Klimawandel und RKK

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  • Atze schrieb:

    In die Politik gehört Gott und seine Herrschaft nicht hin,
    Ach was und was hat das mit dem zu tun, was ich geschrieben habe?

    Es hilft uns nicht, dass wir die prophetischen Vorstellungen immer wieder wiederholen. Auch die Adventistengeschichte ist eine Geschichte der Irrtümer...und was die Menschen dann daraus gelernt haben oder nicht.

    Jetzt kommt es gar nicht mehr auf Theorien und Lehren an, die man vertritt, sondern was man tut. Hört mn die Stimme des Hirten, tut man , was er einem sagt?
    Sagt er dir etwas persönlich( allgemeind Frage) oder folgst du Lehrgebäuden?


    Norbert Chmelar schrieb:

    Fazit: Eine "Klimaänderung" ist notwendig! Eine Klimaänderung hin zu den 10 Geboten - und zwar Deutschlandweit, Europaweit und weltweit! Einzig und allein eine Ethik der 10 Gebote verspricht für die geschundene Schöpfung eine nachhaltige Erholung.
    Das ist für uns Christen klar, aber wahrscheinich werden neue multireligiös gültige Regeln , samt der vielzitierten aber nicht eingehaltenen Menschenrechte gefordert und eine globale Institution mit neuen Weltgesetzen aufgebaut.Der Mensch hat doch so gerne Institutionen mit gesetzgebendem Recht und vielen Beamten mit sehr gut bezahlten Jobs;-)
    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
  • Yppsi schrieb:

    Kleine Eiszeit – Wikipedia

    Was war damals schuld? Autos, Flugzeuge und Regenwaldabholzung eher nicht!
    Das ist ein weiterer Punkt, denn allein wenn Quellen genannt werden oder auch Wissenschaftler die für die Klimakrise einen ganz anderen Grund angeben als "Autos, Flugzeuge und Regenwaldabholzung" wirst Du automatisch als Klimaleugner (Klima-, Umweltschänder) niedergeputzt. In den Mainstreammedien werden alternative Erklärungen gar nicht erst erwähnt (zugelassen).

    Yppsi schrieb:

    Was haben die Leute eigentlich im Mittelalter angestellt?


    Was war damals schuld? .........Wahrscheinlich auch der Papst, der ist ja gewöhnt, daß er an allem schuld ist.
    Sarkasmus mit dem Papst im Zusammenhang des Mittelalters auszuüben ist nach der Geschichte wenig angebracht.
    Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
  • Ich finde das Thema zu allgemein.

    Was soll eine christliche "Konfession" mit dem falsch aufgefassten Auftrag vom "Herrschen" VOR oder NACH dem Sündenfall zu tun haben? (Gen. 1:26.)

    Die RKK ist eine nachchristliche ABSPALTUNG von der Apostelkirche und erst wenige Jahrhunderte alt.
  • Pfingstrosen schrieb:

    Ach was und was hat das mit dem zu tun, was ich geschrieben habe?
    Ich habe Dich entsprechend zu meinem Kommentar zitiert was jedenfalls für mich eindeutig war und auch im Zusammenhang der diskutierten Enzyklika passt….wenn es so nicht gemeint war wie dann?

    Pfingstrosen schrieb:

    Es hilft uns nicht, dass wir die prophetischen Vorstellungen immer wieder wiederholen. Auch die Adventistengeschichte ist eine Geschichte der Irrtümer...und was die Menschen dann daraus gelernt haben oder nicht.
    Sorry, aber diese „Vorstellung“ wird seit Jahren (schlimmer Weise) in Deutschland gar nicht mehr gepredigt bzw. „wiederholt“ wenngleich es auf dem kleinen Einmaleins des adventistisch und reformatorischem Glauben und dem einfachstem prophetischen Text aus Daniel 2 basiert…..ich halte es aber für enorm Wichtig das im Zuge der angekündigten Verführung (Mt. 24) im Blick zu behalten…..Daniel der Prophet der von Jesus namentlich für die Endzeit genannt wird und sagt: „wer es liest, der achte darauf“…..achtest Du auf die (endzeitliche) Belagerung (römische Standarte auf heiligem Boden?). Ich achte seit Jahren darauf…..nur mal ein Beispiel:

    Catholic News Agency (Brussels schrieb:

    The secretariat of the Commission of the Bishops" Conferences of the European Community has welcomed a proposed EU law that would safeguard Sunday as a day of rest from work. According to L’Osservatore Romano, the secretariat issued a statement praising the measure proposed by five EU parliamentarians to recognize the value of "Sunday rest as part of the ‘cultural patrimony’ and ‘European social model’."" - February 16, 2009
    ….vom Parlament damals abgelehnt.

    Wie man an unendlichen Beispielen wie u.a. der Enzyklika sehen kann geben sie nicht auf bis sie bekommen was sie wollen. Und ich habe keine Zweifel, dass es eines Tages durchgeht……mit dem Ergebnis von Terror weil die Staatsmacht erlauben wird, dass eine abgefallene Kirche die in der Bibel als (Meer-)Tier bezeichnet wird wieder Politik macht (siehe auch Offenb. 17 Hure reitet scharlachrotes Tier).
    Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
  • freudenboten schrieb:


    Die RKK ist eine nachchristliche ABSPALTUNG von der Apostelkirche und erst wenige Jahrhunderte alt.

    Das kann man natürlich so sehen!

    Gestern habe ich für 1 € die Schrift "Dominus Jesus" von Josef Ratzinger aus dem Jahre 2000 erhalten. Hier und im Katholischen Katechismus wird aber gesagt, dass die Römisch-Katholische Kirche die einzigste wahre Kirche Jesu Christi sei.

    Zitat aus Seite 28/29: „Die Gläubigen sind angehalten zu bekennen, dass es eine geschichtliche, in der apostolischen Sukzession verwurzelte Kontinuität
    53 zwischen der von Christus gestifteten und der katholischen Kirche gibt: «Dies ist die einzige Kirche Christi ... Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (vgl. Joh. 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt. 28,18ff.), für immer hat er sie als <die Säule und das Fundament der Wahrheit> (1.Tim. 3,15) errichtet.
    Diese
    Kirche ... ist verwirklicht (subsistit in) in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird». 54
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    53: Vgl. II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 20; vgl. auch Hl. Irenäus, Adversus haereses, III, 3, 1-3: SC 211, 20-44; Hl. Cyprian, Epist. 33, 1: CCL 3B, 164-165; Hl. Augustinus, Contra advers. legis et prophet., 1, 20, 39: CCL 49. 70.
    54: II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 8.



    Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

    LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
  • Atze schrieb:

    Yppsi schrieb:

    Kleine Eiszeit – Wikipedia

    Was war damals schuld? Autos, Flugzeuge und Regenwaldabholzung eher nicht!
    Das ist ein weiterer Punkt, denn allein wenn Quellen genannt werden oder auch Wissenschaftler die für die Klimakrise einen ganz anderen Grund angeben als "Autos, Flugzeuge und Regenwaldabholzung" wirst Du automatisch als Klimaleugner (Klima-, Umweltschänder) niedergeputzt. In den Mainstreammedien werden alternative Erklärungen gar nicht erst erwähnt (zugelassen).

    Ich wollte damit nur sagen, daß auch wenn die Menschen nichts Klimaschädliches tun, es trotzdem nicht auf der ganzen Erde angenehm ist.
    Bis vor etwa 200 Jahren war es eigentlich jahrhundertelang durchgehend zu kalt.
    Es gab Mißernten, Hungersnöte, Seuchen und die Menschen litten "gefühlsmäßig" mehr als heute.
    Das soll jetzt aber nicht heißen, man müsse nichts gegen die Erderwärmung tun, oder es gäbe sie nicht, oder was auch immer...................
    .........................aber man sollte ein bißchen auf dem Boden bleiben.
  • freudenboten schrieb:

    Zur Zeit der "Völkerwanderung"/Beginn des Mittelalters 508/538 gab es auch eine Klimakatastrophe, die nicht von Menschen verursacht wurde.
    Ich möchte nicht wissen wie Kleinasien vor 2000 Jahren bewachsen war. Woher kamen die Bäume für Gebäude, Schiffe und Feuer?
    Mit was wurde das Wasser bei den Römern in Trier erwärmt...
  • Atze schrieb:

    Konservative Adventisten richten sich nach dem Wort als die Wahrheit mit dem ewigen Evangelium aus Offenb. 14 zur Verkündigung der letzten Warnungs- bzw. Gerichtsbotschaft an eine untergehende sündige Welt.

    Liberale Adventisten richten sich (wie die Welt) mehr nach der Wahrheit und Liebe die auf dem Gemeinwohl basiert. Der Mensch steht im Mittelpunkt mit einem Evangelium welches auf irdischen Frieden und Sicherheit baut indem man Bündnisse eingeht. Gottes Gericht sowie das Wort Sünde wird weitgehend vermieden.

    Welche Seite nun die „irrenden Menschen“ repräsentiert müsste man erst mal klären.
    Das ist wie es die (oder besser manche) sich selbst als konservative Adventisten brüstenden gerne darstellen, um ihre Position zu verteidigen und damit auch gleich zu immunisieren.

    Die Realität scheint mir jedoch eine andere. Nicht zuletzt weil die erstgenannten scheinbar nicht zwischen der Bibel (als göttliche Offenbarung, "irrtumslos") und deren Auslegung (als menschliches Verständnis grundsätzlich fehleranfällig) unterscheiden können oder unterscheiden wollen. Was du und Deinesgleichen vertrittst ist nicht, wie von Dir behauptet "die Wahrheit mit dem ewigen Evangelium aus Offenb. 14", sondern eine bestimmt Auslegung der Offenbarung Gottes, und jede alternative Auslegung wird als "Abfall" gebrandmarkt, statt dass man sich darüber respektvoll und unter Gebet auseinandersetzen würde.

    Ich bin in der Gemeinde aufgewachsen, nun fast fünfzig Jahre getauft und hätte mich nie als "liberaler Adventist" gesehen, wurde - soweit mir bekannt - auch in meiner Gemeinde nie so gesehen, aber im Vergleich mit manchen reaktionären Adventisten (nicht konservativen!) könnte man zu einem anderen Bild kommen. Und scheinbar kommt zunehmend ein reaktionärer Geist auf. Gefördert wird das durch die von dir genannten Apologeten und deren Epigonen, die die modernen Medien virtuos nutzen, deshalb aber noch lange nicht "die Wahrheit" predigen.

    Das mit "konservativ" zu bezeichnen ist übrigens Etikettenschwindel.
    Liebe Grüße, Heimo
  • HeimoW schrieb:

    Die Realität scheint mir jedoch eine andere. Nicht zuletzt weil die erstgenannten scheinbar nicht zwischen der Bibel (als göttliche Offenbarung, "irrtumslos") und deren Auslegung (als menschliches Verständnis grundsätzlich fehleranfällig) unterscheiden können oder unterscheiden wollen.
    Das hinkt schon deshalb weil „Deinesgleichen“ die Bibel oftmals gar nicht als irrtumslos betrachtet. Das fängt schon bei der Hermeneutik an bei der man kein Problem damit hat historisch kritische Methode als alternatives Auslegungsprinzip zu betrachten….wie beispielsweise Schöpfung und Evolution mit einander zu vermischen. Dies ist bereits eine grobe Verfälschung von Gottes Wort und hat nichts mit Auslegung zu tun sondern bereits mit der Herangehensweise bzw. Umgang mit Gottes Wort den ich verurteile. Auf eine dringend notwendige Diskussion (Festlegung) der Hermeneutik lässt man sich aber zumindest im deutschen Herrschaftsgebiet nicht drauf ein.

