Wen kann ein Christ als "Vater" ansprechen?

    • Offizieller Beitrag

    Egal wie man das sehen mag, vorsätzliche Gottelästerung macht ein gläubiger Katholik jedenfalls nicht - und hat es auch nicht im Sinn - wenn er den Papst als heiligen Vater bezeichnet, oder Maria um Hilfe bittet!

    Das Lesen/Hören und wie man es in den Hals bekommt, das ist schon eine eigene Sache. Ich denke niemand hier im Forum hat einem Katholiken vorgeworfen vorsätzlich falsch anzubeten oder die Sache mit dem Papst als hl. Vater vorsätzlich falsch zu machen. Aber manche hören diesen Vorwurf heraus, ich weiß nicht warum.


    Wenn ich sage, dass ich dieses Namedropping als falsch ansehe, dann kritisiere ich ja in erster Linie die Leute selbst, also den Papst, dass er sich eigentlich als demütiger Diener Gottes niemals verbal gleichsetzen lassen sollte mit einem Begriff, der für Gott oder Jesus reserviert ist. Die Theologen und allen voran die Kardinäle wissen ja worum es geht, die kennen die Bibel und ihre Bedeutung. Es müsste von oben, von der kirchlichen Leitung, denen die das Glaubensgebäude vorgeben, berichtigt/klargestellt werden. Niemand von uns würde sich unwidersprochen als heiliger Vater anreden lassen. Warum lässt er sich das also gefallen? Nicht mal Jesus wollte sich als "guter Meister" (Mk. 10,17) bezeichnen lassen. Das sollte uns doch zu denken geben.

    Ich habe kein Problem damit, wenn man sich als größter Diakon, als Friedensstifter (wenn es denn so ist) oder von mir aus sogar als "Oberster Brückenbauer" betiteln lässt. Wenn man denn Brücken baut und Menschen zusammenbringt, warum denn nicht? Ob es der "oberste" Brückenbauer sein muss, naja. Aber diese ganzen Stellvertretungshuldigungen, finde ich einfach nicht passend.

    Aber wieder, nicht der gläubige Katholik macht den Fehler, sondern eben derjenige, der sich unwidersprochen ständig so rufen lässt, dem das vielleicht sogar gefällt.

  • Wieso redet Ihr im Thread „Wen kann ein Christ als "Vater" ansprechen?“ darüber, wie Katholiken ihren Papst ansprechen?

    Es freut mich ja, so viel Verbundenheit zur Kirche zu sehen, aber ist das Spekulieren über Andere für Euch so wichtig? Glaubt Ihr Christus interessiert am Jüngsten Tag, wie Ihr über andere Menschen geschnattert habt? Ist das Euer Heilsweg?

  • Wieso redet Ihr im Thread „Wen kann ein Christ als "Vater" ansprechen?“ darüber, wie Katholiken ihren Papst ansprechen?

    Es freut mich ja, so viel Verbundenheit zur Kirche zu sehen, aber ist das Spekulieren über Andere für Euch so wichtig? Glaubt Ihr Christus interessiert am Jüngsten Tag, wie Ihr über andere Menschen geschnattert habt? Ist das Euer Heilsweg?

    Du hast völlig recht ! Wir haben andere Sorgen !! - da sitetwa der Komplex über die zwangsweiwse Lebensverlängerung durch Intensivmedizin versus Sterbehilfe in irgen einer Form - , da ist das Problem der "Postmoderne" - wie sie in die Gemeinden eindringt; soziale und emotionale Probleme der Alleinerziehenden und deren Schwierigkeiten mit jenen Teens, welche noch vor zwei JAhren brav in usreren Gemeinden sassen - -


    -da bin ich - etwa bei diesem Titelstreit - schon manchmal versucht, ganz weltlich zun sagen :"Den Leuten ihre Sorgen und dem Rothschik sein Geld - - - !?"

  • -da bin ich - etwa bei diesem Titelstreit - schon manchmal versucht, ganz weltlich zun sagen :

    Das es hier nicht nur um den Titel geht, müsste es langsam allen klar sein...

    Was ist der Vatikan, ein Fürstentum oder ein Königtum...oder eine Demokratie an der Jesus steht als König und Gott als Vater...

    Ich wundere mich schon....

