Schulfach "Bibelkunde" einführen?

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    • philoalexandrinus schrieb:

      Habe eich das ercht verstanden, dann sollte die Bibel ( ein wesentliches Element unserer Sprachgestaltung und unseres Weltbildes) unterrichtet werden - und nicht ein "Religionsunterricht" - sie würde in den Deutsch - Unterricht hineingehören so wie Goethe. - mit Studium des lutherschen Originaltextenss- und nicht Kommentaren zur Heiligtumslehre.
      Du weisst, was geschieht, wenn man die Bibel in der Schule, wie Goethe unterrichtet: Man würde plötzlich Fragen behandeln wie: Wann wurde die Bibel geschrieben, was kann man aus den sprachlichen Unterschieden entnehmen, wo gibt es Widersprüche zur Wissenschaft etc.
      Ich weiss nicht, ob das im Sinn von christlichen Glaubensgemeinschaften wäre.
    • - - - Jahrzente des eifrigen Studiums der Sabbatschullektion lassen - zu meinem Bedauern - in meinen beiden Bibeln grosse weisse Flecken zurück ! (Einige habe ich aus eigenem Interesse gefüllt !) Hiob gab es zweimal in den Jahrzehnten : Aber nu die ausgesuchten Texte, aus denen sich eine bestimmte Theologie ableiten lässt ! Das Hohelied - erinnere ich mich recht , einmal. Sprüche - da, ewas wir brauchen können. Prediger : Zwei oder drei Verse.

      Das sowieso ! - Nur wäre dies wenigstens denkbar. Du glaubst doch nicht, dass je eine allgemeine öffentlichhe Schule jene verkürzte Sichtweise bringen würde, welche wir in den STA - Gemeinden ppflegen !

      Deine provokante Frage is berechtigt, Don Domini. Aber - wir phantasieren - solten die cristlichen Glaubensgemeinschaften sich da nicht bei der Nase nehmen ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      - - - Jahrzente des eifrigen Studiums der Sabbatschullektion lassen - zu meinem Bedauern - in meinen beiden Bibeln grosse weisse Flecken zurück ! (Einige habe ich aus eigenem Interesse gefüllt !) Hiob gab es zweimal in den Jahrzehnten : Aber nu die ausgesuchten Texte, aus denen sich eine bestimmte Theologie ableiten lässt ! Das Hohelied - erinnere ich mich recht , einmal. Sprüche - da, ewas wir brauchen können. Prediger : Zwei oder drei Verse.

      Das sowieso ! - Nur wäre dies wenigstens denkbar. Du glaubst doch nicht, dass je eine allgemeine öffentlichhe Schule jene verkürzte Sichtweise bringen würde, welche wir in den STA - Gemeinden ppflegen !

      Deine provokante Frage is berechtigt, Don Domini. Aber - wir phantasieren - solten die cristlichen Glaubensgemeinschaften sich da nicht bei der Nase nehmen ?
      Ich frage mich eben allgemein, ob es geschickt ist, wenn die "normale" Schule diese Aufgabe übernimmt. Die christlichen Gemeinschaften unterscheiden sich ja so gewaltig, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass alle mit einem Bibelunterricht in der Volksschule zufrieden wären. Ich finde es schon wichtig, dass die Kinder wenigstens lernen, was die christlichen Feiertage bedeuten und worauf unsere Gesetze und Wertvorstellungen beruhen, aber ich glaube zu tief sollte man da nicht eintauchen, das ist Sache der Glaubensgemeinschaften. In meinem Kollegenkreis, wissen die meisten ja nicht einmal was an Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten geschehen ist.
    • philoalexandrinus schrieb:

      Habe ich das recht verstanden, dann sollte die Bibel ( ein wesentliches Element unserer Sprachgestaltung und unseres Weltbildes) unterrichtet werden - und nicht ein "Religionsunterricht" -
      - Ja, ganz genau so habe ich mir das vorgestellt: Ein Extra - Schulfach Bibelkunde neben dem traditionellen Religionsunterricht und/oder Ethikunterricht! Ein Schulfach eben wo der Inhalt der Bibel besprochen wird - daher auch die Bezeichnung »BIBELKUNDE«. Es könnte sich durchaus an den Bibelschul/Bibelwissens-Kursen wie in Israel orientieren ...


      DonDomi schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      - - - Jahrzente des eifrigen Studiums der Sabbatschullektion lassen - zu meinem Bedauern - in meinen beiden Bibeln grosse weisse Flecken zurück ! *** (Einige habe ich aus eigenem Interesse gefüllt !)


