[BLOG] Die größten Erdbeben seit dem Erdbeben von Lissabon 1755

  • Hier eine Liste der schlimmsten Erdbeben (mit über 30.000 Toten) seit dem Erdbeben von Lissabon 1755:

    NR.DATUM ORTLAND TODESOPFER
    11. November 1755LissabonPortugal70.000
    26. August 1757Tarabulus, BaalbekLibanon/
    Syrien
    30.000
    330. Januar 1778KaschanIran30.000
    48. Januar 1780TäbrizIran100.000–200.000
    55. Februar – 28. März 1783Messina und Teile KalabriensItalien30.000
    64. Februar 1797Quito, Riobamba, Latacunga, AmbatoEcuador40.000
    722. September 1850Xichang und Puge in SichuanChinaOpferzahl nicht sicher zu belegen, einige Quellen sprechen von bis zu 135.000 Töten
    816. August 1868Guayaquil, Ibarra, San PabloEcuador, Kolumbien70.000
    928. Dezember 1908Messina, Reggio CalabriaItalien72.000–110.000
    1013. Januar 1915AvezzanoItalien30.000
    1116. Dezember 1920Haiyuan in NingxiaChina200.000
    121. September 1923Region KantōJapanetwa 143.000
    1322. Mai 1927Xining, Provinz GansuChina41.000
    1430. Mai 1935Quetta, Provinz Belutschistanheute Pakistan30.000
    1526. Dezember 1939Erzincan in AnatolienTürkei32.700
    165. Oktober 1948Aşgabatheute Turkmenistan110.000
    1731. Mai 1970vor der Küste von ChimbotePeru66.800
    1828. Juli 1976TangshanChina242.000; inoffiziell bis zu 800.000 Tote, eines der schlimmsten Beben der Geschichte
    1920. Juni 1990RashtIran40.000 bis 50.000
    2026. Dez. 2003BamIranüber 31.000
    2126. Dez. 2004Azceh, Sumatra/Andamanen und NikobarenIndonesien/
    Indien
    etwa 230.000
    228. Okt. 2005KaschmirPakistan/
    Indien
    über 87.000
    2312. Mai 2008östliches SichuanVR China87.587
    2412. Jan. 2010nahe Port-au-PrinceHaitiüber 316.000




    Sind diese Erdbeben ein Zeichen für die baldige Wiederkunft Jesu?


    Hierzu eine weitere Tabelle in Sachen Häufigkeit der großen Erdbeben von 1755 bis heute:



    Erdbeben
    vom 18. - 21.Jhdt.
    Anzahl der
    großen Erdbeben
    im 18. Jahrhundert * seit 1755

    6

    im 19. Jahrhundert (1801-1900)

    2

    im 20. Jahrhundert (1901-2000)

    11

    im 21. Jahrhundert (2001-2100)

    5



    * Die Gesamt-Zahl der großen Erdbeben im 18. Jahrhundert (von 1701 - 1800) ergibt laut dieser Aufstellung ----> Liste von Erdbeben – Wikipedia. die Zahl von 15 Erdbeben.


    Als Fazit fällt die gewaltige Steigerung der Zahl der großen Erdbeben vom 19. zum 20. Jahrhundert auf – von 2 im 19.Jhdt auf 11 im 20. Jhdt.! Was eine Steigerung um 450 % bedeutet! ===> schon allein diese Zahl spricht sehr dafür dass die Endzeit – also »die letzten Tage« im 20. Jahrhundert begonnen haben, was heißt, dass die Wiederkunft Jesu schon sehr bald stattfinden müsste! (Meiner Meinung nach hat die Endzeit am 14. Mai 1948 mit Israels Staatsgründung begonnen. In diesem Jahr (---> siehe oben!) war übrigens auch eines der schlimmsten Erdbeben mit 110.000 Toten!)


    Zum Abschluss noch eine Tabelle die die Zahl der gesamten Erdbeben vom 18. bis zum 21 Jahrhundert erwähnt:



    Erdbeben vom 18. - 21.Jhdt.Gesamtzahl aller Erdbeben
    im 18. Jahrhundert (1701-1800)

    32

    im 19. Jahrhundert (1801-1900)

    40

    im 20. Jahrhundert (1901-2000)

    164

    im 21. Jahrhundert (2001-2100)*

    519



    * Quelle: ----> siehe hier: Hauptartikel: Liste von Erdbeben des 21. JahJahrhundertsk

  • Da die Miller'sche ERweckungsbewegung innerhalb 13 Jahren — von 1831 bis 1843/1844 — in ihren Schriften und Publikationen davon ausgegangen ist, dass das Große Erdbeben von Lissabon - ausgerechnet am Allerheiligen-Tag des 1. November 1755 - einem der höchsten kath. Feiertage (!!!) - das erste Endzeit-Zeichen war, welches die Wiederkunft Jesu einleiten sollte - binnen einer bibl.Generation (1.Mose 15,13+16) — also in der Zeit zwischen 1755 und 1855 — sollte man einmal eine Statistik vorlegen, in der nur diejenigen Erdbeben erwähnt werden, die auch = bzw. ≥ 70.000 Tote ergeben haben.



    Das waren
    ▶ binnen 25 Jahren (1755 - 1780) im 18. Jahrhundert = 2 Erdbeben ----> im ∅ pro Jahr = 0,08 Erdbeben.
    ▶ im 19. Jahrhundert = ein Jahr der christlichen Erweckungsbewegungen*** hat Gott gnädig auf die Erde gesehen, da gab es nur 1 großes Erdbeben ----> also binnen 99 Jahren = im ∅ pro Jahr = 0,01 Erdbeben.
    ▶im 20. Jahrhundert (1908 - 1976) binnen 68 Jahren = 5 Erdbeben ----> im ∅ pro Jahr = 0,07
    ▶ bislang im 21. Jahrhundert (2004 - 2010) binnen 6 Jahren = 4 Erdbeben = im ∅ proJahr = 0,6667.


    Vergleicht man die Opferzahlen ergibt sich:
    ▶ für das 18. Jahrhundert von 1755 - 1780 insg. max. 270.000 Tote = im ∅ pro Erdbeben = 135.000 Tote
    ▶ für das 19. Jahrhundert ---> Es gab nur 1 grosses Erdbeben (1850) in China = Erdbeben = 135.000 Tote
    ▶ für das 20. Jahrhundert von 1908 - 1976 insg. max.1.363.000 Tote = im ∅ pro Erdbeben = 272.600 Tote
    ▶ für das 21. Jahrhundert von 2004 - 2010 insg. max. 720.588 Tote = im ∅ pro Erdbeben = 180.147 Tote


    ==> Belegen diese Zahlen, dass „die Wehen der Endzeit” [Markus 13,8d)] bezüglich dem Endzeitzeichen der Erdbeben zugenommen haben? Was meint ihr? Kommen „die Wehen” im 21. Jahrhundert zu Ende durch die Wiederkunft Jesu?


    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    *** Im 19. Jahrhundert (1801 - 1900) gab es die folgenden christlichen Erweckungsbewegungen:
    ▶Die Pietisten, die zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus, zu mehr Frömmigkeit und zu intensivem Bibelstudium aufgerufen haben!
    ▶Die Bibelgesellschaften die um 1812 gegründet wurden und diejenigen, die im Gefolge eine Missions-Erweckungsbewegung starteten!
    ▶Die Erweckungsbewegung der Apostolischen Gemeinden in England ab 1830, die auch eine baldige Wiederkunft Jesu erwartet haben!
    ▶Die Erweckungsbewegung der 1. Adventbewegung, der Milleriten ab 1831, die für die Jahre 1843 und 1844 Jesu Wiederkunft erwarteten!
    ▶Die Erweckungsbewegung der Brüderbewegung in Großbritannien ab 1835!


    Aus Wikipedia:
    In den Vereinigten Staaten war das 19. Jahrhundert eine Abfolge von Erweckungsbewegungen. Anfänglich dominierten im Norden die Methodisten mit ihrem Circuit-Riders-System, wobei ein Prediger die Gemeinden eines ganzen Distrikts betreute, im Süden die Baptisten mit unabhängigen kongregationalistischen Gemeinden.


    Um die Mitte des Jahrhunderts entstanden zahlreiche neue Konfessionen: in den Vereinigten Staaten das Restoration Movement mit den Disciples of Christ und den Gemeinden Christi, in England die Brüderbewegung und die Heilsarmee, daneben die Siebenten-Tags-Adventisten und am theologischen Rand des Christentums die Bibelforscherbewegung sowie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) und die Christliche Wissenschaft, die von der ACK beide als nichtchristlich betrachtet werden.Auch im deutschsprachigen Raum gab es im 19. Jahrhundert eine Erweckungsbewegung. In Deutschland und der Schweiz fanden Erweckungen zum größeren Teil innerhalb der Landeskirchen statt: in Deutschland insbesondere im Siegerland und im südlichen Oberberg (Homburger Land), im Hessischen Hinterland, am Niederrhein (Pastoren Krummacher), in der Wuppertaler Gegend, in der Lüneburger Heide (Ludwig Harms), im Ravensberger Land (Johann Heinrich Volkening), in Baden (Aloys Henhöfer) und in Württemberg (Ludwig Hofacker). Im Königreich Sachsen entwickelte sich ab 1800 das Schloss Heormsdorf unter Heinrich Ludwig Burggraf zu Dohna, einem Enkel Nikolaus Ludwig von Zinzendorfs, zu einem Zentrum herrnhutisch-pietistischer Frömmigkeit und der sächsischen Erweckungsb7ewegung, das ab 1824 durch den neuen Besitzer Ernst Gottlob von Heynitz weitergeführt wurde.
    In der Schweiz ging die Bewegung von Basel, Genf und Bern aus. Auch innerhalb traditioneller Freikirchen wie den täuferischen Mennoniten kam es mit Entstehung der Mennonitischen Brüdergemeinden zu einer gemeindebildenden Erweckungsbewegung.
    In Bern gab es durch die Heiligungsbewegung einen zweiten Aufbruch im bUmfeld der Evangelischen Gesellschaft um Elias Schrenk und Franz Eugen Schlachter.Daneben entstanden auch Freikirchen; einige wufrden von Rückwanderern aus den V?ereinigten Staaten (Methodisten, Baptisten) gegründet, andere gingen von Missionsbewegungen aus (Chrischona).
    Im französischen Lyon kam es zum Réveil.
    Die finnische Erweckungsbewegung trug den Namen Herännäisyys (Erwachen) und wurde von dem Bauern Paavo Ruotsalainen geführt.
    Für die Erweckungsbewegung sind drei Phasen auszumachen:

    • Frühzeit (1800–1815): Romantisches, nationales, überkirchliches Erfahrungschristentum.
    • Hauptzeit (1815–1830): Breitenwirkung, u. a. durch Erweckungspredigten und Traktatliteratur.
    • Spätzeit (1830–1848): Stärkere Betonung von Lehre, Bekenntnis und Konfessionen.