Begegnung mit dem Islam

  • Ich möchte hier noch was sagen. Die Flüchtlingsthematik ist durch die AfD Propaganda völlig verzerrt. Wenn man sich das anschaut wie sehr der "rechte" Deutsche an den kriminellen Asylflüchtlingen leidet, denkt man dass es in Deutschland bereits "hunderte oder tausende" Terroranschläge und Massenvergewaltigungen in Kindergärten von muslimischen Erziehern gab. Man fragt sich warum nicht die Bundeswehr schon patroliert. Da sind wir Deutschen auch Weltmeister den Sachverhalt zu verzerren, nur weil sich immer mehr Deutsche deutscher fühlen wollen und dafür einen Sündenbock für hiesige Probleme brauchen.

    Aber da sind wir mit nicht alleine. Das macht so ziemlich jede Nation mit dem Finger auf andere zeigen, um damit von wahren Ursachen und Problemen abzulenken. So ungefähr sehe ich die Lage.

  • Es geht um eine massiv erhöhte Tendenz von Menschen aus gewissen Regionen, aus denen viele sich bedroht fühlen und abends Angst haben, noch hinauszugehen.

    Ich wohne zwar nicht in keiner Großstadt, aber ich fühle mich nicht bedrohter als früher. Ich fühle mich auch nicht bedrohter durch arabisch aussehende Männer als von deutschen Männern.

  • Es geht um eine massiv erhöhte Tendenz von Menschen aus gewissen Regionen, aus denen viele sich bedroht fühlen und abends Angst haben, noch hinauszugehen.
    Es sind nicht die Vietnamesen, Polen oder Kroaten, mit denen man Probleme hat. Man sieht seit Jahren die Zustände in Frankreich, England usw. Schweden ist in den letzten 20 Jahren zu einem der kriminellsten europäischen Länder geworden. Die Mordrate gleicht dem Wilden Westen – und die Haupttäter sind arabische Clans und Gangs, die sich bekriegen und mitten am helllichten Tag mit Handgranaten aufeinander losgehen.

    Willst du etwa sagen, das war früher auch so?

    Ich halte deine Darstellung für völlig AfD Propaganda verzerrt. Außerdem muss man sich die kalten Zahlen auch genau anschauen. Ich zum Beispiel bezweifle stark was du an sich dazu behauptest. Dazu kommt das "Vietnamesen, Polen oder Kroaten" nicht aus dem Nahen Osten kommen. Dazu hatte ich schon hinreichend kommentiert, du hast das anscheinend wieder ignorieren "müssen." Du bist in der Hinsicht völlig überladen und hast ein subtiles Bild von der Lage.

    Zuallererst einmal lass uns doch mal folgendes festhalten: weder in der Tagesschau noch in anderen staatlichen Medien gibt es eine differenzierte Darstellung dazu, wie genau die muslimischen Flüchtlinge Deutschland systematisch zerstören. Die Kriminalstatistiken muss man sich auch genau anschauen, wie der qualitative Gehalt genau ist. Selbst wenn du recht hättest dass die Statistik sich massiv erhöht hat muss man sich fragen woraus sich das genau ergibt, was die Ursachen sind. Du hast in der Hinsicht ganz andere Probleme. Dieser Sachverhalt ist sehr tief gefächert vor allem außenpolitisch und auch theologisch. Einer Sache musst du dir im Klaren sein: Deutschland ist nicht automatisch "besser" als Muslime nur weil du zufällig auch als Deutscher geboren wurdest ok? Das ist leider Gottes ein bisschen zu einfach oder anders ausgedrückt: man wäre dann auf AfD Propganda reingefallen.

    Ich habe dich ja bis jetzt erlebt und du hast verzerrt argumentiert.

    Man sieht seit Jahren die Zustände in Frankreich, England usw. Schweden ist in den letzten 20 Jahren zu einem der kriminellsten europäischen Länder geworden. Die Mordrate gleicht dem Wilden Westen – und die Haupttäter sind arabische Clans und Gangs, die sich bekriegen und mitten am helllichten Tag mit Handgranaten aufeinander losgehen.

    Willst du etwa sagen, das war früher auch so?

    Schau mal. Du zeigst hier keine differenzierte Meinung, sondern bist geleitet von der Idee dass das was in der EU geschieht, einfach ungerecht sein muss, nur weil es in der EU dann Kriminalität und entsprechend Opfer gibt. Und diese Aussage genießen wir mit Vorbehalt, denn dein Zitat ist mit hoher Wahrscheinlichkeit so nicht mal qualitativ richtig eingeordnet. Es gibt Ursachen. Rahmenbedingungen. Und vieles Anderes. Das übergehst du einfach. Mir geht es nicht darum Muslime reinzuwaschen, ich sage nur dass die Probleme die du hier den Muslimen vorwerfen willst, einem subtilen Bild entsprechen und auch konservativ- nationalistische Elemente beherbergen die du noch nicht mal richtig auf dem Schirm hast. Deine Statistiken sind in der Hinsicht unbrauchbar. Ich sage dir auch warum, weil Muslime auch wie du flemmen, dass der böse Westen dies und das getan hat. Du als Deutscher der Zugang zu so viel Bildung hat, müsstest hierbei den Sachvehalt dazu analysiert haben müssen und viel differenzierter antworten. Wenn ich unter den Rahmenbedingungen und Sachverhalten, die ich analysiert habe, deine Meinung verorte, komme ich zu dem Schluss, dass deine Argumente nationalistisch-konservaitv-liberlaer Natur sind. Es macht keinen Sinn so mit dir zu diskutieren. Es langweilt.

    Zu deinem restlichen Zitat möchte ich allgemein antworten:

    Die freie Welt zusammen mit der EU sind in den liberalen Atheismus oder den verbotenen raubtierkapitalistischen Christentum gepaart mit völliger sexueller Enthemmung abgedriftet, die Muslime haben in etwa die gleiche Scheiße gebaut ohne jetzt näher darauf einzugehen. Letzten Endes kommt es auf folgendes an:

    Gibt es einen Gott oder nicht? Wenn ja kommen wenn nicht alle in die Hölle und müssen für ihre Taten brennen. Muslime wie Christen. Das ist das, was ich aus den Schriften ermittelt habe.

    Ja das die Welt nun mal Scheiße ist und dass sich das ja nun mal alles so entwickelt hat hilft vor Gott nicht. Es geht um folgendes:

    Wenn man sich vor Gott nicht richtig anstrengt, undzwar qualitativ hochwertig, sondern stattdessen ein Freund der Welt sein will und ja ich weiß eine Nation muss sich um seine Interessen kümmern, verliert man. Es kommt bei Gott auf den Einzelnen an ob er sich wider erdrückender Zustände an Gott halten will oder nicht. So ungefähr läuft das. Alles andere sind Träume. Oder es gibt eben doch keinen Gott. Alice Weidel hätte es gefreut.

  • Der deutsche Adventismus und die Palästinafrage – Neutralität, Gewissen, Friedenszeugnis

    Versuch einer Einordnung und Bekanntmachen der Versöhnungsgruppen in Palästina Israel

    1. Historischer und theologischer Hintergrund

    Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland versteht sich seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert als Gemeinschaft, die das Gewissen des Einzelnen über jede politische oder nationale Loyalität stellt. Ihre Geschichte ist geprägt von Erfahrungen mit Machtmissbrauch, Krieg und Ideologisierung – insbesondere durch die Anpassung an das NS-Regime, die später kritisch aufgearbeitet wurde.

    Aus dieser Erfahrung erwuchs ein grundlegendes Prinzip: Die Kirche darf niemals in staatliche oder ethnische Konflikte hineingezogen werden.

    Diese „prophetische Neutralität“ ist nicht Gleichgültigkeit, sondern eine bewusste Form der Distanz – um das Evangelium frei von politischen Interessen zu bewahren.

    Der deutsche Adventismus steht damit in einer Linie, die bereits von den frühen amerikanischen Pionieren wie Ellen G. White und James White vertreten wurde: Die Gemeinde Christi ist „kein irdisches Königreich“, sondern eine Glaubensgemeinschaft, die allein durch Liebe, Gerechtigkeit und Gewissensfreiheit wirkt.

    2. Institutionelle Haltung in Deutschland

    Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat zur Palästinafrage bisher keine offizielle politische Erklärung abgegeben – und dies entspricht ihrer theologischen Grundhaltung.

    In ihren Verlautbarungen (z. B. über die Zeitschrift Adventisten heute, die Deutsche Vereinigung oder den Pressedienst APD) betont die Kirche:

    Ablehnung jeglicher Form von Gewalt – ob von Staaten, Gruppen oder Einzelpersonen.

    Eindeutige Distanz zu Antisemitismus und religiöser Hetze.

    Gleichzeitige Solidarität mit allen Opfern von Krieg, Vertreibung und Unterdrückung – unabhängig von Religion oder Nationalität.

    Der praktische Ausdruck dieser Haltung zeigt sich vor allem durch ADRA Deutschland (Adventist Development and Relief Agency), die im Nahen Osten humanitäre Projekte durchführt – in Israel, im Libanon, in Jordanien und im Gazastreifen.

    ADRA arbeitet nicht politisch, sondern humanitär. In den Leitlinien heißt es:

    > „ADRA hilft Menschen in Not – ohne Ansehen von Religion, Herkunft oder Geschlecht.“

    Diese humanitäre Praxis gilt als Teil des adventistischen Missionsverständnisses: Glaube wird durch Dienst und Mitleid sichtbar, nicht durch Parteinahme.

    3. Friedensethische Grundlinien

    Die adventistische Friedensethik ist international in der Erklärung

    „Official Statement on Peace“ (General Conference, 1990) zusammengefasst.

    Dort heißt es:

    > „Wir glauben, dass das Evangelium Christi Menschen dazu beruft, Friedensstifter zu sein, Gewalt zu vermeiden und an der Versöhnung aller Völker zu arbeiten.“

    In Deutschland wird diese Haltung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) durch gemeinsame Friedensinitiativen und ökumenische Dialoge konkretisiert. Dabei betonen adventistische Theologen regelmäßig:

    Das Land Israel besitzt keine heilsgeschichtliche Vorrangstellung mehr; die biblischen Verheißungen gelten geistlich, nicht territorial.

    Die Kirche Jesu Christi ist universal – sie überwindet ethnische, nationale und religiöse Grenzen.

    Gewalt kann niemals Mittel der göttlichen Gerechtigkeit sein.

    Diese Prinzipien führen in der Palästinafrage zu einer Haltung der aktiven Neutralität:

    Adventisten äußern sich nicht politisch, aber sie widersprechen jeder religiösen Begründung von Gewalt.

    Der Maßstab ist das göttliche Gebot der Nächstenliebe – verstanden als konkrete, praktische Gerechtigkeit.

    4. Deutsche Akzentsetzung: Gewissen und Verantwortung

    Deutsche Adventisten betonen besonders die Gewissensfreiheit als Grundlage aller Friedensarbeit.

    In einer pluralistischen Gesellschaft ist der Glaube nur dann glaubwürdig, wenn er nicht verordnet, sondern bezeugt wird.

    Diese Überzeugung schützt die Kirche davor, Teil politischer Polarisierungen zu werden.

    Gleichzeitig bedeutet Neutralität nicht moralische Passivität:

    In Predigten, Stellungnahmen und Bildungsarbeit wird klar, dass die Kirche berufen ist, „die Stimme für die Leidenden zu erheben“, unabhängig von Religion oder Herkunft.

    Die adventistische Friedensethik will keine Parteinahme, sondern Mitmenschlichkeit ohne Bedingungen.

    Darin liegt die eigentliche Stärke des deutschen Adventismus: Er verbindet Gewissenstreue mit Verantwortung – nicht durch politische Erklärungen, sondern durch gelebte Humanität.

    5. Fazit: Friedenszeugnis ohne Parteinahme

    Die deutsche Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten versteht die Palästinafrage nicht als geopolitische, sondern als moralisch-theologische Herausforderung.

    Ihre Stimme bleibt leise, aber konsequent:

    Keine Gewalt im Namen Gottes.

    Kein Vorrang eines Volkes vor einem anderen.

    Kein Schweigen angesichts menschlichen Leids.

    So wird die adventistische Neutralität nicht zu einem Rückzug, sondern zu einem Zeugnis des Gewissens:

    > „Frieden ist keine politische Strategie, sondern ein geistlicher Auftrag.“

    Indem sie sich weigert, sich auf eine Seite zu schlagen, erinnert die Kirche daran, dass wahrer Frieden nur dort wachsen kann, wo Menschen das Leid des anderen als ihr eigenes erkennen.

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    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Senfkorn nein, die sind natürlich nicht alle kriminell. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass man diese Massen an Menschen aufnehmen, unterbringen und integrieren muss.

    Christel ich fühle mich bei mir auf dem Land auch nicht bedroht.

    Ich sehe aber täglich Meldungen und Nachrichten über derlei Gewalttaten, Messerattacken usw.

    Nun kann man natürlich sagen: heute wird da mehr drüber berichtet, deshalb sieht man auch mehr davon. Das macht es aber nicht wirklich besser.

    Oder: der Algorithmus zeigt dir dann ständig solche Nachrichten. Das macht es aber auch nicht besser...

    Oder: das sind aber nicht nur muslimische Ausländer, sondern auch Rechtsextreme verüben Straftaten. Das macht es auch nicht besser.

    Insgesamt ist das Klima aggressiver, auf allen Seiten. Wer das nicht wahrnimmt, der ist blind, finde ich.

  • ....Schweden ist in den letzten 20 Jahren zu einem der kriminellsten europäischen Länder geworden. Die Mordrate gleicht dem Wilden Westen – und die Haupttäter sind arabische Clans und Gangs, die sich bekriegen und mitten am helllichten Tag mit Handgranaten aufeinander losgehen.

    Willst du etwa sagen, das war früher auch so?


    .....


    Aber ob die alle so religiös sind ?

    Die höchste Mordrate der Welt im Verhältnis zur Einwohnerzahl besitzt Caracas . ( Lässt deswegen der Nobelpreisanwärter dort seine Flotte vorfahren ? 🤔 )

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  • Ich möchte hier noch was sagen. Die Flüchtlingsthematik ist durch die AfD Propaganda völlig verzerrt. Wenn man sich das anschaut wie sehr der "rechte" Deutsche an den kriminellen Asylflüchtlingen leidet, denkt man dass es in Deutschland bereits "hunderte oder tausende" Terroranschläge und Massenvergewaltigungen in Kindergärten von muslimischen Erziehern gab. Man fragt sich warum nicht die Bundeswehr schon patroliert. Da sind wir Deutschen auch Weltmeister den Sachverhalt zu verzerren, nur weil sich immer mehr Deutsche deutscher fühlen wollen und dafür einen Sündenbock für hiesige Probleme brauchen.

    Aber da sind wir mit nicht alleine. Das macht so ziemlich jede Nation mit dem Finger auf andere zeigen, um damit von wahren Ursachen und Problemen abzulenken. So ungefähr sehe ich die Lage.

    Du willst die Problematik relativieren! Wir reden über den Islam und die Religion und du kommst non stop mit AFD und Flüchtlingspolitik. Mich Interessiert das nicht. Als wäre die AFD alleine dafür verantwortlich was täglich wahrnehmbar ist.

  • Du willst die Problematik relativieren!

    Wenn ich was relativieren wollte, hätte ich nicht so viel geschrieben. Über den Islam brauchen wir nicht sprechen weil das Thema zu komplex und auch zu kompliziert für dich ist. Du hättest qualitativ keine Argumente ohne dich diskreditieren zu wollen.

    Fangen wir mal so an. Kannst du ins Koran Arabische einsehen? Wenn nicht ist die Diskussion sinnlos. Weil dann kennst du dich auch kulturell zu wenig mit dem Islam aus. Das wird in die Hose gehen. Ich habe keine Lust mich nochmal so zu verausgaben. Die Diskussion würde wie in unserer Flüchtlingsdebatte enden.

