Sabbat in der Apostelgeschichte

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    • Sabbat in der Apostelgeschichte

      In der Apg. gibt es mehrere Erwähnungen von Sabbat-Versammlungen, auch von Nichtjuden.
      Umgekehrt gibt es keine Hinweise auf allwöchentliche Versammlungen der Jünger Jesu am Auferstehungs-/Erstlingstag.

      Lediglich einmal jährlich (wie auch der Pfingsttag) fanden Gedächtnisse des Todes (Passah) und der Auferstehung (Erster Wochentag nach Passah) statt.

      Der Passahstreit unter Christen wurde durch Kaiser Konstantin und das Nicänum zugunsten des "Sol-Invictus"-Tages entschieden - ein Synkretismus mit anderen Religionen.
    • freudenboten schrieb:

      In der Apg. gibt es mehrere Erwähnungen von Sabbat-Versammlungen
      Die sind anfangs ja sogar noch in den Tempel gegangen, bevor sie sich dann dort nicht mehr blicken lassen konnten.

      freudenboten schrieb:

      Umgekehrt gibt es keine Hinweise auf allwöchentliche Versammlungen der Jünger Jesu am Auferstehungs-/Erstlingstag.
      Nun, es gibt vier Evangelien, die allesamt berichten, dass die Jünger und Jüngerinnen versammelt waren,
      von Jesus besucht wurden,
      ihn als den Auferstandenen erkannten,
      von ihm gelehrt wurden,
      mit ihm aßen und tranken,
      er das Brot vor ihnen brach, wie nur er es tat,
      sie ihn verehrten und mit ihm sprachen,
      er ihnen - kein Geist, aber doch Räume betretend und verlassend, wie er will - klarmachte, dass er allezeit bei ihnen sei.

      Dies ist - im Bilde der neuen Schöpfung nach der Grabesruhe/ dem Sabbat - für uns Grundlage und Ursprung, den Tag des Herrn zu feiern (zu feiern, nicht zu "halten"), der die wahre Sonne ist.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Wie ich bereits mehrfach darlegte, war der Auferstehungs-Gedenktag EINMAL jährlich. Die Nach-Passah-Versammlungen waren KEINE Gedenktage. Außerdem beginnt der erste Wochentag am Samstagabend.

      Die Apg. ist voller Sabbatversammlungen. "Daneben" gab es keine Versammlungen oder "Gedenkzeit" am ersten Wochentag, außer nach Passah oder am Pfingsttag. Die spätere römische Kirche führte viele "Feiertage" EIGENMÄCHTIG ein.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Seltsamerweise sagt Apg.15 kein Sterbenswörtlein davon, dass die Heidenchristen den Sabbat halten sollen ....schon seltsam oder nicht ...?
      Nein ganz und gar nicht. In Apg. 15 ging es um Streitthemen……Punkte die für die erste Gemeinde nicht eindeutig waren bzw. noch eine Einigkeit erforderten. Beim Sabbat war für alle klar, dass dieser Tag der heilige Tag (der für den Herrn abgesonderte Tag) ist.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • freudenboten schrieb:

      Wie ich bereits mehrfach darlegte, war der Auferstehungs-Gedenktag EINMAL jährlich.
      Das habe ich gelesen, bloß gibt es dafür keinerlei Grundlage.
      Gut, wir gedenken Leiden, Tod und Auferstehung ebenfalls jährlich.
      Das ist eine Freiheit. In der Bibel ist dazu nichts verordnet.

      Wir haben bezüglich Tagen, Festzeiten, Bräuchen und anderen äußerlichen Dingen keine Verordnungen, sondern sind darin frei.
      Zwei Zeichen hat uns Jesus gegeben, das Abendmahl und die Taufe, doch selbst diese sind kein Muß,
      wie Johannes ja sagte "Der nach mir kommt, der wird euch mit Heiligem Geiste und Feuer taufen".
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)