Müßiggang, Faulheit und die Leistungsgesellschaft

  • Hallo zusammen,


    heute habe ich kurz über den verkürzten Satz "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" nachgedacht und mich erinnert, dass der ja aus der Bibel kommt, wenn er auch dort ein bisschen anders steht. Was meint ihr dazu? Ist das ein Thema, das "nur" Evangeliumsmitarbeiter trifft, oder ist der Satz generell etwas, das man als biblisches Prinzip erkennen kann:

    Das richtige Verhalten der Gemeinde gegenüber Müßiggängern

    1Th 2,9-10; 1Th 4,1.11-12

    2 Thess 3/6 Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr euch von jedem Bruder zurückzieht, der unordentlich wandelt und nicht nach der Überlieferung, die er von uns empfangen hat. 7 Ihr wißt ja selbst, wie ihr uns nachahmen sollt; denn wir haben nicht unordentlich unter euch gelebt, 8 wir haben auch nicht umsonst bei jemand Brot gegessen, sondern mit Mühe und Anstrengung haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um niemand von euch zur Last zu fallen. 9 Nicht daß wir kein Recht dazu hätten, sondern um euch an uns ein Vorbild zu geben, damit ihr uns nachahmt. 10 Denn als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen!


    Ist Leistung etwas ursprünglich Gottgewolltes?


    Die Schwierigkeit beim Leistungsgedanken ist für mich, dass er mit dem Wertigkeitsgedanken einher geht. Wer nichts leistet, ist nichts wert...so will es die Marktwirtschaft und die Leistungsgesellschaft von uns. Wert und Leistung sind aber aus meiner Sicht separat zu betrachten. Des Menschen Wert hat er aus sich selbst, aus der Schöpfung.



    Wie geht es euch mit Müßiggängern?


    Die Sprüche prophezeien Armut für den Faulen:



    Sind das generelle Weisheiten für Menschen zu allen Zeiten, oder ist es heute anders? Heute werden Begriffe wie working-poor gebraucht, Menschen, die hart und viel arbeiten und trotzdem arm bzw. ärmer werden. Mit der derzeit stark steigenden Inflation und daraus resultierenden Problemen die Lebenshaltungskosten zu decken wird das immer mehr Thema.



    Wie geht es euch, wenn ihr (mit euren Augen betrachtet!) faule Menschen seht/kennt? Gelingt es euch den Wert des Menschen von seiner (Nicht)Leistung zu trennen?



    viele Grüße


    tricky

  • Wie geht es euch, wenn ihr (mit euren Augen betrachtet!) faule Menschen seht/kennt? Gelingt es euch den Wert des Menschen von seiner (Nicht)Leistung zu trennen?

    Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es das Wort Faulheit nicht geben sollte. Ein Mensch ist nicht faul. Fehlt der Antrieb, dann können Krankheiten dahinter stecken, Missbrauch, Depressionen, Verluste,unbearbeitbare Schäden.....in den wenigsten Fällen ist jemand bewusst inaktiv.

    Aktivität kommt durch Motivation. Welche Gedanken hat der Mensch über sich selbst, hält er sich für unfähig oder hat er die Kurve aus der Pubertät nicht bekommen.....

    "Den Wert des Menschen".....bestimmt " Gott sei es gedankt", am Ende nicht der Mensch, sondern Gott, der jeden liebt unabhängig von äußerlichen Leistungen. Die innere Leistung eines Menschen ist oft so unglaublich unsichtbar....niemand weiß, was dem Einzelnen widerfährt und wie das sich auswirkt.

    Man sieht das schon bei Kindern...was dem einen leicht fällt, ist für einen anderen eine riesen Hürde....

  • Ja, der Homo faber ! ( - der alles machende, dauernd werkelnde) Mench - dem Huitzinga schon den Homo ludnes ( - den spielenden Menchen) gegenübergestellt hat.


    Und die "Weisheit" - nach Sprüche 8 - "spielt mit den Menschen" !


