Meinungsfreiheit

    • Offizieller Beitrag

    Hallo zusammen,

    die Diskussion rund um die Meinungsfreiheit, Redefreiheit und Political Correctness hat sich ein eigenes Thema verdient, meint ihr nicht? Ich verschiebe Beiträge aus der Trump Diskussion hier herein. Wenn ich etwas übersehen habe, macht mich einfach aufmerksam.

    Viel Freude beim Diskutieren und lasst hier mal so richtig die Sau raus. Schließlich ist Meinungsfreiheit und alle sind da :Laola:

    • Offizieller Beitrag

    ...überhaupt sind die Amerikaner mittlerweile so extrem gespalten und auch brutal "verfeindet"...

    DAS ist das zentrale Problem, und wir steuern auf eine ähnliche Situation zu. Wenn man den Umgang mit der AFD z.B. betrachtet, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Polarisierung wächst. Ausgrenzung - von (politisch) anders Denkenden, von Rassisten, Gegnern der Genderideologie oder der CO2-Religion, von Anhängern des Patriarchats oder was auch immer - führt zu Polarisierung, statt inhaltlicher Auseinandersetzung. Damit zur Spaltung der Gesellschaft. Auch bei uns wird das betrieben.

  • Zitat von Tricky

    was er sagt, mit wem er sich umgibt, dann ist doch klar, dass das ein zutiefst böser Mensch ist

    Wenn der Mensch sagt was er denkt ist er einigermassen berechenbar. Mehr Unbehagen bereitet es mir wenn jemand von oben immer sanft und so angeblich vernünftig daherkommt oder lediglich aus Eigennutz die Richtung schwenkt weil man Machtverlust fürchtet.....wie Merkel beispielsweise zuvor bei der Atompolitik.

    Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)

  • ...überhaupt sind die Amerikaner mittlerweile so extrem gespalten und auch brutal "verfeindet"...

    DAS ist das zentrale Problem, und wir steuern auf eine ähnliche Situation zu. Wenn man den Umgang mit der AFD z.B. betrachtet, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Polarisierung wächst. Ausgrenzung - von (politisch) anders Denkenden, von Rassisten, Gegnern der Genderideologie oder der CO2-Religion, von Anhängern des Patriarchats oder was auch immer - führt zu Polarisierung, statt inhaltlicher Auseinandersetzung. Damit zur Spaltung der Gesellschaft. Auch bei uns wird das betrieben.


    Und wie würdest Du dich inhaltlich jetzt beispielsweise

    mit einem Rassisten auseinandersetzen ?


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  • Und wie würdest Du dich inhaltlich jetzt beispielsweise

    mit einem Rassisten auseinandersetzen ?

    Es gab mal eine Doku einer Journalistin? oder Schauspielerin?, ich kann mich dunkel daran erinnern, dass sie sich mit einem KuKluxKlan Mitglied getroffen hat und einem in Amerika bekannten Rassisten, der eine Radiosendung macht. Kann sich da jemand erinnern?Ah............. jetzt hab ich es gefunden:

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    Ich persönlich würde gar nicht mit einem überzeugten Rassisten sprechen. Es ist doch letztendlich kaum möglich einen Menschen von irgendwas zu überzeugen, wenn er damit zugeben müsste, dass er sich irrt. Wir sehen das auch täglich hier in den Diskussionen. Außerdem ist aus der Perspektive des anderen...die Sichtweise aus verschiedenen Gründen gewählt worden und eben die Realität des anderen.

    Mir kommt oft vor, dass Gott Irrtümer im Menschen manchmal durch Leid aufbricht. Sprich, erst wenn der Mensch erleidet, was er anderen antut, folgt ein bisschen Empathie und Veränderung des Denkens. Manchmal aber auch nicht.Oft ist Diskriminiereung das Treten nach unten in der "Hackordnung" und Rache für eigene Demütigung...ein hirnloser Mechanismus ....mangelnde Liebe durch Hass zu kompensieren....

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

  • Stephan G. Brass hat einen Link geteilt.

    54 Min. ·

    Für diejenigen, die Englisch verstehen, ist es sicherlich wertvoll, in das Gebet des adventistischen Senatskaplans Barry C. Black reinzuhören.

