Erbsünde, Ursünde, Sündhaftigkeit

  • Warum dies noch immer auf sich warten lässt? Ab dem frühen 4. Jahrhundert befahlen die macht- und geldgierigen Oberhäupter der RKK was als christlicher Glauben zu gelten habe.

    Warum immer die Rückschau auf die Fehler der Vergangenheit, reicht es nicht die von heute zu erkennen?

    In Unserer Gemeinde leben wir die Liebe, auch wenn wir wissen nicht vollkommen zu sein!

    Aber wir wissen das wir aus Gnade Hoffnung haben und sie auch andern machen können!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Also wir sind keine Sünder mehr?
    Oder doch?

    Das erinnert mich sehr an das was Politiker so gut können müssen: Reden ohne etwas zu sagen.

  • Also wir sind keine Sünder mehr?
    Oder doch?

    Yppsi, ich kann Dir keine Absolution erteilen, aber ich weiß genau, das Jesus Dir diese Frage beantworten wird!!!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Warum dies noch immer auf sich warten lässt? Ab dem frühen 4. Jahrhundert befahlen die macht- und geldgierigen Oberhäupter der RKK was als christlicher Glauben zu gelten habe.

    Warum immer die Rückschau auf die Fehler der Vergangenheit, reicht es nicht die von heute zu erkennen?

    Weil die mit Jesus Christus Lehren für Schaffung Reiches Gottes (wie m Himmel so auf Erden) unvereinbare Glaubensdogmatik der RKK (gem.Konzilen ab 325) und durch M Luther(ab1517) sich anscheinend noch immer teils negativ auf das Glaubensleben jener Christen auswirkt, die darin verstrickt sind.

  • Weil die mit Jesus Christus Lehren für Schaffung Reiches Gottes (wie m Himmel so auf Erden) unvereinbare Glaubensdogmatik der RKK (gem.Konzilen ab 325) und durch M Luther (ab 1517) sich anscheinend noch immer teils negativ auf das Glaubensleben jener Christen auswirkt, die darin verstrickt sind.

    Hier möchte ich Dich korrigieren! Denn das vor 1700 Jahren abgehaltene erste ökumenische Konzil von Nicäa 325 – weswegen der Papst auch seine Reise in die Türkei angetreten hatte (u.a. um Katholische und Orthodoxe Kirche wieder zu vereinen und diese Spaltung innerhalb der Christenheit zu überwinden!) – war absolut auf biblisch - christlicher Grundlage abgehalten worden (!), denn 12 mal wird in den Schriften des Johannes (Apostel + Evangelist + Lieblingsjünger Jesu) die Gottheit Jesu Christi bezeugt!

    Daher würde ich so schreiben:

    Zitat

    Weil die mit Jesus Christus Lehren für Schaffung Reiches Gottes (wie m Himmel so auf Erden) unvereinbare Glaubensdogmatik der RKK (gem. Konzilen ab 553) ... sich anscheinend noch immer teils negativ auf das Glaubensleben jener Christen auswirkt, die darin verstrickt sind.

    Und warum Du, der Du doch selbst evangelisch-reformiert bist, hier Martin Luther in einem Atemzug mit den falschen Lehren der Ökumenischen Konzile NR. V bis XX nennst, ist mir wirklich schleierhaft! Luther hatte doch sehr viel Ungutes (Ablassunwesen/ Ämterhäufung/ Fronleichnam/ Heiligenver- ehrung/ Kirchenlatein/ Marienvergötzung/ Ohrenberichte/ Papstprimat/ Transubstantiation/ Zölibat) aus der Katholischen Kirche in der neuen Evangelischen Kirche abgetan! Dafür gebührt ihm – aus protestantisch-evangelischer Sicht – Lob und keine Kritik!

  • Weil die mit Jesus Christus Lehren für Schaffung Reiches Gottes (wie m Himmel so auf Erden) unvereinbare Glaubensdogmatik der RKK

    Starangel , das die neue christliche Kirche sich unter der Herrschaft der Römer entwickelte hast Du schon mitbekommen?

    Darunter wurde Jesus geboren, geflüchtet vor Herodes nach Ägypten!

    Unter diesen Verhältnissen aufgewachsen, über 30 Jahre getauft ,Gewirkt und seine Jünger vorbereitet auf ihre Aufgabe!

    Paulus als Verfolger der Gemeinde hat Christus zum Prediger für die Heiden "Umgeschult"!!!

    Dann wurden die Christen Jahrhunderte Lang verfolgt!!!

    Und jetzt stellen wir uns hin und maßen uns an über die damaligen Christen und Kirchen zu urteilen...!!!!

    Was sollen Glaubensdogmen....wenn man die Nächstenliebe, Barmherzigkeit praktiziert und Richten unterlassen hatte,

    wie es uns Jesus geboten hat...

    sich anscheinend noch immer teils negativ auf das Glaubensleben jener Christen auswirkt, die darin verstrickt sind.

    Jeder hat die Freiheit sich an die 10 Gebote zu halten und Liebe gegen Mensch und Gott zu üben!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Ich finde die Bezeichnung Erbsünde als irreführend. Für mich beinhaltet die Erbsünde zwei Aspekte:

    1. Der Mensch wird nicht bei Gott geboren sondern in der "Gottferne" und erst das Opfer Jesu hat es ermöglicht, dass ein Mensch wieder zu Gott gelangen kann

    2. Die Erbsünde ist für mich der Hang des Menschen zur Sünde

    Daher finde ich den Namen irreführend, weil er nichts mit einer Sünde zu tun hat die weitervererbt wird sondern es werden die Folgen des ersten Sündenfalls weitervererbt.

