Annual Council der GK, Verwarnung von Unionen

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    • Annual Council der GK, Verwarnung von Unionen

      Unter diesem Link gibt es einen Ausschnitt der Debatte bim Annual Council 2019 dieser Tage über die Verwarnung von europäischen Unionen, besonders interessant sind die Beiträge von Unionsvertretern aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Deutschland, auch aus Ungarn, der gleich mit verwarnt werden wollte. Eigenartig die Reaktion des Präsidenten der GK, überaus berührend die mahnenden Worte des ehemaligen GK Präsidenten Paulson, der sehr eindringlich die GK warnte diesen Weg der Stigmatisierung von Unionen fortzusetzen.

      mit lieben Grüßen
      conradi

      Beitrag von philoalexandrinus ()

      Dieser Beitrag wurde von Bemo aus folgendem Grund gelöscht: Provokation ().

      Beitrag von Atze ()

      Dieser Beitrag wurde von Jacob der Suchende aus folgendem Grund gelöscht: Unsachlich und provokativ ().

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

      Dieser Beitrag wurde von Bemo aus folgendem Grund gelöscht: Zitiert gelöschten Beitrag ().
    • Mein Beitrag Unsachlich und provokativ?……..wie nennst Du diesbezüglich dann jenen Artikel?.
      „Ted Wilsons Haupt als Götze auf dem Standbild von Daniel in Napoleons Uniform vor dem sich alle niederwerfen außer den Helden der „Columbia Union“ „Pacific Union“ und natürlich „German Union““ weil sie sich nicht der Entscheidung der GK unterordnen können (wollen).

      Mir ist bei dem Artikel schlecht geworden. Mit welchen Eigenschaftswörtern beschreibst Du jenen Artikel zu dem wie sich die Helden der Verweigerung Entscheidungen von demokratischer Abstimmung anzuerkennen präsentieren?...oder auch im gleichen Bezug G. Knights Vergleiche der GK mit den Nazis oder seine ernsthaft gemeinte Auslegung T. Wilson = der Antichrist.

      Wir diskutieren hier nicht zum ersten Mal über dies Thema…..und die Argumente auch im Video sind mit Ausnahme des Bezugs zum Verwaltungsakt der Verwarnung der GK immer noch dieselben geblieben…..allen voran die anscheinend für Deutschland und Co. heilsrelevante Bewahrung der Kultur…..das alles ist bereits auf einer unsachlichen Basis geboren worden mit unverschämten Anschuldigungen und Provokationen die wenn man die Policies akzeptieren und beachten würde völlig unnötig wären.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Wilson befiehl, wir folgen!
      So wird es von den Beschlussanerkennungsverweigerern gern dargestellt. In liberalen Kreisen spricht man dann gerne vom „Papst Ted Wilson“ sowie einem päpstlichem System……Dass die GK und deren Entscheidungen jedoch nicht auf einem Papst Ted Wilson basieren sondern auf einem Mehrheitsbeschluss von gewählten Delegierten scheinen viele in ihrem Gleichberechtigungswahn nicht mehr sehen zu können.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      wie nennst Du diesbezüglich dann jenen Artikel?.
      „Ted Wilsons Haupt als Götze auf dem Standbild von Daniel in Napoleons Uniform vor dem sich alle niederwerfen außer den Helden der „Columbia Union“ „Pacific Union“ und natürlich „German Union““ weil sie sich nicht der Entscheidung der GK unterordnen können (wollen).
      Solchen Artikeln bieten wir im Forum keinen Nährboden. Was über sachlichen Austausch und christliche Art des Miteinanders hinausgeht, ist zu verurteilen und ist im Forum verboten.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Was über sachlichen Austausch und christliche Art des Miteinanders hinausgeht, ist zu verurteilen und ist im Forum verboten.
      Schön klingende Worte

