2020/Q1/09 | Daniel | Von der Verunreinigung zur Reinigung

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    • Norbert Chmelar schrieb:

      Nun zu Dan. 11,31: „Und seine Heere werden kommen und Heiligtum und Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen und das Gräuelbild der Verwüstung aufstellen.” ---> dieser Vers spricht ganz klar für Antiochus Epiphanes und nicht für "die Priesterschaft/Bischöfe Roms";
      Die Ausleger zu Antiochus gehen davon aus, dass der (Pseudo-)Daniel gar nicht um 600 v.Chr lebte sondern innerhalb der Zeit der Verfolgung durch Antiochus bzw. kurz danach…..Daniel halten sie für einen Betrüger weil sie ihm das mit den genauen Zeitangaben so weit im Voraus nicht abnehmen. Glaubst Du das auch? Überleg Dir mal ob Du einer Auslegung folgst die von Menschen kommen die nicht an einen Gott glauben der allmächtig und allwissend ist.

      Und was ist mit dem Endzeitpunkt des Weltgeschehens den sie mit Antiochus setzen. Will man Rom die immerhin Jesus kreuzigten, über Jahrhunderte die übelste Verfolgung begingen und den Tempel niederbrannten keinerlei Bedeutung zumessen? Antiochus ist im Vergleich zu Rom eine unscheinbare Randfigur…..und dennoch endet man hier. Die Aufteilung der Weltreiche in Daniel 2 und 7 ist dementsprechend und man macht aus dem Reich der Meder und Perser obendrein nicht ein Reich wie es auch gewesen ist sondern teilt es auf damit die Anzahl der Reiche wieder in die Deutung passt.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Nun zu Dan. 11,31: „Und seine Heere werden kommen und Heiligtum und Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen und das Gräuelbild der Verwüstung aufstellen.” ---> dieser Vers spricht ganz klar für Antiochus Epiphanes und nicht für "die Priesterschaft/Bischöfe Roms";
      Die Ausleger zu Antiochus gehen davon aus, dass der (Pseudo-)Daniel gar nicht um 600 v.Chr lebte sondern innerhalb der Zeit der Verfolgung durch Antiochus bzw. kurz danach…..Daniel halten sie für einen Betrüger weil sie ihm das mit den genauen Zeitangaben so weit im Voraus nicht abnehmen. Glaubst Du das auch?
      Nein! Natürlich nicht! Dem Daniel wurde um 550 v.Chr. diese Vision aus Daniel 8 gegeben, in welcher er mehrere Prophezeiungen für die Zukunft bekam - Prophezeiungen die sich ca. 220 Jahre (Alexanders Griechen besiegten den Perser Dareios III.!) und ca. 380 Jahre (Antiochus entweihte den Tempel in Jerusalem!) später ereignet hatten! Es gibt einige Prophezeiungen, die eine mehrfache Erfüllung erfahren haben! Auch Daniel 8 ist so ein Fall!

      Es gibt mittlerweile gute archäologische Funde und Argumente, die nachweisen, dass das Danielbuch (auch das sehr geschichtsträchtige Kapitel 11, welches laut Dr.Roger Liebi mehr als 100 konkrete (!!!) Prophezeiungen enthalte!) nicht um 160 v.Chr. sondern in der Tat um 536/535 v.Chr. vom Staatsbeamten Daniel persönlich niedergeschrieben worden ist. Daniel war da schon ca. 85 Jahre alt!
      Und man könnte manche Verse in Daniel 8 durchaus auch auf das päpstliche Rom anwenden (was dann bereits die dritte Bedeutung der Prophetie wäre!). Und unzweifelhaft weisen die Verse 17 und 23 auch auf eine Zeit , die ca.2.600 Jahre später war als die Zeit Daniels! ---> Beide Verse - 17 („Denn die Vision gilt für die Zeit des Endes.” - Revidierte Elberfelder Bibel) und 23 („Aber am Ende ..., wenn die Frevler das Maß vollgemacht haben, wird ein frecher und listiger König auftreten.” - Schlachter Übersetzung) weisen m.E. auf den letzten Weltherschher - den Antichrist - hin, was somit die vierte Bedeutung der Prophetie wäre.
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Atze schrieb:

