Die Impfthematik

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    • Man sollte etwas vorsichtig sein, mit dem Gutheißen von Zwangsmaßnahmen.
      Die meisten impfbaren gefährlichen Krankheiten (u.a. Kinderlähmung, Diphterie, Keuchhusten) sind ohne Zwangsmaßnahmen eingedämmt oder ausgerottet worden.
      Bis zu einer möglichen Impfung dauert es noch (lange).
      Aber was kommt bis dahin noch alles?
      Jeder wird gezwungen mit einem Handy, mit der vielgepriesenen Corona-.App drauf, rumzulaufen?
    • Yppsi schrieb:



      Die meisten impfbaren gefährlichen Krankheiten (u.a. Kinderlähmung, Diphterie, Keuchhusten) sind ohne Zwangsmaßnahmen eingedämmt oder ausgerottet worden.
      Zu Diphterie:
      Sobald die Durchimpfungsrate unter einen bestimmten Wert sinkt, nehmen die Erkrankungszahlen wieder erheblich zu. Das war zB in Russland zu beobachten, wo 1994 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 48.000 Fälle auftraten. Dort waren die Durchimpfungsraten auf 73-77 % gesunken, geplante Impfmaßnahmen fielen wegen des Ausfalls staatlicher und gesundheitspolitischer Autoritäten aus.
    • Es ist überraschend, wie wenig - ja welch bruchstückhafte Kenntnisse zu persönlichen Entscheidungen führen:
      wenn man über Impfungen redet und argumentiert, sollte man doch eine Ahnung von Immunologie haben - so gibt es die "stille Feiung", ehedem bei in eher weniger sauberen Verhältnissen Aufgewachsenen als Schutz gegen Polio. Durch Impfung ist diese aus unserem Gesichtsfeld praktisch verschwunden ! .

      So gab es für mich als Kind im Krieg - zuhause - bei Scharlach, besonders bösartiger Verlaufsform - eingeschleppt von Wehrmachstsoldaten aus dem Balkan mit einigen Todesfällen in meiner Umgebung und ohne Antibiotika - Therapie eine strikte Quarantäne im Krankenzimmer dann eine Hausdesinfektion. --

      Ich hatte auch Masern - damals gab es noch keinen Impfstoff. Und ich habe einen, der in ebendieser Zeit seine Masern mit Encephalitis hatte, mit seinem Hirnschaden Teile seines Lebens beobachten können. Und statt der halbwegs sichern Impfung veranstalten Eltern, diese verweigernd, "Masern - Parties". und hoffen so auf eine recht unsichere "stille Feiung".

      Und außer ein paar Gesundheitsfexen ist niemandem bewusst, dass unser Kochsalz jodiert ist , eine den meisten Leuten gar nicht bewusste Zwangsmaßnahme ! - womit man den Jodmangelkropf aus unserem Blickfeld räumte. (Die wenige, welche diese Jodierung nicht vertragen, sind hoffentlich vom Hausarzt aufgeklärt und müssen halt extra jodfreies Salz vom Regal nehmen) - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      wenn man über Impfungen redet und argumentiert, sollte man doch eine Ahnung von Immunologie haben
      Warum denn, wir haben doch das Internet, wo man uns aufklärt, wie böse und dumm unsere Regierung ist, und dass die immer auf die falschen Experten hört. Und dann wissen wir uns besonders klug, denn wir glauben nicht das was die (böse) Mehrheit meint, sondern wir haben eben das Spezialwissen der ungehörten Experten. - Oder?
      Liebe Grüße, Heimo
    • Yppsi schrieb:

      Die meisten impfbaren gefährlichen Krankheiten (u.a. Kinderlähmung, Diphterie, Keuchhusten) sind ohne Zwangsmaßnahmen eingedämmt oder ausgerottet worden.
      also was die Kinderlähmung angeht, so muss ich aus eigener Erfahrung (Jahrgang 1955) sagen,
      dass die Impfungen bei uns auch ohne Pflicht selbstverständlich flächendeckend vorgenommen wurden.
      Wenn 'Schluckimpfung' anstand, brachten alle Mütter aus unserem Dorf ihre Kinder zum Sammelpunkt.
      Ich gehe davon aus, dass das anderswo genauso war,
      nicht zuletzt deshalb, weil unsere Eltern noch viele Menschen kannten, die an 'Kinderlähmung' erkrankt waren ...

