Geist = Person oder Kraft

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    • Seele1986 schrieb:

      Ich hatte dich so verstanden, dass der Mensch beim Sündenfall zwar einen Geist noch habe (den der Erkenntnis), aber die anderen seien weggefallen; deshalb sprach ich an, dass die Erkenntnis von Gut und Böse nicht das selbe ist wie die Erkenntnis, von der bei Jesaja die Rede ist.
      Aber dann habe ich dich wahrscheinlich falsch verstanden.
      Ich Jesaja 11,2 wird die Erkenntnis ansich nicht näher spezifiert, aber anhand der anderen Geister kann man doch den Rückschluss ziehen, dass es hier um ein Zusammenwirken geht. Andere Stellen bestätigen das :

      Sprüche 1,7 Die Furcht Jahwes ist der Erkenntnis Anfang; die Narren verachten Weisheit und Unterweisung.

      Sprüche 9,10 Die Furcht Jahwes ist der Weisheit Anfang; und die Erkenntnis des Heiligsten ist Verstand.


      Psalm 111,10 Die Furcht Jahwes ist der Weisheit Anfang; gute Einsicht haben alle, die sie ausüben. Sein Lob besteht ewiglich.

      Und dann noch die Kapitel 2 und 8 der Sprüche.

      Der Geist des Verstandes ist auch der Geist des Unterscheidungsvermögens (בינה bedeutet wörtlich zwischen). Das Wort für Ohren (אזנים) leitet sich ab von der Grundbedeutung für abwägen, oder auch Waage (wo mit Gegengewichten gewogen wird). Wir haben 2 Ohren und 2 Augen, um Dinge aus verschiedener Perspektive wahrzunehmen, um so ein zuverlässigeres (räumlicheres) Gesamtbild zu bekommen.

      Erkenntnis allein ist wirkungslos. Ansammlung von Informationen bleibt fruchtlos, weil andere Faktoren wie z.B. Gewohnheiten oder Emotionen wie Angst und Lust größere Macht über uns haben.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Seele1986 schrieb:



      Atze schrieb:

      Christus dient im Allerheiligsten.
      Christus sitzt zur Rechten Gottes, des Vaters.
      Nicht sehr sinnvoll anzunehmen, dass Jesus seit seiner Himmelfahrt bis zu seiner Wiederkunft nur fortwährend zur Rechten Gottes sitzt.

      Da wird das Apostolische Glaubensbekenntnis ein wenig überstrapaziert- auch theologisch betrachtet.

      Der Hebräerbrief sagt deutlich, dass Jesus Hoherpriester vor Gott ist (Heb 2,17, Heb 4,14).
      In der Offenbarung zeigt sich Jesus in hohepriesterlichen Kleidern wandeln zwischen den sieben Leuchtern (Off 1,13, Off 2,1).
      Der Achten auf die Leuchter gehörte zum täglichen (tamid) Dienst im AT- Heiligtum.

      lg
    • Discipulus schrieb:

      Der Hebräerbrief sagt deutlich, dass Jesus Hoherpriester vor Gott ist
      Nein, der Hebräerbrief stellt - für die Hebräer, die Adressaten - dar, dass in Jesus sämtlicher Tempelkult endlich ein Ende gefunden hat. Dazu gehen die Autoren zahlreiche Aspekte des Tempelkultes durch und beziehen alles auf Christus.
      Es ging darum, Menschen zu Jesus Christus zu weisen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Discipulus schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Atze schrieb:

      Christus dient im Allerheiligsten.
      Christus sitzt zur Rechten Gottes, des Vaters.
      Nicht sehr sinnvoll anzunehmen, dass Jesus seit seiner Himmelfahrt bis zu seiner Wiederkunft nur fortwährend zur Rechten Gottes sitzt.
      Da wird das Apostolische Glaubensbekenntnis ein wenig überstrapaziert- auch theologisch betrachtet.

      Der Hebräerbrief sagt deutlich, dass Jesus Hoherpriester vor Gott ist (Heb 2,17, Heb 4,14).
      In der Offenbarung zeigt sich Jesus in hohepriesterlichen Kleidern wandeln zwischen den sieben Leuchtern (Off 1,13, Off 2,1).
      Der Achten auf die Leuchter gehörte zum täglichen (tamid) Dienst im AT- Heiligtum.

      lg
      In Hebräer 9:8. ist vom WEG des HEILIGEN die Rede. Auf einem Weg "bewegt" man sich. So auch Offb. 5+6 TÄTIGKEITEN.

      Die Formulierung im Romanum müsste genauer EINGESETZT statt "Sitzend" lauten. Im Römerbrief 1:4. steht "eingesetzt".

      Das Romanum ist (auch in anderen Sätzen) NACHAPOSTOLISCH und abweichend vom NT, nicht verbindlich für Christen.
    • freudenboten schrieb:

      Auf einem Weg "bewegt" man sich

      freudenboten schrieb:

      müsste genauer EINGESETZT statt "Sitzend"
      Nur kurz als Rückmeldung:

      ich unterhalte mich hier jetzt nicht ernsthaft darüber, ob Jesus seit seiner "Himmelfahrt" nur sitzt.

      Ne Leute, das ist mir zu dumm ...

      (ebenso wenig darüber, dass er seit seiner Himmelfahrt einen himmlischen Tempelkult verrichtet. Ich lebe nicht in solchen Vorstellungswelten)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      ich unterhalte mich hier jetzt nicht ernsthaft darüber, ob Jesus seit seiner "Himmelfahrt" nur sitzt.
      Das negativ konnotierte selbstgefällige Herumsitzen kennt auch die Bibel schon :D

      Apostelgeschichte 23,2 Der Hohepriester Ananias aber befahl denen, die bei ihm standen, ihn auf den Mund zu schlagen. 3 Da sprach Paulus zu ihm: Gott wird dich schlagen, du getünchte Wand! Und du, sitzest du da, mich nach dem Gesetz zu richten, und, wider das Gesetz handelnd, befiehlst du mich zu schlagen?
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Discipulus schrieb:

      dahinter liegende geistliche Wirklichkeiten
      Ja, aber was ist diese?
      Die geistliche Wirklichkeit - erfahrbar - ist, dass wir durch den Sohn mit dem Vater versöhnt sind, ihn erkennen und vor, mit und in ihm leben, bis unser Leben hier verweht und unser Atem zurück zu Gott geht.

      Am Bild des Tempeldienstes erläutern die Autoren des Hebräerbriefes dies den Lesern.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)

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