      Die Ausleger zu Antiochus gehen davon aus, dass der (Pseudo-)Daniel gar nicht um 600 v.Chr lebte sondern innerhalb der Zeit der Verfolgung durch Antiochus bzw. kurz danach…
      Das trifft aber nicht auf alle zu, es gibt auch Ausleger, die Daniel als historische Figur und göttlichen Propheten aus der Zeit verstehen in die ihn das Buch stellt (also etwa 600 v.Chr.) - und dennoch kommen sie zu dem Schluss dass es um Antiochus Epiphanes ginge.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Die Historizität Daniels ist belegbar.
      Probleme bereitet eher die Darstellung der Geschichte im apokryphen "Makkabäer-Buch".
      In Wahrheit ist es PARTEIISCHE Propaganda/"Legende" im innerjüdischen Streit ums Priestertum.

      Antiochus Ep. war NUR "Parteigänger" einer jüdischen Partei.

      Daher ist Antiochus KEINE historische Erfüllung von Daniel 8.
      Die Antiochus-Theorie ist Teil der pharisäischen Geschichtsfälschung.
      Diese ist aber auch bei Juden umstritten. Schade, dass leider viele christliche Ausleger jene antichristliche Auslegung "für bare Münze nehmen".
      Das Makkabäer-Buch ist KEINE SACHLICHE GESCHICHTE, sondern Aberglaube wie griechische/ katholische Heiligenlegenden.
    • HeimoW schrieb:

      Das trifft aber nicht auf alle zu, es gibt auch Ausleger, die Daniel als historische Figur und göttlichen Propheten aus der Zeit verstehen in die ihn das Buch stellt (also etwa 600 v.Chr.) - und dennoch kommen sie zu dem Schluss dass es um Antiochus Epiphanes ginge.
      Das ist im Hinblick auf die prophetischen Zeiten dann ein noch größerer Unsinn. Denn der Hauptgrund warum man (rationalistisch richtig) die Zeit für den Danielschreiber kurz nach Beginn der Verfolgung durch Epiphanes ansetzte ist, dass anders keine der genauen Zeiträume, die von Daniel angegeben sind (1260 Tage, 1290 Tage, 1335 Tage, 2300 Tage) auch nur ansatzweise irgendwie ins Schema passen.
      Vom Zeitpunkt des ersten Angriffs Epiphanes auf die Juden bis zu seiner Entweihung des Tempels haben wir 3 Jahre….wären dann 1090 Tage. Maximal können wir für die Entweihung weniger als sechs Jahre ansetzen. Also muss man sich etwas dazwischen aussuchen damit man den Daten irgendwie gerecht werden kann...natürlich ohne Anwendung des Jahr Tag-Prinzips.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Interessant wär's trotzdem, im Sinne von „Prüfet alles, aber das Gute behaltet!” (1Thess 5,21)
      Für mich ist das der beste Trick Satans, Christen auf Nebenschauplätze abzulenken.

      Da ist doch bei diesem Buchtitel schon alles gesagt. ?(
      Satan hat vor nichts mehr Angst, als vor Anbetung. Lilo Keller
    • Ganz klar steht fest, dass es in Daniel 9 (ich bitte die Moderatoren meine 5 Beiträge endlich freizugeben zu Daniel 9!) vor allem um den Messias Jesus Christus geht. In Daniel 9 in den Versen 25 und 26 wird das Auftreten Jesu als Messias genau am Palmsonntag prophezeit (wenn man die Berechnung mit dem Befehl Jerusalem wieder aufzubauen aus Nehemia 2 [= 444 v.Chr.] als Grundlage nimmt, so wie es in dem Buch "Die Bibel im Test" aufgezeigt wurde!) und auch dessen Tod im Jahre 33. Bei Daniel 8 ist ein Bezug zu Christus eben nicht so eindeutig!

      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Dan 8,12: „Und ... das Horn warf die Wahrheit zu Boden.”

      Dan 8,12: „Und ... das Horn warf die Wahrheit zu Boden.
      Hier könnte »das Horn« für alle früheren und späteren "Lügen-Reiche" der Geschichte stehen:

      Und »das Horn« als identisch mit allem antigöttlichen »Babylon« angesehen werden, die auch „die Wahrheit zu Boden geworfen haben”!

      Warum warnt uns die Schrift vor Babylon? Deswegen, damit wir kein Teil von Babylon werden und um alle Babylonische Täuschungen zu erkennen!
      Deren („gefallene Babylons”) gab es bereits 5, wobei »das 6.Babylon« in unsere Zeit fällt!

