Das war auch das Problem der Pressekonferenzen und ständigen Inzidenz-Werte. Laien werden mit Zahlen zugekloppt, die sie gar nicht verstehen und auch keine Schlüsse ziehen können.
Dass Werte manchmal abweichen, kann ich vielleicht noch mit unterschiedlichen Meldezeitpunkten erklären, aber diese starke Abweichung ist befremdlich. Noch dazu wenn das RKI nicht schlüssig darlegen kann, wie es zu diesem Fehler kam. Zumal das Thema nicht geringe Konsequenzen hat, denn gerade die Impfquote spielt eine wichtige Rolle bei der Frage, welche Maßnahmen noch umgesetzt werden müssen. Bei einer derart hohen Impfquote sollte eine Gesellschaft auch ohne weitere Maßnahmen auskommen können.
Es ist nicht grundsätzlich ein Problem. Diese Offenheit hat Vor- und Nachteile. Das gleiche gilt ja für die Impfung: Es gab ja wohl noch nie eine Entwicklung von Impfstoffen bei denen die Tests resp. die Daten dazu derart öffentlich einfach zugänglich waren. Was vermeintlich aber Vertrauen schaffen sollte hat überhaupt nicht funktioniert, weil nun der wenig versierte Bürger (vor allem in Sachen Statistik und deren Interpretation) plötzlich mit ganz vielen Daten konfrontiert war und diese wurden und werden erst noch im Internet von Menschen ausgebreitet, die keine objektive Betrachtung vornehmen und somit suggerieren, dass diese Impfung im Vergleich mit andern Dingen, viel gefährlicher ist. Daber würden den meisten Menschen die Haare zu Berge stehen, was für Nebenwirkungen, Gefahren bei vielen andern Gütern (nicht nur medizinische) des täglichen Gebrauchs vorhanden sind.