Das Thema "Auferstehung Jesu" der heutigen Bibelgesprächsrunden!

  • Heute geht es am Sabbat, dem 12. November 2022 in den Bibelgesprächsrunden im Sabbat-Gottesdienst der Adventgemeinden um das äußerst wichtige Thema


    Auferstehung .. Jesu


    Ich bin schon sehr gespannt, was wir hier in meiner Bibelgesprächsrunde alles zur Sprache bringen werden ... (Im 1. Stock oben kann man ungestört sein, während im Kirchenraum leider zwei Gruppen gebildet werden [da ist die Geräuschkulisse leider sehr hoch, obwohl das Schorndorfer Kirchlein noch einen Extra-Raum zur Verfügung hätte und auch unten im Untergeschoss noch Räumlichkeiten vorhanden sind!] ----> es wär also organisatorisch eigentlich keinerlei Problem 4 voneinander getrennte Bibelgesprächsrunden zu bilden ...!)


    Unter diesem neuen Thread sollen Fragen zum Thema, Anmerkungen, Statements, Detailprobleme und Eure heutigen Erfahrungen (positiv wie negativ) innerhalb der Bibelgesprächsrunden ausgetauscht, besprochen und diskutiert werden.


    Literatur-Empfehlung: STUDIENHEFT ZUR BIBEL IM 4. QUARTAL "HOFFNUNG ÜBER DEN TOD HINAUS" – LEKTIONEN DER 7. WOCHE – »JESUS IST AUFERSTANDEN!« – SEITEN 52 – 59

  • HeimoW

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Unter diesem neuen Thread sollen Fragen zum Thema, Anmerkungen, Statements, Detailprobleme und Eure heutigen Erfahrungen (positiv wie negativ) innerhalb der Bibelgesprächsrunden ausgetauscht, besprochen und diskutiert werden.

    Was mir die Woche wieder bewusst wurde, welche Texte in der Bibel stehen, diese mir aber nicht mehr so bewusst waren.

    Die Klarheit wie Jesus sich als Gott darstellt!!

    Joh.17-18

    17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf dass ich’s wieder empfange.

    18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu empfangen.

    Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.

    Was meint Jesus hier mit dem Gebot?


    Am Montag, was alles passierte als Jesus starb!

    Matth.27.50-56

    Wo waren die Männer....die Frauen zeigen hier keine Angst und viel Liebe!!!


    Mittwoch -Donnerstag.

    Unterschiedliche Erzählungen wer Jesus als erster begegnet ist,aber ganz klar ein roter Faden!!

    Matth.28,1-10

    Joh.20,11-29

    1.Kor.15,3-8


    Freitag ,eine klare und deutliche Aussage!

    1.Kor.14-22

    14 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.

    15 Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen.

    16 Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden.

    17 Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden;

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Es gab heute sehr gute Beiträge zum Thema!


    Der "rote Faden" der sich in diesen ca. 40 Minuten herauskristallisierte – von unseren etwa 20 Teilnemern haben sich sehr viele am Gespräch beteiligt – ging darum, warum viele – selbst manche Christen! – sich mit dem Glauben an die Auferstehung so schwer tun und warum noch weniger (noch) an die Wiederkunft Jesu glauben?

    Die Frage aus dem Studienheft zur Bibel auf Seite 59 war die Einstiegsfrage unserer Gesprächsrunde:


    „ Einer Umfrage zufolge glauben (nur) 18 % der erwachsenen Deutschen an die Auferstehung Jesu (INSA 2019). Wie bewertet ihr dieses Ergebnis? ... ”


    Meine Antwort war: „Ich bin erschüttert angesichts dieser so geringen Anzahl! Das ist sehr, sehr traurig und ein solches Ergebnis werte ich als katastrophal!” Eine Teilnehmerin meinte dagegen, dass es Sie gewundert habe, dass der Prozentsatz mit 18% doch noch so hoch war. Sie erzählte dann von einer 80 Jahre alten gläubigen Christin, die an das was in der Bibel steht im Grunde glaube. „Und was ist mit unserer Auferstehung?” fragte unsere Teilnehmerin die ältere Dame; deren Antwort war bezeichnend: „Ja, glaubet Sie wirklich? I woiß net ...?” ----> solche und ähnliche Antworten habe die von Vielen gehört - selbst von Leuten, die sich selbst als Christen bezeichnen!


    Eine andere Frau meinte dann, daß der Prozentsatz jener die (noch) an eine Wiederkunft von Jesus glaubten, noch niedriger seien, als jene 18%. Ein Mann meinte in Sachen "Glauben an die Wiederkunft", daß jene nichtadventistischen Christen außerhalb der STA über die Wiederkunft von den Kirchen ja gar nicht mehr unterrichtet werde! „Man glaubt daran nicht mehr! Es wird nicht mehr gelehrt, geschweige denn darüber gepredigt.” Diesen traurigen Befund musste ich als Evangelischer leider bestätigen und sagte dann: „Das was Sie gesagt haben, ist richtig! Wenn bei uns in der Evangelischen Kirche überhaupt einmal über Jesu Wiederkunft gepredigt wird, dann allenfalls an einem der vier Adventssonntage! Das ist leider so.” „Aber wenigstens bei uns APIS (einer Evangelischen Gemeinschaft, die zum "Gnadauer Verband" gehört) wurde schon Mal über Jesu Endzeit-Predigt aus Matthäus 24 gesprochen in der Bibelstunde. Und aktuell nehmen wir gerade die Offenbarung durch, wenn auch nur die ersten 6 Kapitel – aber wenigstens das!” ergänzt ich dann noch, woraufhin eine Frau meinte, dass die Wiederkunft ja im Glaubensbekenntnis („von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten”) einen zentralen Platz einnehme. Sie sagte dann noch, dass viele einen Unterschied machen und die einen sagen „Die Bibel ist das Wort Gottes!” und die anderen sagen „Die Bibel enthält (nur) das Wort Gottes!”. -----> Wobei es diese Unterscheidung eigentlich erst seit David-Friedrich Strauss erst seit ca. 300 Jahren gibt, als jener die "Historisch-Kritische Methode" (der Bibelkritik) begründet hatte! „Für einen Martin Luther war es ganz klar und Luther vertrat stets den Satz »Die Bibel ist Gottes Wort!«” stellte ich klar.


    Eine weitere Frage war, warum die Apostel Jesu nach Jesu Tod so niedergeschlagen waren, obwohl er ihnen doch anhand des Propheten Jona vor der Kreuzigung vorausgesagt hatte, dass er nach 3 Tagen auferstehen werde. Dazu sagte jemand, dass die Jünger halt auch nur Menschen waren. „Es hat halt wie auch bei uns auch bei den Aposteln "gemenschelt"” meinte er. Ein anderer Mann erwähnte dann auch noch, dass selbst nach Jesu Auferstehung manch ein Jünger noch gezweifelt habe; „Sie wollten ihn anfassen, um überhaupt an die Auferstehung glauben zu können.” ergänzte er. Außerdem waren die Apostel Juden, die erwartet hatten, dass ihr Herr als der machtvolle im AT verheißene Messias die Römer „plattmachen” werde, meinte ein Anderer. „Daher haben sie die Kreuzigung nicht begriffen.” wurde gesagt. Und doch haben dann gerade diese verunsicherten Jünger dann diesen Auferstandenen nach Pfingsten verkündet und es haben 11 von 12 Apostel (bis auf Johannes!) für diesen Glauben ihr Leben aufs Spiel gesetzt! „Und all dieses Märtyrertum seiner Apostel hätten diese niemals auf sich genommen, wenn Jesus nicht auferstanden wäre!” ----> Und mit dieser Aussage wurde u.a. auf eine weitere Frage geantwortet, nämlich:


    „Welche Überzeugungen habt ihr für euren Glauben an die Auferstehung Jesu?” Hierauf wurde auf den ganz wichtigen Text aus 1. Korinther 15 hingewiesen und eine junge Frau sagte dann, dass die Zeugen der Auferstehung („500 Anhänger Jesu haben auf einmal zusammen den Herrn Jesus nach seinem Tod lebendig gesehen!” sagte sie) der eindeutigste Beweis dafür waren, dass der Herr Jesus wirklich vom Tode auferstanden ist! Ja, »Christus ist auferstanden! ER ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!« – das soll stets und immer im Leben und im Sterben der feste Grund unseres Glaubens sein und bleiben! Amen

     





  • Beitrag NR. 3 (Fehler korrigiert!) // blau = was ich, NCH gesagt habe.


    Es gab heute sehr gute Beiträge zum Thema!


    Der "rote Faden" der sich in diesen ca. 40 Minuten herauskristallisierte – von unseren etwa 20 Teilnemern haben sich sehr viele am Gespräch beteiligt – ging darum, warum viele – selbst manche Christen! – sich mit dem Glauben an die Auferstehung so schwer tun und warum noch weniger überhaupt (noch) an die Wiederkunft Jesu glauben?


    Die Frage aus dem Studienheft zur Bibel auf Seite 59 war die Einstiegsfrage unserer Gesprächsrunde:


    „ Einer Umfrage zufolge glauben (nur) 18 % der erwachsenen Deutschen an die Auferstehung Jesu (INSA 2019). Wie bewertet ihr dieses Ergebnis? ... ”


    Meine Antwort war: „Ich bin erschüttert angesichts dieser so geringen Anzahl! Das ist sehr, sehr traurig und ein solches Ergebnis werte ich als katastrophal!” Eine Teilnehmerin meinte dagegen, dass es Sie gewundert habe, dass der Prozentsatz mit 18% doch noch so hoch war bei uns in Deutschland. Sie erzählte dann von einer 80 Jahre alten gläubigen Christin, die an das was in der Bibel steht im Grunde glaube. „Und was ist mit unserer Auferstehung?” fragte unsere Teilnehmerin die ältere Dame; deren Antwort war bezeichnend: „Ja, glaubet Sie wirklich? I woiß net ...?” ----> solche und ähnliche Antworten habe sie von Vielen gehört - selbst von Leuten, die sich selbst als Christen bezeichnen! (!!!?!!!)


    Eine andere Frau meinte dann, daß der Prozentsatz jener die (noch) an eine Wiederkunft von Jesus glaubten, noch niedriger sei, als jene 18%. Ein Mann meinte in Sachen "Glauben an die Wiederkunft", daß jene nichtadventistischen Christen außerhalb der STA über die Wiederkunft von den Kirchen ja gar nicht mehr unterrichtet werden! „Man glaubt daran nicht mehr! Es wird nicht mehr gelehrt, geschweige denn darüber gepredigt.” Diesen traurigen Befund musste ich als Evangelischer leider bestätigen und sagte dann: „Das was Sie gesagt haben, ist richtig! Wenn bei uns in der Evangelischen Kirche überhaupt einmal über Jesu Wiederkunft gepredigt wird, dann allenfalls an einem der vier Adventssonntage! Das ist leider so.” „Aber wenigstens bei uns APIS (einer Evangelischen Gemeinschaft, die zum "Gnadauer Verband" gehört) wurde schon Mal über Jesu Endzeit-Predigt aus Matthäus 24 gesprochen in der Bibelstunde. Und aktuell nehmen wir gerade die Offenbarung durch, wenn auch nur die ersten 6 Kapitel – aber wenigstens das!ergänzte ich dann noch, woraufhin eine Frau meinte, dass die Wiederkunft ja im Glaubensbekenntnis („von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten”) einen zentralen Platz einnehme. Sie sagte dann noch, dass viele einen Unterschied machen und die einen sagen „Die Bibel ist das Wort Gottes!” und die anderen sagen „Die Bibel enthält (nur) das Wort Gottes!”. -----> Wobei es diese Unterscheidung eigentlich erst seit David-Friedrich Strauss erst seit ca. 200 Jahren gibt, als jener die "Historisch-Kritische Methode" (der Bibelkritik) begründet hatte! Für einen Martin Luther war es ganz klar und Luther vertrat stets den Satz »Die Bibel ist Gottes Wort!«” stellte ich fest.


    Eine weitere Frage war, „warum die Apostel des Nazareners nach Jesu Tod so niedergeschlagen waren, obwohl er ihnen doch anhand des Propheten Jona vor der Kreuzigung vorausgesagt hatte, dass er nach 3 Tagen auferstehen werde? Dazu sagte jemand, dass die Jünger halt auch nur Menschen waren. „Es hat halt wie auch bei uns auch, auch bei den Aposteln "gemenschelt"” meinte er. Ein anderer Mann erwähnte dann auch noch, dass selbst nach Jesu Auferstehung manch ein Jünger noch gezweifelt habe; „Sie wollten ihn anfassen, um überhaupt an die Auferstehung glauben zu können.” ergänzte er.


    Außerdem waren die Apostel Juden, die erwartet hatten, dass ihr Herr als der machtvolle im AT verheißene Messias die Römer „plattmachen” werde, meinte ein Anderer. „Daher haben sie die Kreuzigung nicht begriffen.” wurde gesagt.


    Und doch haben dann gerade diese verunsicherten Jünger dann diesen Auferstandenen nach Pfingsten verkündet und es haben 11 von 12 Apostel (bis auf Johannes!) für diesen Glauben ihr Leben aufs Spiel gesetzt und wurden wegen ihres Auferstehungsglaubens getötet! „Und all dieses Märtyrertum seiner Apostel hätten diese niemals auf sich genommen, wenn Jesus nicht wahrhaftig auferstanden wäre!” ----> Und mit dieser Aussage wurde u.a. auf eine weitere Frage geantwortet, nämlich:


    „Welche Überzeugungen habt ihr für euren Glauben an die Auferstehung Jesu?” Hierauf wurde auf den ganz wichtigen Text aus 1. Korinther 15 hingewiesen und eine junge Frau sagte dann, dass die Zeugen der Auferstehung („500 Anhänger Jesu haben auf einmal zusammen den Herrn Jesus nach seinem Tod lebendig gesehen!” sagte sie) der eindeutigste Beweis dafür waren, dass der Herr Jesus wirklich vom Tode auferstanden ist! Ja, »Christus ist auferstanden! ER ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!« – das soll stets und immer im Leben und im Sterben der feste Grund unseres Glaubens sein und bleiben! Amen

  • Ehrlich gesagt würde ich mich wundern, wenn viele Leute an die Auferstehung glauben würden. Es ist das unwahrscheinlichste überhaupt, dass ein Mensch von den Toten aufersteht. Die Menschen heute sind sehr darum bemüht, die Dinge rational zu verstehen, das schließt einen Auferstehungsglauben prinzipiell aus.

    Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, den ihr als Siegel empfangen habt für den Tag der Erlösung! (Eph 4,30)

  • Es ist das unwahrscheinlichste überhaupt, dass ein Mensch von den Toten aufersteht.

    Aber offensichtlich haben die Menschen schon immer an ein Weiterleben geglaubt, sonst hätten wir nicht diese Schätze in den Pyramiden gefunden...

    Die Menschen heute sind sehr darum bemüht, die Dinge rational zu verstehen, das schließt einen Auferstehungsglauben prinzipiell aus.

    Warum glaubt und erzählt man ständig das der Mensch früher ein anderer war als heute?


    Liebe,Glaube und Vertrauen haben schon immer eine Grundlage und Herzenseinstellung gehabt.

    Gott hat sich seinem Volke im AT ziemlich deutlich präsentiert und Botschaften verhergesagt!

    Gerade die Theologen haben aber nicht daran geglaubt, sondern meist einfache "schwache" Menschen.....

    Warum sollte sich das geändert haben...?

    Die einen machen eine Theologie daraus, die andern erleben die Macht Christi persönlich.....

    Deshalb sagt Jesus das wir das wiedergeben sollen was wir erlebt haben....

    Wer selbst zu Liebe nicht fähig ist, wie will er einen Verliebten oder Liebenden verstehen...?

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Was haben die anderen Forumsteilnehmer (falls sie gestern im Sabbat-Gottesdienst dabei waren) in ihren Bibelgesprächsrunden zum Thema "Auferstehung Jesu" besprochen, beleuchtet oder auch neu erkannt?


    Euer Feedback würde mich schon interessieren ...

  • „ Einer Umfrage zufolge glauben (nur) 18 % der erwachsenen Deutschen an die Auferstehung Jesu (INSA 2019). Wie bewertet ihr dieses Ergebnis? ... ”

    Sie haben recht, denn die Auferstehung eines Toten ist ein Vorgang, der den menschlichen Erfahrungsbereich sprengt, insbesondere, wenn der Auferstandene dann noch "durch Wände geht" und "zum Vater auffährt".


    Wer also nicht prinzipiell an Gott glaubt, als den Schöpfer Himmels und der Erde, warum sollte der in der Auferstehungsgeschichte mehr als einen Mythos sehen? Und, das ist nichts neues, wenn Du an 1 Kor 15,14-19 denkst - schon in der Gemeinde, die aus Zeitgenossen Jesu bestand muss Paulus den Glauben an die Auferstehung "verteidigen", gegen solche die offensichtlich etwas anderes gepredigt haben.

    D.h. wenn säkulare Menschen an die Auferstehung (und Himmelfahrt) Jesu "glauben" würden wären sie entweder naiv oder unreflektiert in ihrem Weltbild.


    ES ist doch eher so, dass wir Gläubige uns immer wieder vor Augen halten müssen, wie "sensationell" die Auferstehung Christi ist - bzw. schon sein Tod.

    GOTT stirbt für den Menschen! Nicht umgekehrt, wie in manchem heidnischen Setting. Uns ist das so "selbstverständlich" geworden, dass es manchmal fast blasphemisch wirkt.

    Und dann noch die Auferstehung (und Himmelfahrt) welche Wunder! Im wahrsten Sinn des Wortes - da kann man eigentlich nur in Ehrfurcht anbetend danken, wenn man es wirklich glaubt.

  • „ Einer Umfrage zufolge glauben (nur) 18 % der erwachsenen Deutschen an die Auferstehung Jesu (INSA 2019). Wie bewertet ihr dieses Ergebnis? ... ”

    Ich frage mich immer, wo man solche Zahlen her hat.

    Ich bin noch nie gefragt worden, ebenso wie hunderttausende anderer Menschen.

    Das gleiche gilt für lauter andere Umfragen. Mich hat noch nie jemand sowas zwecks einer Statistik gefragt und daher sind solche Umfragen für mich stets vollkommen irrelevant.


    Ebenso lese ich in letzter Zeit - sowohl hier als auch anderswo - immer wieder "nur 30% der Deutschen glauben an Gott".

    Woher hat man das? An Kirchenmitgliedschaft kann es wohl kaum liegen, denn das nimmt man längst nicht mehr als Faktor (und würde dann ja auch Umfragen hinfällig machen, wenn man danach registrieren würde).

    Also woher sowas?


    Es glauben - nach wie vor - ganz viele Menschen an Gott.

    Sie glaube allenfalls nicht mehr so, wie es Kirchenlehre oder Dogma sagen. Das ist was anderes!

    Es rührt noch aus der Zeit, als Kirchenlehre = gläubig bedeutete, und alles andere "ungläubig" war.

    Ich glaube, so primitiv sind wir heute ja nicht mehr oder?

  • Man befragt eine kleine zufällige Personengruppe, meist wenige tausende Menschen, die von der Zusammensetzung her in etwa die Bevölkerung eines Landes abbilden. Allerdings ist die Personengruppe nicht zufällig, da immer wieder die gleichen Menschen gefragt werden, die Institute, die Befragungen durchführen verdienen ja Geld damit und wollen möglichst schnell die Arbeit erledigt haben, deswegen: Ist man einmal in einer solchen Gruppe, so wird man immer wieder befragt.

  • Meinst Du, sie haben jemals so geglaubt?

    Was ich damit meinte ist die gesellschaftliche Veränderungen bezüglich Ansichten und vor allem deren Äußerung!

    Hättest du in den 50ern solche Umfragen gemacht, wo die Landeskirchen quasi noch Volkskirchen waren und es nicht wirklich etwas anderes gab (außer ausgesuchte Einzelne, die dann nach Indien zu Baghwan oder Krishnamurti gehen, oder vll. geheime Zirkel unter Gebildeten, Theosophische Gesellschaft usw.), dann wäre die Antwort in der breite eher kirchenkonform.


    Heute beantwortet man solche Fragen ganz anders und getraut sich das auch anders.

    Heute ist der Zugang zu anderen religiösen Inhalten vollkommen anders. Wer die Wahl hat, hat die Qual.


    Wenn es nur Kirche und Christentum gibt, dann gibt es natürlich kaum "Abtrünnigkeit".

    Über den wirklichen Glaubensinhalt sagt das natürlich noch nichts, aber das spirituelle Angebot ist eben hpts. das Christliche, worauf man sich mehr oder minder bezieht (das war auch bei den Philosophen der Aufklärung noch so; sie rekurierten alle auf das Christentum als "beste Religion").

    Es wäre dort kaum einer auf die Idee gekommen, sich mit Buddhismus oder Dao zu befassen und sich zu denken, dass das vielleicht viel besser ist als das, was wir bei uns prägend haben.

    Heute passiert das. Das wären früher eher starke Einzelfälle gewesen.

  • Zum "Leben nach dem Tode" und der These, Menschen/Religionen hätten schon immer an sowas geglaubt:


    Es ist richtig, dass das zur Religion gehört. Die Frage ist, welche Gedanken man damit verbindet.

    In den meisten Religionen und Mythen war das Weiterleben nicht unbedingt durchweg positiv gedacht.

    Man kam an einen dunklen Ort, das Totenreich, wo die Menschen eher in einem Dämmerzustand existierten.

    Orpheus will seine Eurydike nicht aus dem Totenreich holen, weil es sich dort so schön leben lässt und "wir uns alle eines Tages wiedersehen",

    sondern weil dort "Leben" (im vitalen Sinne) eigentlich vorbei ist.


    Es gibt keine Religion, die sagt: Och joa, der Tod is kein Problem, wir leben dann hübsch im Paradies weiter!;

    alle Religionen fechten mit dem Tod, mit der Grenze, mit der Unterscheidung von Lebendigsein und "Aus-sein".


    Bei Griechen und anderen gibt es die elysischen Gärten, das stimmt, aber da kommen nur Helden hin. Das ist nix für die Allgemeinheit.

    Bei den Germanen warten die Tapferen im Wallhall, saufen und trainieren für die Endschlacht Ragnarök.

    Bei den Ägyptern gibt es erstmals wirklich Jenseitsfahrt und Auferstehung, aber nur die Auferstehung des Pharao. Auch das ist nix für die Allgemeinheit.

    Bei den fernöstlichen Religionen gibt es stete Wiederkehr, was aber eigentlich nichts "schönes, lebendiges" ist, sondern Qual und Leid; ständig dieses Leben hier leben zu müssen ...


    Im alten Judentum ist der Scheol ähnlich dem Hades: ein unbewusster Dämmerzustand. Die Hebräer machten sich wenig Illusionen darüber, was zählte war dieses Leben hier. Mit der Zeit kam dann der Gedanke auf, dass Gott einst sein Reich aufrichten und vollenden werde. Das ist aber letztlich immer sehr diesseitig gedacht: Gottes Reich = Israel regiert, pflegt den wahren Gottesdienst und alle Heidenvölker kommen heran zu Zion (siehe Offenbarung des Johannes).

