2020/Q1/09 | Daniel | Von der Verunreinigung zur Reinigung

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    • Das Gericht VOR der Wiederkunft als "Rechtfertigung" (Dan. 8:14.) ?

      freudenboten schrieb:

      Das Gericht VOR der Wiederkunft (Dan 7:9.) ist nicht der "Entsühnungstag".
      Das Gericht VOR der Wiederkunft ist keine "End-Reinigung" sondern "Rechtfertigung" (Dan. 8:14.) der verstorbenen Gläubigen (Offb. 6:9.-11./14:13. sowie des Heiligen Bundes ( NICHT: "Heiligtums") Offb. 10/11:11.12./14:6.-12.

      Darum bedeutet Dann. 8:14. NICHT Entsühnungstag sondern "Yom Teruah"/Alarmtag (Lev. 23:23./Offb. 11:15.)
      Daniel 7,9 („Da sah ich: Throne wurden aufgestellt, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder loderndes Feuer.” ) ----> weil dieser Vers nach den 4 Tieren (Dan.7,3-7) und nach dem "kleinen Horn" (Dan.7,8) erwähnt wird und Vers 9 im Zusammenhang mit Dan. 7,26 („26 Danach [Anm.: nach den 3½ Zeiten (538-1798) aus Dan.7,25!] wird das Gericht gehalten werden”) gesehen wird, sagten die STA, dass dieses Gericht VOR der Wiederkunft, aber nach 1798 stattfinden werde; und so kam man zu der Meinung, dass dieses »Vorwiederkunftsgericht« 1843/1844 - 45 Jahre (Dan.12,11f.) nach 1798 begonnen habe. Dann wurde dieses "Gericht" - mit welcher Berechtigung eigentlich? - mit Daniel 8,14 („Er sprach zu mir: Bis zu 2.300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden!” - Schlachter 2000) verbunden.
      Das "dann" aus Dan.8,14 wurde angesetzt mit dem Ende der prophetischen "2.300 Abende und Morgen", die als 2.300 prophet. Tage und somit - gem. 4.Mose 14,34/Hesekiel 4,6 - als 2.300 Jahre gesehen wurden und 1844 geendet hätten.
      Offb. 6,9-11 („9 Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen. 10 Und sie schrien mit großer Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? 11 Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie.”) sei genau dieses »himmlische Rechtfertigungsgericht«! Warum überhaupt? Soll hier diese „eine kleine Zeit” jene seit 1844 sein? Wobei diese aber nicht klein/kurz ist, sondern schon sehr lange ist; sie dauert also schon mehr als 175 Jahre!!!
      Viel eher passte hier diese kurze Endzeit auf die Jahre, die 1948/1967 für Israel begonnen haben.
      Offb. 14,13 („Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihren Mühen; denn ihre Werke folgen ihnen nach.”) betreffe auch dieses "Gericht". (???) Soll mit dem „von nun an” auch die Zeitspanne seit 1844 gemeint sein?
      In Offb.10 und Offb.11,11f. („11 Und nach drei Tagen und einem halben fuhr in sie der Geist des Lebens von Gott, und sie stellten sich auf ihre Füße; und eine große Furcht fiel auf die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine große Stimme vom Himmel zu ihnen sagen: Steigt herauf! Und sie stiegen auf in den Himmel in einer Wolke, und es sahen sie ihre Feinde.”) kann ich nichts von einem "Heiligen Bund" lesen!
      Bei Offb.14,6-12 („6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. 7 Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! .... 12 Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!”) könnte in Vers 6 („ein ewiges Evangelium”) und Vers 12 („die Gebote Gottes halten"/ „den Glauben an Jesus”) ein "Heiliger Bund" gesehen werden. Offb. 14,7 („die Stunde seines Gerichts ist gekommen!”) haben die STA als den Beginn des himmlischen Untersuchungsgerichts ab 1844 gesehen.
      Einen Zusammenhang zwischen Dan.8,14 und Lev.23,23f. („23 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 24 Sage zu den Israeliten: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr Ruhetag halten mit Posaunenblasen zum Gedächtnis, eine heilige Versammlung.” ) kann ich nicht sehen!
      Und Offb.11,15 („Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Nun gehört die Herrschaft über die Welt unserm Herrn und seinem Christus, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.”) beschreibt die 7. Posaune = letzte Posaune der Wiederkunft Jesu.
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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    • 2020/Q1/09 | Daniel | Von der Verwüstung zur Wiederherstellung - Das Heiligtum wird verwüstet von Antiochos Epiphanes!

      2020/Q1/09 | Daniel | Von der Verwüstung zur Wiederherstellung -
      Das Heiligtum wird verwüstet von Antiochos Epiphanes!


      Vor 2 Minuten
      Neu

      [/quote]... die deutsche Ausgabe " Daniel - Studienheft zur Bibel " (1) und die " Studienanleitung Standardausgabe mit Lehrerteil " (2)


      Auf Seite 71: hier wird es sich um einen „Zahlendreher” gehandelt haben: ... Herrscher Antiochus IV. Epiphanes, der 176 v.Chr. die Anbetung Jahwes verbot, den Tempel in einen Zeustempel umwidmete und damit den einen jüdischen Aufstand auslöste. ... Das Datum 176 v.Chr. ist falsch! Das richtige Jahr war 167 v.Chr., denn Antiochus IV. Epiphanes regierte 12 Jahre von 175 - 163 v.Chr. Die Makkabäer-Aufstände, von denen uns in der Bibel die beiden Makkabäer - Bücher berichten, waren 167 bis 164 vor Christus. ----> siehe auch hier: Antiochus IV Epiphanes - www.bibelstudium.de ----> der Artikel bietet sich an für den 29.2.2020 zur Lektion 9 vorbereitend gelesen zu werden!
      [/quote]

      In Bezug zum Bibeltext Daniel 8,9.11.12 - „9 Und aus einem von ihnen wuchs ein kleines Horn; das wurde sehr groß nach Süden, nach Osten und nach dem herrlichen Land hin. ...

      11 Ja, es wuchs bis zum Fürsten des Heeres und nahm ihm das tägliche Opfer weg und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums.
      12 Und es wurde ein frevelhaftes Opfer an die Stelle des täglichen Opfers eingesetzt, und das Horn warf die Wahrheit zu Boden. Und was es tat, gelang ihm.”

      In der Bibelgesprächsrunde am kommenden Sabbat, 29. Februar 2020 sollte diese Auslegung in Bezug auf den Seleukiden-König Antiochus IV. Epiphanes unbedingt auch angesprochen werden.

      Vers 9: Antiochus Epiphanes (AE) war nur ein geringerer König als »das große Horn« (Dan.8,8) der Grieche und Makedone Alexander der Große („kleines Horn”). Als Nordkönig im seleukidischen Syrien (nördlich von Israel) konnte er große Gewinne im Süden (Israel = herrliche Land) verzeichnen und hat mehrmals das ptolemäische Ägypten angegriffen; und auch im Osten - in Mesopotamien- erzielte der Gebietsgewinne ----> somit wurde das kleine Horn „sehr groß”!

      Vers 11: Am 6.12.167 v.Chr. nahm AE „das tägliche Opfer weg”, weil er einen Zeusaltar in das jüdische Heiligtum stellen ließ und durch die Schlachtung und Opferung eines Schweines (= unreinen Tieres) am 16.12.167 v.Chr. auf diesem Zeusaltar wurde „die Wohnung von Gottes Heiligtum verwüstet”!
      Vers 12: Durch dieses „frevelhafte Opfer” anstatt der täglichen jüdischen Abend - und Morgenopfer *** hat AE „die Wahrheit zu Boden geworfen”
      ---------------------------------------------
      *** Diese Abend - und Morgenopfer haben bei den »2.300 Abenden und Morgen« von Daniel 8,14 die Elberfelder Bibel zu der folgenden Anmerkung** veranlasst: w. 2 300 Abend-Morgen. - Diese Angabe bezieht sich auf das ständige Opfer, das abends und morgens dargebracht wurde. Somit sind wohl 1 150 Tage gemeint. [Anm. von mir: diese 1.150 Tage dauerten vom 6.12.167 bis zum 31.1.163 v.Chr. und brachten innerhalb dieser Frist am 8.12.164 v.Chr. auch die Wiederweihe des Tempels durch die Makkabäer - jüdische Freiheitskämpfer - die erfolgreich gegen den Usurpator AE gekämpft hatten.

      PS: in dem obigen Internet-Artikel wird aber auch ausdrücklich darauf hingewiesen daß wegen der Verse Daniel 8,17 + 19 +26 diese Prophetie zusätzlich auch für die spätere Endzeit gelten werde „denn es betrifft eine ferne Zukunft.” (Dan.8,26 - Gute Nachricht Bibel [GNB]) Dies wird durch die GNB auch in der folgenden Anmerkung unterstrichen: Für Daniel liegen die Ereignisse der Makkabäerzeit in ferner Zukunft. Mt 24,15 zeigt, dass seine Prophetie auch darüber hinaus Gültigkeit behielt.

      ** Auch die Hoffnung für Alle - Bibelübersetzung merkt in einer Anmerkung an: Wörtlich: 2300 Abend-Morgen. – Es ist möglich, dass diese Angabe sich auf die täglichen Opfer bezieht, die morgens und abends dargebracht wurden. Dann könnte man auch übersetzen: nach 1150 Tagen. Ebenso in Vers 26.

      Die Neue Evangelistische Übersetzung sieht das in einer Anmerkung ebenso: Das sind 1150 Tage, die gut in den Zeitraum zwischen der Entweihung des Tempels durch Antiochus Epiphanes IV. am 6. Dezember 167 v.Chr. und seiner Wiedereinweihung am 4. Dezember 164 v.Chr. passen. Streng genommen laufen die Tage erst am 31. Januar 163 v.Chr. aus, was aber genau der Voraussage entspricht.

      ------> hier eine weitere Auslegungsreihe zum Daniel-Buch: Der Prophet Daniel (39) – Kapitel 8,3-14 - www.bibelstudium.de
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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    • Viel Text, aber der hebräische Grundtext des Daniel spricht nicht vom "täglichen Opfer".
      Die Epiphanus/Makkabäus-Geschichte ist nicht die Erfüllung Daniels, auch wenn die Pharisäer/Rabbinen es so KONSTRUIEREN.

      Daniel bezieht sich auf die Geschichte Jesu Christi, siehe Matth. 24: "Wenn ihr NUN sehen werdet..." Damit sind die JÜNGER JESU GEMEINT, nicht die Makkabi-Jünger.
      Das "kleine Horn" in Dan. 8 sind die Römer AUS WESTEN. Das "Herrliche" ist MITTERNACHT/Norden.

      Es gilt AUSSCHLIEẞLICH für die nachchristliche Zeit: 457 vor Null bis 1843/44.

      Die "Sünde gegen den heiligen Geist" (Jesus) ist NICHT dasselbe wie "Verlassen des Heiligen Bundes/Gräuel" in Daniel.

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    • Ergänzungen zum Bibelgespräch schrieb:



      Das (kleine) Horn zerrüttet die Herzen der Menschen, deren „tägliche Opfer“ ihre Gebete sind, ihre innere Hinwendung zu Gott.

      Das (kleine) Horn repräsentiert das aus dem griechischen, philosophischen Denken abgeleitete selbst-bezügliche Denken und Verstehen des Menschen und der Welt.

      Das Ende der 2300 Abende und Morgen ist das Ende der Weltgeschichte, wie es in Dan 2 mit dem herabfallenden Stein beschrieben wird.
      Es gibt in der liberalen Welt der Adventisten wohl keinen Unsinn mehr vor dem man Halt macht um die Fundamente des adventistischen Glaubens einzureißen um das Augenmerk von den Kennzeichen der STA oder auch vom Antichristen und Menschen der Sünde wegzubekommen weil um jeden Preis die Wahrheit den ökumenischen Brüdern geopfert werden soll den man offensichtlich mehr verpflichtet ist als Gott selbst.
      Es kann einem nur noch schlecht werden.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      *** Diese Abend - und Morgenopfer haben bei den »2.300 Abenden und Morgen« von Daniel 8,14 die Elberfelder Bibel zu der folgenden Anmerkung** veranlasst: w. 2 300 Abend-Morgen. - Diese Angabe bezieht sich auf das ständige Opfer, das abends und morgens dargebracht wurde.
      In Daniel 8 geht es um 2 Mächte die mit anderen Mitteln gegeneinander gekämft haben als vorher die 4 Mächte die mit Waffengewalt geherrscht haben.

      Die ersten beiden konnten ihr Wissen nur auf Tontäfelchen verbreitern.

      Griechenland und Rom haben mit der grichischen Sprache auch das Fundament für die Philosophie aber auch für das Wort Gottes geöffnet.
      Beides haben sich parallel ausgebreitet. Das Gute und das Böse gehen leider einen gemeinsamen Weg.

      Genau das hinterfragen ist aber letztendlich der Weg Satans. (Sollte Gott gesagt haben)
      Das Wort Gottes wurde durch Zusatzerklärungen, Dogmen, Machtausübung und entsprechenden Erklärungen in Frage gestellt und ausgehebelt. Viel heidnisches und philosophisches Gedankengut ist in die Kirchen hineingeflossen.
      Dieses hat nur den einen Grund, sich zu spalten und sich über die anderen zu stellen.

      Um 1800 waren die Vorraussetzungen gegeben dem Worte Gottes freien Zugang zu verschaffen! Bis dahin wurde das Bibellesen für Laien sogar in Protestantischen Kirchen verboten.
      Mit welchen Lügen , Ausgrenzungen und Erpressungen bis heute gearbeitet wird, erleben wir hier und in der ganzen Welt.
      Am Erkennungsmerkmal Jesus kann ich meine Schwester und Bruder erkennen.
      Nur das absolute Vertrauen und die Liebe zu Jesus,dem HL Geist und meiner Gemeinde, werden uns bewahren, den Lügnern oder Besserwissern dieser Welt zu folgen....
      Wer glaubt das die Mitgliedschaft in der richtigen Kirche,oder die richtige Lehre ihn rettet, hat nichts aus der Geschichte gelernt.

    • Bogi111 schrieb:

      Um 1800 waren die Vorraussetzungen gegeben dem Worte Gottes freien Zugang zu verschaffen! Bis dahin wurde das Bibellesen für Laien sogar in Protestantischen Kirchen verboten. (??????????????)

      Das wäre mir vollkommen neu!

      Ich bitte hierzu um konkrete Nachweise, da das reformatorisch-protestantische Prinzip des »Sola Scriptura!« = »Allein die Heilige Schrift!« und damit das Bibellesen für alle Protestantische Kirchen/ Richtungen - so weit mir bekannt - wegweisend und verpflichtend war!
      Gerade die protestantische Erneuerungs - und Reformationsbewegung des Pietismus forderte die Gläubigen zum intensiven und regelmäßigen Lesen der Bibel auf! Und auch eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus (!) war eine der Hauptforderungen des Pietismus!
      ----> Gerade auch um 1800 hatte der Pietismus seine größte Durchschlagskraft!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Das ist der Irrtum der Vulgata/King-James-Bibel und der frühen Adventisten, dass das "Beständige" Opferdienst bedeute.

      Im Danielbuch geht es aber beim "Tamid" um den "Heiligen Bund"/die "Wahrheit". Dan. 7:25. Torah 8:11/9:27./11:28.ff.

      Es geht beim "Weg der Gläubigen zur Gottesstadt" WENIGER um Widerstand gegen die "Meinungen ökumenischer Christen" sondern um die "rettende Wahrheit" --- ohne "Seitenblicke".

      Es ist irreführend, aus letzterem ein geistliches "Hobby" zu machen. Der Herr kommt zu einer Stunde, "da ihr es nicht meinet."
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Das wäre mir vollkommen neu!
      Lieber Norbert,das war mir bis letzten Freitag auch neu!
      Habe die Bibelausstellung in der Marktkirche besucht und folgenden Bericht gefunden.
      Auszug:

      Brachte die Reformation die Bibel unters Volk?
      ...man muß bedenken,dass es selbst in den protestantischen Gebieten bis ins 19.Jh. verboten war, dass
      sich Laien ohne Gegenwart eines Pfarrers zum Bibelstudium versammelten (sog.Konvertikelverbote)
      In der Schweiz wurde auf Bundesebene erst 1874 die Vers.-Glaubens u.Gewissensfreiheit garantiert!
      Die Wanderbibelausstellung
      Bibliorama
      Marktkirche Neuwied - Marktkirche Neuwied
      Es war damals nicht alles so einfach wie wir es gern glauben möchten...
      „Wiedergeburt“ im Jahr 1674
    • freudenboten schrieb:

      Im Danielbuch geht es aber beim "Tamid" um den "Heiligen Bund"/die "Wahrheit".
      Was sollte das Tägliche („Tamid“) mit dem „Heiligen Bund“ zu tun haben….ich wüsste nicht wie zwischen Beidem eine Verbindung zu machen wäre die Sinn ergibt.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Das Heiligtum = die Bibel ?

      2.3., 20:00 Uhr, Lesung



      Von Evas Apfel bis Noahs Stechmücken
      Lesung zu biblischen Mythen und ihrer Entstehung

      Am Montag, 2. März liest Simone Paganini aus seinem neuen Buch „Von Evas Apfel bis zu Noahs Stechmücken – Fake News in der Bibel“

      Wo steht eigentlich, dass Eva in einen Apfel biss und Noah ausgerechnet die Stechmücken rettet, und wer weiß schon, welchen Beruf Josef wirklich ausübte, wo das ewige Höllenfeuer brennt und mit welchen Schlüsseln Petrus das Himmelstor aufschließt?

      Alles Fake News? Mit spannenden Erkenntnissen aus den Bibelwissenschaften, der Archäologie und der Kulturgeschichte taucht Simone Paganini an diesem Abend in die Welt der Bibel ein. Er räumt auf mit uralten Mythen rund um bekannte Bibelgeschichten und erzählt, was wirklich hinter den Geschichten steckt.
      Die Lesung im Café Auszeit beginnt um 20:00 Uhr. Eintritt: 9,00 EUR.



      Simone Paganini aus Italien studierte Theologie in Florenz, Rom und Innsbruck und ist Professor für biblische Theologie an der RWTH Aachen. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Bücher.

      Lieber Bogi, das habe ich Deiner angegebener Internetseite entnommen!

      Gehst Du dahin? Falls ja, könntest Du bitte mir darüber per PN berichten?
      Wenn ich von „biblischen Mythen” lese, so könnte hier schlimmste "historisch-kritische Methodik” vorgetragen werden ...

      Zurück zum Thema: Was versteht man unter "Heiligtum" in Daniel 8?

      Daniel 8, die Verse 11- 14:
      11 Ja, es wuchs bis zum Fürsten des Heeres und nahm ihm das tägliche Opfer weg und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums. 12 Und es wurde ein frevelhaftes Opfer an die Stelle des täglichen Opfers eingesetzt, und das Horn warf die Wahrheit zu Boden. Und was es tat, gelang ihm. 13 Ich hörte aber einen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach zu dem, der da redete: Wie lange gilt dies Gesicht vom täglichen Opfer, vom verwüstenden Frevel und dass Heiligtum und Heer ausgeliefert und zertreten werden? 14 Und er antwortete mir: Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen vergangen sind; dann wird das Heiligtum wieder sein Recht erhalten.

      Liebe Forumsteilnehmer,
      kann es sein, daß das was man unter "das Heiligtum" (Dan.8,11.13.14) verstehen soll auch "die Bibel" sein könnte? Denn es geht beim "Heiligtum" ja laut Vers 12 um "die Wahrheit". Ich denke da an den Satz: „Dein Wort ist die Wahrheit!” (Joh 17,17) Gerade um 1844 herum wurde das Wort Gottes von allen möglichen Richtungen angegriffen! Zum einen war da David-Friedrich Strauss, der die Bibelkritik und die Historisch-kritische Methode einführte und zum anderen gab es die Mormonen um Joseph Smith der durch sein "Buch Mormon" die Einzigartigkeit der Bibel beseitigte! Und ganz zu Schweigen von der zu dieser Zeit entstehenden Evolutionslehre und der atheistischen Religionskritik eines Feuerbachs, Nietzsches und des atheist. Kommunismus! All das waren „verwüstende Frevel” (Vers 13), welche „die Wahrheit zu Boden geworfen haben” (Vers 12). ===> Die biblische Wahrheit wurde durch diese anti-göttlichen Bewegungen „verwüstet” (Vers 11) und „zertreten” (Vers 13)! ---> Also was meint ihr? Das Heiligtum = die Bibel - und ab 1844 wurde durch die beginnende Adventbewegung und durch den Pietismus der Bibel „wieder zu ihrem Recht ” verholfen (Vers 14).
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

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    • Liebe Forumsteilnehmer,
      kann es sein, daß das was man unter "das Heiligtum" (Dan.8,11.13.14) verstehen soll auch "die Bibel" sein könnte? Denn es geht beim "Heiligtum" ja laut Vers 12 um "die Wahrheit". Ich denke da an den Satz: „Dein Wort ist die Wahrheit!” (Joh 17,17) Gerade um 1844 herum wurde das Wort Gottes von allen möglichen Richtungen angegriffen! Zum einen war da David-Friedrich Strauss, der die Bibelkritik und die Historisch-kritische Methode einführte und zum anderen gab es die Mormonen um Joseph Smith der durch sein "Buch Mormon" die Einzigartigkeit der Bibel beseitigte! Und ganz zu Schweigen von der zu dieser Zeit entstehenden Evolutionslehre und der atheistischen Religionskritik eines Feuerbachs, Nietzsches und des atheist. Kommunismus! All das waren „verwüstende Frevel” (Vers 13), welche „die Wahrheit zu Boden geworfen haben” (Vers 12). ===> Die biblische Wahrheit wurde durch diese anti-göttlichen Bewegungen „verwüstet” (Vers 11) und „zertreten” (Vers 13)! ---> Also was meint ihr? Das Heiligtum = die Bibel - und ab 1844 wurde durch die beginnende Adventbewegung und durch den Pietismus der Bibel „wieder zu ihrem Recht ” verholfen (Vers 14).

      Diese Zitat von Norbert Chmelar geht ungefähr in meine Denkrichtung.
    • Wie kommt man auf das Jahr 1844 im Zusammenhang mit den "2.300 Abende und Morgen"?

      freudenboten mich zitierend schrieb:

      Liebe Forumsteilnehmer,
      kann es sein, daß das was man unter "das Heiligtum" (Dan.8,11.13.14) verstehen soll auch "die Bibel" sein könnte? Denn es geht beim "Heiligtum" ja laut Vers 12 um "die Wahrheit". Ich denke da an den Satz: „Dein Wort ist die Wahrheit!” (Joh 17,17) Gerade um 1844 herum wurde das Wort Gottes von allen möglichen Richtungen angegriffen! Zum einen war da David-Friedrich Strauss, der die Bibelkritik und die Historisch-kritische Methode einführte und zum anderen gab es die Mormonen um Joseph Smith der durch sein "Buch Mormon" die Einzigartigkeit der Bibel beseitigte! Und ganz zu Schweigen von der zu dieser Zeit entstehenden Evolutionslehre und der atheistischen Religionskritik eines Feuerbachs, Nietzsches und des atheist. Kommunismus! All das waren „verwüstende Frevel” (Vers 13), welche „die Wahrheit zu Boden geworfen haben” (Vers 12). ===> Die biblische Wahrheit wurde durch diese anti-göttlichen Bewegungen „verwüstet” (Vers 11) und „zertreten” (Vers 13)! ---> Also was meint ihr? Das Heiligtum = die Bibel - und ab 1844 wurde durch die beginnende Adventbewegung und durch den Pietismus der Bibel „wieder zu ihrem Recht ” verholfen (Vers 14).

      PS : Wie kommt man auf das Jahr 1844 im Zusammenhang mit den "2.300 Abende und Morgen"?

      Nun, die Kirche der STA, die Adventisten sagen, dass der Engel Gabriel laut Dan.9,22 („Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dir zum rechten Verständnis zu verhelfen.”) gekommen sei um dem Daniel die Vision von den 2.300 Abend-Morgen (Dan.8,14) zu erklären, die dieser nicht verstanden hatte (----> siehe Dan.8,15 („Und als ich, Daniel, diese Vision sah und es gerne verstanden hätte...”) und Dan.8,27c („Und ich wunderte mich über das Gesicht und niemand konnte es mir auslegen.")! Und da in Dan.9,24 laut engl. King-James-Bibel steht, dass 490 Jahrwochen „abgeschnitten” (= das hebräische „chatak”!) sind, kam man zu der Auffassung, dass die 490 Jahrwochen von den 2.300 Jahren (hier wurde die prophet. Regel angewandt, dass „1 Tag = 1 Jahr” sind [Und "Abend-Morgen" bedeutet in der Bibel „ein Tag”!]) abgeschnitten sind! Und man nahm an, dass beide Zeitketten den selben Anfangspunkt haben würden, welchen man in Dan.9,25 („Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden”) fand. ---> Dieser Befehl sei laut Esra 7 vom persischen König Artaxerxes (regierte 464 - 424 v.Chr.) im Jahre 457 v. Chr. erlassen worden! ===> Somit kommt man auf die folgende Berechnung: - 457 vor Christus + 2.300 Jahre (bei Nichtberücksichtigung des Jahres 0, das es gar nicht gibt! [nach 1 v.Chr. folgt gleich das Jahr 1 n.Chr.!]) = 1844 nach Christus!
      So endeten also die prophetischen "2.300 Abende und Morgen" = "2.300 Jahre" im Jahre 1844! ----> Eine derartige theologische Begründung erscheint meines Erachtens daher plausibel!

      PPS: Die von mir rot markierten anti-göttlichen Bewegungen kann man alle unter der Zahl des Tieres = 666 zusammenfassen! NCH
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • freudenboten schrieb:

      kann es sein, daß das was man unter "das Heiligtum" (Dan.8,11.13.14) verstehen soll auch "die Bibel" sein könnte? Denn es geht beim "Heiligtum" ja laut Vers 12 um "die Wahrheit". Ich denke da an den Satz: „Dein Wort ist die Wahrheit!”
      Ich denke in dem ganzen Zusammenhang eher an Jesus (der zu Boden geworfen wird). Er ist die Wahrheit und das Leben.
      Und er ist auch eindeutig „Der Fürst des Heeres“ (Dan 8, 11) dem das „Tamid“ (Tägliche) weggenommen wird. Wenn in Daniel 8 nun der ganze Bezug des Textes vom Heiligtumsdienst spricht ist es für mich naheliegend, dass auch das „Tamid“ hier in der Beziehung zum Heiligtunsdienst steht und nicht ein „heiliger Bund“. Das ergibt jedenfalls für mich einzig einen Sinn.

      Wofür steht das „Tägliche“ Opfer?
      Wenn wir 3 Mo 16 mit dem Versöhnungstag hinzuziehen für „Reinigung“ von „Unreinheiten“ die von „Übertretungen all ihrer Sünden“ (des Volkes Israels) herrühren. Es geht um die Rechtfertigung wie es hier die Septuaginta auch sinngemäß anstatt mit "Reinigung" mit gerecht sein bzw. gerecht gemacht ausdrückt.

      Bibelstellen schrieb:

      Röm 3, 23-24
      denn alle haben gesündigt und verfehlen die
      Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so daß sie ohne Verdienst
      gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.

      Eph 1, 7
      In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade

      1 Joh. 1,
      wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
      Es geht um die Erlösung die lediglich in Christus ist (die vom kleinen Horn weggenommen wird).

      Wer oder was das verantwortliche kleine Horn ist, ist nicht schwer wenn man die Parallele zu Dan 7 beachtet und den unbedingten Willen beiseite lässt das kleine Horn keinesfalls auf das religiös heidnische Rom beziehen zu wollen.
      Ich zitiere hierzu die Weltfeldausgabe vom 24.02.2020:
      Als das kleine Horn zum Hauptakteur der Vision wird, erhält seine vertikale Ausweitung detaillierte Beachtung. In dieser Hinsicht entspricht das Horn sehr dem kleinen Horn aus Daniel 7, wie der folgende Vergleich zeigt:

      1. Beide Hörner sind zu Beginn klein (Dan 7, 8 / 8,9)
      2. Beide werden später größer (Dan 7, 20 / 8,9)
      3. Beide sind Mächte die Verfolgung betreiben (Dan 7, 21.25 / 8,10.24)
      4. Beide erhöhen sich selbst und lästern Gott (Dan. 7, 8.20.25 / 8,10 – 11.25)
      5. Beide greifen Gottes Volk an (Dan 7, 25 / 8, 24)
      6. Beide haben Aspekte ihrer Aktivitäten, die durch prophetische Zeit beschrieben werden (Dan 7, 25 / 8, 13-14)
      7. Beide dauern bis zur Endzeit an (Dan. 7, 11.26 / 8, 25)

      Weil das keine Horn in Daniel 7 das Papsttum symbolisiert, muss die vertikale Ausdehnung des kleinen Horns in Daniel8 dieselbe Macht symbolisieren. Somit ist die letzte Hauptmacht wie in Daniel 2 und 7 Rom, und zwar sowohl das heidnische als auch das päpstliche.
      Das Papsttum ist das keine Horn, das letztlich klein ist und doch so groß, dass seine Ausdehnung bis in den Himmel reicht.......weil es die Erlösung durch Christus wegnimmt indem es z.B. Priester einsetzt die Christi Platz einnehmen und an seiner Stelle Sünden vergeben wie bei der Beichte aber auch durch immer noch währenden Ablass durch den sogenannten Stellvertreter Christi auf Erden…..genau die Funktion (Vergebung, Sühnung) die das „Tägliche“ (Opfer) für das Volk haben sollte nimmt das kleine Horn hinweg weil es die Wahrheit (Jesus) zu Boden wirft.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Bogi111 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Wenn ich von „biblischen Mythen” lese, so könnte hier schlimmste "historisch-kritische Methodik” vorgetragen werden ...
      Nein,ich gehe da nicht hin, das tue ich mir nicht an!
      Wäre sehr - sogar sehr sehr - interessant ! Der autor fhrt ja Beispiele an (Evas Afel). Aus der linken HAnd kann ich Dir noch Maria aus MAgdala = Maruia aus Bethanien = grosse Sünderin anbieten oder den angeblich betäbenden Trank, Wein /Myrrhe : Erstens betäubt Myrrhe nicht (selbstversuch,Literaturstudium), zweines ist das Zeug so fürcherlich bitter, dass man entsprechende mengen ganz einfach nicht als Trank über dddddddddie Lippen bringt, dar Mythos aber afst 2000 Jahre besteht !


      Zurüc zum Danielbuch !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Wäre sehr - sogar sehr sehr - interessant !
      Für 9 € Eintritt???
      Von Evas Apfel bis Noahs Stechmücken
      Am Montag, 2. März liest Simone Paganini aus seinem neuen Buch „Von Evas Apfel bis zu Noahs Stechmücken – Fake News in der Bibel“.
      Wo steht eigentlich, dass Eva in einen Apfel biss und Noah ausgerechnet die Stechmücken rettet, und wer weiß schon, welchen Beruf Josef wirklich ausübte, wo das ewige Höllenfeuer brennt und mit welchen Schlüsseln Petrus das Himmelstor aufschließt?
      Alles Fake News? Mit spannenden Erkenntnissen aus den Bibelwissenschaften, der Archäologie und der Kulturgeschichte taucht Simone Paganini an diesem Abend in die Welt der Bibel ein. Er räumt auf mit uralten Mythen rund um bekannte Bibelgeschichten und erzählt, was wirklich hinter den Geschichten steckt.
      Eintritt: 9,00 EUR
      ?event_time_id=152986902340478
    • Das "Tamid" in Daniel 8 ist GAR KEIN "Dienst" (auch kein Opfern) sondern die "Wahrheit" des "heiligen Bundes" , welcher vom kleinen Horn bekämpft wird.

      Nicht das "Tamid" ist der Dienst/"Zawah" (=Heer) sondern die Priesterschaft/Bischöfe Roms (Dan. 11:31.)

      Der "Gräuel" (Shomem) bezieht sich IMMER auf die NACHchristliche (Matth. 24:15.) Verleugnung des heiligen Bundes, nicht auf AT-Priesterdienst, nicht auf NT-Priesterdienst Jesu.

      Ganz irreführend ist die Falschübersetzung Kap. 8:11.

      Es muss heißen:
      "Ja, es (das vorchristliche Rom) wuchs bis zum Fürsten des Heeres (des HErrn, Jesus Christus, Kap. 9:25. nicht Sohn Aarons), durch ihn (Christus) wurde der "beständige" Bund ERHÖHT/ERHOBEN ("ram" wie in Ab-ram, vergl. Kap. 9:27. "stark gemacht"), die Stätte seines Tempels ("Leibes" Joh. 2:19.ff.) niedergeschlagen. Und es wurde Frevel am beständigen Bund verübt, und das Horn warf die Wahrheit zu Boden (vergl. Kap. 7:25.)..."

      Die gleichzeitige Verfolgung/Bedrängnis/"Trübsal" durch das spätere römisch-päpstliche "Horn" (Kap. 7:8.20.24.) ist ein weiteres Thema (Offb. 11/2.ff./13:3.ff. - 10.)

      Das "kleine Horn" in Daniel 7 (entspricht dem "geheilten Haupt" in Offb. 13:2. im Jahre 508/538) ist nicht deckungsgleich mit dem in Daniel 8. Das Horn in Daniel 8 ist identisch mit dem "Vierten Tier" Dan. 7/Offb. 13.1.2.
    • verschiedene "Aspiranten" für das kleine Horn aus Dan.8!

      freudenboten schrieb:

      Nicht das "Tamid" ist der Dienst/"Zawah" (=Heer) sondern die Priesterschaft/Bischöfe Roms (Dan. 11:31.)

      Ganz irreführend ist die Falschübersetzung Kap. 8:11.

      Es muss heißen:
      "Ja, es (das vorchristliche Rom) wuchs bis zum Fürsten des Heeres (des HErrn, Jesus Christus, Kap. 9:25. nicht Sohn Aarons), durch ihn (Christus) wurde der "beständige" Bund ERHÖHT/ERHOBEN ("ram" wie in Ab-ram, vergl. Kap. 9:27. "stark gemacht"), die Stätte seines Tempels ("Leibes" Joh. 2:19.ff.) niedergeschlagen. Und es wurde Frevel am beständigen Bund verübt, und das Horn warf die Wahrheit zu Boden (vgl. Kap. 7:25.)..."

      Das Horn in Daniel 8 ist identisch mit dem "Vierten Tier" Dan. 7/Offb. 13.1.2.
      Nun, es steht m.E. fest, daß wir es bei Dan.8,11-14ff. um eine Prophetie mit mehrfachen Bedeutungen/ Auslegungsmöglichkeiten zu tun haben! (---> siehe: 6 mögliche Auslegungen zu Daniel 8,14! unter 1844 - Ein prophetisches Datum) Mit der unter NR. 2 zitierten Möglichkeit, daß "das Heiligtum" gar als "das menschl. Herz" bezeichnet werden könnte, haben wird sogar 7 Auslegungen!

