Coronavirus aktuell

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    • Lothar60 schrieb:

      Des weiteren ist die relative Todeszahl durch das Corona-Virus in einer Volkswirtschaft ein Indikator fuer die Leistungsfähigkeit und Qualität des Gesundheitsystems in einem Land. Im internationalen Vergleich hat Deutschland ein ausgezeichnetes Gesundheisweisen, was die Versorgung Erkrankter betrifft. Dies steht im Gegensatz beispielsweise zu den USA, die ein miserables marodes Gesundheiswesen haben, das in keiner Weise sozial ist und ausserdem ausschließlich kapitalistisch profitorientiert arbeitet. Die grosse Masse der US-Bevölkerung ist miserabel versorgt. Daher wird es dort viele hunderttausende Tote und viele Millionen Infizierte geben.
      Ja, so ist das, und weil unsere deutsche Wirtschaft vom Export lebt, und weil wir wichtige Ressourcen 'einkaufen' müssen, wird unsere Wirtschaft eben unter anderem auch von der Qualität des Gesundheitssystems anderswo betroffen.

      Gartler schrieb:

      Wann wird der Lockdown endlich komplett aufgehoben. Die Regierungen ruinieren unsere Länder.
      Nein Gartler, so einfach ist das nicht, es ist nicht der Lockdown, der 'unsere Länder ruiniert' ,
      es ist die Globalisierung der Wirtschaft, die an einer Pandemie erkrankt ist.
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • HeimoW schrieb:

      In anderen Ländern sieht das ganz anders aus....
      das ist interessant. Ich habe aber keine gute Erklärung dafür. War die Schweiz beispielsweise wirklich so langsam oder zu spät oder haben die ein schlechteres Immunsystem?



      Heute kam eine Studie heraus, die berechnet "was wäre wenn" der Lockdown in Österreich eine Woche später erfolgt wäre:

      news.ORF.at

      Am 16. März hat in Österreich der „Lock-down“ zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie begonnen. Hätte man aber sieben Tage später reagiert, wäre es in etwa zu einer Vervierfachung der positiv getesteten Fälle gekommen. Darüber hinaus wären knapp über 1.000 Intensivbetten belegt gewesen, so der Simulationsexperte Niki Popper von der Technischen Universität (TU) Wien heute.
      Bei einer Pressekonferenz im Gesundheitsministerium wurden in einem Rückblick die Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen analysiert. Popper betonte, dass das die ersten qualitativen Ergebnisse sind und die Publikation erst in Arbeit ist, die Modellrechnung fokussiere sich „ausschließlich auf die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen“.
      Bei der Simulation kam heraus, dass eine Reaktion erst sieben Tage später zum Höhepunkt der Pandemie Ende März mit rund 40.000 positiv getesteten Fällen geführt hätte. Durch die Maßnahmen waren es damals dagegen rund 10.000 aktive Fälle.
      Bei den belegten Intensivbetten wäre Ende März die Marke von 1.000 überschritten worden – so waren es rund 250 Belegungen. „Eine nur sieben Tage verspätete Reaktion hätte einen sehr starken Effekt gehabt“, so Popper.

      90 Prozent der Freizeitkontakte reduziert

      Österreich habe nicht zu viele Kapazitäten freigehalten für den Zeitpunkt X, bekräftigte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). „Hätten wir nicht frühzeitig reagiert, hätte es dazu geführt, dass wir bis an die Grenzen der Möglichkeiten gegangen wären“, so Anschober. Es wären keine einfachen Beschlüsse gewesen, als Österreich „relativ frühzeitig“ so entschieden habe, betonte der Minister.
      Zum Höhepunkt der Pandemie hatten die Österreicher ihre Kontakte um rund 90 Prozent reduziert. „Das gemeinsame Reduzieren von Freizeitkontakten war enorm wichtig“, sagte der Forscher. Ein Rückgang von 50 Prozent hätte die Kurve wiederum weiter steigen lassen.
      Wiederholt war in den vergangenen Wochen die Wichtigkeit von Containment und Tracing betont worden. Auch das simulierte Popper. Eine Reaktionszeit von 3,8 Tagen, bis Infizierte aus dem Kontaktnetzwerk herausgenommen werden und niemanden mehr anstecken können, bedeute ein langsames Wachstum der Zahlen. „Wenn wir länger brauchen, um Menschen rauszunehmen, bei 5,7 Tagen etwa, geht die Kurve sehr schnell wieder nach oben“, erläuterte Popper. Er plädierte dafür, die Reaktionszeit zu verkürzen.



