1.Korinther 11,3: Christi Haupt ist Gott

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    • 1.Korinther 11,3: Christi Haupt ist Gott

      Von manchen wird 1.Korinther 11,3 zitiert, um damit zu begründen, dass Jesus nicht Gott ist.

      "Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi."

      Nach meinem Verständnis ist eine solche Schlussfolgerung unzulässig, denn mit derselben Logik würde man aussagen:

      <Weil der Mann das Haupt der Frau ist, ist die Frau deshalb kein Mensch>

      Obwohl Mann und Frau beide Menschen sind und in ihrer Natur völlig gleichwertig, gibt es einige funktionelle Unterschiede. Darunter wahrscheinlich - laut diesem Vers - auch die Unterschiede in Bezug auf die Verantwortlichkeiten (das Thema Frauenordination möchte ich hier nicht ansprechen).

      Auf dieselbe Weise gab es und gibt es Rollenunterschiede zwischen Gott Vater und Jesus Christus. Das, und nur das möchte dieser Vers aussagen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Du konstruierst bei deiner Argumentation. Wenn der Mann das Haupt der Frau ist wird die Frau dadurch nicht automatisch "kein Mensch". Du müsstest das biblisch begründen.

      Ferner Paulus nicht um Hierarchien besorgt ist, viel eher folgendes:


      Gal 3,28 Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
      Paulus sieht Frauen hierarchisch unter Männern, will sie aber dabei in Liebe. Selbst wenn der Mann über der Frau steht, steht so eine Hierarchie gar nicht zur Debatte wenn man das Evangelium gänzlich beachtet.



      Jacob der Suchende schrieb:

      Auf dieselbe Weise gab es und gibt es Rollenunterschiede zwischen Gott Vater und Jesus Christus. Das, und nur das möchte dieser Vers aussagen.
      Du versuchst das Argument aufzuheben, dabei umgehst du jedoch den Sinn des zitierten Textes. Der spricht klar von einer Hierarchie und nicht von "Rollenunterschieden". Die Rollenunterschiede werden ja festgelegt im Vers ;)
    • 1Mo 1,27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

      Jes 42,17 Die sich aber auf Götzen verlassen und sprechen zum gegossenen Bilde: »Ihr seid unsre Götter!«, die müssen zurückweichen und zuschanden werden.

      Interessant, dass der mensch Gott auch nchahmt im "Bilder" schaffen. Nur dass das nie funktioniert.
      Genau so verdreht ist der Hierarchische Gedanke.
      Es geht nicht um Unterordnung zum Beherrschen, sondern zum Bewahren.
      Auch steht die Frau nicht unter dem Mann, damit er sie beherrscht, sondern beschützt.
      Einzig dafür ist die Unterstellung in den Aufgaben gedacht. Jesus ist ds Fleisch gewordene Wort Gottes, das uns erlöst und schützt. Genau diese Gesinnung beseelt uns, wenn wir in Gott sind und ihn dadurch auch widerspiegeln......wenn alles funktioniert, wie es Gott geplant hat und wir nicht rebellieren.
      Ein Fleisch gewordenes Wort kommt aus Gott und ist eins mit ihm.
      So wie die Worte, die ich spreche Ausdruck meines Seins sind....
      Vielleicht sind wir( trotz Person) auch nur Gedanken Gottes..... :?:
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Die Gottheit schuf "Menschheit" zu IHREM Bilde.

      PLURALTÄT und EINIGKEIT sowohl bei der menschlichen Familie (vor dem Sündenfall und in der Erlösung).

      Dazu gehört auch die GLEICHSTELLUNG von Mann, Frau, Kindern,

      so wie Vater, Sohn und Geist gleich EWIG (JHWH) sind.

      Hinzu kommt, wer die Einheit von "Wort-Gott" und "Menschensohn" Evas/Adams in Jesus Christus NICHT ANERKENNT (Johannesbriefe) ist ANTCHRIST.