit ist aufgefallen, dass sie gern noch länger mit mir geredet hätten so als wollten sie sagen: Nimm Dir ruhig die Zeit, geh noch nicht. Bleib noch bei mir. Rede noch mit mir und lass mich Deine Nähe spüren bevor ich gehe, denn dann können wir nicht mehr reden. Sie kamen mir aber eher wie Reisende vor als würden sie sich für eine längere Reise fertig machen zu der ich nicht mitkommen und die deshalb noch die Nähe zu mir auskosten wollten bevor sich auf den Weg machen. Sie haben auf mich nicht den Eindruck gemacht als würde ihre Existenz mit dem Tod endültig und fuer immer ausgelöscht werden. Sie wussten irgendwie, dass sie durch eine Tür in eine andere Welt schreiten würden.

    Einige Sterbende lagen nur mit "spitzer Nase", eingefallenem Gesicht, "Dreieck" und offenem Mund und warteten auf die "Zugreise".

    Manche hatten Angst und krallen sich am Bett und den Angehörigen fest, sie fürchteten sich vor dem "Danach".

    Ich hatte eine Krebspatient betreut Mitte Fünfzig. Vormittags hatten wir noch kommuniziert. Mittags komme ich an ihr Bett und sie sitzt aufrecht mit dem Rücken an der Wand im Bett und starrt mit starrem Blick und offenen Augen an die gegenüberliegende Wand. Der Tod trat unerwartet für sie plötzlich ein wodurch sie erstarrte.

    Eine Bekannte ist nach dem Abendbrotessen plötzlich im Krankenhaus verstorben womit sie wohl selbst nicht gerechnet hat. Auf einmal lag sie tot im Bett, 70 Jahre alt.

    Ein Angehöriger von mir wurde vor seinem Tod sediert und man fragte:"Sollen wir ihn zurückholen oder den Tod erleichtern ? Es wurde Morphium gegeben bis zum Tod." Dann wären alle erleichtert.

    Ein früherer Nachbar von mir war schon 90 Jahre alt und zog sich eines Tages einen sehr schicken teuren Anzug mit Krawatte, Schlips usw. an. Ich fragte ihn, warum er das tue und er sagte, er mache sich reisefertig. An nächsten Tag starb er in seiner Wohnung.

    Ein anderer Bekannter machte sich ebenfalls schick und kleidete sich gut eingelebt ein und hat mich ihn rundum mehrmals zu fotografieren. Ich solle die Fotos haben. Drei Tage später sah ich wie er vor seiner Wohnung in einem Notarztwagen sarb, während man vergeblich versuchte, ihn wiederzubeleben.

    Sie wissen es, dass sie bald sterben werden.

    Meine Großmutter sagte beim Lesen der Todesanzeigen in der Zeitung: "Dann bin ich ja auch bald dran !"

    Und mein Vater, der im Zweiten Weltkrieg Übles erlebt hat, sagte:" Das Leben hier auf dieser Welt auf dieser Erde ist schon so hart und dann hat man das Sterben und den Tod auch noch vor sich. Was für eine Zumutung !"

    Ein anderer Bekannter sagte mir immer: "Ich hab doch solche Angst vorm Sterben !". Ein Geistlicher besuchte in dieser Situation manchmal und dann bekam er noch mehr Angst. Als er dann starb, musste er sehr leiden.

    Eine ältere bekannte Frau hat etwa eine Woche zum Sterben gebraucht. Sie war schon über 80 und es für sie wie Bergsteigen, körperlich anstrengend.

    Andere haben sich vom Nachmittag bis in den Abend, die ganze Nacht durch und den nächsten Vormittag gequält und haben gelitten bis Mittags der Tod kam.

    Das ist halt sehr individuell und verschieden.

    Aber jedes Mal hatte ich das Empfinden, dass der Körper, der nun tot war nicht den Tod der Person bedeutete. Diese war nur nicht mehr im Körper, sondern hatte sich davon abgelöst.

    Jedesmal hatte ich das Gefühl, dass es hier immer um existentielle Fragen ging und immer um die Frage der Beziehung zu Gott selbst.

