Noachidische Gebote

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    • Seele1986 schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Es gibt im Bund Noahs kein PRIVATES "Gebot zum Töten"
      Richtig, aber Renato (ich denke, auf den sprichst Du ja an mit Deiner Antwort) meint auch nicht nur Noah, sondern das mosaische Gesetz und dort gibt es (sehr zahlreich) selbstverständlich das Gebot zu Töten bei gewissen Vergehen.Ferner gibt es, ebenfalls recht zahlreich, den direkten Befehl Gottes an das Volk, Menschen und andere Völker zu töten, sehr genau beschrieben.
      Und ferner direkt das Feuer Gottes, welches Leute tötet, die die Bundeslade falsch anfassen oder falsches Rauchwerk benutzen.
      Hallo Seele986 Du verwechselst wohl den persönlichen , sichtbar gewesenen Volks-Gott der Hebräer mit dem allein wahren unsichtbaren Gott aller Menschen, welcher durch Jesus Christus erkennen liess wie ER in Wahrheit ist und was bei IHM als Erfüllung "der Gesetze und Propheten" zählt. Liebe zu Gott, den Nächsten und sich selber.

      Wer liebt tötet nicht, erkannte ja Paulus erst nach seiner Erleuchtung und Einstehen für jene u.a. Gotteslehre Christi, welche er vorher meinte zerstören zu müssen.

      Eine Kreatur, aus welcher Feuer kommt mit dem Menschen verbrannt werden, sorry, das ist für mich nicht mit Gott sondern mit einem Dracken vergleichbar. .

      Hat Jesus je jemanden zum Töten aufgefordert, oder selber getötet? Gewisslich nicht, Gott war während Jesus Aufruf zur Umkehr, damit der wahre Gott endlich auch in Israel -wieder- die Herrschaft antreten konnte, ein Reich des Friedens und der Liebe aufbauen in Christus und offerierte den Verlorenen Schafen des Hauses Israel gnadenvoll Versöhnung mit Gott, also dem Schöpfer von Himmel und Erde, den Jesus Vater im Himmel nannte.......


      freudenboten schrieb:

      Entschuldige, dass ich Dir widerspreche:

      Matth. 4:17.ff.

      "Meint nicht, dass ich gekommen bin, die Torah oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu ERFÜLLEN..."
      Widersprechen ist doch immer dann angebracht, wenn man glaubt, belegen zu können, jemand habe eine biblische Wahrheit falsch ausgelegt. Das tue ich jetzt auch hier.

      1. geht es um Matthäus 5,17 wo aber Gesetz steht und nicht Torah und aufgrund weiterer Ausführung Jesus klar nicht alle mosaischen Gesetze damit gemeint sind sondern die Gebote, die auch bei Paulus mal als Gesetze mal als Gebote erwähnt, bezeichnet werden.


      Matthäus 5,17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
      2. lehrte Jesus ja genauestens, wodurch, also durch welches Verhalten diese erfüllt werden. (was Paulus ja dann genau gleich weitergibt)

      Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.


      Römer 13,8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.


      9 Denn was da gesagt ist »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«


      10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung

      Und freudenboten, und Seele86 ist nun klar, welchem Irrtum ihr bezüglich Jesus Erfüllung welcher Gesetze/Gebote ihr bislang unterlagt? Gottes Geist leitet seit eh und je zu nurmehr gelebter Liebe an, und ist ein Gott des Friedens und der Liebe und nicht wie der Gott/Vater der Jünger Mose, der tötete und zum Töten für dies und das aufforderte.

      Wer ein Gesetz erlässt sollte sich auch selber daran halten. Wer es nicht tat, war wohl nicht wofür er sich ausgab. Hierzu musste der wahre Gott wohl seinen Sohn Jesus senden um über wahren Gottesglauben aufzuklären wo Irrtum herrschte.

      Gesegnete Grüss und nichts für ungut. Möge unser Herr Jesus auf immer mehr Bekenner seiner einzig wahren Gotteslehre stossen, damit das Evangelium Reiches Gottes in und um uns nicht nochmals 1000 Jahre ein Wunschtraum unseres Schöpfers bleiben muss.
    • renato23 schrieb:

      Wer ein Gesetz erlässt sollte sich auch selber daran halten. Wer es nicht tat, war wohl nicht wofür er sich ausgab. Hierzu musste der wahre Gott wohl seinen Sohn Jesus senden um über wahren Gottesglauben aufzuklären wo Irrtum herrschte.
      Renato,ist Dir eigentlich klar das Du Gott anklagst!

      Solange Jesus nicht am Kreuz gestorben war, galt das Gesetz,Tiere zu Opfern und Auge um Auge,Zahn um Zahn!
      Die Blutrache hat nicht Gott eingeführt,aber dafür gesorgt mit dem Keinsmal,das er geschützt war.
      1. Mose 4
      14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir's gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet.
      15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände.
      16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.
      Auch Zufluchtsstädte wurden von Gott angeordnet!
      Zufluchtsstädte – Bibel-Lexikon :: bibelkommentare.de
    • Der Gott Adams, Abrahams, Israels, Moses und Jesu ist derselbe.

      Das AT wurde Menschen gegeben zu einer Zeit, als Blutrache und Völkermord an der Tagesordnung waren und durch die Gesetze GOTTES durch Mose eingedämmt wurden. Und selbst nach Jesus gab es "Kriege und Kriegsgeschrei" (Matth. 24:6.), auch im Namen Jesu.

      Liebe ist die ERFÜLLUNG der Offenbarung vom Horeb, ebenso wie der von Jerusalem. Sie ist KEIN ERSATZ für Mose sondern das "Grundgesetz" (Matth. 22:34.ff.) "im Gesetz".

