Wie betet man richtig?

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    • Wie betet man richtig?

      Ich habe nun verschiedene Gottesdienste mitgemacht, aber ich verstehe nicht weshalb praktisch alle sehr viel reden.

      Jesus lehrte uns doch:

      Bibelstelle

      Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohndahin. Wenn du aber betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließe die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene siehet, wird dir's vergelten öffentlich. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhöret, wenn sie viele Worte machen. (Matthäus 6:5-7)


      Das ist auch die Sache weshalb ich in letzter Zeit nicht mehr zu der Adventgemeinde gegangen bin. Denn ich verstehe nicht warum in so ziemlich jeder Gemeinde so oft und so viel gebetet wird. Denn laut Jesus ist das Gebet ja eine sehr private Sache. Wenn ich nun in einer kath. oder ev. Kirche sitze wird dort mindestens dreimal "Gebetet" und dann kommt dazu noch ein Vater Unser, also das was wir ja eigentlich beten sollen laut Jesus:

      Bibelstelle

      Darum sollt ihr euch ihnen nicht gleichen. Euer Vater weiß, was ihr bedürftet, ehe denn ihr ihn bittet. Darum sollt ihr also beten: [Vater Unser] (Matthäus 6:8-9)


      Da befürchte ich ernsthaft gegen Jesus Lehre zu handeln wenn ich mitbete, wenn ich aber nicht mitbete, verletze ich die Gefühle der Anderen. Bei den Adventisten fühle ich mich noch unwohler, da zu den "gängigen" Gebete eben noch die Kleingruppen kommen.

      Im Wesentlichen fühle ich mich in der Adventgemeinde sehr wohl, aber ich werde dort gewiss keine Revolution starten. Aber wenn unser Herr das Beten so genau lehrt, welches Recht hätte ich dann es anders zu machen? Ich habe eben kein Recht dazu.

      Aber weshalb machen es praktisch alle christliche Kirchen es nicht so wie es Jesus lehrte? Gibt es dazu irgendeine biblische Basis oder entstand aus einfach nur aus Tradition?

      Ich freue mich auf eure Antworten.
      "Du sollst dir keine Säule aufrichten, welche der HErr, dein GOtt, hasset." 5.Mose 16:22 (Luther 1545) Weshalb hält sich die kath. Kirche nicht daran?
    • WBergmann schrieb:

      Im Wesentlichen fühle ich mich in der Adventgemeinde sehr wohl, aber ich werde dort gewiss keine Revolution starten. Aber wenn unser Herr das Beten so genau lehrt, welches Recht hätte ich dann es anders zu machen? Ich habe eben kein Recht dazu.
      Die Gemeinde ist dazu da, um erstmal die Liebe und Demut im Sinne Jesus zu lernen.
      Dieser Weg ist lang und schmerzhaft!

      Die Gemeinde ist kein Ort für Revolutionen....
      Sei dankbar, das man dich aufnimmt, trägt und begleitet!
    • Bogi111 schrieb:

      WBergmann schrieb:

      Im Wesentlichen fühle ich mich in der Adventgemeinde sehr wohl, aber ich werde dort gewiss keine Revolution starten. Aber wenn unser Herr das Beten so genau lehrt, welches Recht hätte ich dann es anders zu machen? Ich habe eben kein Recht dazu.
      Die Gemeinde ist dazu da, um erstmal die Liebe und Demut im Sinne Jesus zu lernen.Dieser Weg ist lang und schmerzhaft!

      Die Gemeinde ist kein Ort für Revolutionen....
      Sei dankbar, das man dich aufnimmt, trägt und begleitet!
      Was hat das bitte nun mit meiner Frage nach dem Gebet zu tun?

      Die Gemeinde ist zur Erbauung da, so steht es zumindest an unzähligen Stellen:

      Bibelstelle

      Es stelle sich aber ein jeglicher unter uns also, daß er seinem Nächsten gefalle zum Guten, zur Besserung (Römer 15:2)


      Wenn Du einen langen Weg des Schmerzes suchst, ist die Lehre der kath. Kirche wohl eher deine Sache. Aber bitte verdrehe doch nicht meine Postings.

