Fragen an die Schöpfung...

  • Holuwir hat mich eine Zeitlang mit der Frage gequält, was Gott denn persönlich geschaffen habe. Gequält, weil er mit meiner Antwort, Gott habe alles erschaffen nicht einverstanden war und seine Frage immer wieder stellte.

    Es ist krotesk, da behaupten Gläubige, ein Gott habe die Welt erschaffen, weil es so in der Bibel steht. Aber dann sagen sie, so wie es in der Bibel steht war es nicht. Und wenn man dann fragt: Ja wie war es denn dann? Was hat dieser Gott denn nun konkret erschaffen? Dann fühlen sie sich gequält und geben einfach keine Antwort.

    "Alles" ist keine Antwort, denn fast jedes Kind weiß heute, dass alles was auf der Erde wächst und entsteht entweder von selbst entsteht oder von Menschen geschaffen worden ist. Ein Gott wird in die ferne Vergangenheit verschoben, der irgendwelche undefinierbaren Anfänge gelegt hat. Aber welche, danach darf man nicht fragen, siehe oben.

  • Damals wie heute verstehe ich Dich nicht! Ich weiß nicht , was Du von mir willst:

    Und wenn man dann fragt: Ja wie war es denn dann? Was hat dieser Gott denn nun konkret erschaffen? Dann fühlen sie sich gequält und geben einfach keine Antwort.

    "Alles" ist keine Antwort,

    Damals wie heute kann ich nur so antworten:

    Zitat

    Wir (1) glauben an den einen Gott,
    den Vater, den Allmächtigen,
    der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
    die sichtbare und die unsichtbare Welt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nic%C3%A4…antinopolitanum


    Wie kommst Du darauf, dass ich eine Auswahl treffen müsste?

    Was hättest Du damals, als Du noch an Gott geglaubt hast, auf diese Frage geantwortet?

  • Ein Gott wird in die ferne Vergangenheit verschoben, der irgendwelche undefinierbaren Anfänge gelegt hat. Aber welche, danach darf man nicht fragen

    Was hat dieser Gott denn nun konkret erschaffen?

    Die Antwort ist:

    Gott hat nicht alles auf einmal erschaffen!

    -----> vor der Erschaffung von Raum und Zeit und der Materie schuf JEHOWAH schon die immateriellen Geistwesen, d.h. die Engel!

    1. die immateriellen Geistwesen, d.h. die Engel! Dies war des EWIGEN 1. Schöpfungs-Tätigkeit! --->
    2. dann schuf Gott (2.) vor 13,8 Milliarden Jahren das Universum und
    3. dann (3.) ----> vor 13 Milliarden Jahren unsere Milchstraßen-Galaxie. ---->
    4. dann vor 4,5 Milliarden (4.) unser Sonnensystem und unsere Erde ----->
    5. Auf der Erde entsteht vor etwa 3,8 Milliarden Jahren (5.) Leben. Anfangs sind es einzellige Bakterien, vermutlich irgendwo im Meer ------>
    6. Älteste Tiere schuf JHWH dann (6.) vor 560 Millionen Jahren ----->
    7. dann schuf Gott vor 470 Millionen Jahren (7.) die ersten Pflanzen ----->
    8. dann spätestens im Karbon, also vor 358 bis 298 Millionen Jahren schuf Gott (8.) die Bäume, seitdem gibt es auf dem Urkontinent tropische Wälder mit bis zu 40 Meter großen Bäumen. ----->
    9. dann schuf Gott (9.) die Dinosaurier, die lebten vor etwa 225 Millionen Jahren auf der Erde und sind vor 65 Millionen Jahre durch einen Meteoritenschlag ausgestorben. ----->
    10. dann schuf JAHWEH (10.) die ersten Blütenpflanzen vor rund 140 Millionen Jahren ----->
    11. dann schuf Gott (11.) die Frühmenschen der Gattung Homo; diese könnten neueren Analysen zufolge schon vor 2,8 Millionen Jahren gelebt haben. Damit wären sie 400.000 Jahre älter als bislang angenommen. ---->
    12. und dann schuf DER EWIGE GOTT (12.) vor ca. 40.000 Jahren (?) – der Zeitpunkt zu dem die letzten der Gattung der paläontologischen Urmenschenahnlichen Wesen, die Neandertaler, ausgestorben sind! – die ersten beiden Menschen: Adam und Eva (... oder erst 4114 v.Chr. ?)
  • Nein, das ist nicht "die Antwort". Das ist DEINE pseudowissenschaftlich-kreationistische Spekulation.

  • Holuwir hat mich eine Zeitlang mit der Frage gequält, was Gott denn persönlich geschaffen habe. Gequält, weil er mit meiner Antwort, Gott habe alles erschaffen nicht einverstanden war und seine Frage immer wieder stellte.

    Es ist krotesk, da behaupten Gläubige, ein Gott habe die Welt erschaffen, weil es so in der Bibel steht. Aber dann sagen sie, so wie es in der Bibel steht war es nicht. Und wenn man dann fragt: Ja wie war es denn dann? Was hat dieser Gott denn nun konkret erschaffen? Dann fühlen sie sich gequält und geben einfach keine Antwort.

    "Alles" ist keine Antwort, denn fast jedes Kind weiß heute, dass alles was auf der Erde wächst und entsteht entweder von selbst entsteht oder von Menschen geschaffen worden ist. Ein Gott wird in die ferne Vergangenheit verschoben, der irgendwelche undefinierbaren Anfänge gelegt hat. Aber welche, danach darf man nicht fragen, siehe oben.

    Die Antowrt ist ganz einfach: Gott hat alles erschaffen, sogar die Naturgesetze, auf die du dich dauernd berufst. Das ist die Aussage der Bibel. Die Bibel sagt nichts über das wie, da steht nur: Gott sprach und es wurde. Alleine diese Aussage der Bibel zeigt eindeutig, dass die Bibel kein wissenschaftliches Buch ist, aber du hast die Frechheit uns gläubigen Menschen vorzuschreiben, dass die Bibel ein wissenschaftliches Buch sei. Vielleicht wurde dir dies mal so gelernt, ich sage dir: Das ist falsch. Du musst nicht an einen Schöpfer Gottes glauben, das sei dir überlassen, aber unterlasse bitte einem gläubigen Menschen vorzuschreiben, wie er die Bibel zu lesen habe und was die Bibel genau ist und wofür man sie verwenden sollte. Dich hat die Bibel nicht zu interessieren, da du sie sowieso als gewöhnliches Buch abtust, also lass es einfach.

    Btw. Der Mensch hat bis heute genau nichts geschaffen, das einzige was der Mensch kann, ist von der Natur zu kopieren und mit dem Baukasten arbeiten, der ihm von Gott gegeben wurde.

  • Gut zu sehen auch an der Annahme von "dunkler Materie" oder des "Urknalls". Beides nicht direkt beobachtbar (Beobachtung ist eine Grundlage der Naturwissenschaft), nicht wiederholbar (auch eine Grundlage wissenschaftlicher Forschung) und beides nur Erklärungsmodelle für Beobachtungen, die eben nach einer Erklärung "suchen".

    Dunkle Materie und Urknall sind durchaus direkt beobachtbar. Um das zu verstehen, sollten wir uns zuerst über das Prinzip der Beobachtung im Klaren sein. Wir sehen etwas, aber was ist eigentlich Sehen? Wir sehen etwas, weil von diesem Etwas elektomagnetische Strahlung ausgeht. Diese trifft fokussiert unsere Netzhaut im Auge und verursacht dort in Millionen lichtempfindlcher Zellen winzige elektrische Impulse. Diese werden über Nervenfasern zum Gehirn geleitet und dieses entwickelt daraus ein Bild, das der aufgenommenen Strahlung entspricht. So gewinnen wir eine Vorstellung unserer Umgebung. Für das Sehen ist also eine der vier Grundkräfte der Physik, die elektomagnetische Wechselwirkung, verantwortlich.

    Eine andere, die gravitative Wechselwirkung oder Schwerkraft, können wir ebenfalls direkt beobachten. Alles drückt nach unten, hin zum Mittel- oder besser Schwerpunkt der Erde. Auch die Bewegungen der Himmelskörper unterliegen unmittelbar der Schwerkraft und wir können diese und die daraus resultierenden Bahnen genauestens berechnen. Sonst wäre die Mondmission der vergangenen Tage gar nicht möglich gewesen.

    Die dunkle Materie nun hat zwar keine elektomagnetische Wechselwirkung, deswegen können die lichtempfindlchen Zellen unserer netzhaut nicht darauf reagieren, wohl aber ein gravitative, aufgrund derer wir ihre Existenz wahrnehmen.

    Sowohl die Beobachtung Dunkler Materie als auch die Prozesse des Urknalls sind wiederholbar. Ersteres ständig, letzteres geschieht in den Hochenergieexperimenten mittels des LHC im Cern in Genf - ich schrieb darüber.

    Erklärungen und Theorien sind keine Tatsachen, sondern eben Theorien.

    Erklärungen und Theorien sind natürlich selbst keine Tatsachen, sondern werden aufgrund beobachtbarer Tatsachen entwickelt. Die Qualität der naturwissenschaftlichen Theorien ist stark gestiegen gestiegen, weil die Instrumente, die bei der Beobachtung helfen, massiv verbessert worden sind und gleichzeitig das Prinzip Falsifikation konsequent angewandt wird.

  • Die dunkle Materie nun hat zwar keine elektomagnetische Wechselwirkung, deswegen können die lichtempfindlchen Zellen unserer netzhaut nicht darauf reagieren, wohl aber ein gravitative, aufgrund derer wir ihre Existenz wahrnehmen.

    Sowohl die Beobachtung Dunkler Materie als auch die Prozesse des Urknalls sind wiederholbar. Ersteres ständig, letzteres geschieht in den Hochenergieexperimenten mittels des LHC im Cern in Genf - ich schrieb darüber.

    Die Theorie der Dunklen Matherie ist nur ein Postulat auf Grund von Beobachtungen und bisher aufgestgellten physikalischen Gesetzen. Ihre Existenz git bis heute nicht als bewiesen. Wie du mit diesem Postulat umgehst zeigt jedoch deutlich, in welch radikalem Denken du gefangen bist. Zuerst warst du in einem radikeln Denken gefangen indem du die Bibel als wissenschaftliches Buch benutzt, betrachtet und als das verteidigt hast und nach einer (von mir angenomenen Enttäuschung) bist du nun ins total konträre Muster gefallen und schliesst alles aus, was irgendwelchen aktuellen Wissenschaftlichen Thesen widerspricht. Dabei sind Glaube und Wissenschaft zwei völlig voneinander losgelöste Aspekte unseres Lebens. Und man kann beides, nur eines oder keines glauben. Sie schliessen sich nicht zangsläufig aus, auch wenn du unser immer das Gegenteil eintrichtern willst. Dabei merkst du gar nicht, dass weder das eine noch das andere Extrem total ungesund sind und dass beide Extreme wesentliche Aspekte unseres Seins ignorieren.

  • Dunkle Materie und Urknall sind durchaus direkt beobachtbar.

    Nein das stimmt so nicht. Es gibt Phänomene, die beobachtet werden und die Erklärung für diese Phänomene sind Urknall oder Dunkle Materie. Beides Theorien um Beobachtungen zu erklären - aber keine Beobachtungen.

    Liebe Grüße, Heimo

  • Es gibt Phänomene, die beobachtet werden und die Erklärung für diese Phänomene sind Urknall oder Dunkle Materie. Beides Theorien um Beobachtungen zu erklären - aber keine Beobachtungen.

    Das Phänomen, das der Urknall-Theorie zugrundeliegt, ist die beobachtbare Ausdehnung des Universums, die auf einen Punkt in einer berechenbarer Zeitspanne zurückgeführt werden kann. Das ist in der Tat keine Beobachtung des Urknalls. Nun hat man Theorien aufgestellt, wie dieser Urknall abgelaufen sein könnte. Um diese Theorien zu überprüfen hat man im CERN in Genf mit Milliarden Unterstützung durch viele Staaten den LHC gebaut - ich schrieb darüber, mit Verlinkung zu Wiki für weitere Details. Hier kann man kurzzeitig annähernd die Energiekonzentration erreichen, die den Urknall auslöste. Dieses Ereignis, was dem Urknall im Miniaturformat entspricht, konnte man nun tatsächlich direkt beobachten. Das war der Sinn des Experiments und das habe ich gemeint, als ich schrieb: "Dunkle Materie und Urknall sind durchaus direkt beobachtbar."

    Was nun die Dunkle Materie anbelangt, so hatte ich ja geschrieben, dass alle unsere Beobachtungen auf die von den Objekten ausgehende elektromagnetische bzw. gravitative Wechselwirkung zurückzuführen sind. Wir schließen immer nur von dieser Wechselwirkung auf die Existenz der jeweiligen Objekte. Nichts anderes ist, physikalisch betrachtet, Sehen. Von Dunkler Materie geht gravitative Wechselwirkung aus, aufgrund derer wir sie beobachten können, jedoch keine elektromagnetische. Deswegen können wir sie nicht sehen. Wir wissen nichts Näheres über sie, außer eben, dass sie eine Masse hat, von der Schwerkraft ausgeht, aber aufgrund derer können wir sie, wenn auch eingeschränkt direkt beobachten und unsere Theorien darauf aufbauen.

  • Zitat

    Nach dem Lambda-CDM-Modell werden viele beobachtete Effekte zu nur etwa einem Sechstel von sichtbarer Materie verursacht, die im Standardmodell der Elementarteilchenphysik erfasst wird. Die Existenz der Dunklen Materie ist eine wichtige offene Frage der Kosmologie.

    Zu alternativen Erklärungsmodellen für die Beobachtungen siehe den Abschnitt Alternativen zu Dunkler Materie unten.


    Zitat

    Alternativen zu Dunkler Materie

    Alle obigen Erklärungsansätze sowie die Existenz der Dunklen Materie selbst setzen implizit voraus, dass die Gravitation dem Newtonschen Gravitationsgesetz bzw. der Allgemeinen Relativitätstheorie folgt. Es gibt aber auch Überlegungen, die Beobachtungen, anstatt durch die Einführung einer zusätzlichen Materiekomponente, durch eine Modifikation des Gravitationsgesetzes zu erklären.

    Namhafte Astrophysiker wie Jacob Bekenstein und John Moffat haben die umstrittene MOND-Hypothese (Modifizierte Newtonsche Dynamik) von Mordehai Milgrom weiterentwickelt, nach der die Äquivalenz von träger und schwerer Masse bei extrem kleinen Beschleunigungen nicht mehr gilt. Der niederländische Physiker Erik Verlinde entwickelte auf Grundlage der MOND-Hypothese das Modell der Entropischen Gravitation. Darin wird Gravitation nicht als Wechselwirkung von Materie mit Dunkler Materie verstanden, sondern als Emergenz von Materie und Information beschrieben.[30]

    Die Tensor-Vektor-Skalar-Gravitationstheorie (TeVeS) wurde 2004 erstmals von Jacob Bekenstein formuliert. Der Hauptunterschied zur allgemeinen Relativitätstheorie liegt in der Formulierung der Abhängigkeit der Gravitationsstärke von der Entfernung zur Masse, welche die Gravitation verursacht. Diese wird bei der TeVeS mittels eines Skalar-, eines Tensor- und eines Vektorfeldes definiert, während die allgemeine Relativitätstheorie die Raumgeometrie mittels eines einzigen Tensorfeldes darstellt.

    Die Skalar-Tensor-Vektor-Gravitationstheorie (STVG) wurde 2014 von John Moffat entwickelt. Die STVG wurde erfolgreich für die Berechnung der Rotation von Galaxien, der Masseverteilung von Galaxienhaufen und des Gravitationslinseneffekts des Bullet-Cluster herangezogen, ohne die Notwendigkeit, Dunkle Materie zu postulieren. Die Theorie bietet darüber hinaus eine Erklärung für den Ursprung des Trägheitsprinzips.

    Die in die Galaxien einströmende baryonische Materie erzeugt in der Regel eine kontinuierliche Massenzunahme der Galaxien. Aus den retardierten Gravitationspotentialen dieser Massen können die beobachteten Rotationskurven der Galaxien in guter Übereinstimmung abgeleitet werden, ohne dass Dunkle Materie berücksichtigt oder die Newtonsche Dynamik modifiziert werden muss.[31][32][33]

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie

  • Nun hat man Theorien aufgestellt, wie dieser Urknall abgelaufen sein könnte.

    Hier kann man kurzzeitig annähernd die Energiekonzentration erreichen, die den Urknall auslöste. Dieses Ereignis, was dem Urknall im Miniaturformat entspricht, konnte man nun tatsächlich direkt beobachten.

    Den Urknall selbst kann man weder beschreiben, noch beobachten. Man weiß nicht, was es ist. Man vermutet, spekuliert. Alles was man weiß und was man aufwendig experimentell feststellen kann, bezieht auf "NACH". Man erzählt immer nur was nach dem Urknall geschah.

    Man spricht von einer Singularität und weiß nicht was das ist. Man erzählt was da nicht war: Raum, Zeit, Materie, all das gab es nicht. Naturgesetze galten nicht. Eine Explosion? Nein, das war es nicht.

    Zitat


    Weitgehend einig sind sich Forscher dagegen darüber, was als nächstes geschah:
    https://www.scinexx.de/dossierartikel/das-urknall-problem/

    Nichts anderes ist, physikalisch betrachtet, Sehen.

    Es gibt kein physikalisches "Sehen"!

    Man kann beobachten oder man kann es nicht. Man kann messen oder man kann es nicht! Daran hat sich nichts geändert.
    Auch wenn sich hier die Möglichkeiten und im Zuge dessen unser Wissen drastisch gesteigert haben, hat sich daran nichts geändert.

    Alles andere, unsere Schlussfolgerungen, die wir ziehen, ist Philosophie und Weltanschauung. Auch daran hat sich nichts geändert.

    Zitat

    In der Philosophie ist die Auseinandersetzung mit dem „Nichts“ im Spannungsverhältnis zum „Etwas“ eine ihrer Grundfragen. Wenn die Welt zeitlich nicht unendlich lange Bestand hat (und danach sieht es aus), dann muss vor ihrem Anfang Nichts gewesen sein.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Creatio_ex_nihilo

    Wie war das noch mal: Es gab weder Raum, noch Zeit, noch Materie. Dies entstand erst nach dem Urknall (was immer das ist).

    Zitat

    Creatio ex nihilo (lateinisch: Schöpfung aus dem Nichts oder Schöpfung aus nichts) bezeichnet die Erschaffung der Welt „voraussetzungslos“ aus dem Nichts. https://de.wikipedia.org/wiki/Creatio_ex_nihilo

  • Christliche Philosophie: Das „Etwas“ – das ist Gott! = der „URGRUND ALLEN SEINS”! Vor DEM EWIGEN war in der Tat „Nichts“ ! ----> Das "Nichts" gibt es philosophisch gesprochen eigentlich gar nicht, da nicht „Nichts“ war, sondern ewig schon Gott (»der da war – und der da ist – und der da kommt« = ewige = immerseiende Vergangenheit – Gegenwart – + Zukunft!) i s t ! ==> Dieses: Dass "Gott ist!" war, ist und bleibt – bis in alle Ewigkeiten der Ewigkeiten – das erste Axiom jeglicher christlichen Philosophie! Gott – für den schon immer gilt: »Gott ist die Lebe !« – ist in seiner Liebe daher ein dreieiniger (in sich Liebe habende Beziehung!) beziehungsfähiger* Gott!

