Psalmen - Lieder der Arroganz und Gewaltphantasien?

  • Ich habe ein wenig in den Psalmen gelesen und mir zudem eine Lesung einiger Psalmen angehört. Ich hatte gedacht, das sei trostvoll anzuhören, fand den Vortrag aber am Ende teilweise sehr deprimierend und den Text teilweise extrem finster und borniert. Immer wieder wird streng unterschieden zwischen den Gerechten und dem Feinden des Singenden oder Betenden, die alle in Bausch und Bogen als böse bezeichnet werden. Gott wird aufgerufen, die Feinde des Beters zu vernichten oder ihn in Stand zu setzen, erlittenes Übel seinen Feinden heimzuzahlen. Derartige Gewaltphantasien durchziehen die Psalmen und in ihnen herrscht eine scheinbare, vordergründige Bescheidenheit, hinter der eine Arroganz versteckt ist, die darin besteht, dass der Beter ein "Gerechter" sei und dass alle seine Gegner oder Feinde mindestens den Tod verdienten.

    Ich hatte Momente lang den Eindruck, die literarische Entsprechung eines Splatter-Movies zu hören. Vielleicht habe ich Fieber, bin jedenfalls physisch etwas geschwächt; aber noch einmal tue ich mir die Lesung einiger Psalmen heute nicht mehr an, das deprimiert mich viel zu sehr. Ernsthaft!

    Leider mangelt es mir auch an der unverbrüchlichen Überzeugung, dass ich ein "Gerechter" und einer von den ganz Guten sei, einer von den einzig Richtigen, die ihre Feinde mit Hilfe des lieben Gottes in den Staub treten wollen.

    PS: Ich habe in Momenten den Verdacht, teilweise den magischen Beschwörungen eines kleingeistigen machtgeilen Königs aus archaischen Zeiten zuzuhören, der versucht, einen übermächtigen göttlichen Kettenhund auf seine Feinde zu hetzen.

    "Prüft alles und, was gut ist,
    das behaltet. Aber was böse ist,
    darauf lasst euch nicht ein..."

    1. Thessalonicher 5, 21.22

    "Wähle das Leben, damit du lebst."
    5. Mose 30, 19

    5 Mal editiert, zuletzt von Daniels (16. Dezember 2020 um 13:36)

  • Kann ich nachvollziehen. Ich mag es nicht, wenn dem Verfolger brutale Vernichtung gewünscht wird.Ich denke aber, das wir noch nie in der Not waren, dass uns jemand mit berechnender Boshaftigkeit sogar ans nackte Leben wollte. Wenn ich mich in so eine Situation hinein versetze, dabei an Verleumder und Menschen denke, denen der Nächste wirklich komplett egal ist, dann näher ich mich der emotionalen Not an, die die/der Schreiber dieser Psalmen hat.

    Gestern habe ich mir eine Doku in Arte angesehenhttps://www.arte.tv/de/videos/080115-000-A/ein-seltsamer-krieg/

    Auch da die psychologische Kriegsführung, Manipulation, diabolische Tücke...

    Vielleicht geht man mit den Psalmen so um, dass man alles auf die Vernichtung des Satans bezieht, nicht auf den irregeleiteten "Feind".....

    Wir sind in Jesus geborgen, der der Gerechte ist............

    Wir sind nur die Beute des Heilandes im Kampf mit Satan.

    Wir nehmen die Zusagen als Hoffnung....nicht weil wir als Menschen es verdient hätten. So sehe ich das jedenfalls.

    Gute Besserung in jedem Fall:Wetter:

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

  • Es gibt aber auch sehr viele schöne und erbauende Psalmen, wie z.B. Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte”) oder Psalm 103 * („Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes” -----> siehe: https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm103

    Viele Trostpsalmen finden wir auch in den 5 Büchern der Psalmen!

    Ich möchte diese Psalmen nicht missen ...!

    * Auszug aus Psalm 103: » 1 ... Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! 2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: 3 der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, 4 der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit ... 8 Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. 9 Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben. 10 Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. 11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. 12 So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein. 13 Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. «

  • Die Psalmen sind auch Zeugnisse von Kämpfen und Siegen aus einer gewalttätigen Epoche.