    Einmal editiert, zuletzt von Lothar60 (15. Januar 2024 um 17:17)

  • Deine Anwort passt aber keineswegs zur folgenden klaren Äusserung in Mt.9,13

    Alle Deine Postings, bzw. Deine Haltung zum AT passen nicht zu Mk 7,8-13 wo Jesus ausdrücklich die von Mose verkündeten Gebote als von Gott gegeben ausweist.

    Warum dann Deine Kritik, wenn jemand anderer vielleicht selektiv ist?

    Liebe Grüße, Heimo

  • Muss man immer die Wahrheit sagen ?

    Meines Erachtens gibt es Situationen in denen man auch lügen darf:

    Nur ein Beispiel:

    Das jüdische Mädchen Anne Frank versteckte sich im Hinterhaus in Amsterdam, Prinsengracht 263: ein Wohnhaus neben zwei Lagerhäusern. Durch beständige Lüge wurde von ihrem sozialen Umfeld dafür gesorgt, dass die Nazis nicht auf sie aufmerksam wurden, damit die Wahrheit nicht herausommt. Irgendwann sagte jemand die Wahrheit und entdeckte die Wahrheit: Am 4. August 1944 wird sie zusammen mit den anderen Untergetauchten von Polizisten entdeckt und verhaftet, um schließlich in Auschwitz ermordet zu werden. Drei Monate vor Kriegsende und Kapitulation Deutschlands ist Anne Frank bereits tot.

    Meines Erachtens darf man das Böse belügen, wenn man damit Unheil abwenden und Leben retten kann.

    Andererseits hat beispielsweise Petrus auch gelogen, um sein eigenes Leben zu retten. Beim letzten gemeinsamen Mahl kündigt Jesus Petrus an, er werde ihn noch in derselben Nacht dreimal verleugnen. Jesus Christus hat das nicht gutgeheissen.

    Wenn sch beispielsweise ein Christ in Nordkorea öffentlich zu Jesus Christus bekennt, hat er wohl sein Leben verwirkt. Das kann auch im Iran passieren. Darf man also Jesus Christus verleugnen, um sich vor dem Bösen zu schützen, um Folterungen zu entgehen ? Oder sollte man besser für seinen Glauben sterben ?

    2 Mal editiert, zuletzt von Lothar60 (2. Februar 2024 um 16:56)

  • Deine Anwort passt aber keineswegs zur folgenden klaren Äusserung in Mt.9,13

    Alle Deine Postings, bzw. Deine Haltung zum AT passen nicht zu Mk 7,8-13 wo Jesus ausdrücklich die von Mose verkündeten Gebote als von Gott gegeben ausweist.

    Warum dann Deine Kritik, wenn jemand anderer vielleicht selektiv ist?

    Lieber HeimoW

    Jesus Christus übernahm lediglich die in der Torah stehenden GEBOTE, aber keinesfalls jedwelche Gesetze und Propheten, die mit gelebter Liebe zu Gott, unserm Vater im Himmel den Nächsten und sich UNVEREINBAR waren.

    Zitat

    Mt 22,36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt[2]« 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.


    Hier der Aufruf Jesus bezüglich Erfüllung der Gesetze und Propheten, wie sie für seine Nachfolger gelten.:

    Zitat

    Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten

    Dies kam Jesus zu erfüllen. Vom einstigen mosaischen Gesetz, das die Vergeltung von Bösem mit Bösem erforderte 3 Mose 24,19/20 riet Jesus ja ebenso ab, wie er ja gekonnt die Steinigung einer Ehebrecherin verhinderte,

    Wie sollte man den Bösen überwinden, wenn man solche mosaische Gesetze Mose befolgte welche zu Bosheiten somit Gottlosigkeiten aller Art nötigten? Jesus nannte wohl jene VERLORENE Schafe des Hauses Israel, die unwissentlich zu eigentlichen Sündern wurden wenn sie gewisse GESETZESWERKE tätigten.

    Zitat

    Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.