    Vor dem Anfang der Welt (die Astrophysik sagt uns, dass dieser "Anfang" vor x + 13,8 Milliarden Jahren in einem von der Nat.Wiss. so genanntem "Urknall" geschah! Vorher war da weder Raum, noch Zeit, noch Materie**) war daher nicht „Nichts“ sondern „Gott” = das „Sein” = DER EWIGE = JHWH!

    Die Frage, die Christel stellt – Urknall (was immer das ist)?– beantworte ich christlich(–philosophisch) mit dem Satz: „Der Urknall war die Schöpfung Gottes bzw. die Erschaffung des ganzen Kosmos!” – durch die Kraft Gottes die dieser Gott als der »Intelligent Designer« der der allwissende und alles vollbringende und daher allmächtige Gott ist, hervorgebracht hatte als JHWH "sprach" und "tat" und "vollbrachte"! – durch seinen Satz: „Es werde Licht!” (1 Mose 1:3) ...

    Es gibt daher kein voraussetzungsloses "Nichts" – und insofern liegt mMn. die Philosophie der Creatio ex nihilo falsch! – ; sondern Gott und Gott hat durch seine Intelligenz und seine allumfassenden physikalischen Kenntnisse aus seinem Geist heraus, ALLES GESCHAFFEN! Zuerst aber – bevor JHWH = DER EWIGE sichtbare und erfahrbare Raum und Zeit und Materie erschaffen hatte inclusive aller daraus resultierenden Naturgesetzen – schuf Gott geistige (für unsere Sinne unsichtbare) Wesen: die Schar der Myriaden der Engelswesen.

    ---------------------------------------------------------------

    * – daher schuf der in sich beziehungsfähige Gott auch aus Liebe ein Gegenüber, den Menschen, welchen Gott mit »Du« anredete.

    ** – so entstand daher auch erst mit dem Urknall, bzw. um genauer zu sein, nach dem Urknall auch erst die "Einstein'sche Formel E = m x c² (Energie ist gleich Materie (Masse) mal Lichtgeschwindigkeit im Quadrat bzw. hoch 2)

  • Gott hat durch seine Intelligenz und seine allumfassenden physikalischen Kenntnisse aus seinem Geist heraus, ALLES GESCHAFFEN! Zuerst aber – bevor JHWH = DER EWIGE sichtbare und erfahrbare Raum und Zeit und Materie erschaffen hatte inclusive aller daraus resultierenden Naturgesetzen – schuf Gott geistige (für unsere Sinne unsichtbare) Wesen: die Schar der Myriaden der Engelswesen.

    Dem liegt keine Beobachtung zugrunde, darauf gibt es keine Hinweise, keine Andeutungen geschweige denn Belege. Es ist alles rein menschliche Phantasie.

  • Dem liegt keine Beobachtung zugrunde, darauf gibt es keine Hinweise, keine Andeutungen geschweige denn Belege. Es ist alles rein menschliche Phantasie.

    Den Urknall selbst, ich meine konkret diesem Anfangspunkt (sofern es den überhaupt gibt) kann man auch nicht beobachten.

    Vor vielen Jahren fand ich die These "das Universum in einer Nussschale" fasinierend: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Unive…_der_Nussschale

    Heute sehe ich, dass diese These lediglich der menschlichen Phantasie entspringt.

    Vielmehr findet ich es sehr faszinierend, dass wāhrend vor tausenden von Jahren Philosophen von einer ewigen Materie phantasierten und der berühmte Wissenschaftler Albert Einstein auf ihren Spuren von einem ewigen statischen Universum ausging, bereits vor tausenden von Jahren Menschen sagten, NEiN Gott ist ewig, die Welt hatte einen Anfang. Sie ist Gottes Schöpfung.

    Und vor 2000 Jahren stellen Christen die These, der Schöpfung aus "NICHTS" auf, was die Naturwissenschaft jetzt bestätigt: "Urknall"!

  • In der Tat kursiert vieles in der Welt, was menschlicher Phantasie entspringt. Die religiösen Thesen sind nur ein kleiner, allerdings wesentlicher Teil davon. Auch ist unbestritten, dass es in der sich entwickelnden Naturwissenschaft viele Irrtümer gab und bis heute gibt.

    Unumstritten und, soweit möglich, im Experiment bestätigt sind hingegen alle Schritte und Prozeduren, die zur Entstehung unserer Welt führten, völlig aus sich selbst heraus. Durch die unglaublich leistungsfähigen modernen Teleskope können wir heute sogar all dieses Geschehen live um uns herum im Weltall mitverfolgen. Es ist einfach faszinierend, es ist Realität, die weit über das hinausgeht, was Menschen sich in ihrer Phantasie vorzustellen vermochten.

  • Unumstritten und, soweit möglich, im Experiment bestätigt sind hingegen alle Schritte und Prozeduren, die zur Entstehung unserer Welt führten, völlig aus sich selbst heraus. Durch die unglaublich leistungsfähigen modernen Teleskope können wir heute sogar all dieses Geschehen live um uns herum im Weltall mitverfolgen. Es ist einfach faszinierend, es ist Realität, die weit über das hinausgeht, was Menschen sich in ihrer Phantasie vorzustellen vermochten.

    so ein Unsinn, man kann einzelne Effekte der Physik beobachten und für viele hat man Theorien, einzelne werden stimmen und ganz viele werden falsch sein. wenn alles verstanden und bewiesen wäre, so könnte der Mensch locker aus toter Materie Leben entstehen lassen, aber davon ist die Wissenschaft Lichtjahre entfernt.

    Es ist schon erstaunlich wie Weltfremd du dir Weltbild malst.

  • Unumstritten und, soweit möglich, im Experiment bestätigt sind hingegen alle Schritte und Prozeduren, die zur Entstehung unserer Welt führten, völlig aus sich selbst heraus.

    Was ist wirklich unumstritten?


    Grundlage allen naturwissenschaftlichen Denkens und Forschens ist die uralte philosophische Annahme, dass die Welt kein Chaos, sondern ein geordnetes Ganzes, ein Kosmos ist:

    Zitat


    19 Der HERR hat die Erde mit Weisheit gegründet / und mit Einsicht den Himmel befestigt. 20 Durch sein Wissen brechen die tiefen Quellen hervor / und träufeln die Wolken den Tau herab.
    https://www.bibleserver.com/EU/Spr%C3%BCche3

    Und in der Erde liegt eine schöpferische Kraft, denn:

    Zitat



    12 Die Erde brachte junges Grün hervor, Gewächs, das Samen nach seiner Art bildet, und Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin nach ihrer Art.


    Zitat

    logos eine prominente Rolle und wird klassischerweise gedeutet als eine die Welt durchwirkende Gesetzmäßigkeit.

    Die Stoa sieht dann im Logos ein Vernunftprinzip des geordneten Kosmos, einen ruhenden Ursprung, aus dem alle Tätigkeit hervorgeht. Er konstituiere sowohl die Kausalität als auch einen Tun-Ergehen-Zusammenhang. Als logos spermatikos ‚Vernunftkeim‘ („Samenprinzip“), sei der Logos in jedem (insbesondere beseelten bzw. vernunftbegabten) Wesen anzutreffen. Cicero spricht bei seiner Beschreibung der stoischen Auffassung u. a. von mens mundiWeltgeist‘.[2]

    Im hellenistischen Judentum bezeichnet logos, aramäisch memra, das ewige Denken des einen Gottes. Memra trete bei der Schöpfung aus Gott heraus.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Logos

    Und weil die Welt vernünftig und logisch aufgebaut ist (philosophische Annahme), lässt sie sich erfoschen, und mathematisch berechnen.

    Berechnungen, wonach es eine "dunkle Materie" geben muss, basieren auf dieser philosophischen Annahme.

    PS: Manche sehen gerade darin einen Gottesbeweis. Andere denken damit Gott (den Schöpfergott) widerlegen zu können.

  • Wie ich bereits schrieb, die Naturwissenschaft beruht auf philosophischen Annahmen. Sie begründet diese nicht und hat da auch nichts erst heute herausgefunden. Der Unterschied liegt im Detail nicht im Grundsätzlichen.

    Ergänzend hierzu:

    PS: Manche sehen gerade darin einen Gottesbeweis. Andere denken damit Gott (den Schöpfergott) widerlegen zu können.

    Genauer gesagt wurden in der Geschichte drei Schlussfolgerungen daraus gezogen:

    1) Die Welt ist ein Kosmos, ein geordnetes Ganzes und daher göttlich.

    2) Die Welt ist ein Kosmos, ein geordnetes Ganzes, darin zeigt sich, das Wirken des Schöpfer Gottes, seine Kraft, das Abbild seines Wesens.

    3) Die Welt ist weder göttlich, noch wurde sie von Gott hervorgebracht. Sie ist von selbst entstanden. - Der Einwand lautet, dass bei der kleinsten Abweichung in den Anfangsbedingungen nichts entstehen hätte können. Die Antwort lautet a) das ist eben so b) hat man phantasiereich Multiversen und damit unendlich viele Versuche erfunden. Allerdings muss das Teleskop erst gebaut werden mit dem wir dies beobachten könnten.

  • Genauer gesagt wurden in der Geschichte drei Schlussfolgerungen daraus gezogen:

    1) Die Welt ist ein Kosmos, ein geordnetes Ganzes und daher göttlich.

    2) Die Welt ist ein Kosmos, ein geordnetes Ganzes, darin zeigt sich, das Wirken des Schöpfer Gottes, seine Kraft, das Abbild seines Wesens.

    3) Die Welt ist weder göttlich, noch wurde sie von Gott hervorgebracht. Sie ist von selbst entstanden.

    Paulus wird wohl im Römerbrief (Römer 1: ) um 56 n.Chr. vom 2. Modell ausgegangen sein!

    Modell 3) ist das am unwahrscheinlichste, da es gegen das Axiom von Ursache und Wirkung verstößt! Es ist erst im 19./20. Jahrhundert durch die Atheistischen Philosophen inclusive der Evolutionisten "denkbar" geworden. Vorher hat niemals nur ein Mensch/Philosoph/Wissenschaftler derartig unsinnige Gedanken gehegt!

  • Paulus hatte Modell 1 und 2 vor Augen, wobei Modell 2 für ihn das einzig plausible war. Er beschuldigt sogar die Anhänger von Modell 1 zu lügen.

    Dennoch hat sich Modell 1 in anderen Formen gehalten. Albert Einstein war Anhänger von diesem Modell, dem göttlichen ewigen Universum.

    Modell 3 hat Ähnlichkeiten damit. Betrachtet jedoch, die uns überlegene Vernunft, die sich laut Einstein, im Universum offenbart, nur als zufällige bzw. kausale, mehr oder wenige mechanische Erscheinungen. Das Weltall ist so etwas wie eine zufällig aus einem "ewigen Urstoff" entstandene Maschine. Denken ist Nerventätigkeit, sind chemische Reaktionen... - Konsequent gedacht ist in diesem System kein Platz für Vernunft oder Sinn. - Nur denken die Vertreter dieses Systems dies in der Regel nicht konsequent zu Ende. Sie fühlen sich den Religiösen gegenüber als die wissenden Aufklärer und nicht selten sogar als die besseren Menschen.

    Modell 3) ist das am unwahrscheinlichste, da es gegen das Axiom von Ursache und Wirkung verstößt!

    Wie kommst Du darauf?