    Die Auferstehung ist etwas anderes als einfach "Leben nach dem Tod in spiritueller Form". Auferstehung ist die Ehrung des Leibes. Denn wir sind beides: Geist und Leib. Und der zerbrochene Leib wird auch wieder geheilt/zurechtgebracht, ebenso wie der Geist und letztlich die ganze Seele.

    Deshalb sind Jesu Heilungswunder nicht einfach nur tolle Wundertaten, wo man dann heute sucht und sagt: Kann ja heute keiner mehr!,

    sondern die Heilungen sind Zeichen der Auferstehung und des göttlichen Reiches: Blinde werden sehend, Taube hörend, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, usw.


    Nun kam dieser Mann, der sich "Sohn" nannte, und sagte den Leuten: Gott ist euer Vater und ihr seid seine Söhne und Töchter.

    Und wenn ihr verfehlt im Leben, dann kehrt zurück zu Ihm, er wird euch aufnehmen wie ein Vater den verlorenen Sohn.

    Und was das Jenseitige angeht: Ihr seid Gottes. Sorgt euch nicht darum. Er nimmt euch auf und lässt nichts verlorengehen:

    Alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes!, sagte Paulus,

    und: Ihr seid gestorben, doch euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott.


    Glaubt ihr mir, so habt ihr das Leben auch wenn ihr sterbt, und glaubt ihr mir, so werdet ihr nimmermehr sterben,

    und das grässliche Bild des Todes wird ein Schlaf, eine Phase bis zur Vollendung.

    Ich bin die Auferstehung und das Leben.


    Das ist über alle ausgesprochen, Lebende wie Tote, weswegen es heißt: Er ging auch zu den Toten und verkündete ihnen das Evangelium!

    Damit ist nicht gemeint, er ging da runter und machte dann ne Bibelstunde mit denen, sondern das Leben aus Gott ist allen zugesagt,

    jenen, die es nicht wussten, jenen, die es ahnten, jenen, die es nun hören, usw.

  • Meinst Du, sie haben jemals so geglaubt?

    Das ist so ähnlich, wie viele glauben das Maria ihren Sohn, nachdem er vom Kreuz "abgehangen" wurde, in den Arm nehmen durfte...?

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Was Bilder so aussagen....oder warum man manches so darstellt?

    Jeder hat so seine Fantasie....

    Fast überall wir die Maria (Himmelsgöttin) mit dem Keinkind dargestellt, jetzt mit einem erwachsenen Toten auf dem "Schoß"...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Diese Woche geht es um das Thema:

    In Christus Hoffen wir.....über dieses Leben hinaus...

    Der Grundgedanke ist nicht weil Jesus am ersten Tag der Woche auferstanden ist den Gottesdienst am Sonntag zu feiern...

    sondern..

    Weil Jesus Christus auferstanden ist,haben wir die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten am jüngsten Tag!!

    1. Joh.5,11-12

    11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.

    12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

    Sonntag

    1.Kor.15,12-20

    12 Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten?

    13 Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden.

    14 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.

    Montag

    Kaum hat Jesus den Kontakt zu den Jüngern aufgenommen, macht er ihnen keine Vorwürfe, sondern macht ihnen Mut und gibt ihnen Hoffnung!!!

    Joh.14,1-3

    1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

    2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?

    3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.


    In die Gemeinschaft wie er den Menschen von Anfang an geschaffen hat...in die SABBATRUHE....in seine Gegenwart!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Aus der Lektion für diese Woche »In Christus hoffen wir ...«* möchte ich die Kernsätze zitieren und im besonderen auf die Seite 65 »EXKURS: Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung der Toten?« eingehen:


    I.) Kernsätze

    1.) Seite 60: Mit der Auferstehung steht und fällt der christliche Glaube an die Auferstehung der Toten am Tag seiner Wiederkunft.

    Was dürfen wir in Christus hoffen? Meine Antwort: Alles! Und, dass ER – Christus – bald kommt!


    2.) SONNTAG, 13.11. – Seite 61: In Christus hoffen wir ... über dieses Leben hinaus

    „Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen [= gestorben] sind” (1 Kor 15,20, LUT84).


    3.) MONTAG, 14.11. – Seite 62: In Christus hoffen wir ... auf sein Wiederkommen (📖 Johannes 14,1–3)

    Ich komme wieder (V. 3) – zunächst als Auferstandener, dann im Kommen des Heiligen Geistes und zuletzt in den Wolken des Himmels.


    4.) DIENSTAG, 15.11. – Seite 63: In Christus hoffen wir ... auf das ewige Leben (📖 Johannes 6,26–51)

    „Wer glaubt, der hat (schon) das ewige Leben” (V. 47) -----> über diesen Vers wurde heute am Sabbat, am 19. November 2022 – am Vorabend des Ewigkeitssonntags – sehr ausführlich in meiner Bibelgesprächs-runde diskutiert; u.a. wurde angesprochen, warum so viele Adventisten diesen klasklaren Satz Jesu (Stichwort: HEILSGEWISSHEIT!) nicht verinnerlicht hätten ... Eine junge Frau kritisierte hier Ellen White, die zu oft davon geschrieben habe „Wenn Du gerettet werden willst, musst Du dies und das tun ...!” -----> die richtige Antwort hierzu gibt der folgende Liedvers aus ghs 366:


    „Die Macht des Todes ist besiegt.

    Er hielt uns fest umschlungen.

    Denn wer an Jesus Christus glaubt,

    ist hier und jetzt schon aus dem Tod

    zum Leben durchgedrungen.”

    A m e n !


    5.) MITTWOCH, 16.11. – Seite 64: In Christus hoffen wir ... auf die Auferstehung derToten

    In der Auferweckung Jesu erwies sich in der Auferweckung Jesu erwies sich Gott

  • Fortsetzung (weil sich mein Tablet auf 0 entladen hatte; z.Z. hat es noch 35% Akkulaufzeit)


    * aus: Studienheft zur Bibel 4|2022: HOFFNUNG ÜBER DEN TOD HINAUS, 8. WOCHE|13.–19.11.|Seiten 60–67


    I.) Kernsätze

    5.) MITTWOCH, 16.11. – Seite 64: In Christus hoffen wir ... auf die Auferstehung der Toten

    In der Auferweckung Jesu erwies sich Gott als der Herr des Lebens. Er wird die an Christus Glaubenden ebenfalls wieder ins Leben rufen.


    6.) DONNERSTAG, 17.11. – Seite 65: EXKURS: Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung der Toten?

    Bereits Ende des 2. Jahrhunderts finden wir jedoch auch Äußerungen über die unsterbliche Seele, beispielsweise bei Tertullian. Man glaubte zwar an die Auferstehung der Toten, aber bei diesem Ereignis werde die unsterbliche Seele wieder mit dem Leib vereint. Diese Anschauung bestimmt ... die theologische Welt bis heute. ... Der Tod wird ... als Trennung von Körper und Seele gesehen.

    (----> dazu später mehr unter II.) in einem neuen Beitrag!)


    7.) FREITAG, 18.11. – Seite 66: In Christus hoffen wir ... auf den endgültigen Sieg (📖 1 Korinther 15,51–55)

    Unsere Hoffnung ist in der Auferstehung Jesu begründet. Weil er auferstanden ist, sind Predigt und Glaube nicht inhaltsleer, sind Jünger Jesu keine falschen Zeugen, gibt es Vergebung der Sünden und werden die Toten eines Tages auferweckt. Darauf hoffen wir.

    Meine Gedanken: Aber auch auf ein ewiges Leben bereits sofort nach unserem Tode hoffen wir, wo wir »bei Jesus Christus sein« (Phil.1,23) werden mit unserer (Geist-)Seele, wo wir »ein Haus im Himmel haben werden« (2. Kor.5,1), wo unsere Seele außerhalb des Leibes sein wird! (2.Kor.5,8)