    Ab wann wurde eigentlich das EINZIGE Evangelium Jesus Christus Reich Gottes betreffend verdreht? Womöglich zur selben Zeit, wo kirchenseits das SYMBOL für das mit Jesus Christus begonnene CHRISTENTUM, durch das Kreuz, den Kruzifix ersetzt wurde?

  • Muss man immer die Wahrheit sagen ?

    Meines Erachtens gibt es Situationen in denen man auch lügen darf:

    Nur ein Beispiel:

    Also in erster Linie verstehe ich das Gebot: Du sollst kein falsches Zeugnis wider Deinen Nächsten, als Verzicht einen Nächsten zu verleumden, Unwahrheiten aus Eigennutz oder weshalb auch immer über ihn zu verbreiten.

    Ich sehe es auch so, dass es auch Situationen gibt, in denen man -gottseits folgenlos- unterlassen kann die Wahrheit zu sagen. Sich zu Jesus Christus bekennen sollte insbesodere im Herzen -und daraus resultierenden guten Taten- erfolgen.

    Wenn man in Ländern wo Christen ihres Glaubens wegen verfolgt werden, da ist es m.E. Kein Verleugnen Jesus Christus, wenn man nicht öffentlich darüber Zeugnis ablegt, sondern seinen Lehren getreu lebt. Wie gesagt, das ist meine persönliche Ansicht.

    Wenn sch beispielsweise ein Christ in Nordkorea öffentlich zu Jesus Christus bekennt, hat er wohl sein Leben verwirkt. Das kann auch im Iran passieren. Darf man also Jesus Christus verleugnen, um sich vor dem Bösen zu schützen, um Folterungen zu entgehen ? Oder sollte man besser für seinen Glauben sterben ?

  • Es gibt weniger Dramatisches, welches - nach einer Predigt des großartigen Seelsorgers Johann Fichtberger (+) - die Lüge geradezu fordert :

    Wird Dir eine Frage gestellt, zu der der Fragende nicht berechtigt ist und die zudem Dein Urpersönliches, Privatestes, Intimstes betrifft - so ist Dein Selbstschutz - sehr oft eben eine Lüge.


    (Ich habe solches miterlebt !!!)

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Es gibt weniger Dramatisches, welches - nach einer Predigt des grossartigen Seelsorgers Johann Fichtberger (+) - die Lüge geradezu fordert :

    Du glaubst also, dass die Lüge in manchen, wenn auch in "wenigen" dramatischen Situationen "geradezu gefordert" ist, obwohl uns die Bibel Lüge verbietet?

  • Es gibt weniger Dramatisches, welches - nach einer Predigt des grossartigen Seelsorgers Johann Fichtberger (+) - die Lüge geradezu fordert :

    Du glaubst also, dass die Lüge in manchen, wenn auch in "wenigen" dramatischen Situationen "geradezu gefordert" ist, obwohl uns die Bibel Lüge verbietet?

    Wo verbietet die Bibel die Lüge ? - Ja, ich weiß, sie betont die - dies ja auch in sehr verschiedener Bedeutung "Wahrheit" - - - - Ich habe einmal in dre Gemeinde ( ! ) eine impertinente Frage - so zwischen Tür und Angel gestellt - mitbekommen. die Rettung gegen diese Provokation war eben - eine Lüge. So, dann habe ich mir ein Jahr anhören müssen :" so geht man in der Gemeinde mit einer Lüge !!! um !!! Wegen SEINER provokanten, unsittlichen Frage war er ja - überhaupt nicht empört !

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Das nennt die Bibel "Stolz".

    Wer das nicht für sich zugeben kann, das er Sünder ist, das er der Neugeburt durch Jesus bedarf!!!

    :?: :?: :?:

    Mit dem "Herzbrechen" der Menschen meinte ich die Anerkennung unserer Schuld gegenüber Gott und der damit verbundenen Demut, damit uns Gott das versprochene neue Herz schenken kann,

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Wer das nicht für sich zugeben kann, das er Sünder ist, das er der Neugeburt durch Jesus bedarf!!!

