Die Impfthematik

  • Heimo, das kommt schon hin, wenn die Minderjährigen nicht mit einbezogen werden. Ich habe es jetzt natürlich nicht nachgerechnet.

    Die üblicherweise veröffentlichten Impfquoten beziehen sich ja auf die Gesamtbevölkerung. Was an sich auch richtig ist.

    Die um die Minderjährigen Bereinigte habe ich hier nur reingesetzt, weil du geschrieben hattest, 35% würden sich nicht impfen lassen. Was natürlich so nicht stimmt, da zumindest die unter 12jährigen noch gar nicht geimpft werden dürfen.

  • Hier findet Ihr die offiziellen Zahlen:


    "Am 7. Oktober 2021 wurden in Deutschland 202.119Impf­dosen verabreicht. Damit sind nun 54.144.418Personen (65,1 % der Gesamt­bevölkerung) vollständig geimpft. Insgesamt haben 56.911.049Personen (68,4 %) mindestens eine Impf­dosis erhalten."


    https://impfdashboard.de

    „Mit drei Gegnern hat sich die Ethik auseinanderzusetzen: mit der Gedankenlosigkeit, mit der egoistischen Selbstbehauptung und mit der Gesellschaft.“ — Albert Schweitzer

  • Ich orte eine gewisse Anpassung an den neuen Ton hier.....auch das Wort "Selbstmitleid....alles ganz kerygmamäßig...habt ihr eueren Meister gefunden?;-)

    Yppsi hat ja schon bei mir geklagt, dabei bin ich wirklich ein Hund ohne Zähne....^^

    Nein das habe ich erst vor kurzem meinem 41 Sohn gesagt....

    Was hat Gott Hiob gesagt...?

    Hiob 40

    6 Und der HERR antwortete Hiob aus dem Sturm und sprach:

    7 Gürte wie ein Mann deine Lenden! Ich will dich fragen; lehre mich!

    8 Willst du mein Urteil zunichtemachen und mich schuldig sprechen, dass du recht behältst?


    Geht es nicht letztendlich mehr oder weniger um das eigene Ego..?

  • Für mich ist" Die Impfung" mittlerweile ein Buchtitel...ein Roman, in dem tausende von deprimierende Geschichten beschrieben werden.

    Zwei meiner Freunde haben ihren Job verloren, die Veranstaltungsbranche ist schwerst betroffen, die Flugbranche..die Zulieferer. Der Sohn eines Bekannten hat sich verschulden müssen, um die Pilotenausbildung zu machen, jetzt gibt es keine Jobs in diesem Bereich und er arbeitet irgendwo , völlig frustriert. Der Sohn einer Mitarbeiterin aus Bosnien..kann nicht studieren ohne Impfung, er geht zurück nach Bosnien, weil das Klima hier so irre geworden ist, seine Mutter heult jeden Tag am Arbeitsplatz, die Impfung schafft sehr wohl auch Verschlechterungen des Gesundheitszustandes...bis hin zu Todesfällen...das interessiert die Gesellschaft nicht wirklich...wie es immer ein Problem ist, wenn jemand zum Opfer geworden ist. Davon will natürlich keiner etwas hören, weil es doppelt Angst macht.

    Wo würde Jesus stehen? Würde er sagen, dass das alles egal ist?ich glaube er würde uns sagen , dass wir berücksichten sollen, dass wir alle in unterschiedlichen Wirklichkeiten leben " und liebe deinen Nächsten, wie dich selbst" ist für mich genauso der Aufruf Corona aus der Sicht eines Pflegepersonals , wie aus der Sicht eines Impfgeschädigten heraus zu bedenken...

    Es reicht ganz sicher nicht, wenn man degradierend überheblich ist.

    Jesus würde wohl nicht viel sagen, sondern den Blick aufs Wesentliche lenken. Das hat er zu seiner Zeit auch getan, deswegen war die damalige Bevölkerung ja so enttäuscht, weil er nichts gegen die römische Besatzung unternommen hat. Es gibt nicht einmal ein negatives Wort darüber.

  • Für mich ist" Die Impfung" mittlerweile ein Buchtitel...ein Roman, in dem tausende von deprimierende Geschichten beschrieben werden.

    Zwei meiner Freunde haben ihren Job verloren, die Veranstaltungsbranche ist schwerst betroffen, die Flugbranche..die Zulieferer. Der Sohn eines Bekannten hat sich verschulden müssen, um die Pilotenausbildung zu machen, jetzt gibt es keine Jobs in diesem Bereich und er arbeitet irgendwo , völlig frustriert. Der Sohn einer Mitarbeiterin aus Bosnien..kann nicht studieren ohne Impfung, er geht zurück nach Bosnien, weil das Klima hier so irre geworden ist, seine Mutter heult jeden Tag am Arbeitsplatz, die Impfung schafft sehr wohl auch Verschlechterungen des Gesundheitszustandes...bis hin zu Todesfällen...das interessiert die Gesellschaft nicht wirklich...wie es immer ein Problem ist, wenn jemand zum Opfer geworden ist. Davon will natürlich keiner etwas hören, weil es doppelt Angst macht.

    Ich nehme das Gegenteil war. Dank der Impfung gibt es überhaupt erst wieder kulturelle Veranstaltungen und diese sind sogar meist sehr gut besucht.

  • Mal eine ganz andere Frage an alle:


    Angenommen, zu der Zeit, als Jesus auf der Erde war, wäre Corona ausgebrochen (und man wäre bereits auf dem heutigen Stand der Medizin gewesen): Was glaubt ihr, hätte Jesus seinen Jüngern geraten, zu tun?

    Folgendes fällt mir spontan dazu ein:


    Vertraut auf Gott. Denn euer Leben liegt in Seinen Händen. Kein Mensch kann seiner Lebensspanne eine hinzufügen. Wer nicht die Weisheit Gottes beansprucht (sie sich von Ihm schenken lässt), verfällt seiner eigenen – denn die Weisheit der Welt ist bei Gott Torheit.


    Vielleicht hätte er auf Jeremia 17 hingewiesen:


    5 So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz vom Herrn weicht! Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Einöde; er wird nichts Gutes kommen sehen, sondern muß in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Land, wo niemand wohnt.

    7 Gesegnet ist der Mann, der auf den Herrn vertraut und dessen Zuversicht der Herr geworden ist! 8 Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.

  • Vertraut auf Gott. Denn euer Leben liegt in Seinen Händen. Kein Mensch kann seiner Lebensspanne eine hinzufügen. Wer nicht die Weisheit Gottes beansprucht (sie sich von Ihm schenken lässt), verfällt seiner eigenen – denn die Weisheit der Welt ist bei Gott Torheit.

    Sonnenschein hast Du Kinder?

    Würdest Du Ihnen diese Antworten geben..?

    Ist das Leben nicht mehr als ständig die Angst zu haben bei irgendetwas zu sterben.....?

    Wer nicht die Weisheit Gottes beansprucht (sie sich von Ihm schenken lässt), verfällt seiner eigenen – denn die Weisheit der Welt ist bei Gott Torheit.

    Wurde Salomo nicht reichlich damit beschenkt? Was hatte er für ein tolles Leben mit seinem Reichtum und seinen vielen schönen Frauen...?

    Zu welcher Erkenntnis ist er im Alter gekommen....? Wo liegt der Unterschied bei der Weisheit....?

  • Zu welcher Erkenntnis ist er im Alter gekommen....?

    Gott hat ihn gewarnt https://www.bibleserver.com/LUT/1.K%C3%B6nige9

    er aber

    "und seine Frauen verleiteten sein Herz. 4 Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, sodass sein Herz nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David. 5 So diente Salomo der Astarte, der Göttin der Sidonier, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter. 6 Und Salomo tat, was dem HERRN missfiel, und folgte nicht völlig dem HERRN wie sein Vater David."

  • Hat sich Jesus nicht schon geäußert?


    Matthäus 25,34–46 (EÜ)

    34Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist!

    35Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen;

    36ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.

    37Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben?

    38Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben?

    39Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?

    40Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

    41Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!

    42Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;

    43ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.

    44Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?

    45Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.

    46Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben.

    „Mit drei Gegnern hat sich die Ethik auseinanderzusetzen: mit der Gedankenlosigkeit, mit der egoistischen Selbstbehauptung und mit der Gesellschaft.“ — Albert Schweitzer

  • Sonnenschein hast Du Kinder?

    Würdest Du Ihnen diese Antworten geben..?

    Ist das Leben nicht mehr als ständig die Angst zu haben bei irgendetwas zu sterben.....?

    Ich verstehe nicht, was du mir damit zu verstehen geben möchtest? Habe ich irgendwas über Angst vor dem Tod geschrieben? Ich gehe davon aus, dass du nicht verstanden hast, worauf ich hinweisen wollte.


    Es kommt darauf an, auf was bzw. wen Menschen ihr Vertrauen setzen.

  • die Impfung schafft sehr wohl auch Verschlechterungen des Gesundheitszustandes...bis hin zu Todesfällen...das interessiert die Gesellschaft nicht wirklich...wie es immer ein Problem ist, wenn jemand zum Opfer geworden ist. Davon will natürlich keiner etwas hören, weil es doppelt Angst macht.

    Dies, Pfingstrosen, ist simpel - eine böse Legende !!



    Wir haben vor vielen Jahren, als de Pockenimpfung noch "zwingend" vorgeschrieben" war, (STA haben sich da jeweils irgendwie herausgewunden) mit Professor Asperger ausführlichst über diese Problematik gesprochen !! (Die Impfencephalitis war ein bewusstes Problem, weniger bei der frühe, kindlichen Impfung, als bei späteren (Ich zum Beispiel der USA - Reise wegen mit 10, Hans Fichtberger mit 20 auf seinem Weg in die Afrika - Mission.) - - Ja, und im Nachbargarten kroch ein durch Impfung Frühgeschädigter herum, nur kriechend, nur bellend - - -ein Frühpflegefall.

  • Danke für eure Gedanken bis hierhin.


    Sonnenschein hat betont, dass es wichtig ist, sein Vertrauen auf Gott zu setzen, anstatt auf Menschen oder andere Dinge. Dem kann ich voll und ganz zustimmen.

    Andere haben auf Nächstenliebe hingewiesen, die sich darin äußert, sich um Kranke und Bedürftige Menschen, insbesondere Geschwister im Glauben, zu kümmern. Auch das erwartet Jesus von uns.


    Ich möchte meine Frage etwas konkretisieren:


    Was meint ihr, hätte Jesus seinen Jüngern wohl mit Bezug auf das Thema "Impfen" geraten (bzw. wie hätte er sich wohl eurer Ansicht nach diesbezüglich verhalten/entschieden)?

  • Was meint ihr, hätte Jesus seinen Jüngern wohl mit Bezug auf das Thema "Impfen" geraten?

    Wie äußerte sich Jesus zu den staatsbürgerlichen Pflichten?


    Lukas 20,21–25 (EÜ)

    21Und sie fragten ihn: Meister, wir wissen, dass du aufrichtig redest und lehrst und nicht auf die Person siehst, sondern wahrhaftig den Weg Gottes lehrst.

    22Ist es uns erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht?

    23Er aber durchschaute ihre Hinterlist und sagte zu ihnen:

    24Zeigt mir einen Denar! Wessen Bild und Aufschrift sind darauf? Sie antworteten: Die des Kaisers.

    25Da sagte er zu ihnen: Dann gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!


    Und wie sahen die frühen Christen das Verhältnis zwischen Christ und Staat?


    Römer 13,1–7 (EÜ)

    1Jeder ordne sich den Trägern der staatlichen Gewalt unter. Denn es gibt keine staatliche Gewalt außer von Gott; die jetzt bestehen, sind von Gott eingesetzt.

    2Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen.

    3Vor den Trägern der Macht hat sich nicht die gute, sondern die böse Tat zu fürchten; willst du also ohne Furcht vor der staatlichen Gewalt leben, dann tue das Gute, sodass du ihre Anerkennung findest!

    4Denn sie steht im Dienst Gottes für dich zum Guten. Wenn du aber das Böse tust, fürchte dich! Denn nicht ohne Grund trägt sie das Schwert. Sie steht nämlich im Dienst Gottes und vollstreckt das Urteil an dem, der das Böse tut.

    5Deshalb ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen.

    6Das ist auch der Grund, weshalb ihr Steuern zahlt; denn in Gottes Auftrag handeln jene, die Steuern einzuziehen haben.

    7Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid, Steuer, wem ihr Steuer schuldet, Zoll, wem ihr Zoll schuldet, Furcht, wem ihr Furcht schuldet, Ehre, wem ihr Ehre schuldet!


    Auch interessant:


    Römer 15,1–3 (EÜ)

    1Wir müssen als die Starken die Schwäche derer tragen, die schwach sind, und dürfen nicht für uns selbst leben.

    2Jeder von uns soll dem Nächsten zu Gefallen leben, zum Guten und zur Auferbauung.

    3Denn auch Christus hat nicht sich selbst zu Gefallen gelebt; vielmehr steht geschrieben: Die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.

    „Mit drei Gegnern hat sich die Ethik auseinanderzusetzen: mit der Gedankenlosigkeit, mit der egoistischen Selbstbehauptung und mit der Gesellschaft.“ — Albert Schweitzer

  • Die scheinbare Gegenüberstellung von Nächsten- und Gottesliebe scheint mir nicht sehr christlich zu sein. Meinem Eindruck hat das Christentum immer gezeigt, dass beides zusammengeht. Es gibt keine Gottesliebe ohne Nächstenliebe.


    Matthäus 22,35–39 (EÜ)

    35Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn versuchen und fragte ihn:

    36Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?

    37Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken.

    38Das ist das wichtigste und erste Gebot.

    39Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.


    Ansonsten bin ich verwundert, dass das Gottvertrauen offensichtlich nicht mehr da ist, wenn es um die VON Gott vorgeblich inspirierten Schriften geht. Siehe die beiden von mir zitierten Stellen aus dem Römerbrief. Da einige Forenteilnehmer gegen die staatliche Gewalt sprechen, vertraut man Gott scheinbar nicht mehr, dass sein Wort gültig ist.


    Vielleicht ist auch mein Bild vom Christentum falsch und das Christentum ist doch nur eine Gesetzesreligion mit einem heiligen Buch, die glaubt, Gottesfürchtigkeit ohne Verhältnis zum Nächsten bestehen kann, und dass das NT fehlerhaft ist. Wenn ein paar Leute drauf gehen, dann ist das eben Gottes Wille, Hauptsache man kennt genug Bibelstellen auswendig, um seine eigene Frömmigkeit beweisen zu können. So wie der Islam.

    Dann müsste ich mein ganzes Bild vom Christentum überdenken.

    „Mit drei Gegnern hat sich die Ethik auseinanderzusetzen: mit der Gedankenlosigkeit, mit der egoistischen Selbstbehauptung und mit der Gesellschaft.“ — Albert Schweitzer

  • Jesus hat sich ja auch der Mittel der damaligen Zeit bedient, vielleicht nicht in Bezug auf die Medizin, weil davon steht ja nichts in der Bibel, aber er hat auch Schiff benutzt um den See zu queren. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Jesus impfen ließe, wenn es der Staat empfohlen hätte. Dies nicht, weil die Impfung keine Nebenwirkung gehabt hätte, sondern weil Jesus soweit den Regeln des Staates gefolgt ist, wie es das Verhältnis zu Gott nicht getrübt oder beeinträchtigt hat.


    Man muss eines sehen: Es wird hier teilweise so getan, als ob die Impfung ein reines Menschenwerk wäre. Aber das stimmt nicht, Gott hat es den Menschen ermöglicht, dass sie diese Technologie und Möglichkeit erkennen und nutzen konnten.

    Ich finde es auch etwas einseitig: Bei der Impfung wird ein Riesengeschrei wegen möglichen Nebenwirkungen, die es unbestritten in seltenen Fällen geben kann, gemacht. Bei andern Dingen, die wir jeden Tag nutzen, wird das nicht gemacht. Ich nehme mal das Internet: Es gibt hundert ja tausende Menschen, die Internetsüchtig sind und keiner weiß bevor er das erste Mal dieses Medium nutzt, ob er davon abhängig werden wird. Über Strahlung von WLan, Antennen zum Telefonieren müssen wir gar nicht sprechen. Fast jeder hat ein WLAN bei sich zu Hause installiert und da sind Nebenwirkungen meist kein Thema.

    Das soll nicht heißen: Das man sich nun unbedingt impfen lassen muss, das soll jeder selbst entscheiden, aber man sollte sich manchmal die Relationen bewusst sein. Wir alle benutzen tagtäglich relativ junge Technologien, das Impfen wäre auch eine solche, und setzen uns möglichen Nebenwirkungen aus, die Impfung ist einfach eine weitere.

  • Vielleicht ist auch mein Bild vom Christentum falsch und das Christentum ist doch nur eine Gesetzesreligion mit einem heiligen Buch, die glaubt, Gottesfürchtigkeit ohne Verhältnis zum Nächsten bestehen kann, und dass das NT fehlerhaft ist. Wenn ein paar Leute drauf gehen, dann ist das eben Gottes Wille, Hauptsache man kennt genug Bibelstellen auswendig, um seine eigene Frömmigkeit beweisen zu können. So wie der Islam.

    Dann müsste ich mein ganzes Bild vom Christentum überdenken.

    Das Bild, das Du vom Christentum hast, ist richtig. Einige zelebrieren diese von Dir erkannte Frömmigkeit. Die grundlegend unchristlich ist. Der Mensch ist Gottes Ebenbild und Gott wurde Mensch. "Die Erfüllung des einen ist nicht ohne die Erfüllung des anderen möglich. Wäre es anders, dann wäre der Glaube halbiert und ein halbierter Glaube ist kein Glaube. Die Gottesliebe ohne Nächstenliebe bliebe bliebe folgenlos, die Gottesliebe muss sich im Sozialen verwirklichen. Die Nächstenliebe droht eine leere Liebe zu werden, die Nächstenliebe ohne Gottesliebe wäre eine blinde Liebe. Sie vermöchte den Nächsten gar nicht in seiner letzten würde vor Gott zu erkennen, dass der nächste ein Gottes Geschöpf ist und darum im tiefsten Sinne eine Schwester und einen Bruder, bliebe verborge." (https://www.domradio.de/radio/…os-predigt-zum-30-sonntag)