Warum halten Adventisten nur bestimmte Gebote Mose?

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    • Norbert Chmelar schrieb:

      Diese Paulinische Theologie [Rechtfertigung aus Glauben] Luthers führte ja gegen die katholische Theologie Jakobus [Rechtfertigung durch Werke der Barmherzigkeit]
      Ich halte die Gegenüberstellung für falsch.

      Paulus schreibt: So wird nun der Mensch gerecht ohne des Gesetzes Werke, aus dem Glauben.
      Jakobus schreibt: Glaube ohne Werke ist tot. - und führt zuvor aus, von welchen Werken er spricht (den Armen Kleidung und Essen geben, sie aufnehmen und pflegen).

      Jakobi Werke sind keine Gesetzeswerke.
      Es geht bei Paulus, im Rahmen des Kontextes, um etwas anderes. Luther hat dies mit seiner allein aus Glauben-Theologie sehr stark dogmatisiert; das lässt sich bei Paulus so nicht erkennen. Wir reden hier von einem einzigen Satz im Prinzip, den Paulus geschrieben hat.

      Dass man glaubt, dieser Glaube aber nicht auch zu Werken führt, hätte Jesus niemals, niemals gelten lassen, wenn man ihm das gesagt hätte; das sollte uns bewusst sein. Jesus redet ständig von Werken. Zum Glauben sagt er eigentlich "nur" "Der Geist weht, wo er will", und dass es "manchen gegeben ist und manchen nicht".
      Das ist ein wichtiger Punkt, denn in vielen frommen Gemeinschaften wird versucht, die Kinder, Besucher oder die ganze Gesellschaft auf einen Glauben zu verpflichten.

      Bei Luther wird es dann zu den Werken, die natürliche Früchte des Glaubens sind. Ja, dann sollte er mit dem Jakobusbrief keine Probleme gehabt haben, wenn dem so ist.
      Jakobus widerspricht Paulus nicht, sondern er schreibt - als dies wohl nötig und Thema war - "meinet nicht, ihr könnt euch gläubig nennen, aber tut die Werke der Liebe nicht!"
      Das ist vollkommen jesuanische Lehre. Ebenso wie Jesus in der Bergpredigt sagt: Meinet nicht, ihr könnt Gebote halten, aber euer Herz ist falsch!" - Das ist das gleiche.

      Luthers sola fide hat ihn selbst teilweise zu sehr seltsamen Aussprüchen geführt, vor allem in den letzten Jahren, wo noch ordentlich Alkohol draufgegossen wurde.
      Ständig in manisch-depressiven Intervallen alles kaputt zu hauen und dann immer glaubend zu bereuen, wenn man das Ergebnis seiner Worte und Werke sieht, ist allzu menschlich und macht Luther ja auch so lebensnah, allerdings kriegt man das irgendwann nicht mehr mit "allein der Glaube" glattgebügelt.

      Der Schächer am Kreuz, der gerne angeführt wird, kann nichts mehr tun. Diese Szene zeigt uns, dass man auch auf dem Totenbett umkehren kann und Gott uns annimmt, keine Frage.
      Wir sind aber gemeinhin nicht der Schächer am Kreuz.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Man gestate dazu einige Gednaken : Mord ist auf der ganzen welt Mord :"Wer in der Absicht, einen Menschen zu töten, so verfährt, dass daraus des oder eines anderen Menschen Tod erfolgt, begeht Mord," (alte Version im StGB Oesterreichs). Wechselreiterei, wie sie zur Zeit des Grosskapirtaklismus durchaus zurZerstörung einer staatlichen Ordnungf durch plötzlichen Bargeldentzug möglich war - war im 19. Jahrhundert ein Strafdelikt, heute ist sie (Euro - Zone! ) praktisch nicht mehr möglich. Aber eine Süde, Zerstörung bewirken sollend.

      Und dann gibt es in der Bibel Ratschläge. Was man in AT Zeiten so an Schmuck - keineswegs an sich verboten- getragen hat, ist etwa in Jesaia 3,16. nachzulesen. Trägt man einen Ehering , heute schon fast eine notwendige Provokation, um das Bekenntnis zur Ehe zu zeigen, so fällt - fiel -das unter das Verdikt von 1. Tim. 2, , 8. - 10. und 1. Petrus 3, 3., 4. ( Und den Ehering kauft man nicht im Büroartikelgeschäft, sondern - eben beim Juwelier ! "Schmuck" = KJV :" jewelry." --)

      Meine JWC Leonardo da Vinci trage ich unangefochten wochentags, Platin ist nun einmal alltagstauglicher, sabbats die "Glashütte" - "Senator" mit Mondphase, Weissgold , Krokoarmband. - ebenfalls unangefochten. Die habe ich auch beim Köck am Graben gekauft, glech neben dem Weidler, von dem ich meine goldene Montblanc habe. Schwestern im Herrn haben es da etwas schwerer.

