Warum wurden die Tiere geopfert?

  • Folgendes dazu:


    "Blut" ist nach AT-biblischer Definition die SEELE.


    Im Opfersystem Levitikus geschah "Entsühnung" durch unschuldiges Blut ANSTELLE des Schuldigen: STELLVERTRETENDE Gnade und Gerechtigkeit.


    Das Ausgleichsprinzip lag auch dem "Auge für Auge/Zahn für Zahn" zugrunde.


    Jesus gab sein BLUT/SEELE, sogar für seine Feinde. Letzteres war NEU im NT.

  • Im Opfersystem Levitikus geschah "Entsühnung" durch unschuldiges Blut ANSTELLE des Schuldigen: STELLVERTRETENDE Gnade und Gerechtigkeit.


    Das Ausgleichsprinzip lag auch dem "Auge für Auge/Zahn für Zahn" zugrunde.

    Die Tieropfer sind Zeichen der Sünde des Menschen, denn sie bewirken dadurch ja keinen Ausgleich. Sagte er ja auch, dass er an ihren Opfern keinen Gefallen habe.
    Das Ausgleichsprinzip ist ebenfalls zur Bezähmung und Ordnung der Menschen gegeben, die sich ansonsten in exzessive Blutrache ergehen.
    Gott braucht kein Ausgleichsprinzip.


    Die Selbsthingabe Jesu ist das Zeichen, dass solcher Kultus beendet ist, und nicht, damit er (vergeistlicht) weiterzelebriert wird.
    Er folgt damit einem höheren Gesetz als diesen niedrigen für die Menschen.


    Auch war das keine Notwendigkeit in dem Sinne, als hätte er nach dem Sündenfall sagen müssen: "Jetzt muss ich wegen euch meinen Sohn einst schlachten lassen als Auslösung!"
    Sondern es war die einträchtige Liebe des Vaters und des Sohnes, dass er für die Wahrheit sein Leben hingeben wird, dass wir Menschenkinder Frieden haben mit ihm und dieses Gesetz abgetan sei von uns.

  • Da hast Du das neue Testament entweder noch nicht ganz gelesen oder verstanden.


    Das Prinzip der stellvertretenden Gnade/Gerechtigkeit wurde ja von den MA-Reformatoren bei Paulus wiederentdeckt.


    Augustinus hatte doch nur ein "Zerrbild" der paulinischen "Gnade" verstanden welche von A. unbedingt mit der "Mittlerschaft" der Reichskirche verbunden gedacht wurde.


    Die AT-Opfer sind BEIDES (Siehe Levitikus u. a.): Sündenbekenntnis "für meine/unsere Schuld" und Vergebung "durch das unschuldige Blut".
    Ausnahme war der Ritus des "Entsühnungstages" (Lev. 16); da fand keine "Übertragung" von Sünde des Menschen/Handauflegung statt sondern endgültige "Übertragung" auf den "Sündenbock". (vgl. Offb. 20).


    Gott hatte die Opferhandlungen ANGEORDNET; ihr Nichtgefallen (Jer. 6:20./14:12./Psalm 40/59/61/69) war BEDINGT durch unaufrichtige Reue/Ungehorsam der Opfernden, nicht durch die Opferhandlung selbst, falls sie Gottes Anordnungen entsprach.


    Durch Jesus wurde die Symbolik der Opfer zuerst ERFÜLLT (im vollen Sinne!) und DANACH beendet. (Dan. 9:24.ff./ Hebr. 9)


    Jesaja 53:10. "... seine SEELE (nephesch) als Schuldopfer eingesetzt hat..."


    Matth. 20:28./Mk. 10:45. "... um zu dienen und seine SEELE (psyche=nephesch) zu geben als Lösegeld/Bezahlung für viele (siehe auch Passah-Gedenken sowie 1. Tim. 2:6./Tit. 2:14./1. Pt. 1:18.19.).


    Lev. 17:10.-12.) "... die Seele (nephesch) des Fleisches ist im Blut (dam)... Sühnung für eure Seelen... Blut tut Sühnung durch die Seele... keine Seele soll Blut essen... auch der Fremde... (siehe Gen. 9:4. ff.).


    Statt Opferblut gebot Gott WEIN zu trinken. (vgl. Matth. 26:26.ff. u. a.).