      1. Das erste gefallene Babylon war der Turmbau zu Babel! Und der erste Gewaltherrscher Nimrod!
      2. Das zweite gefallene Babylon war das Babylonische Weltreich, 539 v.Chr. untergegangen, weil eine unheimliche Schrift an der Wand geschrieben hatte: »MENE MENE TEKEL...!« Noch in der selben Nacht als Thronfolger Belsazer die heiligen Tempelgeräte mit babylonischem Wein füllte und sie sich vollgesoffen hatten, haben die Medo-Perser den Euphrat abgesenkt und so einen Tunnel unter dem angeblich uneinnehmbaren Babel gegraben , die Stadt eingenommen, Belsazer ermordet und das voller Größenwahn seiende Babylonien (---> exemplarisch für Babylons Größenwahn sei hier der 7jährige Wahnsinn Nebukadnezars erwähnt!) ist untergegangen, besiegt durch Medo-Persien!
      3. Das dritte gefallene Babylon war das babylonische antichristliche Papsttum, 1798 hatte es durch die Zerstörung des Kirchenstaates und durch die Verhaftung von Papst Pius VI. seine „tödliche Wunde” (Offb.,13,3.12) erhalten! ---> Geheilt erst wieder 1929 durch Mussolini - ausgerechnet!
      4. Das vierte gefallene Babylon war Hitlers pseudoreligiöses "Tausendjährige Reich" , am 8.Mai 1945 nach "nur" 12 Jahren (1933-1945) von den Alliierten erobert, das untergegangen ist, weil sich Hitler am auserwähltem Volke - den Juden - vergangen hatte!
      5. Das fünfte gefallene Babylon war der Kommunismus 1987 untergegangen nach 70jähriger "Babylonischer Gefangenschaft" von 1917 - 1987, ausgerechnet durch den Sohn einer gläubigen Baptistin (Michael Gorbatschow)!
      6. Das sechste Babylon, welches noch nicht gefallen ist, besteht in unserer Zeit! ---> Es ist der antichristliche Kapitalismus, der genauso untergehen wird, wie der Kommunismus! ---> Es ist nur noch »eine Frage der Zeit« bis dem Kapitalismus der Atem ausgeht! Trump in den USA ist der Vorbote für den Untergang des 6.Babylons! PS: Müssen sich die Siebten-Tags Adventisten nicht fragen, ob sie nicht selbst in diesem »6.Babylon« sind? Zumindestens die reichen Kirchen in Deutschland sind babylonisch verseucht, wenn ich da an die Bonzen-Bischofsgehälter von bis zu 11.500 € pro Monat denke! ---> Da ist mir dann doch ein Papst Franziskus zehnmal lieber der gesagt hatte dass „eine reiche Kirche, Jesus nicht im Boot haben” könne!


      -----> entnommen aus: Wer oder Was ist Babylon?
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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    • Lieber Norbert, merkst Du nicht, dass Du historisch ins "Schwimmen" gerätst, weil Du Dan. 8, welches inhaltlich EINE Vision mit Kap. 9 bildet (+ 10-12), nicht, wie Jesus selbst in Matth. 24, mit dem "kleinen Horn" als ROM identifizierst?
      Ist für Dich die Auslegung Jesu Christi zu Dan. 8 nicht "bindend".
      Für William Miller, A. Bengel u. a. war sie "Basis".
      Deshalb geht jede "richtige" Berechnung sowohl für Dan. 8 u. ff. von Esra 7 (457) als Beginn aus.

      Ich habe inzwischen entdeckt, dass die Tempelweihe/Chanukkiah sich nicht auf die Zeit Judas Makkabäus bezieht sondern auf die Rückkehr aus Babylon/Wiederaufbau und die Propheten Haggai bis Maleachi.
      Die jüdischen "Fabeln" zu Daniel sind historisch und christologisch "daneben".
    • 2020/Q1/10 | Daniel | Vom Schuldbekenntnis zum Zuspruch und Trost: Daniel 9 = Prophezeiung auf den Messias! Der Höhepunkt des Danielbuches!