    Aber das sind sie NICHT NUR!

    Sie sind auch Zeugnisse des Ewigen/Jhwhs, der für die Seinen "streitet" (vgl. Exodus-Erfahrung).

    Der Kampf, der seit Genesis 3:15. die Geschichte durchzieht, wird in Offb. 20 GIPFELN.

    Daher die Bitte im "Unser Vater in den Himmeln": " ... und erlöse uns von dem Bösen!.."

  • Ich habe ein wenig in den Psalmen gelesen und mir zudem eine Lesung einiger Psalmen angehört. Ich hatte gedacht, das sei trostvoll anzuhören, fand den Vortrag aber am Ende teilweise sehr deprimierend und den Text teilweise extrem finster und borniert.

    Ich empfinde die Texte ehrlich und vertrauensvoll, so mit Gott reden zu dürfen. Da wird nicht gefrömmelt, sondern klar gesagt was einem auf dem Herzen liegt, was einem Not macht.

    Aber auch bezeugt welches Vertrauen man zu Gott hat!!!

    Psalm 23

    1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

    2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

    3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

    4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

    5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

    6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Mein Vater war ein stiller, aber entschiedener Antinazi. Nach dem wir "heim ins Reich" kamen, hörten bei uns die Morgenandachten mit Lesung des "Kalenderzettels" vom Grindelberg auf - die waren meinem Vater zu tendentiös. Er hatte ein Andachtsbuch für 365 Tage im Jahr antiquarisch aufgetrieben: Psalmtext plus kuzer Homilie dazu. Diese Psalmtexte sind mir tief im Inneren hängengeblieben , waren Führung und Trost : "Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt - - ", , "Wohl dem der nicht wandelt im Rat der Gottlosen - - " "Die Rache ist mein, spricht der Herr - - "

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Das, was Du, Daniels, zum Thema schreibst, konkret, wie du die Texte runtermachst, genau das ist der Grund , weshalb mir manche christliche Foren manchmal so auf den Zeiger gehen.
    Die deutsche Bibelkritik des 19. Jahrhunderts hat die evangelische Kirche vor allem, im Nachgang auch den Rest der Christen– und Judenheit, ins übelstmögliche Fahrwasser gebracht, vielleicht mit Ausnahme der beiden Orthodoxien, wo aber die Schrift eh nur eine untergeordnete Rolle spielt (dafür huren sie mit ihren jeweiligen Staatsgebilde etc.).
    Ich gehe mit vielem mit, aber diese ewige Kritisiererei der Schrift ist mir widerwärtig !
    Da unterscheidest du dich nicht von den theologischen Oberlehrern und "christlichen" Gutmenschen, die die Bibel behandeln wie einen Tertianeraufsatz und sich hinsetzen und den Rotstift überall da ansetzen, wo ihre eigene Ethik– und Moralvorstellung eine scheinbar bessere Alternative böte.
    Es schmerzt mich mehr, wenn ein "Christ" in diese Bresche schlägt, als wenn ein Atheist oder Agnostiker sein gefährliches Halbwissen meint, an den Mann bringen zu müssen.....

  • Wie geht dir überhaupt, Daniels? Viren im Griff?

    Im Fieber ist man halt emotionaler, zeugt doch von Vertrauen uns gegenüber die inneren Zweifel zu äußern. Solange es keine Haltung wird .....jedenfalls sind das die Fragen, die man in Diskussionen mit jungen Menschen auch öfter hört. Vorallem, wenn man die Gewaltspiele kritisiert, die blöde Ballerei verhindern möchte ,oder davon überzeugen will, dass die Guten in Filmen nicht gut sind, wenn sie böse Mittel benutzen , um den Gegner los zu werden. Der Zweck heiligt nicht die Mittel, das versucht man doch Menschen beizubringen.

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

  • Wie geht dir überhaupt, Daniels? Viren im Griff?

    Ich hatte vorgestern und vor allem gestern vor allem nach dem Aufstehen, also ausgeruht, den Eindruck, dass es vielleicht nur blinder Alarm war oder ich es überwunden habe. Für Momente war ich fast euphorisch.

