Annual Council der GK, Verwarnung von Unionen

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    • Einheits-Fassade 1/4

      Johannes Naether wies Ted Wilson darauf hin, dass er nicht von der Verwarnung unterrichtet wurde. - Ted Wilsons Gegenantwort: "Die drei Divisionen wurden informiert. Es ist deren Verantwortung, mit Ihnen zu kommunizieren." (Im Sinne von: Johannes, Du hättest es wissen müssen.)

      2019 Annual Council: October 15, 2019 - Tuesday PM (ab 1:45:00)


      Bemerkung: Johannes Naether hat am Montagabend im Rahmen der allgemeinen Delegierteninformation "schriftlich" erfahren, dass er (mit 5 weiteren Leitern) am Dienstagnachmittag ein Agendapunkt der GCAC 2019 ist.


      Norbert Zens, Schatzmeister der EUD (Intereuropäische Division, also zuständig für den Norddeutschen Verband [NDV]), teilte Ted Wilson mit, dass der NDV (respektive Johannes Naether) keinen Brief von der GK bzw. der Division erhalten hat, denn im Brief vom 7. Juni 2019 stand die Tschechische Union darauf, nicht der Norddeutsche Verband. Zudem wollte Br. Zens wissen, wie er Informationen in Briefen interpretieren soll, wenn etwas so geschrieben wurde, aber ein anderer gemeint sei. Er verstehe Johannes Naethers Vorgehensweise als Konsensfindung zwischen Working Policy bzw. Unity-Paper und Delegiertenwahl des NDV [weswegen die EUD nichts unternommen haben dürfte]. Weiters wies er darauf hin, dass ADCOM (Administrativ-Ausschuss) das offizielle Prozedere aus der Hand der 5 CC genommen hat. - Die Antwort von Ted Wilson: "Der Prozess ist völlig offen und zu jeder Zeit einsehbar … Man sei in ständigem Kontakt mit ihm [EUD], daher sei das keine brandneue Information für ihn [Norbert Zens]."

      2019 Annual Council: October 15, 2019 - Tuesday PM (ab 01:59:05 spricht Norbert Zens)


      Bemerkung: Nicht die 5 CC (respektive die CC bzgl. Frauenordination) haben die Angelegenheit um die Verwarnungen behandelt wie im Unity-Paper vorgesehen, sondern ADCOM hat das selbst in die Hand genommen. Wobei nicht ADCOM als Ganzes die Verwarnung bearbeitet hat, sondern eine Gruppe daraus bzw. um Ted Wilson. Zudem wurden nicht einmal die grundlegendsten Prozederes der Working Policy eingehalten, d. h. bei Abmahnungen sind die Betroffenen mindestens zwei Wochen vorher persönlich zu verständigen. Die 5 CC sind aufgrund ihrer personellen Größe als "weltweit" agierendes Organ bei gleichzeitiger "Machtlosigkeit" schlicht ineffektiv. Darüber hinaus wurden sie tatsächlich vielfach scharf kritisiert. Das sei der Grund, weshalb Ted Wilson sie im Rahmen der Verwarnung umgangen hätte. Zudem entscheidet ADCOM über die Verwarnung, und die 5 CC haben nur beratenden Charakter, weswegen diese nur eine KANN-Option darstellen, die ADCOM nicht nützen muss. - Norbert Zens war in seiner Wort- und Informationswahl also noch sehr zurückhaltend.

      2019 Annual Council: October 15, 2019 - Tuesday PM (ab 2:06:50 Randy Roberts von der NAD machte wieder einmal die Vorgehensweise von Ted Wilson öffentlich)


      Paradoxerweise wird die Vorgehensweise von Ted Wilson dazu führen, dass die Leute sich nach den 5 CC sehnen und anerkennen werden. Begründung:


      Das Unity-Paper wäre nicht der EXCOM (Exekutiv-Ausschuss) auf der GCAC 2017 (Jährliche Generalkonferenz-Tagung) vorgelegt worden, denn die Delegierten des GCDO (General Conference Division Office - besteht aus den Divisionsleitungen) haben bei der 1. Wahl mit 1 Stimme Mehrheit für "Nein" gestimmt. Ein paar Wochen später wiederholte Ted Wilson diese Wahl. Diesmal wurde den "Abwesenden" auch ein Stimmrecht per Computer verliehen. Nun gab es 2 Stimmen mehr für "Ja". - Fazit: Wahlen mit unerwünschtem Ausgang sind nur noch als Stimmungsbarometer anzusehen. Mittels Lobby-Arbeit (Versprechen von "Missions"-Geldern und anderen Fördermittel aus der GK-Kasse) und Veränderung des Wahlprozederes können die noch fehlenden Stimmen nachgebessert werden.


      Auf der GCAC 2017 wurde das Unity-Paper dennoch mit deutlicher Mehrheit von EXCOM zur Überarbeitung zurückgewiesen. Dass es Regularien für Fehlverhalten bzw. Regelverstöße braucht, ist schlüssig, aber nicht in dieser Form wie im Unity-Paper vorgesehen. Zudem weichen etwa 80 % der Unionen und Verbände in irgendeinem Punkt von der Working Policy ab. - Fazit: Ein "Nein" kann stets mit "Notwendigkeit zur weiteren Überarbeitung" dennoch zu einem bleibenden Agendapunkt gemacht werden.
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    • Einheits-Fassade 2/4

      Im Jänner 2018 wurde ein Fragebogen an die Mitglieder des EXCOM gesandt und so getan, als ob FÜR das Unity-Paper gestimmt worden sei und nur an Detailfragen gearbeitet werden müsste. Entsprechend waren auch die Fragen und die möglichen Antworten als Multiple Choice gestaltet, sodass andere Vorschläge oder Bedenken gar nicht möglich waren. (Und wenn jemand dennoch einige Bemerkungen gemacht hätte, dann wären sie nicht in die Auswertung eingeflossen.) -
      Fazit: Mit Hilfe von Fragebögen und vorgegebenen Antworten zum Auswählen kann ein gewähltes "Nein"dennoch zu einem späteren Zeitpunkt in ein "Ja" verwandelt werden.

      Nach der Auswertung der Antworten wurden die 5 Compliance Committees gegründet, ohne die GCAC 2018 abzuwarten oder eine"neuerliche Überarbeitung" in Kauf zu nehmen oder gar den Aufgabenbereich, die Funktionen, die Zusammensetzung, die Schwerpunkte in einem von EXCOM gewählten Ausschuss zu erarbeiten. -
      Fazit: Um die nötigen Stimmen bzw. die Zustimmung für die 5 CC zu bekommen, gründe die 5 CC vorher und räume damit jegliche Bedenken im Vorfeld aus, d. h. zeige der Mehrheit der Delegierten (aus Afrika, Asien, Südamerika), dass sie nicht von den 5 CC betroffen sind, sondern dass es um "westlich geprägte" Themen wie Frauenordination, Homosexualität, 7-Tage-Schöpfung geht, aber nicht um Korruption, Spenden-missbrauch, gefakte akademische Titel, falsche Mitgliederzahlen, gekaufte Taufen oder manipulierte Wahlen (die in diesen kollektivistischen bzw. autokratischen Ländern gang und gäbe sind). Dennoch ist es ganz gleich, wie die Wahl auf der GCAC 2018 ausfallen würde, die 5 CC existieren.- Die 5 CC wurden auf der GCAC 2018 dann offiziell anerkannt.

      Das Unity-Paper bzw. die 5 CC wurden heftig kritisiert. Die lokalen Delegierten der Unionen in Schweden, Norwegen, Dänemark und Norddeutschland sprachen sich im Rahmen der Gleichbehandlung von Frauen und Männern gegen eine weitere Ordination der Männer aus (um damit dennoch der Working Policy und des Unity-Papers gerecht zu werden, indem sie keine Frauen ordinieren).

      Die Pazifik Union und die Columbia Union ordinieren Frauen weiterhin, denn die deutliche Mehrheit der Delegierten haben sie dazu aufgefordert.
      Aber auch Kanada, Schweiz, Großbritannien,Niederlande, Ungarn, Tschechien und etliche andere äußerten große Bedenken.

      Die Selbstsicht von Ted Wilson (nach Werner Dullingers Stellungnahme): "… Das Prozedere wurde vom gesamten Körper gewählt und nicht von uns [als GK] produziert …" 2019 Annual Council: October15, 2019 - Tuesday PM (ab 1:42:32), das kann zwar als "alternative Wahrheit" so gesehen werden, aber Ted Wilson (respektive seine Gruppe bzw. ADCOM) hat sich keineswegs ans Prozedere gehalten.

      Dass 2/3 der Leiter bzw. Delegierten der Verwarnung zugestimmt haben bedeutet gleichzeitig, dass die eigenmächtige Vorgehensweise von Ted Wilson unter Umgehung der 5 CC (und damit dem eigentlichen Prozedere) und der Nichtbeachtung der Working Policy(Zweiwochenfrist für Abmahnungen) sowie der Reduzierung der ADCOM auf (s)eine Beratergruppe als Entscheidungsgremium ohne Beachtung von Formfehlern (wie bei Johannes Naether) "legitim" ist. Auch zählt der Wortlaut der Beschlüsse nicht mehr ("keine Frauen zu ordinieren"), sondern die Meinung des GK-Präsidenten ("die Ordination von Männern darf nicht umgangen werden und ist exklusiv nur ihnen vorbehalten").

      Diese 2/3 der Leiter mögen die Vorgehensweise von Ted Wilson in all den Jahren bis zur besagten Abstimmung "gut"heißen - vielleicht praktizieren sie es selbst so in ihren Territorien - es zeigt mir aber auch, dass nun der Manipulation und Korruption die Türen weit geöffnet worden sind, ohne Möglichkeit auf einen wirksamen Einspruch.(Übrigens: In der Working Policy von 2015/16 wird Korruption weder thematisiert noch als Wort gefunden. Das Gemeindehandbuch erwähnt nichts bzgl. Korruption.Erst in den Bylaws kommt das Wort ein einziges Mal im Rahmen des Umweltschutzes vor, aber auch nur in diesem Kontext.)

      Auch wird das viele Freundschaften zwischen den Leitern auf eine harte Probe stellen, denn sie müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen. Auf diese Weise wird auch das Misstrauen geschürt,ganz zu schweigen vom innen Konflikt zwischen Loyalität- und Gewissensentscheidung, zwischen Existenzängsten und Authentizität.
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    • Einheits-Fassade 3/4

      Und wer einmal bei emotionalen Themen dem kühlen Formalismus beigewohnt und die ständig respektvolle Anrede "Mr.Chairman" (= Vorsitzender) erlebt hat, gleichzeitig hinter der"Fassade Demokratie" Willkür, Manipulation und Machtmissbrauch mitsamt der Macht-Maschinerie in Form von Anwälten und Beratern, die laufend irgendwelche Informationen zuflüstern, gewahr wird, dem ist die Assoziation mit dem "Heiligen Stuhl" nicht mehr fern. (Pope Chairman I.)

      Wenn schon in einem demokratischen Land wie den USA, in einer demokratisch geführten Kirche wie der STA von einem demokratisch geprägten Mann wie Ted Wilson mittels subtiler Manipulation,selektiver Information und alternativer Wahrheit die eigene Agenda durchgesetzt werden kann, wie viel mehr von zukünftigen Präsidenten aus korrupten Ländern.

      Und wie weit diese Manipulationen und Machtkämpfe schon vorangeschritten sind, zeigte sich im vorigen Agendapunkt,als es um Burundi bzw. Lamec Barishinga ging. 2019 Annual Council: October15, 2019 - Tuesday PM (0:36:30) Die GK führt mit der dortigen Regierung in Burundi einen Investiturstreit, wer Unionspräsidenten einsetzt. Dass dort die Religionsfreiheit mit Füßen getreten, Gläubige verfolgt, Gemeinden geschlossen,Prediger und Leiter geschlagen bzw. eingesperrt werden ist eine Halbwahrheit oder "alternative Wahrheit". - Aufgrund von mehrmaligen Gewaltausschreitungen innerhalb der Gemeinde wurde die Gihosha-Gemeinde von den Behörden geschlossen, der Schatzmeister zusammen mit einem Mitarbeiter wegen Veruntreuung von 200 Mio. Burundi-Franc (ca. EUR 97.000) eingesperrt, der"neue" Unionspräsident von der Regierung nicht anerkannt (weil ein Gesetz vorsieht, dass nur Einheimische Leitungspositionen übernehmen dürfen - welche Ironie im Kontext mit der Frauenordination!?! - weshalb der bisherige"alte" Unionspräsident Joseph Ndikubwayo im Amt bleibt, bis seine Amtsperiode offiziell abgelaufen ist. Das hat nichts mit Verfolgung oder mit Einschränkung der Religionsfreiheit zu tun. Auch unter den Einheimischen hat Lamec Barishinga einen schweren Stand, denn er wurde nicht von hiesigen Delegierten auf einer Unionskonferenz gewählt, wie die Working Policy es vorsähe, sondern einfach von der East-Central Africa Division (ECD) bestimmt und eingesetzt. Der alte Unionspräsident ist einem Bashing ausgesetzt. Ihm wurde seine Predigtlizenz und Ordination seitens der ECD entzogen, was wiederum nicht der Working Policy entspricht. - Burundi war jahrzehntelang von Bürgerkriegen und Kämpfen zwischen Hutu und Tutsi zerrissen.

      Mittlerweile hat Ted Wilson zweimal einen öffentlich Brief an die Gläubigen in Burundi gerichtet, Lamec Barishinga zu unterstützen. Darin schreibt Ted Wilson von Einheit und Familie. Gleichzeitig treibt er einen solchen Keil zwischen die Geschwister, wem sie folgen sollen:dem illegalen Lamec Barishinga (GK/ECD) oder dem legalen Joseph Ndikubwayo.
      Vergib und diene!
    • Einheits-Fassade 4/4

      spectrummagazine.org/views/201…y-adventists-face-burundi (Die Sicht von Ganoune Diop, der vor Ort war.)

      news.adventist.org/en/all-news…sident-for-urgent-prayer/ (Ted Wilsons Sicht)

      atoday.org/what-is-happening-in-the-church-in-burundi/ (Die Gegendarstellung zu Ganoune Diops Sicht und der von Ted Wilsons.)

      news.adventist.org/en/all-news…ls-to-burundi-government/ (Offizielle Sicht der GK - Die Leserbriefe von Geschwistern aus Burundi hingegen widersprechen vehement dieser Sicht und sehen in der Fehlsicht, Ignoranz und Falschanschuldigung gegenüber der Regierung die Gefahr, eine Konfliktlösung zu erschweren.)

      conversation.spectrummagazine.…mission-controversy/18619 (Offizielle Sicht der East-Central Africa Division.

      news.adventist.org/en/all-news…to-church-members-in-bur/ ("Ermutigungsschreiben von Ted Wilson an die Geschwister in Burundi" - Anders ausgedrückt: Theologisch schöne Worte umkleiden Ted Wilsons Bestätigung für den "neuen Unionspräsidenten" Lamec Barishinga und appelliert an den Familiensinn oder anders ausgedrückt: Mit dem Ermutigungsschreiben ruft Ted Wilson die Geschwister indirekt damit auf, den alten Unionspräsidenten Joseph Ndikubwayo zu ignorieren und dessen Anweisungen nicht Folge zu leisten; gleichzeitig ist das ein Aufruf, sich gegen ein staatliches Gesetz zu stellen, dass Ausländer keine Führungspositionen bekleiden dürfen. Damit werden die Parteiungen nur geschürt, aber sicher nicht gelöst. - Zur Erinnerung: "Theologisch schöne Worte", die von Liebe und Familiensinn schreiben, aber absichtlich Uneinigkeit schüren, sind scheinheiliges Geplärr.)


      Die Leiter und Delegierten der ECD, die zu Ted Wilson aufs Podium gerufen wurden, um sich hinter ihm aufzustellen, soll Einheit suggerieren. - Was für eine Einheit?!?
      Vergib und diene!
    • HeimoW schrieb:

      Ich schaue keine Videos. Aber Danke.
      Ich habe mir die Not der Teilnehmer angesehen....

      Ich sag nur noch eins, DIE heilige Geist wird die Machtspiele nicht segnen,
      es ist geradezu lächerlich auf EllenWhite, die eindeutig Frau und in ihrer Zeit zum Predigen berufen war
      dauernd zurück zu greifen und dann Frauen als Predigerinnen nicht einzusegnen oder Frauendienste nicht oder weniger zu bezahlen. Eine seltsame Zeit ist das...überall nur noch das "Teile und herrsche-Spiel"
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • ein "von den Admin . gelöschter Beitrag (1 1/2 zeilen) sagte, dass wir als Oesterreichische Union eben nicht zu den Gerügten gehören. . (Faktum !) Weil wir (Faktum) eben nicht zur Schweiz oder zu Ungarn gehören (Faktum !) -Wir haben ja auch unser eigens Liederbuch (Faktum):.

      Übermorgen bin ich in Frankfurt - welche Erfrischung ! Im Frühjahr in Eisenach, nächsten Oktober wieder- spannungsgeladen - in Frankfurt. (So Gott will und wir leben und gesund sind):(Letzteres uralter STA- spruch, wenn man zukünftiges Zusammentreffen treffen ausmachte)

      Wer es fassen kann,,der fasse es
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Heidrich schrieb:

      Die Leiter und Delegierten der ECD, die zu Ted Wilson aufs Podium gerufen wurden, um sich hinter ihm aufzustellen, soll Einheit suggerieren. - Was für eine Einheit?!?
      Ted Wilson spaltet die Gemeinde scheinbar bewusst - ich war vor kurzer Zeit in den USA auf einer unserer Schulen und dort habe ich Leitende gefunden die das (auch) so sehen und offen (und mit großem Bedauern) diskutieren.
      Liebe Grüße, Heimo
    • freudenboten schrieb:

      Selbst wenn man vom Machtmissbrauch mit "guter Absicht" absieht, bleibt immer noch der Tatbestand "ideologischer Verführung".
      Leider kann ich kein Englisch und war noch nie in den USA. Aber allein die Predigten vom Ted Wilson erinnern mich an den Stil vom Trump....".wir allein sind die größten"....Er kann sich gut darstellen, aber auch hinter andere verstecken... Es ist kein gutes Gefühl von Amis representiert zu werden....
    • Heidrich schrieb:

      Zudem wurden nicht einmal die grundlegendsten Prozederes der Working Policy eingehalten, d. h. bei Abmahnungen sind die Betroffenen mindestens zwei Wochen vorher persönlich zu verständigen.
      Wo liest Du das?....abgesehen davon, dass erst am 15.10, also am Tag der Debatte überhaupt erst darüber entschieden wurde ob eine Verwarnung ausgesprochen wird oder nicht und der NDV schließlich selbst dabei anwesend war.

      Heidrich schrieb:

      2019 Annual Council: October 15, 2019 - Tuesday PM (ab 2:06:50 Randy Roberts von der NAD machte wieder einmal die Vorgehensweise von Ted Wilson öffentlich)
      Worauf sprichst Du an? Er hat lediglich die bereits längst bekannten und durchgekauten Dinge wiederholt auf die Wilson mit den bereits bekannten Argumenten antwortete. Dreist ist es jedoch wie Roberts von der NAD (wie leider so oft in diesem Fall) anklagend für das seit Jahren andauernde Prozedere um die FO wieder T. Wilson die Schuld in die Schuhe schiebt. Sind es nicht gerade in der Hauptsache die NAD und die anderen FO-Befürworter die selbst nach dem dritten Entscheid (FO nein) keine Ruhe geben und es immer und immer wieder bei der Vollversammlung zum Thema machen?…..wobei die GK dann immer noch so gutmütig ist und erneute Abstimmung über die FO wieder zulässt…..und wenn dann wie in S. Antonio wieder nicht so abgestimmt wird wie man es sich bei der NAD, Deutschland etc. vorstellt hat man ja immer noch den von den Progressiven neu ausgemachten Antichristen Ted Wilson als Buhmann der allein an allem Schuld ist, weil er als der dunkle magische Führer im System sich gegen diejenigen Verschworen hat die lediglich Gleichberechtigung für die armen ungerecht behandelten Frauen fordern.…….
      Für wie dumm muss man die 20 Mio. Glieder der STA halten wenn man diese Darstellung glaubhaft an den Mann bringen will. Selbst den unbelehrbaren FO-Befürwortern sollte es langsam zu peinlich sein in diesem Zug von Verschwörungstheorie („Putsch zur Diktatur und Entmündigung“) weiter mitzureisen……wäre man konsequent statt intrigant, verleumdend und im Fanatismus der Gleichberechtigung gefangen würde man aus der Gemeinschaft rausgehen und seine eigene Gemeinschaft nach seinen Vorstellungen gründen.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Es geht in der Tat nicht nur um den gewählten Repräsentanten Ted Wilson sondern um den gespaltenen Kurs der WELTKIRCHE der STA.
      E. Whites Vermächtnis ist keine ausreichende Basis für biblische Adventisten der "Endzeit".
      Und die Frage der "Frauen-Ordination" ist doppelt fragwürdig.
      Biblisch gibt es keine "weltweite" Ordination (nur lokale!), sondern einen weltweiten Sendungs/Missionsauftrag für ALLE Jünger Jesu.
      Die Beschränkungen der Paulusbriefe für Frauendienste sind der HEIDNISCH GRIECHISCH-RÖMISCHEN KULTUR geschuldet.
      Solange die biblischen Fragen von einer demokratischen, menschlichen Mehrheit nicht im Sinne Jesu/Gleichstellung beantwortet werden, wird es auch KEINE wirkliche EINHEIT geben.
    • freudenboten schrieb:

      Solange die biblischen Fragen von einer demokratischen, menschlichen Mehrheit nicht im Sinne Jesu/Gleichstellung beantwortet werden, wird es auch KEINE wirkliche EINHEIT geben.
      Wer sich so etwas auf die Fahne schreibt muss sich fragen lassen, wie glaubwürdig er ist?
      Glaubenspunkt 14
      Ein Gott – ein Erlöser – ein Volk
      Schon unter den ersten Christen gab es die brisante Frage nach dem Zusammenleben von Christen unterschiedlicher Herkunft. Paulus verwendet hier das Bild von einem Körper mit seinen vielen Teilen und ihren ganz unterschiedlichen Funktionen, die trotz ihrer Verschiedenheit alle mit dem Haupt verbunden sind. Dieses Haupt steht für Jesus Christus.
      Die von Gott gewirkte Einheit der Gläubigen überwindet alle menschlichen Grenzen der Kultur und Nationalität, des Geschlechts, der Bildung und des sozialen Status.
      Siebenten-Tags-Adventisten gehören zu einer weltweiten Kirche, die das Einssein der Gläubigen in Christus sichtbar machen möchte.


      Davon sind sie aber ganz weit entfernt.....wer sich selbst überhöht oder sich anmaßt andere abzustrafen....
    • @bogi,da erinnere ich mich aus meiner - meinen Familiengeschichte(n) an de "Gute alte Zeit", da in den Dreißigerjahren der GK- Präsident -ein kommoder Mann - bei uns im Garten sass; an einen R.R. Beach und einen J.J. Aitken - -den Divisionsvorsteher Fridlin - kommode Leute, großartige Persönlichkeiten,


      @atze, aus persönlichen Gründen geschäftlicher Natur - das Hausdach muss ganz einfach vor dem Winter dicht sein -habe ich nur den Anfang der jetzigen Winkelzüge mit Erschrecken verfolgt. - nämlich das "Wie" und nicht die schon x - mal "endgültig" ( ? ) durch Wahl bestimmten Themen.

      Erschrocken war ich schon über eine Mail vom 01. 10. 2019: Was, Telefon"konferenz" mit eine Commitee, dem das, , ihnen für ihren erbetenen Kommentar nur vorgelesen ( ! ) wurde.und einen schriftliche Fassung an sie zu übermitteln expressis verbis untersagt war ? (Das mache einmal in einer Vorstandssitzung in einem ordentlich geführten "weltlichen Konzern" !


      @heidrich, sehr herzlichen Dank für dein durchgehendes Verfolgen dessen, was in einem wahrlich dramatischen Herbst bis dato geschehen ist ! Und, dass Du es uns wissen ließest !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      heidrich, sehr herzlichen Dank ür dein durchgehendes Verfolgen dassen, was in einem wahrlich dramatischen Herbst bis dato geschehen ist ! Und, dass Du es uns wissen liessest !
      Wobei ich aber der Meinung bin, dass manche Schilderungen von Heidrich nicht oder nicht ausreichend genug mit Quellen begründet wurden, sondern zum erheblichen Teil von ihm konstruiert (Vermischung von Tatsachen mit persönlicher Meinung) wirken. Oder gehört so etwas nun zum Allgemeinwissen??

      Und nein, ich bin kein TW Fan!
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Wobei ich aber der Meinung bin, dass manche Schilderungen von Heidrich nicht oder nicht ausreichend genug mit Quellen begründet wurden,
      Lieber Jakob, wenn es nur manche Schilderungen fraglich wären, bin ich der Meinung das Heidrich die Sache realistisch beschreibt. Das gesamte ist doch ein Trauerspiel! Für einen Leiter einer Kirche der Übrigen, beschämend.
      Wenn ich mir nur die Zusammenarbeit unser Prediger der letzten Jahre ansehe, kommen mir die Tränen. Ich habe 18 Jahre in eine kleinen Firma mit vielen Kollegen zusammengearbeitet. Ich kann nur positives berichten. Hätte ich mich so präsentiert wie ich leider zu viele erlebt habe wäre ich hochkant rausgeflogen. Ich frage mich was macht es mit einem Prediger,der alle paar Jahre Angst haben muss, dass er nicht weiter beschäftigt wird....oder der weiß, es ist Predigermangel, der das dann mit Forderungen ausreizt?

      Zusätzlich hat schon Jan Paulsen in seinem Buch "Wohin steuern wir" auf einige Entwicklungen hingewiesen....
      Obwohl man schon seit Jahrzehnten das Thema Frauenordination durchkaut, man sich nicht bemüht,entsprechend der Satzung (14 Glaubenspunkt) bei sich selbst (GK) als Vorbild damit anzufangen!

      Ps. Siehe zum Thema den Beitrag von Dr.Wolfgang Scherf im neuen Adventisten heute.(Lesermeinungen)