      Nun zu Dan. 11,31: „Und seine Heere werden kommen und Heiligtum und Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen und das Gräuelbild der Verwüstung aufstellen.” ---> dieser Vers spricht ganz klar für Antiochus Epiphanes und nicht für "die Priesterschaft/Bischöfe Roms"; denn Antiochus hat in der Tat vom 6.12. (Jahwe-Altar durch Zeus-Altar ersetzt!) bis zum 16.12. (Schwein = unreines Tier darauf geopfert!) 167 v.Chr. das jüdische Heiligtum - den Tempel - entweiht und damit auch das tägliche Opfer abgeschafft!
      Das »Gräuelbild der Verwüstung«, das er aufgestellt hatte, war der besagte Zeusaltar mit dem Kopf von Antiochus selbst!

      Zu Dan. 8,11: "Fürst des Heeres" kann a) der Messias , aber auch b) der Hohepriester (z.B. Onias III., der - wenn man die 2300 Abend-Morgen mit 2300 Tagen annimmt - was selbst im Studienheft - auf Seite 74 - als Möglichkeit eingeräumt wird - im Herbst 170 v.Chr. ermordet wurde. Die 2300 Tage = 6 Jahre und 3½ Monate endeten Ende Januar 163 v.Chr., nachdem im Dezember 164 v.Chr. die Makkabäer "das Heiligtum wieder geweiht" (Dan. 8:14) und damit es „wieder sein Recht erhalten” (Lutherbibel 2017) hatte.) sein.

      Das "kleine Horn" in Dan. 8,9 ist im Gegensatz zu dem in Dan. 7,8.20-25 (eindeutig auf das päpstliche Rom auslegbar!) nicht nur auf eine prophetische Gestalt begrenzt.
      Als "kleines Horn" können im Gesamt-Kontext von Daniel Kapitel 8 folgende "Aspiranten" gesehen werden:
      • Lysimachos, der Nachfolger/ Diadoch Alexander des Großen: Alexander = das "große Horn" und Lysimachos = das " kleine Horn" der Griechen. Die Verse Dan.8,8-10 kann man als die Diadochenkämpfe deuten, die 281 v.Chr. beendet wurden. ---> womit ein möglicher Anfangspunkt der 2.300 prophetischen Jahre aus Dan.8,14 gegeben wäre (Endpunkt ist dieses Jahr 2020 n.Chr.!).
      • Antiochus IV. Epiphanes: der die Voraussetzungen/ Bedingungen von Dan.8,11 iVm. Dan.11,31 erfüllt! ---> siehe oben!
      • Das päpstliche Rom: wenn man beide kleinen Hörner aus Daniel 7 und Daniel 8 gleichsetzen würde, wofür Atze in NR. 35 Argumente gebracht hatte.
      • Der letzte Antichrist der Weltgeschichte, der erst noch auftreten muss. Die Verse Dan.8,17c) [„Denn die Vision gilt für die Zeit des Endes.” - Elberfelder Bibel], Dan.8,19b) [„denn es bezieht sich auf die bestimmte Zeit des Endes.” - Schlachter 2000 Übersetzung] und Dan.8,26d) [„Denn es dauert noch lange, bis sie [die Vision] sich ganz erfüllt hat.” - Hoffnung für Alle] sprechen dafür.
      PS:
      Nachdem uns Gabriel in Kap. 8 die Weltreiche symbolisch als Widder = Medio-Persien [insg. 4. Weltreich - die ersten 3 waren: Ägypten, Assyrien und dann Babylonien (siehe Daniel 2 + Daniel 7)] und Ziegenbock = Griechenland [5. Weltreich], erklärt hatte, kommen dann nochmals 4 Hörner (Dan.8,8) ----> man könnte ja - ist nur so eine Idee von mir - diese auch als 4 weitere "Weltreiche" auslegen: ---> es wären dann nach Griechenland noch die folgenden:
      (1) : 6. Weltreich: Römische Reich (168 v.Chr. - 476 n.Chr.)
      (2): weltweit Macht habende "Weltmacht": Römische Papsttum (538 - 1798) = kleine Horn von Daniel 7 = "erste Tier" aus Offenbarung 13.
      (3): 7. Weltreich: Britisches Empire (1588 - 1945)
      (4): aus der 7. Weltmacht hervorgehend: Vereinigte Staaten von Amerika / USA (entstanden 1776 / Weltmacht seit 1945!) = "zweite Tier" aus Offenbarung 13!

      ==> Danach kommt dann für max. 7Jahre (Dan. 9,27) der letzte Antichrist/Weltdikator, der beim Kommen Jesu besiegt wird!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Ich habe oben den betr. Text aus Daniel wörtlich wiedergegeben.

      Insbesondere das "Wegnehmen" für "Rum" ist völlig daneben.
      Es geht nicht um Makkabi/Antiochus sondern um Jesus Messias und SEINEN HEILIGEN BUND.

      Warum verließen sich abendländische Daniel-Ausleger auf jüdische Ausleger?
      Die Epiphanes-Theorie passt weder messianische noch historisch.
      Das kl. Horn in Daniel 8 ist ROM. Siehe Matth. 24!