Händeauflegen bei der Ordination

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    • Händeauflegen bei der Ordination

      Ich habe heute folgendes bei Ellen White über Hände-Auflegen beim Ordinieren zu einem Leitungsamt gelesen, was mir neu war.

      Ellen White schrieb:

      “Both Paul and Barnabas had already received their commission from God Himself, and the ceremony of the laying on of hands added no new grace or virtual qualification” (AA 161, 162)

      “Paul did not depend upon man for his ordination. He had received from the Lord his commission and ordination” (6BC 1088).

      “It was an acknowledged form of designation to an appointed office and a recognition of one's authority in that office.. By it the seal of the church was set upon the work of God” (AA 162).

      Auf Deutsch kurz und knapp:

      Beim Ordinieren zu einem Amt, im Prozess des Händeauflegens geschieht keine "Magic". Der Ordinierte erhält nicht "erst jetzt" den Heiligen Geist, sondern schon früher von Gott. Händeauflegen dient lediglich als kirchliches Symbol für die Verleihung der nötigen Autorität.

      Mich würden eure biblisch gestützten Gedanken rund um das Thema "Händeauflegen bei der Ordination" interessieren.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hände auflegen findet sich in der Heiligen Schrift nicht nur (bzw. in erster Linie) als "Ordination" - ich würde sagen eher als Zeichen für die Gabe des Heiligen Geistes. auch als Heilungshandlung begegnet uns Handauflegung im NT.

      Apg 6,6
      Diese stellten sie vor die Apostel; und als sie gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf. (Ordination? Diakone von der Gemeinde gewählt, "der ganzen Menge" vs.5)

      Apg 8,17.18
      Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist! — Als aber Simon sah, dass durch das Auflegen der Hände der Apostel der Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld ("Übertragung"?, "Verleihung"? des Heiligen Geistes)

      Apg 13,2-3
      Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie. Das ist die Begebenheit (Stelle), auf die sich das Zitat von EGW bezieht, der Ablauf ist so, wie von ihr wiedergegeben.

      Apg 9,17
      Hananias aber ging hin und kam in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt <durch> Jesus — der dir erschienen ist auf dem Weg, den du kamst —, damit du wieder sehend und mit Heiligem Geist erfüllt werdest. (Heilung - siehe auch explizit Apg 9,12 - und "Übertragung"?, "Verleihung"? des Heiligen Geistes)

      Apg 19,5-6
      Als sie es aber gehört hatten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen; und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten. ("Übertragung"?, "Verleihung"? des Heiligen Geistes)

      1.Tim 5,22
      Die Hände lege niemand schnell auf, und habe nicht teil an fremden Sünden! Bewahre dich selbst rein!
      Hier unterstellt Paulus (auch) eine eigene Entscheidung des Handauflegenden, wenn der immer auf ein "Zeichen von oben" warten würde, wäre die Warnung nicht notwendig.

      2.Tim 1,6
      Um dieser Ursache willen erinnere ich dich, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist. Den zweiten Halbsatz finde ich interessant, denn hier ordnet Paulus der Handlung durchaus Wirkung zu.



      Ich halte die Interpretation von Apg 13,2.3. in obigem Zitat - wie schon geschrieben - für korrekt. Allerdings halt ich es, aufgrund der zitierten Beispiele für nicht geboten, daraus eine generelle "Regel" abzuleiten.

      Paulus ordnet der Handlung durchaus Macht (Wirkung) zu.

      Selbstverständlich kann der Heilige Geist nicht quasi "magisch" übertragen werden, aber das Faszinierende ist (in meinen Augen) eben die Beziehung der Apostel (inkl. Paulus) zu Gott, sodass sie (in der Regel?) wussten, wem die Hände aufzulegen sinnvoll wäre. Aber, potentiell könnten sie eben auch übereilt handeln (1. Tim 5,22)
      Liebe Grüße, Heimo
    • BIBEL - WEIHE - SAKRAMENT - FRAUENORDINATION

      Jacob der Suchende schrieb:

      Händeauflegen dient lediglich als kirchliches Symbol für die Verleihung der nötigen Autorität.

      .... "Händeauflegen bei der Ordination"
      Die Bibelstellen, welche Heimo gebracht hat, v.a.

      HeimoW schrieb:

      Apg 6,6
      Diese stellten sie vor die Apostel; und als sie gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf.
      wird in der Katholischen Kirche als bibl. Begründung für deren Sakrament der (Diakonen -, Priester - und Bischofs-) Weihe angesehen.
      Die Apostel haben die Bischöfe durch Händeauflegen geweiht und daher seien die Bischöfe die Nachfolger der Apostel. ----> Das "Händeauflegen bei der Ordination" (Ordination = Weihe, nach kath. Auffassung) begründet die Handlung, die zur Weihe führt / wird; -----> dieses ist das Symbol (= Zeichen), welches für ein Sakrament erforderlich ist.

      Wichtig finde ich, dass dem das Gebet vorausging....

      HeimoW schrieb:

      Apg 13,2-3... Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie. Das ist die Begebenheit (Stelle), auf die sich das Zitat von EGW bezieht, der Ablauf ist so, wie von ihr wiedergegeben.


      2.Tim 1,6
      Um dieser Ursache willen erinnere ich dich, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist. Den zweiten Halbsatz finde ich interessant, denn hier ordnet Paulus der Handlung durchaus Wirkung zu.

      ... eine generelle "Regel" ...
      ... eine generelle "Regel" ...hat die RKK daraus bei ihrem Weihe-Sakrament gemacht.
      Ein Sakrament ist in der Tat eine „Gnadengabe Gottes”... insofern kann man der kath. Weihe eine gewisse bibl. Berechtigung nicht absprechen. Oder was meint ihr?

      PS: in den Evangel. Kirchen gibt es ja auch die Ordination - hier im Sinne einer "Einsetzung" in das kirchliche Amt durch Handauflegung - auch - im Gegensatz zu RKK + Orth.Kirche - in der Regel für Frauen. (Daran sollte sich die Kirche der STA orientieren, wenn sie weiterhin eine evangelische (!) Freikirche sein will, die sie ja ihrem Selbstverständnis nach ja sein will! Die aktuelle Handhabung in Sachen Frauenordination geht eher in Richtung RKK ! - leider..L.!) ----> Die Ordination wird aber nicht als Sakrament = „göttliche Wortzeichen” (Katechismus) gesehen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Jacob der Suchende schrieb:

      Mich würden eure biblisch gestützten Gedanken rund um das Thema "Händeauflegen bei der Ordination" interessieren.
      Gott ruft den Menschen durch den HL.Geist. Die Gemeinde gibt nur Zeugniss vor der Welt durch Handauflegung und Urkunde, das
      der Ordinierte in ihrem Namen handeln darf....
    • Bogi111 schrieb:

      Jacob der Suchende schrieb:

      Mich würden eure biblisch gestützten Gedanken rund um das Thema "Händeauflegen bei der Ordination" interessieren.
      Gott ruft den Menschen durch den HL.Geist. Die Gemeinde gibt nur Zeugniss vor der Welt durch Handauflegung und Urkunde, dasder Ordinierte in ihrem Namen handeln darf....
      Jesus war kein Levit und war nicht durch "Handauflegung ordiniert".

      Dennoch war er "gesalbt" Lukas 4:18.ff.

      In Joh. 3:8. sagte Jesus: "Der Wind (Geist) weht wo ER/SIE will...."

      Es gibt keine "Verwaltung" des Geistes Gottes durch eine Gemeinde/Organisation, höchstens Verwaltung der menschlichen "Gaben".

      Handauflegung war ein menschliches Symbol wie Händedruck, Kuss, Umarmung o. a.
    • Im Alten Testament wurde die Hand auf das Opfertier gelegt:

      3. Mose 1,1-5
      1 Und der HERR rief Mose und redete mit ihm aus der Stiftshütte und sprach: 2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wer unter euch dem HERRN ein Opfer darbringen will, der bringe es von dem Vieh, von Rindern oder von Schafen und Ziegen. 3 Will er ein Brandopfer darbringen von Rindern, so opfere er ein männliches Tier, das ohne Fehler ist. An den Eingang der Stiftshütte soll er es bringen, damit es ihn wohlgefällig mache vor dem HERRN. 4 Und er lege seine Hand auf den Kopf des Brandopfers, damit es ihn wohlgefällig mache und für ihn Sühne schaffe. 5 Dann soll er das Rind schlachten vor dem HERRN, und die Priester, Aarons Söhne, sollen das Blut herzubringen und ringsum an den Altar sprengen, der vor dem Eingang der Stiftshütte ist.

      Wo noch wir die Hand auf etwas gelegt?

      Wir haben bereits:
      1. Ordination / Aussendung (NT)
      2. Salbung / Heilung (NT und AT?)
      3. Opferung (AT)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Neu

      Im AT bedeutete Handauflegung auf das Opfer-Tier "Sündenübertragung" = Sühnung (kappar)

      Jesus legte NICHT die Hände auf seine Jünger, um sie auszusenden. Stattdessen "sandte" er ihnen den Geist (Joh. 20:19.-23.).

      Bei Jesus/den Aposteln handelt es sich nur eine den Segen BEGLEITENDE GESTE.

      KEINE AUTORITÄTS/VOLLMACHTSÜBERTRAGUNG, KEINE "Apostolische Sukzession".

      Auch die Taufe Jesu war nur ein Bekenntnis-Zeichen, keine durch die Handlung wirkende Macht.

      Der GLAUBE an das "Entgegenkommen"/Gnade Gottes rettet!
    • Handauflegung ist weit mehr als nur Symbol und Geste!

      Neu

      freudenboten schrieb:

      Handauflegung war ein menschliches Symbol wie Händedruck, Kuss, Umarmung o. a.
      Also ich bin der Meinung, dass die Handauflegung sHandauflegungvist weitaus mehr als nur chon weit aus mehr ist, als nur „ein menschliches Symbol”! Sie hat schon - zumindest bei der kath. /orthod. (?) Kirche - eine gewisse „sakramentale” Bedeutung! Oft bekommen die Personen, denen man die Hände aufgelegt hatte, danach den Heiligen Geist (HG) »ausgeteilt«. Somit hat die Handauflegung - zwar nicht immer, sondern nur manchmal - denn oft wirkte schon der HG an den Herzen der Menschen und dann erst folgte die Handauflegung - schon eine gewissen „heiligen Aspekt”, der mehr ist als ein Händedruck!

      Und auch bei der Ordination bei evangelischen Pfarrern darf man doch hoffen, dass hierbei auch irgendwie der HG wirkt. Man würde sich wünschen, dass in dem Moment der Handauflegung / Ordination diese sich ganz zum Herrn Jesus bekennen und bereit sind das Evangelium zu verkündigen und dabei manches hinter sich lassen, was sie von der sogen. "Historisch-Kritischen Methode" an den Universitäten gelernt haben! Nur ein frommer Wunsch ? Es wäre schön wenn in der evangel. Kirche nur gläubige Pfarrer ordiniert würden...!

      freudenboten schrieb:

      Bei Jesus/den Aposteln handelt es sich nur eine den Segen BEGLEITENDE GESTE.
      Wie oben bereits gesagt, ist die Handauflegung für mich mehr als eine reine Geste!

      freudenboten schrieb:

      Auch die Taufe Jesu war nur ein Bekenntnis-Zeichen, keine durch die Handlung wirkende Macht.
      Auch dem kann ich nur schwerlich zustimmen! Denn Jesu Taufe durch den Heiligen Geist war sehr wohl sowohl eine a) Einsetzungs-Taufe („Dies ist mein geliebter Sohn!” sagt der Vater!), als auch b) die Messias- Werdung Jesu, als auch c) die einer Salbung vergleichbare Einsetzung zum König Israels (----> siehe Jesu Antwort zu des Pilatus Frage, „So bist Du dennoch ein König?”) als auch d) die göttliche Übertragung der Macht des HG, durch die Jesus befähigt wurde, Wunder (Heilungen der Kranken/ Totenauferweckungen), als auch e) die Gabe des Prophetenwortes! (Jesu Kritik an den Zuständen in Israel/ und an den Pharisäern, die die Thora „entstellt” hatten)!

      freudenboten schrieb:

      Der GLAUBE an das "Entgegenkommen"/Gnade Gottes rettet!
      Den stimme ich voll und ganz zu und möchte hierzu Römer 3,28: „ So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den GGlauben.”
      ====> Die große Erkenntnis Martin Luthers und der Reformation, der wir in diesen Tagen Ende Oktober/ Anfang November (Bus zum evangel. Martinstag am 10.11.) gedenken!
    • Neu

      Wie bereits festgestellt, wirkt der Geist Gottes "wo er/sie will" (Joh. 3:8.), auch ohne menschliche "Gesten".

      Dafür gibt es viele Textbeispiele,einige davon habe ich bereits einige aufgeführt.

      Apostolische Sukzession ist eine orthodoxe/katholische ERFINDUNG. Jesus hat keinen seiner Apostel durch "Handauflegung geweiht".

      Wie kann man auf das "allgemeine Priestertum" der Jesus-Gläubigen vertrauen und sich zugleich auf die Zustimmung menschlicher "Organisation" verlassen?

      Selbst in Epheser 4:1.-16. keine Andeutung, nicht in Matth. 28/parall.

      Was Paulus tat, war BESTÄTIGENDE GESTE.

      Ob der Geist Gottes durch einen Menschen (auch teilweise) wirkt, entscheidet sich an der Übereinstimmung mit dem inspirierten Wort Gottes/Torah und Evangelium, nicht am Wohlwollen menschlicher Organe.

      Sollen wir zurückkehren zur mittelalterlichen Kirche? Sie ist nicht die "Mutter" der Jesus-Gläubigen sondern die Staatsfestung "Pergamon" und das "Weib Isebel" in "Thyatira" (Offb. 2:12.-29.). Die Reformatoren würden sich "im Grabe herumdrehen".
      Aber Gott hat sie zur Ruhe gelegt (Offb. 14:13.).
    • Neu

      @freudenboten,

      Du musst nicht in jedem deiner Beiträge dasselbe mehrmals wiederholen, ok?

      Wenn jemand mit dir nicht einverstanden ist, lass es so stehen.

      Deine permanenten Wiederholungen wirken wie ein Zwang und auf Dauer nervt es.


      @Norbert

      Katholische Lehre und Praxis ist hier OT. Nimm allein Bezug auf die Bibel.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Neu

      freudenboten schrieb:

      Was soll ich machen, wenn die vorigen Beiträge oder die angeführten Bibeltexte nicht wahrgenommen werden.
      Da bleibt nur "Wiederholung".
      Wahrnehmen und Akzeptieren ist nicht dasselbe.

      Ständige Wiederholung ist eine Art "Spam".

      Suche dir lieber eine bessere Freizeitbeschaftigung aus.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Neu

      Aus unserer Praxis :
      Mein Großvater, zunächst Vorsteher einer Unionsmission, dann in den USA, dann in seiner Heimat Rheinland - sagte mir bei unserm Abschied von hinieden 1957: Zwei Fehler habe er begangen, welche heute noch auf ihm lasten: x und y ( >> Hilfsprediger >> , Probeprediger >> dann "Einsegnung") im "Werk" belassen, obwohl er über deren Unfähigkeit wusste - und wir hier hätten 20 Jahre der Scherereien mit ihnen gehabt - Die habe ich miterlebt !
      Wie wahr !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
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      In Meinem letzten Beitrag haben sich Druckfehler eingeschlichen! Da wir nicht mehr bearbeiten können, muss ich jetzt hier noch mal die korrigierte Fassung bringen:

      freudenboten schrieb:

      Handauflegung war ein menschliches Symbol wie Händedruck, Kuss, Umarmung o. a.
      Also ich bin der Meinung, dass die Handauflegung weitaus mehr als nur „ein menschliches Symbol” ist! Sie hat schon - zumindest bei der kath. /orthod. (?) Kirche - eine gewisse „sakramentale” Bedeutung! Oft bekommen die Personen, denen man die Hände aufgelegt hatte, danach den Heiligen Geist (HG) »ausgeteilt«. Somit hat die Handauflegung - zwar nicht immer, sondern nur manchmal - denn oft wirkte schon der HG an den Herzen der Menschen und dann erst folgte die Handauflegung - schon einen gewissen „heiligen Aspekt”, der mehr ist als ein Händedruck!

      Und auch bei der Ordination bei evangelischen Pfarrern darf man doch hoffen, dass hierbei auch irgendwie der HG wirkt. Man würde sich wünschen, dass in dem Moment der Handauflegung / Ordination diese sich ganz zum Herrn Jesus bekennen und bereit sind das Evangelium zu verkündigen und dabei manches hinter sich lassen, was sie von der sogen. "Historisch-Kritischen Methode" an den Universitäten gelernt haben! Nur ein frommer Wunsch ? Es wäre schön wenn in der evangel. Kirche nur gläubige Pfarrer ordiniert würden...!

      freudenboten schrieb:

      Bei Jesus/den Aposteln handelt es sich nur eine den Segen BEGLEITENDE GESTE.
      Wie oben bereits gesagt, ist die Handauflegung für mich mehr als eine reine Geste!

      freudenboten schrieb:

      Auch die Taufe Jesu war nur ein Bekenntnis-Zeichen, keine durch die Handlung wirkende Macht.
      Auch dem kann ich nur schwerlich zustimmen! Denn Jesu Taufe durch den Heiligen Geist war sehr wohl sowohl eine
      a) Einsetzungs-Taufe („Dies ist mein geliebter Sohn!” sagt der Vater!), als auch
      b) die Messias- Werdung Jesu, als auch
      c) die einer Salbung vergleichbare Einsetzung zum König Israels (----> siehe Jesu Antwort zu des Pilatus Frage, „So bist Du dennoch ein König?”) als auch
      d) die göttliche Übertragung der Macht des HG, durch die Jesus befähigt wurde, Wunder (Heilungen der Kranken/ Totenauferweckungen) zu wirken!, als auch
      e) die Gabe des Prophetenwortes! (Jesu Kritik an den Zuständen in Israel/ und an den Pharisäern, die die Thora „entstellt” hatten)!

      freudenboten schrieb:

      Der GLAUBE an das "Entgegenkommen"/Gnade Gottes rettet!
      Den stimme ich voll und ganz zu und möchte hierzu Römer 3,28 zitieren: „So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.”
      ====> Die große Erkenntnis Martin Luthers und der Reformation, der wir in diesen Tagen Ende Oktober/ Anfang November (bis zum evangel. Martinstag am 10.11.) gedenken!
    • Neu

      Jacob der Suchende schrieb:


      @Norbert

      Katholische Lehre und Praxis ist hier OT. Nimm allein Bezug auf die Bibel.

      Das habe ich getan und aufgezeigt, dass die Bibel verschiedene Wirkweisen im Zusammenhang mit der Handauflegung berichtet!
      1. Der Heilige Geist führt zum Glauben ohne Handauflegung.
      2. Der Heilige Geist führt zum Glauben durch Handauflegung.
    • Neu

      Daher sagte ich "begleitende Geste":

      Matth. 28:18. "Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin..."

      Die orthodoxe/katholische Kirche wollte die "Vollmacht" SELBST VERWALTEN, ohne dem Wort /Botschaft Christi UNTERTAN zu sein.

      Das wurde spätestens bei Kaiser Konstantin/Nicänum offenkundig.

      Apg. 8:18. "Als aber Simon sah..." Genau hier wird das Missverstehen der apostolischen "Handauflegung" deutlich. Es dient nur der Bestätigung/Zeugnis (vgl. Taufe Jesu), dass/wenn ein Mensch sich leiten lässt vom Geist Gottes.

      Gottes Geist ist nicht käuflich, nicht erblich, nicht übertragbar, er/sie ist allgegenwärtig (Joh. 16)!