    HeimoW schrieb:

    Was du und Deinesgleichen vertrittst ist nicht, wie von Dir behauptet "die Wahrheit mit dem ewigen Evangelium aus Offenb. 14", sondern eine bestimmt Auslegung der Offenbarung Gottes, und jede alternative Auslegung wird als "Abfall" gebrandmarkt,
    Die alternative „Auslegung“ zu Offenb. 14 die den Geist von Laudato Si wiederspiegelt und den Weg in unsere ökumenisch gesinnten deutschen Gemeinden gefunden hat hält nicht im Entferntesten dem biblischem Prinzip „die Bibel legt sich selber aus“ stand. Wenn man einzig die Bibel zur Hand nimmt ist die alternative Auslegung der Liberalen die die Warnungen der ersten Engelsbotschaft exklusiv auf die Umweltsünder beziehen an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Die zweite Engelsbotschaft lediglich auf Reiche und Korrupte zu beziehen und nicht ebenfalls auch auf Unglauben (Abfall vom Glauben) ist selbst bei oberflächlicher Prüfung nach dem Prinzip „Sola Scriptura“ nicht viel besser.

    HeimoW schrieb:

    statt dass man sich darüber respektvoll und unter Gebet auseinandersetzen würde.
    Ich habe nicht mitgezählt wie oft ich um eine offene Diskussion „Deinesgleichen“ schriftlich wie mündlich bis zur Vereinigungsebene darüber gebeten habe nachdem die päpstliche Auslegung zu Offenb. 14 innerhalb der Gemeinde gepredigt wurde…..es dürfte aber im zweistelligem Bereich liegen. Wenn Du auf diese Diskussion bestehst wirst Du ausgeschlossen werden. ;)

    Die Möglichkeit „respektvoll im Gebet“ mit „Deinesgleichen“ sich über dieses Thema „auseinanderzusetzen“ ist ein Wunschtraum der auch in der Zukunft nicht erfüllt werden wird……ganz einfach weil die „Liberalen“ die in Deutschland die führenden Positionen besetzen nach den einfachen guten Regeln und Grundsätzen der Gemeinde der STA nicht den Hauch einer Chance haben zu bestehen.
    Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
  • Atze schrieb:

    hält nicht im Entferntesten dem biblischem Prinzip „die Bibel legt sich selber aus“ stand.
    Zunächst einmal gibt es kein "biblisches Prinzip", das lautet: die Bibel legt sich selber aus,
    sondern dies ist eine Erkenntnis im Studium der Schrift.
    Zum anderen muss man das Sola scriptura richtig verstehen, sonst verrennt man sich,
    wie du schon mit dem Anspruch "die Bibel ist irrtumslos" zeigst.

    Seit dem Beginn der Christenheit (und auch vorher im Volk Israel, soweit ich weiß) gibt es nirgendwo und niemals den Lehrsatz "Die Bibel ist irrtumslos", denn damit vergötzt man die Bibel. Wir sind keine Muslime.

    Sola scriptura stellt die Frage, wie die Heilige Schrift richtig zu verstehen ist und was in ihr ewig und unveränderlich gültig ist, nämlich das Evangelium.
    Damit es dort nicht willkürlich wird - wie man ja gerade in protestantischen Strömungen sieht - verwies Luther auf die "Mitte der Schrift", das ist Jesus Christus und die Lehre von der Rechtfertigung als "Herr und Richter aller Lehre".

    "scriptura sui ipsius interpres" mit Irrtumslosigkeit und Biblizismus gleichzusetzen ist der Fundamentalirrtum der evangelikalen Welt und verpestet einem regelmäßig jedes ernsthafte und sinnvolle Gespräch.

    In der Schrift selbst steht: "Alle Schrift, von Gott eingehaucht, ist nützlich zur Lehre und Unterweisung",
    und: "Prüfet alles! Das Gute aber behaltet!"
    und: "Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig"

    Man sei bitte korrekt und sage: "Ich lese die Bibel biblizistisch!" (wie manche ja sagen: wort-wörtlich);
    sola scriptura ist was anderes. Hat damit überhaupt nichts zutun.

    Wenn man frei ist darin, braucht man auch vor historischen oder naturwissenschaftlichen Fakten keine Angst zu haben und zu versuchen, das irgendwie zu bügeln, damit es passt.
    Und wenn man Texte versteht (Prosa sei Prosa, Chronik sei Chronik, Parabel sei Parabel, Lyrik sei Lyrik), braucht man aus einem Lehrgedicht keinen pseudo-wissenschaftlichen Text zu machen.
  • freudenboten schrieb:

    "Zwei oder drei Zeugen"-Prinzip
    Die Theorie, man brauche zwei oder drei Zeugen für eine Stelle oder die Kraft einer Aussage, halte ich für falsch,
    und hat auch mit der Selbstauslegung der Schrift nichts zutun.

    freudenboten schrieb:

    und ist die Methode Jesu (Lukas 24:27.).
    In Lukas 24 zeigt Jesus den Emmausjüngern, dass in den Schriften von ihm geredet ist.
    Auch das hat noch nichts mit der Selbstauslegung der Schrift zutun, denn das Neue Testament gab es da noch nicht.
    Das sola scriptura ist ja erst möglich, da es Altes und Neues Testament in schriftlicher Form und mit festgelegtem Kanon gibt.
    Weder der Kanon des Alten noch des Neuen Testaments ist in der Szene bei Lukas 24 fertig.
  • Liebe Moderation, ich weiß es ist OT, wäre aber trotzdem nett wenn man ausnahmsweise das Thema belässt oder abspaltet in einen anderen Themenbereich wie „Sola Scriptura“ oder „Hermeneutik“.
    Danke


    Teil 1

    Seele1986 schrieb:

    gibt es nirgendwo und niemals den Lehrsatz "Die Bibel ist irrtumslos",
    Das ist auch von mir zugegeben auch sehr unglücklich ausgedrückt. Besser passt der einzige Maßstab der Wahrheit an dem richtig und falsch oder der wahre und der falsche Glauben gemessen wird.

    Seele1986 schrieb:

    Zunächst einmal gibt es kein "biblisches Prinzip", das lautet: die Bibel legt sich selber aus,
    Ich glaube ich bin nicht nur in diesem Punkt weitaus mehr Lutheraner wie die heute sich bekennenden Lutheraner. Es mag daran liegen, dass die Prophetie immer weiter in den Hintergrund gedrängt wird, aber es ist vor allem hier das einzige Prinzip was eine wahrheitsgemäße und damit erfolgreiche Herangehensweise verspricht. Andernfalls kommt Müll dabei heraus.

    Ein Beispiel; Was bedeuten die 10 Hörner aus Offenb. 17, 3? Die Erklärung gibt Dan 7, 24…..10 Hörner sind 10 Königreiche. Jede andere Interpretation (Herangehensweise) führt ins Nichts.
    In dieser Weise "belehrt" uns die Schrift nach 2 Tim 3, 16
    "Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zurBelehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in derGerechtigkeit,"

    Luther war der Ansicht die Bibel sei: „[i]per se certissima, apertissima, sui ipsius interpres“…..sein eigener Ausleger. Ich sehe es auch so.

    Seele1986 schrieb:

    Sola scriptura stellt die Frage, wie die Heilige Schrift richtig zu verstehen ist und was in ihr ewig und unveränderlich gültig ist, nämlich das Evangelium.

    Damit es dort nicht willkürlich wird - wie man ja gerade in protestantischenStrömungen sieht - verwies Luther auf die "Mitte der Schrift", dasist Jesus Christus und die Lehre von der Rechtfertigung als "Herr undRichter aller Lehre".
    Diesen Zusammenhang zu Sola Scriptura zu bilden halte ich hier nichtfür den entscheidenden Punkt oder sogar für falsch. Das Prinzip Sola Scriptura wurde von Luther aufgeworfen als Gegenpart der RKK wo man neben der Schrift noch andere „Wahrheiten“ wie die der Tradition gelten ließ bzw. diese sogar die Schrift dominierten. Die Tradition ist in der Postmoderne nun nicht mehr das größte Problem. Jetzt ist es „Wissenschaft“ oder „Kultur“ die sich neben die Schrift stellt oder eben darüber…..vom Prinzip her hat sich aber nichts geändert. Es ist ebenso ein Verstoß gegen Sola Scriptura.
    Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atze ()

  • Zur Zeit Jesu ist (siehe Qumran-Jesaja) der AT-Kanon einschließlich Daniel bis Maleachi vorhanden und wird ausgelegt und ERFÜLLT durch Jesus/Apostel.
    Oder hat Paulus ein "anderes Evangelium" (Gal. 1:8.9.) als Jesus Christus?
    Wenn die Bibel andere Prinzipien vertritt als ein Mensch, ist Vorsicht geboten (2. Thess. 2/Offb. 13:5.18.).
  • freudenboten schrieb:

    Die "Selbstauslegung" der Schrift entspricht dem mosaischen "Zwei oder drei Zeugen"-Prinzip und ist die Methode Jesu
    Ich glaube keiner der Apostel, die das NT geschrieben haben eine "Selbstauslegung" gebraucht haben,das sich das AT erfüllt hat haben sie erlebt und geglaubt!

    Wir brauchen Menschen die geistige Gaben haben, wir brauchen die Gemeinschaft,weil es nicht nur um Wissen sondern eine Herzenshaltung geht und wir brauchen ein aufnahbereites Herz damit uns der HL.Geist das Wollen und Vollbringen schenkt!
  • Teil 2

    Seele1986 schrieb:

    Man sei bitte korrekt und sage: "Ich lese die Bibel biblizistisch!" (wie manche ja sagen: wort-wörtlich);sola scriptura ist was anderes. Hat damit überhaupt nichts zutun.
    Auch das ist eine falsche Schlussfolgerung bzw. eine falsche Tatsache. Richtig ist, nun als Beispiel die Kreation genommen, dass man in der Postmoderne dazu übergegangen ist die Schöpfungsgeschichte als Symbol bzw. nicht mehr in der Form so wörtlich zu betrachten. Doch wo liegt der Grund dafür? Der Grund für diese Herangehensweise liegt eindeutig in der Wissenschaft deren Theorien nicht mit der Bibel einhergehen. Und weil das so ist ist man dazu übergegangen alles nur noch symbolisch zu sehen. So dominiert die Wissenschaft das Auslegungsprinzip.
    Noch eindeutiger und dasselbe Prinzip zeigt sich bei dem von mir erwähntem Beispiel von Offenb. 14 und der Engelsbotschaft. Hier dominiert die Umweltsituation bzw. der ökumenische Geist die Auslegung. An dieser Stelle hat es mit „wort-wörtlich“ rein nichts zu tun.
    An weiterer Stelle um den Konflikt der Frauenordination innerhalb der STA dominiert die Kultursituation über die Schrift. All das ist ein Verstoß gegen das Prinzip „Sola Scriptura“ und hat, wenn überhaupt nur ganz am Rande etwas mit „wort-wörtlich“ oder „Jesus als Mitte der Schrift“ zu tun.

    Seele1986 schrieb:

    Wenn man frei ist darin, braucht man auch vor historischen oder naturwissenschaftlichen Fakten keine Angst zu haben und zu versuchen, das irgendwie zu bügeln, damit es passt.
    Bügeln tun jene die Sola Scriptura und andere Wahrheiten wie von mir beschrieben zusammen vermischen. Dabei ist allein das Prinzip um nochmal das Beispiel Schöpfung zu nehmen etwas das überhaupt nicht mit der Evolution und den daraus resultierenden Annahmen auch nur im Entferntesten vereinbar ist.

    Da reicht ein Blick auf einen persönlichen Gott der das Licht im Menschen leuchten lassen möchte auf der einen Seite. Auf der anderen Seite haben wir den unpersönlichen Gott der sich um nichts kümmert als vor Millionen Jahren mal etwas anzustoßen um es dann sich selbst zu überlassen.
    Oder das Gesetz des Schwächeren bzw. dass die Letzten die Ersten sein werden (Mt. 19, 30) gegen jene wissenschaftliche Gesetzmäßigkeit, dass der Stärkere sich durchsetzt.
    Der Tod ist Folge der Sünde........sagt die Schrift. Die Wissenschaft sagt der Tod sichert den Fortbestand.

    Was nicht zusammen passt soll man außen vor lassen und nicht um des lieben Friedens willen zusammenpressen Das gilt für alle Bereiche.
    Gott hat uns das Schwert gegeben damit man scharf wie es ist damit kämpft. Unscharf gemacht durch Tradition, Kultur, Wissenschaft, "Wir müssen alle eins werden", Natur-, oder Umweltsituationen ist es unbrauchbar.
    Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
  • Atze schrieb:

    Es mag daran liegen, dass die Prophetie immer weiter in den Hintergrund gedrängt wird,
    Da getrauen sich manche bei uns nicht mehr drüber zu reden und das ist falsch, da gebe ich dir vollkommen Recht.
    Ein Unterschied ist aber, was man mit dieser Prophetie macht.
    Dann doch lieber schweigen und erkennen, es ist ein Geheimnis, alsdass man irgendeinen Unsinn redet.

    Was uns gesagt ist und wir wissen (wirklich wissen) dürfen ist Folgendes:
    der Herr Jesus wird wiederkehren, wie er gegangen ist, und es wird Gericht gehalten über die Welt und die Menschen.
    Ja, von diesem Gericht muss man auch reden. Man darf das nicht verschweigen.
    Die Toten werden auferstehen, es wird Gericht gehalten, und Gottes Reich wird vollendet werden.

    Wann das sein wird, das weiß Gott allein, und deswegen ist man in der evangelischen Theologie längst davon weggekommen, Weltereignisse exakt auf biblische Chronologie zu legen und damit ein Timing anzugeben.
    Denn dies scheiterte bislang konsequent immer und ist zudem ein maßgebliches Zeichen von Sekten und eben nicht der Kirche.

    Das ist der Grund, warum du das Thema "Prophetie" oder "Weltgericht" - so wie du oder andere das machen - bei uns nicht finden wirst.
    Zudem gepaart, man sieht es zB bei einem Walter Veith, mit lauter Schlussfolgerungen und Querverbindungen, die vollkommen unklar sind und den genauen Hergang gar nicht kennen.

    Atze schrieb:

    Ein Beispiel; Was bedeuten die 10 Hörner aus Offenb. 17, 3?
    Die zehn Hörner bedeuten Vollmacht oder Vollständigkeit (siehe Zehn Gebote),
    und die sieben Häupter bedeuten Struktur und Ordnung (siehe Sieben Tage).

    Bei Daniel ist es auf die Königreiche bezogen, wie der Text selbst sagt, bei Johannes ist es auf ein umfassendes Reich, einen umfassenden Geist bezogen, der die Welt regiert, wie man ja bis heute sieht.

    Atze schrieb:

    Jetzt ist es „Wissenschaft“ oder „Kultur“ die sich neben die Schrift stellt oder eben darüber…
    Das ist eben falsch, Atze, denn Wissenschaft und Kultur sind keine Heiligen Schriften.
    Das sola scriptura bezieht sich auf Wahrheit in geistlichen und heilsentscheidenden Dingen.

    Dort, wo Wissenschaft oder Kultur sich anmaßt, erlösend oder heiligend zu sein, muss man dem entgegentreten,
    aber das tut die Kirche auch sehr deutlich. Da musst du dich mal etwas belesen.
    Die Wissenschaft als solche, als Erforschung der Natur und Erklärung dessen, was man sieht und vorfindet, ist keineswegs abzulehnen.

    Auch die Wissenschaften suchen letztlich Gott, hat Harald Lesch mal gesagt. Sie suchen die letzten Gründe.
    Sie können aber - als Gegenstand - keine Aussage darüber machen, da Gott kein wissenschaftlicher Gegenstand ist; und das ist schön, dass er dies nicht ist.