      10. Studienanleitung - Woche vom 1. bis 7. März 2020

      Wir lesen:

      1. Den Bibeltext aus Daniel, Kapitel 9
      2. Das Studienheft zur Bibel, Seiten 76 - 83 (abgekürzt: SH)
      3. Die Studienanleitung mit Lehrerteil, Seiten 115 - 125 und 206 - 208 (abgekürzt: SA-L)


      1. Der Bibeltext aus Daniel 9 (in Auszügen!):

      Daniels Gebet für sein Volk

      1 Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes Ahasveros’, von medischer Abstammung, der zum König über das Reich der Chaldäer gemacht worden war,
      2 im ersten Jahr seiner Regierung achtete ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, von der das Wort des HERRN an den Propheten Jeremia ergangen war, dass die Verwüstung Jerusalems in 70 Jahren vollendet sein sollte.[1]
      3 Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen, mit Fasten im Sacktuch und in der Asche.
      4 Ich betete aber zu dem HERRN, meinem Gott, und ich bekannte und sprach: Ach, Herr, du großer und furchtgebietender Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren!
      5 Wir haben gesündigt und haben unrecht getan und gesetzlos gehandelt; wir haben uns aufgelehnt und sind von deinen Geboten und deinen Rechtsordnungen abgewichen!
      6 Wir haben auch nicht auf deine Knechte, die Propheten, gehört, die in deinem Namen zu unseren Königen, unseren Fürsten und unseren Vätern und zu dem ganzen Volk des Landes geredet haben.
      7 Du, Herr, bist im Recht, uns aber treibt es heute die Schamröte ins Gesicht, wie es jetzt zutage liegt, den Männern von Juda und den Bürgern von Jerusalem und dem ganzen Israel, seien sie nah oder fern in allen Ländern, wohin du sie vertrieben hast wegen ihrer Untreue, die sie gegen dich verübt haben ....
      12 Und so hat er seine Worte ausgeführt, die er gegen uns und unsere Herrscher, die über uns regierten, ausgesprochen hat, dass er großes Unheil über uns bringen wolle ... und wie es nun wirklich an Jerusalem geschehen ist.
      13 Genauso, wie es im Gesetz Moses geschrieben steht, ist all dies Unheil über uns gekommen; wir aber suchten das Angesicht des HERRN nicht dadurch zu besänftigen, dass wir uns von unseren Sünden abgewandt und auf deine Wahrheit geachtet hätten.
      ...
      16 O Herr, lass doch um all deiner Gerechtigkeit willen deinen Zorn und Grimm sich abwenden von deiner Stadt Jerusalem, von deinem heiligen Berg! ...
      17 So höre nun, unser Gott, auf das Gebet deines Knechtes und auf sein Flehen und lass dein Angesicht leuchten über dein verwüstetes Heiligtum, um des Herrn willen!
      18 Neige dein Ohr, mein Gott, und höre; tue deine Augen auf und sieh unsere Verwüstung und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist! Denn nicht um unserer eigenen Gerechtigkeit willen bringen wir unsere Bitten vor dich, sondern um deiner großen Barmherzigkeit willen!
      ...
      Die Antwort Gottes: Die Ankündigung des Messias und die 70 Jahrwochen

      20 Während ich ...
      21 noch redete und betete, rührte mich der Mann Gabriel an, den ich anfangs im Gesicht gesehen hatte, als ich völlig erschöpft war

      22 Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lehren!
      ...
      24 Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.

      25 So wisse und verstehe: Vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten[2], dem Fürsten, vergehen 7 Wochen und 62 Wochen;
      Straßen und Gräben werden wieder gebaut, und zwar in bedrängter Zeit.

      26 Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, und ihm wird nichts zuteilwerden;
      die Stadt aber samt dem Heiligtum wird das Volk des zukünftigen Fürsten zerstören, und sie geht unter in der überströmenden Flut;
      und bis ans Ende wird es Krieg geben, fest beschlossene Verwüstungen.

      27 Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang;
      und in der Mitte der Woche wird er Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen,
      und neben dem Flügel werden Gräuel der Verwüstung aufgestellt,
      und zwar bis die fest beschlossene Vernichtung sich über den Verwüster ergießt.