      Tja und bei Pocken bestand bis 1976 sogar eine Impfpflicht, weil man dem Virus anders nicht beikommen konnte, und auch wenn das hart klingt, so möchte ich da die 'Impfschäden' wirklich als 'Kollateralschäden' einstufen im Vergleich zu dem, was die Pockenkrankheit hätte bewirken können.

      Und weil ich persönlich ein Kind kenne, das auf Grund einer Rötelnerkrankung seiner damals schwangeren Mutter schwer behindert zur Welt kam, plädiere ich natürlich auch für eine Impfpflicht gegen Röteln.

      Im Prinzip geht es den Impfgegnern doch nur deshalb so gut, weil es noch viele Menschen gibt, die sich impfen lassen und damit die Verbreitung von Krankheiten verhindern.
      Aber wenn die 'Durchimpfungsrate' sinkt, dann kann die Sache echt gefährlich werden ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Ich bin ja fast ganz bei dir, nur eben gegen eine Pflicht.
      Es klappt, wie die Erfahrung zeigt, auch ohne Zwangsmaßnahmen.

      Masern sind m.E. ein Sonderfall, weil sie noch nicht von allen als gefährliche Krankheit wahrgenommen wird.

      Aber wie schon mal von mir geschrieben: Impfen ist ja nur eine Sache.
      Wo willst anfangen und wo aufhören?
      Was für Zwangsmaßnahmen kommen noch, wenn sie beim Impfen akzeptiert werden?
      Vielleicht auch welche, die bei den Impfbefürwortern großes Geschrei auslösen würden?
    • philoalexandrinus schrieb:

      ch hatte auch Masern - damals gab es noch keinen Impfstoff. Und ich habe einen, der in ebendieser Zeit seine Masern mit Encephalitis hatte, mit seinem Hirnschaden Teile seines Lebens beobachten können. Und statt der halbwegs sichern Impfung veranstalten Eltern, diese verweigernd, "Masern - Parties". und hoffen so auf eine recht unsichere "stille Feiung".
      Da war EGW vernünftiger....
      www.facebook.com
      Auszug...

      Greg Hamilton hat auf seiner Facebookseite folgendes bezüglich Ellen G. White und Impfungen publiziert. (Englischer Text im Original unten):
      ELLEN G. WHITE & IMPFUNGEN
      Impfung-[Impfung gegen Pocken: D. E. Robinson, einer der Sekretäre von Mrs. White, schrieb unter dem Datum 12. Juni 1931 über Mrs. Whites Haltung gegenüber der Impfung wie folgt: 2SM 303.3
      "Sie bitten um klare und prägnante Informationen darüber, was Schwester White über Impfung und Serum geschrieben hat. 2SM 303.4
      "Diese Frage kann sehr kurz beantwortet werden, denn soweit uns Aufzeichnungen vorliegen, hat sie sich in keinem ihrer Schriften darauf bezogen. 2SM 303.5 "
      "Es wird Sie jedoch interessieren, dass sie zu einer Zeit, als in der Nähe eine Pockenepidemie grassierte, selbst geimpft wurde und ihre Helfer, die mit ihr in Verbindung standen, drängte, sich impfen zu lassen.
      Mit diesem Schritt erkannte Schwester White die Tatsache an, dass es erwiesen ist, dass eine Impfung entweder immun gegen Pocken macht oder ihre Wirkung stark abschwächt, wenn man daran erkrankt. Sie erkannte auch die Gefahr, dass sie andere exponieren, wenn sie diese Vorsichtsmassnahme nicht treffen. "[Gezeichnet] D. E. Robinson."] 2SM Ausgewählte Botschaften, Band 2
      (Übersetzt mit deepl.com)
    • Aus meiner Sicht bleibt augenscheinlich ein sehr großer Schaden für die Gemeinde Zurück, die Spaltung.
      Weniger das sachliche Für und Wider zu einem Corona Aspekt ist das Problem sondern die Idealisierung hier auch bei uns.
      Häme ist schnell ausgeschüttet oder gegen die Verschwörungstheoretiker gewettert. Aus christlicher allgemeiner Sicht sind wir Sabbathalter auch eigentlich nur Verschwörungstheoretiker, fragt mal Norbert.
      Die Mehrheitsmeinung wird hoch gelobt ( Ob die Mehrheit immer Recht hat erkennen wir aus der Geschichte Deutschlands und Österreichs), die Kritiker medial "angespuckt". So schaukelt sich pro und contra hoch dass nur noch Dreck geworfen wird.

      Was ich mir aber wünsche ist dass wir als Gemeinde menschlich zusammen halten.
      Ich hoffe zwar dass der Schaden wieder reparierbar. Da sind die ACK, das neue Liederbuch in Deutschland ja Kinderkram als Problem gewesen.
      Solange wir aber nur auf der einen Seite von Hysterikern und auf der anderen Seite von Verschwörungstheoretikern reden bleibt ein Sieger zurück, der Widersacher.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Baptist schrieb:

      Was ich mir aber wünsche ist dass wir als Gemeinde menschlich zusammen halten.
      Das wird aber nur dort geschehen wenn Jesus der Mittelpunkt des Glaubens als "Wahrheit" angenommen wird und die Liebe im Sinne des Grundgesetzes gelebt wird. " Die Würde des Menschen ist unantastbar"
      Wohin Religöser Fanatismus und Abspaltung führt und seine Folgen, versucht man in Bolivien bei den Menonitten zu reparieren....
      www.hoffnungfürbolivien.de
    • Lieber Bogi, wer heute das Grundgesetz hochhält wird leider ebenfalls schon in die Verschwörungstheoretische Ecke gesteckt. Ich kann das allerdings nicht nachvollziehen. Aber ich stimme dir zu, das Grundgesetz ist neben Jesus eine weitere Basis die stehen bleiben muss.
      Jetzt wurden schon LKWs von der Stuttgarter Demo angezündet, das hat nichts mit dem GG zu tun. Davor habe ich auch Bedenken dass die viele Wut und Verzweiflung in Gewalt umschlagen kann (von beiden Seiten).

      Dafür sollte wir beten dass dies nicht geschieht.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Ghasel schrieb:


      Und weil ich persönlich ein Kind kenne, das auf Grund einer Rötelnerkrankung seiner damals schwangeren Mutter schwer behindert zur Welt kam, plädiere ich natürlich auch für eine Impfpflicht gegen Röteln.

      Das verstehe ich und würde mir vielleicht dann auch so gehen.
      Aber es ist doch schon seit Jahrzehnten so, daß als erstes der Antikörperstatus gegen Röteln getestet wird, wenn eine schwangere Frau das erste Mal zum Frauenarzt kommt. Wenn der nicht ausreichend ist, wird geimpft und die Gefahr ist gebannt.
      Nun könnte man natürlich sagen, aber man kann ja sicherheitshalber alle Menschen impfen.
      Dann wären wir wieder beim altbekannten Thema, was man sicherheitshalber alles vorschreiben sollte.
      Es gäbe unzählige Dinge nicht nur was die Gesundheit angeht, die die einen dann gutheißen und die anderen strikt ablehnen würden.
      Aber ganz sicher gäbe es nicht einheitlich 2 Lager, die entweder alles gutheißen oder alles ablehnen.
    • Baptist schrieb:



      Solange wir aber nur auf der einen Seite von Hysterikern und auf der anderen Seite von Verschwörungstheoretikern reden bleibt ein Sieger zurück, der Widersacher.
      Nun, Baptist, es ist leider ein Faktum, welches nicht nur ich seit Jahrzehnten beobachte , ja, mit einem Rückblick auf die Anfänge der STA zumindest im deutschsprachigen Raum :

      ACK und Liederbuch - die Diskussionen darüber sind zwar standpunkts- oder ideologiegefärbt, aber in einem gewissen Sinn "sachlich. begründet".


      Aber es gibt andere Bereiche, da wird das Allerbilligste, der mieseste Schund verbreitet - Als Kind ( ! ) bekam ich von einem alten BE ein Buch als Geschenk angeboten : es war reinste Pornografie, Ende 19, Jahrhundert - Zeit des "Kulturkampfes", illustriert, über die "Unsittlichkeit in RK Klöstern" . Fast alle meiner Gemeinde wussten Fürchertliches über die Freimaurer, keiner kannte einen. Fast alle wussten etwas über die Homosexuellen, - die heftigsten Agitatoren gegen diese - kannten keinen ! Und die Jesuiten haben die Generalkonferenz unterwandert - es wurde bis dato bloss keine von dieser "Dritten Kolonne" gesetzten Beeinflussungen /Handlungen /Entscheidungen aufgedeckt noch ein einziger "enttarnt, aber - - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Also nur zur Klarstellung in dieser Frage: Eine Schwangere kann nicht mehr gegen Röteln geimpft werden. Sie muss schon vor der Schwangerschaft geimpft sein, wenn ein Schutz gewünscht ist. Es wäre ja wünschenswert, dass es nicht so ist, aber leider...

      Damit heißt es bei einer Erkrankung dann Pech gehabt für das Kind.
    • Baptist schrieb:

      Aus meiner Sicht bleibt augenscheinlich ein sehr großer Schaden für die Gemeinde Zurück, die Spaltung.
      Weniger das sachliche Für und Wider zu einem Corona Aspekt ist das Problem sondern die Idealisierung hier auch bei uns.
      Häme ist schnell ausgeschüttet oder gegen die Verschwörungstheoretiker gewettert. Aus christlicher allgemeiner Sicht sind wir Sabbathalter auch eigentlich nur Verschwörungstheoretiker, fragt mal Norbert.
      Die Mehrheitsmeinung wird hoch gelobt ( Ob die Mehrheit immer Recht hat erkennen wir aus der Geschichte Deutschlands und Österreichs), die Kritiker medial "angespuckt". So schaukelt sich pro und contra hoch dass nur noch Dreck geworfen wird.

      Was ich mir aber wünsche ist dass wir als Gemeinde menschlich zusammen halten.
      Ich hoffe zwar dass der Schaden wieder reparierbar. Da sind die ACK, das neue Liederbuch in Deutschland ja Kinderkram als Problem gewesen.
      Solange wir aber nur auf der einen Seite von Hysterikern und auf der anderen Seite von Verschwörungstheoretikern reden bleibt ein Sieger zurück, der Widersacher.
      Leider war die Debatte hier, die ja ich gestartet habe, gleich zu Beginn durchzogen von einem Geist des Gegeneinanders. Lies dir mal die ersten paar Posts durch.

      Erhofft hatte ich mir Stellungnahmen von Usern warum sie für oder dagegen sind. Ich-Botschaften, die aus meiner Sicht leicht zu respektieren sind.

      Was wurde daraus? Eine Anschuldigungsdebatte: „Du....“ „Ihr.....“ „Zwang.....“ „Wie kannst du?“ „Deine für dich gefundenen Argumente stimmen nicht!“
      Die ganze Debatte war gleich komplett vergiftet.


      Ich hab übrigens gar nichts gegen jemanden, der sagt er impft nicht. Es kann und soll jeder seine Gründe haben. Bloß bin ich dann aber schon auch für ein Konsequenzen tragen und Verantwortung übernehmen für das Handeln der Personen.
    • Zum Thema Impfstoffe hilft einem sogar Wikipedia mal weiter um einen groben Überblick über die Impfstofftypen zu bekommen.

      Impfstoff – Wikipedia
      Lest euch da mal durch was es für Impfstoffarten gibt, hier wird immer so geredet als wäre jeder gleich und gleich unproblematisch.
      Den Impfstoff aus Ellen Whites Zeiten mit den modernen DNA oder RNA Impfstoffen zu vergleichen ist etwas abwegig.

      Das schwierige an dem Thema Impfung ist eben dass es nicht DIE eine Impfung gibt die bei allem gleich funktioniert.

      Aber was hier so Mancher für Zwänge befürwortet lässt mich kalt schaudern. Ich weiß nicht ob Jesus genauso " selbst schuld kein Krankenhausbett für euch..." handeln würde, ähm nein, würde er nicht. Am besten bekommen die Ungeimpften ein weithin sichtbares Symbol auf ihre Kleidung genäht, rufend "unrein unrein".



      Einen gut geprüften Impfstoff der Jahrzehnte bewährt ist zu nutzen, kein Problem.
      Ein gut geprüften und erforschten Impfstoff der neu ist und funktioniert, kein Problem.

      Ein extrem beschleunigter(ohne die eigentliche ausführliche Erforschung) Corona-Impfstoff ohne wirkliche Erfahrungswerte blind Millionen zu verabreichen halte ich zum Beispiel für absolut nicht befürwortenswert.


      Nachtrag. Wenn davon gesprochen wird die Krankenhausbetten zu verweigern dann ist das leider sehr vergiftend.....



      Zur Frage: Ja ich bin geimpft mit den üblichen Grundimpfungen. Allerdings keine FSME und keine Grippe.
      Ich lehne Impfungen nicht pauschal ab, natürlich gibt es gute Argumente und auch mein Sohn ist geimpft.

      Was ich nicht mache ist mich gegen jede mögliche Sache impfen zu lassen.

      Impfpflicht: Nogo

      Aber ich lasse mich gegen Covid-19 vorerst nicht impfen wenn alles so beschleunigt läuft wie angedeutet.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Ich denke, dass Trump mit seiner Pro-Impfung-besser-heute-als-morgen Rhetorik schon dafür sorgen wird, dass Covid-19 Impfstoffe ausreichen an US-Amerikanern getestet werden.

      Ich denke auch, dass ein Impfstoff, mit Husch-Pfusch erstellt, Probleme machen kann. Nicht muss, aber kann.



      Es gibt ja im Krankenhaus die Möglichkeit, dass man da „raus kommt“, wenn man einen Revers unterschreibt. Der entbindet die Ärzte von der Verantwortung, die sie für die Gesundung des Patienten haben wenn der das selbst will und entlassen werden möchte. Das gibt‘s in D-Land sicher auch, oder?
      Ist sowas für Ungeimpfte nicht auch denkbar? Sie übernehmen damit die Verantwortung für sich und solche, die sich nachweislich bei ihnen (ist wohl unmöglich das nachzuweisen) angesteckt haben. Wäre das nicht ein gangbarer Weg? Denn was ich bei Impfgegner bisher hier vermisse ist das Verantwortung übernehmen für die eigene Haltung und Handlungsweise.

      Und zum Krankenhausbett noch eine konkrete, fiktive Frage: Einer wird am Zebrastreifen, bei grün drübergegangen von einem unachtsamen Autofahrer zusammengeführt, ein anderer ist mit dem Wingsuit vom Berg gesprungen und im Baum gelandet. Beide kommen mit der Rettung gleichzeitig in das eine Krankenhaus weit und breit mit dem einen OP-Saal, der noch frei ist. Es gibt einen Chirurgen. Ich weiß, alles sehr fiktiv. Wen würdest du operieren/behandeln lassen?
      Es ist eine moralische Frage.