    Für den Römer ist otium die Ruhe, negotium - also Nichtruhe - ist das "Geschäftige "


    Katholisch ist es, die menschliche Existenz in der Ewigkeit als "Anschauung Gottes" - ja, wie wir alle auf den Rängen des Fussballfeldes und Gott in dessen Mitte - so der burgenländische Katechet -


    Calvinistsch ist es, die ganze Ewigkeit fleissig zu sein - so auch bei EGW - - - "wer immer strebend sich bemüht - " (Goethe) - - " - zum Augenblicke sagen . Verweile doch, du bist so schön !" (Goethe) - " - doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit - " (Nietzsche) - -


    Prediger 6, 7. und 9, 7. - 9. sprechen jakaum von einem Leben des dauernden fleissigen gemeinsamen "hackelns" - -

  • Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es das Wort Faulheit nicht geben sollte. Ein Mensch ist nicht faul. Fehlt der Antrieb, dann können Krankheiten dahinter stecken, Missbrauch, Depressionen, Verluste,unbearbeitbare Schäden.....in den wenigsten Fällen ist jemand bewusst inaktiv.

    Aktivität kommt durch Motivation. Welche Gedanken hat der Mensch über sich selbst, hält er sich für unfähig oder hat er die Kurve aus der Pubertät nicht bekommen.....

    Diese Ansicht kann ich aus meiner Erfahrung heraus nicht für allgemein teilen. Natürlich gibt es diese Menschen, die eine psychiatrische Vorerkrankung, oder eine Fehlprägung haben. Aber ich habe auch schon Menschen gesehen, die einfach nicht arbeiten wollen, die nichts tun wollen, aber die Hand aufhalten, wenn es darum geht etwas abzuholen.


    Paulus spricht in dem Text ja finde ich auch sehr gezielt vom "wollen":


    Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen!


    dadurch sind meiner Meinung nach die, die nicht können entlastet.


    Wie deutet man also diesen Vers? In der sozialen Marktwirtschaft bzw. in der durch Solidarität und Miteinander (ich denke, dass es so gemeint ist), das in der Gesellschaft gelebt wird gibt es zum Glück wenige, die nichts zu essen oder kein zu Hause haben. Und wenn doch, dann gibt es zuhauf Initiativen und Hilfen, die Ihnen angeboten werden...wenn sie wollen. Ich finde das gut. Es erhält den sozialen Frieden für alle. Bei uns mit einer sehr geringen Kriminalitätsrate (im Vergleich zu anderen Regionen der Welt) wird man von der Wahrscheinlichkeit her eher erschossen als dass man verhungert.


    Paulus jedoch scheint da anderer Meinung zu sein. Für ihn scheint die Überlebensberechtigung (Nahrungsaufnahme usw.) mit dem Willen zur Arbeit geknüpft zu sein. Und es geht wohl um den aufrichtigen Willen und die aufrichtige Suche nach wertschöpfender Arbeit. Liegt er damit einfach falsch? Warum erwähnt er es überhaupt? Er wollte wohl keine Spenden annehmen, wie andere Evangeliumsmitarbeiter es berechtigterweise getan haben. Er will, dass man ihn in dieser Sache nachahmt.


    Wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass der Sozialstaat, der sich um jeden kümmert oder kümmern will, erst eine Erfindung der letzten Jahrzehnte od. Jahrhunderte ist. Zu Paulus Zeiten bist du ohne Arbeit einfach verhungert (bzw. auf Bettelei und Almosen angewiesen gewesen) und wurdest wohl ausgegrenzt.

  • Wer hat die Burgen und Schlösser und Stadtmauern und Klöster gebaut ? Was ist / war "Robot" ? Wer hat die alten Bergbauernhöfe gebaut ?? - - Und wer das Wien der Ringstrasse und das der Zinskasernen mit ihren Zimmer - Küche - Gangbassena - Gangklosett Wohnungen ? Und die 48 - Stunden - Woche und der lächerlich kurze Urlaub ? - -


    Die einen Grosseltern meiner Herkunft haben sechs Tage hart gearbeitet und sind am siebenten Tag mit einem "Heurigenpackerl" (Brot, Speck, Käse - - ) zwei Bahnstationen weit zum "Heurigen" gefahren, haben dort ein Viertel getrunken - das war es. Ja, abends Männergesangsverein, für den Grossvater, Dampfbad im Nachbarort für Grossmutter - das war's ! - - Dieses Leben würde man heute als "unter der Armutsrenze" zu ortendes bezeichnen - - das würde man heute unter der Armutsgrenze einordnen - - -

  • Diese Ansicht kann ich aus meiner Erfahrung heraus nicht für allgemein teilen.

    Leider habe ich solche "Exemplare" erlebt die sich als Adventisten ausgaben, die Gemeinde besucht um hilfe zu bekommen.

    Leider bin ich auf Betrüger reingefallen.

    Von meinen Sohn höre (37) ich das junge Leute keine richtige Arbeitsmoral haben und auf kosten der Fleißigen sich durchmogeln....

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Das hat Gründe: Sie wurden falsch erzogen. Vielleicht gar schon in 2. Generation.

    Die Eltern geben beides an die Kinder weiter, positive und negative Verhaltensweisen.

    Was unsere Jugendlichen benötigen sind bessere Vorbilder, denen sie folgen können.

    Es ist unsere Verantwortung, als Männer mit geistlicher Vollmacht solche Vorbilder zu sein.

    Zac Poonen

  • Diese Ansicht kann ich aus meiner Erfahrung heraus nicht für allgemein teilen.

    Leider habe ich solche "Exemplare" erlebt die sich als Adventisten ausgaben, die Gemeinde besucht um hilfe zu bekommen.

    Leider bin ich auf Betrüger reingefallen.

    Von meinen Sohn höre (37) ich das junge Leute keine richtige Arbeitsmoral haben und auf kosten der Fleißigen sich durchmogeln....

    Das hat nichts mit jungen Leuten oder alten Leuten zu tun: Menschen mit mangelnder Arbeitsmoral hat es schon immer gegeben. Früher viel das vielleicht weniger auf, da auf der Arbeit im Schnitt alles etwas langsamer von Statten ging.

  • Das hat nichts mit jungen Leuten oder alten Leuten zu tun: Menschen mit mangelnder Arbeitsmoral hat es schon immer gegeben.

    Das mag sein, die haben dann aber von den Alten entsprechenden Druck bekommen!

    Früher viel das vielleicht weniger auf, da auf der Arbeit im Schnitt alles etwas langsamer von Statten ging.

    Das ist wieder diese typische Entschuldigung!

    Die Menschen konnten schon immer unterscheiden wer fleißig oder faul war....

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Bogi,

    ich verstehe dich richtig, aber das hat nichts mit Entschuldigung zutun, sondern es sind einfach Tatsachen.

    Die Einstellung hat sich geändert und mit Druck erreichst du bei mangelnder Arbeitsmoral heute kaum noch etwas.

    Solche Leute werden lieber arbeitslos, bekommen im Extremfall AlG II und fühlen sich dabei wohl. Das Geld ist knapp, reicht aber.

    Was unsere Jugendlichen benötigen sind bessere Vorbilder, denen sie folgen können.

    Es ist unsere Verantwortung, als Männer mit geistlicher Vollmacht solche Vorbilder zu sein.

    Zac Poonen

  • Solche Leute werden lieber arbeitslos, bekommen im Extremfall AlG II und fühlen sich dabei wohl. Das Geld ist knapp, reicht aber.

    Eben, das hat sich geändert! Früher durftest Du betteln gehen...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Das hat nichts mit jungen Leuten oder alten Leuten zu tun: Menschen mit mangelnder Arbeitsmoral hat es schon immer gegeben.

    Das mag sein, die haben dann aber von den Alten entsprechenden Druck bekommen!

    Früher viel das vielleicht weniger auf, da auf der Arbeit im Schnitt alles etwas langsamer von Statten ging.

    Das ist wieder diese typische Entschuldigung!

    Die Menschen konnten schon immer unterscheiden wer fleißig oder faul war....

    Ich habe niemanden Entschuldigt, aber Du hast in gewissen Dingen einfach ein total realitätsfremdes Bild und ich mag das nicht, wenn man irgendwelche Falschaussagen tätigt und darum schreibe ich dann etwas.

  • Ich habe niemanden Entschuldigt, aber Du hast in gewissen Dingen einfach ein total realitätsfremdes Bild und ich mag das nicht,

    Ich glaube ich bin doppelt so alt wie Du, war verheiratet, habe Kinder und Enkel und habe eigentlich sehr viel in Gemeinschaftlichen Aktivitäten einen guten Blick auf den Menschen und jeweilige Lebensphasen. Das Du das anders sieht liegt vermutlich an Deiner fehlender Lebenserfahrung, zu dem fehlt es Dir offensichtlich an Respekt gegenüber Älteren!

    Was glaubst Du was mir an Dir nicht gefällt....aber so ist das, ich habe gelernt mit so etwas umzugehen...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Ich habe niemanden Entschuldigt, aber Du hast in gewissen Dingen einfach ein total realitätsfremdes Bild und ich mag das nicht,

    Ich glaube ich bin doppelt so alt wie Du, war verheiratet, habe Kinder und Enkel und habe eigentlich sehr viel in Gemeinschaftlichen Aktivitäten einen guten Blick auf den Menschen und jeweilige Lebensphasen. Das Du das anders sieht liegt vermutlich an Deiner fehlender Lebenserfahrung, zu dem fehlt es Dir offensichtlich an Respekt gegenüber Älteren!

    Was glaubst Du was mir an Dir nicht gefällt....aber so ist das, ich habe gelernt mit so etwas umzugehen...

    Ja Bogi. Das bestätigt genau meine Aussage. Ich kann mich zu gut an Aussagen meines Grossvaters erinnern, der vor vielen Jahr mit weit über 90 gestorben ist (Gott hab ihn selig) und mir über faule Mitarbeiterkollegen erzählt hat. Die heutige Jugend und die jungen Arbeiter und Arbeiterinnen sind weder besser noch schlechter als Deine Generation oder Jugendliche vor 100Jahren. Sie sind weder arbeitssamer noch fauler als die letzten Generationen, einzig die Möglichkeiten, Ansichten und Lebensumstände haben sich geändert.

    Vielleicht solltest Du Dich davon lösen, dass Deine Erfahrungen allgemeingültig sind, das sind sie nämlich nicht.

  • Sie sind weder arbeitssamer noch fauler als die letzten Generationen, einzig die Möglichkeiten, Ansichten und Lebensumstände haben sich geändert.

    Da Du offensichtlich keine Ahnung hast wie wir in den 1960 Jahren erzogen wurden, maßt Du Dir aber an, diese Unterschiede zu kennen!

    Der Mensch hat sich nicht verändert, warum spricht die Bibel das die Liebe erkalten wird und die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird?

    Was ist denn für Dich damit gemeint?

    Vielleicht solltest Du Dich davon lösen, dass Deine Erfahrungen allgemeingültig sind, das sind sie nämlich nicht.

    Bei meinem Lebensweg mit Gott bin ich mit meiner Sichtweise sehr gut gefahren!

    Ich habe nie gesagt das andere so sehen, glauben oder handeln müssen wie ich, das ist leider Deine Wahrnehmung der Unreife und fehlenden Tolleranz!

    Vieleicht solltest Du doch langsam anfangen bei Deinem Balken....mit dem beseitigen.;)

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Da Du offensichtlich keine Ahnung hast wie wir in den 1960 Jahren erzogen wurden, maßt Du Dir aber an, diese Unterschiede zu kennen!

    Der Mensch hat sich nicht verändert, warum spricht die Bibel das die Liebe erkalten wird und die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird?

    Was ist denn für Dich damit gemeint?

    Ich habe gar nicht über Erziehung gesprochen? Ich habe auch keine Aussage dazu gemacht, dass die Liebe erkalten wird oder dass die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird. Ich habe über Faulheit und Arbeitseifer im Beruf geschrieben, daher gibt es keinen Zusammenhang zwischen dieser neuen Aussage von Dir und meinen vorhergehenden Aussagen. Ich weiss ja nicht, vielleicht hast Du mit Faulheit oder Arbeitseifer das gemeint, aber ich sehe nicht in deinen Kopf und käme nie auf die Idee, dass Du das damit gemeint hast.

  • Ich habe gar nicht über Erziehung gesprochen?

    Das ist richtig, für Dich sind nur, Zitat :"einzig die Möglichkeiten, Ansichten und Lebensumstände haben sich geändert.

    Das die Erziehung nach dem Krieg eine große Rolle gespielt hat ist Dir fremd.

    Hast Du was von den 68 gern gehört?

    Ich war 1968 mit 20 Jahren bei der Bundeswehr und hatte ein Freundin in Koblenz die auf der Karthause auf Lehramt studierte.

    Was ich damals schon über die antiautoritäre Erziehung und der Ziele gehört habe war für mich als Christ nichts gutes.

    Das durfte ich dann als Vater zweier Söhne durcherleben und bei Elternabenden mich wundern.

    Dann erzählst Du von Deine Sichtweise von Realität...?

    Vieleicht hättest Du Deinem Vater zuhören sollen...

    Ich weiss ja nicht, vielleicht hast Du mit Faulheit oder Arbeitseifer das gemeint, aber ich sehe nicht in deinen Kopf und käme nie auf die Idee, dass Du das damit gemeint hast.

    Als Christ hast Du doch gelernt zu kommunizieren. Man muß nicht in den Kopf guken, oder Vermutungen anstellen.

    Wenn ich das Gefühl habe jemanden nicht zu vestehen, frage ich einfach.

    Da mir als Christ jeder Mensch Wert ist, frage ich, die mich nicht mögen belassen es bei Kritik, oder ist es einfach Hilflosigkeit....oder Überheblichkeit?

    Warum tauscht man sich hier aus???

    Warum beschäftigt sich die Bibel auch mit dem Thema Faulheit?


    Sprüche 10:4

    Lässige Hand macht arm; aber der Fleißigen Hand macht reich.

    Hebräer 6:12daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch den Glauben und Geduld ererben die Verheißungen.

    2 Thessalonicher 3:10

    Und da wir bei euch waren, geboten wir euch solches, daß, so jemand nicht will arbeiten, der soll auch nicht essen.

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Ob jemand fleissig oder faul ist hat ganz viele Einflussfaktoren und was bei einer Person zu Faulheit führt, spornt die andere Person an. So wie ich es sehe beruht deine Aussage auf eigenen Erfahrungen und vom Hören Sagen, aber das ist halt nicht allgemeingültig. Da kannst noch so viel über mich herziehen, damit überzeugst Du mich nicht, aber darfst ja gerne nach Studien suchen die deine Ansicht belegen. Aber solange nur diese Basis vorhanden ist, sehe ich keinerlei Mehrwert an einer weiteren Diskussion über dieses Thema mit Dir und klinke mich daher wieder aus.

  • Dazu zwei aktuelle Fälle zur Illustration :


    Die Key Account Managerin einer Firma, alleinerziehende Mutter, Bauherrin lässt einen Zahlungsbescheid des örtlichen Gemeindeamtes einfach liegen - von Seiten dessen kommt dann der Exekutionsbescheid ( no na !) samt Spesen. Vn der Firma ist sie deshalb gekündigt ( no na )- In der Regenbogenpresse : "So geht man mit einer Alleinerzieherin um !!! !"


    Der alleinverdienende Lagerarbeiter, Familienvater, setzt eine Aussage über die Gattin eines Politikersber "faccebook" in das Net. Griffe diese eine Disziplinarbehörde oder gar die Korruptionsstaatsanwaltschaft als Gegenstand der ersten ( ! ) Erhebungen auf, so wäre diese gelogene Aussage Verleumdung nach StGb § 297.. Die so völlig falsch Beschuldigte übergibt das ihrem Anwalt, welcher klagt (und zudem alle , welche mit "Likes" darauf reagiert haben, auch zur Verantwortung zieht.) - - Die Regenbogenpresse und ein Oppositionspolitiker : "Unmenschlich !! Skandal !!! Da bereichert sich wer !!!! Der arme Mann ist erledigt !!!! Und seine unmündigen Kinder !!!!!!


    Nun ja, die "Leute von Heute" !