    Eine Frage wird nicht beantwortet, aber zynische Bemerkungen abgegeben...von Christofferus..

    Bin im moment über Deine Bemerkungen etwas irritiert...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • 👥☠️☦️💀☣️ Wenn der Mensch zweigeteilt 👥 sein sollte in Körper (von dem nach dem ☦️Tod nur noch ☠️Knochen💀 übrig bleiben = eine biolog. traurige (!) Tatsache!) und Seele (Frage des Glaubens!) , welche den☦️Tod überdauern sollte – oder wie Paulus (1.Thess.5,13) meint, gar ☣️ 3geteilt ist in Leib - Seele und Geist – und wie dieses Bild unten zeigt, Seele und Geist untrennbar zusammengehören sollten, weshalb man den unsterblichen Teil des Menschen auch als "Geistseele" bezeichnen könnte (1.Sam.28), dann „leben” diese in einer anderen Dimension (Frage des Glaubens!), werden alle noch leben! Ich weiß, dass die Adventisten dies anders sehen und ihre Hoffnung "nur" rein auf die Auferstehung am Jüngsten Tag (= identisch mit der Wiederkunft Jesu) setzen.

    Wie es auch im einzelnen immer sei (bzw. was man glauben will), so kann ganz gewiss niemand sagen, ob die Toten im Hades, also weil sie in einer anderen Dimension sind, überhaupt in der Lage sind unsere Gebete zu hören! Das kann niemand wissen und niemand sagen! [Exkurs: Die Bibel berichtet aber davon dass es möglich zu sein scheint, dass man die toten Geist-Seelen aus dem Hades "herausholen" kann, wie man in 1. Samuel 28 nachlesen kann. Aber !!! – Gott hat eine derartige Praxis im Alten Testament strengstens verboten (!), da DER EWIGE will, dass wir hier auf Erden "glauben" und „nicht in eine andere Dimension schauen” sollen!]


    Ja, Glaubensvorbilder – egal ob Maria von Nazareth oder ein Dietrich Bonhoeffer oder ein Cäsar von Hofacker – dürfen wir haben!


    Zum fettmarkiertem Satz: schon im Apostolisches Glaubensbekenntnis wird von der "Gemeinschaft der Heiligen" gesprochen. -----> Fazit: Ein "normaler" Christ ist daher nicht mehr oder weniger "heiliger" als der sogenannte "Heilige Vater" ...!

  • Ich weiß, dass die Adventisten dies anders sehen und ihre Hoffnung "nur" rein auf die Auferstehung am Jüngsten Tag (= identisch mit der Wiederkunft Jesu) setzen.

    Wenn Du mir das biblisch anders begründest, dann würde Deine Aussage fundiert.


    Zum fettmarkiertem Satz: schon im Apostolisches Glaubensbekenntnis wird von der "Gemeinschaft der Heiligen" gesprochen.

    Ich verstehe es so das es die lebendigen gemeint sind....

    Norbert, wo hin willst Du mit Deinen Bemerkungen führen...

    Es geht doch nicht was Adventisten oder ich Glaube, sondern ist das was wir glauben, die Botschaft die uns Gott und seine Aposteln im Evangelium berichtet haben?


    und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand und mit all deiner Kraft. (5Mo 6,5; Jos 22,5)

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

    Einmal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

  • Ich verstehe es so das es die lebendigen gemeint sind....

    Nein, keineswegs.

    Die Gemeinschaft der Heiligen sind alle Gläubigen, auch jene, die gelebt haben, wie jene, die noch kommen werden;

    es ist immer die Gesamtheit der Kirche ansich gemeint.


    Damit ist aber immernoch nicht ausgesagt, dass man andere Heilige im Himmel befragen oder anrufen könne,

    oder ihnen einen Kultus widmet, sondern - wie gesagt - ihr Lebenszeugnis und ihre Worte haben wir.

    Das tun wir doch alle; wir zitieren und lesen regelmäßig andere gläubige Persönlichkeiten, die uns etwas hinterlassen haben oder die noch leben.

    Machen wir doch ständig, ist doch gut und lehrreich.


    Das ist aber kein Kult. Es ist uns untersagt, Tote zu befragen oder anzurufen.