      Was ist mit einem, der AIDS hat, das weiß und trotzdem ungeschützt sexuell aktiv ist? Ist das Körperverletzung?
      Ich meine ja.

      Medizinethische Fragen sind immer schwierig...
    • tricky schrieb:

      Ich denke, dass Trump mit seiner Pro-Impfung-besser-heute-als-morgen schon dafür sorgen wird, dass Covid-19 Impfstoffe ausreichen an US-Amerikanern getestet werden.

      Ich denke auch, dass ein Impfstoff, mit Husch-Pfusch erstellt, Probleme machen kann. Nicht muss, aber kann.



      Es gibt ja im Krankenhaus die Möglichkeit, dass man da „raus kommt“, wenn man einen Revers unterschreibt. Der entbindet die Ärzte von der Verantwortung, die sie für die Gesundung des Patienten haben wenn der das selbst will und entlassen werden möchte. Das gibt‘s in D-Land sicher auch, oder?
      Ist sowas für Ungeimpfte nicht auch denkbar? Sie übernehmen damit die Verantwortung für sich und solche, die sich nachweislich bei ihnen (ist wohl unmöglich das nachzuweisen) angesteckt haben. Wäre das nicht ein gangbarer Weg? Denn was ich bei Impfgegner bisher hier vermisse ist das Verantwortung übernehmen für die eigene Haltung und Handlungsweise.

      Und zum Krankenhausbett noch eine konkrete, fiktive Frage: Einer wird am Zebrastreifen, bei grün drübergegangen von einem unachtsamen Autofahrer zusammengeführt, ein anderer ist mit dem Wingsuit vom Berg gesprungen und im Baum gelandet. Beide kommen mit der Rettung gleichzeitig in das eine Krankenhaus weit und breit mit dem einen OP-Saal, der noch frei ist. Es gibt einen Chirurgen. Ich weiß, alles sehr fiktiv. Wen würdest du operieren/behandeln lassen?
      Es ist eine moralische Frage.

      Was ist mit einem, der AIDS hat, das weiß und trotzdem ungeschützt sexuell aktiv ist? Ist das Körperverletzung?
      Ich meine ja.

      Medizinethische Fragen sind immer schwierig...
      Im Fall von AIDS - wie von Dir beschrieben : Ja, strafbar ! Und da las man gerade im Zusammenhang mit Corona : Jemandem zu sagen, man habe diese oder jene Infektionskrankheit - und dem Angesprochenen mir einem ihn auch infizierenden Biss zu drohen - ist "gefährliche Drohung".

      Und woran einer erkrankt und warum er erkrankt - ist seine Sache. Zwangstherapien gibt es nicht. Nur sperren wir - zu unser aller Schutz - die Tuberkelbazillenausscheider ganz einfach in einer Heilstätte ein. Ob ich, von einem solchen angehustet und von ihm als Kontaktperson (gleicher Haushalt, gleiche Arbeitsstätte - - ) der Gesundheitsbehörde genannt die Untersuchung verweigern kann weil ich Röntgenstrahlen - Gegner bin und welche Konsequenzen das hat, , das weiss ich nicht..

      Verantwortung mögen die Impfgegner aber bitte auch gegenüber ihrer Umwelt diskutieren und zeigen ! Sie agieren potentiell ja ganz anders als jener, der die Diabetes - Behandlung oder die Behandlung des Bluthochdruckes bei und an sich verweigert !

      Tricky, Deine "fiktive Frage" ist gar nicht so fiktiv : Das Unfallkrankenhaus Meidling hat in der Aufnahme neuerdings einen gross gekennzeichneten Triage - Raum !-+
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -