Ins Leben reinschauen.....

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    • Ins Leben reinschauen.
      Wenn ich mir das angeblich christliche Deutschland anschaue, so finde ich oft ein "Abschieben" und soziales Ausgrenzen vor. Eine ganze Branche privater Pflegeeinrichtungen mit Altenheimen ist dadurch als Pflege- und soziale Betreuungsindustrie entstanden, weil Kranke, Schwache, Alte und Behinderte von ihren Familien in diese Heime abgeschoben werden. Ich kenne eine ältere Dame mit acht Kindern. Keiner der Kinder möchte die Mutter zuhause pflegen. Sie wurde in ein Pflegeheim abgeschoben und erhält praktisch keinen Besuch. Nicht selten sterben die Betroffenen in Krankenhäusern oder in den Pflegeeinrichtungen selbst. Es gibt auch viele Christen und christliche Familien, die mit Krankheiten, Gebrechlichkeit und Schwäche nicht umgehen können und ihre erkrankten Angehörigen in ein Alten- und Pflegeheim abschieben, um diese loszuwerden, denn Negatives und Probleme will man nicht hören. In einem christlichen Leben, in einem christlichen Haushalt muss alles perfekt und makellos sein.
    • Lothar60 schrieb:

      weil Kranke, Schwache, Alte und Behinderte von ihren Familien in diese Heime abgeschoben werden..................


      ........................ die mit Krankheiten, Gebrechlichkeit und Schwäche nicht umgehen können und ihre erkrankten Angehörigen in ein Alten- und Pflegeheim abschieben,....................

      Schreib doch nicht immer so einen pauschalisierten Müll! :cursing:

      Hast du überhaupt eine Ahnung von dem, was du immer so von dir gibst? Ich kann's mir nicht vorstellen.

      Es ist nicht immer abschieben, manchmal geht es einfach nicht mehr anders, egal wieviele Kinder da sind.
      Meistens sind sie nämlich berufstätig und können nicht einfach aufhören zu arbeiten.

      Meine Mutter ist auch pflegebedürftig, Stufe 4.
      Sie ist noch zuhause, aber eigentlich geht es nicht mehr.
      Einzelheiten, warum, spare ich mir hier.
      Nur so viel: Sie ist weitgehenst bewegungsunfähig und wiegt schätzungsweise 90 kg.
      Alleine mit ihr geht also gar nichts. Niemand von uns ist ein Arnold Schwarzenegger.
      Ich als das älteste Kind muß noch 5 Jahre arbeiten............die anderen also logischerweise noch länger.
      Und nein, niemand von uns kann einfach aufhören.


      PS: bei 80% deiner postings geht mir der Hut hoch, weil sie nichts als stupide Pauschalisierungen sind!
    • Lothar60 schrieb:

      Ins Leben reinschauen.
      Wenn ich mir das angeblich christliche Deutschland anschaue, so finde ich oft ein "Abschieben" und soziales Ausgrenzen vor. Eine ganze Branche privater Pflegeeinrichtungen mit Altenheimen ist dadurch als Pflege- und soziale Betreuungsindustrie entstanden, weil Kranke, Schwache, Alte und Behinderte von ihren Familien in diese Heime abgeschoben werden. Ich kenne eine ältere Dame mit acht Kindern. Keiner der Kinder möchte die Mutter zuhause pflegen. Sie wurde in ein Pflegeheim abgeschoben und erhält praktisch keinen Besuch. Nicht selten sterben die Betroffenen in Krankenhäusern oder in den Pflegeeinrichtungen selbst. Es gibt auch viele Christen und christliche Familien, die mit Krankheiten, Gebrechlichkeit und Schwäche nicht umgehen können und ihre erkrankten Angehörigen in ein Alten- und Pflegeheim abschieben, um diese loszuwerden, denn Negatives und Probleme will man nicht hören. In einem christlichen Leben, in einem christlichen Haushalt muss alles perfekt und makellos sein.
      JA, das Ahnl hat man im bäuerlichen / handwerklichen Haus / Haushalt schon in einem Kämmerlein unterbringen können. Aber kennst Du die Wohnsituation der von dir so Gegeißelten ? Ja, bei Neubauten, auch den "sozial geförderten" - müssen die Türen breit genug sein, um Pflegebetten rangieren zu können. Aber der Rest des Raumes ?

      Ärgerlich !!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Bitte u Bekanntgabe :


      1. Bedarf an Pflegeplätzen in Oesterreich heute

      2. Bedarf an Pflegeetten Pospektiv in 10 Jahren in Oetsterreich.

      3. Vorhanden sein entsprechender Bauernhöfe heute

      4. Vorhanden sein an entsprechendei Bauernhöfen in zehn Jahren.

      5. Bilanz des gezeigten Bauernhofes sam detaiilierter Kostenstellen - DArstellung .Status- Pflegegeldansprüche - Äusserungden der Bewohnervertretung und der Volksanwaltschaft..Anfordernisse an Personal samt Pflegevorstehung. je Pflegling.

      6. Arbeits-, Besolduns- und Unfallversicherungsstellun der ja durch ihre Arbeit Leistugen zur witschaftlichen Gestion des Heimes erbringenden Heiminsassen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • @Pfingstrosen,; seltsam : Ausser dem Chef uns seiner Frau - einer DGKS immerhin - ist niememand mit Namen und Fachkompetenz auf der Homepage genannt. In Niederoesterreich gäbe es beträchtliche Schwierigkeiten mit Bewohnervertretung, Gesundheitsaufsicht, eventuel Volksanwaltschaft - - I In Wien sind die Behörden noch uangenehmer.. Und die sehr kritisch zusehende VAlidation : wr hat da die (sehr teure) Ausbildung dafür ?

      Kalkulieren kann ich selber ! Auch in RAhmen eine Kostenscätzung..


      Als Schulkinder konnten wir auf der "Gstättn"- einem Platz, an dem früher Lehm für Ziegel gewonnen worden ist -Höhlen ( ! ) graben; auf der Kalksburgerstrasse schlittenfahren - das ist heute alles verbaut. - - -Da wäre ich lieber in der "Seniorenresidenz Josefstadt" untergebrach - Fussweg zu den Museen und zum Josefstädter Theater und zum CAfe Eiles mit seinen unendlich vielen internationalen Tageszeitungen !! (Lamas krauln zu können is wirklich nicht mein Wunschtraum).

      Bitte einen Philanthropen, der mir die "Josefstadt" zahlt !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Pfingstrosen schrieb:

      Das hat auch niemand behauptet. Hier geht es nicht um deine negativen Erfahrungen , sondern um eine Bibliothek an guten Inputs.

      DonDomi schrieb:

      Ich bin selbst in einer Familie aufgewachsen, in der nach Außen alles perfekt aussah, dabei war es das pure Gegenteil.
      Es tut mir wirklich leid für dich. Bei uns ist es eben anders. Meine Kinder sind am Land aufgewachsen, dann in die Stadt gezogen und wollen alle wieder viel Natur um sich herum haben( was in Österreich ja nicht schwer ist)
      Ich selber bin in Städten aufgewachsen( Deutschland) und wollte den Stadteinfluss nicht in der Zeit der Kindererziehung. Herzensbildung mit Natur und Tieren, nah an der Schöpfung, Kulturgenuss nicht ausgeschlossen...eine arbeitsintensive Zeit, aber durchaus positiv prägend.
      @pfingsrosen, danke für Lesch
      Die in den letzten gut dreissig Jahren "Ungebildeten", "Unerzogenen" werden sich noch wundern. Und - "Keine Hausaufgaben!" bei der heute und in Zukunft immer intensiver geforderten Fortbildung - sich sehr schwer tun! (Frage einen Meister, der Lehrlinge sucht (!), was die Bewerber ihm so bieten - und gleich ihre Forderungen deponieren!)

      Nur zum "Landleben": Vor 1960 hatten sie im Bergbauern- und Bergwerksarbeiterdorf, einer abgeschiedeneneschiednenen Lokalisation, das Jungvolk noch nicht vollmotorisiert - den wöchentlich - abendlichen Tanz und das Feuerwehrfest. Viel Alkohol. Und die "Des tuat ma net - Kinder": Brachte ER das Mädchen in der Nacht heim, so war es selbstverständlich, dass man intim wurde, auch von ihr verlangt - erwartet: Als Alibi ": Des tuat ma net !". Und es gibt Landgegenden (Weinviertel, Waldviertel), da haben sie inzwischen mehr Saturday Night Fever - Tote als in beiden Weltkriegen zusammen. Dafür hat jedes zweite Kaff seine Disco. Die Kleinen" meiner Gemeinde, da in der Predigt herumkrabbelnd, wachsen im "Speckgürtel" auf, jenem zersiedelten Land das einmal die Grundlagen unserer Ernährung lieferte. Die älteren sieht man auf Facebook schon im Schanigarten des "Hotspots" der Jugend in xxxdorf bei Hugo und Aperol - - -.heutzutage.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Und noch ein Thema aus der Lebenspraxis. Wir leben derzeit in einer gefallenen von Gott getrennten Welt, in der der Mensch allein aus sich heraus existieren muss. Es ist eine Welt der Lüge und des Betruges. Da stellt sich die Frage ob man als Adventist immer due Wahrheit sagen muss oder ob man ggfs. das Böse belügen kann, um Gutes zu tun.

      Leo Hiemer hat in den 1990ern ein dickes Buch über das Mädchen Gabi aus Deutschland geschrieben und dieses zusätzlich verfilmt. Das Mädchen Gabi würde 1937 geboren und 1943 in Auschwitz ermordet. Sie wurde ein Opfer der Wahrheit. Gabi würde zwar katholisch getauft, sie hätte aber jüdische Verwandtschaft, was ehrlich und offen den Nazi-Behörden bekanntgegeben wurde. Die Erziehungsberechtigten legten wahrheitsgemäß die Herkunft des Mädchens "auf den Tisch" und töteten damit. Gabi trug nach der pervers-abartigen Rassenlehre der ekelerregenden Nazischergen zur Reinhaltung Deutschen Blutes jüdische Erbanlagen in sich, so dass das 6jährige Mädchen Gabi 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Besser wäre es gewesen, die Erziehungsberechtigten hätten gelogen und Gabi versteckt.
      Aber auch Anne Frank ist mit 16 Jahren in Auschwitz ermordet worden, weil jemand die Wahrheit sagte und sie verriet.
      Es gibt Situationen im Leben in denen eine Lüge die bessere Wahl ist.

      Gabi (1937 - 1943) | bpb
    • Was ich jetzt schreibe, ist gefährlich : Der verstorbene Prediger Hans Fichtberger hat einmal eine Predigt gehalten : "Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten" mit der Farge, ob die Vrekürzung :"Du sollst nicht lügen" nicht falsch sein : "Keine Antwort ist auch eine Antwort !" "Frage mich nicht !"

      Er demonstrierte, dass das "Du darfst nicht lügen" nicht nur der Mutti ermöglich, des kleinen Moritz Griff indie Zuckerdose unter dem strengen Blick des Lieben Heilandes durhch Gestämndnis betätigt zu bekommen , sondern auch, dass Deine und meine Privatsphäre ungeschützt sind : : Auch ich habe Fragen miterlebt, welche ein Skandalm, eine Indiskretion, eine Blosstellung als Ziel hatten; uch ich habe mich - bei einer solchen Frage dabeigewesen, auf die verlegene , unbetimmte Antwort - no na ! - ein Jahr lang hören müssen : XXhat mich angelogen !!! So geht man hier in der Gemeinde mit Lüge um !!!! Statt irgendeiner - oder einer gut gelogenen - Antwort hätte dem Fargesteller eine schallende Ohrfeige gebührt !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ich finde die Stelle nicht : Aber einer der propheten, vom König eiim Kerker eingesperrt, wurde von diesem einmal herausgeholt und die beiden mchten sich - eine Lüge aus ( !), welche der Prophet erzählen sollte ! (Predigt Heinz Schaidinger !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Könnte man nicht sagen (mit 1. Kor. 1:20.ff.) Gott habe mit Jesus am Kreuz den Satan "überlistet"?
      Und mein Vater hat den russischen Soldaten überlistet : Frau läuft , laut um Hilfe schreiend, die Strasse herunter. Ihr nach ein Rotarmist. Vater öffnet das Haustor, holt die Frau herein - und Rotarmist keucht heran : "Wo Frau ?" - Vater wies ihn in die andere Richtung - - - .

      Juden hatten wir nieeee im Haus, den Deserteur der letzten Stunde, Herrn Seitz aus Mainz oder Mannheim - der späteren BRD jedenfalls , auch nicht - - - .

      (Und auf den Schmäh der Mutter Hasel , der von ihr versteckten Juden wegen, der SS - Patrouille gegenüber : "Bitte, kommen sie herein, schauen sie selbst - - " wäre keine routinierte Patrouille der beruflich geschulten Exekutive (Polizei, Zoll) hereingefallen ! Na, "gelogen" hat sie nicht, m.it keinem Wort - aber getan hat sie, als ob - -


      Bitte Ethik - Unterricht !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Könnte man nicht sagen (mit 1. Kor. 1:20.ff.) Gott habe mit Jesus am Kreuz den Satan "überlistet"?
      Und mein Vater hat den russischen Soldaten überlistet : Frau läuft , laut um Hilfe schreiend, die Strasse herunter. Ihr nach ein Rotarmist. Vater öffnet das Haustor, holt die Frau herein - und Rotarmist keucht heran : "Wo Frau ?" - Vater wies ihn in die andere Richtung - - - .
      Juden hatten wir nieeee im Haus, den Deserteur der letzten Stunde, Herrn Seitz aus Mainz oder Mannheim - der späteren BRD jedenfalls , auch nicht - - - .

      (Und auf den Schmäh der Mutter Hasel , der von ihr versteckten Juden wegen, der SS - Patrouille gegenüber : "Bitte, kommen sie herein, schauen sie selbst - - " wäre keine routinierte Patrouille der beruflich geschulten Exekutive (Polizei, Zoll) hereingefallen ! Na, "gelogen" hat sie nicht, m.it keinem Wort - aber getan hat sie, als ob - -


      Bitte Ethik - Unterricht !
      Josua 2:1.-12.

      Es heißt im Dekalog: "... wider/gegen deinen Nächsten..."

      Jesus stellte im Gleichnis des barmherzigen Samariters klar, wer mein Nächster ist.
    • Wir hatten eine Schwester in der Gemeinde, welche massiv manisch - depressiv war .


      Anrede einmal : "Jö, gut schaust du aus, und so ein chicker Anzug ! Neu ?-" - Dann wieder : "Hörst, Du wirst auch älter - und alt ! Man sieht es Dir an !"Tu' wa sfür Dich !"


      so nebenbei; "wahr" war jedesmal das eine odre das andere - oder beides zugleich !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ich denke, es geht im Dekalog um das Zeugnisgeben (in erster Linie vor Gericht) - Sachbeweise gab es ja kaum, wenn überhaupt. Nicht umsonst ist die Formulierung Luthers: "Du sollst kein falsches Zeugnis geben".

      Andererseits sagt Sach 8,16:
      Das ist's aber, was ihr tun sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet wahrhaftig und recht, schafft Frieden in euren Toren;
      Liebe Grüße, Heimo