    Ich lese z.B. C.S. Lewis gerne (als ein Beispiel). Seine Worte, Bücher, sein Leben geben mir was. Ich informiere mich auch über sowas.

    [ich könnte jetzt auch Franz von Assisi oder Papst Franziskus nehmen, es geht ums Beispiel]

    Dann hole ich mir dazu was, wenn mich das interessiert und lese das und nehme das hoffentlich für mich mit und habe was gelernt.

    Aber ich trage weder ein Bildnis von Lewis mit mir herum, das in Gold eingefasst ist,

    noch habe ich einen Altar mit einem Bildnis von ihm bei mir, noch eine steinerne Statue in kleiner Ausgabe für Zuhause oder die Tasche,

    noch sage ich: "Lieber Clive, sei mit mir bei meinem Bewerbungsgespräch ...", etc.,

    noch kann mit einem versiegelten Lewis-Text irgendwas in meiner Seele oder der Seelen Verstorbener nachgelassen werden, etc.


    Die Heiligenbildnisse und Statuen waren der Ersatz für die Götterbildnisse- und statuen.

    Heute ist das Deko. Es geht aber nicht darum, was ist, wenn das Deko ist, sondern es geht darum, wenn jemand das in diesem ursprünglichen Sinne auffasst und benutzt.


    Man hat das gemacht, um die Heiden besser aufnehmen zu können, das ist geschichtlich schon nachvollziehbar.

    Aber man hat es nie beendet, nachdem die Heiden unterwiesen waren, sondern im Gegenteil, man hat es befördert und einen maßgeblichen Finanzsektor daraus gemacht. Bei dessen Desinteresse war sogar das Leben in Gefahr.

    Daher ist es nicht so, dass man halt sagen kann: "Naja, ich hab ja gar keine Marienfrömmigkeit. Wer´s praktizieren möchte, manche brauchen das halt ..."

    Das mag HEUTE so sein. Das war mitnichten so, und in Südamerika oder Afrika glaube ich nicht, dass das so entspannt gehandhabt wird.


    Oder: "Das ist Volksfrömmigkeit. Die Kirche akzeptiert das, das Völker dies so ausgestalten."

    Es wird doch gar nicht darüber aufgeklärt. Es wird doch gar nichts dafür getan, dass man solcher Dinge nicht mehr bedarf, sondern es wird befördert.

    Man möchte das so.

    Dieses Argument, das war halt damals, damit die Heiden besser ins Christentum hineinfinden, das greift doch gar nicht.

    Der Abwendungsprozess von diesen Dingen geschah dann irgendwann, das war die Reformation;

    das kam von Leuten aus dieser Kirche, das ist richtig, aber diese Leute sind ja von dieser Kirche verworfen worden.


    Ein anderer, beliebter Satz ist jenes: "Wir dürfen die himmlischen Dinge darstellen, denn Gott ist uns in Jesus leibhaftig erschienen."

    Ja, man darf sich himmlische Dinge vorstellen und man kann dann auch ein Gemälde malen, ist okay.

    Aber ich mache doch keinen Altar davon und verneige mich dann davor, usw.

  • Den „Marienglauben” haben wohl in erster Linie auch die vielen, sehr vielen "Marien-Erscheinungen" sei es in Lourdes (kam erst letzten Samstag ein Film über "Bernadette von Lourdes" auf BIBEL TV!), in Fatima (1917) oder in Meggegornje vorangetrieben! Ist hier tatsächlich die Jungfrau Maria erschienen? Die RKK hat zumindest Lourdes und Fatima geprüft und für wahr befunden! Was für ein Interesse hätte Satan gehabt. Sich als "Gottesmutter" auszugeben? Wäre er dazu überhaupt fähig gewesen? ----> All das sind schwierige Fragen ...l

  • Du hast völlig recht ! Wir haben andere Sorgen !! - da sitetwa der Komplex über

    Das Grundproblem ist, dass Menschen glauben, wenn sie andere richten, selbst dem Gericht entgehen zu können, obwohl sie sich just in diesem Moment selbst richten. Schon die Bibel berichtet davon. 🤷‍♀️

    • Offizieller Beitrag

    Eine Frage wird nicht beantwortet, aber zynische Bemerkungen abgegeben...von Christofferus..

    Bogi111 und @Christophorus 


    Da die Beziehung zwischen euch beiden im Forum mehr als toxisch ist, bitte ich euch beide die Beiträge des anderen einfach mal zu überlesen und einfach mal nicht zu kommentieren. Ist das wirklich zu viel verlangt?

    • Offizieller Beitrag

    Wieso redet Ihr im Thread „Wen kann ein Christ als "Vater" ansprechen?“ darüber, wie Katholiken ihren Papst ansprechen?

    Also das lässt sich eigentilch mathematisch lösen. Folgende Gleichung:


    Katholiken = Christen

    Papst = heiliger Vater (bei den katholischen Christen)


    Wenn jetzt katholische Christen ihren Papst (warum auch immer) als heiligen Vater betiteln, dann kann man bei der Frage "Wen kann ein Christ als "Vater" ansprechen?" wohl auch darüber sprechen, oder? Wo ist denn da das Problem, wenn hier ein Wort von Jesus und mehrere andere Bibeltexte besprochen werden? Unter Christen wohlgemerkt.


    Das Grundproblem ist, dass Menschen glauben, wenn sie andere richten, selbst dem Gericht entgehen zu können, obwohl sie sich just in diesem Moment selbst richten. Schon die Bibel berichtet davon. 🤷‍♀️

    Ich habe versucht die Problematik, die ich bei der Sache sehe in einem Beitrag darzustellen:


    Wenn ich sage, dass ich dieses Namedropping als falsch ansehe, dann kritisiere ich ja in erster Linie die Leute selbst, also den Papst, dass er sich eigentlich als demütiger Diener Gottes niemals verbal gleichsetzen lassen sollte mit einem Begriff, der für Gott oder Jesus reserviert ist. Die Theologen und allen voran die Kardinäle wissen ja worum es geht, die kennen die Bibel und ihre Bedeutung. Es müsste von oben, von der kirchlichen Leitung, denen die das Glaubensgebäude vorgeben, berichtigt/klargestellt werden. Niemand von uns würde sich unwidersprochen als heiliger Vater anreden lassen. Warum lässt er sich das also gefallen? Nicht mal Jesus wollte sich als "guter Meister" (Mk. 10,17) bezeichnen lassen. Das sollte uns doch zu denken geben.

    Ich sehe die Problematik bei der Sache also nicht aufseiten derer, die "heiliger Vater" aussprechen und irgendwen damit meinen wollen, sondern bei denjenigen, die sich so ansprechen lassen und sich diese Ehre gefallen lassen.

    Und wo bin ich jetzt mit jemandem ins Gericht gegangen? Na gar nicht, ich habe lediglich auf ein Problem hingewiesen. Schade, dass man darüber nicht sprechen darf.

  • Na gar nicht, ich habe lediglich auf ein Problem hingewiesen. Schade, dass man darüber nicht sprechen darf.

    Und genau das hat Jesus bei den Pharisäern gemacht...das hat IHN das Leben gekostet.

    Er hat die Menschen sogar aufgerufen das zu tun...

    Matth.23

    231Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern

    2und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer.

    3Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht.

    4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren.

    Wer ist der Ankläger???

    Darf man hier das falsche Tun nicht mehr ansprechen, nur weil es einige gut finden Tote anzurufen..?

    So lange wir noch frei sind, werde ich darüber sprechen...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Irgendwie bekomme ich das nicht mit, wenn Leute "in die Hölle geschickt" werden ...

    Ich habe es bei Aaron nicht mitbekommen und hier bekomme ich es auch nicht mit.


    Wo wurde gesagt, dass Katholiken wegen falscher Anbetung ins Gericht kämen

    oder man selbst wegen Kritik an der katholischen Praxis dem Gericht entgehe und nicht auch kritische Punkte hätte?


    Wo wurde gesagt, dass es dort nicht zahlreiche großartige Leute und Glaubenszeugen gegeben habe? Das ist zweifelsohne so.

    Das Gute setzt sich eben durch, allem zum Trotz.


    Ein Franz von Assisi oder ein Alfons von Ligouri (Redemptoristen) werden einen Luther an Nächstenliebe und Armenpflege weit überragen.

    Sie überragen allerdings auch ihre eigenen "Kollegen" mit ihrer Demut und Nächstenliebe.


    Ghasel hat das letztens geschrieben, glaube ich, wie viele große Glaubenszeugen aus dieser Tradition kämen.

    Das ist richtig! Aber das rechtfertigt doch diese Lehre und Praxis nicht.

    Sondern es ist ein Erweis dafür, dass Gottes Geist und Erkenntnis allem zum Trotze dennoch in dieser Kirche war und ist,

    denn sie (die Gemeinde zu Rom) gehörte zu seinen Gemeinden.


    Die großen Glaubenszeugen der RKK sind mitnichten eine Bestätigung dieser dogmatischen Inhalte,

    sondern sie sind eine Bestätigung der Liebe Gottes. Mal ganz davon abgesehen, was da alles an Heiligenvita aufgehübscht und idealisiert worden ist.


    Die Aussage extra ecclesia nulla salus, außerhalb der Kirche kein Heil, mag man idealisiert so sagen bezüglich der Christenheit ansich,

    aber heute und bezogen auf die Institution Kirche hat sich das Recht auf diese Aussage vollkommen verwirkt.

    Übrigens bezüglich JEDER Institution.


    Die zahlreichen Konfessionen und Denominationen sind Zeichen der Sünde.

    Ebenso jegliche Titel, wie Luther mal sagte: "Mein Doktortitel ist Zeichen der Sünde!"


    Sprich: irgendeine Eminenz oder Hoheit, ich mag sie wohl so anreden, wenn ich ansonsten den Kopf abgeschlagen bekomme,

    aber sie sind kein Zeichen von Hoheit und Würde, sie sind ein Zeichen der Sünde dieser Welt.

  • Nein, keineswegs.

    Die Gemeinschaft der Heiligen sind alle Gläubigen, auch jene, die gelebt haben, wie jene, die noch kommen werden;

    es ist immer die Gesamtheit der Kirche ansich gemeint.

    Ich maße mir kein Urteil über Tote an! Aber bei lebendigen ist immer Zeit da zur Umkehr.


    Deshalb bete ich nicht um meine tote Schwester, Vater oder wen auch immer den ich geliebt habe!

    Das überlasse ich Gott.

    Ich halte mich an die Worte Jesus mich um die lebenden zu kümmern!

    Für mich ist der Tod, das Ende des Lebens.

    Natürlich denke ich an meinen Vater und meine Schwester!

    Aber überlasse es Gottes Gerechtigkeit, wer im LEBENSBUCH stehen wird oder verloren sein wird!

    Das ist Gottes Aufgabe.

    Was Hat Satan gesagt? Der Mensch wirdnicht sterben und dieser Glauben wird unterschwellig auch in christlichen Kreisen weiter verbreitet...

    Natürlich glauben das nich alle...aber ist das Jesus LEHRE!

    Wo wurde gesagt, dass es dort nicht zahlreiche großartige Leute und Glaubenszeugen gegeben habe? Das ist zweifelsohne so.

    Das Gute setzt sich eben durch, allem zum Trotz.

    Das hat mit dem Thema des Gedenkens/Anbetens nichts zu tun.

    Deshalb wird die Kirche auch genannt wie eine Mutter die Leidet, was mit ihren Kindern geschieht.


    Deshalb auch diese zwei Bilder die Gemeinde die Kinder auf den Weg begleitet und verliert, aber auch die Braut, die einen festen Glauben an Jesus haben und Geduldig auf IHN zu warten.

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Natürlich denke ich an meinen Vater und meine Schwester!

    Sehe ich ganz genau so.


    Aber bei lebendigen ist immer Zeit da zur Umkehr.

    Sicher, das ist richtig.

    Nur bei dem Begriff "Gemeinschaft der Heiligen" im Glaubensbekenntnis geht es ja nicht darum,

    wer zu Lebzeiten noch Zeit zur Umkehr hat, sondern es einfach allgemein der Glaube an die Gemeinschaft der Heiligen bekundet.


    Was Hat Satan gesagt? Der Mensch wirdnicht sterben

    Er hat gesagt, der Mensch werde nicht sterben, wenn er vom Baum der Erkenntnis isst.

    Das war offensichtlich eine Lüge, denn der Mensch ist sterblich.

    Er wollte das Geheimnis Gottes erkennen und musste erkennen, dass er sterblich ist, er eben nicht Gott ist

    und Gut und Böse nicht zu regieren versteht.

  • Ja, nur stelle ich mit Ärger - JA; ÄRGER ! - fets, dass gekonnt über Jahrtausende und Jahnrhunderte Zurückliegendes eingehendst diskutiert wird - und lese heute in der "Presse" über die RKK - Kirchenaustritte im Verlauf des letzten Jahres; die Wirkungslosigkeit, gesellschaftliche Entwicklungen halnbwegs "christlich" (und damit auch in "unserem Sinn" ! ) zu steuern, kenne ich - seit 1971 ! - (Brief eines einflussreichen Freundes, mit mahnend - aufforderden Worten an den Kardinal - Erzbischof "Eure Eminenz, lieber Bundesbruder, lieber Schulfreud, lieber Franz : Nach dem Du deinen Purpur immer noch vom Papst und nicht von Bundeskanzler Kreisky bekommen hast - - -) Und das "Zurück ins Biedermeier" ("adventist world" _ "Wir müssen aus der Vergangenheit lernen" - (11/ 2021 ) soll weiter Spitzweg - Bilder malen ! - Und den Epigonen Mendelssohn - Bartholdy als Nonplusultra lieben - Wie einige Evangelikale aus der Schweiz und aus der BRD ! - Da sind "wir" voll im Trend ! (Zur musikalischen Stimmung : Des katholischen Polen Penderecki "lukaspassion" klingt eben nach "WW II", Stravinskis "Psalmensymphomnoie" bedarf - drängt nach - einer Deutung im Gegensatz zu seinem, "Sacre du Pretamps" !)

    • Offizieller Beitrag

    Nichtchristen dürfen also nicht mit diskutieren?

    Welche Relevanz sollte es haben, wenn Nichtchristen mit christlichen Schriften argumentieren?


    Warum sollten Nichtchristen etwas auf diese Worte in den Evangelien geben?


    Wenn es nur ums Mitreden um den Mitredens willen geht, dann ist meine Antwort: Nein, besser nicht mitdiskutieren.

  • Ja, nur stelle ich mit Ärger - JA; ÄRGER ! - fets, dass gekonnt über Jahrtausende und Jahnrhunderte Zurückliegendes eingehendst diskutiert wird -

    Namen sind für mich auch zweitrangig, offensichtlich haben Titel in Österreich ein anderes Gewicht..?

    Was mich sehr verwundert hat in den letzen Jahrzehnten, war die innerkirchliche Diskussion und die Reaktion als die ersten Missbrauchsfälle bekannt und viele Menschen die Kirche verlassen haben...

    Die Annäherung bei der Ökumene und die klare Ansage/Aussage von Benedikt in Richtung der Protestanten...


    Bei einem Ozeanschiff ist eine kurzfristige Kurskorrektur fast unmöglich... bei einem "Bötchen", was sie Gemeinde nennt, eher...

    1 Joh.4

    13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.

    14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.

    15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.

    16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

    17 Darin ist die Liebe bei uns vollendet, auf dass wir die Freiheit haben, zu reden am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

    Einmal editiert, zuletzt von Bogi111 ()

  • Ihr merkt aber schon, dass wir uns immer weiter vom Thema entfernen?


    Im übrigen habe ich beobachtet, dass bis jetzt noch keine kirchliche Gruppierung ohne Persönlichkeiten,

    die eine gewisse Autorität auf Grund ihrer geistlichen Bildung innehaben, Bestand hatte.

    Dass in der Anrede dieser Persönlichkeiten auch eine entsprechende Achtung enthalten ist,

    halte ich für durchaus angemessen.

    Und gerade die Anrede 'Vater' schafft eine größere Nähe als z.B. 'Meister'.


    Selbst wenn man auf die besondere Anrede verzichten möchte,

    dann ist wohl schon klar, dass z.B. bei den Adventisten eine Aussage der Schwester White ein anderes Gewicht hat

    als eine Aussage der Schwester Müllermaier ...

    Im Prinzip geht es doch gar nicht darum, wie wir jemanden nennen,

    sondern darum, welche Autorität in Glaubensdingen wir ihm zugestehen ...