Auslegung und Bedeutung biblischer Redewendungen

  • "lebt" - nun, das tun sehr sehr viele Menschen - nur : ist es das gottgewollte Leben in all seiner Fülle ? Oder nur ein Bruchstück des Möglichen, Gottgewollte ?


    "vom Brot alleine" - Überbegriff für all dass, was wir tglich aufden Teler bekomen ?, Die "lebensnotwendig" Siehe vorherige Zeile.




    Daniels, ich war so bis etw 25, ein "ernster Christ" , bequem für die mich ausnützede Umwelt - Aufträge wurden ernsthaft und prompt erfüllt, die Arbeitsleistung war exzellent, die Sabbatschule immer bis zur letzten Zeile studiert - nur umgänglich war ich nicht ! Zwei Gleichaltrige wollte ich, beim Jugendsekretär interveniert habend ( ! ) draussen haben, sie seien zu wenig ernst und stören das "Geistliche Leben"- - -( ! ) - -Drei Flüche deren,welche das einhundert Jahre vodem meiner Mutter beigebracht haben, welch das stolz auf IHEN Sohn weiter aufstülpte !!

  • Ich bin offen für weitere Auslegungen, wenn ich da was übersehen habe.

    Die von Philalexandrinus erwähnte dritte Variante wird in der Literatur öfters erwähnt, demnach läge eine Fehlübersetzung vor und es wäre gemeint: Eher geht ein Tau durch ein Nadelöhr, als ein Reicher ins Himmelreich käme. Diese Erklärung habe ich öfters gelesen. Ansonsten wird von manchen behauptet, es habe einen schmalen für Kamele nicht geeigneten Durchgang oder eine Mauerlücke gegeben, die im Volksmund Nadelöhr geheißen habe. Letzteres klingt für mich nach einer an den Haaren herbeigezogenen, jedenfalls unbelegten Behauptung.

    "Prüft alles und, was gut ist,
    das behaltet. Aber was böse ist,
    darauf lasst euch nicht ein..."

    1. Thessalonicher 5, 21.22


    "Wähle das Leben, damit du lebst."
    5. Mose 30, 19

  • Was ich eigentlich fragen möchte...Wie versteht ihr den zweiten Teil des Bibelspruchs? Was geht aus dem Mund Gottes hervor? Mir fällt schon die Vorstellung des Mundes Gottes schwer bzw. kann ich mir nicht erklären warum hier der Mund und nicht die Hände oder sonstwas angegeben sind.

    Wie lebt man von "einem jeden Wort", das aus dem Mund Gottes hervorgeht?

    Ich versuche mir immer vorzustellen, wie der Mensch im Paradiese war? Was ist der Sinn eines Lebewesens auf der Erde.

    Welche Bereiche sind notwendig, ihm Sinn zu geben?

    Wie gehe ich mit der Zeit um, die mir Gott gibt?

    Im Paradiese hat der Mensch für die Ernährung kaum viel Zeit verwendet. Trotzdem hat er in der Zeit wohl etwas gemacht,

    ,mit Gott Gemeinschaft gehabt, ansonsten für was und wen leben wir?

    Nach dem Rausschmis aus dem Paradies, begann ein Kampf des überlebens, was die Ernährung anging,

    was oder wie ist er mit seinen Gaben, Freizeit und Möglichkeiten umgegangen.

    Wieviel Zeit hat er sich noch für Gott aber auch für ein gutes,gerechtes Miteinander genommen...?

    Das ist für mich der "Mund Gottes", das Gespräch und das Führen durch Gott....und den Seelen-Frieden, Schuld bei Ihm abzuladen....



  • Von Anfang an hat Gott gesprochen um mit den beiden ersten Menschen kommunizieren zu können! Schon am Anfang der Bibel steht „und Gott sprach!” ----> Aus dem Prolog des Johannes-Evangeliums wissen wir das dieses »Wort« der Logos - also Christus ist. Daher ist es so, wie es in der oben gestellten letzten Frage gesagt wurde: Ja, Gott und hier speziell Jesus Christus der Schöpfer selbst hat es so gewollt, dass man lebt, dass es menschliches Leben gibt und das Wort Gott als den Lebensgeber ausweist!


    Gott sprach:


    1. ▶️im Paradies zu Adam und Eva, die das Leben hätte wählen können und ewig vom "Brot des Lebens" hätten essen können - aber sie wählten den Tod und nicht das Leben!
    2. ▶️ zu Noah: „Baue mir die Arche und geh hinein, Du und 7 der Deinen!”
    3. ▶️ zu Abraham: „Geh aus Deiner Vaterstadt in ein (gutes) Land, das ich Dir und deinen Nachkommen geben will!” Immer und immer wieder sprach Gott zu Abraham und hat Sarah verheissen, dass Abraham in seinem Sohn Isaak Leben weitergibt!
    4. ▶️zu Hagar und Ismael in der Wüste: „Geh zurück zu Sarah und demütige Dich unter sie!” ----> für heute könnte daraus gefolgert werden: Ihr Araber (= Ismaeliten) demütigt euch unter Israel und lasst ab von eurer Feindschaft gegenüber euren Brüdern, den Juden!
    5. ▶️zu Moses im Dornbusch und am Sinai im Feuer und gab Israel stellvertretend für die gesamte Menschheit "die 10 Gebote" - das wahre "Brot des Lebens" - Gebote, die ein gutes Leben mit Gott und den Mitmenschen möglich machen sollen.
    6. ▶️zu Samuel: „Salbe Saul zum König!” und nachdem JAHWE Saul verworfen hatte, „Salbe David zum König!”
    7. ▶️zu Salomo: „Baue mir ein Haus (den Tempel) in Jerusalem!”
    8. ▶️zu den Propheten, die Israel zur Umkehr aufriefen, damit die Juden wieder auf den Weg des Lebens zurückkehren sollten!
    9. ▶️zu Johannes dem Täufer, der den Messias ankündigen sollte!
    10. ▶️schließlich zuletzt im Sohn, dessen Worte das echte "Lebensbrot" bringen sollten!

    Diese Worte Jesu wurden von 2 Aposteln und 2 weiteren Evangelisten aufgeschrieben und »der 13. Apostel« Paulus legte Jesu Evangelium weiter aus. Alle diese Worte, die durch Gott den Heiligen Geist inspiriert waren, wurden von der Kirche (der Gemeinde Jesu) gesammelt und im Kanon (= Richtschnur) zusammengefügt; diesen Kanon nennen wir heute "Neues Testament", das aus 27 Schriften besteht!

    So wie der Mensch das Brot zur leiblichen Nahrung braucht, so braucht der Mensch auch das Wort aus dem Munde Gottes zur geistigen Nahrung um nicht seelisch zu verkümmern! Dazu verhelfe uns Gottes Heiliger Geist!

  • Jesus sagt in Joh. 16:5.ff. "Er (Geist) wird der Welt die Augen öffnen..."

    Die genannten Themen Sünde, Gerechtigkeit, Gericht, sind entscheidend für Inspiration und Kanonbildung der "heiligen" Schriften.

    Da haben gnostisch "Angehauchte" ihre Ärgernisse.

    Jesus sagte: "Glückselig, wer sich nicht an mir ärgert/Anstoß nimmt." (Matth. 11:6.)

  • Der "Mund Gottes" bedeutet ja nicht einfach den Sprechakt und sich bewegende Lippen; solch einen Mund hat Gott nicht bzw. wir sehen ihn nicht.


    Der sprechende Gott bedeutet, dass er lebendig ist (ebenso wie beim Hören, Sehen, Handeln, Fühlen usw.) und uns ein Gegenüber,

    von dem etwas ausgeht an uns. Eben keine "Energie" oder allgemeine Lebenskraft, wie heute viele glauben.


    Ebenso, wenn wir beten: es ist dies Lob und Ehrerbietung, ja, aber noch etwas, wir sagen damit nämlich, dass er wahr ist, dass er lebendig ist und dass er hört. Mit der großen Energie brauche ich nicht sprechen.

    Deshalb lassen sich heute auch alle vor dem großen Unbekannten auf Meditation ein; das kann man machen, aber beten kann man natürlich nicht, man kann nicht sprechen. Das wird dann gestützt mit der These, dass Worte ohnehin zu wenig sind, um das zu erfassen.


    Zudem zeigt der Sprechende an, dass er dann etwas mitteilt, wenn ER spricht.

    Das bedeutet, nicht ICH eigne mir Wissen oder Erkenntnis an, indem ich Material konsumiere und studiere oder eine bestimmte Übung und Praxis wiederhole (intellektuell), sondern ER spricht und teilt sich mit, wenn er das wünscht.

  • Jes. 55:8.ff.

    "Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken..."

  • "Der Mensch lebt nicht vom Brot alleine - - " nein, wir brauchen viel, viel mehr um zu (über)leben - auch die Gemeinschaft untereinander, alles, was "unser" Leben in Pflichterfülllung und Freizeitvergnügen ausmacht - - - -wir haben ein heisses Eisen unter uns zum Herumreichen : Wer ist aller an den Umständen von Corona - nicht an der Infektion selbst ! - gestorben ?


    "Er spricht, so geschieht es, er gebeut und es steht da." _ Was hat Gott in welcher Sprache gesprochen - geboten - zu den weltgeschichtlichen Umständen des Todes Hitlers und dem "Aus" seiner Schreckensherrschaft ?


    Ich habe Gottes Stimme noch nie gehört - so wie die des News - Kommentators im FS. Aber ich behaupte , sie oft vernommen zu haben - - -