Verschiedenes zu Daniel

  • Jeremia bezog sich auf die "versäumten Sabbat-Jahre". (2. Chronik)

    Der Schlussvers von Dan. 8 sowie Einleitungsverse zu den "70 Sabbat-Jahr-Wochen" zeigen den ZUSAMMENHANG bes. 8+9.

    Eigentlich wird das "Gräuel"-Thema schon in Kap. 7 eingeführt und bis Kap. 12 (und 2. Thess. 2/Offb 10-14) unter versch. Aspekten beleuchtet.

  • Jesus bezieht sich nicht NUR auf Kapitel 9 sondern auf den GANZEN Propheten. Die Kapiteleinteilung ist formal, viel später gemacht. Inhaltlich beleuchten die Visionen EINE

    GESCHICHTE, wiederholen und vertiefen. Matth. 24/2. Thess. 2/Offb. 10-14 tun desgleichen.

    Im NT spielen das antike Babylon, Persien und Griechenland aber keine Rolle mehr. Sie tauchen nur noch in Form charakterlich fortgesetzter Merkmale wieder auf.

  • Jesus bezieht sich nicht NUR auf Kapitel 9 sondern auf den GANZEN Propheten. Die Kapiteleinteilung ist formal, viel später gemacht. Inhaltlich beleuchten die Visionen EINE

    GESCHICHTE, wiederholen und vertiefen. Matth. 24/2. Thess. 2/Offb. 10-14 tun desgleichen.

    Im NT spielen das antike Babylon, Persien und Griechenland aber keine Rolle mehr. Sie tauchen nur noch in Form charakterlich fortgesetzter Merkmale wieder auf.

    In Rom (Offb. 13:1.2.)

  • In Rom (Offb. 13:1.2.)

    Ja, hier in Bezug auf die Symbolik. Aber die Hure Babylon hat ihren Namen auch nicht von Ungefähr. Ebenfalls gibt es Anspielungen bei einer großen Stadt, die geistlich Sodom und Ägypten genannt wird (Offenbarung 11), was nach meiner Ansicht für Fremdenfeindlichkeit und Sklaverei steht.

  • In Rom (Offb. 13:1.2.)

    Ja, hier in Bezug auf die Symbolik. Aber die Hure Babylon hat ihren Namen auch nicht von Ungefähr. Ebenfalls gibt es Anspielungen bei einer großen Stadt, die geistlich Sodom und Ägypten genannt wird (Offenbarung 11), was nach meiner Ansicht für Fremdenfeindlichkeit und Sklaverei steht.

    Die Babylon-Symbolik (Offb. 14/17/18), im Unterschied zu der Tiere-Symbolik (Offb. 13/Dan.), greift viel weiter zurück bis zum Beginn ALLER Weltreiche (Gen. 11).

    Die mittelalteralterlichen Reformatoren nannten AUCH Rom geistliches "Babylon". Es ist aber NUR ein Stück/Abschnitt vom "Babylon" aller Zeiten.

  • Die Babylon-Symbolik (Offb. 14/17/18), im Unterschied zu der Tiere-Symbolik (Offb. 13/Dan.), greift viel weiter zurück bis zum Beginn ALLER Weltreiche (Gen. 11).

    Ich glaube es geht sogar zurück bis auf Kain und dass es um das Motiv des Brudermordes geht. Die Gleichgültigkeit und das Ressentiment gegenüber dem Bruder, um den sich Gott (und die Eltern ?) scheinbar mehr kümmern, weil er z.B. jünger oder schwächer ist und sich das Recht auf Belohnung nicht hart erarbeitet hat.


    Zitat

    Offenbarung 18,24 Und in ihr wurde das Blut von Propheten und Heiligen gefunden und von allen denen, die auf der Erde geschlachtet worden sind.

    Zitat

    Matthäus 5,22 Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder ohne Grund zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber irgend zu seinem Bruder sagt: Raka! dem Synedrium verfallen sein wird; wer aber irgend sagt: Du Narr! der Hölle des Feuers verfallen sein wird

    Zitat

    Matthäus 23,35 auf daß über euch komme alles gerechte Blut, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blute Abels, des Gerechten, an bis auf das Blut Zacharias, des Sohnes Barachias, welchen ihr zwischen dem Tempel und dem Altar getötet habt.


    Was hat die Hure Babylon zu tun mit "allen denen, die auf der Erde geschlachtet worden sind" ? Was haben die Schriftgelehrten und Pharisäer mit Abel zu tun ? Es geht hier wohl nur um eine Haltung, für die Babylon universell steht. Eine Haltung, die dazu drängt, Festungen zu bauen aus Angst vor Menschen. Und weil Festungen und Städte von niemandem allein gebaut werden, braucht es dazu ein Narrativ zur Kollektivierung. Das Narrativ des Feindbildes der bösen Ausländer, die uns alles wegnehmen wollen.

  • Ja, und sich einen "Namen" zu machen (Gen. 11:4.) bis zu den "Göttern" Bab-Ilani= Tor der Götter.

    Jesus hingegen: "Ich bin der Weg..."

    Die MA-Kirche hat sich inzwischen auch einen "Namen" gemacht, wie Kain gegen Abel.

  • Ja, und sich einen "Namen" zu machen (Gen. 11:4.) bis zu den "Göttern" Bab-Ilani= Tor der Götter.

    Sich einen Namen machen, das ist kollektive Identität. Wir gegen die anderen. Der Urfaschismus, Herrscherkult und Grundlage religiöser Praxis.

  • Sich einen Namen machen, das ist kollektive Identität. Wir gegen die anderen. Der Urfaschismus, Herrscherkult und Grundlage religiöser Praxis.

    Aber genau diese perfiden Instrumente setzt Satan auch in den Kirchen ein. Was von Außen Fromm aussieht, ist im Inneren/Herzen noch lange nicht die Gesinnung Jesu!

    Das herauszufinden ist möglich,es selbst nicht anzuwenden auch, es auszumerzen unmöglich....

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Sich einen Namen machen, das ist kollektive Identität. Wir gegen die anderen. Der Urfaschismus, Herrscherkult und Grundlage religiöser Praxis.

    Aber genau diese perfiden Instrumente setzt Satan auch in den Kirchen ein. Was von Außen Fromm aussieht, ist im Inneren/Herzen noch lange nicht die Gesinnung Jesu!

    Das herauszufinden ist möglich,es selbst nicht anzuwenden auch, es auszumerzen unmöglich....

    Wenn ich mich dafür entscheide, es auszumerzen, dann wird mir Gott vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit den Sieg darüber schenken. Dessen bin ich mir sicher!

    Was unsere Jugendlichen benötigen sind bessere Vorbilder, denen sie folgen können.

    Es ist unsere Verantwortung, als Männer mit geistlicher Vollmacht solche Vorbilder zu sein.

    Zac Poonen

  • Wenn ich mich dafür entscheide, es auszumerzen, dann wird mir Gott vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit den Sieg darüber schenken. Dessen bin ich mir sicher!

    Er hat uns schon eine Antwort gegeben...

    Matth.13

    26 Als nun die Halme wuchsen und Frucht brachten, da fand sich auch das Unkraut.

    27 Da traten die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?

    28 Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du also, dass wir hingehen und es ausjäten?

    29 Er sprach: Nein, auf dass ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet.

    30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt in meine Scheune.

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Bei dem "Gräuel" aus Daniel ging es um "Lästerungen" wie Matth. 27:39.ff./Markus 15:29.ff./Lukas 23:35.ff./Johannes 19:7.15.16.

    Diese Lästerungen wurden leider von der römischen Staatskirche aufgenommen und GEGEN den ewigen Bund gerichtet bis zum Jahre 508 (Dan. 12:11.).

    "Das Volk der Juden und ihren alten Bund hat Gott verworfen, weil sie den Heiland/Retter aller Völker verwarfen."

  • Römer 9:6.ff.

    "Nicht aber als ob das Wort Gottes (durch Mose) hinfällig geworden wäre; denn nicht alle, die aus Israel (Jakob) sind, die sind Israel (Überwinder), auch nicht, weil sie Abrahams Nachkommen sind, sind alle Kinder...

    11:1. "Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das ist ausgeschlossen! Denn ich bin auch...

    Gott hat sein Volk NICHT verstoßen, das er VORHER erkannt hat... ein Überrest nach Auswahl der Gnade... (bes. Verse 11.f).