Lobpreis

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    • Hallo zusammen,

      aufgrund von Krankheit und Ausfällen in meiner Heimatgemeinde war ich heute in einer anderen Gemeinde zu Besuch. Diese Gemeinde hatte heute einen besonderen Gottesdienst und im Zuge des Gottesdienstes wurden auch Lobpreis Lieder gesungen. Und anlässlich dessen habe ich mich wiedermal gefragt was denn eigentlich mit Lobpreis gemeint ist. Ich meine jeder Christ oder jeder Bibelgläubige kennt doch das Wort Lobpreis. Aber welchen Zweck hat Lobpreis? Was ist es das man preist? Warum braucht es Lobpreis? Für mich ist das immer noch diffus und ich kann nicht viel damit anfangen. Vielleicht könnt ihr mir helfen indem ihr euer Verständnis von Lobpreis erläutert.

      Dank und Dankbarkeit finde ich gute und begründbare Gründe, an Gott heranzutreten. Ich kann Gott fast immer dankbar sein für fast alles, was in meinem Leben richtig läuft. Mit Dingen, die schief laufen, da ist es schwieriger, aber Dank und Dankbarkeit tut offensichtlich Gott gut und vor allem einem selbst.

      Mit dem Wort Lob kann ich was anfangen. Lob ist eine positive Erwähnung von Taten oder Eigenschaften einer Person. Lob geschieht in der menschlichen Hierarchie immer von jemandem, der auf gleicher Stufe oder eine Stufe über dem Gelobten steht. Ein Vater lobt seinen Sohn, oder ein Arbeiter lobt den anderen für die gute Arbeit bzw. für die gute Zusammenarbeit. Das geht. Aber wie soll ein Mensch Gott loben können? Der Mensch hat doch nicht ansatzweise den Bewertungsmaßstab, der für Gott gültig wäre. Ich kann mir natürlich beim Anblick der Natur denken: "Gott, das hast du gut gemacht". Aber ganz ehrlich? Haben wir einen Vergleich was wirklich gut ist? Können wir Gott mit irgendwas ähnlichem (einem anderen schöpferischen Wesen beispielsweise) vergleichen und dann sagen: "Das hast du gut gemacht, ich lobe dich dafür"?

      Und Preis. Was ist Preis? Und wer hat was davon, wenn er gepriesen wird? Man kennt das Wort "Anpreisen" für Waren, die uns in der Werbung angepriesen werden. Sie werden also als toll, einzigartig, begehrenswert, ... dargestellt. Aber ist das, was wir beim Lobpreis machen? Preisen wir hier die Beziehung von uns Menschen mit unserem Schöpfer an? Wem preisen wir sie an, unserer Gemeindefamilie, die ja auch bereits eine Beziehung mit Gott haben? Oder ist Lobpreis etwas missionarisches, also etwas, wo man im täglichen Leben am Arbeitsplatz oder in der U-Bahn etwas mehr oder weniger laut anmerkt "Gepriesen sei Gott für ... oder ...". Hat der Preis Gottes eigentlich einen Grund? Braucht der Preis Gottes einen Grund? Wenn ja, was ist der Unterschied zur Dankbarkeit?

      Ich hoffe auf eure Beiträge, denn bei Lob und Preis Gottes, da bin ich mir echt nicht sicher ob ich das Konzept dahinter richtig verstehe.

      viele Grüße

      tricky
    • Für mich wäre "Lobpreis" eine Anbetung Gottes in der er gelobt und anerkannt wird, ohne dass für etwas spezifisches, wie eine individuelle Gebetserhörung gedankt wird.

      Gott danken für sein Sein und Tun, seine Selbstoffenbarung, die Erlösung im allgemeinen.

      ein Beispiel wäre für mich Psalm 8:

      HERR, unser Herr,
      wie herrlich ist dein Name in allen Landen,
      der du deine Hoheit über den Himmel gebreitet hast.
      Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge
      hast du ein Bollwerk errichtet
      deiner Widersacher wegen,
      um ein Ende zu bereiten dem Feind und dem Rachgierigen.
      Wenn ich deinen Himmel sehe, das Werk deiner Finger,
      den Mond und die Sterne, die du hingesetzt hast:
      Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,
      und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
      Du hast ihn wenig geringer gemacht als Gott,
      mit Ehre und Hoheit hast du ihn gekrönt.
      Du hast ihn zum Herrscher gesetzt über die Werke deiner Hände,
      alles hast du ihm unter die Füsse gelegt:
      Schafe und Rinder, sie alle,
      dazu auch die Tiere des Feldes,
      die Vögel des Himmels und die Fische im Meer,
      was da die Pfade der Meere durchzieht.
      HERR, unser Herr,
      wie herrlich ist dein Name in allen Landen.
      Liebe Grüße, Heimo
    • tricky schrieb:

      Warum braucht es Lobpreis?
      Bitte nimm nicht übel, aber deine Frage erinnert mich ein wenig auf eine andere Frage, was vor kurzem hier im Forum gestellt wurde. Zitiere: "... ich verstehe nicht warum in so ziemlich jeder Gemeinde so oft und so viel gebetet wird." ... aber kommen wir jetzt zu deiner Frage.

      Was deine Frage über die Richtigkeit, Logik und Korrektheit des Wortes "Lobpreis" betrifft kann ich allerdings nicht viel sagen. Ich glaube dieses Wort ist irgendwann entstanden und wir haben die Freiheit mit einem bestimmten Inhalt zu bekleiden, überhaupt benutzen oder eben nichtbenutzen oder wie du vorschlägst mit dem Wort Dankbarkeit zu ersetzen.

      Für mich bedeutet Lobpreis die Erfüllung der gewöhnlichen Aufrufe Gott loben und preisen:

      Lobsinget dem HERRN, ihr seine Heiligen, und preiset seinen heiligen Namen!
      Ps.30;5.

      Preiset mit mir den HERRN und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen!
      Ps.34;4.

      Freuet euch des HERRN, ihr Gerechten; die Frommen sollen ihn recht preisen. Danket dem HERRN mit Harfen; lobsinget ihm zum Psalter von zehn Saiten! Singet ihm ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit fröhlichem Schall!
      Psalm 33;1-3.

      ...und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.
      Ps.50;15

      EIN PSALMLIED FÜR DEN SABBATTAG.
      Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen auf dem Psalter mit zehn Saiten, mit Spielen auf der Harfe. Denn, HERR, du lässest mich fröhlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Taten deiner Hände. HERR, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief. ... ...
      Psalm 92;


      etc etc es gibt viele Psalmen mit dem gleichen Aufruf Gott zu preisen bis an den Psalm 150.

      tricky schrieb:

      Können wir Gott mit irgendwas ähnlichem (einem anderen schöpferischen Wesen beispielsweise) vergleichen und dann sagen: "Das hast du gut gemacht, ich lobe dich dafür"?
      Eigentlich warum nicht? z.B. die Werke Gottes mit Gold und Honig vergleichen:

      EIN PSALM DAVIDS, VORZUSINGEN
      Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiß und macht die Unverständigen weise. Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz. Die Gebote des HERRN sind lauter und erleuchten die Augen. Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich. Die Rechte des HERRN sind Wahrheit, allesamt gerecht. Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, sie sind süßer als Honig und Honigseim.
      Ps.19


      ... also ein ganz subjektiver Vergleich.

      Mit einem anderen "schöpferischen Wesen" kann ich Gott auch vergleichen, z.B. mit mir selbst ... der Resultat ist dann eindeutig: Gott ist der grösste, der beste, der vollkommene etc.



      EIN PSALM DAVIDS, VORZUSINGEN, NACH DER WEISE »SCHÖNE JUGEND«.
      Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder. Ich freue mich und bin fröhlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhöchster ...
      Ps.9;2.

      Ich glaube das Problem besteht am meisten in der Form des Lobpreises. Da begegnen sich mehreren Faktoren, wie Geschmack, regionale Kultur, Bildung, Respekt etc. Es gibt verschiedene Trends, die ganz schöne Konflikte unter Christen auslösen können... bis an die Absprache des Glaubens der anderen ... und dazu muss man als STA nicht nur nach Aussen schauen.

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Lutherbibel 2017 (3 Treffer)

      Esr 3,11 Und sie stimmten den Lobpreis an und dankten dem HERRN: Denn er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewiglich über Israel. Und das ganze Volk jauchzte laut beim Lobe des HERRN, weil der Grund zum Hause des HERRN gelegt war.

      Jes 26,8 Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Weg deiner Gerichte; des Herzens Begehren steht nach deinem Namen und deinem Lobpreis.

      Jes 62,7 lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!
    • tricky schrieb:

      denn bei Lob und Preis Gottes, da bin ich mir echt nicht sicher ob ich das Konzept dahinter richtig verstehe.
      Was hat denn die Gemeinde darunter verstanden, die du besucht hast?

      Lobpreis (Worship) ist ja heute häufig folgendes: stimmungsvolle, moderne christliche Lieder ohne wirklichen Inhalt, die vor allem Jugendliche und junge Erwachsene sehr anziehen.
      Ob Pop, Rock, Rap, RnB, Reggae, oder sogar Heavy Metal, alles dabei, nur mit Worship-Texten.
      Es ist ein moderner Zugang zu einem breiten Publikum und das funktioniert ja bislang sehr gut. Diese Gemeinde bzw. diese Gottesdienste haben sehr viel Zulauf. Bei großen Worship-Gottesdiensten kann man dann auch bei etwa Mitte des Konzerts "Jesus annehmen" und sich bekehren, wenn alles nach den ersten 60 Minuten gut eingestimmt und gleichgeschaltet ist.

      Was mit "Lobpreis" gemeint ist, ist ja Verehrung und Anbetung, denke ich. Und so wird das bei Lobpreis-Musik ja ansich auch aufgefasst.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • 32 x LOBPREIS in der EINHEITSÜBERSETZUNG! - TEIL 1: 1 - 16

      Vor 32 Minuten
      Einheitsübersetzung 2016 (32 Treffer)

      1. 1Chr 16,7 An jenem Tag ließ David Asaf und seine Amtsbrüder zum ersten Mal diesen Lobpreis zur Ehre des HERRN vortragen:
      2. 1Chr 23,5 4 000 Torwächter und 4 000 sollten den HERRN mit den Instrumenten preisen, die David zum Lobpreis anfertigen ließ.
      3. 2Chr 7,6 Die Priester taten ihren Dienst und die Leviten spielten die Instrumente für die Lieder des HERRN. König David hatte diese Geräte anfertigen lassen, um den HERRN zu preisen: Denn seine Huld währt ewig. Während die Leviten den Lobpreis Davids vortrugen, bliesen die Priester ihnen gegenüber die Trompeten und ganz Israel nahm daran teil.
      4. 2Chr 20,22 Während sie den Jubelruf und Lobpreis anstimmten, führte der HERR Feinde aus dem Hinterhalt gegen die Ammoniter, Moabiter und die Bewohner des Berglands Seïr, die gegen Juda gezogen waren, sodass sie geschlagen wurden.
      5. 2Chr 23,13 Da sah sie den König am Eingang bei seiner Säule stehen; die Obersten und die Trompeter waren bei ihm und alle Bürger des Landes waren voller Freude und bliesen die Trompeten, während die Sänger mit ihren Instrumenten dastanden und das Zeichen zum Lobpreis gaben. Atalja zerriss ihre Kleider und schrie: Verrat, Verrat!
      6. 2Chr 29,30 König Hiskija und die führenden Männer befahlen den Leviten, den HERRN mit den Worten Davids und des Sehers Asaf zu preisen. Diese sangen den Lobpreis mit Freuden, verneigten sich und warfen sich nieder.
      7. Ps 22,4 Aber du bist heilig, du thronst über dem Lobpreis Israels.
      8. Ps 22,26 Von dir kommt mein Lobpreis in großer Versammlung, ich erfülle mein Gelübde vor denen, die ihn fürchten.
      9. Ps 66,2 Spielt zur Ehre seines Namens! Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
      10. Ps 71,6 Vom Mutterleib an habe ich mich auf dich gestützt, aus dem Schoß meiner Mutter hast du mich entbunden, dir gilt mein Lobpreis allezeit.
      11. Ps 71,8 Mein Mund ist erfüllt von deinem Lobpreis, den ganzen Tag von deinem Glanz.
      12. Ps 71,14 Ich aber will allezeit hoffen, all deinen Lobpreis noch mehren.
      13. Ps 106,12 Da glaubten sie seinen Worten, da sangen sie seinen Lobpreis.
      14. Ps 106,47 Rette uns, HERR, unser Gott, und sammle uns aus den Völkern, damit wir deinem heiligen Namen danken und uns in deinem Lobpreis rühmen!
      15. Ps 119,171 Meine Lippen sollen überströmen von Lobpreis, denn du lehrst mich deine Gesetze.
      16. Jes 51,3 Denn der HERR hat Zion getröstet, getröstet all ihre Ruinen. Er machte ihre Wüste wie Eden und ihre Öde wie den Garten des HERRN. Jubel und Freude findet man in ihr, Lobpreis und den Klang von Liedern.
    • tricky schrieb:

      Und Preis. Was ist Preis? Und wer hat was davon, wenn er gepriesen wird? Man kennt das Wort "Anpreisen" für Waren, die uns in der Werbung angepriesen werden. Sie werden also als toll, einzigartig, begehrenswert, ... dargestellt. Aber ist das, was wir beim Lobpreis machen? Preisen wir hier die Beziehung von uns Menschen mit unserem Schöpfer an?
      Ich kenne es als einstieg in den Gottesdienst mit Liedern und persönlichen Erlebnissen, Gottes Wirken zu bekennen und die Gemeinde zu stärken.

      Wir sind heute einer Einladung gefolgt, von der "Bekennende Evangelische Gemeinde Neuwied".

      Dort ist unsere Fürstin aufgetreten und hat Zeugnis über ihre persönliche Glaubenserfahrungen erzäht!
      Anschließend konnte man sich melden. Ich habe sie anschließend gelobt zur diesem Glaubensbekenntnis und gestärkt, das ich ähnliche Erfahrungen gesammelt habe. Wir hatten ein sehr schönes und freundschaftliches Gespräch bei anschlißendem Umtrunk.
      BEG Neuwied
      „Ich wurde einfach weich geliebt“ – 180°
    • 32 x LOBPREIS in der EINHEITSÜBERSETZUNG! - TEIL 2: 17 - 32

      Norbert Chmelar schrieb:

      17. Jer.17,14 Heile mich, HERR, so bin ich geheilt, hilf mir, so ist mir geholfen; ja, mein Lobpreis bist du.
      18. Jer.33,9 Dann wird Jerusalem für mich ein Name der Freude sein, Lobpreis und Zier bei allen Völkern der Erde, wenn sie von all dem Guten hören, das ich tue; sie werden zittern und beben wegen all des Guten und all des Heils, das ich ihm erweise.
      19. Dan.6,11 Als Daniel erfuhr, dass das Schreiben unterzeichnet war, ging er in sein Haus. In seinem Obergemach waren die Fenster nach Jerusalem hin offen. Dort kniete er dreimal am Tag nieder und richtete sein Gebet und seinen Lobpreis an seinen Gott, ganz so, wie er es gewohnt war.
      20. Mt.14,19 Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten
      21. Mt 26,26 Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib.
      22. Mk.6,41 Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen.
      23. Mk.14,22 Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib.
      24. Lk.9,16 Jesus aber nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis und brach sie; dann gab er sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten.
      25. Lk.24,30 Und es geschah, als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen.
      26. 1.Kor 14,16 Wenn du nur im Geist den Lobpreis sprichst und ein Unkundiger anwesend ist, wie kann er zu deinem Dankgebet das Amen sprechen; er versteht ja nicht, was du sagst.
      27. 2.Kor 1,20 Denn er ist das Ja zu allem, was Gott verheißen hat. Darum ergeht auch durch ihn das Amen zu Gottes Lobpreis, vermittelt durch uns.
      28. Tob.8,15 Da priesen sie den Gott des Himmels und sagten: Gepriesen bist du, o Gott, mit jedem reinen Lobpreis. In alle Ewigkeiten soll man dich preisen.
      29. Tob.11,17 Tobit aber bekannte vor ihnen, dass Gott sich seiner erbarmt und ihm die Augen geöffnet habe. Als sich Tobit Sara, der Frau seines Sohnes Tobias, näherte, segnete er sie und sagte ihr: Magst du glücklich zu uns kommen, Tochter! Gepriesen sei dein Gott, der dich zu uns geführt hat, Tochter. Gesegnet sei dein Vater, gesegnet sei mein Sohn Tobias und gesegnet seist du, Tochter. Tritt ein in dein Haus, glücklich und voll Lobpreis und Freude! Tritt ein, Tochter!
      30. Jdt 15,14 Judit aber stimmte im Beisein von ganz Israel das folgende Danklied an und alles Volk sang den Lobpreis mit.
      31. Sir.24,1 Der Weisheit Lobpreis Die Weisheit lobt sich selbst und inmitten ihres Volkes rühmt sie sich.
      32. Sir.36,19 Erfülle Zion mit deinem Lobpreis und dein Volk mit deiner Herrlichkeit!
    • Seele1986 schrieb:

      "Wir" heißt "Ihr von der Adventgemeinde"? Oder?
      Meine Frau und ich.

      Seele1986 schrieb:

      Wie fandest du es dort?
      Da ich dort zum ersten mal da war und aus der ACK stirnrunzeln herausgehört habe, bin ich vorsichtig.
      Wir sind herzlich empfangen worden! Es waren ca. 60 Besucher,überwiegend Frauen und die meisten über 60 Jahre alt.
      Jugend, eine junge Frau mit ihren beiden Kindern,die der Oma auf dem Schoß saßen...
      Wir waren zum Umtrunk eingeladen,dabei erfuhr ich das diese Gemeinde nur 20 Mitglieder hat und aus dem Gespräch war schon herauszuhören
      das man eher in der Vergangenheit lebte...
    • Also erstmal danke für eure Antworten. Sind alle willkommen und hilfreich bei meiner Verständnissuche.

      HeimoW schrieb:

      Für mich wäre "Lobpreis" eine Anbetung Gottes in der er gelobt und anerkannt wird, ohne dass für etwas spezifisches, wie eine individuelle Gebetserhörung gedankt wird.

      Gott danken für sein Sein und Tun, seine Selbstoffenbarung, die Erlösung im allgemeinen.
      Das ist für mich eigentlich die beste Antwort bisher gewesen. Gott anerkennen. Vielleicht kann ich mir Lobpreis oder das Preisen mit der Anerkennung Gottes erklären. Ich anerkenne oder vielleicht auch respektiere dass es dich gibt. Das klingt jetzt vielleich verkopft, aber ich brauch das manchmal, weil mir der emotionale Zugang (mit Liedern, deren Text, naja...) manchmal fehlt.

      Gott für sein Sein zu loben erscheint mir wiederum zwiespältig. Vielleicht kann ich es mir damit weiterführend erklären, dass ich sage: Danke, dass du Gott es bist und nicht ein anderer, fürchterlicher/fratzenreicher Gott (wir haben davon ja viele Beispiele in anderen Religionen).


      Epafroditus schrieb:

      Bitte nimm nicht übel, aber deine Frage erinnert mich ein wenig auf eine andere Frage, was vor kurzem hier im Forum gestellt wurde. Zitiere: "... ich verstehe nicht warum in so ziemlich jeder Gemeinde so oft und so viel gebetet wird." ... aber kommen wir jetzt zu deiner Frage.
      Ich nehme dir gar nichts übel :-), kann ich mir gar nicht vorstellen bei dir.

      Epafroditus schrieb:

      Für mich bedeutet Lobpreis die Erfüllung der gewöhnlichen Aufrufe Gott loben und preisen:
      Ich muss vielleicht noch deutlich dazusagen, dass ich den Lobpreis Gottes keinesfalls in Frage stellen möchte! Ja, Lobpreis Gottes ist gut und wichtig. Das bestätigt mir die Bibel, die zahllosen diesbezüglichen Psalmen, ... . Ich habe nur das Konzept noch nicht so richtig durchblickt. Lob wie gesagt, das geht noch halbwegs, das bekomme ich noch hin, aber Preis oder Preisen?

      Wer ruft uns auf Gott zu loben und zu preisen und wie? Und wie ist es richtig? Muss man es fühlen? Was, wenn ich es nicht immer fühle, aber die Gemeinde oder die Gemeinschaft der Gläubigen mit denen ich bin und vielleicht Gottesdienst feiere, gerade anders macht als ich mich fühle? Soll ich dann gehen oder "heuchelnd" mitmachen?


      Seele1986 schrieb:

      Was hat denn die Gemeinde darunter verstanden, die du besucht hast?
      Ja, es war ein musikalischer Gottesdienst mit vielen Liedern und auch Bewegung. Ich finde all das nicht falsch! Wenn es allein und immer so wäre, dann würde mir ganz sicher was abgehen, aber auch in der besuchten Gemeinde war es ein besonderes Ereignis, ein besonderer Gottesdienst. Da kann man schon mal die gewohnte Gottesdienstordnung über den Haufen werfen finde ich.

      Seele1986 schrieb:

      Was mit "Lobpreis" gemeint ist, ist ja Verehrung und Anbetung, denke ich. Und so wird das bei Lobpreis-Musik ja ansich auch aufgefasst.
      Da fände ich jetzt interessant was Gott selbst darüber sagt. Wie stellt er sich Verehrung und Anbetung vor? Sind es leise, laute, ausgelassene, zurückhaltende Lieder? Wenn wir uns auf die Psalmen stützen, dann stützen wir uns doch damit auch auf David und seine von ihm empfundene Richtigkeit beim Lobpreis. Ich würde das jetzt mal als sanguinische Ausgelassenheit bezeichnen. Was aber wenn ich ein anderes Temperament habe? Muss ich mich dann nach diesen auf Äußerlichkeit und Ausgelassenheit konzentrierten Lobpreis einlassen und gegen mein natürliches Temperament was machen, wonach mir eigentlich gerade gar nicht der Kopf steht?
    • tricky schrieb:

      Und wie ist es richtig? Muss man es fühlen? Was, wenn ich es nicht immer fühle, aber die Gemeinde oder die Gemeinschaft der Gläubigen mit denen ich bin und vielleicht Gottesdienst feiere, gerade anders macht als ich mich fühle? Soll ich dann gehen oder "heuchelnd" mitmachen?
      "heuchelnd" mitmachen solltest Du auf keinen Fall. Gehen wäre auch schade. Eine Lösung wäre, wenn Du alleine Gottesdienst (oder sonst irgendeinen Veranstaltung) feierst. Dann wird niemand das "Richtig" anders fühlen wie Du ... :rw:

      tricky schrieb:

      Was aber wenn ich ein anderes Temperament habe? Muss ich mich dann nach diesen auf Äußerlichkeit und Ausgelassenheit konzentrierten Lobpreis einlassen und gegen mein natürliches Temperament was machen, wonach mir eigentlich gerade gar nicht der Kopf steht?
      Was ist anders beim Lobpreis als z.B. bei der Predigt? Nehmen wir an, Du bist ein Melancholiker und der Pastor ein Sanguiniker, wie fühlst Du dich dann im Gottesdienst. Bevorzugt eigentlich Jesus einen bestimmten Temperament? (Stelle dir vor, würde das Reich Gottes aus lauter Phlegmatiker bestehen ... :dagegen2: ).
      Du redest über ein "Konzept". Dann würde ich Paulus zitieren:

      Was folgt daraus? ... Ich will im Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen.
      1.Kor.14;15.
      (Einheitsü.)

      Also 50% Gefühl und 50% Verstand (plus-minus 15% ...). Nach diesem Konzept fühle ich mich wohl im Gottesdienst bzw. orientiere ich mich wenn ich als Musiker mitbegleite.
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • tricky schrieb:

      Und wie ist es richtig? Muss man es fühlen? Was, wenn ich es nicht immer fühle, aber die Gemeinde oder die Gemeinschaft der Gläubigen mit denen ich bin und vielleicht Gottesdienst feiere, gerade anders macht als ich mich fühle? Soll ich dann gehen oder "heuchelnd" mitmachen?
      Es könnte auch sein, dass Du Dich "mitreißen" lässt.
      Liebe Grüße, Heimo
    • philoalexandrinus schrieb:

      desmal beim Abendmahl wünsche ichn mir zu "Grosser Gott, wir loben dich - " eine Schlagzeugbegleitung !
      Du hast Wünsche. Ich wäre ja schon dankbar wenn unsere Kirche in der lage wäre,die Lieder die im neuen GHS stehen,

      vernünftig singgerecht auf der CD bespielen würde. Entweder zu schnell zur langsam oder schwer erkennbare Einsätze.
      Mal mit Orgel oder Klavier.
      Es ist vieles Stückwerk ohne erkennbares System....manchmal haben wir jemanden der E-Klavier spielt,das ist für mich dann schon Genuss! :D
    • philoalexandrinus schrieb:

      eine Schlagzeugbegleitung !
      Bitte nicht bei uns!

      Bogi111 schrieb:

      ernünftig singgerecht auf der CD bespielen würde
      Von einem CD-Spieler (= unpersönliche Maschine!) möchte ich mich am Sabbat nicht gängeln lassen - egal wie singgerecht das Lied produziert wurde. Lieber singe ich accapella - laut, falsch, aber von Herzen.

      Wahnsinn, wie unterschiedlich wir alle ticken in Puncto Musik :yeah: :yeah: :yeah:
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Von einem CD-Spieler (= unpersönliche Maschine!) möchte ich mich am Sabbat nicht gängeln lassen - egal wie singgerecht das Lied produziert wurde. Lieber singe ich accapella - laut, falsch, aber von Herzen.
      Ich singe in einem Männergesangsverein,fast alles Alte....ob wir immer mit Herzen singen weiß ich nicht,
      aber ohne den richtigen Anfangston wird schwierig schön zu singen.

      Wenn wir in der Gemeinde unseren "Ton" gefunden haben, schalte ich den Apparat aus....wenn die "Sänger" das Tempo vorgeben.. :D
    • Bemo schrieb:

      Von einem CD-Spieler (= unpersönliche Maschine!) möchte ich mich am Sabbat nicht gängeln lassen - egal wie singgerecht das Lied produziert wurde. Lieber singe ich accapella - laut, falsch, aber von Herzen.
      Ja, diese Meinung hört sich mal fromm und mutig an... aber ein "singgerecht" produzierte CD - im Notfall - kann doch eine grosse Hilfe sein. Lieber Bemo, deine Einstellung haben meistens diejenigen, die keinerlei musikalisches Gehör haben. :pfeif: Wenn bei dir nicht so ist, dann entschuldige, Du bist eine Ausnahme...


      philoalexandrinus schrieb:

      Jdesmal beim Abendmahl wünsche ichn mir zu "Grosser Gott, wir loben dich - " eine Schlagzeugbegleitung !
      youtube.com/watch?v=8yLZnM2KFkY

      ab 3:25 hört man was Du wünschst...
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Epafroditus ()

    • Epafroditus schrieb:

      Ja, diese Meinung hört sich mal fromm und mutig an...
      Wie muss ich das verstehen? Meine Meinung gründet sich auf jahrelange (!) Erfahrung mit den CDs des WLG und GHS in meiner (sehr) kleinen Ortsgemeinde. Ich denke, das deckt sich mit der Erfahrung von Bogi.

      Epafroditus schrieb:

      aber ein "singgerecht" produzierte CD - im Notfall - kann doch eine grosse Hilfe sein.
      Eine "singgerechte" CD für alle Gemeinden wird es aber niemals geben. Jede Gemeinde hat ihren eigenen Stil bestimmte Lieder zu singen - und dann kommt es zum "Kampf" mit dem CD-Spieler. Und den bin ich einfach Leid - am Sabbat möchte ich frei von Kämpfen mit der Technik singen. Nicht jede Gemeinde ist musikalisch - und wenn sie es ist, dann gibt es meistens auch kein Problem mit der CD, weil es einen Spieler aus Fleich und Blut gibt. Von daher trifft das Problem der "singgerechten" CD vorwiegend die kleinen, unmusikalischen Gemeinden. Denen möchte ich einfach nur empfehlen - wenn es nicht harmoniert - singt doch einfach ohne elektronische Begleitung! Dann ist der Gesang vielleicht schief und aus dem Takt, aber läuft zumindest ohne Krampf und Kampf ab.

      Epafroditus schrieb:

      Lieber Bemo, deine Einstellung haben meistens diejenigen, die keinerlei musikalisches Gehör haben. Wenn bei dir nicht so ist, dann entschuldige, Du bist eine Ausnahme...
      Ja, ich bin unmusikalisch, das gebe ich offen zu. Trotzdem merke ich, ob etwas harmoniert und ob das "Endergebnis" stimmt. Wenn das "Endergebnis" lautet, dass sich alle nur wegen der elektronischen Begleitung ärgern, dann sollte man eben über eine praktikable Lösung nachdenken. Wie gesagt, ich habe es jahrelange erlebt, wie es immer und immer wieder zum Kampf mit der jeweiligen CD kam. Wurde dann ausnahmsweise auf die Begleitung verzichtet, war es gleich ein ganz anderer Gottesdienst - Aufatmen und Freiheit! Trotzdem gab es weiterhin Stimmen, die die Begleitung aus musikalischen Gründen forderten. Das verstehe ich einfach nicht. Geht es - natürlich im Rahmen der Möglichkeiten der Ortsgemeinde - um musikalische Korrektheit (die praktisch aber immer wieder scheitert) oder um das "freie Atmen der Seele" (auch wenn es schief und krum klingt)? Die Musikalischen (wie du?) fordern dann in der Regel ein, die Gemeinde solle "korrekt" singen, d.h. Konformität zur CD. Nichts gegen das Üben und Erlernen von Liedern - aber bitte nicht im Gottesdienst! Das zerstört mir die Atmosphäre - ist jedenfalls meine Meinung.

      Ich möchte in diesem Zusammenhang noch mal auf das Zitat von Bonhoeffer hinweisen in meinen Beitrag hier: Gedanken zur Natur Geistlicher Musik
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!