Zeichen, die die Nähe der Wiederkunft Jesu anzeigen

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    • HeimoW schrieb:

      Discipulus schrieb:

      Kann es sein, dass Gott auch heute darauf wartet, dass sein Volk bereit ist für die endzeitlichen Aufgaben/ Geschehen?
      Nein, dieser Interpretation kann ich nicht folgen.
      Ich schon.
      Die Wüstenwanderung ist das Pendant zum Leben der Übrigen welche ins himmlische Kanaan einziehen wenn das „Wesensmerkmal Christi“ durch sein Volk vollständig abgebildet ist.


      Du darfst mir aber gerne aufzeigen wo und wie ich in diesem Zusammenhang die Texte von EGW (wieder) missbrauche (vergewaltige).

      CKB Seite 29 schrieb:

      Christus wartet voll Sehnsucht darauf, daß er in seiner Gemeinde Gestalt gewinnen kann. Wenn der Charakter Christi zum Wesensmerkmal seines Volkes geworden ist, wird er wiederkommen und es zu sich nehmen. Jeder Christ darf die Wiederkunft seines Herrn nicht nur freudig erwarten, sondern kann sie sogar beschleunigen. 2.Petrus 3,12. Trügen alle, die seinen Namen bekennen, auch Frucht zu seiner Ehre, dann könnte auf der ganzen Welt in Windeseile der Same des Evangeliums ausgestreut werden. In Kürze wäre dann die große Ernte reif, und Christus käme, um den kostbaren Weizen einzubringen. BG, 53 (1900)

      Durch die Verkündigung des Evangeliums liegt es in unserer Macht, Christi Wiederkunft zu beschleunigen. Wir sollen nicht nur auf sie warten, sondern auch sein Kommen beschleunigen. 2.Petrus 3,12. The Desire of Ages 633; Das Leben Jesu 631 (1898). Er hat es gewissermaßen in unsere Macht gelegt, durch Zusammenarbeit mit ihm das ganze Elend zum Abschluß zu bringen.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Gott "zögert" nicht. Der allwissende Vater weiß Tag und Stunde, nicht der Sohn, nicht der Geist.

      Erst recht können "heiligere" Menschen nicht die Zeit Gottes (2. Petr. 3:9.) bestimmen oder "beschleunigen". Das war auch die Startsünde der "Orthodoxen/Katholiken.

      Das Credo "Wären die Milleriten/Adventisten 1844 "bereit" gewesen, so wäre Jesus damals gekommen" war damals falsch und war ein "anderer Grund" (1. Kor. 3:11.). Dieser Grund wurde seit 1880 saniert.
    • freudenboten schrieb:

      Gott "zögert" nicht. Der allwissende Vater weiß Tag und Stunde, nicht der Sohn, nicht der Geist.
      Das glaube ich nicht. Während Jesus auf der Erde Mensch war, da wird er es nicht gewusst haben, aber jetzt, kann mir niemand erzählen, dass er nicht wüsste zu welchem Zeitpunkt das Ende kommt.
      Ja und ich finde immernoch, dass das ganz unbiblisch und wie man sieht absurd ist, wenn hier der "Geist" Gottes nicht wüsste, was Gott weiß.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Nein, lieber Simon, zumindestens diese 5 Endzeit-Zeichen sind erst im 19./20. Jahrhundert aufgetreten!
      Ja. 5 vom 27.
      Wenn es zweitausend Jahre Endzeit-Zeichen sind, dann bleibt natürlich ein Bestand, der erst in der Neuzeit aufgetreten ist.

      Aber keine Sorge, Norbert: Wir leben in der Endzeit.
      Man lebt immer in der Endzeit. Je weniger man weiß, desto besser.

      Denn wenn jemand aus dem Jahre 45 n. Chr. errechnen könnte, das Ende wäre 2025, dann kann er ja gar nichts damit anfangen.
      Ein Christ damals aber dachte, er lebe in der Endzeit; alle warteten auf den Herrn.
      Jesus sagte, man solle wachen und allezeit bereit sein. Das kann man doch gar nicht, wenn man es weiß.
      Das peilst du aber einfach nicht.
      Propter Christum
    • freudenboten schrieb:

      Der Vater ist allwissend, sonst niemand, sagt die Bibel.
      Ohne eine Bibelstelle zu nennen.

      Die Menschen im AT kannten nur Gott!
      Durch Jesus als Mensch, wurde die Liebe des Vaters erklärt. Und in diesem Zusammenhang konnte er nur sagen,nur der Vater weiß wann!
      Jesus brachte auch das Wirken des HL.Geistes den Menschen nahe.

      Jesus ist vom Vater erhöht und sie haben Gemeinschaft miteinander, IHM ist alle Macht übergeben, er wirkt als hoher Priester und Richter! Glaubst Du im ernst das der Vater etwas vor dem Sohn verbirgt?.
      Wen interresiert es, wer etwas weiß und wer sagt, "jetzt ist es so weit....."?
    • Es ist verständlich, dass die ersten Christen meinten, „der Herr kommt bald!”

      Seele1986 schrieb:

      Ein Christ damals aber dachte, er lebe in der Endzeit; alle warteten auf den Herrn.
      Jesus sagte, man solle wachen und allezeit bereit sein. Das kann man doch gar nicht, wenn man es weiß.
      Das ist doch insofern auch verständlich, wenn man die Aussage Jesu aus Markus 9,1 (und Parallelen Matthäus 16,28 und Johannes 21,22) betrachtet:
      Mt 16,28 Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.
      Mk 9,1 Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.
      Joh 21,22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!

      Theologen haben daraus abgeleitet, dass Jesus sich selbst im Termin seiner Wiederkunft geirrt habe und gemeint hat, dass ER noch zu Lebzeiten seiner Jünger wiederkommen werde.---> Und als der Tempel im Jahre 70 n.Chr. zerstört wurde , was Jesus ja auch prophezeit hatte (Markus13,2), dachten viele Christen, dass »die letzten Tage« angebrochen seien. Aber Gottes Rechnung („Tausend Jahre sind vor Gott wie ein Tag und ein Tag wie tausend Jahre!” - 2Petr 3,8) sieht anders aus!
      Denn die von mir erwähnten 5 "Endzeit-Zeichen" gab es um die Jahrhundertwende (100 n.Chr.) nun halt eben nicht, sondern erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Und auch das wichtigste Endzeit-Zeichen - die Wiederherstellung Israels - begann erst 1882/1948! Dass die begrenzte Zeit der Gemeinde - das Zeitalter (Aion/Äon) der christlichen Gemeinde - nur "hineingeschoben" wurde und die Heilszeit Israels nur unterbrochen hat, lesen wir auch im NT in Apg.15,15ff. durch das Wort »danach« (Apg.15,16)! ----> Deshalb endet daher auch das Aion der Gemeinde mit der Entrückung (1.Thess.4,16f./1.Kor.15,51f.) und dann beginnt das letzte Aion der Juden bis zur Wiederkunft Jesu!

      Mit der Jahrhundertwende hat der Feigenbaum (steht symbolisch für Israel) noch nicht begonnen auszuschlagen (Markus13,28) ---> deshalb hat daher die Endzeit erst 1882 begonnen und mit den Prophezeiungen aus Jes.66,8 und Jes.66,10/Lk.21,24 und den Jahren 1948 (Staatsgründung Israels) und 1967 (Israel erobert Jerusalem) bereits wichtige Wertmarken gesetzt. -----> Daher konnten nur die Generationen, welche 1948 und 1967 erlebt haben daran erkennen, dass man als Christenheit in der Endzeit angekommen war und der Herr Jesus bald kommen werde. So kann man meines Erachtens auch davon ausgehen, dass diejenige Generation seit 1967 diejenige sein müsste von der Jesus gesprochen hatte, dass „diese Generation nicht vergehen wird, bis das alles geschehen ist!” (Markus13,30)

      Ja, und gerade deshalb sollen wir in der Tat »wachen und allezeit bereit sein« weil der Herr jederzeit erscheinen könnte und weil wir bereits sehr weit in der Heilszeit vorangeschritten sind und wir daher - analog zu den ersten Christen - „Maranatha!” - „Herr Jesus komme bald!” (1.Kor.16,22) rufen sollen.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Theologen haben daraus abgeleitet, dass Jesus sich selbst im Termin seiner Wiederkunft geirrt habe und gemeint hat, dass ER noch zu Lebzeiten seiner Jünger wiederkommen werde.---> Und als der Tempel im Jahre 70 n.Chr. zerstört wurde , was Jesus ja auch prophezeit hatte (Markus13,2), dachten viele Christen, dass »die letzten Tage« angebrochen seien.
      Er hat gemeint, er komme bald wieder, so wie er es gesagt hat. Ja.
      Und seine Reden beziehen sich auf die Zerstörung 70 n. Chr., ja.

      Er hat sich nicht geirrt, weil er gar keinen Termin gegeben hat (wenn dir und anderen das denn endlich mal klarwerden würde ...)

      Norbert Chmelar schrieb:

      So kann man meines Erachtens auch davon ausgehen, dass diejenige Generation seit 1967 diejenige sein müsste von der Jesus gesprochen hatte, dass „diese Generation nicht vergehen wird, bis das alles geschehen ist!”
      Nein, diese Generation hat er nicht "gemeint", sondern er sagt nach diesen Worten:
      Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

      Er hat sich nicht geirrt und er hat auch nicht diese oder jene Generation gemeint,
      denn er sagte, er wisse es nicht.

      Seine Worte werden damit, ausgesprochen, zu Worten für JEDEN, der diese Worte hört und liest.
      Das ist die Genialität, die Göttlichkeit dieser Heiligen Schrift, die dieses Buch absolut unvergleichlich macht.
      Und das scheinst du irgendwie noch nicht erkannt zu haben oder nicht erkennen zu wollen.

      Die Wiederherstellung Israels und das Kommen der Völker zu Zion ist eine Verheißung.
      Israel ist nicht wiederhergestellt und die Völker kommen nicht zu Zion.
      Und es gibt einige fromme Juden und Gelehrte, die mit der Staatsgründung Israels, wie sie geschehen ist und wie sich dieses Land heute aufstellt und wirkt, ganz und gar nicht einverstanden sind, weil Israel durch den Messias wieder aufgerichtet wird und nicht durch politische Fehden.
      Propter Christum
    • DonDomi schrieb:

      Ich weiter nicht, ob du die Texte von Frau White missbraucht, aber sie ist nunmal nicht die Bibel und darum haben ihre Schriften keine prophetische Gültigkeit.
      Du bist damit auch nicht angesprochen, sondern Adventisten, oder jene die sich als Adventisten ausgeben.
      Gleichzeitig möchte ich aber behaupten, dass sich jenes Zitat auch mit der Bibel belegen lässt und ebenfalls in Einklang mit: „Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ sowie der „Beschleunigung“ steht.
      Es steht sicher nicht so direkt geschrieben wie es das Zitat von EGW wiedergibt, aber es ist im Einklang. Da es schon etwas Arbeit bedeutet und ich momentan nicht so viel Zeit habe würde ich es ausarbeiten falls dafür Interesse angemeldet wird…..bis oder am Wochenende.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • DonDomi schrieb:

      Ich weiter nicht, ob du die Texte von Frau White missbraucht, aber sie ist nunmal nicht die Bibel und darum haben ihre Schriften keine prophetische Gültigkeit.
      Dondomi,jeder hat seine Art, verstandenes oder erkanntes wiederzugeben. Was ein Prophet ist,da gibt es viele unerschiedliche Ansichten.

      Gott verbietet uns nicht, aus eigenen Erfahrungen mit IHM zu berichten und Menschen zu Ermahnen, wenn wir damit Jesus vor den Menschen Bezeugen.
      Jeder Mensch hat Licht und Schatten! Würde ich jeden Menschen nur nach seinem Schatten beurteilen wäre ich ein armer Mensch.
      Gott/Jesus hat trotz unserer Sündhaftigkeit den Weg nicht gescheut, uns zu erlösen...Glücklich der,der es versteht und daran glaubt!
      EGW hat mehr positives geschrieben als manch einer versteht und glaubt.
      Was daraus gemacht wird (das Gute behalte) muss jeder selbst verantworten!
    • Bogi111 schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Der Vater ist allwissend, sonst niemand, sagt die Bibel.
      Ohne eine Bibelstelle zu nennen.
      Die Menschen im AT kannten nur Gott!
      Durch Jesus als Mensch, wurde die Liebe des Vaters erklärt. Und in diesem Zusammenhang konnte er nur sagen,nur der Vater weiß wann!
      Jesus brachte auch das Wirken des HL.Geistes den Menschen nahe.

      Jesus ist vom Vater erhöht und sie haben Gemeinschaft miteinander, IHM ist alle Macht übergeben, er wirkt als hoher Priester und Richter! Glaubst Du im ernst das der Vater etwas vor dem Sohn verbirgt?.
      Wen interresiert es, wer etwas weiß und wer sagt, "jetzt ist es so weit....."?
      Durch Mose offenbarte sich JHWH ELOHIM, der Allgegenwärtige Geist (Gen. 1:2., El. Ruach) das Allmächtige "Wort" (Gen. 1:3. El. Amar), sowie der Allsehende/Allwissende "Vater" (Gen. 1:4./Gen. 16:13.).

      Der Gott Israels (Deut. 6:4.) ist eine GEMEINSAME/EINIGE Gottheit. "Allein" ist die FALSCHE Übersetzung/Auslegung, welche nach Babylon durch die Pharisäer/Rabbinen aufkam. Jesus/Evangelien berichtigten die Auslegung der Pharisäer/Sadduzäer.
    • In Matth. 24 sprach Jesus von ZWEI VERSCHIEDENEN Zeiten.

      Die Zerstörung Jerusalems war "nahe", nicht die Wiederkunft.

      Jenes "Geschlecht"/Generation ERLEBTE die Zerstörung/Vertreibung.

      Die Wiederkunft wird PLÖTZLICH sein, nirgendwo steht "bald", sondern "tachys"=rasch, schnell, plötzlich, wie der "Blitz ausfährt" (Matth. 24:27.).

      Kein Mensch, auch STA nicht, kann den Zeitpunkt der Wiederkunft verändern.

      Darum "wachet", "wartet" und "beeilt euch" (2. Petrus 3:11.12.).

      2. Thessalonicher 2:1.-3. "es sei denn, dass zuvor der Abfall gekommen ist..."

      Die Jünger wussten um die Daniel-Prophetie vom Abfall NACH den Aposteln (Matth. 24:15.),
      aber die "Rechtfertigung"/Wiederherstellung des heiligen Bundes NACH dem Abfall war für sie noch "versiegelt". Sie wurde erst entsiegelt (Offb. 6:9.) in der "Letzten Zeit" der "Siebten Posaune" am Ende der 2300 Jahre (Da. 8:14./12:4.12.)
    • Atze schrieb:

      Du darfst mir aber gerne aufzeigen wo und wie ich in diesem Zusammenhang die Texte von EGW (wieder) missbrauche (vergewaltige).

      CKB Seite 29 schrieb:

      Christus wartet voll Sehnsucht darauf, daß er in seiner Gemeinde Gestalt gewinnen kann. Wenn der Charakter Christi zum Wesensmerkmal seines Volkes geworden ist, wird er wiederkommen und es zu sich nehmen. Jeder Christ darf die Wiederkunft seines Herrn nicht nur freudig erwarten, sondern kann sie sogar beschleunigen. 2.Petrus 3,12. Trügen alle, die seinen Namen bekennen, auch Frucht zu seiner Ehre, dann könnte auf der ganzen Welt in Windeseile der Same des Evangeliums ausgestreut werden. In Kürze wäre dann die große Ernte reif, und Christus käme, um den kostbaren Weizen einzubringen. BG, 53 (1900)

      Durch die Verkündigung des Evangeliums liegt es in unserer Macht, Christi Wiederkunft zu beschleunigen. Wir sollen nicht nur auf sie warten, sondern auch sein Kommen beschleunigen. 2.Petrus 3,12. The Desire of Ages 633; Das Leben Jesu 631 (1898). Er hat es gewissermaßen in unsere Macht gelegt, durch Zusammenarbeit mit ihm das ganze Elend zum Abschluß zu bringen.

      Charles G. Finney declared in 1835: “If the church will do her duty, the millennium may come in this country in three years.” (Charles G. Finney, Lectures on Revivals of Religion, New ed. (New York: F. H. Revell, 1868), 306.)
      Klingt ungefähr so wie das was EGW zugeschrieben wird...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Niemals kann menschliche Anstrengung das Kommen Jesu beschleunigen! Den Tag der Wiederkunft Jesu hat allein der Vater im Himmel bereits vor allen Ewigkeiten (also vor allen Aionen-Zeitaltern) - wohl schon vor Erschaffung des Universums und vor der Erschaffung des himmlischen Hofstaates - also vor der Erschaffung der Engel - exakt „auf Tag und Stunde” festgelegt, was selbstverständlich auch das dazugehörende Jahr umfasst!

      Deshalb war die Berechnung von Samuel Snow auf Dienstag, 22. Oktober 1844 für die Wiederkunft Jesu eine unzulässige Prophetie, die auch gegen Markus 13:32 (Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.) verstoßen hatte. Selbst William Miller meinte anfangs, „sich auf einen genauen Tag festzulegen, ist töricht!”

      Das einzige „Zeichen” das Jesus uns für seine Wiederkunft gegeben hatte und auf das wir achten sollen, ist »das Zeichen des Feigenbaums« aus Markus 13,28f. (28 An dem Feigenbaum aber lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 29 Ebenso auch, wenn ihr seht, dass dies geschieht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.), der in der biblischen Prophetie für Israel steht! ===> „saftig geworden” ist Israel in 66 Jahren von 1882 [= Beginn der jüdischen Einwanderung nach Palästina!] bis 1948 [= Staatsgründung vom 14. Mai!]. „Blätter ausgetrieben” sind in 19 Jahren von 1948 bis 1967 [= Eroberung von Jerusalem am 7. Juni!]. ===> laut Jesu Aussage in Lukas 21,24 (Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.) wurden 1967 die „Heidenzeiten beendet”. ----> seit 1967 müsste somit »die letzte Gnadenzeit« vor der Wiederkunft Jesu begonnen haben zu laufen, was uns hoffen lässt dass wir - unsere Generation - die (hoffentlich bald stattfindende) Wiederkunft Jesu noch erleben werden ... Maranatha!
    • Es gab eine "genaue Zeit" für den Beginn der Endzeit/"Letzten Zeit" (Daniel/Offenbarung): Die Siebte Posaune, am Ende der 2300 Jahre (Dan. 8:14. = "Fünftes Siegel"/Offenbarung), das war der Yom Teruah/Alarm-Tag des mosaischen Kalenders (9 Tage vor Entsühnungstag, jüdisch: Rosh Hashanah) des Jahres 1844.

      Das war jedoch NOCH NICHT "Zeit und Stunde" der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit ("Sechstes Siegel" in der Offenbarung), wie Miller, Snow, u. a. irrtümlich annahmen aufgrund des King-James-Textes.

      Dan. 8:14. spricht im Grundtext von "Rechtfertigen des Heiligen" (gemeint ist der BUND/Das BESTÄNDIGE="TAMID" der "Zwei Zeugen" (Offb. 10/11).

      Der "Feigenbaum" ist KEINESWEGS das "einzige" Vorzeichen der Wiederkunft des Menschensohnes! Es gibt noch mehr.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Niemals kann menschliche Anstrengung das Kommen Jesu beschleunigen! Den Tag der Wiederkunft Jesu hat allein der Vater im Himmel bereits vor allen Ewigkeiten (also vor allen Aionen-Zeitaltern) - wohl schon vor Erschaffung des Universums und vor der Erschaffung des himmlischen Hofstaates - also vor der Erschaffung der Engel - exakt „auf Tag und Stunde” festgelegt, was selbstverständlich auch das dazugehörende Jahr umfasst!
      Das sehe ich anders.
      Gott weiß natürlich um Tag und Stunde aber in seiner Gnade und Geduld wartet er darauf bis sein Volk bereit ist…..bzw. bis dass jeder sich für oder gegen Gott entschieden hat (siehe Offenb. 22, 10-12).
      Gäbe es eine Seele die sich (noch) bekehren würde wenn der Zeitpunkt der Wiederkunft nach hinten verschoben würde………Gott würde die Wiederkunft nach hinten verschieben. So hat jede Seele gewissermaßen auch Einfluss auf den Moment.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Das einzige „Zeichen” das Jesus uns für seine Wiederkunft gegeben hatte und auf das wir achten sollen, ist »das Zeichen des Feigenbaums« aus Markus 13,28f. (28 An dem Feigenbaum aber lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 29 Ebenso auch, wenn ihr seht, dass dies geschieht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.)
      Norbert,als Jesus vor 2000 Jahren kam, brauchte er Licht in die Dunkelheit! Die Menschheit war noch nicht so verdorben durch den technischen Fortschritt!
      Wenn Jesus bad wiederkommt, wird er kaum Glauben finden! Wenn ich mir unsere Gesellschaft und die Medienflut mit ihrer Gesinnung anschaue,
      frage ich mich wie soll der HL.Geist das Herz der Menschen erreichen,wenn bei den meisten nichts aus der Bibel bekannt ist? Gestern war ich im Gottesdienst zur Eröffnung des Advents. Da wurden überwiegend Floskeln vorgetragen, kein Glaubenszeugnis und mutmachen das Jesus bei uns ist alle Tage bis er wiederkommt. Geburtstagsfeiern bedeutet mehr! Mit dieser Botschaft des einsegnen des Adventskranzes, kann ich als "Adventist" wenig anfangen...gerade in einer Zeit der leeren Kirchen. Es ist vorhergesagt das um Jerusalem sich die Gegner Gottes versammeln werden zum großen Kampf...