      Bibeltext der Schlachter Übersetzung Copyright © Genfer Bibelgesellschaft, CH-1204 Genf,

      -----------------------------------------------


      [1]: vgl. Jer 25,11-14; 29,10.
      [2]: od. Messias (gr. Christus, hebr. maschiach).
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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    • Anmerkung zur "Schlachter-Bibel"
      Dan.9:26. Nicht "der zukünftige Fürst" (Verwechslung mit Jesus möglich) sondern "der Fürst eines Volkes (fremden), der kommt" (die Römer/Titus zerstörten Jerusalem).
      Hingegen ist Vers 27. genauer als in anderen Übers. der Messias-Fürst wird "einen festen Bund schließen", noch besser wäre "Bund festmachen/bekräftigen"...
    • Prophetische Tabelle zu Daniel 9,27 - Tabelle 2/2

      freudenboten schrieb:

      Anmerkung zur "Schlachter-Bibel"
      Dan.9:26. Nicht "der zukünftige Fürst" (Verwechslung mit Jesus möglich) sondern "der Fürst eines Volkes (fremden), der kommt" (die Römer/Titus zerstörten Jerusalem).
      Hingegen ist Vers 27. genauer als in anderen Übers. der Messias-Fürst wird "einen festen Bund schließen", noch besser wäre "Bund festmachen/bekräftigen"...
      Zustimmung zu Dan.9,26/Die Hoffnung für Alle-Bibelübersetzung ist hier klarer: „Dann zerstört das Heer eines fremden Machthabers die Stadt und den Tempel wie eine reißende Flut”
      Bei Dan.9,27 kann - nach dispensat. Auffassung - auch mit »er« der letzte Antichrist der Geschichte gemeint sein, der mit Israel einen Bund schließt, der den Opferdienst in einem neu erbauten Tempel zulässt und nach 3½ Jahren diesen bricht. siehe Tabelle 2: (Tabelle 1 folgt in einem späteren Beitrag!)

      Prophetische Tabellen zu Daniel 9,24-27 - Tabelle 2/2

      In dem Buch "SERENDIPITY BIBEL - LEBENDIGE KLEINGRUPPEN" von
      Siegbert Riecker : DER VERHEISSENE RETTER - Jesus durch das Alte Testament kennen lernen, © 2012 BRUNNEN Verlag Gießen,
      2. Auflage 2015, 60 Seiten, stehen auf Seite 54/55 interessante Tabellen zu Die siebzig Jahrwochen aus Daniel 9,24-27:


      7 JahreAbscheuliche Götzenstatue im Tempel
      „... Bund aufzwingen. der sieben Jahre lang gelten wird. Nach der Hälfte dieser Zeit verbietet er den Opferdienst am Tempel und stellt dort eine abscheuliche Götzenstatue auf” (Dan.9,27).
      171-164 v.Chr.1. Zeit der Makkabäer
      171 v.Chr.: Der Priester Onias III. wird getötet (2.Makk.4,30-48).
      167 v.Chr.: Antiochos IV. entweiht den Tempel (1.Makk.1,57).
      164 v.Chr.: Judas Makkabäus weiht den Tempel (1.Makk.4,36-62).
      66-73 n.Chr.2. Römisch-jüdischer Krieg
      70 n.Chr.: Titus zerstört den Tempel.
      „Wenn ihr diese Götzenstatue *** im Tempel stehen seht...” (Mt.24,15-22,).
      ?3. Zeit des „Tieres” (sog. „Antichrist”)
      „er wird sich in den Tempel Gottes setzen und sich selbst als Gott verehren lassen” (2.Thess.2,3f; Offb.13,5).



      Daniel 9,27. Es sind drei Zeitpunkte nach der Rückkehr aus dem Exil bekannt, zu denen der Tempeldienst unterbrochen wird.


      *** Die Römer haben ihren Adler in den Tempel gehängt, eine „Gotzenstatue” anderer Art! Auch die „Heiligtümer” des 'Falschen Propheten' Mohammed, die heute dort stehen, wo einst der jüdische Tempel stand, der um 687 erbaute Felsendom und die 706 grundsteingelegte Al-Akscha-Moschee können als „,Gräuelbilder der Verwüstung” und als „Götzenstatuen” angesehen/betrachtet werden!
      ----> siehe dazu auch: Die Dreieinigkeit Gottes. Folgende Bibelstellen gehören in diesem Zusammenhang zitiert:
      • Dan 9,27 Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Gräuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über den Verwüster ergießen wird.
      • Dan 11,31 Und seine Heere werden kommen und Heiligtum und Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen und das Gräuelbild der Verwüstung aufstellen.
      • Dan 12,11 Und von der Zeit an, da das tägliche Opfer abgeschafft und das Gräuelbild der Verwüstung aufgestellt wird, sind 1290 Tage.
      • 1Mak 1,54 Im 145. Jahr, am fünfzehnten Tage des Monats Kislew, ließ König Antiochus das Gräuelbild der Verwüstung auf den Altar Gottes setzen und in allen Städten Judäas Altäre für Götzen errichten,
      • 1Mak 6,7 und sie hätten das Gräuelbild der Verwüstung, das er auf den Altar in Jerusalem gesetzt hatte, zerstört und das Heiligtum wieder mit hohen Mauern umgeben wie früher, dazu auch seine Stadt Bet-Zur befestigt.


      Jesus selbst spricht in seiner Endzeitrede selbst von einem »Gräuel der Verwüstung« und zitiert dabei auch Daniel 9,27!
      Matthäus 24,15 Wenn ihr nun sehen werdet den Gräuel der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) – wer das liest, der merke auf!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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    • 2020/Q1/10 | Daniel | Vom Schuldbekenntnis zum Zuspruch und Trost: Daniel 9 = Prophezeiung auf den Messias! Der Höhepunkt des Danielbuches! - Teil 2

      2. Die wichtigsten Gedanken aus dem Studienheft (SH) zu Daniel 9 (Seiten 76 - 83)


      Das Gesicht von den 70 Jahrwochen ... gehört zu den am schwersten verständlichen Abschnitten des Danielbuches. Bis heute gibt es keine Einigkeit unter den Auslegern, wie es zu verstehen ist ... Ähnlich kontrovers sind die Meinungen bezüglich der Frage, ob und wie weit die Verse 24 - 27 als Prophetie oder als Geschichtsrückblick zu beurteilen sind. Andererseits enthalten diese wenigen Verse unzweifelhaft einen Abriss wichtiger Epochen der Heilsgeschichte. Dabei wird erstmals in der Prophetie nach Jahrwochen gegliedert ... (SH, S.76)

      Zwischen Daniel 8 und 9 gibt es eine auffällige Verbindung. Daniel 8, 26 - 27 erwähnt, dass das „Gesicht” von den 2300 Abenden und Morgen Daniel sehr beunruhigt hatte. ...

      Um 538/537 v.Chr. verfolgt nun Daniel mit großem Interesse den Machtwechsel in Babylon und forscht nach, wann die 70 Jahre aus Jeremia 25, 11 ff. erfüllt sind und sein Volk wieder in die Heimat zurückkehren kann..., weil die 70 Jahre (Anm. von mir: 609 - 539 v.Chr.) inzwischen vergangen sind, die Rückkehr des Volkes aber immer noch ausbleibt. ... Wird Jahwe sein Volk wieder annehmen? Was wird die Zukunft für Israel bringen? Was wird das Ziel der Geschichte sein? (SH, S. 77)

      In seiner Bitte um die Wiederherstellung ... Israels und Jerusalems appelliert Daniel nun an Gottes Gerechtigkeit (V. 16) und Barmherzigkeit (V. 18). Die „Gerechtigkeiten” Gottes (so wörtlich) sind seine Taten, mit denen er „seine Bundestreue Israel gegenüber immer wieder gezeigt und gewährt hat, trotz allen Versagens Israels ... In diesem Sinne ist Gerechtigkeit in ihrer Auswirkung gleichbedeutend mit Barmherzigkeit” (Stuttgarter Erklärungsbibel 1065) - SH, S.79

      Was soll nach den 70 (Jahr-)Wochen geschehen?

      Die Weissagung hat den zukünftigen Gesalbten im Blick, der die Gemeinschaft zwischen Gott und Menschen wiederherstellen wird. Bis dahin sind 70 (Jahr-)Wochen bestimmt, wörtlich abgeschnitten. Diese Zeitspanne ist Teil der größeren Zeitkette der 2.300 Jahre (Anm. von mir: das ist theologisch umstritten!) und teilt mit ihr den Ausgangspunkt: den Erlass des Befehls zum Wiederaufbau Jerusalems.

      Die Prophezeiung aus Daniel 8 und 9
      ------- 457 v.Chr. ------------------------- 408 v.Chr. -------------------------------- 27 n.Chr. --- + 3½ -- 31 n.Chr. --- + 3½ --- 34 n.Chr. ---------------------- 1844 n.Chr.