    Jetzt habe ich deutlich einen anderen Eindruck. Ich fühle mich deutlich, als hätte ich eine leichte Grippe, vermutlich leichtes Fieber. Ich habe hier kein Thermometer, aber ich merke, dass etwas nicht stimmt und bin ja schon alt genug, um zu wissen, wie sich leichter Fieber anfühlt.

    Ich trinke jetzt erst einmal einen Tee, den ich mir selber zusammengestellt habe: Thymian, Salbei und Fenchel. Vermutlich für viele Viren kein Problem, aber es musste ein wenig helfen, wenn es um Atmung und Lunge geht. Als ich ca. 16 Jahre alt war, habe ich exzessiv einige Heilkräuterbücher gelesen. Einige Esoteriker, die Ihr nicht mögt, würden felsenfest behaupten, das sei ein Hinweis, dass ich in einem früheren Leben Arzt oder Heiler gewesen sei. Ich habe jedenfalls für viele Krankheiten oder Wehwehchen im Kopf, welches Kraut dagegen hilft.

    Ich habe momentan wirklich keine Lust, von so einem dämlichen Virus dahingerafft zu werden. Ich hoffe, es geht vorbei oder ist nur ein grippaler Infekt oder irgendwas eher harmloses. Ich liege nicht röchelnd am Boden; aber angesichts der ständigen Corona-Warnungen, verunsichern manche Symptome schnell, sogar jemanden, wie mich, der keineswegs ständig zum Arzt rennt, weil es irgendwo piekst.

    PS: Ich bin früher und bisher fast nur zum Arzt gegangen, wenn ich eine Krankschreibung beibringen musste, die kann ich ja nicht selber erstellen. -- Na ja, ich bräuchte mindestens die richtigen Formulare. ;)

    "Prüft alles und, was gut ist,
    das behaltet. Aber was böse ist,
    darauf lasst euch nicht ein..."

    1. Thessalonicher 5, 21.22

    "Wähle das Leben, damit du lebst."
    5. Mose 30, 19

    Einmal editiert, zuletzt von Daniels (19. Dezember 2020 um 12:50)

  • Na ja, ich bräuchte mindestens die richtigen Formulare.

    Daniels,wie wäre es mit einem Arztbesuch und einen Test! Mein Vater schwörte auf Sitzbad und meine Schwester auf gesunde Ernährung...

    Beide machten um Ärzte einen großen Bogen.. beide sind vor Ihrem 65 Geburtstag verstorben...

    Wünsche Dir gute Besserung und die richtige Hilfe!!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Das macht Mut!

    Heimo sollte keine "Drohung" sein, eher das kleine "Übel" schön zu malen...^^

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • In der ersten Woche sich verbessernde, aber dann plötzlich rapide verschlechternder Gesundheitsustand.....da muss man dann kontrollieren lassen, heißt es....

    Ich habe heute übrigens auch in den Psalmen gelesen

    https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm33

    Ich denke, wenn wir Gott loben können....die Dankbarkeit und das Gute im Blick habend....wird man ganzheitlich gestärkt.

    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

  • Ich habe ein wenig in den Psalmen gelesen und mir zudem eine Lesung einiger Psalmen angehört.

    Das heißt, Du kennst die Psalmen nicht.

    Dennoch triffst Du dieses Urteil, auch wenn dahinter ein Fragezeichen steht:
    "Psalmen - Lieder der Arroganz und Gewaltphantasien?"

    Ist das nicht arrogant diesen Betern gegenüber?

    Übrigens, die Psalmen /Preisungen waren auch das Gebetbuch Jesu.

  • "Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch sitzt, da die Spötter sitzen - - -" - - - Psalm 71 !! - - Psalm 52 ! - - mit den von meinem Vater jeweils zur Morgenandacht vorgelesenen Psalmen - dies gut zwanzig Jahre immer wieder gehört - konnte ich mein Leben ausrichten - sie begleiten mich bis heute - - - - - - -

    Ja, und Psalm 137 : Der Gläubige konnte Gott auch seinen Zorn, seinen Schmerz, seine Wut vortragen - - - - -


    - -

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Es gibt aus meiner Sicht bei den Psalmen beide Extreme und es ist insgesamt eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, die hier Ausdruck bekommt. Mit manchem Psalm kann ich gar nichts anfangen, das ist einfach so. Andere finde ich ganz ok und es ist anzuerkennen, wenn Gläubige sich da oder dort wiederfinden. Für Kinder ist es beispielsweise auch nicht schlecht, wenn sie sich plastisch vorstellen, dass sie einen guten Hirten haben, zumindest bis sie in die Pubertät kommen, da passt dann besser die Geschichte vom verlorenen Schaf mit all dem Trost und der Liebe und Geduld eines Vaters.

    Im Vergleich mit den Gleichnissen Jesu würde ich die Gleichnisse immer vorziehen. Sie bieten abgesehen von der Liedform, also der Akustik, die mir bei den Psalmen ja zwangsweise fehlt, eine greifbare Geschichte, die mich fast immer abholt. Beim Viertel über die Psalmen in der Sabbatschule war ich oft überfordert mit der richtigen Einordnung und der Diskussion über die Psalmen. Wahrscheinlich sind sie auch mehr für einen selbst gedacht als für eine Analyse, Diskussion oder klassische Exegese in der Gruppe.

  • "Wohl dem, der nicht wanselt im Rat der Gottlosen noch sitzt, da die Spötter sitzen - - -"

    Das ist Psalm 1:

    Zitat

    1 Selig der Mann, der nicht nach dem Rat der Frevler geht, / nicht auf dem Weg der Sünder steht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, 2 sondern sein Gefallen hat an der Weisung des HERRN, bei Tag und bei Nacht über seine Weisung nachsinnt. 3 Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Bächen voll Wasser, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Alles, was er tut, es wird ihm gelingen. 4 Nicht so die Frevler: Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. 5 Darum werden die Frevler im Gericht nicht bestehen noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. 6 Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber verliert sich.
    https://www.bibleserver.com/EU/Psalm1

    Auch Jesus beginnt seine Bergpredigt mit Seligpreisungen "3 Selig, die arm sind vor Gott; / denn ihnen gehört das Himmelreich...." https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us5

    Es geht darum " Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen." https://www.bibleserver.com/EU/5.Mose30

    Zwei Wege, nur einer bringt Frucht, nur einer führt zum Leben.

    In einer Auslegung des Katholischen Bibelwerks Stuttgart heißt es:
    "Psalm 1 und 2 bilden zusammen das (Doppel-) Tor zu den Psalmen."
    https://www.bibelwerk.de/fileadmin/verein/Dokumente/Was_wir_bieten/Materialpool/Psalmen/Ps_2_Zenger-Auslegung_Miessner.pdf

    Diese beiden Psalmen sagen, worum es in der Psalmensammlung geht, rufen auf auf JHWH und sein Wort zu bauen.

    Psalm 1 wendet sich an Einzelpersonen,
    Psalm 2 an die Völker:

    Zitat

    Wozu tosen die Völker
    1b und wozu murmeln Eitles die Nationen,
    2a stellen sich hin die Könige der Erde
    2b und schließen sich die Fürsten zusammen
    2c gegen JHWH und seinen Gesalbten?
    https://www.bibelwerk.de/fileadmin/vere…ng_Miessner.pdf


    Ja, wozu macht ihr das? Das bringt doch nichts, außer Euren Untergang. Lasst es doch sein.
    Seht:

    "4 Er, der im Himmel thront, lacht"

  • Wahrscheinlich sind sie auch mehr für einen selbst gedacht als für eine Analyse, Diskussion oder klassische Exegese in der Gruppe.

    Eine solche Analyse findet statt. Zur Zeit habe ich kurz über den Leihverkehr der Bibliotheken "„Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament“ zu Psalm 1-50 zu Hause.

    Wir hatten im Bibelkreis Psalm 2 zum Thema. So wie ich es sah, gingen danach alle glücklich nach Hause.

    In einem anderen Kreis hatten wir den Auftrag den Psalm 23 vor uns her sprechend spazieren zu gehen und unterwegs ein passendes Foto dazu zu machen. Es war ganz interessant, was dabei heraus kam.

    Mit manchem Psalm kann ich gar nichts anfangen, das ist einfach so.

    Welcher Psalm war das zum Beispiel?