Wen kann ein Christ als "Vater" ansprechen?

  • Ihr seid ein Priesterliches Geschlecht, ohne Hirarchie aber einer "Aufgabenhirarchie..."

    Der erste Teil stimmt, den zweiten hast Du "erfunden". Auch die Priester hatten ein klare Hierarchie und Aufgabenzuordnung.
    Gott ist nicht "demokratisch".


    Ist schon krass, wie man die folgenden Worte Petrus -an wahrhaft getreue Nachfolger Jesu Christi gewandt- ohne zu überlegen, ob man auch himmelseits u den Angesprochenen gezählt wird, für sich beansprucht.


    Zitat

    1Petr 2,9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht;

    Unter Jesus Nachfolger gibt es im Grunde keine Hierarchie des Herrschens sondern des Dienens.

  • Auch die Priester hatten ein klare Hierarchie und Aufgabenzuordnung.
    Gott ist nicht "demokratisch".

    Ich rede von der Gegenwart (Papstum/STA),Du von der Vergangenheit...das kann nicht zusammenpassen..

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

    • Offizieller Beitrag

    Ich rede von der Gegenwart

    Ich rede auch von der Gegenwart. Gott zu "demokratisieren" ist ein Irrtum.


    Und das hat überhaupt nichts mit Papst oder kein Papst zu tun.


    Wahlämter in unserer Kirche gibt es auch nicht wegen der "Demokratie", sondern weil die Gemeinde Menschen bestätigt, von denen sie meint Gott habe sie zu einem Amt befähigt, berufen etc.

    Daher gibt es auch keine "Wahlwerbung" etc. - und wo das in der Praxis anders sein mag, ist es eine Degenerationserscheinung.

  • Deine postings wären nämlich viel leichter zu lesen und zu verstehen,

    Yppsi, danke für Deinen Hinweis, aber ich schätze das wird von Jahr zu Jahr bei mir schlimmer...

    Falls Du was nicht verstehst,frag einfach nach...:)

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Wahlämter in unserer Kirche gibt es auch nicht wegen der "Demokratie", sondern weil die Gemeinde Menschen bestätigt, von denen sie meint Gott habe sie zu einem Amt befähigt, berufen etc.

    Na gut wenn Du es so verstehst.

    Wir als STA haben Gründungsausschuß-Ernennungsausschuß- 4 Wochen Wahlvorschlag aushängen um eventuelle Einprüche vorzubringrn.

    Dann der gemeinde zur Empfehlen und die Gemeinde Wählt.

    Wenn das nichts mit Demokratie zu tun hat, dann liegen wir sehr weit auseinander in der Vorstellung ,was Demokratie ist.

    Ich weiß auch was eine demokratische Diktatur ist...und Menschen verurteilt werden, ohne Prozess...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Gott zu "demokratisieren" ist ein Irrtum.

    Ob man das "Demokratie" nennt, kann man anfragen,

    jedenfalls gilt ja, dass unter Gott und in Christus keine Hierarchie herrschen soll, sondern alle Geschwister sind.


    Die Ämter wurden eingerichtet wegen der Unzulänglichkeit der Menschen, wie Paulus ja sagte.

    Er richtete diese Ämter ein, damit die Dinge geordnet sind.

    Er tut das nicht, weils göttliches Ansinnen wäre, dass man Bischöfe hat.


    Damals wurde dann auch entsprechend der Staatsform gedacht, die es gab: die Monarchie.

    In der Neuen Welt hielten dann die Pilgrim Fathers die Demokratie für die einzige Form, in der man das Volk regieren solle.

    Das war eine Wende in der Geschichte.


    Wir müssen die Termini, die von uns Menschen sind, in alledem immer mit-lesen.

  • Nach dem Vorbild Jesu (der 12 Apostel berufen hatte) gab es ja auch frühe Christengemeinden, die (vermutlich auch von 12) von mehreren Ältesten = Presbytern geleitet wurden. Das könnte man m.E. schon auch Demokratie - vielleicht "Konsens-Demokratie" - nennen, denn diese 12 Männer (Frauen waren damals wohl nicht hier beteiligt, obwohl im Römerbrief bereits weibliche Diakone und Apostel genannt werden!) müssten ja irgendwie zu Beschlüssen bzgl ihrer christl. Gemeinde kommen; sie werden sich hierbei am Judentum orientiert haben, wo 12 Personen notwendig sind um eine Synagogen-Gemeinschaft zu begründen. Bei Stimmengleichheit (6 zu 6) wird dann vielleicht ein "Vorsitzender" des Gremiums den Ausschlag gegeben haben; aus einem solchen "Vorgesetzten" entwickelte sich dann schließlich auch das "Bischofsamt" (Episkopos) innerhalb der Kirche. Zur Zeit des Paulus, gab es ja bereits nebeneinander sowohl presbyterianische, als auch bischöflich geführte christliche Gemeinden, was uns ja im Neuen Testament berichtet wird.


    ----> beide "Gemeinde/Kirchensysteme" gibt es ja im Grunde genommen bis heute: die Presbyterianisch-Synodalen Kirchen, wie z.B. Evangelische, Methodistische oder Adventistische Kirchen, an deren Spitze zumindestens bei den zwei erstgenannten aber auch ein Bischof / eine Bischöfin steht (in den Landeskirchen der EKD Landesbischof oder "Superintendent" (?) genannt, rein der Ordnung wegen.) Aber entscheiden tut in erster Linie die (Landes)Synode und auf Ortsebene der Kirchengemeinderat, deren Mitglieder allesamt demokratisch gewählt werden (bei uns in Württemberg auf 6 Jahre; wir evang. Württemberger wählen übrigens auch unsere Landessynode zeitgleich auf 6 Jahre! Als einzige Landeskirche innerhalb der EKD!)


    Und auf der anderen Seite gibt es die mehr oder weniger streng Monarchisch geführten Kirchen, wie die Römisch-Katholische, die Russisch-Orthodoxe und wohl auch die Anglikanische Englische Staatskirche, wo die Queen auch "Kirchenoberhaupt" ist. In der RKK hat letztlich und endlich immer der Papst das letzte Wort! (Aber selbst dort werden die örtlichen Kirchengemeinderäte demokratisch gewählt! ----> Dinge die es so vor dem II. Vatikanischem Konzil so nicht gegegeben hatte)


    Andreas Karstadt und Thomas Müntzer lehnten ja eine streng geordnete Kirchenstruktur als radikaler Flügel der Reformation ab! Man sah wohin das führte: zu Kirchenzerstörungen, Reliquien- und Kunstzerstörungen im sogen. "Bildersturm". Zu damaligen Zeiten um 1525 war man leider zu einer vernünftigen "Selbstregierung" wohl noch nicht fähig! Jedenfalls sah sich Martin Luther durch die Meldungen aufgeschreckt, veranlasst die Wartburg zu verlassen und nach dem Rechten zu sehen! Er verurteilte Karstadts Aktionen scharf, genauso auch den Bildersturm! Luther sah sich daher auch genötigt eine eigene Evangelische Kirchenordnung und genaue Liturgieformen einzuführen, um wieder eine kirchliche Ordnung zu ermöglichen.


    ----> Dass dies zur Erstarrung und zu einem orthodoxen Luthertum im Laufe der nächsten 2 Jahrhunderte führte, ist die andere Seite der Medaille und war dann ja auch der Grund für die Erweckungsbewegung des Pietismus am Ende des 17. Jahrhunderts, angeführt von Württemberg. Eine persönliche Beziehung zu Jesus und ein persönliches Bibelstudium zu Hause und v.a. in der sogen. "Stond" - also in den sonntäglichen Zusammenkünften der Pietisten am Sonntag Nachmittag waren Kennzeichen dieser protest. "Erneuerungs - und Erweckungsbewegung".

  • Das ist richtig, aber es sagt nichts darüber aus, dass Demokratie eine geeignetere Form ist. Autokratie kann genauso geeignet sein, wenn der Autokrat umsichtig mit seiner Macht umgeht. Ich möchte die beiden Formen auch nicht gegeneinander ausspielen, beides hat ihr Vor- und Nachteile.


    Btw. In dieser Diskussion wurde ja mehrmals der Papst ins Feld geführt und der wird ja auch gewählt, wenn auch von einem ausgewählten Zirkel. Die Pastoren bei den Adventisten werden ja glaub ich nicht gewählt, sondern sie entscheiden sich für diesen "Beruf".

  • Wer macht das? Ich habe das Gefühl bei Dir, das Du immer die Sichtweise bedienst was schlecht, was nicht geht, was falsch ist.

    Kannst Du mal sagen was Du richtig findest?

    Ich habe nirgends etwas von schlechter geschrieben, nur dass eine demokratisches System in einer Kirch nicht per se besser sein muss. Es gibt neben besser und schlechter auch noch gleich gut oder besser und schlechter, je nach Situation. Ich versuche das ganzheitlich zu erfassen.



    Das glaube ich Dir, meine "Sichtweise" kommt aus dem AT!

    Soviel ich weiß wurde gerade im Alten Testament weder ein Prophet, noch ein König, noch ein Prophet demokratisch gewählt. Die Rotte Kora prangerte ja gerade das bei einem Mose an. So gesehen müsstest Du eigentlich gegen eine demokratische Wahl sein.


    Du darfst natürlich trotzdem für eine demokratische Wahl sein, aber dann darfst Du nicht mit dem Alten Testament argumentieren, diese Argumentation funktioniert so nämlich nicht.

  • wo 12 Personen notwendig sind

    Ein Minjan sind 10 Personen, die mindestens notwendig sind, um einen Gottesdienst zu führen.


    Stattdessen sagte Jesus, es reiche für eine christliche Gemeinde, wenn nur zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind.


    In der RKK hat letztlich und endlich immer der Papst das letzte Wort!

    Die letzte absolute Monarchie der westlichen Welt.

  • In der RKK hat letztlich und endlich immer der Papst das letzte Wort!

    Die letzte absolute Monarchie der westlichen Welt.

    Nicht „von Gottes Gnaden” eingeführt, sondern 1929 „durch Mussolinis Gnaden!” (----> siehe Lateranverträge!)

  • Interessant sind übrigens einige Dinge, die in den letzten Jahren passiert sind.


    - Die Bitte um Verzeihung gegenüber den Waldensern in Italien für das unsagbare Leid, das ihnen zugefügt wurde.

    Die Waldenser sind mit 30 000 Gläubigen zwar sehr klein, aber es zahlen zunehmend Italiener ihre Kirchensteuer an sie wegen ihrer wohltätigen Aktivitäten.

    In Italien wird die Kirchensteuer nicht einfach eingezogen, sondern man entscheidet, an welche Kirche oder Einrichtungen (oder halt den Staat) man das Geld gibt. Das geht nun, auch zunehmend von kritischen Katholiken, an die Waldenser.


    Daher: "Wir müssen an einem Strang ziehen, wo es um die Armen und Ausgegrenzten geht", wie Papst Franziskus den Waldensern sagte, nach seiner Entschuldigung. Ist es ja ohnehin amüsant, dass der DENEN sagt, was "wir" machen müssen.

    Die Waldenser sind übrigens trotz dieser Kirchensteuern sehr arm, wie ein waldenser Theologe erklärte.


    - Das Video des Papstes an die Charismatische Gemeinde um Kenneth Copeland.

    Das wird sicher vielen hier bekannt sein. In einer Predigt in Copelands Kirche sagte der anglikanische Theologe Tony Palmer,

    seit der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung aus Glauben sei ja nun der "Protest" der Protestanten zuende;

    man könne zurückkehren zur Mutter Kirche, denn Christus habe "Einheit" geboten.

    Dann wird die Video-Botschaft des Papstes abgespielt. (der STA-Leiter in den USA hat das Video auch kommentiert)


    Man segnet einander und schließt sich (geistig) wieder in die Arme.

    Die Brüder kehren (in Papst Franziskus` Gleichnis) zu Joseph zurück, den sie verstoßen haben. Joseph ist Rom in seinem Gleichnis. Interessant.


    Was ich mir dachte, als ich das zum ersten Mal sah: Wie kann man sich mit einem Mann wie COPELAND zusammentun?

    Also bei aller Nächstenliebe und Respekt vor "konfessionellen Unterschieden", aber das ist doch kein Christ. Das ist der Untergang des Christentums!


    Warum also: Ganz einfach. Die pfingstlerischen und charismatischen Bewegungen sind die zahlenstärkste und am schnellsten wachsende Kirche der Welt.