      Das sowieso ! - Nur wäre dies wenigstens denkbar. Du glaubst doch nicht, dass je eine allgemeine öffentlichhe Schule jene verkürzte Sichtweise bringen würde, welche wir in den STA - Gemeinden pflegen !

      Deine provokante Frage is berechtigt, Don Domini. Aber - wir phantasieren - solten die cristlichen Glaubensgemeinschaften sich da nicht bei der Nase nehmen ?
      Ich frage mich eben allgemein, ob es geschickt ist, wenn die "normale" Schule diese Aufgabe übernimmt. Die christlichen Gemeinschaften unterscheiden sich ja so gewaltig, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass alle mit einem Bibelunterricht in der Volksschule zufrieden wären. Ich finde es schon wichtig, dass die Kinder wenigstens lernen, was die christlichen Feiertage bedeuten und worauf unsere Gesetze und Wertvorstellungen beruhen, aber ich glaube zu tief sollte man da nicht eintauchen, das ist Sache der Glaubensgemeinschaften. In meinem Kollegenkreis, wissen die meisten ja nicht einmal was an Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten geschehen ist. *

      *** philo, das ist doch auch gut so! Denn wir kommen so lange wir leben mit der Heiligen Schrift nie zu einem Ende! Immer wieder zeigt uns der Heilige Geist ein neues Verständnis von der Bibel ...!

      * DonDomi das ist in der Tat sehr traurig, wirklich! Und das im Lande der Reformation ...!


      Ja, ein Fach Bibelkunde bereits in der Volksschule hielte ich für sehr gut und zielführend!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Genau das ist das Problem, der vom Staat privilegierte kirchliche Unterricht in der öffentlichen Schule versucht die (schein-)christlichen Feiertage zu erklären (wie auch immer).

      Die "Quelle" des Glaubens wird dabei fast nicht gefragt.

      Deshalb wäre eine UNKONFESSIONELLE Bibelkunde, vielleicht im Rahmen des Weltanschauungs-/Ethikunterrichtes möglich/nötig.

      Ich erlebe immer wieder, wie erstaunt "traditionelle", überzeugte Christen sich zeigen, wenn sie erfahren, was wirklich in der Bibel steht. Das gilt auch für Juden oder Mohammedaner.
    • freudenboten schrieb:

      Genau das ist das Problem, der vom Staat privilegierte kirchliche Unterricht in der öffentlichen Schule versucht die (schein-)christlichen Feiertage zu erklären (wie auch immer).

      Die "Quelle" des Glaubens wird dabei fast nicht gefragt.

      Deshalb wäre eine UNKONFESSIONELLE Bibelkunde, vielleicht im Rahmen des Weltanschauungs-/Ethikunterrichtes möglich/nötig.

      Ich erlebe immer wieder, wie erstaunt "traditionelle", überzeugte Christen sich zeigen, wenn sie erfahren, was wirklich in der Bibel steht. Das gilt auch für Juden oder Mohammedaner.
      So leid es mir tut: Die grossen christlichen Feiertage resp. die Bedeutung für allergrösste Mehrheit der Christen, finde ich wichtig zu wissen. Ich glaube, wenn weit über 90% einer Gesellschaft zumindest auf dem Papier diese Feiertage feiert, so sollte man zumindest wissen, was da "gefeiert" wird. Ich bin in einer Region aufgewachsen wo 98% katholisch waren. Ja, ich war uzählige Male in der katholischen Kirche, ja ich musste sogar den Knicks, den Kreuzgang und so vieles mehr lernen. Hat es mir geschadet: Nein, aber ich weiss einiges mehr über die katholische Kirche, als die meisten meiner Glaubensgemeinschaft.
      Btw. Deine Interpretation der Bibel ist und bleibt für mich exotisch. Für mich löst das kein Erstauen, höchstens vielleicht Bestürzung aus. Auch wenn Du diese Interpretation immer und immer wieder wiederholst bleibt es eine unter ganz vielen Auslegungen und muss nicht mehr wahr sein als alle andern.
    • Ehedem, in der "Guten alten Zeit" : In meiner Mittelschule - Bundesgymnasium Wien XII - gab es alljährlich eine Weihnachtsfeier. Da wurde für alle im Festsaal unter anderm das "Weihnachtsevangelium" (Lukas 2 - für jene, welche nicht einmal das wissen !) im Grundtext und in Deutsch vorgelesen. Höre das ach mal !Da bleiben dem einen oder dem anderen doch Spuren hängen !

      (Man lernte - für Oetetrreicher - ja auch in Geschichte vom "Schattendorfer Prozess" und vom Brand des Justizspalastes - dass da schon die Anklgae den Freispruch "erzwang" ("Mord" statt "Überschreiten der Notwehr") konnte jeder Interessierte sich dann erarbeiten ! Und dass der Papst - um die deutsche Mitte zuschwächen - iGustav Adolf finanzierte, mag die Meinung des Gecshichtsprofessors gewesen sein - also, dem gehe ich nicht nach !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • DonDomi schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Genau das ist das Problem, der vom Staat privilegierte kirchliche Unterricht in der öffentlichen Schule versucht die (schein-)christlichen Feiertage zu erklären (wie auch immer).

      Die "Quelle" des Glaubens wird dabei fast nicht gefragt.

      Deshalb wäre eine UNKONFESSIONELLE Bibelkunde, vielleicht im Rahmen des Weltanschauungs-/Ethikunterrichtes möglich/nötig.

      Ich erlebe immer wieder, wie erstaunt "traditionelle", überzeugte Christen sich zeigen, wenn sie erfahren, was wirklich in der Bibel steht. Das gilt auch für Juden oder Mohammedaner.
      So leid es mir tut: Die grossen christlichen Feiertage resp. die Bedeutung für allergrösste Mehrheit der Christen, finde ich wichtig zu wissen. Ich glaube, wenn weit über 90% einer Gesellschaft zumindest auf dem Papier diese Feiertage feiert, so sollte man zumindest wissen, was da "gefeiert" wird. Ich bin in einer Region aufgewachsen wo 98% katholisch waren. Ja, ich war uzählige Male in der katholischen Kirche, ja ich musste sogar den Knicks, den Kreuzgang und so vieles mehr lernen. Hat es mir geschadet: Nein, aber ich weiss einiges mehr über die katholische Kirche, als die meisten meiner Glaubensgemeinschaft.Btw. Deine Interpretation der Bibel ist und bleibt für mich exotisch. Für mich löst das kein Erstauen, höchstens vielleicht Bestürzung aus. Auch wenn Du diese Interpretation immer und immer wieder wiederholst bleibt es eine unter ganz vielen Auslegungen und muss nicht mehr wahr sein als alle andern.
      Was soll "groß" sein am konstantinischen Katholizismus/Orthodoxismus? Der Synkretismus?

      Die Herabstufung der mosaischen Offenbarung gegenüber der griech.-römischen Patristik war ein historischer Fehler und Abweichung von der Apostel-Lehre.

      Größe hin oder her, Orthodoxismus/Katholizismus sind die ersten "Sekten"/Häresien.

      Warum wohl mussten die Reformatoren des Mittelalters Veränderungen in Angriff nehmen?

      Dies betrifft auch die Feiertage, siehe Kritik der Calvinisten/Reformierten.

      Stattdessen sollte man sich auf die URCHRISTLICHEN Gedenkzeiten (Apostelgeschichte) besinnen.

      Übrigens war das Thema hier "Bibelkunde" nicht "Feiertagskunde".
    • Ben Becker, Schauspieler, Sänger, brachte eine Produktion auf die Bühne, er selbst den Luther - Text lesend - die Wiener "Stadthalle" war randvoll ; draussen standen Evangelikale und verteilte Gratis Bibeln - -

      Natürlich war die Bibel gekürzt; natürlich war das nichts für "uns" ( ! ) , war die Musikuntremalung doch recht poppig und die Gesangseinlage von drei Schwarzafrikanerinnen nicht ganz nach "Zionslieder" oder "Quelle"- -

      aber das biblische Weltbild Bogen von "Schöpfung" bis "Offenbarung" war simpel als geschlossener Bogen demonstriert ! Und die Bibelverteiler drausssen fanden ihre Abnehmer !

      Die Darbietung war seriös ! (Nicht nach "Jesus Christ, Superstar"! ).


      (CD - Restexemplare um 2, 99 - 7,99 über amazon erhällich !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Natürlich war die Bibel gekürzt; natürlich war das nichts für "uns" ( ! ) , war die Musikuntremalung doch recht poppig und die Gesangseinlage von drei Schwarzafrikanerinnen nicht ganz nach "Zionslieder" oder "Quelle"- -
      Sicher, aber das ist die neue Art und Weise, diese Dinge aufzugreifen und zu behandeln, und das fasst viele Menschen heute an.
      Die biblischen Inhalte werden als Kunst, Kultur, Schauspiel und Poesie vermittelt und dem Zuschauer zum Nachdenken anheimgestellt; das ist für das heutige, westliche Publikum passend (und immerhin auch eine Vermittlung).

      Die denke, die Frage, ob das nun "reine biblische Lehre" sei, braucht man nicht stellen. Das ist Kulturprogramm, und häufig sicher redlicher als die "Hüter der Wahrheit".