Die Herrlichkeit des HERRN

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    • Die Herrlichkeit des HERRN

      Die “Herrlichkeit des HERRN”

      Der griechische Ausdruck “doxa” wird in der griechischen Septuaginta immer dort verwendet, wo im Hebräischen “Kabod” steht - also das “Wahrnehmbare” des Unsichtbaren Gottes. Und “Kyrios” (HERR) steht dort immer für Jahwe

      [2. Mo 16,10] Und es geschah, als Aaron zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel redete, da wandten sie sich zur Wüste; und siehe, die Herrlichkeit des HERRN erschien in der Wolke.
      [2. Mo 24,16] Und die Herrlichkeit des HERRN ruhte auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage; und am siebten Tag rief er Mose aus der Mitte der Wolke.
      [2. Mo 24,17] Und die Erscheinung der Herrlichkeit des HERRN war wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Augen der Kinder Israel.
      [2. Mo 40,34] Und die Wolke bedeckte das Zelt der Zusammenkunft, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung.
      [2. Mo 40,35] Und Mose konnte nicht in das Zelt der Zusammenkunft hineingehen, denn die Wolke ruhte darauf, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung.
      [2. Chr 7,1] Und als Salomo geendet hatte zu beten, da fuhr das Feuer vom Himmel herab und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer; und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus.
      [2. Chr 7,2] Und die Priester konnten nicht in das Haus des HERRN hineingehen, denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN.
      [Joh 1,14] Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater voller Gnade und Wahrheit.
      [Joh 17,22] Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, damit sie eins seien, wie wir eins sind;
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      Für mich ist hier eine Entwicklung - vom Berg Sinai zur Stiftshütte, zum Tempel und dann in Jesus Christus = und dann zu den Jüngern
      Erst war ER über dem Berg, dann in der Stiftshütte (sie ausfüllend, so dass kein anderer hineingehen konnte), danach im Tempel und schließlich im Menschen Jesus Christus. Würdet ihr hier einen Bezug zum Heiligen Geist sehen?
    • Der Heilige Geist, macht in uns die HERRLICHKEIT DES HERN Jesus Christus - Gottes EWIGE SCHECHINAH - fühlbar! Denn wir dürfen uns von nun an "Kinder Gottes" nennen!
      Die SCHECHINAH erscheint in 7 Stufen:
      -----> den Engeln ----> auf dem Berg Sinai ----> in der Stiftshütte ---> im Tempel ----> in Jesus Christus ---> in den Aposteln ---> in den Gläubigen
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • 1.Johannes 4,15
      Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

      Womit ist ein Mensch erfüllt oder nicht? Mit Liebe, denke ich. Die Grundmotivation und Ausdruck Gottes in den Handlungen eines mit Gott verbundenen Menschen.

      So ist der Geist Jesu bei uns, wenn wir es zulassen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Was antwortete Gott dem Mose auf dessen Wunsch, die Herrlichkeit/Ehre des Ewigen zu schauen?

      Ex. 33:19.ff.

      "Ich werde all meine Güte an deinem Angesicht vorübergehen lassen und den Namen JHWH vor dir ausrufen:
      Ich werde gnädig sein, wem ich gnädig bin, und mich erbarmen, über wen ich mich erbarme.
      Dann sprach er: Du kannst es nicht ertragen, mein Angesicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben.

      Ex. 34:6.ff.

      "Und der Ewige/JHWH ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: JHWH, JHWH, Gottheit, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt an Tausenden, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, die Schuld heimsucht den Vätern, den Kindern und Kindeskindern, bis ins dritte und vierte. Ex. 20:6. ... die mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden, die mich lieben und meine Gebote bewahren."
    • freudenboten schrieb:

      Was antwortete Gott dem Mose auf dessen Wunsch, die Herrlichkeit/Ehre des Ewigen zu schauen?

      Ex. 33:19.ff.

      "... denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben.

      Ex. 34:6.ff.

      "Und der Ewige/JHWH ...barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt an Tausenden, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, ..."
      Deshalb wurde Gott in Jesus Christus Mensch, damit die Juden - und nach seiner Auferstehung auch die restliche Welt - das »menschliche Antlitz Gottes« sehen konnten! ----> Denn ER - JHWH=JESUS - ist »barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue«! Hallelujah!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Die Herrlichkeit Jahwes wird im Buch Hesekiel visualisiert in einem äußerst merkwürdigen Gebilde. Manche Esoteriker hielten das schon für ein UFO. In der Tat klingt die Beschreibung fast wie eine Maschine.

      Ich denke es handelt sich um eine Visualisierung von Gottes Konzept der Welt. Das hebräische Kabud kommt von der Grundbedeutung für schwer, wichtig, Gewicht.

      Die vier Kerubim, auch Lebewesen oder Tiere genannt, stehen irgendwie in Verbindung mit den vier Weltreichen aus Daniel 7, die wiederum auch mit den vier Winden und den vier Wagen und den vier apokalyptischen Reitern zusammen hängen. Es geht hier um Weltmächte, die eine wichtige Rolle in Gottes Heilsplan spielen.

      Zephania 3,8 Darum harret auf mich, spricht Jahwe, auf den Tag, da ich mich aufmache zur Beute! Denn mein Rechtsspruch ist, die Nationen zu versammeln, die Königreiche zusammenzubringen, um meinen Grimm über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zornes; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden.

      Höhepunkt der Geschichte ist der Stein in Daniel 2, der das gesamte Standbild durch den Treffer an den Füßen zum Einsturz bringt, also nicht nur das letzte Reich der Füße zermalmt, als wären die anderen nicht mehr vorhanden.
      Etwas von jedem Reich lebt im jeweils Nächsten weiter, auch wenn es nicht mehr die Vorherrschaft hat. Daniel 7,12 sowie Offenbarung 13 deuten dies an, da das letzte Tier Merkmaler aller Tiere hat.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.