    In Südamerika (wo Bergoglio herkommt) laufen die der RKK schon lange den Rang ab, in Ländern, die damals erz-katholisch waren!

    Also: Nimm sie auf.


    Das schlägt sich jetzt noch nicht in Geld nieder, aber das kommt ja irgendwann, wenn man gemeinsame Projekte macht.

    Denn die RKK schwächelt so langsam; man muss umdenken.

    Deshalb hat man diesmal auch so einen Mann da hingesetzt, ganz anders als ein Ratzinger, ein Jesuit, die eigentlich immer gesagt haben, dass sie kein Papstamt bekleiden, sondern die treuesten Diener des Papstes seien (der Ordensgeneral wird auch als "Schwarzer Papst" bezeichnet).


    Das waren so Sachen, die haben mich beschäftigt in letzter Zeit, da das Thema RKK wieder so aktuell war.

  • Ich kann mir vorstellen, dass Jesus zu gewissen Päpsten, Kardinälen, Bischöfen, Pastoren jeweils dasselbe gesagt hätte wie zu den Schriftgelehrten und Pharisäer. Jenen hielt er wohl begründet vor, dass sie den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen hätten Lukas 11,52.


    Gemäss Lukas 10,21 hat der Vater im Himmel Unmündigen, respektive einfachen Menschen offenbart, wofür Weise und Kluge nicht empfänglich waren.

  • er setzt Könige ab und setzt Könige ein;

    Das bedeutet soviel wie: Königreiche kommen, Königreiche gehen.

    Und sie haben nur so lange Bestand, wie Gott es ihnen gewährt.

    Genauso ist es gekommen wie in Daniels Prophetie im Kapitel 2 + 7 vorausgesagt worden war. Indem Raubtiere (Dan.7) bzw. Metalle (Gold, Silber, Bronze, Eisen – Dan.2) diese folgenden Weltmächte symbolisieren:

    1. Babylonische Reich: 612 – 539 v.Chr. = 73 Jahre (beseitigte 612 das Assyrische Großreich!*)
    2. Medo-Persische Grosskönigtum: 539 – 331 v.Chr. = 208 Jahre (wurde von Alexander dem Großen niedergekämpft!)
    3. Das Griechisch-Hellenistische Reich: 331 – 168 v.Chr. = 163 Jahre (wurde in der Schlacht von Magnesia von den Römern niedergerungen, endgültig ging das griech.Ptolemäerreich mit dem Tode Kleopatras 30 v.Chr. unter!)
    4. Das Römische Weltreich: 168 v.Chr. – 467 n.Chr. = 643 Jahre (wurde durch die 10 Germanenstämme niedergekämpft!)
    5. Aus den 10 Stämmen der Germanen entstanden die Staaten von Europa [z.Z. des "5. Reiches" sollte Jesus wiederkommen (Dan.2,44f.)!] ----> wir stehen also mMn. kurz davor!


    * vor dem Assyrischen Reich (etwa von 1.600 - 612 v.Chr. = 988 Jahre) bestand die 1. Weltmacht: das Pharaonenreich von Ägypten (seit etwa 3.000 v.Chr. – 1600 v.C. = 1400 Jahre) -----> Ägypten sollte die 1. von insgesamt 7 Weltmächten der Geschichte sein, die es laut Offenbarung 17 geben sollte! ===> die 7. und letzte Weltmacht (vor der NWO-Weltregierung des Antichristen! - Offb.17,11) sollte dann - beginnend mit 1588 - und 1888 zur größten Machtfülle aufgestiegene Anglo-Amerikanische Doppelweltmacht (à la Medo-Persien) werden, die aus dem Britischen Weltreich ("British-Empire") und den Vereinigten Staaten von Amerika bestehen sollte. Seit die USA das British-Empire als Weltmacht abgelöst hatte, also etwa seit 1917 – 1945 sollte es nur noch „für kurze Zeit” (Offb.17,10) bestehen bleiben [vermutlich zwischen 100 (1945 - 2045) oder 120 Jahren (1917 - 2037)]. Auch diese „letzten endzeitlichen Prophezeiungen” der Eschatologie werden sich noch erfüllen, genauso wie jene aus Daniel 2 und Daniel 7 sich bereits allesamt erfüllt haben!

    »Maranatha! Denn schon bald kommt der Herr!«