1.Johannes 5,20: Ist Jesus der wahrhaftige Gott?

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      Und wenn jemand 1 Johannes 5.20 falsch interpretiert, so sei ihm oder ihr gesagt, dass man jene Aussage des Johannes zweifelsohne so versteht, wie es geschrieben steht.


      1.Joh. 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
      Der Wahrhaftige <GOTT> war IN CHRISTUS und versöhnte die Welt mit sich selbst.
      1. Joh. 4, 16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
      Gesegnete Grüsse, renato

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

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      Beitrag von Norbert Chmelar ()

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    • 1. Joh 5,20 ist leider grammatisch mehrdeutig. Die einen beziehen „DIESER ist der wahrhafrige Gott“ auf Jesus im letzten Satz, die anderen auf Gott im vorletzten , jetzt weitergeführten Satz (vgl. Renato oben, dem ich mich anschließe).

      Vordergründig ist beides möglich, ich verstehe deshalb, dass diese Stelle gerne pro Trinität genannt wird. Der uns gewohnte herkömmliche Satzbau stützt dies in der Tat. Folgendes aber gleicht den grammatischen Vorteil wieder aus und stellt ein Gleichgewicht (ich meine sogar ein Übergewicht GEGEN die Dreieinigkeit) zwischen dem Für und Wider her.

      Zunächst lässt sich in Joh 17,3 die Deutung durch Jesus nachlesen: der Vater ist der allein oder einzig wahre Gott.

      Ferner bestätigt dies auch der Sinn von 1 Joh 5,20. Danach ist nur einer der beiden der wahrhaftige Gott, entweder der Vater oder der Sohn. Dass aber hier der Vater NICHT als Gott gemeint ist, erscheint mir abwegig.Es steht da auch nicht, dass beide ZUSAMMEN oder dass auch der Sohn der wahrhaftige Gott ist. Also kann „dieser“ eigentlich nur der Vater sein, wollte man ihm nicht das Gott-sein absprechen und Jesus Lügen strafen

      Außerdem muss sich ein Pronomen keinesfalls auf das letzte vorherige Nomen
      beziehen. Entscheidend ist nicht die Nähé zwischen Pronomen (Dieser) und Nomen (der Sohn im letzten und der Vater im vorletzten Satz), sondern der inhaltliche Sinn.

      Beispiel:
      2.Joh 1,7 – Denn viele Verführer sind …, die nicht JESUS CHRISTUS im Fleisch gekommen bekennen. DAS ist der Verführer ind Antichrist. (Jesus als Antichrist???)

      Also selbst wenn beide Auslegungem gleichgewichtig wären, ließe sich damit mangels letzter Sicherheit nicht beweisen, dass Jesus Gott ist. Aber wenn wir joh 17,3 ernst nehmen wollen, scheidet 1.Joh 5,20 pro Dreieinigkeit ganz aus. Jedenfalls aus meiner Sicht
    • Du siehst das so - andere u.a. auch ich - lesen aber wenn sie Johannes 17,3 („der allein wahre Gott”) bedenken auch 1. Johannes 5,20 („Dieser = Jesus Christus [aus dem Vorsatz so ableitbar - was Du ja selbst eingeräumt hattest ] ist der wahrhaftige Gott”) mit und relativieren so Joh.17,3 indem sie Jesus Christus als ebenso »allein wahren Gott« betrachten.

      Im Übrigen verweise ich auf den hervorragenden Beitrag von Seele1986 aus dem anderen Thread -------> Was liest Du gerade?
    • [editiert - weil OT]

      Wenn Stellen wie 1.Joh 5,20 (zunächst vordergründig auf den ersten Blick) mehrdeutig sind, sollten sie außen vor bleiben.

      Allenfalls könnte man feststellen, 1.JOH 5,20 RELAIVIERT SIC.H DURCH JOH 17,3 und nicht umgekehrt. "Dieser ist der wahrhaftige Gott" KANN SICH JESUS ZUFOLGE NUR AUF DEN VORLETZTEN SATZ BEZIEHEN; ALSO AUF DEN VATER: Auf ddn zweiten, genaueren Blick ist diese Stelle nicht mehr-, sondern eindeutig. Mehrdeutig nur durch den 2 Lesarten erlaubenden Satzbau, eindeutig dagegen durch den Sinn und vor allem durch die Worte Jesu in Joh 17,3, die im übrigen immerhin Paulus wiederholt (""so haben wir nur einen Gott, den Vater, ... und einen Herrn, Jesus Christus ...") - 1.Kor.8,6 - vgl. die Trennung der Begriffe, die deutlich macht: Gott ist EINER, nicht drei! Und nicht Gott besteht in drei Personen. sondern die göttliche Familie, das göttliche Team. Wird das vielleicht verwechselt?