  • Ich stimme allem zu, was hier geschrieben wurde, bis auf diesen einen Satz:

    Das Land Israel besitzt keine heilsgeschichtliche Vorrangstellung mehr; die biblischen Verheißungen gelten geistlich, nicht territorial.

    Die biblischen territorialen Landverheissungen, die schon Abraham gegeben wurden („vom Bach Ägyptens bis zum Euphrat” – 1Mo 15,18 u.a. ) gelten nachwievor, weil der Abrahamsbund von Gott her als "ewiger Bund" vorgesehen war! Nur darf der heutige Staat Israel 🇮🇱 (am 14. Mai 1948 gegründet) sich in unserer Zeit diese Grenzen nicht gewaltsam aneignen! Gott selbst wird diese Israel gegebenen Grenzen im Messianischen Tausendjährigem Reich vollenden!

  • Du willst die Problematik relativieren!

    Wenn ich was relativieren wollte, hätte ich nicht so viel geschrieben. Über den Islam brauchen wir nicht sprechen weil das Thema zu komplex und auch zu kompliziert für dich ist. Du hättest qualitativ keine Argumente ohne dich diskreditieren zu wollen.

    Fangen wir mal so an. Kannst du ins Koran Arabische einsehen? Wenn nicht ist die Diskussion sinnlos. Weil dann kennst du dich auch kulturell zu wenig mit dem Islam aus. Das wird in die Hose gehen. Ich habe keine Lust mich nochmal so zu verausgaben. Die Diskussion würde wie in unserer Flüchtlingsdebatte enden.

    Du bestätigst gerade, dass der Koran nur von einem arabischsprachigen Menschen vollkommen verstanden werden kann, und auf der anderen Seite nimmt sich der Islam heraus, die Wahrheit zu sein. Machen wir es bitte nicht so kompliziert. Der Koran, die Hadithe und die Tafsire sind vielleicht aufgrund ihrer Anzahl viele Schriften, aber kompliziert sind sie nicht. Sie sind sogar sehr einfach gestrickt.

    Du erinnerst mich an die typischen Dawah-Muslime in Debatten, die versuchen, den Islam als ein akademisch hochkomplexes Konstrukt zu verkaufen, nur um das Gegenüber dadurch einzuschüchtern: „Hey, da du kein Arabisch kannst, wirst du es eh nicht verstehen können.“

    „An ihren Früchten wirst du sie erkennen“ steht geschrieben. Und wenn ich mir die islamische Welt anschaue, vor allem die eher strenggläubigen Länder, dann muss ich ehrlich sagen: Ich kann da nichts Komplexes erkennen, was mich auf geistiger Ebene anspricht. Im Gegenteil – ich sehe eher Chaos! Und nein, hier ist nicht immer nur der Westen schuld.

    Eigentlich will ich auch überhaupt nicht mit dir sprechen, da es nichts bringt. Du widersprichst dir schon in der Tatsache, zwei Herren gleichzeitig dienen zu wollen – was weder im Islam noch im, ich nenne es mal, Christentum vertretbar ist. Der Islam lehnt die zentrale Kernbotschaft und das Erlösungswerk von Jesus (Kreuzigung und Auferstehung) ab. Somit bastelst du dir deine eigene Religion, was dir natürlich erlaubt ist, aber keine Basis für ein Gespräch darstellt.

    Ebenso bringt es nichts, darüber zu sprechen bzw. in Frage zu stellen, was in Deutschland und in vielen weiteren Ländern Europas abgeht. Gab es vor 10–15 Jahren in Freibädern Securitys? Mussten Weihnachtsmärkte abgesichert werden? Gab es Waffenverbotszonen in Innenstädten? Das alles nennst du „einen kleinen Teil“...

    Auch vermischst du Asyl mit Wirtschaftsflüchtlingen. Gibt es in den Maghreb-Ländern Krieg? Nein, gibt es nicht! Ebenso stellst du dir nicht die Frage: Warum suchen muslimische Flüchtlinge den in ihren Augen bösen Westen auf – das Land der Kufar? Warum? Wenn doch der Islam die ultimative Wahrheit ist, warum gehen Muslime dann nicht eher nach Saudi-Arabien? Es widerspricht sich alles!

