Erfolgreiche Missionsprojekte in Europa

  • Welche missionarische Projekte habt ihr oder eure Gemeinde in den letzten 5 Jahren durchgeführt, wo ihr sagen würdet, mit einem relativ guten Erfolg?


    Was finden heute die Menschen ansprechend, und was abstossend?


    Sind die Menschen heute trotz Gebet, Fleiß und der Wirkung des Heiligen Geistes einfach unerreichbar geworden? Oder lassen sich doch erfolgreiche Wege erkennen, die Menschen langsam zu überzeugen?

    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

  • Ich bringe dieses Thema wieder hoch, bevor es langsam aber sicher tief unter dem Boden des Dashboards ohne eine Antwort versinkt ...

    Jesus:
    "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

    Mat.7:12.

  • Ich bringe dieses Thema wieder hoch, bevor es langsam aber sicher tief unter dem Boden des Dashboards ohne eine Antwort versinkt ...

    Epafroditus, das finde ich sehr löblich von Dir das Thema "warm " zu halten, aber die Anfangsfrage finde ich schon sehr hochtrabend...

    "Erfolgreiche Missionsprojekte in Europa"

    und dann weitermacht mit dieser Frage...

    Welche missionarische Projekte habt ihr oder eure Gemeinde in den letzten 5 Jahren durchgeführt, wo ihr sagen würdet, mit einem relativ guten Erfolg?

    Was soll man darauf antworten....?

    Meine Antwort ist...WIR haben als Gemeinde nie Missionsprojekte im Blick gehabt!

    Meine Hauptaufgabe als Gemeindeleiter habe ich darin gesehen die Gemeinde zu stärken, möglich alle in die Gemeindearbeit einzubeziehen und eine Sabbatschule zu halten, wo jeder sich frei und so einbringen kann wie sein "Schnabel gewachsen" ist.

    Wir hatten eine Glaubensschwester als Gast, die aus Ungarn kam. Sie war eine fleissige Missionarin!!!!! (Seit 2 Jahren hat sie die Gemeinde noch nicht besucht...)

    Die jeden Sabbat und in der Woche fast jeden in der Fussgängerzone missioniert hat und unsere Missionshefte verteilt hat!

    Im Jahr hat Sie über 1000 Hefte verteilt!

    Nach 10 Jahren hatte sich keiner gemeldet, der durch sie zur Gemeinde fand....

    Nach der Coronakriese haben unsere Nachbargemeinden viele Geschwister verloren, unsere Gemeinde wurde von Fremden gelobt wie sie diese Zeit überstanden hat.

    Ein Gemeindeleiter einer Nachbargemeinde,mit dem ich seit 20 Jahren eine andere Position vertrete ,(er ist Gegner der ACK, ich habe 15 Jahre dafür geworben), habe ich überraschende Aussagen in der Predigt gehört....

    Nachdem Seine Gemeinde durch das Hochwasser die Versammlugsräume verloren hat und von EV Christen angesprochen wurde und man Ihm einen Versammlungsraum angeboten hat, er zum Nachdenken gekommen ist, als ehemaliger Katholik....

    Ich bin als Kind so mit dem "Missionsfanatismus" geschädigt, das ich dazu eine andere Auffasung habe...Mission ist für mich Jesus persönlich zu bekennen als meinen Erlöser! Aber nur bei denen, wo ich halbwegs das Gefühl habe, das es keine Botschaft als Perlen vor die Säue ist....

    Ich würde mich freuen zu hören, wie Deine persönliche Sicht und Erfahrung zu Mission ist?

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

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  • Und wer gestaltet und erhält die "Gemeinde" - so wie etwa auch die in Beroea oder die von Plinius d. J. beschriebene Gemeinden in seiner Provinz in Kleinasien ?


    Oh, sie sind schon längst von uns gegangen - in ihrer unauslöschlichen Hoffnung auf die "Neue Erde" - Sie, nie hinausgegangen. - Sie , den Boden geschrubbt habend, - -Sie, den Ofen gereinigt und mit Koks befüllt und gewartet habend. - -Sie, ihre grossen - und auch kleinen ! - Küchen für die Gebetsstunde zur Verfügung gestellt habend. - - SIe, ihr letztes Erspartes für neue Sessel in dem Gemeinderaum hergegeben habend - - Sie, ihre "Sabbatschule" ernstahft und liebevoll die ganze Woche vorbereitet habend - - gebacken, gekocht, ihr spärliches Brot in der Notzeit - - ihr Dach über dem Kopf - - Kranke umsorgend besucht - - - - - -- - -



    - - und wo wiederholt sich dies - - an unse Hier und Jetzt angepasst -- heute ? - - - "Wo zwei oder drei - - da will ich mitten unter ihnen sein."

  • Im Sinne von Mt. 28


    19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.


    stelle ich mir diese Frage, wie Jacob sie formuliert hat auch. Aber ich habe keine Antwort. Worauf reagieren die Menschen heute? Wie kann man in ihnen ein Verlangen nach Jesus wecken, der ihre Last leicht und ihr Leben hoffnungsvoll macht?


    Wenn ich mir meine Gemeinde ansehe, dann sind in den letzten Jahren nur wenige hinzugekommen. Und wenn, dann sind sie meist durch Internetvideos von Walter Veith angesprochen, irgendwie auch auf eine lokale Gemeinde gestoßen und wollten sich das mal ansehen was die Adventisten denn wirklich so machen und wer die sind.


    Alle anderen Versuche mit der lokalen Bevölkerung ins Gespräch, in den Austausch, ins Feiern zu kommen war weniger erfolgreich. Woran liegt das? Es gibt doch genügend Menschen, die verstreut ihren Glauben leben:


    Johannes 10,16 Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.


    Ist das schon abgeschlossen? Sind schon alle Schafe in einer Herde?

  • - - - -und wo wiederholtsich dies ?


    Meine sehr bescheidene Meinung, begründet auf meine Beobachtungen : Man gestalte hier und heute einen Raum, in dem der neu Hinzugekommene "wohnen möchte" 2. Mose 5, 18. !

  • Besteht (Deinem Verständnis nach) die "Herde" nur aus STA?

    Ich denke, dass die Herde eine überkonfessionell zu verstehende Menge ist. Ob sie zentral organisiert ist, oder etwa ein endzeitlicher Zusammenschluss von Gläubigen? Ich weiß es nicht, es gibt verschiedene Auslegungen/Deutungen.


    Wie verstehst du diesen Vers?

  • Johannes 10,16 Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.


    Ist das schon abgeschlossen? Sind schon alle Schafe in einer Herde?

    Erst kurz vor der (hoffentlich sehr bald stattfindenden) Entrückung* (1. Thess. 4,16f./ 1. Kor. 15,51f.), wenn wie es in Röm.11,25 heißt »die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird« (Revid. Elberfelder), werden »alle Schafe in Jesu Herde sein« (Joh.10,16).

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    * Die Entrückung der (gesamten!) Gemeinde Jesu ist die nächste noch nicht erfüllte Prophezeiung der Bibel! Sie ist für jeden Christen die (aller)grösste Hoffnung in einem Christenleben, dass er/sie diese Entrückung noch zu seinen/ihren Lebzeiten erleben werden, weshalb wir Christen ja »Maranatha!« (1. Kor. 16,22) rufen und das nun schon seit 53 n.Chr. (das Jahr in welchem Paulus höchstwahrscheinlich den 1. Korintherbrief geschrieben hatte) – also seit 1.970 Jahren!

  • Johannes 10,16 Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.

    Wenn man den ganzen Zusammenhang liest geht es ja hauptsächlich darum, das die eigenen Schafe die Stimme ihres Herren nicht hören....

    Spätestens seit der babylonischen Gefangenschaft musste den Juden klar sein, das Gott alle Menschen erlösen möchte!

    Also muß es doch eine Sprache geben, die alle die mit Gott in Verbindung stehen, seine Stimme hören....und Jesus sie kennt!

    Wer im Lebensbuch steht, der wird es spüren.....

    Wer alles dazu gehört sollte nicht mein Problem sein, wichtig ist für mich seine Stimme zu kennen und auf ihn zu hören!

    Durch mein Leben Vertrauen zu Menschen aufzubauen und ihnen diesen Jesus ans Herz zu legen.... Da ist tägliche Arbeit an sich und Gebet ein gutes Hilfmittel....

    Leider rümpfen heute schon viele mit der Nase,oder verdrehen die Augen, wenn man von Gott spricht....

    Da denke ich oft daran....Luk.18,8

    Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, wird er dann Glauben finden auf Erden?

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

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