      -------------------- 7 Wochen = 49 Jahre --------- 62 Wochen = 434 Jahre --------------------- 1 Woche = 7 Jahre -------------------------- 1810 Jahre ------
      --- 1. Erlass des ----------------- Wiederaufbau Jerusalems ----------- Taufe Jesu ---------------- ----------------- Stephanus gesteinigt
      ----- Artaxerxes ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Heidenmission

      Am Ende der 70 Jahrwochen wird...

      • dem Frevel ein Ende gemacht: andere Übersetzungen sagen Auflehnung (GNB, HFA), Übertretung (SLT), Unrecht (NLB, Zürcher), Aufruhr (NEÜ) - Gott löst das Problem der Sünde;
      • die Sünde versiegelt: Jesus hat der Sünde ihre Wirkmacht entzogen und sie „hinter Schloss und Riegel gebracht” (NLB);
      • die Schuld gesühnt: Jesu Opfer bringt die endgültige Sühne und eine ewige Erlösung (Heb.9,12.24 - 26);
      • ewige Gerechtigkeit gebracht: Gott erweist seine Gerechtigkeit, indem er uns durch Jesus die Schuld vergibt (Röm.3,25);
      • Gesicht und Weissagung besiegelt: die Vision wird bestätigt werden. Was immer Gott an Zusagen gemacht hat - in Jesus Christus „finden sie alle ihre Erfüllung” (2.Kor.1,20a NGÜ);
      • das Allerheiligste gesalbt: dies kann sich auf das Heiligtum oder den Messias beziehen, der mit dem Geist (Jes.61,1; Apg.10, 38) für seinen Sühnetod (Mk.14,8) als Knecht Gottes (Apg.4, 27) gesalbt und in sein priesterliches Amt eingesetzt wird. (SH. S. 81)
      Daniel 7 beschreibt Jesus Christus als König. In Daniel 8 ist er Priester. Daniel 9 stellt ihn als Opfer für die Sünde dar.

      Zusammenfassung: Daniel möchte verstehen, wann sein Volk aus dem Exil heimkehren wird. Gott zeigt ihm das Schicksal seines Volkes in der größeren Dimension der Erlösung durch Christus. (SH, S.82)
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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    • Norbert Chmelar schrieb:

      Daniel möchte verstehen, wann sein Volk aus dem Exil heimkehren wird. Gott zeigt ihm das Schicksal seines Volkes in der größeren Dimension der Erlösung durch Christus. (SH, S.82)
      Wir habe uns haupsächlich mit Daniels Glauben und seinem Gebet beschäftigt.
      Wann haben wir in Sack und Asche gefastet und so lange gebetet das wir dabei entkräftet eingeschlafen sind?
      Wie spricht er Gott an. Was sagt er über Gott. Für wen hällt er sich und für wen betet er. Würden wir so mit Gott beten?
      Welche Antwort gibt er zuerst Daniel...Du viel geliebter! Eigentlich konnte Daniel mit den ganzen Zahlen nichts anfangen.
      Aber Gott hat es IHM für uns gegeben!
      Letztendlich geht es nur um die Treue und das Vertrauen zu Gott. Er macht sein Ding ohne uns eigendlich dafür zu gebrauchen. Aber es ist gut zu wissen das er uns gebraucht und segnet für andere!!!
    • 2020/Q1/10 | Daniel | Vom Bekenntnis zum Trost: Daniel 9 = Prophezeiung auf den Messias! - Teil 3/3

      3. Die Studienanleitung mit Lehrerteil, Seiten 115 - 125 und 206 - 208 (abgekürzt: SA-L)

      Da Daniel der Schriftrolle von Jeremia entnommen hatte, dass seine Zeit der Gefangenschaft 70 Jahre dauern würde (siehe Jeremia 25,11-12; 29,10), versteht er die Bedeutung des historischen Moments, in dem er lebt.
      Halten wir uns vor Augen, dass Daniel dieses Gebet 539 v. Chr. spricht, in dem Jahr, in dem das persische Reich Babylon ersetzt. Somit waren fast 70 Jahre vergangen, seit Nebukadnezar Jerusalemer erobert und den Tempel zerstört hat. Deshalb würde Gottes Volk laut der Prophezeiung Jeremias bald in sein Heimatland zurückkehren. Daniel wusste im Vertrauen auf Gottes Wort, dass bald ... die Juden in ihre Heimat zurückkehren werden. (SA-L, S.116)


      Auf S. 122 wird über das Allerheiligste folgendes gesagt: 6. „Und das Allerheiligste salben”: Das Allerheiligste, das hier erwähnt wird, ist keine Person, sondern ein Ort. Daher bezieht sich die Aussage auf die Einsetzung des himmlischen Heiligtums, als Christus dort als unser Hohepriester geweiht wurde (Hbr.8,1). Im Lehrerteil wird dazu auf Seite 208 weiter ausgeführt: „... ein weiteres wichtiges Ereignis, das sich in der siebten Woche ereignen würde, [war] die Salbung des „Allerheiligsten” (qodesh qodashim), was sich auf die Einweihung des Heiligtums bezieht, als Christus im Jahre 31 in den Himmel auffuhr und seinen Dienst der Fürbitte dort aufnahm. Dieses Heiligtum muss das himmlische sein, denn der Jerusalemer Tempel hatte im Jahre 31 n. Chr. seine rettende Bedeutung verloren, als der Tod Jesu das Opfersystem unwirksam machte.”

      Der prophetische Kalender
      Am Ende der Vision von den 2300 Abenden und Morgen ist der Prophet erstaunt, weil er sie nicht verstehen kann (Dan.8,27).10 Jahre später kommt Gabriel, um Daniel zu helfen, die Vision zu „verstehen” (Daniel 9, 23). ...
      Laut des Jahr - Tag - Prinzips und des vorhergesagten Verlaufs der Ereignisse müssen die 70 Wochen als 490 Jahre verstanden werden. Und der Ausgangspunkt dieser Zeitspanne ist der Befehl, Jerusalem wiederherzustellen und wiederaufzubauen (Daniel 9, 25). Dieser Befehl ist von König Artaxerxes im Jahr 457 v. Chr. gegeben worden. ...

      Laut des Bibeltextes sind die 70 Wochen „bestimmt” oder „abgeschnitten” (King James Version). Dies deutet darauf hin, dass die Zeitspanne der 490 Jahre von einer längeren Zeitspanne - d.h. von den 2300 Jahren, die in der Vision in Kapitel 8 benannt wurden - abgeschnitten worden ist. Daraus ergibt sich, dass die 2300 Jahre und die 490 Jahre denselben Anfangspunkt haben müssen, nämlich 457 v. Chr.

      Die Prophezeiung der 70 Wochen ist in drei Abschnitte aufgeteilt: 7 Wochen, 62 Wochen und die 70. Woche. (----> siehe hierzu meinen nächsten Beitrag! - Prophetische Tabelle 1)

      Die 7 Wochen (49 Jahre) beziehen sich sehr wahrscheinlich auf die Zeit, in der Jerusalem wiederaufgebaut wird. Auf diese 7 Wochen folgen 62 Wochen (434 Jahre), die zu „einem Gesalbten, einem Fürsten” (Daniel 9,25 EB) hinführen. 483 Jahre nach dem Dekret von Artaxerxes, d.h. im Jahr 27 n. Chr. ist der Messias getauft vom Heiligen Geist für seinen messianischen Dienst gesalbt worden.

      Während der 70. Woche werden andere entscheidende Ereignisse stattfinden: 1. „Ein Gesalbter [wird] ausgerottet werden” (Daniel 9, 26), was sich auf den Tod Christi bezieht. 2. Der Messias wird „stark machen ... einen Bund für die Vielen, eine Woche lang” (Daniel 9, 27 EB). Dies ist der besondere Auftrag von Jesus und den Aposteln am jüdischen Volk. Er wird während der letzten „Woche” von 27 bis 34 n. Chr. ausgeführt. 3. „Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen.” (Daniel ,9,27). Dreieinhalb Jahre nach seiner Taufe (d.h. in der Mitte der Woche) beendet Jesus das Opfersystem - in dem Sinn, dass es keine prophetische Bedeutung mehr hat -, indem er sich selbst als letztes und vollkommenes Opfer des Neuen Bundes darbringt und somit die Notwendigkeit weiterer Tieropfer abschafft.
      Die letzte Woche der 70 - Wochen - Prophezeiung endet 34 n. Chr., als Stephanus als Märtyrer stirbt und die Evangeliums-Botschaft beginnt, nicht nur die Juden, sondern auch die Heiden zu erreichen. (SA-L, S. 124)
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!