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    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

    • Offizieller Beitrag

    Und wie würdest Du dich inhaltlich jetzt beispielsweise

    mit einem Rassisten auseinandersetzen ?

    Indem ich meine andre Position begründe - nicht aber indem ich sage: "mit Dir rede ich nicht" oder "Du darfst Deine Haltung nicht verteidigen"

    Wir haben in unserer Gesellschaft wieder und zunehmend Dinge, die man nicht sagen DARF und das ist ein extremer Rückschritt hinter die Aufklärung. betrieben von denen, die sich "Freiheit" auf die Fahnen schreiben.

    Meinungsfreiheit (Meinungsfreiheit, genauer Meinungsäußerungsfreiheit, ist das gewährleistete subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln) gilt zunehmend nicht mehr. Das führt zu Polarisierung und Heuchelei.

    "political correctness" ist letztlich Meinungsdiktatur (eigentlich Wertediktatur - die man früher der Kirche vorgeworfen hat) - das macht in der Folge Leute wie Trump oder Bolsonaro zu Präsidenten, denn Viele die sich dieser Meinungsdiktatur nicht unterwerfen wollen sehen dann in den provokant Inkorrekten die Befreiung (Lösung).

    Beispiel: Wenn jemand keine farbigen Präsidenten will, ändere ich das nicht, wenn ich ihm verbiete, das auch auszudrücken. Im Gegenteil, wenn er es nicht einmal sagen darf, dann wird er andere Methoden des Widerstands finden (z.B. eine Trump wählen). Warum "darf" man heute nicht Neger sagen? Was ändert das an der Realität Afroamerikanischer Menschen? Nichts. Es gibt nur selbsternannten Moralaposteln ein Betätigungsfeld und irritiert den Durchschnittsbürger.

  • Ich persönlich würde gar nicht mit einem überzeugten Rassisten sprechen.

    Das ist halt so eine "Black-Life-Matters"-Inszenierung: "Schaut her, ich gehe zu Rassisten und rede mit ihnen, damit auch der letzte Zuschauer kapiert, wie furchtbar die sind!"

    - Die Zuschauer werden Leute sein, die das sowieso furchtbar finden. Die KKK-Anhänger werden es höchstwahrscheinlich nicht gucken. So einfach ist das.

    Das ist genauso wie die Facebook-Posts "Ich muss jetzt wirklich mal was sagen! Mir platzt langsam der Kragen!"

    - Das werden lauter Freunde und Leute liken, die das sowieso genauso sehen; manche werden sich vielleicht drüber lustig machen, weil durch wahllos durch die Gegend trollen. Der wirkliche Gegenstand der Kritik wird es nicht lesen und nicht beachten.

    Es kann, auf einer intellektuellen Ebene, interessant sein, sich mit Menschen und Geisteshaltungen zu befassen, die einem das Daseinsrecht und den Lebenswert absprechen. Das würde ich aber anders aufziehen. Als Essay, wo man selbst nämlich die selbstverneinenden Gedanken durchdenkt und dann letztlich wie Phönix aus der Asche nämlich neugeboren wird.

    Die Bibel befasst sich auch sehr stark damit: die Frage der Selbstverneinung, des Gottes, der einem das Leben abspricht, wenn man nicht hineinpasst, und die neue Geburt in der Erkenntnis, dass man dieser Dinge frei und ledig ist.

  • Es kann, auf einer intellektuellen Ebene, interessant sein, sich mit Menschen und Geisteshaltungen zu befassen, die einem das Daseinsrecht und den Lebenswert absprechen.

    Ich sehe das Übel viel tiefer. Viele falsche Propheten kommen leider auch aus den Kirchen!

    Diese mit Halbwahrheiten "Gebildeten" gehen entweder in die Politik oder breiten sich dort aus wo Ihnen eine Bühne bereitgesellt wird. Früher waren es Kirchen und Vereine, heute die Medien.

    Es sind Menschen die lieblos erzogen und eine lieblose Gesellschaft erlebt haben. Aber auch welche die in Kirchen nicht die Anerkennung bekommen haben, die sie erwartet haben. Davon gibt es einige auch in unseren Reihen.