    Man könnte meinen, Jesus hätte sich all die Verfolgungen und letztendlich Kreuzigung ersparen können, um die längst fällig gewesene Wahrheit über glaubwürdige Göttlichkeit und Verhaltens- und Vergebungsanweisungen desselben, um menschseits Erlösung aus einstiger Sündenknechtschaft - - und dadurch eine geistliche Neugeburt aus Gott erleben und beibehalten zu können.

    Mit dem "Herzbrechen" der Menschen meinte ich die Anerkennung unserer Schuld gegenüber Gott und der damit verbundenen Demut, damit uns Gott das versprochene neue Herz schenken kann,

    Nach dem Bekenntnis vor Gott, betreffend einstigem sündigen Reden, Verhalten gegenüber Mitmenschen , sollten sich solche nach der Vergebung gottseits doch aufmachen, den alten sündigen Menschen abzulegen, sich zu reinigen wie Jesus rein war.

    Denn selig sind die reinen Herzens geworden sind, denn sie werden Gott (also den wahren durch seinen Sohn Jesus offenbarten) in der Bibel und sein segensreiches Wirken im Alltag erkennen, erleben.

  • Du glaubst also, dass die Lüge in manchen, wenn auch in "wenigen" dramatischen Situationen "geradezu gefordert" ist, obwohl uns die Bibel Lüge verbietet?

    Ich denke, die Bibel (eigentlich Gott) verbietet in erster Linie das "falsche Zeugnis" - und das in einer Zeit und Gesellschaft, wo die Rechtsprechung überwiegend auf die zeugen aussagen angewiesen war. Den forensischen Sachbeweis gab es praktisch nie. Und das Thema der Zeugenaussagen findet sich mehrfach in der Heiligen Schrift, nicht nur in den 10 Geboten (z.B. Ex 23 - keine falschen Zeugenaussagen auch nicht zugunsten des Schwachen vs.3)

    Das einzige was mir zu "Lüge" einfällt ist die Aufforderung Jesu "wahrhaftig" zu sein.

    Liebe Grüße, Heimo

  • Du glaubst also, dass die Lüge in manchen, wenn auch in "wenigen" dramatischen Situationen "geradezu gefordert" ist, obwohl uns die Bibel Lüge verbietet?

    Ich denke, die Bibel (eigentlich Gott) verbietet in erster Linie das "falsche Zeugnis" - und das in einer Zeit und Gesellschaft, wo die Rechtsprechung überwiegend auf die zeugen aussagen angewiesen war. Den forensischen Sachbeweis gab es praktisch nie. Und das Thema der Zeugenaussagen findet sich mehrfach in der Heiligen Schrift, nicht nur in den 10 Geboten (z.B. Ex 23 - keine falschen Zeugenaussagen auch nicht zugunsten des Schwachen vs.3)

    Das einzige was mir zu "Lüge" einfällt ist die Aufforderung Jesu "wahrhaftig" zu sein.

    Ein paar Aussagen, die nicht direkt im Zusammenhang mit "Zeugenschaft" stehen,
    nach der Lutherbibel 2017:
    ▶️ "Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes." Offenbarung 21,27
    ▶️ "Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Hurer und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod." Offenbarung 21,8
    ▶️ "sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ruchlosen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern, 10 den Unzüchtigen, den Knabenschändern, den Menschenhändlern, den Lügnern, den Meineidigen und wenn noch etwas anderes der heilsamen Lehre entgegensteht". 1. Timotheus 1,9.10
    ▶️ "Lügenmäuler sind dem HERRN ein Gräuel; die aber treulich handeln, gefallen ihm." Sprüche 12,22
    ▶️ "Du vernichtest die Lügner; dem HERRN sind ein Gräuel die Blutgierigen und Falschen." Psalm 5,7
    ▶️ "Falsche Leute dürfen in meinem Hause nicht bleiben, die Lügner bestehen nicht vor mir." Psalm 101,7
    ▶️ "Ihr sollt nicht stehlen noch lügen noch betrügerisch handeln einer mit dem andern." 3. Mose 19,11