• An Christel :

    Mit dem Begriff "Rasse" muss man vorsichtig umgehen. Manche finden, dass dieser Begriff aus dem Grundgesetz gestrichen werden soll. Wenn im Grundgesetz der Begriff "Rasse" steht, könnten manche Menschen glauben, dass es auch wirklich unterschiedliche Rassen gibt. Was aber nicht stimmt.

    Andere meinen, dass der Begriff bleiben soll. Denn der Begriff "Rasse" im Artikel 3 im Grundgesetz ist nicht rassistisch gemeint. Als dieser Artikel aufgeschrieben wurde, hat man das so gesagt. Heute würde man das anders sagen. Artikel 3 im Grundgesetz soll Rassismus verhindern. Der Begriff "Rasse" soll sogar dabei helfen auf das Problem Rassismus aufmerksam zu machen. Wenn der Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz gestrichen wird, wird es trotzdem Rassismus geben. Deswegen muss man viel darüber reden und erklären, dass es keine menschlichen Rassen gibt.

    Nirgends sprach ich vom JudenTUM , welches natürlich eine Religion ist und schließlich gibt es ja auch Juden , welche nicht an Gott glauben .

    Grüße Lutz

    Nach der deutschen Einheit war ich überrascht in einem Lexikon der Biologie die Aufführung von Menschenrassen zu finden. In einem anderen Biologiebuch ebenfalls, da wurde propagiert "verschieden und doch gleich".

    Trotz der Betonung "der Gott unserer Väter" so haben sich dem Judentum dennoch immer Menschen aus anderen Völkern angeschlossen. In der Bibel wird zum Beispiel Ruth genannt. Es gibt heute schwarze Juden und es gibt blode Juden und viel dazwischen. Von daher kann man nicht von einer jüdischen Rasse sprechen.

  • An Christel :

    Somit können wir also festhalten , daß es von dir wieder einmal eine Unterstellung war , daß ich behauptet hätte es gäbe eine "jüdische Rasse".

    Grüße Lutz

    So, so "wir", und "wieder einmal"...

    Dies ist der infrage kommende Text:

    Wer Hitler aufmerksam zuhörte und seine Schriften las konnte schon Mitte der 20-er-Jahre seine rassistische Einstellung erkennen . Doch spätestens ab Mitte der 30-er-Jahre wurde sein Rassismus immer offensichtlicher als er begann Schwarze , Juden und andere zu verfolgen .

    Lutz, seit wann gibt es eine jüdische Rasse? Das Judentum ist eine Religion und keine Rasse.

    Wo ist da meine angebliche Unterstellung? Ich hatte Dir lediglich eine Frage gestellt!
    Hast Du mit Fragen ein Problem?

    Ich stelle fest, Du hast in Deinem letzten Beitrag zum argumentum ad hominem gegen meine Person gegriffen.
    Weshalb? Sind Dir die Sachargumente schon ausgegangen?

  • Der Jahrzehnte später recht intensiv vorgetragene Vorwurf seines Antisemitismus ist simpel völlig falsch - das hätte schon meine Vater zu einer sehr deutlichen Distanzierung gereicht - Nix da!

    Aber wenn er Hitler als seine Gebetserhörung bezeichnet hat, dann war er doch Hitler sehr zugetan. Und zu Hitler gehört unweigerlich sein Antisemitismus, das wusste doch 1938 jeder. Würdigt man Hitler, so würdigt man automatisch auch seinen kranken Judenhass und die Judenhetze und -Diskriminierung.

  • Und zu Hitler gehört unweigerlich sein Antisemitismus, das wusste doch 1938 jeder.

    Hitlers "Mein Kampf" war ja für alle zugänglich!

    Was bedeutet denn wirklich, der "Antisemitismus" ?

    Ist hier nicht der eigentliche Grund Neid auf ein Volk/Religion, die offensichtlich von Gott besonders gesegnet wurde, durch zusammenhallt und Reichtum?

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Die gleichen Strömungen, die vor dem 2. Weltkrieg vorgeherrscht haben, die gibt es auch heute. Würden wir in eine langjährige Wirtschaftskrise mit sehr hoher Arbeitslosigkeit gleiten, so würden ähnliche Ideologien auch in unserer Gesellschaft Zuspruch finden und das. quer durch alle Schichten, gläubige Christen inklusive.

  • An Christel :

    Nicht ich habe den irreführenden Ausdruck jüdische Rasse ins Spiel gebracht , sondern du mit deiner folgenden E r k l ä r u n g , welche mehr war als lediglich nur eine Frage :

    "Lutz, seit wann gibt es eine jüdische Rasse? Das Judentum ist eine Religion und keine Rasse."

    Mit deiner Frage seit wann unterstellstest du ich würde zuvor von einer jüdischen Rasse geschrieben haben und dies ist unwahr .

    Grüße Lutz

  • Mir reichen schon die nahezu 20% für die ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHRUSSEN (AFD), die "Putin-Versteher-Partei", wo sich ein Europawahl-kandidat Bystron hat von den Russen bezahlen lassen! Laut SPIEGEL lägen Audiodateien von Herrn B (Listenplatz 2) vor! „Tschechiens Geheimdienst besitzt offenbar Tonaufnahmen, die den AfD-Politiker Petr Bystron schwer belasten.” (aus TAZ)

  • Was bedeutet denn wirklich, der "Antisemitismus" ?

    Ist hier nicht der eigentliche Grund Neid auf ein Volk/Religion, die offensichtlich von Gott besonders gesegnet wurde, durch zusammenhallt und Reichtum?

    Der ist doch nur absurd, dieser NAZI-Antisemitsmus. Man sprach von einer minderwertigen "Rasse" (die keine Rasse war), die aber offenbar erfolgreicher wirtschaftete und klügere Köpfe hervorbrachte, wie die hochgelobt arische "Rasse". Aber man sieht, was Hetze und Manipulation alles erreichen können. Neidgefühlen, weil sie erfolgreicher waren, haben sicher eine große Rolle gespielt bei der Propaganda.

  • daß ich behauptet hätte es gäbe eine "jüdische Rasse"

    Übrigens: Im englischen Sprachraum wird Rasse (Race) nicht nur biologisch verwendet, sondern auch im Sinn einer sozialen Zugehörigkeit oder Identität - also unabhängig von der biologischen Abstammung: https://en.wikipedia.org/wiki/Race_(human_categorization)

    Menschen benutzen Begriffe oft sehr schwammig, so dass sie des eigentlichen Inhalts entleert werden. Kirche steht im englischen Sprachraum nicht nur für christliche Kirchen. Mit Religion bezeichnen manche Atheisten auch Ideologien.

    Redet man von arischem und jüdischem Blut und Blutschande, dann ist eindeutig etwas biologisches gemeint und nicht nur eine soziale Zugehörigkeit.

    So haben es die Nazis verstanden und gebraucht. - Obschon es von der Biologie her Unsinn ist. Wird es jedoch häufig wiederholt, dann wird es geglaubt.

  • dieser NAZI-Antisemitismus

    Ich denke es gibt nur einen Antisemitismus und für Juden war es im Prinzip egal ob die Verfolgung durch Hitlers Schergen oder Stalins Genossen oder andere Herrscher erfolgte.

    Für die Opfer sind die "guten" Gründe der Täter immer egal.

    Dennoch gibt es Unterschiede, gegen eine biologisch begründete Verfolgung, so ideotisch sie sein mag, ist man machtlos.

    Einer ideologisch oder religiös begründeten Verfolgung kann man sich durch Heuchelei entziehen.

  • Was erwarte ich? Eigentlich nur ein bisschen Willen zum (Über)Leben und Frieden. Und der ist in der palästinensichen Bevölkerung seit Jahrzehnten nur sehr gering vorhanden. Israel bemüht sich wenigstens zivile Opfer zu vermeiden. Die Hamas bemüht sich so viele zivile Opfer wie möglich zu verursachen, damit sie die gegen sie gerichtete (Abwehr)Gewalt besser vermarkten können.

    Mit diesem Zitat endete am 27. Februar die Diskussion über den Gaza-Krieg. Warum eigentlich? Ich möchte sie gern wieder aufnehmen, denn ich habe ein paar Fragen zu denen ich gern einige Meinungen hören würde.

    Zu Beginn habe ich wiederholt in den Nachrichten gehört, dass Israel vor dem Angriff gewarnt war. Es wurde berichtet, dass der israelische Geheimdienst die Pläne der Hamas kannte und die Regierung davon unterrichtet hatte. Sie habe sie jedoch mit der Einschätzung abgetan, dass die Hamas gar nicht in der Lage wäre, eine solch komplexe Militäroperation durchzuführen. Auch als kurz vor dem Angriff Militärangehörigen auffällige Vorgänge im grenznahen Gazagebiet meldeten, die auf eine bevorstehende besondere Aktion hinwiesen, seien Militärführung und Regierung bei ihrer abwiegelnden Haltung geblieben.

    Nach meiner Einschätzung wäre es doch ein Leichtes gewesen, vorsichtshalber ein paar militärische Einheiten an die Südgrenze Israels zu verlegen und in Alarmbereitschft zu versetzen und damit einen Angriff, sollte er wider Erwarten doch erfolgen, auf geringstmögliche Folgen zu beschränken. Muss man nicht der israelischen Führung hier eine eklatante Fehleinschätzung vorwerfen? Kann das sein? Warum spricht niemand darüber angesichts der ungeheuren Ausmaße des Krieges? Das passt doch nicht zusammen oder?

  • Es wurde berichtet, dass der israelische Geheimdienst die Pläne der Hamas kannte und die Regierung davon unterrichtet hatte.

    Berichtet und bestätigt, oder behauptet?

    Muss man nicht der israelischen Führung hier eine eklatante Fehleinschätzung vorwerfen?

    Ja, aber was ändert das?

    Das passt doch nicht zusammen oder?

    Was?

    Wenn man etwas "versäumt" hat versucht man dies oft durch besondere Aktivität zu kompensieren - oder?


    Abgesehen davon denke ich, dass nur ein maximaler Kriegseinsatz Israels wieder für einige Zeit "Ruhe" schaffen kann. Etwas anderes verstehen die Gegner nicht - war noch nie so, wie die Geschichte der letzten 80 Jahre zeigt.

    Liebe Grüße, Heimo

  • dieser NAZI-Antisemitismus

    Ich denke es gibt nur einen Antisemitismus und für Juden war es im Prinzip egal ob die Verfolgung durch Hitlers Schergen oder Stalins Genossen oder andere Herrscher erfolgte.

    Bei meiner Aussage ging es mehr um den Rassismus der NAZIS, der auf biologische Merkmale abzielte, was aufgrund der verschiedenen Ethnien, aus denen sich das Judentum zusammensetzt, unsinnig ist, daher "NAZI-Antisemitismus".
    Wie Du vielleicht weißt, gibt es verschiedene Gründe - also nicht nur rassistische - für den Antisemitismus, daher ist die Form des Antsemitismus zu unterscheiden.
    Wikipedia:
    Die Antisemitismusforschung hat keine allgemeingültige Definition des Phänomens aufgestellt, unterscheidet aber zumindest vier Hauptformen:

  • Timmi, Jude, sehr tüchtiger, erfolgreicher Kollege, einmal : "Ist ein Jude besser als die anderen, so heisst es : NA, wie soll ein armer Arier da mitkommen !" - ist er es nicht, so anders : "Na ja, ein depperte Jud, halt! " (Wiener Erfahrungen)

    Göring und Göbbels gehen spazieren und diskutieren . So gehen sie in Tabakgeschäfte und fragen nach Zündhölzer für Linkshänder. Ratlosigkeit bei den nicht-jüdschen Verkäufern. Der Jude hingegen sagt : "Aber bitte, gleich !" geht nach hinten, steckt einen Schuber einer Streichholzschachtel um - und präsentiert ihnen das Gewünschte. Dazu dann Göbels Kommentar : "Siehst du der nichtjüdische Geschäftsmann kann sich ohne jüdische Kredite eben kein so grosses Lager leisten!" - - - - - Manchmal treffen gute Witze tatsächlich eine Menge Elemente und Eigenschaften ! und ganz die Tragik !)

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Christen haben in der Vergangenheit nur so vereinzelt richtige Positionen zu den kriegerischen , übergriffigen , vernichtenden Aktionen von Staaten bezogen, dass ich nicht glaube, dass sich irgendetwas daran geändert hat, dass immer nur eine Minderheit "gerecht" handelt und denkt. Gibt euch das nicht zu denken, welche Position man selbst bezieht? Welche Motive man hat und auslebt?

    Jesaja 33 ist dazu interessant, finde ich.

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

  • Christen haben in der Vergangenheit nur so vereinzelt richtige Positionen zu den kriegerischen , übergriffigen , vernichtenden Aktionen von Staaten bezogen, dass ich nicht glaube, dass sich irgendetwas daran geändert hat, dass immer nur eine Minderheit "gerecht" handelt und denkt. Gibt euch das nicht zu denken, welche Position man selbst bezieht? Welche Motive man hat und auslebt?

    Jesaja 33 ist dazu interessant, finde ich.

    Liebe Pfingstrosen, was ist gerecht?

    War David ungerecht, weil er gegen die Philister kämpfte?

    Waren die Völker ungerecht, weil sie sich gegen Hitler wehrten?

    Sind die Ukrainer ungerecht, weil sie sich gegen Putin wehren?

    Ist ein wehrhafter Staat generell ungerecht? Sind es nicht gerade schwache Staaten, die im Bürgerkrieg versinken?

    ,..........

    War mein Vater ungecht, weil er sich der Wehrpflicht nicht entzog? Er ging nicht freiwillig und hatte eine Frau sowie 3 kleine Kinder. Hitler hatte er nicht gewählt.

    Von der Zuschauertribüne aus kann man leicht Mut... fordern.

    Hat uns Jesus geboten zu richten?

  • David durfte den Tempel nicht bauen, auch privat gab es Konsequenzen.

    Jeder ist für sein Handeln zuständig und ich glaube nicht, dass wir auf der Zuschauerbühne stehen, wir sind mitten drin.

    Vertreten wir die Meinung der Masse?

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!