Die Anbetung Jesu

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hallo Bogi,

    so jetzt. Mein PC hatte gestreikt.

    Bogi111 schrieb:

    Für Dich nicht, aber für die die es im Leben später nicht wollten, das die Eltern es taten....
    Echt? Kennst du da Beispiele?

    Also ich kenne das bislang nicht.
    Jene, die damit nichts am Hut haben, werden sich meiner Erfahrung nach schlicht und einfach aus der Kirche verabschieden.
    Ich kenne nicht, dass jemand seinen Eltern sagt: "Warum habt ihr mir in der Taufe Gottes Verheißung zugesagt?";
    außer natürlich bei Leuten, die in einer Freikirche Heimat gefunden haben. Da wird das dann ein Thema, weil ja die Taufe nicht akzeptiert wird, sondern man wieder-tauft.


    Bogi111 schrieb:

    Esgeht nicht um die Ursünde oder Erbsünde!! Sondern...
    Roemer 8:2
    Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich
    frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
    Das ist doch die Ursünde, Bogi.
    Der Tod ist doch nicht deine Sündenschuld. Du kannst doch nichts dafür, dass du sterben musst.
    Es ist die Schicksalsgemeinschaft, in der wir alle leben müssen.
    Dieses Gesetz ist uns durch Jesus Christus bezwungen. Endgültig!


    Bogi111 schrieb:

    Ich bekenne es auch nicht in einem Ritus,sondern frei wo es angebracht ist...

    Das ist doch schön.
    Ebenso ist es sehr schön, den Glauben gemeinsam als Geschwister zu bekennen und Gott zu ehren (nicht sich selber).
    Das ist kein Ritus, sondern die Gemeinschaft der Heiligen.

    Bogi111 schrieb:

    Wessen das Herz voll.....
    19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
    20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
    Da ist keine Aufforderung zur schweigen....
    Ich sagte auch nicht, dass in diesem Text eine Aufforderung zum Schweigen sei,
    sondern das manche da anders drüber sprechen.
    Unterhalte dich doch erstmal mit den Leuten.

    freudenboten schrieb:

    persönliches Bekenntnis (Symbol) des Glaubens
    Nein, eigentlich nicht, aber das würde jetzt zu weit führen.


    Bogi111 schrieb:

    Da wären alle Zweifel und Diskussionen ausgeräumt...
    Also ich habe keine Zweifel, insofern brauch ich sie mir nicht ausräumen.
  • Also was sollte die Taufe Jesu anders sein, als ein inspiriertes Symbol?
    Und der Glaube an Jesu Tod/Auferstehung (Römerbrief 6) ist doch wesentlich für die Taufe Jesu ("... uns (Geist, Sohn, Vater) alle Gerechtigkeit zu erfüllen..." (Matth. 3:15.)?

    Wenn das zu weit führt, dann in einem anderen Thema; einen anderen/weiteren Weg sehe ich nicht.
  • Bogi111 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    Daher werden die Konfirmanden vom Pfarrer auch gefragt,
    Also ist die Kindertaufe eigentlich eine Kinder- Segnung....wie bei uns auch.
    Und die Konfirmation ist auch keine Taufe durch Untertauchen,wie man es bei Erwachsenen macht.

    Warum nicht so wie Jesus es uns vorgemacht/gelehrt hat? Da wären alle Zweifel und Diskussionen ausgeräumt...
    In der Tat habe ich vor vielen Jahren an den Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg geschrieben und vorgeschlagen aus der Babytaufe eine Kinder-Segnung (als 3. Sakrament) zu machen, weil das biblischer wäre. Die Taufe und Konfirmation dann zusammenlegen, durchaus auch durch Untertauchen im Schwimmbad. Dieses "Untertauchen" wurde übrigens erst vor kurzem in die neue Taufagende in Württemberg eingeführt. In den Evangelischen Landeskirchen gibt es sowohl Babytaufe (theolog. Begründung: schon das Baby wird dadurch hineingenommen in die ewige Gnade Gottes! D.h.das Baby ist geliebt und in Gottes vorlaufende Gnade hineingenommen, was durch das Sakrament der Taufe bekräftigt und öffentlich bezeugt werden soll!) als auch Glaubenstaufe/ Erwachsenentaufe...
    Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

    LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
  • Wozu braucht der Christ "Sakramente" anstelle von Symbolen/Gedächtnissen?

    Bei Calvin stellte sich die Frage nicht, denn es sind alles Gedenk-Zeichen. Für ihn waren römische "Sakramente"
    römischer Abfall.

    Ein "aufgeklärter" evangelischer wollte die "Schöpfung" als schriftgemäßes "Sakrament" anerkennen: Darin (und somit in den "Sabbaten des Ewigen") sind bereits alle Segnungen Gottes enthalten.


    Die Apostel verglichen die Taufe Jesu mit dem Vorbild der Sintflut/des Exodus.
  • freudenboten schrieb:

    Wozu braucht der Christ "Sakramente" anstelle von Symbolen/Gedächtnissen?
    Sakrament bedeutet Wort & Zeichen. Das ist es, was den Reformierten etwas fehlt in ihrer Auslegung.
    Denn der evangelisch-lutherische Gedanke ist, dass Gottes Wort ein wirkungsmächtiges Wort ist. Es schafft im Menschen Glauben.

    Daher ist ein reines Gedächtnis unsererseits zu wenig.
    Zentral wurde das Thema ja beim Abendmahlsstreit.
    Als Luther und Zwingli zum Religionsgespräch zusammensaßen, nahm Luther irgendwann sein Messer, schnitt eine Linie in den Holztisch und sagte: "So sind wir zueinander!" - Also auf deutsch: Gar nicht!

    Gleiches betrifft letztlich die Taufe.
    Natürlich lesen wir, dass in der Bibel Erwachsene getauft wurden. Die Neue Botschaft wurde ja gerade erst verkündigt.
    Petrus sagt bereits in seiner Pfingstpredigt "euch und euren Kindern gilt diese Verheißung".

    Die Taufe ist nicht das Symbol MEINER persönlichen Bekehrung, sondern sie ist das Zeichen der Aufnahme in das Volk Gottes, wie es durch Christus verheißen und bewerkstelligt ist ("um Christi willen").
    Er hat dieses Licht in uns entzündet, Er gibt auch das Wollen und Er gibt das Vollenden letztlich.

    Wenn der Maßstab unsere Bekehrung ist und wie wir unser Versprechen aufrecht erhalten, dann sind wir verloren!
    Denn wir versagen doch ständig daran. Wir schwanken ständig, wir irren ständig, wir schaffen den ethischen Maßstab nicht.
    Gottes Versprechen ist der Maßstab.
  • Römische "Sakramente" sind seit NACHAPOSTOLISCHER Zeit zur Streitursache/Entzweiung geworden, da Jesus sie SO nicht eingesetzt hat. Betrachte den "Osterstreit" bis zur konstantinischen Zeit/Nizänum (gewaltsame Einigung!)

    Das Ergebnis der "Nichteinigung" zwischen Luther und den süddeutschen Reformatoren wurde zur vertanen Chance, welche die Reformation schwächte, der römischen Seite Auftrieb gab und in die Katastrophe des 30-jährigen Krieges mündete.
    Erst danach wurden die "Schwerter" im Namen der Kirche beiseitegelegt.

    In Römer 6 ist die Taufe Jesu weder ein Zeichen der "Aufnahme" ins Volk Gottes, das Volk Gottes wurde spätestens schon am Berg Horeb (Ex. 19/erstes Pfingsten) gegründet). Daraus entwickelte Rom die Zwangstaufe. ("extra Ecclesiam salus nulla est"). Die Hauptbotschaft der Taufe JESU: ER ist für uns gestorben/auferstanden.

    Sie ist auch nur bedingt Symbol persönlicher Bekehrung, dazu wurde sie historisch von den nachreformatorischen "Freikirchen" GEMACHT. Lediglich ein "Begrabenwerdens" des Lebenswandels ohne Christusnachfolge versinnbildet sie. "Der Wind/Geist weht wo er will..." (Joh. 3:8.). Der bekehrte Verbrecher am Kreuz wurde nicht mehr "getauft" (Lukas 23:40.ff.).
  • Seele1986 schrieb:

    Denn wir versagen doch ständig daran. Wir schwanken ständig, wir irren ständig, wir schaffen den ethischen Maßstab nicht.
    Gottes Versprechen ist der Maßstab.
    Genau deshalb vertrauen wir Gott! Weil er seinem Geschöpf nachgeht und retten will!!!

    Dieses Tauf-Versprechen werden wir immer wieder beschädigen,aber erst dann wenn wir uns ganz von Jesus lossagen,geht er uns nicht mehr nach!
  • freudenboten schrieb:

    Daraus entwickelte Rom die Zwangstaufe. ("extra Ecclesiam salus nulla est").
    Was gibt es, das nicht von Menschen missbraucht wurde?
    Solche Lehre haben wir nicht.

    Rom setzte die Kirche mit der Institution gleich. Den Eindruck macht es übrigens - mit Verlaub - bei manchen Freikirchen auch; von Sekten gar nicht zu reden.
    Das haben wir nicht.

    "Es wird auch gelehrt, dass allezeit eine heilige, christliche Kirche sein und bleiben muss,
    die die Versammlung aller Gläubigen ist, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden. Denn das genügt zur wahren Einheit der christlichen Kirche ..." (AB, Artikel 7)


    freudenboten schrieb:

    In Römer 6 ist die Taufe Jesu weder ein Zeichen der "Aufnahme" ins Volk Gottes,
    Aber ja. Die Taufe zeigt Tod und Auferstehung Christi und geschieht im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Damit wird das Evangelium dem Menschen zugesprochen und man wird in Gottes Volk aufgenommen.

    freudenboten schrieb:

    Die Hauptbotschaft der Taufe JESU: ER ist für uns gestorben/auferstanden.
    Richtig. Das ist das Evangelium, also die Lehre von der Rechtfertigung.


    Bogi111 schrieb:

    aber erst dann wenn wir uns ganz von Jesus lossagen,geht er uns nicht mehr nach!
    Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
    und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen,
    und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
    Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen.
    Ich und der Vater sind eins.
    (Joh 10,27-30)
  • "... getauft ZU einem Leibe" (1. Kor. 11:13.) bedeutet nicht, dass Taufe=Aufnahme/Migliedschaft.
    Der Glaube gilt nicht der Kirche sondern Christus.

    Bildlich ausgedrückt: Gotteskinder werden einzeln "aus Gottes Geist geboren", und gemeinschaftlich "erzogen".

    Es war Augustinus (trotz Gnadenlehre) Fehler, Gott, Taufe und Kirche in eins zu setzen, davon konnte Luther sich nicht freimachen.

    Gottes Kinder sind in Gottes "Hand", die Kirche ist nur Baugerüst (Eph. 4).

    (Vgl. auch Maleachi 3:16.ff.).

    Übrigens war die Taufe als Symbol noch nie Garantie gegen "Abfall".

    "Dein Glaube hat dir geholfen!", sagte Jesus.
  • Die Rechtfertigung zur Kindschaft Gottes geschieht nur durch die persönliche Bekehrung zum Herrn Jesus, eben dies bedeutet es von neuem/von oben geboren zu werden aus Gott. (vergl. Johannes 3.3)

    Durch die Gnade Gottes dürfen wir dann für unser Leben aus Gott im Herrn Jesus wissen:

    1.Johannes 2

    Und wenn jemand sündigt so haben wir einen Fürsprecher beim Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden

    So gilt nun für unser Leben aus Gott

    1. Johannes 9
    wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

    Das ist doch eine Zusage für unser ganzes Glaubensleben

    Liebe Grüsse

    Ines
  • freudenboten schrieb:

    Die Rechtfertigung geschieht durch Jesus Christus, auf Erden wie im Himmel, nicht durch unsere "Bekehrung".
    Bekehrung ist die FOLGE der "Geburt aus dem Geist Gottes. (Joh. 3)
    Das ist nicht Wiedergeburt/Neugeburt, sondern von "oben", aus Gott "geboren".

    Römer 2, 4-6
    Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, ohne zu erkennen, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet? (2. Petrus 3.9) (2. Petrus 3.15) 5 Aber nach deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst du dir selbst den Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, 6 welcher einem jeglichen vergelten wird nach seinen Werken; (Matthäus 16.27) (2. Korinther 5.10)

    Gott zieht alle Menschen zum Herrn Jesus, doch es liegt an jedem Menschen persönlich, ob er sich seinem Retter beugt
  • freudenboten schrieb:

    Die Rechtfertigung geschieht durch Jesus Christus, auf Erden wie im Himmel, nicht durch unsere "Bekehrung".
    Wenn wir nicht Buße tun und umkehren,dann kann sich der HL. Geist den Mund fusselig reden....
    Zur Gottes Liebe gehört auch die Freiheit, nein zu Gott zu sagen!!!

    Gott kann Berge versetzen,er würde sich aber nie als Herr unseres Willens erheben!
  • Der die Kerze angezündet hat, der erhält sie auch und wacht über sie.

    Wir leben ohne Seine Gnade keine Sekunde, sondern würden im Wind verwehen.
    Der Glaube ist ein Geschenk, keine Leistung, und die Rechtfertigung ist ein unergründliches Geheimnis.
    Wir werden nie ermessen, was Er für uns getan hat.

    Der Artikel von der Rechtfertigung ist dieser:
    "Gott rechtfertigt den Sünder - um Christi willen - indem Er im Menschen Glauben schafft"

    Ganz wird man dies nie verstehen, aber wenn man es erkannt hat, dann macht es vollkommen frei.
    Wir sind frei.
  • Bogi111 schrieb:

    freudenboten schrieb:

    Die Rechtfertigung geschieht durch Jesus Christus, auf Erden wie im Himmel, nicht durch unsere "Bekehrung".
    Wenn wir nicht Buße tun und umkehren,dann kann sich der HL. Geist den Mund fusselig reden....Zur Gottes Liebe gehört auch die Freiheit, nein zu Gott zu sagen!!!

    Gott kann Berge versetzen,er würde sich aber nie als Herr unseres Willens erheben!
    So ist es. Ich denke da auch an die Worte Jesu aus Matthäus 23, 37
    Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!


    Seele1986 schrieb:

    Der die Kerze angezündet hat, der erhält sie auch und wacht über sie.

    Wir leben ohne Seine Gnade keine Sekunde, sondern würden im Wind verwehen.
    Der Glaube ist ein Geschenk, keine Leistung, und die Rechtfertigung ist ein unergründliches Geheimnis.
    Wir werden nie ermessen, was Er für uns getan hat.

    Der Artikel von der Rechtfertigung ist dieser:
    "Gott rechtfertigt den Sünder - um Christi willen - indem Er im Menschen Glauben schafft"

    Ganz wird man dies nie verstehen, aber wenn man es erkannt hat, dann macht es vollkommen frei.
    Wir sind frei.
    Ja, der Glaube ist dann ein Geschenk, wenn wir diesen auch annehmen und wenn wir mit dem Herrn sind, dann ist er auch mit uns, Er, der den Glauben im Menschen schafft und vollendet.
  • Seele1986 schrieb:

    Ines. schrieb:

    Ja, der Glaube ist dann ein Geschenk, wenn wir diesen auch annehmen
    Kennst du jemanden, der den Glauben, den er hat, nicht annimmt?
    Glauben annehmen an den Herrn heißt ja gerade seine Gnade annehmen, was immer durch eine anfängliche und persönliche Bekehrung im Leben geschieht. So sage ich das auch zu meinem persönlichen Zeugnis gerne so, wie ich es erfahren habe. Der Herr Jesus bietet mir die Hand und ich habe sie ergriffen. Doch ergreifen kann Er sie nicht für mich, dass tue ich selbst und danke doch wiederum allein Ihm für die mir zuvorkommende Gnade und dass ich seine rettende Hand ergriffen habe.

    Es gibt auch Menschen die nur äußerlich bekennen und doch nicht glauben, wenn wir darunter ein neues Leben aus Gott verstehen, dass seinem Willen für uns entspricht. Auch die gefallenen Engel glauben an Gott und sind doch verloren aus ihrem eigenen Entschluss heraus
  • Ines. schrieb:

    Glauben annehmen an den Herrn heißt ja gerade seine Gnade annehmen
    Ja, Ines, aber wenn jemand nicht vom Geist Gottes erleuchtet wurde, kann er das gar nicht glauben.
    An Gott glauben viele, der Großteil der Menschheit höchstwahrscheinlich. Der Mensch hat eine tiefe, religiöse Sehnsucht.

    Die Lehre vom Kreuz aber kann ein Mensch nicht glauben, wenn der Geist ihn nicht erweckt.
    Deshalb sandte Jesus ja den Heiligen Geist. Der weist auf den Sohn, und der Sohn weist auf den Vater.
    Das Evangelium (also das Kreuz und die Rechtfertigung) ist der menschlichen Natur zutiefst zuwider:
    "Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden"

    Denn beim Kreuz muss man sich selber sterben.
    Das Absterben des Egos ist auch in anderen Religionen spirituelle Disziplin und Leistung, aber es ist kein Vergleich mit dem Kreuz Christi.

    Wir sagen bei uns: Man muss verstehen, wer das "handelnde Subjekt" ist. - Das ist Gott.

    Ich habe es erlebt, als mir das Kreuz zuwider war, als ich auf meinen Verstand gesetzt habe.
    Ich sage dir: Nie wieder!
    Aber so hat mein Herr mich gelehrt und meinen Stolz gebrochen. Das war eine gute Schule.

    Ines. schrieb:

    Auch die gefallenen Engel glauben an Gott und sind doch verloren aus ihrem eigenen Entschluss heraus
    Die Engel waren, wie wir Menschen später auch, hochmütig und begehrten die Göttlichkeit.
    Da hat Gott sie verworfen. Ebenso, wie er den Menschen aus dem Garten Eden sandte.

    Verloren sind alle ohne Gott. Die ganze Schöpfung seufzt, sagt Paulus.
    Deshalb hat Gott sich ja seiner Geschöpfe erbarmt, weil er uns liebt.
  • Seele1986 schrieb:

    Die Lehre vom Kreuz aber kann ein Mensch nicht glauben, wenn der Geist ihn nicht erweckt.
    Deshalb sandte Jesus ja den Heiligen Geist. Der weist auf den Sohn, und der Sohn weist auf den Vater.
    Das Evangelium (also das Kreuz und die Rechtfertigung) ist der menschlichen Natur zutiefst zuwider:
    "Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden"
    Ja, das ist wahr und davon bin ich aus Herzensgründen überzeugt.

    Seele1986 schrieb:

    Ich habe es erlebt, als mir das Kreuz zuwider war, als ich auf meinen Verstand gesetzt habe.
    Ich sage dir: Nie wieder!
    Aber so hat mein Herr mich gelehrt und meinen Stolz gebrochen. Das war eine gute Schule.
    Ich kenne das auch persönlich und danke dem Herrn Jesus, dass auch ich aufgrund seiner Gnade nicht dem Stolz anheimfalle der zum Abfall von Ihm führt.
  • freudenboten schrieb:Wozu braucht der Christ "Sakramente" anstelle von Symbolen/Gedächtnissen?
    [/quote]Die Antwort gab Seele1986 als

    Seele1986 schrieb:

    freudenboten schrieb:

    Wozu braucht der Christ "Sakramente" anstelle von Symbolen/Gedächtnissen?
    Sakrament bedeutet Wort & Zeichen.
    Denn der evangelisch-lutherische Gedanke ist, dass Gottes Wort ein wirkungsmächtiges Wort ist. Es schafft im Menschen Glauben.

    Daher ist ein reines Gedächtnis unsererseits zu wenig.


    Gleiches betrifft letztlich die Taufe.
    Natürlich lesen wir, dass in der Bibel Erwachsene getauft wurden. Die Neue Botschaft wurde ja gerade erst verkündigt.
    Petrus sagt bereits in seiner Pfingstpredigt "euch und euren Kindern gilt diese Verheißung".

    Die Taufe ... ist das Zeichen der Aufnahme in das Volk Gottes, wie es durch Christus verheißen und bewerkstelligt ist ("um Christi willen").

    freudenboten schrieb:

    "Sakramente" sind seit NACHAPOSTOLISCHER Zeit zur Streitursache/Entzweiung geworden, da Jesus sie SO nicht eingesetzt hat.
    Selbstverständlich hat Jesus die Sakramente eingesetzt! Und zwar die biblischen beiden Sakramente von Abendmahl und Taufe „zu seinem Gedächtnis!” ----> siehe zum Abendmahl, das der Herr Jesus am Gründonnerstag gestiftet hatte ---> Lk 22,19 „Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.”
    Und auch die Taufe hat Jesus als Sakrament eingesetzt durch seinen Missionsauftrag: ----> siehe zur Taufe ----> Mt 28,19 „Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”
    Man kann durchaus darüber streiten ob die 5 weiteren Dinge, die bei den Katholiken noch als Sakramente gelten eine biblische Berechtigung als Sakrament haben.
    Bei der Ehe könnte man an Markus 10, 6 -9 denken „aber von Anfang der Schöpfung an hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau. 7 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen, 8 und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. 9 Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.”.
    Die Beichte/ Buße galt zeitweise bei den Evangelischen als 3. Sakrament und wird mit -----> Mt 3,2 „und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!” begründet.
    Die Krankensalbung habe Jesus auch als Sakrament eingesetzt wegen ----> Jak 5,14 „Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn.”
    Die Firmung wird mit -----> Apg 2,38 „Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.” ----> 3 kath.Sakramente erwähnt dieser Vers!
    Die Weihe sei durch ----> Apg 6,6 „Diese stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten ihnen die Hände auf.” als Sakrament belegt.
    Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

    LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()