      Solche Berechnungen gibt es sicher für andere Länder auch.
    • HeimoW schrieb:

      tricky schrieb:

      Ich habe aber keine gute Erklärung dafür. War die Schweiz beispielsweise wirklich so langsam oder zu spät oder haben die ein schlechteres Immunsystem?
      Die Schweiz war scheinbar um "diese eine Woche" später dran, denn sie war vermutlich früher als Österreich stark exponiert (italienisch sprechende Schweiz).
      Die Schweiz hatte im Westen und Süden sehr hohe Fallzahlen. Ich glaube das Tessin hat jeden Tag zwischen 60'000-70'000 Grenzgänger und dies alles aus der unmittelbaren Krisenregion Norditaliens. Zudem ist man heute der Meinung, dass die nicht abgesagt Fasnacht im Tessin stark zur Ausbreitung beigetragen hat. In Basel wurde die Fasnacht abgesagt. Zweiter Hot Spot war die Westschweiz mit ihrer Nähe zu Frankreich, die haben glaub ich noh mehr Grenzgänger als das Tessin. Österreich hat da etwas mehr Glück, weiter weg von den absoluten Hot Spots und früher, wehementer reagiert.
      Österreich hat in Sachen schnellem Lockdown sicher am schnellsten reagiert.
    • DonDomi schrieb:

      Österreich hat in Sachen schnellem Lockdown sicher am schnellsten reagiert.
      Zitat:
      WIEN. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat im Video-Interview mit der deutschen Boulevard-Zeitung "Bild" zur Corona-Krise am Freitag geschildert, ein Anruf des israelischen Premiers Benjamin Netanyahu habe ihn wach gerüttelt.







      DonDomi schrieb:

      Ich glaube auch nicht, dass es ein System gibt, das fuktioniert.
      Zumal die Bedürfnisse künstlich geschaffen werden. Die Entfremdung von der Produktherstellung macht den Menschen ja nicht glücklich. Ich finde es immer so interessant wann ein Mensch zu lächeln beginnt.Mit selbst gemachten Dingen, Tieren, Kindern, in der Natur, beim Spielen, Musizieren, wenn er liebt oder nach schwerer Arbeit....
      Wohlstand heißt für mich, dass man Zeit für diese Dinge hat. Haben wir viel Zeit?
      Wahrscheinlich unterschiedlich, je nach Beruf......oder wenn mal wieder ein neuer Virus vorbei kommt...ok, nicht lustig.
      Übrigens glaube ich nicht, dass es "Sicherheit" überhaupt gibt. Mit dieser Illusion wird auch viel Geld gemacht.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • freudenboten schrieb:

      Weshalb wurde ISCHGL in Tirol zur "Corona-Schleuder" für ganz Europa?
      Weil unter "Wintersport" eine eigenartige Art von "Spaß" verstanden wurde.
      Jetzt ist "schluss mit lustig"!
      Wenn Du solche Forderungen wegen der Ausbreitung von Corona aufstellst, müssten im Umkehrschluss auch Gottesdienste verboten werden. Da gibt es mittlerweile drei Fälle, die massiv zur Ausbreitung beigetragen haben.
      Einmal in Südkorea, einmal im Elsass und nun auch noch in Deutschland.
    • freudenboten schrieb:

      Weil unter "Wintersport" eine eigenartige Art von "Spaß" verstanden wurde.
      Und Du glaubst das ein Virus bei den "Sängern" unter Spassliedern und frommen Liedern unterscheiden kann? ?(
      Einen unterschied gibt es bei den Räumlichkeiten,der Belüftung,Aufenthaltsdauer und der "Formation" ;)
    • freudenboten schrieb:

      Du hast nicht verstanden, dass es in Ischgl schlimmer zuging als auf "Ballermann".
      Als ehemalige Skifahrer und Discobesucher weiß ich schon wie es nach der Piste läuft.....
      Das ist alles bischen enger....im Winter geschlossener und die Luft dampft, das die Fenster beschlagen... :D
    • freudenboten schrieb:

      Du hast nicht verstanden, dass es in Ischgl schlimmer zuging als auf "Ballermann".
      Deshalb "Corona-Schleuder", meint die VERBREITUNGSBESCHLEUNIGUNG.
      Das hat aber nicht so viel mit der Verbreitung des Virus zu tun. Wenn viele Menschen engen Kontakt haben, dann ist das eine ideale Voraussetzung für die Verbreitung des Virus. Gottesdienste sind ja auch auf der Top-Liste in Sachen Virenverbreitung. Im Elsass war so eine Veranstaltung, die Nachweislich dazu beigetragen hat, dass diese Region derart stark von Corona betroffen war. In Südkorea war es auch ein Gottesdienst.

