Umgang mit "pharisäischem" Verhalten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • jüngerjesu schrieb:

      @ Norbert,

      1. Warum hast du mit der Frau nicht persönlich nach dem Gottesdienst gesprochen? Das ist mein Anliegen.
      Wie Du in Beitrag NR. 1 ja lesen kannst, bin ich der Frau sofort ins Wort gefallen, mit meiner Frage:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Ich musste innerlich den Kopf schütteln und sagte wörtlich: „Was ist denn da dabei, wenn man am Sabbat ein Eis kauft?” Dann kam die Antwort mit dem Geld!
      In meiner Bibelgesprächsrunde waren etwa 10 Personen dabei, die ja alles mitbekommen haben!

      Jesus hat doch seinen Aposteln am Sabbat auch Gutes getan, indem ER - DER HERR DES SABBATS !!! - seine Apostel Getreideähren hat ausraufen und essen lassen, was die Pharisäer ja verboten und kritisiert hatten! Nichts anders - tat die besagte Mutter - wie einst die Pharisäer! ----> Sie - die Pharisäer gönnten Jesu Jünger nicht die Freude des Essens der Ähren und sie - die Mutter - gönnte ihrer Tochter nicht den Genuss eines Eises! Der Unterschied ist wo?

      Ich kenne ja die Erziehung der Frau nicht, vielleicht hatten der ihre STA-Eltern als sie jung war auch am Sabbat verboten Eis zu essen und Ged in die Hand zu nehmen und die hat dann diese (falsche!) weil gesetzlich-pharisäerhafte "Erziehungs-Methode" auch auf ihre Tochter übertragen. Falsch und übertrieben ist es alle Mal und nicht mit dem biblischen Sabbatgebot m.E. in Einklang zu bringen!
      Denn, merke! Man darf seiner Tochter auch am Sabbat etwas Gutes tun und ihr ein Eis kaufen, so wie es Jesus mit seinen Jüngern am Sabbat auch getan hatte!
    • Das Verhalten von Esra/Nehemia wurde von vielen STA schon vor 1888 als "direktes Vorbild" für "Enthaltsamkeit" am Sabbat genommen.

      Das ist genau die "pharisäische" Werksgerechtigkeit, welche Jesus, auch in der Bergpredigt ablehnte und berichtigte.

      Die "Aufsätze der Ältesten" (heute: jüdisch-orthodoxe Lehren) sind nicht Auslegung der Torah sondern "Entstellung".

      Siehe auch Jesaja 58!
    • "Machtdemo" = an den Pranger !!

      Aber bitte ebenso das völlige Negieren ders mütterlichen Verständnisses- etwa ihre Angst, dass weder sie noch das Kind "in den Himmel" kommen könnten ob des tolerierten "Sababtbrechens" - - -

      (Vor etwa 40 Jahren haben sie in der Gemeinde einer Universitätsstadt einer jungen Neugetauften als Sabbatbekleidung ein schwarzes Kleid mit weissem Piquetkragen unter Androhung von Sanktonen vorgeschrieben ! - Darüber hätte man reden sollen, über Ähnliches auch heute ! Einer jungen" Interessentin" anderswo wurde angedroht, sie vor den Ausschuss zu stellen, wieder anderwo wurde das Mädchen auch eine "Interessentin" ! tatsächlich vor den Ausschuss zitiert
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      "Machtdemo" = an den Pranger !!

      Aber bitte ebenso das völlige Negieren ders mütterlichen Verständnisses- etwa ihre Angst, dass weder sie noch das Kind "in den Himmel" kommen könnten ob des tolerierten "Sababtbrechens" - - -


      Nee, jetzt aber mal im ernst!
      Ist ein "Eisessen" Sabbatbrechen? ?(

      Falls ja, warum?
      Weil es etwas ist, das dem Kind Freude macht, wenn es es essen darf?
      Oder was für einen Grund gibt es sonst?


      Das es wegen dem Geld sein könnte, dafür hätte ich Verständnis.
      Aber dann bitte nicht den Sabbat als Grund angeben, sondern dem Kind einfach erklären, daß kein Geld dafür da ist.
      Denn sonst wird zwangsläufig mit dem Sabbat etwas Negatives verbunden.................und das soll's ja wohl kaum sein.
    • Im Grunde genommen entstehen solche Situationen, weil manche Menschen die Sabbatsituation der Israeliten auf sich beziehen und niemand anderen für sich arbeiten lassen wollen, wenn es sich vermeiden lässt, denke ich. Wie wenig dabei aber dann darüber nachgedacht wird es im Ganzen einem Kind zu erklären, das wahrscheinlich durchaus Verständnis hätte, das ist das eigentliche Problem an halbherzigen Situationen.
      Wir sind frei zu tun uns zu lassen, was wir wollen, aber womit wird klarer, dass Gott für uns eben keinen Stress vorgesehen hat? Das falsche Verständnis von den Geboten, das steckt so tief in unserer Gesellschaft und wie fürchterlich haben da die "Priester" versagt, dass überhaupt ein falsches Gottesverstandnis entstanden ist.....furchtbar!
      Manche Eltern finde ich einfach hirnlos.....und das wirkliche Sabbatbrechen ist für mch, wenn ein Mensch aus Gottes Geborgenheit und Annahme durch menschliche Vorstellungen gedrängt wird.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Yppsi,konstruiere Dir einmal die Ausgangssituation.

      Da sagt eiine Mutter, sie habe ihrem Kind am Sabbat ein "Eis" versagt. In welchem Zusammenhang sagt sie das ? -Um der Runde kundzutun, wie genau sie (als die "Bessere"?), mehr oder weniger mit Langzeiterfolg, etwas in ihrer "Macht stehendes untersagt - nämlich den Kauf (!!!) eines Eises. (Siehe auch Beitrag 21 !)


      Kenner der Szene werden sofort auf das Thema "Geld" kommen . Nein, ich kaufe den Öffi -Fahrschein (ein "Wertpapier" ! )schon freitags im Vorverkauf ! - - Nein, ich gehe gute 1 1/2 (?) Stunden zu Fuss von Arriach -Innerteuchen zur Gemeinde in Villach - -Nein, frage mich heute nach Sabbatschluss beim Abendessen !" (Wie es der Tochter gehe, welche jetzt ihr Studium begonnen hat.) - - Jetzt mit Sabbatbeginn ist hier im Haus Sendeschluss für den "Grossdeutschen Rundfunk", für die RAVAG (Nach dem o9.04. 1945), für den ORF - die samstagmorgens zugestellten Tageszeitungen bleiben links liegen bis nach Sonnenuntergang - -Urlaub am See, Privatufer, Privatstrand, - sabbatswegen kein einziges Eintauchen, kein einziger Schwimmschlag, bestenfalls knöchel- oder wadentief in das köstliche Naturwasser --

      Statt sich um für das "Heute" Relevante in geschwisterlicher gemeinsamer Rede für die Ruhe des Sabbats Passendes zu erarbeiten, zerfliesst der Sabbat zum besseren Vergnügens- oder Einkaufssonntag - Windowshopping als moderne Form des "Sabbatnachmittagspazierganges" (JA, GoDi , Ende spätestens 12h) Dem entgegengesetzt wird die Sachignoranz derer mit dem römischen Grundsatz "ad priscam virtutem Romanorum": "Früher waren wir grundsatztreu !! Der "Fromme" mit dem Vorverkaufsschein gibt dem Busfahrer ein Wertpapier = € 8.50 !


      Wir sollten uns der "Sabbatruhe" neu besinnen ! Und den Famiiennachmittag im Eissalon feiern, aber - etwa - dem Kind klar machen, dass seine Spielzeugeisenbahn heute vom Papa NICHT repariert wird - und erklären, warum (!!!!)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Wir sollten uns der "Sabbatruhe" neu besinnen ! Und den Famiiennachmittag im Eissalon feiern, aber - etwa - dem Kind klar machen, dass seine Spielzeugeisenbahn heute vom Papa NICHT repariert wird - und erklären, warum (!!!!)

      Warum soll die Spielzeugeisenbahn nicht repariert werden?
      Weil das Arbeit ist?
      Ich sehe das nicht als Arbeit.

      Für mich bedeutet, "du sollst den Feiertag/Ruhetag/Sabbat heiligen", nicht, "du sollst keinen Finger krumm machen", sondern "du sollst deine Geschäfte ruhen lassen!"
      Dazu zählt z.B. auch, "du sollst am verkaufsoffenen Sonntag/Samstag nicht Teppiche kaufen gehen!"

      Aber nicht, "du sollst deine Hobbys, bei denen du etwas mehr Muskelkraft anwenden mußt, als beim Briefmarkensammlung sortieren, oder Blockflötespielen, ruhen lassen.

      Auch nicht, "du sollst deinem Kind sein Eis, das er so mag, verwehren, aber selbst natürlich deinen Kuchen oder Stück Torte mit Genuß essen."
    • Yppsi schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Wir sollten uns der "Sabbatruhe" neu besinnen ! Und den Famiiennachmittag im Eissalon feiern, aber - etwa - dem Kind klar machen, dass seine Spielzeugeisenbahn heute vom Papa NICHT repariert wird - und erklären, warum (!!!!)
      Warum soll die Spielzeugeisenbahn nicht repariert werden?
      Weil das Arbeit ist?
      Ich sehe das nicht als Arbeit.
      Wir sollten uns der Sabbatruhe neu besinnen ! - Und da ist das Nicht - Reparieren der Spielzeugeisenbahn vielleicht (bitte : vielleicht !! ) ein Lehrbeispiel und nicht eine - die fünhundertsiebeundneunzigste - neue Pharisäerregel.


      Die stolze ( ? ) Ablehnung des Eissesssens in der Bibelrunde wurde ja realitätsgerecht an der angenommenen Vorausetzung festgemacht, das Eis komme nicht aus dem haushaltlichen Tiefkühlfach, sondern gegen € 3..50 vom Eissalon, an Ort und Stelle bar bezahlt. ! (Siehe schon Beitrag 1 !)..- - Und gerade das Handhaben von Bargeld ist einigen immer noch "Grundsatz", , dem gekontert wurde, man zahle jetzt ja eh mit Kreditkarte oder Bank Card !

      Wir sollten uns der Sabbatruhe neu besinnen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • philoalexandrinus schrieb:


      Die stolze ( ? ) Ablehnung des Eissesssens in der Bibelrunde wurde ja realitätsgerecht an der angenommenen Vorausetzung festgemacht, das Eis komme nicht aus dem haushaltlichen Tiefkühlfach, sondern gegen € 3..50 vom Eissalon, an Ort und Stelle bar bezahlt. !



      Achso, jetzt habe ich kapiert um was es geht.
    • jüngerjesu schrieb:

      Im Allgemeinen erziehen christl. Eltern ihre Kinder nach bestem Wissen und Gewissen.
      Ich kann dir auch eine Reihe Fehler auf den Tisch bringen, die in meiner Erziehung gemacht wurden. Es gibt keine fehlerfreien Eltern.
      ... 'fehlerfreie Eltern' gibt es sicher nicht,
      aber die eigentliche Frage scheint mir darin zu liegen,
      was man als 'Fehler' bezeichnen möchte ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Nein, ich hatte kein spezielles "Sabbatspielezeug" -wie angeblich somanche andere Haushalte). Und mit dem, was unser letztes "Adventisten aktuell" als lange Liste der Kinderbeschätigungen sabbatnachmittags empfielt, hat man mich - mit Ausnahme des mir in wunderschöner Erinnerung gebliebenen Sabbatnachmittagsspazierganges - nicht gequält. Dafür habe ich am Dachboden unter alten "Zionswächtern" gewühlt und mehrmals Ernst Kotz: "Im Banne der Furcht" durchgelesen..
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • jüngerjesu schrieb:

      Ich habe nichts gegen Gespräche, im Gegenteil, aber die Reihenfolge ist biblisch nicht i. O.

      Zuerst wird das Gespräch mit der betreffenden Person gesucht, danach man man schauen, wie es weiter geht.

      Ich glaube nicht, dass ihr beide damit einverstanden seid, wenn hinter euren Rücken private Themen ohne eure Anwesenheit besprochen werden.

      freudenboten schrieb:

      Ich kann mich irren, aber wenn man nicht den Mut hat, zur Zeit des Geschehens/auf frischer Tat das "Wort" zu ergreifen, sollte man es "hintenherum" lieber lassen.

      jüngerjesu schrieb:

      @ Norbert,
      1. Warum hast du mit der Frau nicht persönlich nach dem Gottesdienst gesprochen? Das ist mein Anliegen.

      2. Du hieltst es für deine Pflicht, das zutun.
      Was in solchen Angelegenheiten nicht als Handlungsaufforderung von Gott kommt, hast du zu unterlassen
      . PUNKT.
      Das klingt hart, aber so sind bibl. gelebte Prinzipien
      Um sich unnötigen Ärger zu ersparen, hat Jesus nur das getan, was sein Vater wollte. Alles andere nennt die Bibel Ungehorsam!!
      Da wir seine Nachfolger sind, handeln wir genau wie er.

      Zur Intervention :

      Ich halte es für angebrach, dass die Pastorin von dem "Outing" der Schwester erfährt - vielleicht gäbe es da für sie eine Aufgabe in der Gemeinde. und der Atmosphäre dort. (Die Frau hat es ja nicht als ihre grosse neue Erkenntnis von Wim Malgo oder walter Veith eingebracht, oder ?)

      Zum Procedere : "Sündigt aber dein Bruder wider dich - " ist wohl ein Sonderfall. Es ist mir somanches begegnet, das meine Interventionn erforderte in Gemeinde und Welt draussen. Da wird es doch nicht gegen die Bibel sein, wenn ich meinen Einfluss abfrage - und finde, ich würde nur effektlosen Krach verursachen - wer könnte da besser - sachkundiger - fachkundiger - friendensstiftend statt mir intervenieren. .

      (Ich habe gerade jetzt und heute Gelegenheit, meine Nicht - Intervention an Ort und Stelle vor gut 15 Jahren - welche das Risiko eines Strafgerichtsverfahrens für mich einschloss - mit einem "Gott sei es gedankt, gut ist es gegangen, nichts ist geschehen" rückblickend als "richtig" zu bewerten.

      @Jünger Jesu, verzeihe, aber Deine Schelte ist realitätsfernes biblizistisches Blabla. : Frage Norber, wie und woher er sein "Pflichbewusstsein" (Gott sei es gedankt !)bezieht !!! Und woran er es misst !!!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      jüngerjesu schrieb:

      Ich habe nichts gegen Gespräche, im Gegenteil, aber die Reihenfolge ist biblisch nicht i. O.

      Zuerst wird das Gespräch mit der betreffenden Person gesucht, danach man man schauen, wie es weiter geht.

      Ich glaube nicht, dass ihr beide damit einverstanden seid, wenn hinter euren Rücken private Themen ohne eure Anwesenheit besprochen werden.

      jüngerjesu schrieb:

      @ Norbert,
      1. Warum hast du mit der Frau nicht persönlich nach dem Gottesdienst gesprochen? Das ist mein Anliegen.

      2. Du hieltst es für deine Pflicht, das zutun.
      Was in solchen Angelegenheiten nicht als Handlungsaufforderung von Gott kommt, hast du zu unterlassen. PUNKT.
      Das klingt hart, aber so sind bibl. gelebte Prinzipien
      Um sich unnötigen Ärger zu ersparen, hat Jesus nur das getan, was sein Vater wollte. Alles andere nennt die Bibel Ungehorsam!!
      Da wir seine Nachfolger sind, handeln wir genau wie er.
      Zur Intervention :
      Ich halte es für angebrach, dass die Pastorin von dem "Outing" der Schwester erfährt - vielleicht gäbe es da für sie eine Aufgabe in der Gemeinde. und der Atmosphäre dort. (Die Frau hat es ja nicht als ihre grosse neue Erkenntnis von Wim Malgo oder walter Veith eingebracht, oder ?)

      Zum Procedere : "Sündigt aber dein Bruder wider dich - " ist wohl ein Sonderfall. Es ist mir somanches begegnet, das meine Interventionn erforderte in Gemeinde und Welt draussen. Da wird es doch nicht gegen die Bibel sein, wenn ich meinen Einfluss abfrage - und finde, ich würde nur effektlosen Krach verursachen - wer könnte da besser - sachkundiger - fachkundiger - friendensstiftend statt mir intervenieren. .

      (Ich habe gerade jetzt und heute Gelegenheit, meine Nicht - Intervention an Ort und Stelle vor gut 15 Jahren - welche das Risiko eines Strafgerichtsverfahrens für mich einschloss - mit einem "Gott sei es gedankt, gut ist es gegangen, nichts ist geschehen" rückblickend als "richtig" zu bewerten.

      @Jünger Jesu, verzeihe, aber Deine Schelte ist realitätsfernes biblizistisches Blabla. : Frage Norber, wie und woher er sein "Pflichbewusstsein" (Gott sei es gedankt !)bezieht !!! Und woran er es misst !!!
      @jüngerjesu, Deine Schelte halte ich leider für ein Zeichen völligen Unverständnisses zwischenmenschlicher Konflikte / Meinungs- und - Auffassungsdifferenzen und Missbrauch von Bibelstellen,welche verkürzt eingebracht werden..

      Eine Frau sagt "öffentlich" ( = Bibelrunde ) etwas, das ernstahft zu diskutieren wäre.
      Woher schöpft sie ihre Auffassung, welche sie mit dieser oder jener Motivation in die Gruppe einbringt?

      Es ist kein persönlicher Angriff gegen @norbert.

      Hinter irgendjemandes Rücken wird nicht Privates abgehandelt, wenn es sich um dessen öffentlich kundgetane Meinung - Übezeugung - etc. handelt.

      Matth. 18,15. ff und Luk. 17 3., 4. sprechen ausdrücklich von "sündigt - an dir" und nicht von einer möglichen theologischen Fehlentwicklung in der Gruppe. Du wendest simpel eine klare Aussage Jesu , diese um "an dir" verkürzend, missbräuchlich an.

      Gott brauchte wahrlich nicht dezidiert zu mir sprechen, wenn ich - unter dem Risiko eines strafgerichtlichen Verfahrens gegen mich - dies wohl anwägend ! - NICHT die Behörden / Instanzen zur Intervention aufrief ( = wäre besonders unter "gehobener Diligenzpflicht" angebracht gewesen !!)

      So auch in einem anderen Fall vor 25 Jahren unter auch damaliger Beachtung des Schadens, den "rechtlich" von mir Gefordertes angerichtet hätte - - - - -

      Und @'Norbert Chmelar hat nicht aus Bosheit,Lust und Laune oder momentanem Zorn so gehandelt, wie er es beschrieben hat, sondern aus Pflichtbewusstsein ( !! ) '

      - - - mir genügt da der Grundsatz : "Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht verlöschen."
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Siehst du das als einzigen Grund?
      Sind wir nicht alle mehr oder weniger Pharisäer, einer hier, der andere dort?
      Sind wir nicht alle Lernende, unser Leben lang?

      Diese Frau meinte es sicherlich gut mit ihrem Kind. So wie sie das Sabbatgebot in diesem Punkt verstand und entsprechend ihren Kenntnissen der Kindererziehung, hat sie es auf diese Weise weitergegeben.

      Unsere Kinder bekamen auch unter der Woche nicht immer Eis oder sonst etwas, was sie sich wünschen.... ich kann mir nicht vorstellen, dass hier im Forum nur einer dabei ist, der seinen Kindern absolut jeden Wunsch erfüllt.

      Wenn der Sabbat hier eine Rolle spielt, dann geht es um "Treue in kleinsten Dingen" (Luk.16,10) Das Eis war im genannten Fall nicht wichtig und dem Kind konnte man "den Sabbat" schon viel früher erklären können.

      .
    • Matth. 23:23.

      "Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Minze und den Anis und den Kümmel und habt die wichtigeren Dinge der Torah beiseite gelassen: das Recht und die BARMHERZIGKEIT und den GLAUBEN..."

      Wie kann ich im Sabbat die BARMHERZIGKEIT und GERECHTIGKEIT des Ewigen erkennen?
    • Mein Beispiel :

      Skikurs Bogenhofen, Sabbat, 1957, Saalbach Hinterglemm : "Da tun wir nicht skifahren, wir gehen spazieren !" (im hüfttiefen Schnee)

      Skikurs "privat", im STA jugendkreis propagiert, Seekarhaus Obertauern 1964 : Sabbatmorgens Sabbatschulbetrachtung, nachmittags auf Skiern (no na !) gemeinsam auf stilleren Wegen (!) unterwegs, auf denen alle , jene , welche den Gamsleiten II schafften und jene, für die der Kirchbühel schon ein Problam darstellte, mitkonnten..
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Wie kann ich im Sabbat die BARMHERZIGKEIT und GERECHTIGKEIT des Ewigen erkennen?
      BARMHERZIGKEIT: indem der Mensch nicht nur unentwegt arbeiten muss, sondern auch einen Tag in der Woche (aus)ruhen darf.
      GERECHTIGKEIT: kann ich im Sabbat nicht erkennen, wie sollte man auch?
    • Barmherzigkeit findet man auch, wenn man sich "nicht entzieht von seinem Fleisch/Menschsein" (Jesaja 58:5.-7.), NICHT Askese übt (wie die Pharisäer), sondern (Vers 14.) die Gaben Gottes genießt.

      Gerechtigkeit findet man, indem man sich vom Wort Gottes richten lässt (Joh. 9:13.14.39.-41.). "Und Gott sah (prüfte) alles, was er gemacht hatte, ... (Gen. 1:31.)" = Wochenende.
    • Neu

      Stofi schrieb:

      Unsere Kinder bekamen auch unter der Woche nicht immer Eis oder sonst etwas, was sie sich wünschen.... ich kann mir nicht vorstellen, dass hier im Forum nur einer dabei ist, der seinen Kindern absolut jeden Wunsch erfüllt.

      Wenn der Sabbat hier eine Rolle spielt, dann geht es um "Treue in kleinsten Dingen" (Luk.16,10) Das Eis war im genannten Fall nicht wichtig und dem Kind konnte man "den Sabbat" schon viel früher erklären können.

      .
      @Stofi, da geht es nicht um das jederzeitige Erfüllen eines Kinderwunsches ! Da stellt wer seine Auffassung zur Sabbatheiligung offensiv in einer Gruppe dar, ohne dass darüber weiter diskutiert werden kann.. .Und - dies ist für diesen Thread wesentlich : Wir erfahren davon. . Nun, bei uns zuhause wurde punkt Sonnenuntergang sowohl ehedem der Grossdeutsche Rundfunk aus dem Volksempfänger wie später ORF I auf dem Bildschirm abgestellt. Und die morgens kommende Post bis abends liegengelassen - samt der Zeitungen.

      :"Gottes Ruhe, Sabbatstille - - - gläubig uns der Welt entschwingen - - "

      Bei unserem Besuch in Pressburg / Bratislava am ersten möglichen Sabbat - der "Eiserne Vorhang" wurde für Tagesgäste geöffnet - erlaubte der örtliche Prediger seiner Gemeinde, ausnahmsweise photographieren zu dürfen - - (Da ist eher die Auffassung, der Prediger könne ausnahmsweise das Nichteinhalten eines "Verbotes" gestatten, doch theologisch sehr fragwürdig, mehr als das "Verbot")

      Ja, die "°Kleinsten Dinge" - ??????? - das Photographierten ??? Die Umkehr der Eisgeschichte : Ja, also komm, nicht jeden Tag, aber weil heute Sabbat ist, bekommst Du Dein Eis !" ???? Der Sbbatspaziergang in einem stillen Schlosspark, , aber man muss Eintritt zahlen ????

      Wir sollten uns der Sabbatruhe in gemeinsamem Austausch neu besinnen
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -