2020/Q1/01 | Daniel | Vom Lesen zum Verstehen

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    • 2020/Q1/01 | Daniel | Vom Lesen zum Verstehen

      Hallo liebe Forumsteilnehmer!

      Da in den Bibelgesprächsrunden seit heute Sabbat, 4. Januar 2020 im Januar, Februar und März 2020 das Daniel-Buch behandelt und besprochen wird, halte ich es für angebracht hierzu ein neues Thema zu eröffnen. Aus der folgenden -------->
      zum Bibelgespräch für den 4. Januar 2020 „Vom Lesen zum Verstehen"
      1te_betr_291219-040120_vomlesenzumverstehen.pdf?fbclid=IwAR3DA1cICV6Ux7oiln6i3StQ4fuG5SKGFy6FjgEqPXunUjEEBw1qZ0Ebs58
      Internetseite ist eine gute zeitliche Einordnung der Ereignisse im Danielbuch zu finden. Diese könnte gut als Einleitung für das Daniel-Thema dienen.


      Tabelle 1: Zeitliche Abfolge der Kapitel im Danielbuch


      ZeitKapitelJahr*
      1. Jahr NebukadnezarDaniel 1605
      2. Jahr NebukadnezarDaniel 2603
      danachDaniel 3 + 4
      1. Jahr BelsazarDaniel 7
      549/8
      3. Jahr Belsazar Daniel 8
      547
      Ende BelsazarDaniel 5
      539
      1. Jahr Darius der MederDaniel 9
      538/7
      ?. Jahr Darius der Meder Daniel 6
      danach
      3. Jahr Kyrus Daniel 10 - 12 536



      * alle Jahresangaben sind vor Christus (v.Chr.)



      S. 38: Der Sachverhalt ist offensichtlich: Der zeitliche Ablauf der Ereignisse und die literarische Anordnung ihrer Berichte weichen voneinander ab. Diese Erkenntnis ist nicht neu: Zum Beispiel SHEA (1992,231ff) – dessen Auslegung gerade im Advent-Verlag wieder aufgelegt wurde – erwähnt es, zieht aber erstaunlicherweise daraus keinerlei Konsequenzen für die Auslegung. Die zeitliche Abfolge der Kapitel sieht also so aus: 1 –2 –3 –4 –7 –8 –5 –9 –6 –10 –11 –12.

      Jeder Forumsteilnehmer kann / soll hier seine Gedanken zu Daniel und seiner jeweiligen Bibelgesprächsrunde einbringen können, so er/sie will.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Gestern sind beide Bücher zu Daniel (die deutsche Ausgabe " Daniel - Studienheft zur Bibel " (1) und die " Studienanleitung Standardausgabe mit Lehrerteil " (2) bei mir eingetroffen.

      Bei (1) habe ich leider 2 Fehler (fettmarkiert) feststellen müssen, die ich auch noch dem Advent-Verlag in Lüneburg mitteilen werde.

      1. Auf Seite 45: ... Tod Nebukadnezars (531v. Chr.) ... Das Datum 531 v. Chr. ist falsch! Wie man in den Zeittafeln im Anhang der Bibeln nachlesen kann, war der Tod Nebukadnezars im Jahre 562 v.Chr. Nebukadnezar II. * 640 v.Chr. † 562 v.Chr., sein Alter: 78 Jahre. ---> siehe auch hier: Nabū-kudurrī-uṣur_II . und hier: Nebukadnezar – Bibel-Lexikon :: bibelkommentare.de ---- ein guter Artikel, der auch die Hintergründe des Daniel - Buches und die historischen Zusammenhänge beleuchtet! Außerdem widerspricht der Satz „Nabonid,... Vater Belsazars, der insgesamt 16 Jahre regierte.” (Nabonid war der letzte König des Babylonischen Weltreiches, der von 555 bis 539 v. Chr. regierte!)
      2. Auf Seite 71: hier wird es sich um einen „Zahlendreher” gehandelt haben: ... Herrscher Antiochus IV. Epiphanes, der 176 v.Chr. die Anbetung Jahwes verbot, den Tempel in einen Zeustempel umwidmete und damit den einen jüdischen Aufstand auslöste. ... Das Datum 176 v.Chr. ist falsch! Das richtige Jahr war 167 v.Chr., denn Antiochus IV. Epiphanes regierte 12 Jahre von 175 - 163 v.Chr. Die Makkabäer-Aufstände, von denen uns in der Bibel die beiden Makkabäer - Bücher berichten, waren 167 bis 164 vor Christus. ----> siehe auch hier: Antiochus IV Epiphanes - www.bibelstudium.de ----> drer Artikel bietet sich an für den 29.2.2020 zur Lektion o vorbereitend gelesen zu werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Und ich empfehle das Buch »DIE BIBEL IM TEST« von Josh McDowell v.a. die Seiten 251 (258f.) - 261!