      Ist das mit einem Thema wo das Gemüt aus bekannten Gründen auf beiden Seiten blank liegt aber nicht reine Illusion? Die Wahrheit ist, dass an diesem Thema die Adventgemeinde gerade zu zerbrechen bzw. zu spalten droht. Die eigentliche Frage ist längst nicht mehr „FO ja oder nein“. An dieser Frage hängt die ganze Zukunft der STA…..und ich wage zu prognostizieren, dass wenn die Deutschen, Schweden, Dänen etc. mit ihrer Rebellion in der FO-Sache durchkommen die STA innerhalb kürzester Zeit ihre Kennzeichen als ausgelöscht betrachten kann. Es gibt eine große Gruppe die das freuen und begrüßen würde……..die andere fände das aber schrecklich. Alexithymie kannst Du aber kaum von einem bei diesem momentanen Stand der Dinge im Thema erwarten.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Wenn Du Deine persönliche Identität HEUTE mit den Lehren der STA-Pioniere von DAMALS gleichsetzt, stehst Du unter der Warnung Jesu vor dem "... Ausspeien..." (Offb. 3, "Laodizea").

      Die Apostelgemeinde (Apg. 15) zerbrach nicht... an schwerwiegender en Fragen.

      Die STA werden sich reformieren lassen müssen und ihren calvinistisch/methodistischen "Stallgeruch" ("Rebellion") ändern.

      Was die General Conference "politisiert" oder nicht, kann nur die Uneinigkeit der weltweiten Freikirche widerspiegeln.
    • freudenboten schrieb:

      Die STA werden sich reformieren lassen müssen und ihren calvinistisch/methodistischen "Stallgeruch" ("Rebellion") ändern.
      Wir sind schon zu lange zweitgleisig unterwegs.
      Einige haben mehr ihre "Kirche" im Kopf als die Schulung und Stärkung des Bodenpersonals....

      Jesus wird letztendlich entscheiden,wer die Übrigen sind.....und die er kennt.

      Wenn ich so etwas lese kommen mir die Tränen..
      Zitat :?comment_id=2282735895166035&reply_comment_id=2283215291784762&notif_id=1571753498775551&notif_t=group_comment

      Sieghard Frischmann
      Ich habe erst kürzlich mit alten Adventisten gesprochen. Alle über 80 Jahre alt und seit quasi Jugend in der Gemeinde.
      Sie sind von Gott "enttäuscht", soll heißen, sie haben sich in ihrem Glauben getäuscht oder sagen, dass sie getäuscht worden sind. Niemand, wirklich niemand in diesem Alter hab ich getroffen, der fest davon überzeugt ist, dass 1844 Jesus ins Heiligtum gegangen ist und angefangen hat, für unsere Sünden Vergebung zu erlangen. Sie haben sich regelrecht für diese Lehre geschämt, die sie ein Leben lang, teils als Prediger, verkündigt haben.
      Sie räumen ein, dass sie nicht wissen, was in diesem Zeitraum um 1844 herum passiert ist. Es hat allerdings nichts mit unserer Erlösung zu tun, die ist grob 1844 Jahre vorher passiert.
      Was ist nun für mich das Faszinosum an diesem Termin? Es zeigt mir, dass Menschen Gott nicht berechnen können, dass Gott immer noch Herr über seine Entscheidungen ist und bleiben wird. Es fasziniert mich ferner, dass man aufgrund einer völlig verqueren Theologie dennoch in der Lage sein kann, eine großartige Glaubenslehre aufzubauen. 1844 lehrt mich ferner Demut, denn auch wir sind nicht davor gefeit, irrtumsfrei zu sein.
    • Mich stört extrem, dass es keine eins zu ens Übersetzung in allen Sprachen gibt, weiß auch nicht, ob es sich lohnen würde danach zu suchen( gibt es das?).
      Es würde mich nicht wundern, wenn alle Entwicklungen dazu dienen, dass klar wird, dass unsere Menscheleien für den Hugo sind und am Ende eben ganz etwas anderes zählt als die theologische Verkopfung.
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      Googleübersetzung:
      Anmerkung des Herausgebers: Die Norddeutsche Union der Siebenten-Tags-Adventisten veröffentlichte am 18. Oktober 2019 eine Erklärung als Reaktion auf das Votum des Jahresrates am 15. Oktober, um diese Union und mehrere andere zu warnen, „Maßnahmen zu ergreifen, die nicht im Einklang stehen mit Arbeitspolitik und -praktiken in Bezug auf Berechtigungsnachweise. “Lesen Sie mehr über die Abstimmung, indem Sie hier klicken.
      Text leider zu lang......

      North German Union Responds to Annual Council Warning
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Kann es überhaupt demokratische Abstimmungen über Gewissensfragen und Verständnisfragen geben? Verbindliche Entscheidungen sollten in diesem Fall in 100% Übereinstimmung gefällt werden und wenn nicht 100% dann auch nicht verbindlich, finde ich. Wenn etwas von Gott geführt ist, kann es nicht uneinig sein, wie soll das gehen?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Der Exekutivausschuss der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten) hat auf seiner Herbstsitzung am 15.10.2019 dem Norddeutschen Verband und anderen Verbänden mit 164 Ja- zu 124 Nein-Stimmen eine Verwarnung für seine Ordinationspraxis (s.u.) ausgesprochen. Diese Verwarnung galt auch für die adventistischen Kirchenleitungen in Dänemark, Norwegen, und Schweden. Zwei nordamerikanische Verbände (Columbia Union Conference und Pacific Union Conference) erhielten ebenfalls eine Verwarnung aufgrund ihrer Praxis der Frauenordination.

      Zur Historie im Norddeutschen Verband:

      Am 23. April 2012 beschloss die NDV-Delegiertenversammlung mit 160 Ja- und 47 Nein-Stimmen, dass im Gebiet des Norddeutschen Verbandes auch Pastorinnen ordiniert werden können, wie ihre männlichen Kollegen. Ausgangspunkte für die vorangegangene, ausführliche Diskussion waren drei bestehende Normen:
      a) die gesellschaftliche Norm eines Antidiskriminierungsgesetzes im Zivil- und Arbeitsrecht,
      b) das Bundesgesetz, 2006 als Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz erlassen, das eine Benachteiligung aus Gründen der Rasse, ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern soll, und vor allem
      c) die biblische Norm, die in den Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Artikel Nr. 14 besagt, „Rassische, kulturelle, bil-dungsmäßige, nationale, soziale und gesellschaftliche Unterschiede sowie Unterschiede zwischen Mann und Frau dürfen unter uns nicht trennend wirken.“

      Zur Ordinations-/Segnungspraxis:

      Weil die Richtlinien (Working-Policy) der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eine Ordination von Frauen für das weltweite Predigtamt nicht vorsieht, hat der NDV-Verbandsausschuss dem Beschluss der Delegiertenversammlung Rechnung getragen, indem er einen Weg der Gleichstellung von Pastorinnen und Pastoren für das Gebiet des NDV beschlossen hat, den die Working-Policy der Freikirche vorsieht: Neben der Ordination für das weltweite Predigtamt (Ministerial Credential), das nur Männern vorbehalten ist, kennt die Working Policy eine zweite Form der vollen Beauftragung zum Predigtdienst (Commissioned Minister Credential), die auch weltweit für Frauen und Männer angewandt wird. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die erste Form der vollen Beauftragung weltweite Gültigkeit besitzt, die zweite nur nationale.

      Die erste Beauftragung wird „Ordination“ genannt, die zweite „Segnung“. Beides sind jeweils volle Beauftragungen zum Predigtdienst. Der NDV-Verbands-ausschuss hat für seinen Bereich beschlossen, sowohl für Männer und für Frauen ausschließlich die zweite Form der vollen Beauftragung, die Segnung (Commissioned Minister Credential), anzuwenden. Damit ist eine Gleichstellung von Pastorinnen und Pastoren im NDV-Gebiet geschaffen.

      Grund der Verwarnung:

      In seinem jüngsten Beschluss hat nun die Weltkirchenleitung dem Norddeutschen Verband eine öffentliche Verwarnung ausgesprochen, weil der NDV die Ordination (Ministerial Credential) für das weltweite Predigtamt, die nur Männern vorbehalten ist, nicht mehr anwendet, sondern für Pastorinnen und Pas-toren, gemäß den Richtlinien der weltweiten Freikirche, allein die Segnung (Commissioned Minister Credential) praktiziert. Eine generelle Aussetzung der Ordination (Ministerial Credential) sei nicht regelkonform. Bewertung des NDV-Vorstandes:
      1.
      Der Vorstand des Norddeutschen Verbandes sieht die Verwarnung der
      Weltkirchenleitung als nicht gerechtfertigt an. Der NDV praktiziert eine
      Regelung der „Segnung“, die einerseits die Gleichbehandlung von Pass-torinnen und Pastoren praktiziert, andererseits einer Regelung der
      Richtlinien der weltweiten Freikirche entspricht. Eine Pflicht zur „Ordina-tion“ ist in den Richtlinien der Weltkirche nicht gegeben.
      2.
      Die Verwarnung der Weltkirchenleitung ist im Zusammenhang des 2018
      beschlossenen „Verfahrens bei Regelverstößen“ erfolgt. Das Verfahren
      sieht Regularien vor, die in diesem Fall nicht angewendet wurden. Ent-gegen der öffentlichen Darstellung des Vorsitzenden der Weltkirchenlei-tung wurde der NDV im Vorfeld in keinem uns bekannten offiziellen
      Schriftverkehr als nicht regelkonform bezeichnet. Vielmehr erfuhr der
      NDV-Präsident erst wenige Tage vor dem Ereignis von einer möglichen
      Verwarnung wegen Nicht-Regelkonformität. Damit entspricht das prak-tizierte Verfahren unseres Erachtens weder der Beschlusslage von
      2018 noch dem Geist von Fairness und christlichem Respekt
      3.
      Wir vermissen, dass vor der Antragstellung des Vorsitzenden der Welt-kirchenleitung an die Delegierten, eine Verwarnung zu beschließen,
      keine Anhörung der betreffenden Unionen, z.B. des NDV-Präsidenten,
      stattgefunden hat ...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      .Das Verfahren sieht Regularien vor, die in diesem Fall nicht angewendet wurden. Ent-gegen der öffentlichen Darstellung des Vorsitzenden der Weltkirchenlei-tung wurde der NDV im Vorfeld in keinem uns bekannten offiziellenSchriftverkehr als nicht regelkonform bezeichnet. Vielmehr erfuhr der NDV-Präsident erst wenige Tage vor dem Ereignis von einer möglichen Verwarnung wegen Nicht-Regelkonformität. Damit entspricht das prak-tizierte Verfahren unseres Erachtens weder der Beschlusslage von 2018 noch dem Geist von Fairness und christlichem Respekt


      Wir vermissen, dass vor der Antragstellung des Vorsitzenden der Welt-kirchenleitung an die Delegierten, eine Verwarnung zu beschließen, keine Anhörung der betreffenden Unionen, z.B. des NDV-Präsidenten, stattgefunden hat ...
      T. Wilson hat mehrmals bei der Debatte erklärt, dass die Divisionen informiert und aufgefordert wurden mit den Unionen zusammenzuarbeiten um die Konformität (wieder) herzustellen. Der Ansprechpartner war die Division nicht die GK. Also hat man entweder bei der Division gepennt so dass die Unionspräsidenten nicht informiert wurden, denn Briefe wurden dazu von der GK verschickt oder die Unionen wie der NDV haben nicht verstanden worum es geht.
      Dass der NDV aber versucht (hat) eine Verwarnung der GK anzufechten bevor diese überhaupt ausgesprochen wurde ist kaum logisch nachzuvollziehen……das können sie jetzt tun. Warum sie sich deshalb nun beleidigt in Sack und Asche kleiden müssen verstehe ich auch nicht.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • HeimoW schrieb:

      Atze schrieb:

      Der Ansprechpartner war die Division nicht die GK.
      Als Ex-Adventist, der sich ständig mit scheinbarem Insiderwissen großtut solltest Du wissen, dass eine Division Teil der GK ist.
      Du darfst mir glauben, dass ich als jemand gerade weil ich "Ex-Adventist" bin und aus diesem Grund Schriftkontakt mit Vereinigung, Division und Union pflegte weiß wen er anschreibt. Du scheinst wirklich nicht in der Lage etwas zum Thema beitragen zu können ohne einen Hintergedanken wie man dem Atze damit eins auswischen kann.
      Der NDV hat nicht die zuständige Division in Bern angeschrieben sondern offensichtlich die GK in Maryland oder sonst wo wo man nicht zuständig war.
      Wenn Du das Video anschauen würdest könntest Du sogar mitreden…......ich bin mal ausnahmsweise so nett und gebe Dir sogar die Minute: 30 bis 33
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)