      Das heisst nicht, dass ich Ischgl toll finde, aber man muss objektiv bleiben.
    • DonDomi schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Du hast nicht verstanden, dass es in Ischgl schlimmer zuging als auf "Ballermann".
      Deshalb "Corona-Schleuder", meint die VERBREITUNGSBESCHLEUNIGUNG.
      Das hat aber nicht so viel mit der Verbreitung des Virus zu tun.

      In diesem Fall vielleicht doch?
      Nämlich dann, wenn die Skifahrer nachher auf den Faschings/Karnevalveranstaltungen, die unverständlicherweise nicht gestoppt wurden, den Virus weiterverbreiteten!
      Davon ist m.E. auszugehen.
      Faschingsveranstaltungen sind dann doch noch eine andere Nummer als Gottesdienste, was enge Kontakte anbelangt.
    • Neu

      So stelle ich mir konstruktive, evidenzbasierte Kritik vor. Es gilt für die Zukunft zu lernen:

      Public-Health-Experte Sprenger:
      derstandard.at/story/200011778…der-regierung?ref=article


      Doch nicht alle halten dieses Selbstlob für gerechtfertigt. Kritik an der österreichischen Strategie kommt erneut vom Grazer Public-Health-Experten Martin Sprenger, der bis Anfang April selbst Teil des Beraterstabs zum Management der Corona-Pandemie im Sozialministerium war. "Es ist vieles gut gelaufen in Österreich, darauf können wir stolz sein. Es ist aber auch vieles schlecht, manches sogar katastrophal schlecht gelaufen. Das sollten wir beim nächsten Mal besser machen. Nur eine ausgewogene Darstellung hilft uns, gemeinsam zu lernen und uns zu verbessern", sagt Sprenger.


      Sprenger kritisiert vor allem auch die Strenge einzelner Maßnahmen: "Bewegung im Freien zu untersagen war weder wissensbasiert, noch hat die Zwangsquarantäne das Infektionsgeschehen günstig beeinflusst. Eher ist das Gegenteil der Fall, und die unerwünschten Nebenwirkungen aufgrund des überlangen Lockdowns, vor allem bei Kindern, waren sicher beträchtlich." Studien hätten gezeigt: "Infektionen im Freien muss man fast konstruieren, dass sie passieren können", so Sprenger. In manchen Einrichtungen, etwa in Behindertenwohnheimen, dauere der Lockdown bis heute an. "Was ethisch eine unnötige und massive Verletzung der Menschenrechte und medizinisch eine Katastrophe darstellt", so Sprenger.
    • Neu

      Das sollen Virologen beurteilen, aber nicht "fromme Leute", welche , sich über diesen weltlichen Radau erhaben fühlend, sagen: "Seht ihr, das kommt von eurem sündhaften Treiben ! " - Solches hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack!.


      p.s. :ich bin alpin skigefahren, habe auch eine "schwarze" Abfahrt geschafft, war aber NIE bei Après ski ! - Trotzdem fühle ich mich nicht heilig - erhaben- hoch oben darüber schwebend, von Sünde und Sündenfolgen völlig frei ! !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Neu

      ... also wenn man diesen Bericht so liest,
      stellt man fest, dass die Schweden auch nur deshalb halbwegs glimpflich aus der Sache rauskommen, weil sie sich auch ohne direkte Verbote an Empfehlungen gehalten haben, und der schwedischen Wirtschaft wird ein ebenso großer Rückgang prophezeit wie der deutschen.

