Inspiration

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Inspiration

      Hallo,

      wie seht ihr die Inspiration der Bibel? Verbal inspiriert? Gedankeninspiriert? Was völlig anderes?

      Ich persönlich denke, dass sie Gedankeninspiriert ist.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Wie ist die Bibel inspiriert? 13
      1.  
        Gedanklich (11) 85%
      2.  
        Verbal (3) 23%
      3.  
        Anderes (bitte erklären!) (1) 8%
      Hallo,

      hier eine Umfrage dazu.

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jan () aus folgendem Grund: Zahl der Antwortmöglichkeiten erhöht

    • Wenn dort im Text steht, dass es z.B. ein Engel diktiert hat ; oder wenn irgendwelche ausgeklügelten Psalmen sogar tiefergründige "Bibelcodes" enthalten oder einfach so perfekte göttliche Wahrheit enthalten -auch in der Formulierung- dass es sich nicht ein Mensch erdacht haben kann,... dann denke ich mir, dass es verbale Inspiration war. Und zwar wie gesagt der Großteil der Bibel, vermute ich.

      Hingegen wenn Paulus in seinen Briefen sogar nach seiner eigenen Meinung und der römischen Kultur, der er entstammt, Gebote formuliert (z.B. für einen Mann ziemt es sich nicht lange Haare zu haben oder Frauen müssen in der Gemeinde schweigen), dann vermute ich schon, dass Gott ihn gedanklich dazu angeregt hat soetwas zu schreiben, weil die Christen das damals so gebraucht haben, aber es ist für spätere Generationen zu missführend formuliert um direkt ewigwahre Worte von Gott zu sein, der wohl eine tiefere Wahrheit dargestellt hätte, die so für jeden zutrifft (,also keine verbale Inspiration)

    • @Jan
      Wie würdest Du es aber im Bezug auf die vielen Sprachen der Welt, in die die Bibel übersetzt wurde, erklären? Nicht jede Sprache hat den gleichen Wortschatz. Es sind manchmal Unterschiede von mehreren Tausend Worten. Die Deutsche Sprache gehört z.B. zu den ärmeren. Wenn ich etwas in der Bibel suche oder studiere, nehme ich mir GRUNDSÄTZLICH nicht nur verschiedene Übersetzungen zur Hand, sondern (vor allem) Bibeln in anderen Sprachen. Da gehen schon oft die Augen auf.

      Deshalb gilt für mich ein Biblisches Prinzip: NUR DER HEILIGE GEIST kann einen in die Wahrheit führen. Dehalb ist es ein Muss um den HG zu bitten, bevor man die Schrift zum Verstehen "aufschlägt"...denn schließlich ist die Bibel auch in Seiner Sprache geschrieben. :rolleyes:
    • @Stofi: Ich rede hier von Inspiration des Urtextes. Die verschiedenen Übersetzungen ertfernen sich alle vom ursprünglichen Text und manche Bibeln wie "Hoffnung für Alle" übernehmen nur noch den Gedanken und versuchen nicht am Wortlaut zu bleiben.

      Das ist der große Nachteil im Christentum, dass wir nur Interpretationen der Hl.Schrift haben, nicht so wie der Muslime, die beim Orginal bleiben. Würden wir alle Hebräisch und Altgriechisch lernen (wie z.B. Juden als Kinder in ihrer Bibelschule) und somit den Urtext, die wahren Worte Gottes, lesen können, dann gäbe es sicherlich viel weniger Unstimmigkeiten zwischen den Konfessionen , viele Christen würden die Wahrheit erkennen, die ihnen zuvor verfälscht gepredigt wurde.

    • Gott hat die Sprache der Himmel und die Sprache der Himmel wird in jeden Menschen in seine Sprache übersetzt, in den Menschen die Gott sich nimmt um sein Sprachrohr zu sein bzw.zu wirken. Man kann auch sagen, das Gott in das Bewußtsein des Propheten hineinwirkt durch Inspiration und das er es in Worten ausgedrückt wird.
    • Jan schrieb:

      @Stofi: Ich rede hier von Inspiration des Urtextes. Die verschiedenen Übersetzungen ertfernen sich alle vom ursprünglichen Text und manche Bibeln wie "Hoffnung für Alle" übernehmen nur noch den Gedanken und versuchen nicht am Wortlaut zu bleiben.

      Das ist der große Nachteil im Christentum, dass wir nur Interpretationen der Hl.Schrift haben, nicht so wie der Muslime, die beim Orginal bleiben. Würden wir alle Hebräisch und Altgriechisch lernen (wie z.B. Juden als Kinder in ihrer Bibelschule) und somit den Urtext, die wahren Worte Gottes, lesen können, dann gäbe es sicherlich viel weniger Unstimmigkeiten zwischen den Konfessionen , viele Christen würden die Wahrheit erkennen, die ihnen zuvor verfälscht gepredigt wurde.
      Hi

      Ich glaube, es ist gar nicht notwendig den Urtext zu kennen um ewiges Seelenheil zu erlangen. Die Botschaft Jesu ist einfach und klar und für jeden verständlich, egal ob es nun eine Übersetzung ist oder nicht.

