Coronavirus aktuell

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    • freudenboten schrieb:

      Infantile "Aufmüpferei", manche haben das Bedürfnis zu provozieren/demonstrieren.
      Das ist psychologisch durch eigene Ohnmachtserfahrungen begründet.
      Aus einer ähnlichen "Gemengelage" entstand die NSDAP.
      Verstehe ich das richtig, du bezeichnest Menschen, die keine unnütze Bervormundung( im wahrsten Sinne des Wortes, haben wollen als "infantile Aufmüpfige"?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Mich wundert auch wie wenig Mitgefühl und Nächstenliebe sich bei den sich bevormundend Inszenierenden in einer Krise wie dieser zeigt.

      Wehe wenn den Wohlstandsverwöhnten zum Schutz von Risikogruppen ein Haarbreit ihrer Bewegungsfreiheit genommen wird. Schon gröhlen sie umher und skandieren selbstherrlich "Wir sind das Volk".

      Da mag man sich gar nicht ausdenken was passiert, wenn eine schwerere Krise kommt. Wahrscheinlich wandern sie dann marodierend und plündernd umher, nur damit sie ihren Luxus-Lebensstil aufrecht erhalten. Und wenn dabei dann was passiert sind ALLE ANDEREN SCHULD.

      Treffender hätte man es mit vielen Worten nicht beschreiben können:
      Humor
    • Pfingstrosen schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Infantile "Aufmüpferei", manche haben das Bedürfnis zu provozieren/demonstrieren.
      Das ist psychologisch durch eigene Ohnmachtserfahrungen begründet.
      Aus einer ähnlichen "Gemengelage" entstand die NSDAP.
      Verstehe ich das richtig, du bezeichnest Menschen, die keine unnütze Bervormundung( im wahrsten Sinne des Wortes, haben wollen als "infantile Aufmüpfige"?
      Liebe Pfingstrosen,


      leider braucht die Menschheit Bevormundung, welche einige - vielleicht sogar die Mehrheit ! - als "unnütz" diffamieren . Die Fachleute der Infektionskrankheiten und der Immunologie , alle mit jahrzehntelanger eigener Erfahrung, schiessen ja jetzt wie die Schwammerln nach einem warmen Regen aus dem Boden.: Wozu brauchen wir eine ""allgemeine Schulpflicht ? " werden einige zu Zeiten Maria Theresias gesagt haben -Demonstrationen hat es damals noch nicht gegeben - o ja doch : Die Bauernkriege. - - -" Die Stadt, wo jeder alles dürfen darf" (Bert Brecht " in "Mahagony". - im Chas uuntergehend..


      Corona ist ein Lehrtstück - immer noch, wer weiss, ob und wie eine "zweite Welle" sich manifrestieren wird ! - in dem es auf einmal vor "Besserwissern" - ja "Alleswissern" wimmelt.. Dabei ist - hier als historisches Dokument eingebracht - die Bekämpfung / Eindämmung einer Seuche schon im Alten Testament reglementiert - im Sinn der Schadensmilderung im Gesamtvolk .
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Liebe Pfingstrosen,


      leider braucht die Menschheit Bevormundung, welche einige - vielleicht sogar die Mehrheit ! - als "unnütz" diffamieren
      Meine Frage an Freudenboten war eine ganz klare Frage bezogen auf die "Infantile Aufmüpferei"" .
      Auf wen konzentriert ihr euch eigentlich? In Sachen Corona geht es ja wohl nicht um die Meinung von Laien, sondern die unterschiedlichsten Meinungen von "Spezialisten".
      Was mir deutlich aufgefallen ist, ist dass die Menschen sich mit Masken deutlich noch mehr ins Gesicht gegriffen haben und irgendwie spalten sich durch dieses Virus deutlich die verschiedenen Charakteren...von bis. Manche Menschen gehören jetzt zum Seelendoktor, finde ich. Sie haben vorlauter Paranoia regelrecht einen Denkschaden bekommen, da zähle ich noch nicht einmal die Bekannten dazu, die ihren Job verloren haben. Was soll man sich anderes von dieser Welt erwarten....irgendwas spaltet immer, auch hier. :|
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • gerade gelesen:

      14 positive Fälle in Glaubensgemeinde - ooe.ORF.at

      Freitagnachmittag haben Land OÖ und Stadt Linz bekanntgegeben, dass mindestens 14 Mitglieder einer Freikirche positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Aufmerksam wurde man, als Ärzte aus Linz, Wels und Wels-Land Patienten mit Covid-19-Symptomen meldeten.

      Irgendwie kommt mir vor, dass das Virus eine unbändige Anziehungskraft hat für christliche Veranstaltungen, oder scheint nur mir das so?
    • Noch haben wir keinen Impfstoff. Das Virus ist letztlich eine Folge des brutalen Umgangs der Menschen mit der Natur und den nichtmenschlichen Lebensformen des Planeten Erde. Es ist die Respektlosigkeit vor dem Lebendigen, was das Virus ausgelöst hat. In Wuhan und anderen Orten Chinas schlachtete man direkt auf dem Fleischmarkt sogar Hunde und bot das Fleisch zum Verkauf an. Hygiene wurde kaum beachtet. Das Übrige tat die Globalisierung, die die Welt zu einem kleinen Dorf macht.

      Die Spanische Grippe vor 100 Jahren konnte sich in den Wirren des 1. Weltkrieges unter der ausgehungerten ausgemergelten Bevölkerung im Dreck ausbreiten.

      Armut, Dreck, Ratten und Flöhe breiteten den Pesterreger im 14. Jahrhundert in Europa aus. Damals gab es noch keine Antibiotika um die Pest zu behandeln. Man wusste nichts über Bakterien und Viren. Man versammelte sich auch damals zum Gottesdienst, was den Pesterreger noch weiter verbreitete.

      Derartige Seuchen hängen auch mit dem Verhalten der Menschen untereinander und gegenüber der Natur zusammen. Es hängt auch mit mangelnder Hygiene und mangelnder medizinischer Versorgung zusammen, also auch mit Armut.
    • Hallo zusammen,
      bevor ich zu diesem Thema was antworte, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Johanna und seit einigen Jahren "wieder" gläubig und bei der Adventgemeinde angekommen. Ich lese schon einige Zeit mit, habe aber bisher nicht mitdiskutiert.


      freudenboten schrieb:

      Infantile "Aufmüpferei", manche haben das Bedürfnis zu provozieren/demonstrieren.
      Das ist psychologisch durch eigene Ohnmachtserfahrungen begründet.
      Aus einer ähnlichen "Gemengelage" entstand die NSDAP.
      Bei diesem Beitrag musste ich erstmal schlucken. Und kann das leider nicht umkommentiert lassen.

      Zu Anfang der Corona-Krise konnte ich die Massnahmen wirklich nachvollziehen. Es ging darum die Ausbreitung zu verlangsamen, dass Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Es ging nie darum, dass Virus komplett einzudämmen, falls das überhaupt jemals gelingt.
      Ich kenn niemand, der von Beginn an Zweifel an den Maßnahmen hatte und die Masse der Menschen hat sich beteiligt.
      Aber ich hatte auch regelrecht Angst vor Social Distanzing und Kontaktbeschränkungen. Ich alleinlebend, habe viele Freunde und eine tolle Gemeinde. Aber Telefon und Skype sind kein Ersatz für reales Beisammensein.

      Mittlerweile ist die Zahl der Neuinfektionen sehr gering, selbst die Hotspots (durch Gottesdienste, in Schlachthöfen usw.) haben daran nur kurzfristig was geändert in den Wochen nach den ersten Lockerungen.

      Die bisherigen Lockerungen sind nur erfolgt, um weitere Einschränkungen Kontaktbeschränkungen (keine Umarmungen oder ähnliches, Abstand halten und Masken ), zu installieren.
      Sich gegen Regeln zu stellen und zu demonstrieren hat so gar nichts mit provozieren und infantilem Gehabe zutun. Es geht in feinster Weise darum aus Prinzip aufzumucken.

      Mir geht es um die Menschen, die unter den Abstandsregeln und Masken enorm leiden. Alten, Kranken, Alleinstehenden und Einsamen jegliche menschliche Nähe zu entziehen ist gruselig. In einer solchen Gesellschaft möchte ich nicht leben und ist für mich auch unchristlich.
      Dieses Virus wird bleiben, für immer oder zumindest für lange Zeit. Es wird Menschen geben, die daran erkranken und ja auch welche die daran sterben. Aber es ist deren Leid höher zu bewerten als das der anderen, die durch die Maßnahmen keine menschliche Nähe mehr haben? Das möchte ich nicht gegeneinander abwägen. Beides, Gesundheit und menschliche Nähe haben ihre Berechtigung.
      Demonstrieren ist keine infantile Aufmüpferei und auch kein Provozieren. Es ist in diesem Fall das Recht auf etwas aufmerksam zu machen, an Alle zu denken.
    • :thumbup: Das beste Posting in dem ganzen Thread!

      Dazu:

      Mir geht es um die Menschen, die unter den Abstandsregeln und Masken enorm leiden. Alten, Kranken, Alleinstehenden und Einsamen jegliche menschliche Nähe zu entziehen ist gruselig.

      möchte ich noch anmerken, daß es ganz besonders auch um die (alten) Menschen geht, die es nicht mehr verstehen, daß plötzlich monatelang kein Besuch mehr kommt, daß sie isoliert werden, und denen man es nicht mehr erklären kann, warum!
    • Johanna schrieb:

      In einer solchen Gesellschaft möchte ich nicht leben und ist für mich auch unchristlich.
      Es geht darum keine exponentielle Ausbreitung zuzulassen.

      Wo sie nicht vermieden wurde, sieht man die Folgen - ist das eine Gesellschaft in der Du leben möchtest?

      Johanna schrieb:

      Die bisherigen Lockerungen sind nur erfolgt, um weitere Einschränkungen Kontaktbeschränkungen (keine Umarmungen oder ähnliches, Abstand halten und Masken ), zu installieren.

      Nachdem diese Ausbreitungsgeschwindigkeit gebrochen wurde sind die Maßnahmen deutlich reduziert worden. Und, wer weiß vielleicht zu sehr, wie die wieder steigenden Erkrankungszahlen zeigen - dabei haben wir noch Sommer.
      Zu schreiben die Lockerungen seien erfolgt "um um weitere Einschränkungen Kontaktbeschränkungen ... zu installieren." finde ich eher abstrus, als sachlich. Das unterstellt, die Behörden hätten ein neues Bestreben, nämlich die Bürger und Wähler zu quälen.

      Man kann darüber diskutieren was notwendig scheint und was überzogen, aber solche Unterstellungen sind "unter der Gürtellinie".

      Und ich wünsche niemandem, der hier so fleißig besser weiß was für die Gesamtgesellschaft besser wäre, nicht dass er solche Entscheidungen treffen und verantworten muss.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Es sind nicht die Maßnahmen generell, die waren notwendig.
      Es waren die verschiedenen Maßnahmen ohne Augenmaß. Und die gab es zur Genüge.
      Klar wäre es mit Arbeit verbunden gewesen, einen Lockdown mit mehr Augenmaß zu machen, aber es wäre möglich gewesen
      Wieviele deshalb unnötigerweise (noch) auf der Strecke bleiben, werden wir vielleicht nie erfahren, weil wenn es vorbei ist, nicht mehr darüber geredet wird.
    • Johanna schrieb:

      Die bisherigen Lockerungen sind nur erfolgt, um weitere Einschränkungen Kontaktbeschränkungen (keine Umarmungen oder ähnliches, Abstand halten und Masken ), zu installieren.
      Hallo Johanna ,herzlich willkommen in Zeiten von Corona.
      ich denke für Singels ist diese Situation nicht einfach.

      Johanna schrieb:

      Sich gegen Regeln zu stellen und zu demonstrieren hat so gar nichts mit provozieren und infantilem Gehabe zutun. Es geht in feinster Weise darum aus Prinzip aufzumucken.
      Nur eins verstehe ich nicht, gegen wen Protestierst Du???
      Ich bin auch Diakon in einer Kirchengemeinde und bin auch in Vereinen.
      Ich versuche alle Gelegenheiten, die mir die sogenanannten Beschränkungen auferlegen zu benutzen um Kontakt zu Pflegen!
      Es gibt das Telefon, Busuche bei denen, die es zulassen mit Auflagen, Video Konferenzen und treffen draußen in der Natur.
      Wer Kontakte pflegen möchte findet immer einen Weg!!!
      Also was ist Dein Problem???
      Ich denke das manche Corona als Alibi benutzen, um sich rar zu machen....
    • Neu

      Du hast meinen Satz falsch verstanden, zugegeben er war auch missverständlich formuliert. Aber war nicht unterhalb der Gürtellinie. Ist das der Stil wie hier diskutiert wird?
      Es war mein erster Beitrag, du kennst mich nicht!
      Was ich meinte ist, es wurde zwar gelockert aber man hat auch gleich wieder andere Grenzen aufgerichtet. Menschliche Begegnungen nur auf 1,5m Abstand und mit Masken helfen nur bedingt. Dass man das getan hat, um die Bevölkerung zu quälen...., so wollte ich das nicht verstanden wissen!

      Es ist einmenschliches Bedürfnis sich zu berühren, zu umarmen, die Hand zu halten. Menschen die keinen Partner haben, keine Familie, alleine leben haben das wochenlang nicht haben können. Das macht erhebliche Probleme zumal wenn man schon zu Depressionen neigt.
      Die Infektionszahlen sind gesamt gesehen, weiter am fallen. Nur weil es lokal kurzfristig eine hohe Infiziertenzahl gibt, die bereits wieder im Griff ist, gibt es kein exponentielles Wachstum. Seit Ende März fällt die Anzahl derer die noch infiziert sind.
      wann ist deiner Meinung nach der Zeitpunkt, wann man wieder jemand umarmen darf? Wann darf eine Tochter/ ein Sohn der alten Mutter im Heim wieder die Hand halten?

      Das Virus ist da und wir müssen lernen damit zu leben! Das immer mehr Menschen sich gegen die Maßnahmen wehren, hat aus meiner Sicht nichts mit Egoismus und Ähnlichem zutun, sondern mit demBedürfnis nach menschlicher Nähe.
      Keine der so kritisierten Lockerungen hat die Infektionszahlen hochgetrieben, keine Demo, nicht das öffnen von Restaurants, Spielplätzen, Schulen und Geschäften. Wenn du durch die Innenstädte gehst, siehst du unzählige Menschen, die keinen Abstand halten..., und es ist nichts passiert, außer das die Zahlen sinken.
      Jetzt ist es meines Erachtens an der Zeit auch über weitere Lockerungen nachzudenken. Und das weil es noch anderes Leid gibt, als an Corona zu erkranken und zu sterben. Alte Menschen starben ohne ihre Angehörigen z. B., erhielten wochenlang keinen Besuch!

      Was ich sagen will..., es muss alles in die Waagschale geworfen werden und alles muss abgewogen werden. Nicht alles muss der Gefahr einer Coronainfektion unterworfen werden.
      Das Tragen von Masken ist noch das Geringste, wobei ich auch das hinterfrage, wenn ich mir das unsachgemäße Tragen anschaue und auch dass unsere Nachbarländer ohne Maskenpflicht in Supermärkten sinkende Zahlen haben.

      Ich habe Anfang April gelesen, dass es in meinem Bundesland keine Beschränkungen für die Privatwohnung gibt. Da hatte ich bereits 4 Wochen keinen nahen Kontakt zu anderen Menschen. Hätte ich weiter jeden Kontakt vermieden, wie einige Mitmenschen mir glauben machen wollten, das sei so vorgegeben, wäre das psychisch für mich eine sehr große Herausforderung gewesen.

      Und lieber Heimow, ich behaupte nicht es besser zu wissen! Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass die Opfer dieser Pandemie nicht nur die an Corona- Infizierten und Verstorbenen sind. Die Maßnahmen müssen im Sinne aller abgewogen werden, damit so wenig wie möglich Schaden nehmen! Und als mündiger Mensch muss ich die Maßnahmen hinterfragen dürfen!
      Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    • Neu

      Johanna schrieb:

      Du hast meinen Satz falsch verstanden, zugegeben er war auch missverständlich formuliert. Aber war nicht unterhalb der Gürtellinie. Ist das der Stil wie hier diskutiert wird?
      Hallo Johanna, wen meinst Du damit? Was soll das mit Stil und Gürtellinie? Wir sind freie Demokraten, die versuchen ehrlich das zu sagen, was wir denken!

      Johanna schrieb:

      Was ich sagen will..., es muss alles in die Waagschale geworfen werden und alles muss abgewogen werden
      Ich denke das habe ich getan... Ich kann andere nicht zu einem anderen Verhalten zwingen,als ich es einschätze und wenn sie ängstlicher sind!
      Also warum Protest und gegen wen??
    • Neu

      Bogi111 schrieb:

      Hallo Johanna ,herzlich willkommen in Zeiten von Corona.ich denke für Singels ist diese Situation nicht einfach.

      Johanna schrieb:

      Sich gegen Regeln zu stellen und zu demonstrieren hat so gar nichts mit provozieren und infantilem Gehabe zutun. Es geht in feinster Weise darum aus Prinzip aufzumucken.
      Nur eins verstehe ich nicht, gegen wen Protestierst Du???Ich bin auch Diakon in einer Kirchengemeinde und bin auch in Vereinen.
      Ich versuche alle Gelegenheiten, die mir die sogenanannten Beschränkungen auferlegen zu benutzen um Kontakt zu Pflegen!
      Es gibt das Telefon, Busuche bei denen, die es zulassen mit Auflagen, Video Konferenzen und treffen draußen in der Natur.
      Wer Kontakte pflegen möchte findet immer einen Weg!!!
      Also was ist Dein Problem???
      Ich denke das manche Corona als Alibi benutzen, um sich rar zu machen....
      Ich demonstriere gar nicht, aber ich diskutiere. Ich wollte eigentlich nur den Begriff „infantile Aufmüpferei“ kommentieren!

      Seit ich weiß, dass mein Bundesland im privaten ganz normale Treffen erlaubt, gemeinsames Essen, Spielen usw.. seither schränke ich mich diesbezüglich nicht mehr ein. Ich bin dankbar für meine Freunde, die das auch brauchen und tun.

      Muss ich dir wirklich erklären was der Unterschied zwischen Telefonaten, Video-Chats und Spaziergängen auf Abstand zu den vorherigen Umgangsformen menschlichen Miteinanders ist? Die ersten Wochen des Lockdowns haben mich unzählige Leute angerufen, das war nett, fürsorglich und ich habe mich auch gefreut. Aber ich habe niemand gesehen, mit niemand gegessen oder zusammen gesessen!
      Von meinen Freunden hat sich niemand rar gemacht, wir treffen uns seit Mitte April wieder. Aber wir haben uns nicht wie gewohnt begrüßt mit Umarmung usw. Aber die Menschen brauchen das , so erlebe ich das im Alltag und tun es auch wieder, selbst die die am Anfang sehr vorsichtig waren.

      Nochmal, es geht nicht darum aus Prinzip aufzumucken, sondern alle Opfer dieser Pandemie im Auge zu behalten und auch zu akzeptieren, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben und bestimmte Regeln unterschiedlich einschränkend bewerten.
      Ich brauche menschliche Nähe, real und nicht nur als Telefon oder Chat-Kontakt. Andere müssen in Urlaub fahren können, brauchen Kino, Theater und ähnliches, Darauf kann ich gut verzichten, dass diese Dinge weiterhin nicht gehen beeinträchtigt mich nicht!