Lehrer und Lehren

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    • Lehrer und Lehren




      Ich würde gerne über das Thema Lehren nachdenken und was Jesus konkret befohlen hat.
      Der menschliche Geist beschäftigt sicher immer mit irgendetwas und er lernt auch, bzw verändert sich
      quasi täglich. Jesus gab seinen Jüngern einen Auftrag.

      Es finden sich viele Texte in der Bibel, was der Mensch tun soll, aber was hat Jesus konkret befohlen?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:




      Ich würde gerne über das Thema Lehren nachdenken und was Jesus konkret befohlen hat.
      Der menschliche Geist beschäftigt sicher immer mit irgendetwas und er lernt auch, bzw verändert sich
      quasi täglich. Jesus gab seinen Jüngern einen Auftrag.

      Es finden sich viele Texte in der Bibel, was der Mensch tun soll, aber was hat Jesus konkret befohlen?
      Jesus hat gar nichts befohlen, er hat Ratschläge gegeben und vorgezeigt, wie man es machen soll. Wenn man den Weg Jesu so ansieht muss man auch nicht so irrwitzige Diskussionen führen über irgendwelche Lapalien, die nicht genau gleich wie in der Bibel ausgeführt werden.
    • Jesus von Nazareth - der neue Lehrer der Thora!

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich würde gerne über das Thema Lehren nachdenken und was Jesus konkret befohlen hat.
      ...
      Jesus gab seinen Jüngern einen Auftrag.
      Es finden sich viele Texte in der Bibel, was der Mensch tun soll, aber was hat Jesus konkret befohlen?
      Jesus hat auf »das wichtigste im Gesetz«, in den Propheten und Psalmen (Altes bzw. besser »Erstes [Prof. Ruth Lapide] Testament«) hingewiesen: auf „das Wichtigste im Gesetz ..., nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben!” (Mt 23,23). Für »Recht« wird oft auch mit »Gerechtigkeit« übersetzt (NGÜ/ GNB/ HfA/ NLB/ NEÜ) und für »Glauben« findet sich oft auch das Wort »Treue« (Einheits- übersetzung/ NEÜ/ Menge/ Zürcher/ HfA/ NGÜ/ GNB). Diese "Treue" zum Worte Gottes (AT) verkündete der jüdische Lehrer (»Rabbi«) Jehoschua Ben Joseph auch in seiner BERGPREDIGT (Matthäus 5-7) und dort betonte er besonders DIE LIEBE - auch die Liebe zum Feind! »Du sollst lieben Gott deinen Herrn und deinen Nächsten wie dich selbst!« mit diesen beiden Geboten aus dem AT - dem Doppelgebot der Liebe - ist die wichtigste Lehre des Jesus von Nazareth ganz klar bestimmt. Als neuer Lehrer der Thora erweist sich Jesus als der wahre Verkündiger des echten Gottesglauben, der bereits im AT grundgelegt war. Viele Gebote verschärft Jesus auch noch in seiner herausfordernden Ethik! Denn er „lehrte mit (göttlicher) Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten“ (Mk 1,22).

      Seinen Jüngern - und damit auch uns heutigen Christen - gab Jesus den sogenannten »Missionsbefehl« und forderte sie auf: »Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur (Mk 16,15) und verkündiget und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
      Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!« (Matthäus 28,20.19).
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Ja lustig, wie man sich über dasWort befohlen aufregt.


      18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

      Das ist eine sprachliche Besonderheit, die man heute nicht benutzt, aber wenn jemand wünscht, dass man "Gott befohlen sei"....dann ist das gleichbedeutend wie "anvertraut".

      Was denkt ihr denn dann von solchen Sätzen aus der Zürcher Übersetzung:
      Hes 20,19 Ich bin der HERR, euer Gott: Nach meinen Satzungen habt ihr zu leben, und meine Rechtssätze habt ihr zu halten, und nach ihnen habt ihr zu handeln!


      Es muss uns schon bewusst sein, dass es einen Unterschied macht wer mit uns spricht.

      Wenn Gott etwas befiehlt, dann befiehlt die "Liebe".


      Da sieht man doch schon, dass man die Bibelworte durch die Brille unserer Sozialisierung liest und sich von alten Denkmustern erst befreien lassen muss.

      DonDomi schrieb:

      er hat Ratschläge
      Auch ein arges Wort, oder.......aber ich weiß von der Praxis, dass früher so mancher Lehrling einen Schlag zur Belehrung dazu bekommen hat, damit sich das Gelernte einprägen sollte.

      Kaum vorstellbar heute und leider war in der Vergangenheit vieles pervertiert, aber das wird uns in Filmen und Büchern beschrieben...
      Was sagst du @philoalexandrinus, wurdest du in der Schule noch geschlagen?

      Der Lehr und Taufbefehlstext hat viele Aspekte und beschäftigt die Theologen
      Missionsbefehl – Wikipedia
      Aber was gebietet denn Jesus nun genau?Was findet man denn da noch an präzisen Aussagen in der Bibel?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • freudenboten schrieb:

      Jesus lehrte die Torah/Mose, (siehe Bergrede) aber neu und anders als die nachexilischen Rabbinen.
      Dies trug er auch den Aposteln auf.
      Trug er ihnen zu lehren oder zu zeugen auf?
      Trug er ihnen auf eine Lehre zu verbreiten?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • 1.Petrus 3,15 ......Seid stets bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.
      16 Tut es jedoch mit Sanftmut und Ehrfurcht, .......

      2.Tim 4,3 Denn es wird die Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden, sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu den Fabeln wenden.

      Tit 1,9 Er muss am Wort festhalten, das zuverlässig ist und der Lehre entspricht, damit er imstande ist, sowohl durch gesunde Unterweisung zu ermahnen als auch die Widerspruchsgeister zu überführen.

      Lk 12,11 Wenn sie euch aber führen werden in die Synagogen und vor die Machthaber und die Obrigkeiten, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt;
      Lk 12,12 denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.

      ;)
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ja lustig, wie man sich über das Wort befohlen aufregt.
      Simpel, weil sowohl der Grundtext als auch die Vulgata nicht von dem im Deutschen und im Englischen( = dort :"command") das Wort für "anvertrauen" verwendet. Diesist mehr als ein militärischer Befehl !
      Beipiel aus der griechischen Antike (hier Stamm peithw - peithomai) : : Schiller übersetzt das Distichon der Stele für die gefallenen Spartaner am Thermopylenpass : preussisch : " - - uns hier liegen geseh'n, wie das Gesetz es befahl." Im Original steht : " - dem uns Erzählten vertrauend."
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Mt 15,9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.«

      Kolosser1,25
      Ihr Diener bin ich geworden durch den Auftrag, den Gott mir für euch gegeben hat, dass ich das Wort Gottes in seiner Fülle predige, 26 nämlich das Geheimnis, das verborgen war seit ewigen Zeiten und Geschlechtern, nun aber offenbart ist seinen Heiligen. 27 Denen wollte Gott kundtun, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Völkern ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. 28 Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, auf dass wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen. 29 Dafür mühe ich mich auch ab und ringe in seiner Kraft, die mächtig in mir wirkt.

      Ich habe dazu eine interessante Andacht gelesen
      Predigt zu Kolosser 1,26
      zitiere daraus:
      "Man kann verstehen, wie Paulus sich daher sehnte, mit seinem Christusevangelium die ganze Welt zu erfüllen. Er kannte das Sehnen seiner Zeit. Er hörte das Seufzen der Schöpfung. In dem Gekreuzigten und Auferstandenen war nun die Quelle erschienen, die all dies Seufzen und Sehnen stillen könnte. Da brannte seine Seele von dem Verlangen, dass durch sein Evangelium dieser Christus der Retter, Herr und König aller werde, die unter der Gewaltherrschaft der Finsternis und des Todes nach Erlösung seufzen. So hatte Gott, als die Zeit erfüllet war, für jene alte Welt einen Paulus, und für das Mittelalter einen Luther und alle diejenigen, die den Geist einer neuen Zeit in sich trugen. Wird Gott nicht auch für unsere arme Zeit wieder Persönlichkeiten geben, die mit ihrem Christusevangelium den sehnenden Völkern zum Programm werden?"
      Jakob Kroeker (* 1872; † 12.12.1948) wichtigster Vertreter des freikirchlichen russländischen Protestantismus
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • freudenboten schrieb:

      Zur Abwechslung wäre "Frau" auch einmal interessant.
      So wie in Tirol, wenn bei der Autobahnauffahrt "Gruß Göttin" steht?

      Aufbrüche und Toleranz gibt es wohl nur dort, wo die weltliche Agenda Ziele verfolgt.

      Pfingstrosen schrieb:

      Wird Gott nicht auch für unsere arme Zeit wieder Persönlichkeiten geben, die mit ihrem Christusevangelium den sehnenden Völkern zum Programm werden?"
      Jakob Kroeker (* 1872; † 12.12.1948) wichtigster Vertreter des freikirchlichen russländischen Protestantismus
      Gibt es für euch Persönlichkeiten, die in der Vollmacht des Geistes Gottes das Evangelium verkünden?
      Durch wen spricht Gott euch an?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Neu

      freudenboten schrieb:

      1. Korinther 1/2:
      Ursachen von Spaltungen/Häresien:
      "Ich bin Nachfolger des..."
      In erster Linie geht es aber darum, dass Gott uns beschenkt.
      4 Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. 5 Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. 6 Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen. 7 Durch einen jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller. 8 Dem einen wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben; dem andern ein Wort der Erkenntnis durch denselben Geist; 9 einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; 10 einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen. 11 Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist, der einem jeden das Seine zuteilt, wie er will.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!