    Diese suchen sich Kreise wo sie verstanden werden, wo sie Gemeinschaft empfinden, ja wo man gemeinsame "Feinde" hat. Diese hat Trump verstanden anzusprechen!

    Ich habe früher Ehen in der Gemeinde erlebt, in deren Gemeinschaft, gemeinsame "Feindbilder" bestanden. Jeder von uns hat auch Verletzungen in Erziehung, Schule, Beruf und Gemeinde erlebt. Wer nicht Jesus als "Mülleimer" und Heiland hat, wird irgendwann im Leben,

    woanders seinen Frust abladen...

    Ich bin auch entsetzt wie viele Gläubige Kirche/Glauben wahrnehmen und wie wenige Jesus Christus als ihren Freund, Heiland und Fundament haben.

    Das Salz würzt nicht mehr.....Die "Lichter" sind am ausgehen...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Diese hat Trump verstanden anzusprechen!

    Ich weiß, ehrlich gesagt, gar nicht, wen er da wirklich "angesprochen" hat.

    Ich denke, er ist ein Spiegel des modernen amerikanischen Geistes. Dass die sich so jemanden an die Spitze setzen, ist schon sehr bezeichnend. Es zeigt den desolaten Zustand dieser Verfassung und Gesinnung.

    Und es zeigt auch ein "Christentum", denn der Evangelikalismus ist in den USA auf breiter Ebene richtungsweisend und eine unglaublich mächtige und reiche Lobby steht dahinter.

    Die finanzieren einen Plan mit ihrem "Amerika"; es geht dort nicht um christliche Tugenden, denn sonst könnte man ja so einen Trump nicht wirklich fördern, sondern es geht um ein eschatologisches Modell von Amerika: der Dominianismus - die Vorherrschaft eines christlichen (Welt-) Reiches.

    Wie John MacArthur sagte, er habe Trump gewählt, aber es sei ihm nicht um Trump gegangen, sondern er habe eine Politik oder einen politischen Kurs gewählt (und deshalb Trump und natürlich nicht die Demokraten).

    Wenn das bedient und abgedeckt wird, dann ignoriert man auch jegliche Laster oder Fehlbarkeiten, denn das interessiert nicht bzw. die mächtigen evangelikalen Preacher leben doch genauso; kann mir keiner erzählen, dass die eine "saubere Weste" haben.

    Zudem muss man sich klar machen (bezüglich dessen, was Pfingstrosen verlinkt hat): der KuKluxKlan war die mächtigste Geheimorganisation, die es so in einem Staat je gegeben hat. Man schätzt, dass mehrere Hunderttausend oder gar Millionen von Personen Mitglieder dieses Ordens waren.

    Glaubt man etwa, das sei alles verschwunden, nur weil man heute davon nichts mehr hört?

    Die Kutten und brennenden Kreuze verschwinden vielleicht, aber doch nicht der Geist. Die Kutten sollen ja die Geister der Konförderierten Verstorbenen darstellen: diese Geister sind immernoch da.

    Bei uns ist es genauso: plötzlich stellt man erschrocken fest, dass es dieses ganze, versiffte, braune Gedankengut immernoch gibt, welches man totgeglaubt hat. Das war nie weg!

    Das war verlagert in Kneipen und an Stammtische, wo keinen diese Sprüche interessieren, und solange es keinen Anlass gibt, tun diese Leute auch nichts. Jetzt fliegt uns das alles um die Ohren, denn dieser Geist ist nicht weg gewesen. Er war die ganze Zeit da.

  • Warum "darf" man heute nicht Neger sagen?

    Hängt vom Kontext ab.

    Nehmen wir mal den Ethnophaulismus "Gummihals". Diese Bezeichnung für einen Deutschen war nie nett gemeint. Es gibt sicher einen Kontext einer netten Bedeutung, das ist aber nicht die Regel.

    Welche Konnotation hatte Neger?