      Gruss
      DonDOmi
    • Warum hat Paulus die verschiedenen Gemeinden besucht, es gab sie schon dazumal. Weil immer bestimmte Menschen zu einander finden, so ist es im Leben und auch in den Religionen.

      Alles ist Bewußtsein, auch in den Gemeinden. Wie oft sagt einer ich muß mir eine neue Gemeinde suchen, die gibt oder bringt mir nichts mehr, mit neuen Menschen konfrontiert werden. Das ist dann wieder eine neue Herausforderung.

      Jede Gemeinde hat andere Schwerpunkte, will ich neue Aspekte kennenlernen, will ich im geistigen wachsen und reifen, dann werde ich mich dem neu stellen und um Führung bitten, das Gott mich dahin führt, wo er mich haben wll.
    • Stofi schrieb:

      Wenn die Botschaft Jesus so klar und für JEDEN verständlich ist, warum haben wir, dMn so viele Kirchen und Gemeinden und Glaubensrichtungen?
      Viele Glaubensrichtungen unterscheiden sich gar nicht so stark. Aber eigentlich alle setzen neben der Jesulehre Schwerpunkte ausserhalb der Jesulehren. Die Adventisten setzen z.B. einen Schwerpunkt im Sabbat, in den Essensvorschriften, und mit dem Untersuchungsgericht. Daneben streitet man sich natürlich auch wahnsinnig gerne um den Rahmen, wie etwas stattzufinden hat. Dabei ist das doch so etwas nebensächliches.
      Würde man sich nur auf die Jesulehre beschränken, dann gäbe es wahrscheinlich immer noch Diskussionen, aber sie würden nicht zu verschiedenen Glaubensrichtungen führen, denn der Mittelpunkt wäre dann klar und alles andere könnte von der Liebe getragen werden.
    • Hallo,

      @DonDomi: Sicher braucht man den Urtext nicht, um gerettet zu werden. Aber für die persönliche Erkentniss, um im Glauben zu reifen kann es hilfreich sein. Insofern man persönliches Interesse daran hat und sich nciht dazu zwingt umd "heiliger" zu wirken.

      @Stofi: Jonajim sagt immer, er ist der Überzeugung, dass die meisten Irrlehren/die versch. Konfessionen durch Paulus entstehen, da er so schwer geschrieben hat, statt klar und verständlich sein Anliegen zu formulieren.

      @ingeli: Ich finde, ganz so pauschal kann man das nicht sagen. Um in Glauben zu wachsen, kann man sich natürlich neue Gemeinden udn so anschauen, und wenn die der Bibel mehr entsprechen auch wechseln, aber nicht, weil man sich woanders wohlöer fühlt, es geht allein um die Bibel!

      @DonDomi: mMn setzen wir den Schwerpunkt nicht auf die Jesuslehre sondern auf die komplette(!) Bibel. Das ist das, was im Mittelpunkt stehen sollte!

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • @DonDomi

      Hier ist zusammengefasst, kurz und klar gesagt, wer sind die Geretteten:

      Offb 14,12
      "
      Hier ist die Geduld der Heiligen!
      Hier sind, die da halten die Gebote Gottes
      und den Glauben Jesu!"


      Das, was Du als Nebensächlichkeit bezeichnest, gehört entweder zu den Geboten Gottes oder zum Charakter und Glauben Jesu. W
      ie schon gesagt wurde, es ist uns die GANZE Schrift gegeben worden.


    • Ich denke, der Heilige Geist hat Menschen angeleitet göttliche Wahrheiten in menschlichen Worten so gut verständlich wie möglich niederzuschreiben.

      Wesentlich ist aber vor allem auch die Rezeption! Nur für den vom Geist Gottes geführten Leser wird das, was zu lesen ist, wieder "Wort Gottes". Das Wunder dieses Wortes besteht unter anderem darin, dass man es durch Jahrzehnte hindurch immer wieder lesen kann und dabei ein neues (modifiziertes) Verständnis finden, das immer im aktuellen Leben seinen Platz hat. Wie die Erzählungen "lebendig" werden können ist beeindruckend. Wenn man dann noch literarische Strukturen erkennen kann oder erklärt bekommt dann wird das Wunder noch beeindruckender - jedenfalls für mich.

      Wie dieses Wunder gewirkt wurde, als "Verbalinspiration" oder anders ist sekundär. Ich halte aber eine "Verbalinspiration" für höchst unplausibel.
      Liebe Grüße, Heimo