Geist = Person oder Kraft

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    • Pfingstrosen schrieb:

      Die Gott, dem Geber aller Gaben, grundsätzlich alles zuordnen , verstehen was ich geschrieben habe und du musst mich ja nicht verstehen, wenn du nicht willst.
      Hallo Pfingsrosen, es liegt nicht daran,das ich Dich nicht verstehen will!

      Würdest Du Deine Begründung gegen eine dritte eigenständige Gottheit (HL Geist) biblisch Begründen,
      könnte ich es vieleicht verstehen.
      Aber ich vertraue lieber dem Wort Gottes und unseren Glaubensgeschwistern sowie den Erlebnissen, die ich mit dem HL Geist gemacht habe.
      Gerade heute, kam ein Bruder auf mich zu, der Jahre lang großen Unfrieden in die Gemeinde brachte, weil er den Beistand und seine Kraft ablehnte! Wir hatten ein sehr gutes Gespräch und er bat wieder an der Sabbatschule teilnehmen zu dürfen! (Er kam bisher nur zu Predigt)

      Aber wenn man ablehnt was die Apostel gelehrt haben, findet man in der Bibel auch Bibelstellen die als Wiederspruch benutzt werden können.
      Das ist das besondere am Wort Gottes, jeder findet für sich das seine. Auch der Wiedersacher Jesu, bedienst sich der Schrift.
    • Seele1986 schrieb:

      Ich sehe nicht, dass man das so durchzählen kann.
      Mir klingt es eher wie eine Erläuterung:
      Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN -
      dies ist der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke,
      der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
      Auch in der Offenbarung werden die sieben Geister vor dem Thron Gottes erwähnt. Weiterhin gibt es eine Parallele zu Sprüche 8. Dort werden keine Geister erwähnt, aber die gleichen Arten der Geister als Eigenschaften. Das wird in deutschen Übersetzungen leider nicht so deutlich. Dazu muss man die hebräischen Begriffe vergleichen. Es sind die ersten 14 Verse von Sprüche 8.

      In der paarweisen Art, wie Jesaja 11 sie aufzählt, erkenne ich ein Abbild der Röhren der Menora.

      Seele1986 schrieb:

      Der Mensch hat zwar die Erkenntnis von Gut und Böse (und daran gebunden das Gesetz des Todes, dass wir alle sterben),
      aber die Erkenntnis, von der da oben die Rede ist, die hat er nicht gewonnen, sondern verloren.
      Die Erkenntnis Gottes (da át) bedeutet zugleich die wahre Selbsterkenntnis, und die hat der Mensch mitnichten!
      Der Mensch ist - wenn er nicht Wegweisung erfährt und Gottes Geist ihn erweckt oder er durch Gott mit einem besonderen Herzen begnadet ist (manchmal tut er das auch) - vollkommen verblendet.

      Er kann Gut und Böse erkennen, als Grundethik, die dem Herzen eingegeben ist, aber die "Erkenntnis des HERRN" ist das nicht.

      Das widerspricht überhaupt nicht dem, was ich gesagt habe. Die reine und alleinige Erkenntnis von Gut und Böse ist nichts wert. Führt allein die Erkenntnis schon zur Gerechtigkeit ? Es ist doch viel mehr so, dass wer weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht. Dem ist es Sünde. (Jakobus 4,17 ; Römer 3,20 ; Jakobus 1,22 ; Römer 2,13)

      Seele1986 schrieb:

      Zudem, wenn die anderen Geister wegfallen wie du sagst: hatten Adam und Eva keine Furcht des HERRN mehr?
      Das sehe ich eigentlich anders.
      Auch die Dämonen glauben und zittern.

      Nur die Vollständigkeit der Sieben Geister macht Söhen Gottes aus.

      Jeremia spricht das Wort Gottes an Jojakim, dem Sohn des Reformkönigs Josias :

      Jeremia 22,15 Bist du ein König, weil du in Cedern wetteiferst? Hat nicht dein Vater gegessen und getrunken und Recht und Gerechtigkeit geübt? da erging es
      ihm wohl. 16 Er hat die Rechtssache des Elenden und des Armen gerichtet; da stand es wohl. Heißt das nicht mich erkennen? spricht Jehova.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Odaij schrieb:

      im griechischen steht da "pneuma" - du musst schon den Inhalt dieses Begriffes heranziehen,
      Muss ich das….ist das wirklich so entscheidend? Habe ich erst den richtigen Blick wenn ich aus menschlicher Sicht und äußerlicher Wahrnehmbarkeit und Vorstellungskraft des Menschen alles „materialisiert“ habe? Es ist richtig, dass man sich Jesus und Gott Vater einfacher als eine Person vorstellen kann, weil sie als fassbare und körperliche Wesen beschrieben werden. Heißt das jetzt, dass der hl. Geist deshalb keine Person ist? Die Eigenschaften mit den charakterlichen Kompetenzen und Moral (wie aufgelistet) sagen für mich weit mehr über eine Person als das äußere (materielle) Erscheinungsbild.
      Ich stimme hiermit überein:

      Wirken der Apostel Seite 53 schrieb:

      Es ist für uns nicht wichtig, genau erklären zu können, was der Heilige Geist ist. Christus sagt, daß er der “Tröster” ist, “der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht”. Johannes 15,26. Er erklärt ferner deutlich, daß der Heilige Geist bei seinem Werk, Menschen in alle Wahrheit zu leiten, “nicht aus sich selber reden” wird. Johannes 16,13. Das Wesen des Heiligen Geistes ist ein Geheimnis. Menschen können es nicht erklären, weil Gott es ihnen nicht offenbart hat. Schwärmerische Menschen mögen Schriftstellen zusammenbringen und auf ihnen einen menschlichen Gedankenbau errichten; aber die Annahme solcher Ansichten vermag die Gemeinde nicht zu stärken. Gegenüber Geheimnissen, die für das menschliche Verständnis zu tief sind, ist Schweigen Gold.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • musst du - du musst den verwendeten Begriff so kennen, wie ihn die kannten, die ihn verwendeten - unser Begriff "Geist" entstand erst durch die Übersetzung in "spiritus", der weiteren theologischen Entwicklung der ganzen "Geist-Geschichte" - umsonst heißt die nicht so.

      Paulus und all die griechisch sprechenden Schreiber und Leser des NT verstanden ihn so:

      Die verschiedenen Konzepte des „Atem Gottes“, in dem der „göttliche Geist“ wirkt, weisen Überschneidungen in ihren Vorstellungen, Begriffen und Theorien auf. So ist das griechisch-antike Pneuma aber nicht nur auf den Geist bezogen, sondern weiter gefasst. Es bedeutet auch so etwas wie Wirbel, Windhauch oder Druck und hat Bezüge zu ähnlichen Konzepten wie dem hebräischen hebräische Begriff des rûaḥs (רוּחַ), dem chinesischen (Chi) oder dem indischen Prana bzw. dem indischen Akasha, vgl. auch Atemseele.
      Bei den Stoikern wird pneuma auch als eine Art „feuriger Lufthauch“ gebraucht, der alles durchdringt und somit kosmische Macht hat (eine Art Schicksal).
      (wikipedia)

      Das "musst" du mit einbeziehen - ansonsten bist du bei den menschlichen Konzepten.

      "13 Wenn aber jene kommt, die °Geistkraft der Wahrheit, dann wird sie euch in alle Wahrheit führen, denn sie wird nicht von sich aus reden, sondern sie wird sagen, was sie hören wird, und euch das Kommende ankündigen. 14 Sie wird meinen °göttlichen Glanz aufstrahlen lassen, denn von dem, was mein ist, wird sie empfangen und euch verkünden. 15 Alles, was °Gott hat, ist mein. Deshalb habe ich gesagt: ›Von dem, was mein ist, empfängt sie und wird euch verkünden.‹

      Ich bin zwar kein Freund der BigS - aber hier übersetzt sie halt korrekt
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)
    • Bogi111 schrieb:

      Aber ich vertraue lieber dem Wort Gotte
      Ja schön, tu das. Durch welche Brille man die Worte liest ist die eine Sache, ich weiß jedenfalls mit wem ich rede und das ist nicht

      Bogi111 schrieb:

      eine dritte eigenständige Gottheit
      Das war den Jüngern auch völlig klar, darum wussten sie es
      kommt alles vom Vater.
      Mt 10,20 Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.
      Mt 7,11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
      Mt 13,43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!

      Mt 24,36 Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
      Mt 25,34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!
      Joh 5,17 Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.

      Jak 1,17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.
      Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.
      Jak 2,21 Ist nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerecht geworden, als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte?
      Jak 3,9 Mit ihr loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind.
      1Petr 1,2 nach der Vorsehung Gottes, des Vaters, durch die Heiligung des Geistes zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi: Gott gebe euch viel Gnade und Frieden!
      1Petr 1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten,
      1Petr 1,17 Und da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben in Gottesfurcht, solange ihr hier in der Fremde weilt;
      2Petr 1,17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
      1Joh 1,2 und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist –,
      1Joh 1,3 was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
      1Joh 2,1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.
      1Joh 2,14 Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr habt den Vater erkannt. Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr habt den erkannt, der von Anfang an ist. Ich habe euch jungen Männern geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt in euch, und ihr habt den Bösen überwunden.
      1Joh 2,15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
      1Joh 2,16 Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.
      1Joh 2,22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
      1Joh 2,23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.
      1Joh 2,24 Was ihr gehört habt von Anfang an, das bleibe in euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet ihr auch im Sohn und im Vater bleiben.
      1Joh 3,1 Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! Darum erkennt uns die Welt nicht; denn sie hat ihn nicht erkannt.
      1Joh 4,14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.
      2Joh 3 Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, sei mit uns in der Wahrheit und in der Liebe!
      2Joh 4 Ich habe mich sehr gefreut, dass ich unter deinen Kindern solche gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, nach dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.
      2Joh 9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.
      Jud 1 Judas, Knecht Jesu Christi und Bruder des Jakobus, an die Berufenen, die geliebt sind in Gott, dem Vater, und bewahrt für Jesus Christus:
      Offb 1,6 und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern vor Gott und seinem Vater, dem sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
      Offb 2,28 wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern.
      Offb 3,5 Wer überwindet, soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
      Offb 3,21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.
      Offb 14,1 Und
      ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm
      hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen
      seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • “Pfingstrosen“ schrieb:

      ich weiß jedenfalls mit wem ich rede und das ist nicht eine dritte eigenständige Gottheit
      Wer ist es dann?,.....da der Vater und der Sohn leibhaftig (örtlich) im Himmel sind.
      Und neben Gott Vater und Jesus ist mir nur noch der Heilige Geist bekannt auf den folgende göttliche Titel der Schrift zutreffen (und auch auf Erden (momentan) präsent ist.):

      Herr – 2Kor. 3:17
      Gott – Apg. 5:3-4
      Erlöser – Titus 3:5
      Wahrheit – 1Joh. 5:6
      Leben – Röm. 8:10
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Pfingstrosen schrieb:

      Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
      Sind der hl. Geist und "Christi" uneins oder eher eines Sinnes?...

      Wenn Jesus heute tatsächlich hier auf Erden wäre (was er definitiv nicht ist) würde er wohl ähnlich wie in Joh. 14 zu diesem Thread feststellen:
      "So lange Zeit bin ich bei euch (im Wort), und ihr habt mich nicht erkannt? Wer mich gesehen hat, hat den heiligen Geist gesehen."
      Christus selbst hat uns den hl. Geist als Tröster (anstelle von ihm selbst = Vertreter) hier zurückgelassen. Würde er uns eine minderwertige Vertretung (mit nicht-göttlicher Autorität und nicht-göttlichen Eigenschaften) hier für uns zurücklassen?
      Wer den heiligen Geist hat, hat auch Christi Geist.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      Wer den heiligen Geist hat, hat auch Christi Geist.
      warum auch?


      Johannes 14 - Zürcher Bibel :: BibleServer Mobile




      Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.
      19 Eine Weile noch, und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.
      20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ja schön, tu das. Durch welche Brille man die Worte liest ist die eine Sache, ich weiß jedenfalls mit wem ich rede und das ist nicht
      der HL Geist von dem Jesus spricht!
      Denn er sagte (Joh.16)
      5 Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin?
      6 Doch weil ich dies zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer.
      7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe,

      kommt der Tröster nicht zu euch.
      Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.
      8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;
      9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben;
      10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht;
      11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
    • Azatoth schrieb:

      Das widerspricht überhaupt nicht dem, was ich gesagt habe
      Ich hatte dich so verstanden, dass der Mensch beim Sündenfall zwar einen Geist noch habe (den der Erkenntnis), aber die anderen seien weggefallen; deshalb sprach ich an, dass die Erkenntnis von Gut und Böse nicht das selbe ist wie die Erkenntnis, von der bei Jesaja die Rede ist.
      Aber dann habe ich dich wahrscheinlich falsch verstanden.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.19 Eine Weile noch, und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.
      20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.
      Hast Du auch den Zusammenhang in dem es geschrieben ist gelesen und erfasst?
      Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

      Warum offenbart sich Christus jenen die seine Gebote halten? Weil sie (die Gebote) Jesu Wesen (den Charakter) wiederspiegeln….indem sie (die Jünger) Jesu Gebote bewahren (beachten und halten) offenbart sich Christus in ihnen (den Jüngern selbst). Sie (die Jünger) sind dann in Christus…. („…..und ihr in mir“).....
      Mit örtlicher persönlicher und leibhaftiger Präsenz Jesu bei seinen Jüngern hat das aber nichts zu tun. Christus ist nicht hier…..wäre er es hätte er keinen Vertreter schicken müssen.....Christus dient im Allerheiligsten.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      Warum offenbart sich Christus jenen die seine Gebote halten?
      Weil, wenn man in der Liebe zu anderen lebt, man immer mehr erkennt, welch ein guter Pfad dies ist.
      Die Beziehung zu ihm wird tiefer und damit die Beziehung zum Vater.

      Atze schrieb:

      Christus dient im Allerheiligsten.
      Christus sitzt zur Rechten Gottes, des Vaters.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Atze schrieb:

      Christus dient im Allerheiligsten.
      Christus sitzt zur Rechten Gottes, des Vaters.
      Das ist dasselbe.....erfährt aber nur der, der nicht die Heiligtumslehre voreingenommen als eine antigöttliche Seuche von sich weist.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      Hast Du auch den Zusammenhang in dem es geschrieben ist gelesen und erfasst?
      Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
      Offenbart er sich dir?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Atze schrieb:

      der nicht die Heiligtumslehre voreingenommen als eine antigöttliche Seuche von sich weist.
      Nun, das ist deine Unterstellung.
      Ich habe mich damit beschäftigt und halte es für eine Irrlehre.
      Es ist dann immer der Vorwurf, man sei voreingenommen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • 7 Auswirkungen des Geistes


      Azatoth schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Ich sehe nicht, dass man das so durchzählen kann. NCH: Ich finde schon dass man es könnte.

      Mir klingt es eher wie eine Erläuterung:
      Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN - (1)
      dies ist der Geist der Weisheit (2)
      und des Verstandes (3),
      der Geist des Rates (4)
      und der Stärke (5),
      der Geist der Erkenntnis (6)
      und der Furcht des HERRN (7).
      Auch in der Offenbarung werden die sieben Geister vor dem Thron Gottes erwähnt. NCH: Dieses Bild der 7 Geister Gottes in der Offenbarung sind ein Sinnbild/ eine Analogie für den Heiligen Geist.

      Weiterhin gibt es eine Parallele zu Sprüche 8. Dort werden keine Geister erwähnt, aber die gleichen Arten der Geister als Eigenschaften. Das wird in deutschen Übersetzungen leider nicht so deutlich. Dazu muss man die hebräischen Begriffe vergleichen. Es sind die ersten 14 Verse von Sprüche 8.
      In der paarweisen Art, wie Jesaja 11 sie aufzählt, erkenne ich ein Abbild der Röhren der Menora. NCH: Auch diese Menora - der 7 armige Leuchter enthält »die Heilige Zahl« sieben (= 7)!

      Seele1986 schrieb:

      Der Mensch hat zwar die Erkenntnis von Gut und Böse (und daran gebunden das Gesetz des Todes, dass wir alle sterben),
      aber die Erkenntnis (NR.6) , von der da oben die Rede ist, die hat er nicht gewonnen, sondern verloren. NCH: Ja, als sie vom verbotenen Baum der Erkenntnis im Garten Eden gegessen haben !

      Die Erkenntnis Gottes (da át) bedeutet zugleich die wahre Selbsterkenntnis, und die hat der Mensch mitnichten!
      Der Mensch ist - wenn er nicht Wegweisung erfährt und Gottes Geist ihn erweckt oder er durch Gott mit einem besonderen Herzen begnadet ist (manchmal tut er das auch) - vollkommen verblendet.

      Er kann Gut und Böse erkennen, als Grundethik, die dem Herzen eingegeben ist, aber die "Erkenntnis des HERRN" ist das nicht. NCH: Weil dem Menschen - und im Verlauf auch den Juden - diese »wahre "Erkenntnis des HERRN"« "abhanden" gekommen ist und sie nicht auf des HERRN Propheten hören wollten, sandte Gott seinen Sohn, den höchsten LOGOS, die höchste WEISHEIT, der den WAHREN WILLEN und die höchste ERKENNTNIS dieses EWIGEN GOTTES war und diese WAHRHEIT, die ER - CHRISTUS - in seiner Person selbst verkörperte, denn Jesus sagte: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!” (Johannes 14,9 - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile) um „die verlorenen Schafe Israels” wieder zu dieser Erkenntnis des HERRN zurückzurufen und ihnen - vor allem in der Bergpredigt - die wahre Bedeutung der THORA zu offenbaren und damit den eigentlichen Willen Gottes, des Allmächtigen.

      In den von Azatoth angeführten ersten 14 Verse aus Sprüche 8 finden sich die Eigenschaften des Geistes aus Jesaja 11,2:
      1 Ruft nicht die Weisheit (2), und lässt nicht die Klugheit (andre übersetzen mit die Einsicht - dies kann man im Sinne von (3) Verstand auslegen!) sich hören?
      2 Öffentlich am Wege steht sie und an der Kreuzung der Straßen;
      3 an den Toren am Ausgang der Stadt und am Eingang der Pforte ruft sie: ----> damit gibt sie einen Rat (4)
      4 O ihr Männer, euch rufe ich und erhebe meine Stimme zu den Menschenkindern!
      5 Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit (Einsicht - die HFA überesetzt mit "Verstand"), und ihr Toren, nehmt Verstand (3) an!
      6 Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen, was recht ist.
      7 Denn mein Mund redet die Wahrheit, und meine Lippen hassen, was gottlos ist.
      8 Alle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Falsches darin.
      9 Sie sind alle recht für die Verständigen und richtig denen, die Erkenntnis (6) gefunden haben.
      10 Nehmt meine Zucht an lieber als Silber und achtet Erkenntnis höher als kostbares Gold.
      11 Denn Weisheit ist besser als Perlen, und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen.
      12 Ich, die Weisheit, wohne bei der Klugheit und finde Einsicht und guten Rat.(4)
      13 Die Furcht des HERRN (7) hasst das Arge; Hoffart und Hochmut, bösem Wandel und verkehrter Rede bin ich feind.---> das ist Stärke (5)
      14 Mein ist beides Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht. (die Elberfelder übersetzt mit Stärke (5)!)

      Was sagen uns nunmehr theologisch bzw. in der Bibel diese „7 Geister bzw. Eigenschaften” des Heiligen Geistes?
      1. Der Geist JAHWEHS ist der Heilige Geist - der zugleich der Geist des Sohnes, der Geist Jesu Christi ist! („der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht” formuliert das Große Glaubensbekenntnis von 381!)
      2. Der Geist der Weisheit bekannte in 1. Korinther 1,20ff.24:
        „Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die da glauben.
        Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, .. denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
      3. Der Geist des Verstandes sagt uns dass der Heiden Verstand verfinstert ist (Eph.4,18) aber dem Gläubigem sagt der Heilige Geist, dass er seinen Verstand anwenden soll auch und v.a. wenn er die Bibel liest: „Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand.” heißt es in 1Kor 14,15.
      4. Der Geist des Rates hat im Ratschlusse des dreifaltigen Gottes beschlossen, dass in Christus der Erlöser kommen sollte und Menschengestalt annehmen werde damit ER unser Bruder werden konnte. „groß an Rat und mächtig an Tat” (Jer 32,19) ist unser Heiliger Gott! Er sagt uns in Sir 6,23: „Höre, mein Kind, nimm meine Lehre an und weise meinen Rat nicht zurück.”
      5. Der Geist der Stärke soll auch uns im Glauben und im Ausharren Stärke verleihen! „die Freude am HERRN ist eure Stärke.” sagte Nehemia (Neh 8,10). »Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke!« (Psalm 18,2)
      6. Der Geist der Erkenntnis „will uns Erkenntnis des Heils geben, uns, seinem Volk in der Vergebung unserer Sünden” (Lk 1,77). Und Paulus sagt über diesen Geist: „Denn Gott ... hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.” (2Kor 4,6) Dass wir Jesus Christus als unseren Herrn und Heiland und Erlöser erkennen, das will der Heilige Geist in unsere Herzen einschreiben um uns immer wieder der Hingabe des Gottessohnes und seiner Liebe zu versichern: »Denn so so sehr hat Gott die Welt geliebt dass er seinen eingeborenen Sohn gab mit alle die an IHN glauben nicht verloren werden und das ewige Leben haben!« (Joh.3,16) ---> Dies ist die größte Erkenntnis, die ein Mensch erreichen kann!
      7. Der Geist der Furcht des HERRN will uns zeigen, dass es gut und sinnvoll ist in unserem Leben, wenn wir Ehrfurcht vor Gott haben, was wir am besten dadurch zum Ausdruck bringen, dass wir die 10 Gebote Gottes einhalten und versuchen sie in der Liebe zu Gott und zum Nächsten auszuleben. In der Hoffnung für Alle-Bibelübersetzung lesen wir: „Habt Ehrfurcht vor dem HERRN, eurem Gott! Dient ihm und bleibt eng mit ihm verbunden!” (5Mo 10,20) + „Ihm sollt ihr nachfolgen, vor ihm sollt ihr Ehrfurcht haben. Nur nach seinen Geboten sollt ihr leben und allein auf ihn hören. Ihr sollt ihm dienen und eng mit ihm verbunden bleiben!” (5Mo 13,5). Der Verfasser des Hebräerbriefes drückt es so aus: „Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt!” (Hebr.12,28) und schon der alte Hiob erkannte: „Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.” (Hi 28,28 )

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