der Glaube an den lebendigen Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist stellt die Grundlage einiger Christen dar?
Ok, was soll ich dazu sagen ...
Damit verkürzt Du. Vater, Sohn und Heiliger Geist ist die Grundlage aller Christen. Dieser Satz beinhaltet noch keine Deutung. Daher stritten die Christen der ersten Jahrhunderte darum wie dieser Satz zu verstehen ist. Manche Strömungen dachten an 3 Götter, andere an 3 Erscheinungen, manche an einen Gott in einer Person und manch andere an einen Gott in 3 Personen. Die Formeln wuchsen und wurden erneuert. Erst waren sie sehr griechisch-platonisch, später wieder biblisch. Was diese Christen einte war der Glaube an Gott-Vater, Jesus den Christus, Messias, und dem heiligen Geist. Mit den Konzilen kamen Dogmatisierungen und verschiedene Kirchen. Die DEL war umstritten und umkämpft. Der heilige Geist wurde konfessioniert, fortan bereicherte er nicht mehr jeden Gläubigen bei seinem Zugang zur heiligen Schrift, sondern er wurde von jeder Konfession beansprucht, zielgerichtet der eigenen Überzeugung die nötige Autorität zu verleihen. Was passiert dabei? Wenn alle Menschen, die etwas anders sehen, aus einer Konfession austreten, bleibt am Ende eine Einigkeit übrig.
denn Antitrinitarier wollen doch mit Trinitariern ohnehin keine gemeinsame Kirche pflegen.
Von daher weiß ich nicht, worin die Beschwerde besteht.
Das stimmt nicht, das weißt Du. Unitarier haben die geringsten Probleme damit, im gemeinsamen Bekenntnis zu Gott Vater, Christus Jesus und dem heiligen Geist mit "Trinitariern", im gemeinsamen Geist der Nachfolge Christi, eine Kirche zu bilden. So wie "Christen" in der Bibel verstanden werden.