Die Bedeutung der Heiligtumslehre für Glaube und praktisches Leben

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    • Die Bedeutung der Heiligtumslehre für Glaube und praktisches Leben

      Hallo,

      Basierend auf unten angefügten Beitrag möchte ich gerne um Eure Meinung bitten. Wie wichtig ist die Heiligtumslehre
      a) in unserer Lehre
      b) für unsere Erlösung
      c) in unserem Alltag?

      Wie setzt man sie in den jeweils genannten Punkten, v.a. im Alltag um?

      Ich freue mich auf eine rege Beteiligung in diesem durchaus interessanten Thema!

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sanfterengel ()

    • Hmm, Heiligtumslehre ist keine trockene Theologie, das ist das Kernstück unserer Identität, soll das Kernstück unseres Glaubens sein. Wenn wir Probleme haben, wenn wir eine Sünde haben, gehen wir immer noch zum Kreuz, dabei hängt Jesus schon längst nicht mehr drauf. Sondern sitzt an der Rechten des Thrones Gottes als unser Anwalt und Hohepriester. Das ist die Tragödie, dass die meisten Adventisten mit der Heiligtumslehre überhaupt nichts anfagen können. Wobei sich alles darum dreht.
    • Heiligtumslehre hab ich eigentlich noch nie gehört, aber ich durfte mal zufällig eine Predigt darüber bei lightchannelTV hören. Soll das wirklich adventistische Identität sein?!?

      Kann es sein, dass Ellen White da manche Randgeschichen ziemlich wichtig für Adventisten macht? Ich dachte Jesus ist die Wahrheit um die es geht; dazu gehört auch die Gebote halten und Nachfolge - Glaube ist Beziehung zu Gott ; das andere braucht man eben nicht wirklich.
      Wir sind lau, aber die Frage ist, wo wir die Hitze finden; ich würde sagen, Jesus ,der anklopft, ganz in unser Herz und Leben zu lassen , auch damit er mal richtig aufräumen kann. Aber wo steht, dass wir Lehren wissen müssen?

    • Lieber Jan, Jesus Christus und die Gebote Gottes SIND die Hauptbestandteile der Heiligtumslehre. Darum geht es darin ja nur!! Aber wie das funktioniert, warum das oder jenes, davon wird nichts erzählt, nichts gepredigt....... dann kommen sollche Diskussionen, wie Sünde und Vergebung, warum Stellvertretender Tod, usw. Die Foren, auch unseres hier ist voll davon, weil man die Grundlagen nicht kennt. Dann stellt man Fragen, die man eigentlich gar net stellen müsste, wenn..... Dabei sind das die wichtigsten Dinge, denn darin wird die Erlösung, die Sünde und Vergebung genau behandelt...

      Abos Padilla hat selber von der Kanzel gesagt, (weil ihm von den 200 Geschwistern keiner Antworten auf seine einfachen Fragen um die Sünde, Vergebung, wo ist Jesus, ... gegeben hat), dass man in Puncto advenstische Grundausbildung vieles nachholen muss,.... sagte er volle Pulle, für jeden gut hörbar.

      Vonwegen E.G.White, es ist alles in der Bibel, auch unsere Pioniere haben sich es nicht aus dem Finger gesogen, sondern in der Bibel gefunden.

      Aber das ist genau der Punkt. Die Identität ist futsch, weil es unbequem ist sich mit der Sünde, bzw. mit der Erlösung genau zu beschäftigen, da nämlich ein paar Bedingungen drin stehen, weil man sich von den anderen vielleicht absondern müsste. Das Gegenteil wird angestrebt (oder ist schon voll da).
    • Es ist sehr wahr, dass "Jesus der Weg, das Tor ist, dass wir Sein opfer nur annehmen müssen, dass Er unsere Mitte ist", usw. Es sind sehr schöne Bilder und sehr schöne, immer und überall gerne gehörte Redewendungen.

      Aber was bedeutet das KONKRET? Wie gehe ich auf dem Weg Jesus, durch das Tor Jesus, wie ist Er meine Mitte, wenn ich morgen aufstehe, mich fertig mache, schnell zu Arbeit eile, meine 8 Stunden abarbeite, platt nach Hause komme, Familie, Essen, umziehen, Schlafen..... Wo war ich auf dem Weg, unter dem Tor, oder wo war meine Mitte, welche Mitte?