      Weshalb sollte ich im Zweifelsfall dankbar sein in einer Gemeinde aufgenommen worden zu sein, wenn diese gegen die Lehren unseres Heilandes handelt? Dann bin ich gezwungen mich von den Leuten fern zu halten, da es uns geboten ist.
      "Du sollst dir keine Säule aufrichten, welche der HErr, dein GOtt, hasset." 5.Mose 16:22 (Luther 1545) Weshalb hält sich die kath. Kirche nicht daran?
    • WBergmann schrieb:

      Weshalb sollte ich im Zweifelsfall dankbar sein in einer Gemeinde aufgenommen worden zu sein, wenn diese gegen die Lehren unseres Heilandes handelt?
      Wer so denkt, wird nie zu Liebe fähig sein....Menschen sind von Grunde auf Sünder...

      WBergmann schrieb:

      Dann bin ich gezwungen mich von den Leuten fern zu halten, da es uns geboten ist.
      Eben,da alle Sünder sind und keine Gemeinde das Paradies ist,rate ich Dir um Gemeinden einen Bogen zu machen...
    • Bogi111 schrieb:

      WBergmann schrieb:

      Weshalb sollte ich im Zweifelsfall dankbar sein in einer Gemeinde aufgenommen worden zu sein, wenn diese gegen die Lehren unseres Heilandes handelt?
      Wer so denkt, wird nie zu Liebe fähig sein....Menschen sind von Grunde auf Sünder...

      WBergmann schrieb:

      Dann bin ich gezwungen mich von den Leuten fern zu halten, da es uns geboten ist.
      Eben,da alle Sünder sind und keine Gemeinde das Paradies ist,rate ich Dir um Gemeinden einen Bogen zu machen...
      Weshalb hältst Du die Pseudolehren der kath. Kirche so hoch und gibst dich als Adventist aus?

      Es steht geschrieben:

      Bibelstelle

      Prüfet aber alles und das Gute behaltet! Meidet allen bösen Schein (1. Thessalonicher 5:21-22)

      Und wenn eine Gemeinde nun nicht den Lehren Yeshuas folgt ist es eben eine Gemeinde mit bösen Schein. Also weshalb schreibst Du dann "Wer so denkt, wird nie zu Liebe fähig sein... [...]"? Für was sollte ich denn dann dankbar sein? Etwa dafür das ich dann eine Gelegenheit bekommen würde, einer Gemeinde anzugehören welche die Lehren ausser Acht lässt?

      "[...] ...Menschen sind von Grunde auf Sünder..." ist eine Aussage die jede Woche von den kath. Kanzeln herunter gepredigt werden. Natürlich ist der Mensch geneigt zu sündigen, da es unsere Gesellschaft so gewohnt ist Denn Sünde ist laut der Heiligen Schrift, das Übertreten / Verletzen von Geboten und Anweisungen. Also frage ich dich (rein rethorisch): "Wer von uns sündigt nun? Der einer Gemeinde angehört die den Lehren nicht nachkommt. Oder der, welcher so eine Gemeinde meidet?

      Wie kannst Du dazu raten Gemeinden zu meiden? Der Glaube ist doch erst richtig am Leben, wenn man ihn in Gemeinschaft lebt. Jesus selbst suchte sich seine Gemeinde aus, denn ohne eine Gemeinde ist der Glaube so gut wie tot.

      Was hast Du denn vor ein Problem mit der Bibel? Alles was ich heute von Dir an Antworten erhielt sind entweder völlig entgegen der Heiligen Schrift oder schlicht an dem ursprungsthema vorbei.

      Deshalb bitte ich dich, lass mich einfach zufrieden, wenn Du nichts zu dem eigentlichen Thema dazubeitragen möchtest.

      Denn es steht auch geschrieben:

      Bibelstelle

      die da haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen sie. [b]Und solche meide![/b] (2. Timotheus 2:5


      Ich danke dir für dein Verständnis.

      Yppsi schrieb:

      Jesus sagte nirgends, daß nicht gemeinsam gebetet werden soll.
      Das weiß ich, aber er sagte eben explizit das man in seinem Kämmerlein beten soll. Bei so einer konkreten Lehre fällt es mir schwer zu verstehen, weshalb es dann so viel und so oft im Gottesdienst gemacht wird.
      "Du sollst dir keine Säule aufrichten, welche der HErr, dein GOtt, hasset." 5.Mose 16:22 (Luther 1545) Weshalb hält sich die kath. Kirche nicht daran?
    • WBergmann schrieb:

      Weshalb hältst Du die Pseudolehren der kath. Kirche so hoch und gibst dich als Adventist aus?
      Sprachst Du nicht das Du eine Adventgemeinde besuchst?

      Ich bin getauftes Glied einer Adventgemeinde und nehme mir die Freiheit, auf Jesus und Menschen zu schauen und nicht auf Lehren.

      WBergmann schrieb:

      Und wenn eine Gemeinde nun nicht den Lehren Yeshuas folgt ist es eben eine Gemeinde mit bösen Schein.
      Es zwingt Dich keiner sich dort anzuschließen, aber es ist Unredlich über eine "Lehre" Menschen zu verurteilen...

      WBergmann schrieb:

      Das weiß ich, aber er sagte eben explizit das man in seinem Kämmerlein beten soll. Bei so einer konkreten Lehre fällt es mir schwer zu verstehen, weshalb es dann so viel und so oft im Gottesdienst gemacht wird.
      Es gibt privae und öffentliche Gebete. Die Form und Häufigkeit ist Ermessenssache.

      Wichtig ist ob es von Herzen kommt oder nur "geplapper" ist....
    • Bogi111 schrieb:

      WBergmann schrieb:

      Weshalb hältst Du die Pseudolehren der kath. Kirche so hoch und gibst dich als Adventist aus?
      Sprachst Du nicht das Du eine Adventgemeinde besuchst?
      Ich bin getauftes Glied einer Adventgemeinde und nehme mir die Freiheit, auf Jesus und Menschen zu schauen und nicht auf Lehren.
      Da hast Du mir heute ausreichend gezeigt das es nicht der Fall ist. Du hälst Lehren und Riten hoch, die nichts mit Jesus zutun haben. Dies habe ich dir auch schon mehrfach aufgezeigt.


      Bogi111 schrieb:


      WBergmann schrieb:

      Und wenn eine Gemeinde nun nicht den Lehren Yeshuas folgt ist es eben eine Gemeinde mit bösen Schein.
      Es zwingt Dich keiner sich dort anzuschließen, aber es ist Unredlich über eine "Lehre" Menschen zu verurteilen...
      Ich verurteile niemanden, Jeder soll machen was er mag. Aber ich habe Dir auch schon aufgezeigt, dass es von Jesus geboten ist solche Menschen zu meiden. Und nur weil ich mich daran halten mag, mir zu unterstellen ich würde irgendwen Verurteilen ist wieder einmal eine extrem oberflächliche Betrachtung von Dir.


      Bogi111 schrieb:


      WBergmann schrieb:

      Das weiß ich, aber er sagte eben explizit das man in seinem Kämmerlein beten soll. Bei so einer konkreten Lehre fällt es mir schwer zu verstehen, weshalb es dann so viel und so oft im Gottesdienst gemacht wird.
      Es gibt privae und öffentliche Gebete. Die Form und Häufigkeit ist Ermessenssache.
      Wichtig ist ob es von Herzen kommt oder nur "geplapper" ist....
      Da sieht man schon, dass Du selbst meine zitierte Bibelstelle nur oberflächlich gelesen hast. Wir sollen nicht an den Ecken der Gassen oder in Schulen plappern wie die Heiden. Also gibt es keine öffentlichen Gebete im Sinn der Lehren Jesus.

      Und für das rechte Gebet wird Jesus sehr genau. Er wird sogar so extrem genau, dass er uns den Wortlaut nennt. Und das was sehr viele machen was sie als Gebet bezeichnen, ist einfach unbiblisch. Da diskutiere ich mit dir auch gar nicht drüber. Denn es ist ausdrücklich von Jesus gelehrt und keiner von uns hat das Recht oder die Macht seine Lehren abzuändern. Das Gerede von öffentlichen und privaten Gebte ist auch wieder eine typische katholische Lehre.

      Jesus selber sagte: "sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhöret, wenn sie viele Worte machen".

      Aber ich merke schon, dass dir meine Frage völlig abgeht, da wundert es mich nicht das so schwere Texte wie sie in der Bibel vorkommen auch nicht verständig sind.

      Ich möchte nur wissen woher diese Praxis kommt und ob diese Praxis aus biblischer Sicht richtig ist oder ob es schlicht aus irgendeiner Tradition ( und somit aus geschichtlicher Gewohnheit) herrührt.
      "Du sollst dir keine Säule aufrichten, welche der HErr, dein GOtt, hasset." 5.Mose 16:22 (Luther 1545) Weshalb hält sich die kath. Kirche nicht daran?
    • WBergmann schrieb:

      Aber ich habe Dir auch schon aufgezeigt, dass es von Jesus geboten ist solche Menschen zu meiden. Und nur weil ich mich daran halten mag, mir zu unterstellen ich würde irgendwen Verurteilen ist wieder einmal eine extrem oberflächliche Betrachtung von Dir.
      Große Worte! Alle Achtung, so stelle ich mir einen Bruder im Glauben vor,Jesu treuen Nachfolger....

      Keine Gemeinde ist für Dich gut genug.... Du musst Dir eine eigene gründen...
    • WBergmann schrieb:

      Da sieht man schon, dass Du selbst meine zitierte Bibelstelle nur oberflächlich gelesen hast. Wir sollen nicht an den Ecken der Gassen oder in Schulen plappern wie die Heiden. Also gibt es keine öffentlichen Gebete im Sinn der Lehren Jesus.
      Erstaunlich wie Aufrichtig Du doch bist.
      Eingestiegen bist Du hier im Forum als Suchender, der 1000 Fragen hat!!!

      Ganz schnell entpuppst Du Dich als Oberlehrer und Richter..... Unter Glaubwürdigkeit verstehe ich was anderes...

      Mit ähnlicher List arbeitet auch der Wiedersacher Jesu.....
    • WBergmann schrieb:

      Ich habe nun verschiedene Gottesdienste mitgemacht, aber ich verstehe nicht weshalb praktisch alle sehr viel reden.
      Ich verstehe das auch nicht, weil ich selber eher zu den weniger mitteilsamen Menschen gehöre. Vor allem was persönliche Dinge angeht. Erst in den letzten paar Jahren habe ich da besser zu kommunizieren gelernt. Gelernt habe ich auf jeden Fall, dass es mir nicht zusteht, andere in ihrem Mitteilungsbedürfnis zu bewerten oder zu beurteilen. Es sollte anders rum genau so sein. Wer stiller ist, von dem sollte kein Redeschwall erwartet oder versucht werden ihn umzuerziehen. Das kommt von allein oder eben nicht. Es kann in einer Gemeinde mitunter so ein stillschweigender Druck entstehen, aus eingebildeter Anforderung, die aber tatsächlich wahrscheinlich gar nicht herrscht. Darüber sollte dann geredet werden.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Bogi111 schrieb:

      WBergmann schrieb:

      Da sieht man schon, dass Du selbst meine zitierte Bibelstelle nur oberflächlich gelesen hast. Wir sollen nicht an den Ecken der Gassen oder in Schulen plappern wie die Heiden. Also gibt es keine öffentlichen Gebete im Sinn der Lehren Jesus.
      Erstaunlich wie Aufrichtig Du doch bist.Eingestiegen bist Du hier im Forum als Suchender, der 1000 Fragen hat!!!

      Ganz schnell entpuppst Du Dich als Oberlehrer und Richter..... Unter Glaubwürdigkeit verstehe ich was anderes...

      Mit ähnlicher List arbeitet auch der Wiedersacher Jesu.....
      Ich sage doch das Du ein sehr oberflächlicher Mensch bist. Ich habe 1000 Fragen und habe ich nicht gesagt, dass ich keine Ahnung von der Schrift habe. Ich habe dir heute schonmal geschrieben, dass ich niemanden verurteile. Aber ich sehe ja eben an der Qualität deiner Aussagen, dass Du es mit der Bibel nicht so genau nimmst und lieber unbiblische Lehren weitergibst oder schlicht provozieren mag. Mir ist es völlig egal, ob Du mein Verhalten auf dich als richten betrachtest oder nicht. Denn ich argumentiere dir den ganzen Tag schon mit der Bibel und anderweitige Quellen. Aber du fühlst dich nur gekränkt und verurteilt. Aber ich habe dich weder gerichtet noch verurteilt. Ich habe lediglich aufgrund deiner eigenen Selbstpresentation beurteilt. Und ich habe dich nun mehrfach gebeten mich zufrieden zu lassen, wenn Du nichts zu dem eigentlichen Thema beitragen magst. Doch du willst unbedingt streiten und meine Aussagen verdrehen.

      Also sei bitte nicht böse, wenn ich deine Beiträge schlicht ignoriere.

      Yppsi schrieb:

      Jesus sagte: "nicht wie die Heuchler!"

      Was soll an gemeinsamem Gebet Heuchlerei sein?

      Heuchlerei ist was anderes.
      Ich glaube wir schreiben irgendwie aneinander vorbei. Ich sage nicht, dass gemeinsames Beten unaufrichtig ist oder heucheln. Ich verstehe nur nicht weshalb im Gottesdienst soviele Worte gemacht werden und das eben sehr oft in einem Gottesdienst, was eben laut Jesus kein Beten ist.
      Ich verstehe es eben so, dass wir ausschließlich Beten wenn wir das Vater Unser sagen. Also wenn einer sagt lass uns Beten und dann Anfängt mit z.B. "Wir bitten dich / ich bitte dich Jesus..." ist es eben kein Beten im Sinne von Jesus. Das ist ja das was Jesus als viele Worte wie die Heiden bezeichnet. Natürlich kann man zusammen beten, dass ist ja auch nicht verboten (soweit ich weiß). Aber dann müsste es sich, nach meinem Verständnis, gemeinsam das Vater Unser gesprochen werden.


      Azatoth schrieb:

      WBergmann schrieb:

      Ich habe nun verschiedene Gottesdienste mitgemacht, aber ich verstehe nicht weshalb praktisch alle sehr viel reden.
      Ich verstehe das auch nicht, weil ich selber eher zu den weniger mitteilsamen Menschen gehöre. Vor allem was persönliche Dinge angeht. Erst in den letzten paar Jahren habe ich da besser zu kommunizieren gelernt. Gelernt habe ich auf jeden Fall, dass es mir nicht zusteht, andere in ihrem Mitteilungsbedürfnis zu bewerten oder zu beurteilen. Es sollte anders rum genau so sein. Wer stiller ist, von dem sollte kein Redeschwall erwartet oder versucht werden ihn umzuerziehen. Das kommt von allein oder eben nicht. Es kann in einer Gemeinde mitunter so ein stillschweigender Druck entstehen, aus eingebildeter Anforderung, die aber tatsächlich wahrscheinlich gar nicht herrscht. Darüber sollte dann geredet werden.
      Ich rede nicht von dem vielen Reden unter einander in einer Gemeinde. Das wäre ja auch ziemlich still, wenn eine Gemeinde beisammen sitzt und nicht miteinander redet. Ich beziehe meine Aussage ausschließlich auf das Beten. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in der Gemeinde keine Gespräche führen könnte, empfinde ich die Vorstellung schon schrecklich. Natürlich soll auch kein Druck auf stille Gemeindemitglieder aufgebaut werden. Jeder ist eben anders.
      "Du sollst dir keine Säule aufrichten, welche der HErr, dein GOtt, hasset." 5.Mose 16:22 (Luther 1545) Weshalb hält sich die kath. Kirche nicht daran?
    • WBergmann schrieb:

      Ich rede nicht von dem vielen Reden unter einander in einer Gemeinde. Das wäre ja auch ziemlich still, wenn eine Gemeinde beisammen sitzt und nicht miteinander redet. Ich beziehe meine Aussage ausschließlich auf das Beten. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in der Gemeinde keine Gespräche führen könnte, empfinde ich die Vorstellung schon schrecklich. Natürlich soll auch kein Druck auf stille Gemeindemitglieder aufgebaut werden. Jeder ist eben anders.
      Ich bezog mich nicht ausschließlich auf das Beten, aber doch hauptsächlich, weil es dir ja auch darum ging. Das habe ich schon verstanden. Mich befremden diese öffentlichen Monologe: Ich kann sie nicht nachvollziehen, ich weiss nicht was das soll. Solange mich aber niemand dazu drängt, überlasse ich es auch jedem selbst, und hinterfrage das nicht. Zusammen beten ist sicher erlaubt, aber der Grat zwischen zusammen beten und öffentlicher Plapperei, die Jesus anprangerte ist vielleicht etwas schmal. Die Zweifel darüber können aber sicher in gemeinsamen Gesprächen aus dem Weg geräumt werden.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • @WBergmann

      Für mich ist beten sprechen mit Gott. Daher ist das Unser Vater für mich nur eines von vielen möglichen Gebeten. Das Unser Vater ist für mich ein Beispiel, wie ein Gebet aussehen soll und zwar was Reihenfolge und Gewichtung betrifft.
      Das Bitten um irdisches nimmt z. B. nur einen Satz ein.
      Ich habe mal folgenden Aufbau gelernt :
      1. Anbetung Gottes
      2. Dank
      3. Fürbitte
      4. Persönlichen Bitten um Geistliches (z. B. Vorbildliches Verhalten während der Arbeit)
      5. Persönliche Bitten um irdisches (z. B. Eigene Gesundheit)

      Das Gebet muss nicht laut gesprochen sein, es hilft aber vielen Menschen um mit den Gedanken nicht abzuschweifen.

      Bei uns im Gottesdienst wird auch mehrmals Gebetet
      1. Zu Beginn durch den Prediger
      2. Vor der Sündenvergebung: Gemeinsam das Unser Vater
      3. Nach der Südenvergebung durch den Prediger: Dank für die Südenvergebung
      4. Schlussgebet: hauptsächlich Dankgebet durch den Prediger
      Alle Gebete werden laut gesprochen, damit auch alle wissen, was gebetet wird.


      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Bogi111 schrieb:

      WBergmann schrieb:

      Weshalb sollte ich im Zweifelsfall dankbar sein in einer Gemeinde aufgenommen worden zu sein, wenn diese gegen die Lehren unseres Heilandes handelt?
      Wer so denkt, wird nie zu Liebe fähig sein....Menschen sind von Grunde auf Sünder...

      WBergmann schrieb:

      Dann bin ich gezwungen mich von den Leuten fern zu halten, da es uns geboten ist.
      Eben,da alle Sünder sind und keine Gemeinde das Paradies ist,rate ich Dir um Gemeinden einen Bogen zu machen...
      Gebote-Halten bedeutet, Gottes Versprechen zu glauben, nicht eigenen Gehorsam als "Leistung" Gott zu präsentieren.
      Gebote Halten oder Beten? BEIDES hat seinen Sinn.
    • Beten ist eigentlich eine "Grundsubstanz" des Glaubens bzw. (allgemeiner gesprochen) der theistischen Religionen.
      Siegfried Zimmer sagte mal in einem Vortrag:
      "Jude, Christ oder Muslim zu sein, ohne zu beten, ist vollkommen unmöglich".

      Wir beleben den Punkt bei uns wieder stärker, außerhalb der Gottesdienst-Liturgie und richten grade Gebetskreise ein.

      Gebet ist vieles.
      Zunächst mal, wenn man betet, sagt man dadurch, dass Gott lebendig ist. Mit einer Energie spreche ich nicht. Mit einem Kausalzusammenhang redet man nicht und er interessiert sich auch nicht für uns.
      Deshalb, wenn wir beten - alleine oder mit anderen - sagen wir dadurch ganz grundlegend, dass dieser Gott, mit dem wir reden, lebt.

      Dann gibt es noch viele andere Aspekte, die das Gebet hat:
      die Erbauung - für sich selbst und andere - wenn Dinge nicht nur gedacht sind, sondern ausgesprochen werden.
      Es gibt ja manche, die sagen: "Ich rede immer mit Gott; ich halte Zwiesprache"; das ist gut, das tue ich auch, aber es hat eine andere Kraft, wenn man es nicht allein in seinem Geiste tut, sondern spricht.
      die Sprachfähigkeit ansich: man lernt durch das Gebet auch das Sprechen und richtig zu ordnen, was man sagt, warum und ob dieses Anliegen und die Gedankenwege, die da zutage kommen, auch wirklich Grundlage haben.

      Dann natürlich auch - und das ist nicht unwichtig - die Kraft. Wenn ein Paulus schreibt "Betet ohne Unterlass", dann steht dahinter ja die Vorstellung, dass man (wenn da eine Gemeinschaft Gläubiger betet) tatsächlich etwas verändern kann,
      dass man Gottes Sinne zu sich neigen kann, dass er die Sinne anderer neigt (Politiker, Feinde, Ärzte, Mitmenschen, usw.),
      dass er Menschen bewahrt in Krankheit und Leid und auch, dass er vielleicht das Leiden heilt.
      Das Thema körperliche Heilung wird zwar in manchen Kreisen enorm überstrapaziert, aber es ist ja nicht ganz ausgeschlossen oder verboten. Man muss halt immer dazu sagen bzw. wissen "So wie du willst, Herr. Nicht, wie ich will!"; aber bitten darf man.

      Nochmals: Christsein ohne zu beten - alleine und in Gemeinschaft - ist absolut unmöglich! Undzwar nicht nur das Vaterunser, sondern frei. (Man lernt dort auch, seine eigene Sprache und Ausdrucksweise zu finden; das ist was ganz wunderbares)

      Es sollte schlicht und einfach sein. Wir brauchen weder Verrenkungen noch Hofknickse zu machen, rumzuwackeln oder ekstatisch zu werden ... Hinsetzen oder hinstellen, Stille einkehren lassen im Herzen und mit ihm reden, wie mit einem Freund und einem geliebten Herrn. (meiner Ansicht nach!)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Nochmals: Christsein ohne zu beten - alleine und in Gemeinschaft - ist absolut unmöglich! Undzwar nicht nur das Vaterunser, sondern frei. (Man lernt dort auch, seine eigene Sprache und Ausdrucksweise zu finden; das ist was ganz wunderbares)
      Das Gebet ist für mich,das bezeugen einer Beziehung.

      Jetzt im Novenber ist bei uns eine Gebetswoche Tradition. Dort wird ein bestimmtes Thema miteinander gelesen, Frage besprochen, Gesungen und Gebetsgemeinschaft gehalten. Es ist sehr stärkend zu erleben das Geschwister nicht nur über Gott reden sondern mit IHM sprechen und für den anderen Beten. Dazu gehört Dank;Lobpreis und Fürbitte.

      Das Gebet/ Gespräch ist das wichtigste in unserem christlichen Glauben.
    • DonDomi schrieb:

      @WBergmann

      Für mich ist beten sprechen mit Gott. Daher ist das Unser Vater für mich nur eines von vielen möglichen Gebeten. Das Unser Vater ist für mich ein Beispiel, wie ein Gebet aussehen soll und zwar was Reihenfolge und Gewichtung betrifft.
      Das Bitten um irdisches nimmt z. B. nur einen Satz ein.
      Ich habe mal folgenden Aufbau gelernt :
      1. Anbetung Gottes
      2. Dank
      3. Fürbitte
      4. Persönlichen Bitten um Geistliches (z. B. Vorbildliches Verhalten während der Arbeit)
      5. Persönliche Bitten um irdisches (z. B. Eigene Gesundheit)

      Das Gebet muss nicht laut gesprochen sein, es hilft aber vielen Menschen um mit den Gedanken nicht abzuschweifen.

      Bei uns im Gottesdienst wird auch mehrmals Gebetet
      1. Zu Beginn durch den Prediger
      2. Vor der Sündenvergebung: Gemeinsam das Unser Vater
      3. Nach der Südenvergebung durch den Prediger: Dank für die Südenvergebung
      4. Schlussgebet: hauptsächlich Dankgebet durch den Prediger
      Alle Gebete werden laut gesprochen, damit auch alle wissen, was gebetet wird.


      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Jesus lehrte uns doch das Vater Unser mit der Weisung: "Darum sollt ihr also beten: ..." Dadurch ergibt sich doch automatisch das es kein anderes Beten im Sinne Jesus gibt.
      Im Bezug zu dem Aufbau: Gott sollen wir jeden Tag durch unser Handeln und unseren Werken anbeten und dadurch zeigen wir doch schon unsere Dankbarkeit. Jesus lehrte uns auch das unser Vater im Himmel schon weiß was wir bedürfen, bevor wir ihn bitten und genau aus diesem Grund lehrte er uns das Vater Unser.

      Dein Gottesdienst erinnert mich stark an einem katholischen Gottesdienst. Sonst ist mir keine Glaubensgemeinschaft bekannt, die sich anmaßt Sünden vergeben zu können. Dabei steht doch geschrieben das nur Jesus befähigt ist unsere Sünden zu vergeben und dies dann durch seinem Opfertod bezahlt hat.

      Wenn es uns so eindeutig durch die Heilige Schrift mitgeteilt wird, weshalb wird dann etwas gänzlich anderes praktiziert und als im Wille Jesus bzw. im Wille Gottes deklariert?


      freudenboten schrieb:

      Gebote-Halten bedeutet, Gottes Versprechen zu glauben, nicht eigenen Gehorsam als "Leistung" Gott zu präsentieren.Gebote Halten oder Beten? BEIDES hat seinen Sinn.
      Das verstehe ich nicht so, denn Jesus prangerte sowas schon an. Er sagte doch das zu späteren Zeiten gejammert wird, weil viele meinen in seinem Namen gehandelt zu haben und es nicht taten, weshalb er sie später auch nicht vor dem himmlischen Vater bekennen wird.
      Daraus und eben durch die Aussage, er ist nicht gekommen sei um aufzulösen, Reicht das reine Glauben an die Versprechen eben nicht.
      Für mich klingt es so, als würdest Du überzeugt sein, wenn ich den Versprechen glaube aber sonst nichts halte und keinem was Schlechte wünsche / tue werde ich am Ende einen Platz im Gottesreich haben. Doch genau dieses widerspricht unser unser Heiland.
      Das wirkt auf mich wie es alle 4 Jahre bei uns ist, das Volk glaubt den Versprechen der Politiker -> gehen zur Wahl -> wundern sich das nichts ändert. Meist nur, weil das Volk den Politikern nicht zugehört hat. Denn auch in der Politik wird nicht gelogen, nur vom Volk missverstanden. Doch ob es nun nach der Wahl ist oder eben in der Endzeit, das Gejammer ist das dann im Grunde das Selbe.


      Seele1986 schrieb:

      Gebet ist vieles.

      [...]
      Deshalb, wenn wir beten - alleine oder mit anderen - sagen wir dadurch ganz grundlegend, dass dieser Gott, mit dem wir reden, lebt.

      Dann gibt es noch viele andere Aspekte, die das Gebet hat:
      die Erbauung - für sich selbst und andere - wenn Dinge nicht nur gedacht sind, sondern ausgesprochen werden.
      [...]

      Dann natürlich auch - und das ist nicht unwichtig - die Kraft. Wenn ein Paulus schreibt "Betet ohne Unterlass", dann steht dahinter ja die Vorstellung, dass man (wenn da eine Gemeinschaft Gläubiger betet) tatsächlich etwas verändern kann,
      dass man Gottes Sinne zu sich neigen kann, dass er die Sinne anderer neigt (Politiker, Feinde, Ärzte, Mitmenschen, usw.),
      dass er Menschen bewahrt in Krankheit und Leid und auch, dass er vielleicht das Leiden heilt. [...]
      [...]
      Selbstverständlich gehört das Beten zum christlichen Leben, denn was vor ein Kind wäre ich, wenn ich nicht mit meinem Vater spreche. Das das Gebet zum Leben dazu gehört ist einfach Fakt und darüber brauchen wir auch gar nicht zu diskutieren.

      Doch wir alle sollen uns in der Gemeinschaft gegenseitig erbauen und uns gegenseitig eine Stütze sein. Dazu ist das Gebet, aus meiner Sicht, nur sekundär gedacht. Denn durch meinem Glauben an Jesus und YHWH bin und werde ich jeden Tag erbaut. Wenn es dann mal ganz schlimm kommt, dann sollte eben die Gemeinde eine Erbauung für ein jeden sein.
      Ich denke nicht ein eiziges Mal das ich Gottes Sinne zu mir neigen kann, denn ich weiß dass seine Sinne ohne Unterlass auf uns alle ruht. Da habe ich es nicht nötig zu denken das Gott mich vergessen hat. Ich gebe mich auch nicht der Illusion hin, dass Gott irgendeinem Politiker die Sinne wandeln kann. Denn schon beim Pharao zeigte sich doch, dass er nur mit Gewalt (Plagen) die Freilassung seines Volkes erreichte. Gott äußert ja auch sehr oft, damit er in uns wirken kann, bedarf es das wir nicht hartherzig sind. Also wer ein verstocktes Herz hat, der wird von Gott auch nicht erreicht werden. Gott kann dann (und dies macht er dann auch) seine Kinder dazu bewegen mit dem Hartherzigen zu sprechen, wie er damals Mose zum Pharao schickte. Jedoch wird Gott niemals einen Hartherzigen erreichen. Nicht weil er es nicht könnte, sondern weil er uns den eigenen Willen gab und diesen diesen respektiert. Dafür beschützt er jedoch seine Kinder und steht für sie ein.
      Damit Du gesund bleibst, hat Gott doch seine Regeln zu uns gebracht, z.B. in Form der Speisegebote. Weshalb sollte ich dann gegen seine Gebote handeln und dann jammern wenn ich erkranke? Er sagte uns doch das wir geplagt werden wenn wir seine Gebote nicht befolgen und er sagte uns auch wie es genau aussehen könnte. Steht alles im 5. Mose.
      "Du sollst dir keine Säule aufrichten, welche der HErr, dein GOtt, hasset." 5.Mose 16:22 (Luther 1545) Weshalb hält sich die kath. Kirche nicht daran?