      Dazu Jesaja 45,5: "Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir"

      Wer JESUS relatviert, der stellt sich - Entschuldigung - in diesem Punkt außerhalb der Schrift. So weit ist es also mit diesem Dogma gekommen ......
    • hnitschke schrieb:

      Ferner bestätigt dies auch der Sinn von 1 Joh 5,20. Danach ist nur einer der beiden der wahrhaftige Gott, entweder der Vater oder der Sohn.
      Der Sinn der Aussage ist nicht "nur einer der beiden, [und der andere nicht]", sondern der Text konzentriert sich auf Jesus Christus. Der Brief richtet sich an Gläubige, die Gott kennen, Es wäre seltsam, unter "Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben" den Vater zu meinen, denn das wäre für einen Gläubigen sowieso selbstverständlich, an wen hat man denn sonst geglaubt? Wer ist denn sonst das ewige Leben, die Götzen etwa?


      hnitschke schrieb:

      Aber wenn wir joh 17,3 ernst nehmen wollen, scheidet 1.Joh 5,20 pro Dreieinigkeit ganz aus
      Du meinst, wenn man dein (!) Verständnis von Joh 17,3 ernst nehmen will...


      hnitschke schrieb:

      ...eindeutig dagegen durch den Sinn und vor allem durch die Worte Jesu in Joh 17,3...
      Das ist nicht die Bibel-Exegese, sondern die Bibel-Anpassung: an dein Verständnis von Joh 17,3 wird der Rest angepasst, anstatt unvoreingenommen einzelne BIbelstellen für sich sprechen zu lassen und sich somit einem Gesamtbild zu nähern.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • hnitschke schrieb:

      1. Joh 5,20 ist leider grammatisch mehrdeutig. Die einen beziehen „DIESER ist der wahrhafrige Gott“ auf Jesus im letzten Satz, die anderen auf Gott im vorletzten , jetzt weitergeführten Satz (vgl. Renato oben, dem ich mich anschließe).

      Vordergründig ist beides möglich, ich verstehe deshalb, dass diese Stelle gerne pro Trinität genannt wird. Der uns gewohnte herkömmliche Satzbau stützt dies in der Tat. Folgendes aber gleicht den grammatischen Vorteil wieder aus und stellt ein Gleichgewicht (ich meine sogar ein Übergewicht GEGEN die Dreieinigkeit) zwischen dem Für und Wider her.




      Also selbst wenn beide Auslegungem gleichgewichtig wären, ließe sich damit mangels letzter Sicherheit nicht beweisen, dass Jesus Gott ist. Aber wenn wir joh 17,3 ernst nehmen wollen, scheidet 1.Joh 5,20 pro Dreieinigkeit ganz aus. Jedenfalls aus meiner Sicht
      Es ist natürlich klar, dass jene, die Johannes auch dort ernst nehmen, wo er klar sagt:


      1Joh 4,16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.



      Joh 10,38 tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr mir nicht glauben wollt, auf dass ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich im Vater.

      Und nun gibt es wohl keine Unklarheit mehr, wenn man die Worte aus dem Johannesbrief mit den Worten unseres Herrn Jesus zu Rate zieht, wer denn nun Johannes als den Wahrhaftigen bezeichnet, den der Sohn dessen zu ihnen kam um ihnen Einsichtf, Aufschluss über dessen Willen/Wesen zu geben.


      1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
      Bleiben wir also in der Liebe, so sind wir in Gott (also dem Wahrhaftigen wohlverstanden) dem Vater, der (geistmässig) IN Jesus war.. Paulus hilft hier wohl noch ein bisschen auf die Sprünge, wenn er sagt:


      2Kor 5,19 Denn Gott (also der Wahrhaftige nach den Worten von Johannes)war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
      Es gibt also in Wahrheit nur eine richtige Lesart. Ich fasse 1. Johannes 5.20 gerne zusammen.

      Wichtig ist natürlich, dass Johannes erkannt hat, dass Jesus gekommen ist um ihnen Einsicht über den wahrhaftigen Gott zu ermöglichen, was viele Christen offenbar zuwenig gewichten. Für jene, die dies erkannt haben gibt es -auch- ewiges Leben. (jJoh.17.3) GUT ZU WISSEN.


      Gesegnete Grüsse renato