      Genau damit beschäftigt sich die Heiligtumslehre. Wie macht man das Praktisch, wie funktioniert die Erlösung in der Tat, nicht aber in Floskeln. Wie lebt man eine Heiligung aus, wie macht man es konkret. ... Alles sehr, sehr praktische und dadurch lebenswichige Antworten.
      Praktisch sieht es so aus, dass jeder seinen eigenen Weg des Glaubens hat, so, wie er sich das am besten denkt. Aber dass Gott uns genaue Auskunft gibt, davon weist kaum einer. Der Beweis dafür sind die, manchmal unendlichen Diskussionen in den Forem, jeder hat seine eigene Ansicht, wie ein Leben mit Christus, oder als Christ aussehen soll-te. Und wer ist daran wohl interessiert, dass man grade dieses wichtige, Anwendungsthema aus der Bibel nicht predigt?

      Man versucht das Haus vom Dach aus zu bauen, anstatt erst den Grund fes zu legen, zu lernen, dann kommt der Rest fast automatisch nach. Das hat nämlich Jesus versprochen.
    • Jesus hat niergends etwas von Heiligtumslehre gesagt. Er sagte: "Wer diese meine Lehre hört und sie tut, ist ein kluger Mann, der sein Haus auf den Felsen gebaut hat........................."

      und eines sagte er: folget mir nach, lebt sowie ich gelebt habe, meine Lehre ist schlicht und einfach, und meine Lehre ist nicht schwer.........

      Das will auch Ellen White rüberbringen und gibt auch konkrete Lebensanweisungen für den Alltag, erweiter, erläutert und vertieft aus der Bibel, dem Wort Gottes.
    • Und da haben wir doch schon die Antworten auf die Frage von Kathrin.
      Würden wir unsere Gründerväter fragen, welche Rolle die Heiligtumslehre in unserem Leben spielt, würde sie aufspringen und losposaunen mit "Kernstück" und "wichtigstes überhaupt". Aber heute ist die Bedeutung dieser Lehre weitesgehend untergegangen. Das liegt wohl daran, dass wir mit der Herkunft dieser Lehre nichts mehr anfangen können.

      Die Heiligtumslehre ist die Antwort auf die Frage "Warum ist Jesus 1844 nicht wiedergekommen?" Diese Frage war fundamental, weil die Menschen erst eine, wenn nicht DIE "große Enttäuschung" hinter sich hatten. In der Heiligtumslehre fanden sie die Antwort: Wir haben uns nicht verrechnet, die Prophetie ist immer noch wahr, Jesus hat uns nicht vergessen, wir haben nichts falsch gemacht. Wir haben nur das Ereignis von 1844 falsch interpretiert: Jesus ist 1844 vom Heiligen ins Allerheiligste des himmlischen Tempels gegangen, um dort sein Blut als Sündopfer darzubringen (= Heiligtumslehre in short). Das war für die Menschen damals sehr wichtig.
      Heute haben wir uns anscheinend daran gewöhnt, dass Jesus sobald nicht wiederkommt, wir haben uns das Leben eingerichtet, finden Sachen wie "Schweinefleisch, Tabak, Alkohol" wichtiger und haben ja auch keine Enttäuschung erleben müssen.
      Darum spielt die Heiligtumslehre wohl keine so große Rolle mehr im Alltag der Adventis. Aber das theologische Kernstück ist sie immer noch. Und das hat, wie oben ja auch gesagt wurde, gaaaaaaaaaaaanz viel mit Christus zu tun.
    • Hallo Sami,

      aber was bedeutet dies praktisch für uns persönlich? Wir Christen kommen immer mit so vielen theoretischen Worten, die wichtig sind, vergessen aber den Praxisbezug. Wenn die Heiligtumslehre auch heute noch für usn so wichtig ist, wie können wir sie in unser alltägliches Leben einbauen?

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sanfterengel ()

    • Ou, ou, ou. Die meisten können mit der Hlt. Lehre heute nichts anfangen, weil sie nicht mehr gepredigt wird. Netürlich kann ich nichts mit dem anfangen, was ich nicht kenne.
      Dabei ist sie der Haupbestandteil des Alten Testamentes und des EWIGEN Evangeliums schlecht hin..... Es ist das Erlösungswerk für die Menschen, in dessen Zentrum Jesus und Sein Opfer steht. Ohne des Himmlischen Heiligtum, das ja ohne Menschen Hände gebaut wurde, in dem permanent "etwas" geschieht, würde auch das Irdische nicht existieren, es würde zu keiner Sündenvergebung kommen. Mose hat die Stiftshütte auf Befehl Gottes gebaut, nach dem Abbild des Himmlischen.... warum wohl?

      1844 ist nur ein Teil der Zeremonie im Erlösungswerk Gottes, die Enttäuschung ist nur ein Nebenprodukt des Wesentlichen.