    Zitat

    Bereits mit der Verwendung im Portugiesischen und Spanischen im 16. Jahrhundert wurde die Bezeichnung „negro“ mit dem Wort Sklave konnotiert und im Weiteren mit anatomisch-ästhetischen (hässlich), sozialen (wild, ohne Kultur), sexuellen (abnorm) und psychologischen (kindlich) Vorstellungen verknüpft.[15] Die Übernahme des Begriffs in das Französische als „nègre“ im 16. Jahrhundert beinhaltete die Nebenbedeutungen und stand damit im Gegensatz zu dem direkt aus dem Lateinischen abgeleiteten noir für schwarz.[7] Mit gleicher Gewichtung wurde das Wort als „Neger“ im 17. Jahrhundert in die deutsche Sprache übertragen, die Konnotation war von vornherein und dauerhaft inbegriffen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Neger

    מרנא תא

  • Jetzt fliegt uns das alles um die Ohren, denn dieser Geist ist nicht weg gewesen. Er war die ganze Zeit da.

    Steht alles in der Bibel, hat sich nichts geändert! Deshalb habe ich schon in meiner Jugend Zweifel gehabt an dem adventistischen "Papst- und Kirchenbashing" im Form von dem "großen Kampf" millionenfach verteilt...Habe mich strikt an Jesus und seine Gebote gehalten! Heute merke ich, dass es eine sehr gute Entscheidung war. Er ist das A+O, Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Letztendlich stehst Du eines Tages ganz nackt vor IHM! Da nützen keine Ausreden...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Dann ist ja gut, wenn "alles" schon in der Bibel steht. Dann braucht man ja auch nichts mehr mit "Erschrecken" feststellen, dass es so ist wie es ist ...

    Zitat:

    Die politische Polarisierung, die wir heute beobachten, fußt auf einer tiefgehenden gesellschaftlichen Polarisierung seit den Sechzigerjahren. Ein Beispiel ist die Vervielfachung der Lebensstile seit dieser Zeit, die Gesellschaft ist pluraler geworden, ethnisch und kulturell immer breiter gefächert. Die USA sind durch die Einwanderung der letzten Jahrzehnte zu einem Abbild der Weltgesellschaft geworden, in dem eine Vielzahl von Gruppen für sich das Recht reklamiert, mitzubestimmen, was Amerika ist. All das führt neben einer massiven Umverteilung des Wohlstands von unten nach oben zu einer tiefen Verunsicherung um die eigene Identität.

    https://www.t-online.de/nachrichten/wi…ner-krise-.html

    Kriege haben eine Zeitlang geholfen das WIR-Gefühl zu stärken. So eine Gesellschaft ohne ganz auf Gottes Geboten zu stehen, hat keine Zukunft einen Frieden zu erwarten! Eisen und Ton gibt keinen halt.

    Nach außen fromm Reden, aber mit der Pistole im Halfter, das wird nicht gut gehen!

    Wenn die "Friedensstatue" fällt, wer hat dann noch Angst oder Respekt vor den USA....

    Der Iran das alte "Babylon" wird wieder erstarken...Vor dem haben sogar die Saudis...Angst.

    Der Kreis schließt sich langsam....

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Zitat von Bogi111

    Deshalb habe ich schon in meiner Jugend Zweifel gehabt an dem adventistischen "Papst- und Kirchenbashing" im Form von dem "großen Kampf"

    Ist Gott dann jetzt der Verschwörungstheoretiker oder EGW die sich das alles alleine ausgedacht hat?

    Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)

  • Ist Gott dann jetzt der Verschwörungstheoretiker oder EGW die sich das alles alleine ausgedacht hat?

    Gott hat vieles vorausgesagt! Gläubige Menschen geleitet durch den HL. Geist haben es auch erkannt und beschrieben.(EGW) Das das "Papstum des Mittelalters" beendet wurde ist mittlerweile allen bekannt.

    Das Satan der Wiedersacher Jesus ist und bleibt, auch. Das Amerika eine wichtige Rolle spielt steht im Gr.Ka.!

    Was/wie von manchen aber missioniert wurde, entspricht nicht dem Auftrag Jesu!

    Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,19-20).

    Jesus ergänzt es noch: seid LICHT und Salz. Mit "versalzen" kennen sich einige gut aus....

    Menschen Botschaften um die Ohren zu schlagen, die noch nicht einmal Babynahrung vertragen...

    Die Gemeinde spalten, weil Menschen versuchen mit andern Gläubigen Gemeinschaft zu pflegen um auch miteinander zu reden, um zu verstehen, den Glauben zu bekennen.

    Deshalb bin ich dankbar für jeden Nichtadventisten, der uns hier bereichert!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

    • Offizieller Beitrag

    Wir haben in unserer Gesellschaft wieder und zunehmend Dinge, die man nicht sagen DARF und das ist ein extremer Rückschritt hinter die Aufklärung. betrieben von denen, die sich "Freiheit" auf die Fahnen schreiben.

    Das betrifft übrigens auch zunehmend religiöse Überzeugungen. Wer die vertritt, schwimmt häufig gegen den "korrekten" Mainstream.

    Man denke an: Schöpfung, Abtreibung, Ehe, etc.

  • Beispiel: Wenn jemand keine farbigen Präsidenten will, ändere ich das nicht, wenn ich ihm verbiete, das auch auszudrücken. Im Gegenteil, wenn er es nicht einmal sagen darf, dann wird er andere Methoden des Widerstands finden (z.B. eine Trump wählen). Warum "darf" man heute nicht Neger sagen? Was ändert das an der Realität Afroamerikanischer Menschen? Nichts. Es gibt nur selbsternannten Moralaposteln ein Betätigungsfeld und irritiert den Durchschnittsbürger.

    Verbieten kann man es glaub ich nicht , aber zumindest kritisieren , wenn es ihm lediglich um die Hautfarbe geht.

    Die Negerdebatte der 70er ( so es sie gab ) hab ich nicht miterlebt . Ich bin damit aufgewachsen , dass man zu jemandem nicht mehr Neger sagt , der eine schwarze Hautfarbe hat. Gleichzeitig gab es aber noch das Lied " 10 kleine Negerlein " , was ich als Kind nicht als schlimm oder beleidigend angesehen habe. ( wurde dann irgendwann durch 10 Jägermeister ersetzt ) Wie sich Betroffene damit gefühlt haben , ist natürlich nochmal was Anderes.

    Das nachträgliche Korrigieren von Film/Buchtexten , Apothekenschildern irritiert mich heutzutage etwas.

    Andrerseits , wenn das das einzige Problem heute wäre , gings uns ja gut.


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    • Offizieller Beitrag

    Beispiel: Wenn jemand keine farbigen Präsidenten will, ändere ich das nicht, wenn ich ihm verbiete, das auch auszudrücken. Im Gegenteil, wenn er es nicht einmal sagen darf, dann wird er andere Methoden des Widerstands finden (z.B. eine Trump wählen). Warum "darf" man heute nicht Neger sagen? Was ändert das an der Realität Afroamerikanischer Menschen? Nichts. Es gibt nur selbsternannten Moralaposteln ein Betätigungsfeld und irritiert den Durchschnittsbürger.

    Das ist eigentlich ein gutes Thema woran wir die Meinungsfreiheit, oder besser die Redefreiheit diskutieren können.

    "Warum darf ich nicht mehr Neger sagen? Mein Großvater hat Neger gesagt, mein Vater hat Neger gesagt, Neger waren für mich immer einfach nur Menschen mit schwarzer/dunkler Hautfarbe"

    So in etwa habe ich dieses Argument schon gehört. Und wahrscheinlich ist es für Heimo (korrigier mich bitte, wenn du das anders siehst) nicht viel anders gelaufen.

    Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, wie eigenartig ich diese Meinung finde. Ich bringe ein paar Beispiele:

    -) "Mein Großvater hat schon gewußt, dass die Sonne sich um die Erde dreht, mein Vater auch, in der Kirche haben es auch immer alle behauptet, also ist es so. Jetzt kommt so ein dummer Typ mit einem Teleskop (Gallilei) und behauptet: die Erde dreht sich um die Sonne. Jetzt werde ich doch nochmal sagen dürfen: Nein, die Sonne dreht sich um die Erde. Wer will mir das verbieten?"