    Und bitte komme mir nicht mit der AfD- oder Nazi-Schiene! Es gibt genügend Menschen mit Migrationshintergrund, die das ebenso sehen.

    Die Rechte, welche Muslime im Westen haben, können sie nicht ansatzweise in ihren eigenen Ländern umsetzen – aber dann hier lautstark krakeelen.

    Ich selbst spreche mit Polizisten, und die sagen ganz klar, dass die Hauptprobleme, die täglich auf den Straßen in den meisten Großstädten vorhanden sind, nicht von Rechts ausgehen, sondern von halbstarken „Messermännern“, die meist aus dem Nahen Osten kommen.

    Weder ich noch die Bevölkerung haben Lust, hier bis in die tiefsten Beurteilungen zu gehen, warum diese Männer eher dazu neigen, Gewalttaten auszuüben als andere. Das wollen wir einfach nicht. Das muss doch verständlich sein.

    Sorry, aber es ist nun mal so!

  • Fangen wir mal so an. Kannst du ins Koran Arabische einsehen? Wenn nicht ist die Diskussion sinnlos. Weil dann kennst du dich auch kulturell zu wenig mit dem Islam aus.

    Exakt übersetzt und damit inhaltlich erfasst kann der Koran schon werden. Aber dabei versteht man kaum die Faszination des Koran. Erst wenn der Koran rezitiert / auf arabisch gesungen wird, erst im Glaubensvollzug entfaltet er seine Faszination.

  • Also mich hat der Koran (deutsche Ausgabe, da ich kein Arabisch kann) eher ermüdet denn fasziniert!

    Daher bleibe ich beim Neuen Testament bzw. bei der Bibel ... !

    Da stimme ich Dir zu. - Ich habe es schon live auf Arabisch gehört und gesehen.

    Auch, wenn man Christ ist, kann man zugegeben, dass es auch andere starke Religionen gibt. Das Judentum ist auch eine sehr starke Religion.

  • Natürlich gibt es auch andere starke Religionen. Und ich denke, man muss sich beidem bewusst sein: sowohl der Ähnlichkeiten, wie auch der Unterschiede.

    Man könnte zB auch mal über eine Religion sprechen, von der Judentum, Christentum und Islam ganz viel übernommen haben, und die hierzulande kaum Thema ist: der Zoroastrismus.

    Der Kampf Gut gegen Böse, die Willensfreiheit des Menschen, die Erwartung eines Erlösers, die letzte Schlacht, der Sieg des guten Gottes, Gericht, Himmel und Hölle - alldas kommt daher und ist viel älter als das Judentum.

    Diese Elemente fehlen im alten Israel, und treten erst nach dem Exil und dem Kontakt mit den Persern (Zoroastriern) auf, das ist deutlich erkennbar.

    Das alte Israel schrieb Gut und Böse dem einen Gott zu ("Ich schaffe Heil und Unheil...") . Der Teufel war nur ein Diener Gottes. Der Mensch starb und lebte in den Nachkommen weiter bzw in einem Dämmerzustand im Totenreich.

    Erst nach dem Exil kam der Gedanke auf, dass der Teufel ein Gegner Gottes sei und beide um die Seele der Menschen kämpfen, und dass Himmel und Hölle Orte der Seele seien, dass eine göttliche Gerechtigkeit hergestellt werde und dass ein himmlischer Messias komme war ebenso ein Gedanke wie dass ein politischer Messias komme.

    Keine Religion ist in einer Höhle entstanden, sondern hat sich wechselseitig beeinflusst und geprägt.

  • Sorry, aber es ist nun mal so!

    Schau mal deine Einstellung ist schon falsch. Ich habe keine Lust mich noch weiter auf diese Diskussion einzulassen, sie raubt mir unnötig Zeit. Deine Argumente sind falsch bis schwach und ich denke nicht dass es sich lohnt mich in diesem Forum für dich zu verausgaben. Ca 80% von dem was du geschrieben hast, habe ich ohnehin schon beantwortet. Es langweilt. Deine Grundeinstellung ist schon fanatisch nationalistisch. Das ist langweilig. Ich bin dann erst mal wieder weg.