  • Daher finde ich den Namen irreführend, weil er nichts mit einer Sünde zu tun hat die weitervererbt wird sondern es werden die Folgen des ersten Sündenfalls weitervererbt.

    Ich finde, dass die Genesis 3 sehr gut zeigt, wie der Mensch ist. Er ist verführbar, wenn er meint einen Vorteil erlangen zu können.Und er übernimmt nicht gern die Verantwortung für seine Taten, da damit negative Folgen verbunden sein können. Sehr gern schiebt er die Verantwortung von sich weg, auf andere Menschen ab.

    Er ererbt diese Veranlagung.

    Zudem werden wir ohne selbst zu sündigen in sündige/ungerechte Strukturen hineingeboren. Auch das ist Erbsünde.

    Die Taufe ist nicht nur ein Bekenntnis zu Christus, gerade die Form des Untertauchens will zeigen, dass der alte Mensch/Adam begraben wird und der neue Mensch mit Christus aufersteht.

  • DonDomi ja, die Bezeichnung "Erbsünde" ist etwas missverständlich. Allerdings kann man sich informieren und darüber nachdenken, was das heißen soll.

    Es ist irgendwie wenig sinnvoll, sich über alte theologische Begriffe aufzuregen, die man heute ganz einfach nochmal neu formulieren kann (wobei dann trotzdem die Leute "Erbsünde" sagen, weil ihnen auch nichts anderes einfällt).

    Die Theologie selbst ist schon viel weiter. Wenn man sich darüber aber nicht informiert und nur auf alten Begriffen rumreitet, wie manche das tun, dann ist das natürlich wenig ergiebig.

    Christel ja, das Untertauchen symbolisiert Tod und Auferstehung. Wir machen aber gar kein Untertauchen, sondern ein Drübergießen, also eher ein Abwaschen. Die Orthodoxen tauchen das Kind oder den Erwachsenen wirklich unter, und die Freikirchen natürlich auch.

    Der Hinweis auf die Symbolik solcher Handlungen hinkt, wenn man diese Handlung ja gar nicht durchführt, zumindest, wenn man das konsequent weiterdenkt.

    Das ist so eine Sache mit Symbolen. Sie können immer nur ein Stück weit sprechen.

    Das mag zu pingelig von mir sein, und eigentlich ist es mir auch egal, aber manchmal denke ich mir das. Wir sagen da etwas, was wir ja gar nicht machen.

  • das Untertauchen symbolisiert Tod und Auferstehung. Wir machen aber gar kein Untertauchen, sondern ein Drübergießen, also eher ein Abwaschen.

    Dennoch ist es bekannt und wird in der katholischen Theologie als das "deutlichere Zeichen" bezeichnet. Man könnte es tun. - Als wichtig bei der Taufe wird allerdings nur betrachtet, dass Wasser fließt, ein Besprengen reicht nicht.

  • das Untertauchen symbolisiert Tod und Auferstehung. Wir machen aber gar kein Untertauchen, sondern ein Drübergießen, also eher ein Abwaschen.

    Dennoch ist es bekannt und wird in der katholischen Theologie als das "deutlichere Zeichen" bezeichnet. Man könnte es tun. - Als wichtig bei der Taufe wird allerdings nur betrachtet, dass Wasser fließt, ein Besprengen reicht nicht.

    Wenn man es in der RKK tun könnte – immerhin lässt seit einiger Zeit die Evangelische Kirche zumindest die in Württemberg, das Taufen im Fluss mit Untertauchen liturgisch zu! – warum schreibt man dann diese Möglichkeit (Untertauchen im Wasser) dann nicht in den KKK hinein, also in den Katechismus der Katholischen Kirche?

    Das echte Untertauchen im Wasser in einem Fluss oder See ist zumindest eindeutig biblischer als das Drübergießen! Siehe Apostelgeschichte 8.

    Warum wurde eigentlich schon bald in der Kirche das Untertauchen abgeschafft? Vermutlich deswegen weil bei Babys da einige ertrunken sind, oder was war sonst der Grund?

  • Weil es nichts anderes als eine symbolische Zeremonie ist, die man bei Babys natürlich nicht machen kann.
    Eigentlich eine unnötige Frage.

  • Na man kann es tun! Es ist aber nicht ganz praktisch. Man macht es gern in der Kirche mit Gottesdienst.

    Yppsi es gibt auch die Taufe von Erwachsenen bei uns, auch bevorzugt in der Osternacht.

  • Na man kann es tun! Es ist aber nicht ganz praktisch. Man macht es gern in der Kirche mit Gottesdienst.

    Ja, wenn's warm ist und man das Untertauchen nicht ganz wörtlich nimmt.

    Mir ging's halt um die etwas seltsame Frage (vorsichtig ausgedrückt :yeah:) :

    Vermutlich deswegen weil bei Babys da einige ertrunken sind, oder was war sonst der Grund?

  • Babys ganz unter? Inklusive Kopf? 8|

    Google zeigt Kurzvideos. Die Links dazu kann ich leider nicht verschicken.

    "Othodoxe Taufe, Babys" zeigt den Vorgang. 😨

    Unsere Kirche ist offen für alle, aber nicht für alles! Christian Führer, ev. Pfarrer 1943-2014