    Das "Passah-Opfer" wurde auch von Jesus geboten, ohne Tieropfer: Lk. 22:19. "... dies tut zu meinem Gedächtnis..."


    1. Kor. 11:23. "... in der Nacht, in der er überliefert wurde (14. Abib/Frühlingsvollmond)..."


    Die oben von Dir skizzierten Gedankengänge entsprechen denen der Gnostiker, welche Johannes in seinen Briefen als Irrlehrer/Antichristen bezeichnete.

  • Die AT-Opfer sind BEIDES (Siehe Levitikus u. a.): Sündenbekenntnis "für meine/unsere Schuld" und Vergebung "durch das unschuldige Blut".


    Gott hatte die Opferhandlungen ANGEORDNET;

    Wie gesagt: sie stellen die Sünde des Menschen dar. Es kann ja kein Töten eines Tieres irgendetwas bessern, sondern allein Erkenntnis und Umkehr vom Bösen.


    Durch Jesus wurde die Symbolik der Opfer zuerst ERFÜLLT (im vollen Sinne!) und DANACH beendet. (Dan. 9:24.ff./ Hebr. 9)

    Ja, sagte ich ja.


    Die oben von Dir skizzierten Gedankengänge entsprechen denen der Gnostiker,

    Die von mir skizzierten Gedankengänge sind meine Gedankengänge (und können natürlich irren);
    ob irgendwelche Gnostiker solche Gedanken auch hatten, ist mir ehrlich gesagt so langsam mal piepegal.
    Dieses ständige Gnostiker-hier, Gnostiker-da interessiert mich nicht, freudenboten.

  • Die von mir skizzierten Gedankengänge sind meine Gedankengänge (und können natürlich irren);
    ob irgendwelche Gnostiker solche Gedanken auch hatten, ist mir ehrlich gesagt so langsam mal piepegal.
    Dieses ständige Gnostiker-hier, Gnostiker-da interessiert mich nicht, freudenboten.

    Das Geschriebene unterstreiche ich mit dickem Stift. Mich interessiert es auch nicht.

    Was unsere Jugendlichen benötigen sind bessere Vorbilder, denen sie folgen können.

    Es ist unsere Verantwortung, als Männer mit geistlicher Vollmacht solche Vorbilder zu sein.

    Zac Poonen

  • Die Opfertiere samt Blut und Fett des AT stellen JESUS prophetisch dar,


    "der der Welt Sünde AUF SICH nahm/wegtrug" (Jh. 2),


    nicht nur die Sünde, auch die VERGEBUNG.


    Tod ist die Konsequenz der Sünde.


    "Ohne Blutvergießen - keine Sündenvergebung" (Hebräerbrief)

  • Die Opfertiere samt Blut und Fett des AT stellen JESUS prophetisch dar,

    Sie stellen die gefallene Welt dar.


    Und deshalb:

    "der der Welt Sünde AUF SICH nahm/wegtrug" (Jh. 2),

    kam der Sohn.


    Tod ist die Konsequenz der Sünde.

    Richtig.


    "Ohne Blutvergießen - keine Sündenvergebung" (Hebräerbrief)

    Schreibt der Autor den Hebräern, um ihnen dieses Geheimnis zu offenbaren.
    Denn in deren Kult vergoss man unschuldiges Blut (von Tieren) zur Sühne der eigenen Verfehlung. Es heißt also im Alten Bund: "Ohne Blutvergießen - keine Sündenvergebung".
    Damit dies ein Ende habe, jenes niedrige Gesetz, gab der Sohn sein Leben dahin und erfüllt dies alles ein für allemal.
    Sodass wir mit derlei Dingen nichts mehr zutun haben brauchen, als kämen wir dadurch Gott nahe und würden uns durch dergleichen irgendwie auch nur einen Deut bessern.

  • Damit dies ein Ende habe, jenes niedrige Gesetz, gab der Sohn sein Leben dahin und erfüllt dies alles ein für allemal.

    "Damit dies ein Ende habe",...bin ich fest davon überzeugt das wir Drei das gleiche glauben, aber jeder es anders ausdrücken würde.... :D

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • "Damit dies ein Ende habe",...bin ich fest davon überzeugt das wir Drei das gleiche glauben, aber jeder es anders ausdrücken würde....

    Entscheidend ist doch das – und darf daher glaubensmäßig niemals aufgegeben werden! – was der Lieblingsjünger Jesu hierzu gesagt hat:


    Und doch liegt in diesem Tode Jesu das Heil für alle Welt! Dieses geht über unser Denken weit hinaus, ist mit unserem Verstand nicht in Übereinstimmung zu bringen! Und doch war der Tod Jesu von Anfang an im Plan Gottes, bereits vor aller Ewigkeit im Rate des dreieinigen Gottes beschlossen! Wir müssen als Christen Jesu vergossenes Blut nachwievor als ein stellvertretendes Opfer für uns annehmen! Der STELLVERTRETENDE TOD JESU ist und bleibt die Grundlage unseres Glaubens! „Denn das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde!” (1. Johannes 1,7)
    Doch, der Tod Jesu war HEILSNOTWENDIG!

  • Der Irrtum liegt in der Annahme, Tod/Auferstehung Jesu hätte die Torah/TaNaCh "beendet/weggetan".
    Die Gnade/Gerechtigkeit, von der in Mose GESCHRIEBEN STEHT, wurde in Jesus MENSCH. (Joh. 1).
    "Zu erfüllen/Sünde zu vergeben" kam Jesus (Matth. 5), NICHT "aufzuheben".


    Paulus spricht im Römerbrief vom "Aufrichten" des "Gesetzes", womit nicht das der römischen Kirche gemeint ist sondern die Torah.
    Das "Gesetz der Sünde und des Todes" (Opfergesetz) ist erfüllt durch Jesus
    "Vergebung durch SEIN Blut/Seele".
    Deshalb
    h
    aben wir Zugang zum Allwissenden/Vater durch den Christus/Hohenpriester und SEIN SELBSTOPFER.


    Daher brauchen wir kein griech.-römisches Priestertum.

  • Der Irrtum liegt in der Annahme, Tod/Auferstehung Jesu hätte die Torah/TaNaCh "beendet/weggetan".

    Jesus hat es erfüllt und hat einen vollkommenen Bund gestiftet, da das alte Gesetz keine Kraft hatte; wird ja mehrmals von den Aposteln gesagt.


    Da wir diesen Kultus und diese Gesetze des Alten Bundes nicht mehr haben - ganz offensichtlich - ist uns das weggetan, natürlich.
    Dieser ständige Hinweis, er habe "nicht aufgelöst, sondern erfüllt" (ich glaube, der häufigste Satz von Dir in diesem Forum neben "das ist gnostisch!") ist hinfällig, wenn man die Sache nicht richtig sieht.
    Jesus sagte dies zu Beginn seines Wirkens gegenüber den Juden und Gelehrten, um ihnen anzusagen, was in ihm geschehen wird.
    Er kam nicht einfach und sagte: "Vergesst das alles! Das ist nicht wichtig, ich gebe euch eine neue Lehre!",
    sondern er zeigte: Alldas, was euer Gesetz fordert, das wird in mir erfüllt und ich überwinde Sünde und Tod, die gegen euch stehen;
    und: Wen der Sohn frei macht, der ist wirklich frei!


    Der Irrtum liegt nicht bei mir, freudenboten, sondern darin, wie man das Gesetz einordnet in diese Heilsgeschichte.
    Das Gesetz war dazu da, den Menschen zu bezähmen und ihm seine Unvollkommenheit zu zeigen. So bringt es, wie Paulus sagte, immerzu nur Sünde hervor.
    Es hatte, wie alles, seine Aufgabe und seinen Platz in dieser Geschichte.

  • Du hast den Zusammenhang zwischen "Erfüllen" (Ziel="telos") Röm. 10:4./13:8. "Lieben" und der Offenbarung vom Sinai NOCH NICHT VERSTANDEN.


    Römer 7:7.12.


    Was sollen wir nun sagen? Ist die Torah/Gesetz Sünde? Das sei ferne/NIEMALS!... heilig... und gerecht und gut.


    Vers 10.


    Und das Gebot, das zum Leben, gerade das erwies sich mir zum Tod...


    Vers 23.


    Aber ich sehe ein ANDERES Gesetz IN MEINEN GLIEDERN, dass dem Gesetz meines Herzens/Verstandes widerstreitet... das Gesetz der Sünde..." (Lev. 1-5.)


    Römer 8:2.


    Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich freigemacht von dem GESETZ DER SÜNDE UND DES TODES... Damit die Rechtsforderung des (guten/heiligen) Gesetzes ERFÜLLT WIRD in uns.


    Jerem. 31:33.


    "... einen NEUEN BUND: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben..."

  • Paulus an die Galater und Kolosser: Jesus "wurde zum FLUCH für uns/unseretwegen", weil er der "Welt Sünde" auf sich nahm.
    Insofern schatteten/symbolisierten die AT-Opfer/Beschneidung JESUS voraus.
    Deshalb ist beides seit Jesu Auferstehung nicht mehr notwendig zur Sündenvergebung.
    Die Opfer lehrten beides, Sündentod und Vergebung, Gerechtigkeit und Gnade für den sündigen Menschen. Auch der "nach" Jesus-Gläubige darf "seine Sünden bekennen" (1. Joh.-Brief 1+2), wie zuvor die "Opfernden" (Hebräerbrief).

  • Deshalb ist beides seit Jesu Auferstehung nicht mehr notwendig zur Sündenvergebung.

    Die Rituale konnten auch im Alten Bund nie Sünden hinweg nehmen. Sie waren nur Symbole auf Christus. Sie konnten bei gewissenhafter Haltung aber auch ein Kennzeichen der echten Buße sein. Sein geliebtes Haustier, das man groß gezogen hat. Die äußere Handlung allein jedenfalls steht noch nicht für Buße. Man kann auch Tieropfer darbringen ohne die richtige Haltung, wenn man gar keinen Bezug mehr zu den Tieren hat. Das tat sein Volk damals zuhauf. Deswegen mochte er solche Opfer nicht mehr sehen.

  • Man kann es auch lassen mit der Opferei und schlichtweg die gewissenhafte und bußfertige Haltung haben.

    Bezüglich der Tieropfer auf jeden Fall. Das war ja nur Bestandteil des Bundes. Jesus hat sich während seiner Zeit auf Erden immer selber dargebracht, nicht erst am Kreuz. Dem sollen wir nacheifern. Geistliche Opfer (1. Petrus 2,5 ; Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst : Waisen und Witwen in ihrer Drangsal besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt erhalten (Jakobus 1,27) ; Den anderen höher achten als ich selbst (Philiper 2,3).

  • Auch der Tod Jesu gilt im NT als "Opfer"/Dahingabe, und zwar als das letztgültige, welches den levitischen Opferdienst beendete.

    Richtig, er gab sein Leben dahin, damit der Mensch von diesem Kultus erlöst sei.
    Und aufgrunddessen muss man sich auch darüber klarwerden, welche Nähe oder welchen Abstand man zu dergleichen Kultus hat und wie man das betrachtet.
    Und was diese Nähe, diesen Abstand betrifft, haben manche Gemeinschaften irgendwie ein Distanzproblem, hangen wieder am Buchstaben, wieder an diesem Joch,
    und verstehen die fortschreitende Geschichte nicht.

  • Im AT mussten Tiere auch geschlachtet und geopfert werden, nachdem eine Frau ein Kind geboren hat (3.Mo 12,8) ., oder für die Entnahme von Blut für die Priesterweihe (Bestreichen von Ohrläppchen, Daumen, Zeh mit Blut), oder das alljährliche Bespritzen des Vorhangs, oder Einreiben des goldenen mit Hörnern bestückten Altars in der Stiftshütte. Für all das usw. mussten Tiere -aber nur ohne Fehl wohlgemerkt, andere waren Jahwe ein Gräuel)- rituell ihr getötet werden.


    Dein Ausgleichsprinzip Auge um Auge hat wohl mit Jahwes Sühneopferforderungen nichts zu tun.

    Zitat

    3Mo 24,20 Schaden um Schaden, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er einen Menschen verletzt hat, so soll man ihm auch tun.


    Sünde schafft man wohl effizienter aus der Welt, wenn man, (wie Jesus ja klar lehrte.)... Sünder zu motivieren versucht, sich von aller bisherigen Bosheit zu bekehren, (was damals hiess, Tötungsgesetze zu ignorieren wie auch Vergeltung von Bösem mit Bösem) dem Teufel zu widerstehen, damit dieser flieht.


    Jakobus lehrt im Sinne Jesus, wie eine wahre Bekehrung im Sinne des wahrhaftigen Gottes vorgenommen werden sollte:


    .

    Zitat

    Jak 4,7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch. 8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen

    Jesus hat sich während seiner Zeit auf Erden immer selber dargebracht, nicht erst am Kreuz. Dem sollen wir nacheifern. Geistliche Opfer (1. Petrus 2,5 ; Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst : Waisen und Witwen in ihrer Drangsal besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt erhalten (Jakobus 1,27) ; Den anderen höher achten als ich selbst (Philiper 2,3).

    Ja, genau. Denn hätte Jesus weder gelehrt noch gewirkt was ihm sein himmlischer Vater, der Geist und allein wahre Gott ihm für das Evangelium Reiches Gottes auftrug zu tun, wäre Jesus sicherlich nicht bei den Hohepriestern in Ungnade gefallen, wäre die Kreuzigung ausgeblieben.


    Vergebung von Sünden ohne Tierleid, mittels Einsicht, Reue, Taufe, Umkehr predigte ja schon Johannes der Täufer. im Neuen Testament.



    Auch der Tod Jesu gilt im NT als "Opfer"/Dahingabe, und zwar als das letztgültige, welches den levitischen Opferdienst beendete

    Also bei den Hohepriestern, welche den durch Jahwe geforderten Opferkult zelebrierten galt wohl Jesus absolut NICHT als sündlos, sondern als Sünder, also für den levitischen Sühneopferdienst aus DEREN Sicht völlig ungeeignet. Sie bezichtigten Jesus als Gotteslästerer Volksverderber, der für immer zum Schweigen gebracht werden musste = Kreuzigung aus Neid und Angst vor Machtverlust.

    Paulus spricht im Römerbrief vom "Aufrichten" des "Gesetzes", womit nicht das der römischen Kirche gemeint ist sondern die Torah.
    Das "Gesetz der Sünde und des Todes" (Opfergesetz) ist erfüllt durch Jesus
    "Vergebung durch SEIN Blut/Seele".
    Deshalb
    haben wir Zugang zum Allwissenden/Vater durch den Christus/Hohenpriester und SEIN SELBSTOPFER.

    Offenbar hast Du noch nicht erkannt, wann Paulus bezüglich Gesetze NUR die 10 Gebote anspricht (Römer 13, 9 und 10) was er im Hinblick auf das Evangelium Reich Gottes aufrichten wollte......und wann Paulus von jenen AT-Gesetzen/Werken des Gesetzes/ Gesetzeswerken spricht durch das Befolgen derselben man vor Gott, dem Himmlischen Vater unmöglich als Gerechter bestehen kann.


    Welche gnadenvollen, unblutigen Vergebungskriterien bei jenem allein wahren Gott galten und gelten, hat Jesus Christus damals in Gleichnissen erklärt, praktiziert, auch wenn er wusste, dass man ihn auch deswegen töten würde. Sein Mut, sein Gehorsam dem himmlischen Vater gegenüber ist in Wahrheit als Jesus OPFERBEREITSCHAFT zu werten,


    Schon Johannes der Täufer, nicht Prophet Jahwes sondern Prophet Gottes, dem Vater im Himmel lehrte keine Vergebung von Sünden durch Blutvergiessen sondern durch entsprechende Einsicht und willentlicher Umkehr, Abkehr von aller Bosheit.


    Zitat

    3 »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Steige eben!«, 4 so war Johannes in der Wüste, taufte und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. 5 Und es ging zu ihm hinaus das ganze judäische Land und alle Leute von Jerusalem und ließen sich von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden

    Der wahre Zugang um Eins zu werden mit dem Himmlischen Vater, seinem Sohn und dem Hl.Geist führt über Glaube und Verinnerlichung der Lehren Jesus und später den sinngleichen seiner Jünger und Apostel. Sie alle haben hierfür ihr Leben riskiert, geopfert, Herzblut vergossen.


    Gesegnete Grüsse renato