Wortbedeutung

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    • Seele1986 schrieb:

      (siehst du diesen Beitrag jetzt erst nach 8 Stunden? Ich bin etwas irritiert hier ... So kann man es natürlich auch absterben lassen)
      Nein, ich habe Deinen Beitrag schon gestern um kurz vor 17 Uhr gelesen und gleich meine Antwort geschrieben und wegegesandt! Aber offensichtlich ist diese erst heute morgen um 6 Uhr übermittelt worden! Warum weiß ich auch nicht!
    • freudenboten schrieb:

      Matth.1:23./Jes. 7:14. "Parthenos" z. B.
      Das hat noch lange nichts mit einem LXX Zitat zu tun.

      Ausserdem würde ich da mal systematisch vorgehen mit dem Wort. Erst die LXX danach durchsuchen und sich dann die hebräischen Wörter anschauen von denen übersetzt wurde. Dann eine Liste dieser hebräischen Wörter erstellen und wiederum die Bibel danach durchsuchen und schauen, wie die LXX diese übersetzt hat. Man muss nicht mal alle einzeln durchgehen, um zu erkennen, dass es hier keine einheitliche oder methodische Verwendung gab. Die Übersetzung entspricht einem individuellen Verständnis des Übersetzers, daher weichen sie geringfügig je nach einzelner Bibelschrift ab. Die Übersetzung darf man auch nicht als Formel verstehen.

      Wenn Matthäus das hebräische Alma mit Parthenos übersetzt hat, dann nicht, weil er von einer Vorlage LXX einfach - selber ohne Kentnisse - kopierte, sondern weil Parthenos in diesem Kontext ganz einfach die richtige Übersetzung ist. Weder Parthenos, noch Alma stehen im wörtlichen Sinne für "sexuell unberührte". Auch das lateinische Virgo nicht. Matthäus und Jesaja meinen die junge und unverheiratete Frau. Alma, wie auch das hebräische Olam (das meist mit Ewigkeit übersetzt wird) bedeuten vom Grunde her "verborgen". Auch Bethula meint nicht "sexuell unberührt", sondern bezieht sich auf eine einem Haus angehörige Frau. An manchen Stellen im AT wird zum Wort Bethula ergänzt "die noch keinen Mann erkannt hat". Das ist aber nicht als Erklärung des Wortes zu verstehen, sondern epexegetisch zum Kontext. Damit wird sogar quasi ausgeschlossen, dass Bethula selbst für sexuelle Unberührtheit steht, ganz entgegen zur üblichen Beweisführung der vermeintlichen Wortbedeutung.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Ich habe umgekehrt erst das masoretische "Almah" nachgesehen. Da es auch heute als "Witwe" oder "unverheiratete Frau" im Sinne von "Nicht mehr Jungfrau" gebraucht wird, ergaben sich bezüglich der "parthenos" Maria Zweifel. Was steht in der LXX -Übersetzung Jes. 7:14.?

      Im Sinne der Erlösungsgeschichte ist "Jungfrauschaft" seit Gen. 3:15. FEHLinterpretiert (auch (Offb. 12).

      Eine Frau, die ein Kind bekommt, ist KEINE Jungfrau!

      Daher ist der "Jungfrauenkult" um Maria nichtchristlich/ aus anderen Religionen.
    • freudenboten schrieb:

      Was steht in der LXX -Übersetzung Jes. 7:14.?
      Das weisst du doch ? Was in der deutsch übersetzten LXX (Septuaginta-Deutsch) steht, das weiss ich nicht.


      freudenboten schrieb:

      Eine Frau, die ein Kind bekommt, ist KEINE Jungfrau!
      Ja klar, normalerweise nicht. Eine Mutter ist normalerweise weder sexuell unberührt, noch unverheiratet.

      Von Maria wissen wir aber aus der Bibel, dass Joseph ihr Ehemann wurde und sie noch weitere Kinder bekam.


      freudenboten schrieb:

      Daher ist der "Jungfrauenkult" um Maria nichtchristlich/ aus anderen Religionen.
      Eine ewige Jungfrauschaft aus Matthäus 7,14 abzuleiten, wäre mir auch unverständlich.

      in 1. Korinther 7 benutzt Paulus das Wort Parthenos für unverheiratete Männer und Frauen. Demgegenüber steht die Gebundenheit an einen Ehepartner.
      Allein schon durch die symbolische Deutung in Bezug auf die Gemeinschaft Christi in 2. Korinther 11,2 wäre ein rein sexueller Zusammenhang völlig ausgeschlossen.
      In Offenbarung 14,4 steht die Jungfräulichkeit dafür, sich nicht mit Frauen befleckt zu haben. Dies kann nur als Warnung vor Vereinsmeierei verstanden werden.
      Oder anders gesagt, eine all zu verbindliche Integration und Verpflichtung in die gottlose bzw. antichristliche Gesellschaft führt dazu, dem Lamm nicht mehr folgen zu können, weil die bürgerlichen Pflichten einen zu sehr in Beschlag nehmen

      1. Korinther 7,32 Ich will aber, daß ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete ist für die Dinge des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefallen möge; 33 der Verheiratete aber ist für die Dinge der Welt besorgt, wie er dem Weibe gefallen möge.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • freudenboten schrieb:



      Eine Frau, die ein Kind bekommt, ist KEINE Jungfrau!
      Das kann ich aus heutigem Sprachgebrauch und aus dem Gebrauch Luthers und aus der Vulgata ("virgo", "virgo intacta") nicht sehen; der Begrif der "Parthenos" wurde hier schon ausführlich diskutierrt. Vor Jharzehnten gab es dem Begriff der"Demivierge", welche auchnach sher "buntem" Leben als "Jungfrau" vor den Altar trat.

      Die Geburt spielt in der RK Theologie eine Rolle zur Festlegung des Beriffes : "virgo ante partum, in partu, post partum" -vor und in und nach der Geburt (!).

      Ob sich irgendwelche Theologen um das Hymen streiten, weiss ich nicht. In der Juristerei und bei manchen Gläubigen ( ! ) ist das der springende Punkt "Sünde" /"Nichtsünde" , ehedem % 201 StGB oder nicht - - -Da atten wir vor langerlanger Zeit den Fall eines Paares, , sie schwanger geworden bei intaktem Hymen, also ohne Penetration - Na , heftige, lebensentscheidende Gemeindesanktionen. !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Jungfrau ist jedenfalls keine Schwangere. Jes. 7 steht Unverheiratete=Almah.


      Eine „unverheiratete Frau” wäre aber in Jes.7,14 nichts außergewöhnliches und auch kein Wunder gewesen! Wenn der Bezug aus Jes.7,14 in den Evangelien hergestellt werden soll , so kann es sich hier nur um eine biologische Jungfrauen-Geburt gehandelt haben und somit war die Übersetzung »parthenos« in der LXX vollkommen richtig! ---> Denn die Geburt eines Menschen ohne die Zeugung eines Mannes ist ein einmaliges von Gott so gewolltes Wunder, weshalb wir im Glaubensbekenntnis ja auch sprechen: „geboren von der Jungfrau Maria" + „empfangen durch den Heiligen Geist”!
      ----> siehe Apostolisches Glaubensbekenntnis – EKD
      ----> siehe inhaltlich - übersetzungsmäßig auch diesen Beitrag: -----> XXXXXXXXXXXXXXXXXXXCCCCC
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Eine „unverheiratete Frau” wäre aber in Jes.7,14 nichts außergewöhnliches und auch kein Wunder gewesen!
      DonDomi hatte den Punkt eigentlich mal vollends geklärt, als er schrieb: Josef gedachte Maria zu verlassen.

      Warum wollte er sie verlassen? Und warum sagt der Engel ihm: Sorge dich nicht, das Kind zu dir zu nehmen, denn es ist vom Heiligen Geist!

      Es wird dort eindeutig darauf angespielt, dass die Empfängnis etwas Wundersames ist. Das wollen sowohl Jesaja wie auch die Evangelien sagen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Eine „unverheiratete Frau” wäre aber in Jes.7,14 nichts außergewöhnliches und auch kein Wunder gewesen!
      Naja, wer soll ein Wunder in dem Fall auch schon überprüfen ? Selbst Joseph hätte das nicht prüfen können. Er hatte nur das zuverlässige Wort Gabriels. Wenn Maria als unverheiratet galt und ihr keine Hurerei vorgeworfen werden konnte, musste ihre Empfängnis das Zeichen sein. Wer es nicht glauben wollte, den würde eh nichts überzeugen. Das Zeichen sollte ja dem Haus Davids gelten und nicht irgendwem. Unter dem Lichte empirischer Beweiskraft darf man hier nicht denken.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW aus folgendem Grund gelöscht: nur Zitat ().
    • Noch einmal:
      In dem Augenblick, als Maria nach Ankündigung des Engels Gabriel am 25. des Neunten Neumonds schwanger wurde, war sie NICHT mehr Jungfrau. Eine Schwangere ist keine Jungfrau!
      Daher ist die Formulierung des Romanum "... geboren von der Jungfrau.." unglaubwürdig.
      Das Wunder der Zeugung Jesu war FÜR SICH ein Zeichen des Glaubens/der Erfüllung.
      Jes. 7 sagt "... almah..." .d h. UNVERHEIRATETE.
    • Matthäus 1,18 Die Geburt Jesu Christi war aber also: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Joseph verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger erfunden von dem Heiligen Geiste.

      Matthäus 1,24 Joseph aber, vom Schlafe erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm sein Weib zu sich; 25 und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er hieß seinen Namen Jesus.

      Ab dem Zeitpunkt, wo Joseph Maria "erkannte", war sie keine Almah/Parthenos mehr. Die Almah, die Verborgene, wurde durch das Erkennen aus ihrer Verborgenheit geholt. Die Verlobung war noch nicht die Eheschließung.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • freudenboten schrieb:

      Ich habe umgekehrt erst das masoretische "Almah" nachgesehen. Da es auch heute als "Witwe" oder "unverheiratete Frau" im Sinne von "Nicht mehr Jungfrau" gebraucht wird, ergaben sich bezüglich der "parthenos" Maria Zweifel. Was steht in der LXX -Übersetzung Jes. 7:14.?

      Im Sinne der Erlösungsgeschichte ist "Jungfrauschaft" seit Gen. 3:15. FEHLinterpretiert (auch (Offb. 12).

      Eine Frau, die ein Kind bekommt, ist KEINE Jungfrau!

      Daher ist der "Jungfrauenkult" um Maria nichtchristlich/ aus anderen Religionen.
      Und man möge sich deutlich distanzieren vom "alten Mann Josph" samt seienSöhnen aus einerr früheren Ehe :Matth. 1, 25 sagt ein klares Wort über die Ehe Joseph / Maria.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Eine Schwangere ist keine Jungfrau!
      Dann gehst du von Begrifflichkeiten aus und nicht von der Frage, ob sie leiblich Jungfrau war oder nicht; denn das tut die Kirche.
      Es geht ihr ja darum, dass Maria nicht bzw. noch nie von einem Mann berührt worden war,
      was sie ja selbst zum Engel sagt: Wie kann es geschehen, da ich von keinem Manne weiß?

      Sicher, der Terminologie nach ist Maria, sobald schwanger, nicht mehr "Jungfrau" geheißen, aber das ist ein ganz anderer Punkt und (wie so oft) hättest du das mal wesentlich früher erläutern sollen, denn sonst versteht es keiner.

      Den biblischen Berichten geht es eindeutig darum, dass Maria unberührt - also Jungfrau im physischen Sinne - war, um damit zu belegen, dass
      1. die Prophetie erfüllt wird
      2. ihre Schwangerschaft wirklich eine göttliche Heimsuchung sei
      (sofern man nicht das ganze metaphorisch auffasst natürlich)

      "Wissenschaftlich bewiesen" wurde damals ohnehin nichts, sondern dies wurde über die Erzählung gemacht. Die Erzählung sollte dies beweisen. Andere - die Rabbiner im Talmud - gingen dann hin und sagten, Maria sei ne Hure gewesen und Jesus ein Bastard und Hurensohn.
      Was man glaubt, ist dann die Frage. Wissenschaftlich gibt es da nichts zu holen.

      Die Römische Kirche hat dies wesentlich ausgeweitet, indem sie dogmatisch festlegte, Maria sei vor-während-und nach der Geburt physische Jungfrau gewesen, was für einen modernen, aufgeklärten Menschen natürlich eine Zumutung ist.
      Ferner gibt es die irrige Idee, Josef habe sie niemals wieder berührt, Jesus sei also ein Einzelkind gewesen. Die Bibel selbst widerspricht dem.

      Das ist die Schattenseite dessen, dass man Jungfräulichkeit mit geistlicher Reinheit und Makellosigkeit identisch setzt.
      Wohin das geführt hat, wissen wir ja.
      Dennoch aber sind diese Tendenzen im biblischen Bericht vorhanden. Markus hat ganz drauf verzichtet bzw. wusste davon nichts. Das kam später erst.

      Ob man das braucht, wäre die Frage.

      P.S.: für Kinder auf jeden Fall.

      Die Weihnachtsgeschichte, vor allem von Lukas, ist für Kinder großartig.
      Ich hatte als Kind keinerlei Probleme, mir das anzuhören, vorzustellen und dies so anzunehmen.
      Als Jugendlicher und Erwachsener habe ich mir ehrlich gesagt über diese Geschichte wenig Gedanken gemacht; sie ist eigentlich nebensächlich (was die Biologie angeht).

      Was ja gesagt werden soll, greift Paulus später auf: da ist ein Mensch geboren, nicht aus dem Willen des Fleisches oder eines Mannes, sondern aus Gott.
      Das versteht jedes Kind.

      Die Römische Kirche hat daraus ein physisches Dogma betreffs Maria gemacht, um Maria zu vergötzen, nicht um Jesus zu erhöhen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      ----> siehe inhaltlich - übersetzungsmäßig auch diesen Beitrag: -----> XXXXXXXXXXXXXXXXXXX
      Warum wurde mein Hinweis auf die XXXXXXXXXXXXXXXXXR - Ergänzung entfernt? Bitte im "Jungfrauen-Geburt" - Thema nachlesen...!

      Azatoth schrieb:

      Matthäus 1,18 Die Geburt Jesu Christi war aber also: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Joseph verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger erfunden von dem Heiligen Geiste.

      Matthäus 1,24 Joseph aber, vom Schlafe erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm sein Weib zu sich; 25 und er erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er hieß seinen Namen Jesus.

      Ab dem Zeitpunkt, wo Joseph Maria "erkannte", war sie keine Almah/Parthenos mehr. Die Almah, die Verborgene, wurde durch das Erkennen aus ihrer Verborgenheit geholt. Die Verlobung war noch nicht die Eheschließung.
      Im Judentum galt aber eine Verlobung quasi schon als Eheschließung! Im Judentum herrschen andere Sitten als wie bei uns im bürgerlichen Zeitalter!

      philoalexandrinus schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Ich habe umgekehrt erst das masoretische "Almah" nachgesehen. Da es auch heute als "Witwe" oder "unverheiratete Frau" im Sinne von "Nicht mehr Jungfrau" gebraucht wird, ergaben sich bezüglich der "parthenos" Maria Zweifel. Was steht in der LXX -Übersetzung Jes. 7:14.?

      Im Sinne der Erlösungsgeschichte ist "Jungfrauschaft" seit Gen. 3:15. FEHLinterpretiert (auch (Offb. 12).

      Eine Frau, die ein Kind bekommt, ist KEINE Jungfrau!

      Daher ist der "Jungfrauenkult" um Maria nichtchristlich/ aus anderen Religionen.
      Und man möge sich deutlich distanzieren vom "alten Mann Josph" samt seinen Söhnen aus einer früheren Ehe :Matth. 1, 25 sagt ein klares Wort über die Ehe Joseph / Maria.
      Dieser »alte Mann Joseph« samt seinen (angeblichen) Söhnen aus einer früheren Ehe stammte aus der Theologie der Orthodoxen Kirche!
      Diese war es nämlich v.a. welche das Dogma von der „GOTTESMUTTER” MARIA *** und der Legenden-Bildung um Maria angestoßen hatte.
      Dies begann so: In Ephesesus soll Maria von Nazareth zusammen mit dem Apostel Johannes hingekommen sein (Dort befindet sich deren Haus! Eine kath.-orthod. Gedenkstätte und Touristenattraktion der Türkei; auch Papst Benedikt XVI. hat auf seiner Türkei-Reise diesen Ort besucht!). Als Maria die Mutter Jesu im Sterben lag, sollen alle anderen 11 Apostel dorthin entrückt worden sein. Am 13.8.48 n.Chr. soll dann Maria im Kreise der Apostel im Alter von 67/68 Jahren (* am 8.9.20 v.Chr.) verstorben sein. Am 14.8. haben die Apostel Maria dort in Ephesus beerdigt! (andere Theologen verlegten ihren Sterbeort wieder zurück nach Jerusalem!). Als dann die Apostel am 15.8. zum Grab Mariens gekommen seien, sei das Grab leer gewesen! Dort wo Maria gelegen ist, hätten die Apostel rote Christrosen liegen sehen. Daher wurde behauptet, dass Maria am 15.8. von ihrem Sohne auferweckt wurde und mit Leib und Seele in den Himmel aufgefahren sei. 1950 wurde diese Marien-Legende (an die man angeblich schon seit Jahrhunderten geglaubt habe!) vom Papst "ex cathedra" zum Dogma erklärt. (im kath. Bayern ist dieser Tag "gesetzl. Feiertag" - aber nur in Gemeinden mit überwiegend kath. Bevölkerung - also nicht im protest. Franken! Und auch im Saarland ist Maria Himmelfahrt "gesetzl. Feiertag"!)
      Es war dann auch die Orthodoxe Kirche, die - im Gegensatz zur Katholischen Kirche - lehrte, dass die in der Bibel erwähnten Brüder und Schwestern Jesu, Kinder Josefs aus erster Ehe mit seiner dann verstorbenen Frau Salome gewesen seien. Denn die Orthodoxen wollten damit die immerwährende Jungfrauschaft der Maria und damit deren besondere Reinheit beweisen!
      Die Katholische Kirche erklärte dagegen die Brüder Jesu zu Vettern des Herrn und Kinder des Bruders des Josef von Nazareth von Kleopas und dessen Frau Maria. Jesus sei daher das einzige Kind der Maria gewesen und Josef habe daher Maria nie sexuell berührt und mit ihr die sogen. »Josefs-Ehe« geführt!
      Bewertung: wenn es eine derartige Himmelfahrt Mariens je gegeben hätte, so wäre doch so ein wichtiges Ereignis mit Sicherheit im Neuen Testament erwähnt worden! Aber die Apostelgeschichte hüllt sich darüber in Schweigen!

      *** weiter nächste Nummer! Bzw. wg. neuer Forumsbestimmungen ----> Gottesmutter – Kathpedia

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