    -) "In meiner Kindheit haben alle schon immer auf die Juden hingespuckt und hingetreten, mein Vater hat das so gemacht, meine Freunde, meine Geschwister. Und dann werde ich doch bitte auch heute immer noch sagen dürfen, dass Juden mit Schweinen gleichzusetzen sind. Wer will mir verbieten, dass ich Juden als Judenschweine betitele? - wer bitte? Nur weil der Mainstream heute anders ist, soll ich das nicht mehr sagen dürfen? Ja? Ja?"

    -) Italiener als "Katzlmacher", war nur ganz lieb gemeint.

    -) ...


    Es gibt noch zig solcher fiktiver Beispiele, wo Menschen starr an ihrer Unvernunft und ihrer Ewiggestrigkeit festhalten. "Weil es immer schon so war" oder "Weil ich mir von niemandem meinen Kopf verbieten lasse". "Meinungsfreiheit!!"

    Gibt's denn in der Denke solcher Menschen keinen Fortschritt? Kann man denn nicht klüger werden im Laufe der Zeit. Ich habe als Jugendlicher auch die Jugoslawen als "Tschuschen" bezeichnet. Bis ich halt gelernt habe, dass das ein Schimpfwort ist und bis ich mit Leuten, die wg. den Kriegen im ehem. Jugoslawien in Österreich waren zusammengetroffen bin und wir uns darüber unterhalten haben was denn die Jugoslawen zu den Deutschen/Österreichern sagen. Weiß gar nicht mehr was genau, aber es war auch nicht nett.

    Kann man von sowas nicht lernen und sich denken: "Nein, ich will das eigentlich nicht, ich will niemanden mit meiner Wortwahl (die womöglich gar nicht immer böse gemeint ist) verletzen." Ist das so abartig, ganz ohne political correctness.

    Geht es nicht darum meinem direkten Gegenüber, einem Schwarzen oder einem Serben richtig (und höflich) zu begegnen? Es geht doch nur in zweiter Linie darum was uns andere einreden wollen wie wir zu denken haben, sondern darum wie ich meinem Nächsten begegne.

    HeimoW

    Wenn ein Schwarzer bei euch in die Gemeinde kommt und du stehst irgendwo mit jemandem zusammen und siehst den. Denkst du dir dann "Ah, da kommt ein Neger zu uns in die Gemeinde" und sprichst das auch in der direkten Gesellschaft mit ihm so aus?

    Und wenn ja, was hast du davon, dass du an dieser Wortwahl festhältst, außer, dass du deine Tradition, deine Gewohnheit hochhältst? Warum würdest du nicht lernen wollen, dass die ein oder andere Wortwahl aus Höflichkeitsgründen beispielsweise unangebracht ist?


    Anderes Beispiel sind ja die "Zigeuner". Hilfe, Hilfe, man darf nicht mehr Zigeuner sagen. Man muss jetzt Roma, Sinti, ... sagen. Was ist so schlimm daran seinen Terminus zu verändern, außer dass man seine Gewohnheit ändert? Wird man weniger wert, wenn man seine Wortwahl ändert? Und überhaupt, zeugt es nicht von Einbildung, dass die eigene, einmal erworbene und sicher nicht wenig wertvolle, aber eben alte Gewohnheit etwas so oder so zu machen immer gleich bleiben muss und keiner Veränderung, keinem Fortschritt unterworfen sein kann. Die Erde dreht sich schließlich weiter und man lernt ständig Neues kennen.

    Ich verstehe schon, dass man sich nichts überstülpen lassen soll. Gerade bei der Genderideologie fühle ich ja durchaus gleich wie manche andere bibelfeste Adventisten hier im Forum. Genauso die Diskrimminierungsfrage und das Aufweichen der Geschlechterrollen zu einem superandrogynen Menschen ohne Kontur und Körpererfahrung. Aber auch da behalte ich mir meinen eigenen Kopf und weiche von Bezeichnungen wie "Schwuchtel" oder "warmer Bruder" ab.

    Einfach weil ich niemandem am Weg zu Gott im Weg stehen will, schon gar nicht mit meiner Wortwahl.


    P.S. Ich will niemandem mit meiner Wortwahl oder meinen Worten zu nahe treten, aber hier ist ja "Meinungsfreiheit" richtig? soviel zur pc.;)