      Nur der Umgang mit alten Menschen lässt offensichtlich viele Fragen offen:

      Soll ein schwerkranker zuvor evtl. schon stark pflegebedürftiger Mensch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln solange wie möglich am Leben erhalten werden, auch wenn es keine Patientenverfügung gibt? (so wäre das z.B. in Deutschland)
      Ist eine Altersgrenze für teure medizinische Behandlungen akzeptabel? (In Schweden haben Patienten über 80 Jahre anscheinend keine Chancen,
      auch wenn sie vorher vielleicht 'fit wie ein Turnschuh' waren)
      Welche Rolle spielt es, ob ein alter Mensch noch einige Monate glücklich leben darf, bevor er dann vielleicht einem Herzinfarkt, einem Hirnschlag, einem tödlichen Unfall oder sonst was erliegt?
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Neu

      Die Triage haben wir schon : Verkehrsunfall, Massenkarambolage, x Schwerverletze - 2 Ambulanz - Helis : wer hat die grössten - längsten Überlebenschancen ? Wer stirbt und womöglich im Heli, wodurch dieser einmal für weitere Einsätze ausfällt ? - -Das Arbeitsufallkrankenhaus Meidling hat im Aufnahmebereich eine eigenen, deutlich gekennzeichneten Triageraum - -



      - -und anderererseits habe ich miterlebt, wie man jemandenx mal reanimiert hat, die Verwandten am Gang draussen bangten - und nach tagelanger Marter des x-maligen Reanimierens ist er dann doch verstorben. Und jene fest in ihrem Glauben verankert, welche "wir" - nein, der diensthabende Oberarzt, zufällig auf der Station - und als Adabei ich- diese Nacht ebenfalls in der Nachbaranstalt, aber hat zu"meiner" Patientin gerufen - haben sie - schwer lädiert - "reanimiert" : "Der lieb Gott hat mich zu sich nehmen wollen und ihr habt ihm ins Handwerk gepfuscht !" - ein paar Wochen mit x gebrochene Rippen und einem betrchtlichen Hirnschaden.. Und Schmerzen.. EIne qualvolle Existenz. Es lebe die Inntensivmedizin !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
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      Ghasel schrieb:

      Welche Rolle spielt es, ob ein alter Mensch noch einige Monate glücklich leben darf, bevor er dann vielleicht einem Herzinfarkt, einem Hirnschlag, einem tödlichen Unfall oder sonst was erliegt?
      Was mich ewig aufregt ist, dass einerseits davon gesprochen wird, dass wir alle ja sooooo at werden und deshalb gerne bis 75 arbeiten sollten :wacko: ......und dann ist das Alter plötzlich doch nicht so toll und die Menschen nicht so fit und jaja sterben muss man sowieso und andere erben und davon sollten auch alle was haben....
      :hmm: mich nervt das alles sehr!
      Wie teuer es werden wird, wenn die Depressionen zunehmen.......

      mal wieder reinschauen Coronavirus Update (Live): 6,441,150 Cases and 380,265 Deaths from COVID-19 Virus Pandemic - Worldometer
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
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      Pfingstrosen schrieb:

      Ghasel schrieb:

      Welche Rolle spielt es, ob ein alter Mensch noch einige Monate glücklich leben darf, bevor er dann vielleicht einem Herzinfarkt, einem Hirnschlag, einem tödlichen Unfall oder sonst was erliegt?
      Was mich ewig aufregt ist, dass einerseits davon gesprochen wird, dass wir alle ja sooooo at werden und deshalb gerne bis 75 arbeiten sollten :wacko: ......und dann ist das Alter plötzlich doch nicht so toll und die Menschen nicht so fit und jaja sterben muss man sowieso und andere erben und davon sollten auch alle was haben.... :hmm: mich nervt das alles sehr!
      Wie teuer es werden wird, wenn die Depressionen zunehmen.......

      mal wieder reinschauen Coronavirus Update (Live): 6,441,150 Cases and 380,265 Deaths from COVID-19 Virus Pandemic - Worldometer
      Du vergisst eines. Als die Rente eingeführt wurde, war die Lebenserwartung viel tiefer und es war völlig normal, dass man im Ruhestand oft nur noch wenige Jahre zum Leben hatte und nicht wie heute 20-30Jahre. Es ging uns von der Lebenserwartung und vom Finanziellen her gesehen noch nie so gut wie heute. Ich bin mir durchaus bewusst, bis ich mal in diesem Alter sein werde, wird das Rentenalter mindestens 70 oder mehr sein,
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      "BEi MIR stirbt der Patient NICH !" - So der CHef. - - 35 Jährige. ioperabler Hirntumor in ultimis. ,P at. nicht mehr anprechbar. dann wird die Luge gnädig : Pneumonie, Anfiebern - Laut OA - Anweisung :x Bakterienkulturen, Resistenz ddiese auf Antibiotika, jeden zweiten Tag ( !) neue Antibiotika - Therapie - - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -