Septuaginta

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    • Norbert Chmelar schrieb:

      Die NEPHILIM = RIESEN entstanden dadurch, dass sich Engel menschliche Frauen nahmen, mit diesen Geschlechtsverkehr hatten und daraus entstanden die RIESEN! Deren Nachfahren lebten zu Zeiten des Moses im Gelobten Land! ----> die Archäologie hat Skelette in Israel gefunden mit 3,50 - 5 Meter Länge und damit die Wahrheit der Bibel bestätigt!
      WILMAED hat ja schon darauf hingewiesen : Bitte, man soll nicht auf jede - noch so gut (?) gemeinte "Zeitungsente" oder "Broschüren - Ente", diese weitererzählend, hereinfallen !

      So nebenbei : Die Skelette - oder deren Teile - müssten mindestens um die Dreierpotenz der Grössendifferenz stärker sein als die von uns ""kleinen Menschlein" , wei die Körpermasse nicht drei, sondern drei hoch drei mal schwererwäre,als unsere ! (Was interessanterweise weder Fälscher noch Falscherzähler berücksichtigen !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Die "Elberfelder" ist am zurückhaltendsten mit "Kommentierungen".
      Aber nur die Ausgabe von Hückeswagen (2003 CLV) - nicht die offizielle des Elberfelder-Verlages.
      Du benutzt die Bibel der geschlossenen Brüdergemeinden = ist das deine Lehre?
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)
    • Odaij schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Interessant ist auch, dass es nicht nur die Septuaginta auf Deutsch gibt, sondern dass es in der Schweiz den Versuch gibt die Lateinische Vulgata - diese ist laut II. Vatikanum bis heute die einzig autorisierte katholische Bibelübersetzung! - ins Deutsche zu übersetzen.
      Der Gründer des Fernsehsenders K-TV und verstorbene Pfarrer Hans Buschor hatte dies einmal erwähnt. Wie weit man damit gekommen ist, ist mir leider nicht bekannt...
      Das ist falsch, Unsinn, Schwachsinn - und eine Lüge.
      Warum fällt es dir so schwer, das anzuerkennen?
      Nun gut, warum soll ich nicht zugeben, dass ich hier einer "Falschmeldung" aufgesessen bin! Du hattest ja das Dokument 22 "Dei Verbum " *** zitiert, dass wohl die Vulgata zwar früher die einzig anerkannte katholische offizielle Bibel war, es aber seit dem II. Vatikanischen Konzil nicht mehr ist.

      Frage: die 2017 neu revidierte (kath./ökumen.?) Einheitsübersetzung, war sie eine Übersetzung aus den Ursprachen (Hebräisch/ Aramäisch + Griechisch) oder flossen hier auch "Gedanken"/ Formulierungen aus der Vulgata mit ein?

      PS: Luther soll ja seine Bibelübersetzung nicht allein aus den Ursprachen übersetzt haben, sondern er soll auch die lateinische Vulgata zum Übersetzen (und wohl auch die griechische Septuaginta = die Übersetzung der hebr. Bibel (= Altes Testament) ins Griechische) mit herangezogen haben.

      Wer weiß zum obigen und hierzu näheres?


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      *** Hier die Internet-Seite zum genauen Nachlesen: vat-ii_const_19651118_dei-verbum_ge.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Luther hat den Textus Rezeptus des Erasmus herangezogen (NT) und - soweit ich weiß - war er eigentlichdes hebräischen nicht kundig und er - und sein Übersetzerteam in Wittenberg - haben beim AT zum größten Teil die Vulgata verwendet.

      Und er wollte die Apokalypse, den Jakobusbrief (die "stroherne" Epistel) und den hebräerbrief als "Apokryphen" des NT erklären, wie er alle nicht im masoretischen Text (Entstehung zwischen den 7. und 10, Jahrundert nach (!) Christus als Apokryphen des AT bezeichnete.

      Übrigens - man sollte sich mal klar sein, dass der hebräische Text nur aus Konsonanten besteht und die Vokalisierung zur zeit des Paulus nicht der heutigen entsprach. Unser Vokalisierung - als der unserer heutigen Bibeln - ist das Werk der Masoreten. Das war deren Aufgabe und der Text war erst im 10 Jahrhundert fertig.


      Danke
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)
    • Und wann datiert das Jesaja- Buch der Qumran-Rollen?

      Daran sieht man, dass der Masoretische Text der am besten überlieferte ist.

      Die Aussagen der "neuen Kirche" über Luthers Übersetzungtätigkeit sind tendenziös, unvollständig.

      Die Vokalisierung des Hebr. Textes war mit dem babylon. Exil 500 vor Chr. schon deutlich.
      Die Wortstämme/Bedeutungen verstehen sich auch ohne Vokalisierung, siehe Arabisch.

      Von der Luther-Bibel gab es mehrere Revisionen.

      Wie könnte Luther Hiob 19 richtig aus dem Hebräischen übersetzen?
    • Odaij schrieb:

      Unser Vokalisierung - als der unserer heutigen Bibeln - ist das Werk der Masoreten. Das war deren Aufgabe und der Text war erst im 10 Jahrhundert fertig.
      Und dabei griffen sie auf die Grammatik des Arabischen zurück. Als Fazit kann man fest halten, dass sich unser Verständnis des AT nicht aus den genauen Kenntnissen des überlieferten Alt-Hebräisch ergeben, sondern größtenteils auf Vorstellungen und praktizierte Liturgie des mittelalterlichen Judentums basieren, welche die Masoreten mit konstruierten Regeln und den Nikud (Punktierung) in den Text hinein getragen haben. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass die Masoreten auch absichtlich gegen das etablierte christliche Verständnis vorgehen wollten, um sich von diesem abzugrenzen.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • freudenboten schrieb:

      Und wann datiert das Jesaja- Buch der Qumran-Rollen?

      Daran sieht man, dass der Masoretische Text der am besten überlieferte ist.

      Die Aussagen der "neuen Kirche" über Luthers Übersetzungtätigkeit sind tendenziös, unvollständig.

      Die Vokalisierung des Hebr. Textes war mit dem babylon. Exil 500 vor Chr. schon deutlich.
      Die Wortstämme/Bedeutungen verstehen sich auch ohne Vokalisierung, siehe Arabisch.

      Von der Luther-Bibel gab es mehrere Revisionen.

      Wie könnte Luther Hiob 19 richtig aus dem Hebräischen übersetzen
      Ich hoffe du verwechselst meinen Hinweis zur Neuen Kirche nicht mit meiner Meinung - ich weiß nicht, warum die Swedenborgianer so denken wie sie denken, ich kenne Swedenborgs Schriften kaum, ist auch nicht mein Interesse

      Das Luther als Textgrundlage für das Neue Testament des Textus Rezeptus hatte, ist bekannt. Die erste deutsche Übersetzung, die auf Nestle aufbaut ist die Elberfelder
      Und das Luther kein hebräisch konnte, ist auch bezeugt
      Davon hab ich (!) geschrieben
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Frage: die 2017 neu revidierte (kath./ökumen.?) Einheitsübersetzung, war sie eine Übersetzung aus den Ursprachen (Hebräisch/ Aramäisch + Griechisch) oder flossen hier auch "Gedanken"/ Formulierungen aus der Vulgata mit ein?

      PS: Luther soll ja seine Bibelübersetzung nicht allein aus den Ursprachen übersetzt haben, sondern er soll auch die lateinische Vulgata zum Übersetzen (und wohl auch die griechische Septuaginta = die Übersetzung der hebr. Bibel (= Altes Testament) ins Griechische) mit herangezogen haben.

      Wer weiß zum obigen und hierzu näheres?


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      *** Hier die Internet-Seite zum genauen Nachlesen: vat-ii_const_19651118_dei-verbum_ge.html
      Eigene Erfahrung - ohne Hebräischkenntnisse : In meinem Lieblingsbuch, den Psalmen sehe ich, LXX, Vulgata und Luther und auch Moses Mendelssohn vergleichend, dass Luther stark vulgatabeeinflusst ist.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Azatoth schrieb:

      Odaij schrieb:

      Unser Vokalisierung - als der unserer heutigen Bibeln - ist das Werk der Masoreten. Das war deren Aufgabe und der Text war erst im 10 Jahrhundert fertig.
      Und dabei griffen sie auf die Grammatik des Arabischen zurück. Als Fazit kann man fest halten, dass sich unser Verständnis des AT nicht aus den genauen Kenntnissen des überlieferten Alt-Hebräisch ergeben, sondern größtenteils auf Vorstellungen und praktizierte Liturgie des mittelalterlichen Judentums basieren, welche die Masoreten mit konstruierten Regeln und den Nikud (Punktierung) in den Text hinein getragen haben. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass die Masoreten auch absichtlich gegen das etablierte christliche Verständnis vorgehen wollten, um sich von diesem abzugrenzen.
      Die Bedeutung/Sinn hebräischer Schrift wird nicht durch die "Vokalisation" entschieden, daher mein Hinweis auf die "Treue" der Jesaja-Rolle aus Qumran, die heute im "Schrein des Buches" ausgestellt ist.
    • Die Jesajarolle sagt nur etwas über die Zuverlässigkeit des überlieferten Konsonantentextes aus, nichts über das Textverständnis ansich oder gar über das Verständnis der hebräischen Sprache. Die von den Masoreten konstruierte Grammatik, wie auch deren Ergänzungen des Textes um die Punktierung und andere Zeichen, fixiert jüdisches Verständnis in den Konsonantentext hinein. Einem jüdischen Verständnis, das bewusst in Opposition zum christlichen Verständnis war und ist. Das wiederum hat aber alles nichts mit einer durchgängigen zuverlässigen Überlieferung zu tun.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • freudenboten schrieb:

      Die Bedeutung/Sinn hebräischer Schrift wird nicht durch die "Vokalisation" entschieden, daher mein Hinweis auf die "Treue" der Jesaja-Rolle aus Qumran, die heute im "Schrein des Buches" ausgestellt ist.
      Sag mal Freudenboten - denkst du auch?
      LBN drei Konsonaten
      Leben
      Loben
      Laben
      Leiben
      Lieben
      Du meinst, das ist völlig egal, welcher Vokal zwischen den Konsonanten steht?

      Freudenboten - was für eine Lehre vertrittst du? Darfst du darin selber denken?
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)
    • Auch wenn im hebräischem Urtext die Vokale fehlten und nur Konsonanten standen, kann man doch davon ausgehen dass der Text den wir heute besitzen der ursprüngliche Sinn und Text war und nicht zusammen fantasiert worden ist!

      Die nahezu identischen vielen Bibel-Handschriften des AT die man bis heute gefunden hat, weichen kaum voneinander ab! Bei jeder Abschrift wurden sorgfältig die Wörter gezählt und bei jedem Fehler musste von neuem mit dem Aufschreiben begonnen werden!

      Wir können als Gläubige davon ausgehen dass Gott der EWIGE über seinem Alten als auch über das Neue Testament gewacht hat, so dass wir heute den wahren Willen des ewigen allmächtigen Gottes erfahren können.
    • Das hebräische Alphabet enthielt zunächst nur Zeichen für Konsonanten. Bereits lange vor den Masoreten wurden in die Konsonantenzeichen Alef (für a), Waw (für o und u), Jod (für e und i) und He am Schluss (für a) als Mater lectionis für lange Vokale gebraucht. Die Verwendung ist jedoch unregelmäßig und es ist nicht mehr in jedem Fall eindeutig, ob ein Zeichen nun als Konsonant oder Vokal ausgesprochen werden soll. Die Vokalisation der hebräischen Schriften ging einher mit der Arbeit der Masoreten, die an einer möglichst präzisen Überlieferung der heiligen Texte arbeiteten. Daher wurden die Konsonanten durch Punktierung mit Vokalen ergänzt. Dies sind verschiedene Punkte und Striche, teils unter (infralinear), über (supralinear) oder in den Buchstaben der Quadratschrift.
      Verschiedene Punktationssysteme, die teilweise voneinander abhängen, kamen zum Einsatz:
      • das babylonische System (supralinear)
      • das palästinische System (supralinear)
      • das tiberiensische System (infralinear).
      Letztlich setzte sich das tiberiensische System der Masoretenfamilie Ben Ascher durch, siehe dazu Aaron ben Mosche ben Ascher.
      Problematisch und teilweise bis heute strittig war die Wahl der Vokale, da die hebräische Sprache zum Zeitpunkt der Vokalisierung bereits hunderte von Jahren von der Sprache des Konsonantentextes entfernt war.
      (wikipedia)

      Unterschiedliche System lassen auch unterschiedliche Inhalte zu. In der Kabbalisitk wird sehr gern damit gespielt - also welche Wörter sich also aus einem Konsonantenwort ergeben könnten, wenn unterschiedliche vokale hinzugefügt werden

      Und Aaron ben Mosche ben Ascher = 10. nachristliches Jahrhundert
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)
    • Das triliterale Verb/Wort im Semitischen trägt den Sinn auch OHNE Vokalisation.

      Daher sind besonders geschriebene Texte über Jahrhunderte hinweg verständlich geblieben.

      So war es möglich, die "neuhebräische" Sprache wieder als Landessprache einzuführen.

      Ich möchte noch einmal an die Übereinstimmung der Jesaja-Rolle aus Qumran (Im Schrein des Buches ausgestellt) mit dem Masoretischen Text erinnern.
    • hast du dir überhaupt den 'Text drüber durchgelesen?
      Was schreibst du nur für einen Quark - die punktuierung oder Vokalisierung der hebräischen Schrift war also völlig unnötig? Eigentlich sind das ja auch Vokale - oder was? Ich verstehe diesen ***edited*** wirklich nicht. Jede halbwegs wissenschaftlich sinnige Untersuchung widerspricht deinen Aussagen
      Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich! Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. .. (Joh 5, 39.40)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW () aus folgendem Grund: Es gibt hier eine nettiquette, die bitte zu beachten ist, auch wenn man sachlich anderer Meinung ist.