      Das besondere des "Liebeserweises" Gottes im NT ist, "dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist." (Röm. 5:8.).

      Dadurch wird NICHT das Gesetz/"Mose und die Propheten" abgetan/ersetzt sondern AUFGERICHTET (Röm. 3:31.);
      denn es ist (Röm. 7:12.) "heilig... gerecht und gut". Auf dieses bezog sich Jesus in der Bergrede und verurteilte zugleich die Auslegungen/"Aufsätze" der Rabbinen und Pharisäer, da diese sich über den Gehorsam gegen die "geistlich" zu verstehenden mosaischen Gebote stellten.

      Außerdem kennt Paulus das "Gesetz der Sünde und des Todes", das in JEDEM Nachkommen Adams steckt (Römer 7:23.) und in Beschneidung/Opferdienst/levitischen Priestertum/Tempel versinnbildet wurde. Letzteres ist durch Jesu Tod/Auferstehung "abgetan". (siehe auch Daniel 9:27.)

      Um auf Noah zurückzukommen: Das "Gesetz der Sünde und des Todes", das im Bund Noahs noch enthalten war, wird beim Bund Jesu zurückgelassen. Daher kann auch der Noah-Bund nicht Ersatz für den Bund Jesu dienen.
    • renato23 schrieb:

      Hallo Seele986 Du verwechselst wohl den persönlichen , sichtbar gewesenen Volks-Gott der Hebräer mit dem allein wahren unsichtbaren Gott aller Menschen, welcher durch Jesus Christus erkennen liess wie ER in Wahrheit ist und was bei IHM als Erfüllung "der Gesetze und Propheten" zählt. Liebe zu Gott, den Nächsten und sich selber.
      Hallo Renato, nein, ich "verwechsle" nichts, aber ich möchte Dir ein paar Fragen stellen, die Dir vielleicht meine Sicht klären:

      - dieser wahre Gott, den Du als Jesu Vater siehst, ist er allumfassend, allwissend, allmächtig und vollkommen? (Ich unterstelle mal, Du bejahst dies)
      - wenn dem so ist, warum (oder: wozu) lässt er am Volke Israel diesen bösen Jahwe wirken und sich offenbaren (von den unzähligen Göttern der Heiden mal abgesehen),
      offenbart sich dann in einem, der aus diesem Volke kommt, um seine verlorenen Schafe Israels zu sammeln?
      - Von wo sind sie verloren gegangen und wohin will er sie wieder sammeln, wenn sie doch den wahren Gott ohnehin niemals kannten?
      - Wer hat dieses Volk nun ausersehen? War es der böse Volksgott Jahwe? Oder war es der wahre Gott? Waren es bei den Heiden Odin, Brahma, Zeus und Ahura? Oder war es der wahre Gott?

      Wie bringst Du diese zwei Götter und diese Logik bei Deiner Lektüre unter? Das habe ich noch nicht ganz verstanden.

      Gott lässt in der Schrift auch den Satan gewähren.
      Und auch "Dein Gott", den Du als wahren Gott und Vater Jesu Christi siehst, hätte ja letztlich ebenfalls den Jahwe, den Satan und allerlei Götterwesen gewähren lassen.
      Du schiebst die Sache einfach nur eine Bank nach vorne.

      Es wird verschoben, da bist Du nicht der einzige, weil man die Wahrheit schwer ertragen kann: Er hat letztlich alles gemacht, das Licht und die Finsternis,
      und auch der Satan, auch der Tod, auch der Engel, der sich Mose oder Mohammed offenbarte, sind Seine Knechte und Diener, um jene, die ihn lieben, zur Erkenntnis zu führen und zu lehren.

      Der Kultus aus dem Alten Testament, der oft so merkwürdig und fremd ist, bildet den seelischen Abgrund des Menschen ab.
      Sie können sich Gott nicht nahen, er ist ihnen wie ein verzehrendes Feuer. Dadurch wird die ganze menschliche Destruktivität offenbar, das dunkle Herz, das den Menschen von Gott trennt.
      Das muss erzählt werden, denn sonst versteht man das Evangelium überhaupt nicht. Das übersiehst Du.

      renato23 schrieb:

      . geht es um Matthäus 5,17 wo aber Gesetz steht und nicht Torah
      Ebenso bist Du hier schlecht belesen, denn "Torah" bedeutet "Gesetz".
      Und wenn Jesus sagt, dass er keinen Jota Geschriebenes ändert oder aufhebt, dann meint es genau dies: nämlich, dass diese Geschichte dazugehört, um das Ganze zu verstehen.
      "Das Gesetz" ist ja nicht nur eine Sammlung von Regeln, sondern die ganze Menschen- und Volksgeschichte (inklusive Genesis und Urgeschichte bis Noah).
      Welche Gesetze darinnen göttliche Ethik sind, das sagt Jesus ja in seiner Bergpredigt und wiederholt es auch an anderen Stellen mehrfach.

      renato23 schrieb:

      welcher Gesetze/Gebote ihr bislang unterlagt?
      Welchen Gesetzen soll ich unterlegen haben? Wie kommst Du darauf?

      Zu Deiner Phantasie der Aufrichtung des Gottesreiches durch Menschen: Nein, es wird nicht passieren. Vergiss es. Der Mensch wird diese Welt nicht erretten.
      Man kann sich das noch so oft ausmalen und wünschen und appellieren "Wir müssten/ sollten alle dieses und jenes ...", nein, es wird nichts werden mit den Menschen.

      Liebe Grüße