      Lese in der Bibel: Nehemia 2,1-8ff. !!! (= Beweis, dass der Erlass des Artaxerxes(Artahsasta) von 458/457 v.Chr. (Esra 7,11-26) nicht in Frage kommt! - einziger Fehler dort: das 20. Jahr des Artaxerxes war das Jahr 444 v.Chr. - nicht 445 v.Chr.! Denn Artaxerxes bestieg 464 v. Chr. den Thron, nicht 465 v.Chr.!!!)
    • Was wurde heute besprochen?

      freudenboten schrieb:

      Historisch falsch!
      Nein! Keineswegs! Denn die Daniel-Prophezeiung [Dan.9,25] mit den 69 Jahrwochen, was 483 Jahre und 173.880 Tage (483 x 360 „prophet.” Tage) ergibt, führt uns wenn wir die 173.880 Tage umrechnen (173.880 geteilt durch 365,2422 Tage (= genaue Zeit der Tage, die die Erde braucht um in einem Jahr die Sonne zu umkreisen) in das Jahr 33 n.Chr., in dem der Messias gestorben ist [Dan.9,26a)].
      -----> 444 v.Chr. (das „20. Jahr des Perser-Königs Artaxerxes” [Neh.2] in dem der Erlass zum Wiederaufbau Jerusalems [Dan.9,25] erging!) + 476 Jahre (173.880 geteilt durch 365,2422 Tage = 476,0677)= 33 n.Chr.! Die 173.880 Tage (= 476 Jahre und 24 Tage) enden laut Josh McDowell exakt am Palmsonntag des Jahres 33 unserer Zeitrechnung.

      Zur Lektion 2 (Von Jerusalem nach Babylon) vom heutigen Sabbat/ Samstag, den 11. Januar 2020 der Daniel-Bibelgesprächsrunde möchte ich die m.E. wichtigsten Gedanken aus der Studienanleitung Standardausgabe und im Studienheft zur Bibel zitieren: Der Text ist Daniel 1!

      „Juda kapitulierte vor Nebukadnezar und ... die Niederlage ... geschah ..., weil „der Herr... Jojakim, den König von Juda, in seine Hand” gab (Dan.1,2 EB). Schon wesentlich früher kündigt Gott an: Sollte sein Volk ihn vergessen und den Bund brechen, würde er sie als Gefangene in ein fremdes Land schicken. Daher weiß Daniel, dass hinter und über der militärischen Macht Babylons der Gott des Himmels den Lauf der Geschichte lenkt. Dieser eindeutige Blick auf Gottes Oberhoheit ist es, der diese jungen Männer aufrecht hält und ihnen die Stärke und den Mut gibt, den Versuchungen und dem Druck des babylonischen Reiches standzuhalten.” (Standardausgabe - Seite 20)

      „ „Es wird regiert”, sagte der reformierte Theologe Karl Barth am Vorabend seines Todes am 10. Dezember 1968. „Ja, die Welt ist dunkel ... Nur ja nicht die Ohren hängen lassen! Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, sondern es wird regiert und zwar hier auf Erden, aber ganz von oben, vom Himmel her” (Zusatz von mir: „Gott sitzt im Regimente!” sagte Barth noch.)
      „Gott sitzt im Regimente! / und führet alles wohl” (ghs 396,7). „Alles wohl”? Das sagte Paul Gerhardt trotz schwerer Schicksalsschläge.” (Studienheft - Seite 13)


      „Daniel blieb ...”
      Daniel 1,21

      „Das Jahr 1 des Königs Kyrus ist das Jahr von Esra 1,1, also das Jahr der Freilassung der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft. Das hat Daniel noch erlebt! Er war wohl zu alt, um noch die Strapaze der Rückkehr auf sich zu nehmen. Aber er sah, wie Gott die Verheißungen aus 5. Mose 30,1-5 und Jeremia 25,11ff.; 29,10 erfüllt hatte. Und wie viele Könige hatte Daniel erlebt: Nebukadnezar, Evilmerodach, Neriglissar, Labaschi-Marduk, Nabonid, Kyrus und dazu die Vizekönige Belsazer und Darius! Neubabylonier, Meder, Perser. Zu seiner Zeit lebten der persische Religionsstifter Zarathustra, die chinesischen Religionsstifter Konfuzius und Laotse, die griechischen Philosophen Thales und Pythagoras. Unter den Juden waren Jeremia und Hesekiel seine Zeitgenossen. Diese so dicht gefüllte Zeit religiöser, philosophischer, politischer Um- und Durchbrüche also umspannt unser kleiner Vers und schließt nicht zuletzt das ganze reiche Leben Daniels selber ein!” (Studienheft - Seite 18)


      Da ich heute aus gesundheitlichen Gründen nicht am Gottesdienst teilnehmen konnte, frage ich Euch was ihr zu Daniel 1 in eurer Bibelgesprächsrunde besprochen habt. Danke für Euer „Feedback" ...!

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    • Norbert Chmelar schrieb:

      Da ich heute aus gesundheitlichen Gründen nicht am Gottesdienst teilnehmen konnte, frage ich Euch was ihr zu Daniel 1 in eurer Bibelgesprächsrunde besprochen habt. Danke für Euer „Feedback" ...!
      Was mir diesmal bewusst wurde sind der Glauben und die Treue junger Menschen! Schon in den ersten Kapitel ist Daiel klar wer denDaniel und seine Freunde ,vermutlich ohne Eltern, werden in einem Internat erzogen. Nehmen sich aber die Freiheit mit Respekt und Achtung Andersgläubiger ihren Glaubenstreue zu leben. Es ging nicht um Macht, Einfluss, Selbstdarstellung und Besserwisserei,sondern um Demut und Treue ihrem Gott gegenüber. Dafür waren sie bereit zu sterben!!!

      Welche Vorbilder im Glauben!!! Ich frage mich, was machen wir nur mit unseren Jugendlichen? Welchen Glauben vermitteln wir ihnen?
      Wenn hier 10-15 Jährige mitlesen würden....???
    • Bogi111 schrieb:

      Wenn hier 10-15 Jährige mitlesen würden....???
      Dann lesen sie von Erwachsenen, die sich sehr leidenschaftlich über biblische Themen unterhalten
      und lernen daraus, dass - in Jugend wie im Alter - der Mensch eben nicht alles weiß, sondern immer wieder darum gerungen wird.

      Dass einander beleidigt wird, der Glaube abgesprochen oder einander Verdammung ausgesprochen, das ist ein Problem, definitiv ja!
      Aber wenn du mal genau liest in letzter Zeit: wo wurde das denn gemacht?
      Wir streiten hier, sicher, aber man muss das nicht schwärzer malen, als es ist. Da erinnere ich mich an schlimmere Zeiten hier.

      Dass Zustimmung oder Ablehnung zu Ansichten mit Heil und Errettung verknüpft wird, ist die Ansicht einiger weniger hier (und manche von denen sind kaum noch online).
      Gemeinhin ist das hier - ich hatte es dir schonmal gesagt - ein Diskussionsforum.
      Klar, es gibt hier den - wie soll ich´s nennen - "Dia-gnostiker", der diese Diagnose über alles und jeden aufstellt, aber gut, was soll´s.

      Des Weiteren: ich fände es weniger bedenklich, was 10-15 Jährige hier lesen. Ich fände es eher bedenklich, dass sie hier lesen.
      10-15 Jährige sollen was anderes machen und sich nicht mit diesen Sachen hier belasten, die wir diskutieren (Rausgehen, Spielen, Hausaufgaben, Jungs und Mädchen kennenlernen, herausfinden, ob man Männlein oder Weiblein ist, an Demos teilnehmen, usw. :Aha: )
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Seele1986 schrieb:

      Dass einander beleidigt wird, der Glaube abgesprochen oder einander Verdammung ausgesprochen, das ist ein Problem, definitiv ja!
      Aber wenn du mal genau liest in letzter Zeit: wo wurde das denn gemacht?
      Wir streiten hier, sicher, aber man muss das nicht schwärzer malen, als es ist. Da erinnere ich mich an schlimmere Zeiten hier.
      Simon das Ganze gehört zur disskussion, ja. Aber ist Glauben nicht mehr?

      Gehen wir in unserem Leben mit dem Nächsten auch so um, oder sind wir hier nur anders???

      Wenn ich in Glaubensgewissheit und Liebe mit Jesus lebe, brauche ich Stress mit "Andersgläubigen"?
      Ich war schon als Kind ein Querdenker und hatte mein eigenes Gottesbild. Denn was Liebe und respekt ist weiß schon ein Kind zu erkennen!
      Das war für meine Eltern und manchen Alten kein vergnügen. Dabei habe ich mich immer bemüht respektvoll mit den Alten umzugehen.
      Das vermisse ich heute bei manchen Jungen!
      Gehen Kinder nicht viel entspannter miteinander um?
      Warum wohl hat Jesus gesagt,wenn ihr nicht werdet wie die Kinder?
      Meinen Kindern habe ich diesen Glauben vermitteln/vorleben wollen. Es ist nicht viel falsch gewesen, dabei.Ich habe mir viel Zeit für sie genommen.
      Wir haben sehr viel miteinander gemacht.
      Beide stehen heute ihren Mann im Leben und versuchen diese Christlichen Werte zu leben und Ihren Kindern zu vermitteln... Das macht mich glücklich!

      Es ist aber nicht ganz einfach als Opa diese Ebene der Enkel immer zu treffen...als Vorbild.
    • Bogi111 schrieb:

      Simon das Ganze gehört zur disskussion, ja. Aber ist Glauben nicht mehr?
      Natürlich ist Glaube mehr als dies hier. Hoffentlich doch sehr viel mehr.

      Bogi111 schrieb:

      Gehen wir in unserem Leben mit dem Nächsten auch so um, oder sind wir hier nur anders???
      Was "wir" machen, weiß ich nicht. Ich diskutiere in der Regel im Alltag mit den Nächsten nicht solche Themen wie hier :smiles: Weil das ja so auch nicht vorkommt.
      Wenn jemand zu mir käme und würde sagen: "Hey Simon, du bist doch evangelisch! Du glaubst doch an den Dreieinigen Gott, oder? Das ist aber falsch aus xxx Gründen ...",
      ja, dann könnte es sein - wenn die Zeit es zulässt - dass sich daraus eine Diskussion wie hier entwickelt; natürlich kann das sein.
      Dass ich dem anderen deswegen überhaupt nicht böse bin, sondern das eigentlich sehr spannend finde, daran hätte jene Person keinen Zweifel, behaupte ich.
      Das mag hier anders scheinen, weil wir nur Texte lesen. Zu einem gewichtigen Teil aber auch, weil man ständig schon die Verdammung mit-liest, die aber niemand ausgesprochen hat.

      Es klingt sehr oft mit "Willst du etwa sagen, ich sei nicht richtig vor Gott?! Willst du etwa sagen, Gott werde mich verdammen? Willst du etwa sagen, ich lüge?! Willst du etwa sagen, ich sei ein Satansdiener?, etc."
      Nö, hat niemand gesagt, aber es hat eine lange Tradition in diesem Forum und ist sozusagen unausgesprochen schon mitgeliefert.
      Ebenso, dass man den Widerspruch zur eigenen Meinung identisch setzt mit "Du hast Gott beleidigt! Es tut Gott weh/ mir weh, was du da sagst ..."
      Nö, Ihm tut nichts weh, sondern man ist hier anderer Meinung.

      Vielleicht mal ein bisschen runterkommen ...
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Daniel = ein vom EWIGEN besonders Gesegneter!

      Ich möchte möchte zurück zu Daniel kommen!
      Was mich besonders an Daniel beeindruckt hat, ist wie er mit dem Kämmerer behutsam umgeht und den Vorschlag einer zehntägigen Probezeit macht weil er weiß dass der Kämmerer auch in einem Zwiespalt ist den Befehl des Königs auszuführen.

      Daniel, Kapitel 1, die Verse 9- 16:
      9 Und Gott gab Daniel, dass ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig gesinnt wurde. 10 Der sprach zu ihm: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch eure Speise und euern Trank bestimmt hat. Warum soll er sehen, dass eure Gesichter schmächtiger sind als die der andern jungen Leute eures Alters? So brächtet ihr mich bei dem König um mein Leben. 11 Da sprach Daniel zu dem Aufseher, den der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja gesetzt hatte: 12 Versuch's doch mit deinen Knechten zehn Tage und lass uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken geben. 13 Und dann lass dir unser Aussehen und das der jungen Leute, die von des Königs Speise essen, zeigen; und danach magst du mit deinen Knechten tun nach dem, was du sehen wirst. 14 Und er hörte auf sie und versuchte es mit ihnen zehn Tage. 15 Und nach den zehn Tagen sahen sie schöner und kräftiger aus als alle jungen Leute, die von des Königs Speise aßen. 16 Da tat der Aufseher die königliche Speise und den Wein weg, die für sie bestimmt waren, und gab ihnen Gemüse.

      Entscheidend ist ja auch, dass Daniel und seine drei Freunde ihr ganzes Wissen und Kenntnisse von Gott bekommen haben! ---->Siehe Vers 17: 17 Und diesen vier jungen Leuten gab Gott Verstand und Einsicht für jede Art von Schrift und Weisheit.
      Und so wurden sie dann die persönlichen Diener des Babylonier-Königs Nebukadnezar, wie es in Vers 20 steht: Und sie wurden des Königs Diener. Im weiteren Verlauf des Buches erfahren wir dann ja dass Daniel bis in die höchsten Staatsämter aufgestiegen ist und 539 v.Chr. wird er unter Vize-König Belsazer - der Sohn des letzten Babylonier-Königs Nabonid - zum dritten Mann im Reiche ernannt! Eine erstaunliche Karriere eines jungen jüdischen Gefangenen (605 v.Chr.), der nach dreijähriger Ausbildungszeit von 602 - 536 v.Chr. ganze 66 Jahre im Staatsdienst eines Eroberer-Volkes war, 63 Jahre für die Weltmacht Babylonien und dann noch 3 Jahre für die Weltmacht Medo-Persien! Man nimmt für die Lebensdaten Daniels, der sehr alt geworden ist, die Jahre 620 - 525 v.Chr. an. Als er nach Babylon verschleppt worden ist, war er also ein junger Mann bzw. Knabe von 15 Jahren. Als er 536 v.Chr. aus dem Staatsdienst ausschied war er schon 84 Jahre alt! Er hat die Rückkehr der Juden aus der 70 Jahre dauernden Babylonischen Gefangenschaft (605 - 535 v.Chr.) in den Jahren 538 - 535 v.Chr. selbst erlebt und damit auch die erneute Gnade und Barmherzigkeit seines Gottes, der ihm Träume von König Nebukadnezar offenbart hatte (Daniel 2+4) und der das Mene-Tekel an der Wand dem König Belsazar entschlüsselt hat (Daniel 5) und der das genaue Datum des Erscheinens des Messias vom Erzengel Gabriel gezeigt bekam! (Dan.9,21ff.). Daniel = ein vom EWIGEN besonders Gesegneter!

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    • Fehler-Berichtigung: Man nimmt für die Lebensdaten Daniels, der sehr alt geworden ist, die Jahre 620 - 595 v.Chr. an. ----> Das Jahr 595 ist selbstverständlich falsch!
      Richtig muss es heißen: Man nimmt für die Lebensdaten Daniels, der sehr alt geworden ist, die Jahre 620 - 525 v.Chr. an. ===> Daniel wurde etwa 95 Jahre alt, und erreichte damit wohl das selbe Alter wie der Apostel Johannes der zwischen 10 - 105 n.Chr. lebte!
    • Leseempfehlungen zu Daniel 2 über den 1. Traum des Nebukadnezar

      Für den kommenden Sabbat, den 18. Januar 2020 geht es in Lektion 3 "Vom Rätsel zur Offenbarung" um Daniel Kapitel 2 - den Traum Nebukadnezars vom Standbild welches die Weltmächte bis „zum Kommen des Steines” welcher Jesus Christus symbolisiert, aufzeigt.

      Zur Vorbereitung auf den kommenden Samstag empfiehlt sich folgendes zu lesen:

      1. (A) Der Bibeltext: Das Buch Daniel, Kapitel 2, die Verse 1 - 49.
      2. (B) Studienhefte: ................................................................................................................................................................................................... (1) " Daniel - Studienheft zur Bibel " : Seiten 20 - 27. ......................................................................................................................................... . (2) " Studienanleitung Standardausgabe mit Lehrerteil " : Seiten 31 - 41 und Seiten 178 - 181 (Lehrerteil zur 3. Lektion)