      Es wird aber bewußt heute nicht mehr gepredigt, da es da um die Gebote Gottes geht, um Jesu Werk, um Schuld und Sühne, um ein geheiligtes Leben..... die Gebote werden heutzutage in den Hintergrund gestellt, wenn nicht ganz für unwichtig oder nicht mehr geltend erklärt. Das wollte doch Satan von Anfang an. Die Gebote mit dem Sabbat, als Zeichen für Gottes Volk, abzuschaffen, das Opfer Jesu für nichtig machen, es verhindern. Es ist ihm nicht gelungen, die Erlösung auf dieser Erde zu verhindern, also versucht er jetzt den Weg der Erlösung und Heiligung bei dem Menschen zu verschleiern, indem sie nicht darüber erfahren sollen, oder sie für unwichtig erklären.... damit man es nicht versteht und umsetzt. "Man kann doch den Leuten keine Panik machen, man muss sie streicheln, damit sie uns nicht weglaufen,.... Nur allein Jesus, das reicht schon, alles andere ist nur für Theologen..." Halllooooo? Hat Gott uns Sein Wort, Seine Lebensbedienungsanleitung nur als eine Art Info über die Geschichte gegeben oder als Regalfüller? Ich finde es unverantwortlich bewußt Dinge zu verschweigen, die eigentlich unsere Identität sind und unser Urspung... und die so lebenswichtig sind für uns, für alle Menschen.
    • Uiuiui jetzt krieg ich's aber!

      Da haben wirs wieder:
      Ich habe die Heiligtumslehre immer anders verstanden. Irgendwie positiver...

      Naja. Also den Predigern zu unterstellen, sie würden die 10 Gebote nicht mehr predigen, weil das zu "hart" ist, ist schon doll. Ich würde mit Motivunterstellungen immer vorsichtig sein. Das ist manchmal anders, als man es denkt.

      Ich habe eher den Eindruck, dass die Heiligtumslehre deshalb nicht mehr so gepredigt wird, weil den meisten Menschen der Bezug zum Leben nicht mehr klar ist. Christus kann ich auch ohne Heiligtumslehre predigen. Die 10 Gebote auch. Das einzige was ich nicht ohne die Heiligtumslehre predigen kann ist 1844.
      Und dieses Datum spielt in unserem Glauben keine so große Rolle mehr. Warum weiß ich nicht. Aber wer von uns hier im Forum hat 1844 immer vor Augen? Das ist wohl eher die Ausnahme. Die meisten fragen sich: Was hat das mit mir zu tun? So wie Kathrin und wie ich auch. Wir haben diese Enttäuschung nicht gehabt. Also was solls?

      Und ich glaube weiterhin: Hier liegt auch der Knackpunkt: Wenn wir immer fragen "Was bringt MIR das?" drehen wir uns immer nur um uns selbst. Den Blick für das Volk haben wir aufgrund unserer Abendländischen Kultur nicht mehr. Wir sind alles Individualisten. Frag da mal nen Moslem. Die ticken da zum Teil ganz anders.
      Z.B.: Für Abraham war es ein tiefes Erlebnis zu erfahren, dass seine Nachkommen ein großes Volk werden. Er hätte auch sagen können: Was bringt mirs? Nichts! Bis die ein großes Volk sind, bin ich lange tot!
      Aber Abraham hat sich durch seine Kultur so sehr mit seinen Nachkommen verbunden gefühlt, dass es für ihn keine Rolle spielte, ob er tot war oder nicht. Mit seinen Nachkommen würde auch er das Land einnehmen.

      Wir denken da anders... und das ist unser Problem. Ich schwanke immer noch zwischen hinnehmen, was ich nicht ändern kann (Gesellschaftliches Denken) und dagegen angehen (Heiligtumslehre predigen). Gar nicht so einfach...
    • Hallo,

      bin ich blind? Ich seh jetzt an Sofis Sicht nicht wirklich was negatives.

      Sami
      Ich habe eher den Eindruck, dass die Heiligtumslehre deshalb nicht mehr so gepredigt wird, weil den meisten Menschen der Bezug zum Leben nicht mehr klar ist.


      Dann muss man doch genau DAS Predigen. Den Bezug erklären! Ganz ehrlich? Ich finde es schade, dass so wenig Prophetie udn Adventgeschichte in unseren Predigten zu finden ist. Ich meine, "Jesus liebt Dich", "Gebote", "Gute Hirte", "Erlösung" - das ist alles SO ausgeluscht. ich glaube, wenn es mal interessntere Themen gäbe, ginge ich viel leiebr zum GoDi. Aber so... *schulterzuck*
      Ich weiß noch, dass wir als Familie mal in MD zum GoDi waren, als meien Eltern den Prediger sahen, dachten sie sich "naja, nu könnenw ir nciht mehr gehen" - weil er wohl nicht so gute Predigten machte, zumindest nicht nach ihrem geschmackt. Aber wir waren alle begeistert. Auch meine Geschwister. besonders Wilhelm und ich. Er hat vciele Details aus der Adventgeschichte erzählt. Ja, es war eine geschichtsstunde, keine Ermahnung, aber es ist UNSERE Identität. ich glaube, dass uns das sehr fehlt. Dabei sind das genau die Interssanten Digne. Prophetie hat heute größte Aktualität, aber wir schweigen sie tot. Adventgeschichte ist Teil unser selbst, hilft uns, unser christliches verständnis zu verstehen, aber wir schweigen es tot. Warum?

      Aber wer von uns hier im Forum hat 1844 immer vor Augen

      Sicher nicht immer. Aber ich finde es interessant, es gehört zu unserer identität.

      Die meisten fragen sich: Was hat das mit mir zu tun? So wie Kathrin und wie ich auch


      Was ist daran falsch? "Trachtet ZUERST nach dem Reich Gottes." -> Erst muss ich mich um MEINE Erlösung kümmern, bevor ich mich um die der anderen scheren kann. Denn erst, wenn ich Erlösung erfahren habe, kann ich sie authentisch weitergeben und so Menschen zu Christus führen. Im ersten Schritt finde ich das wichtig, aber es stimmt, dass man im zweiten Schritt an die anderen Denken muss, wobei man sich dabei aber NIE vergessen darf. Sonst landen wir im BurnOut.

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sanfterengel ()

    • Jenau, "was hilft dir, wenn du die ganze Welt gewinnst, aber Schaden an deiner eigenen Seele nimmst......."

      Es ist heute aktueller denn je die ganze Geschichte. Ohne der Hlt. Lehre, ohne 1844 können wir die anderen Prophetien erst gar nicht deuten. Spätregen, Ende der Gnadenzeit, Trübsal, Nacht zu Jakob, Wiederkunft.....Gnade für Israels, seine Anerkennung Jesu, usw, usw. Haben wir die Begriffe überhaupt irgendwann gehört? Die Dinge erfüllen sich vor unseren Augen. Wir sollen grade am Ende der Zeit noch mehr Aufmerksamkeit lenken aufs Himmlische Heiligtum, auf unsere Erlösung, uns ist gegeben, die Zeichen zu deuten, uns vorzubereiten. Denn irgendwann sagt Jesus als Hohepriester Sein letztes Wort. Zieht das Hohepriesterliche Kleid aus und Zieht Sein Königliches Kleid an. Dann kommt auf die Welt, um die Seinen zu holen. In der Zwischenzeit ist keine Vergebung mehr möglich, denn im Allerheiligsten, wo Gottes Thron ist, ist kein Führsprecher mehr für uns da..... Offb 8,1 Und als das Lamm das siebente Siegel auftat, entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang.

      Es ist keine Geschichte, im Heiligtum kulminiert der Dienst, bald ist Ende..... alles hochauktuelle Dinge, von denen man, leider, nichts hört. So dass dann für viele in der Tat Jesus völlig unerwartet, unvorbereitet und überraschend kommt.
      Natürlich gebe ich den Predigern, den "Verkäufern" die Verantwortung. Die Bibel tut es in einer ganz brutalen Art und Weise auch, sie kennt keine Gnade mit solchen, die den Schäfchen nichts gesagt haben und sie nur in Sicherheit gewogen haben.... und somit ins Verderben geführt haben. Über solche spricht die Bibel, dass es besser für sie wäre erst gar nicht geboren zu werden.
      Luk 17,26 "Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns:

      Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um..."


      Sicher wollen wir nicht so "sorglos" Tag ein Tagaus leben. Die Geschichte der Sünde geht ins Finale, die Erkenntnis über das Himmlische Heiligtum und die Prophetie sind die gigantischen Geschenke, die Gott Seiner Gemeinde gegeben hat. Wir haben die Vorkenntnis, wir haben, was andere nicht haben, was aber so herrlich und logisch und aktuell, und wichtig..... ist. Wie wollen wir davon anderen erzählen, wenn wir selber keine Ahnung haben?
      Huch, war das jetzt hart .... ??? nein, nein, ich wollte uns nur Mut zusprechen, meno, das ist doch so ein spannendes Ereignis, was und wie im Heiligtum abläuft...
    • Hallo,

      so wie Du es beschreibst, könnte man meinen, wir STA predigen einen Angstglauben. Dabei sit doch Jesus bei uns, wir bruachen keine Angst zu haben, wenn wir usn an ihn klammern. Ich glaube, das ist es, woggen Sami sich wehrt, diesen Angstglauben zu verkünden, oder? Muss ich ihm auch rehct geben!

      LG

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Ganz einfach, Christus ist unser persönlicher Erlöser, wir brauchen Christus, ohne IHN erkennen wir weder unsere Sünden, unsere Schwächen, unser allzumenschliches das uns von Gott trennt und ohne Christus erkennen wir auch nicht das wir gegen unseren Nächsten sind, wenn wir es geschafft haben jemanden los zu werden, dann glauben wir noch wie gut man ist, endlich mal Ruhe, und glauben diesen ""Scheinbaren"" Feind besiegt zu haben.

      Und merken nicht das er auf der anderen Ecke schon wieder langsam auftaucht.

      Mit Christus haben wir Weitblick, Einblick und lernen uns selber besser kennen und auch unsere Mitmenschen besser zu verstehen.

      Ohne IHN wird unser Herz nicht verändert, wir müßen zu der INNEREN KRAFT kommen, die CHRISTUS ist. CHRISTUS ist die Verbindung zu unendlichen Quelle, weil er die Kraft und die Quelle ist.
    • naja, liebe Kathrin, dass ist grade dieses Totschlagargument. Weil man den Menschen keine Angst machen will und sie somit nicht von uns vertreiben möchte, darf man über so einiges, was ganz, ganz klar in der Bibel steht, nicht reden. Das ist traurig. Jesus sagt, IN DER WELT habt ihr Angst, ich aber habe die Welt überwunden. Wenn wir mit Jesus leben, also tatsächlich nach Seinem Charakter unser Charakter gestalten, brauchen wir keine Angst zu haben. Jesus sagt in Luk. "wenn die schrecklichen Dinge anfangen zu geschehen... SO ERHEBT EURE HÄUPTER, denn eure Erlösung ist nahe".

      Eigentlich ist das ganze Thema sehr positiv, aber weil man es nicht so kennt, bekommt man Angst. Wieso? Wieso kann eine Biblische Wahrheit bei uns Angst hervorrufen? Wie geht Gott mit der Sünde in der Bibel um? Macht Er nur lehre Worte, wenn Er sagt, wer sündigt muss sterben? Will Gott uns Angst machen? Mitnichten!

      Die Christenheit hat sich einen Gott gebastelt, der ein alter, gebrechlicher Opa mit laaaangen weißem Bart auf einer Wolke schwebt und aaaaaaallle seeeeehr liiiiieb hat, jeeeedem alles von alleine vergibt, nicht böööse sein kann, so ein lieber, braver Opa, der uns schon gnädig wird und schon mal ein Auge zudrückt. Aber das ist doch ein Selbstbetrug.
    • Stofi schrieb:

      Jenau, "was hilft dir, wenn du die ganze Welt gewinnst, aber Schaden an deiner eigenen Seele nimmst......."
      das wäre doch optimal; man konnte einen Anderen retten und sich selber ganz hingeben. Auch Mose oder Paulus wollten gerne ihr ewiges Leben für die Anderen hergeben. Unser Vorbild ist Jesus, der sich selbst zugrunde machte / machen ließ , aber dabei die Welt rettete.


      1844 , was ja mit der Heiligtumslehre zusammenhängt, hat schon eine persönliche Bedeutung. Man erfährt dabei nämlich "Wo stehe ich (in der Geschichte), was steht noch vor mir/uns?" Und damit wird einem auch bewusst, man man jetzt am besten tun sollte. Auf diese Fragen gibt die Heiligtumslehre Antworten, glaube ich, aber ich weiß sie nicht; und leider wurde die Heiligtumslehre bisher im Forum auch noch nicht erläutert, also müssen einige User unwissend bleiben

    • Stofi schrieb:

      Hmm, Heiligtumslehre ist keine trockene Theologie, das ist das Kernstück unserer Identität, soll das Kernstück unseres Glaubens sein...


      Also wenn die Heiligtumslehre das Kernstück unserer adventistischen (nicht christlichen) Identität ist, dann hat da ein bedeutende Verschiebung seit den Tagen unserer Pioniere stattgefunden, denn die nannten sich bewußt Siebenten Tags Adventisten (Sabbat / Wiederkunft) - das ist für mich Kern adventistischen Identität (Unterschied zu anderen Christen)! :!:
      Liebe Grüße, Heimo