      Ich möchte das so formulieren : Wiir müssen mehr das Grundsätzliche kultivieren und uns nicht auf "Grundsätze" verlassen !.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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    • Ich würde das so formuieren:
      Womit sich ein Mensch für seine Arbeit belohnt , ist allein von ihm vor Gott zu rechtfertigen.
      Ewige oder weltliche Freude, niemand wird jemals perfekt handeln, aber
      jeder merkt, was echte Freude ist.
      "Freuet euch" ist geboten....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • “Heidrich“ schrieb:

      Wer danach noch sündigt, hat keinen Fürsprecher mehr bei Gericht. Wer keinen Fürsprecher mehr hat, der muss sündlos leben. (Last-Generation-Theology)
      Niemand „muss“ sündlos leben, er wird sündlos leben, da der nach dem Gerichtsverfahren Gerechtfertigte die Versieglung Gottes erfahren hat (Offenb. 7)…..ohne die Versiegelung würde das Gerichtverfahren niemals enden können, so aber ist das Gericht und das Urteil abgeschlossen….die einen mit dem Urteil zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Verdammnis. Dabei ist die Versiegelung nicht ein willkürlicher Vorgang Gottes oder seiner Engel, sondern ein bewusster Entscheidungsvorgang des Versiegelten (für oder gegen Gott).

      “Heidrich“ schrieb:

      während Mt 25 den Fokus eindeutig auf die Barmherzigkeit legt (so auch Jakobus [Rechtfertigung durch Werke der Barmherzigkeit] und steht damit im Kontrast mit Paulus [Rechtfertigung aus Glauben]).
      Wahrer Glaube, wahre Nachfolge beinhaltet Werke aus Liebe…….Gnade und Barmherzigkeit steht dem (auch theologisch) nicht entgegen.

      “Heidrich“ schrieb:

      Problem: Die Bibel enthält Fehler, Irrtümer, Widersprüche, was aber von etlichen Gläubigen mit "alle Schrift ist von Gott eingegeben" geflissentlich ignoriert wird.

      Ted Wilson kritisiert jene Theologen, die ihr eigenes Urteilsvermögen über die Bibel stellen und nicht alles darin als inspiriert anerkennen.
      Das ist ein (Dein?) falsches Inspirationsverständnis. Adventisten gehen nicht von einer Wortinspiration aus, sondern von einer von Gottes Geist inspirierten Person die in ihren eigenen Worten niedergeschrieben hat. Aus der Sichtweise von verschiedenen (inspirierten) Personen erscheint dann an verschiedenen Stellen der Eindruck als seien gegensätzliche „widersprüchliche“ Dinge in der Schrift die mit normalem Menschenverstand nicht zu lösen sind. Wenn aber nicht mehr gilt:“ Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit“ sind wir an einem Punkt wo wir die Bibel auch im Regal verstauben lassen können.

      “Heidrich“ schrieb:

      (Unser derzeitiger GK-Präsident Ted Wilson aber verneint ein eigenes Urteilsvermögen, das die Bibel "kritisiert"
      Das ist „Nonsense“ pur!
      Ted Wilson verneint 150 Jahre Adventgeschichte ersatzlos in die Tonne zu treten wie von der Mehrheit der liberalen „Adventisten“ gefordert womit man den Pionieren und die Führung Gottes jener Zeit nun dem falschen Geist zuordnet….inkl. EGW.

      “Heidrich schrieb:

      betont die Einheit und Loyalität gegenüber der Gemeinde, den offiziellen 28 Glaubenspunkten und der Working Policy
      Warum hast Du Dich als Adventist in die Gemeinde hineintaufen lassen wenn Du nicht den 28 Glaubenspunkten zustimmst und das ganze System verurteilst….bzw. mit vielen liberalen Stimmen inkl. Pastorenstimmen die ich hören durfte einstimmst die das System als „päpstlich“, „babylonisch“ oder sogar „antichristlich“ bezeichnen?

      “Heidrich“ schrieb:

      unsere Pioniere verneinten ein Gemeindehandbuch bzw. Glaubenscredo
      Auch das stimmt so nicht. Die ersten Glaubensgrundsätze wurden bereits kurz nach der Gründung der STA erklärt. 1872 oder 1874 wenn ich mich nicht irre. Man sträubte sich zunächst vor allem gegen Strukturen weil man dies mit dem Papsttum in Verbindung brachte, sah aber mit der wachsenden Gliederzahl, dass anders gar keine Ordnung reinzubringen war.

      “Heidrich“ schrieb:

      Glaubst Du, dass die Bibel [Thora] absolute Wahrheit ist
      Ja glaube ich!....im Gegensatz zur philosophisch postmodernen Auffassung von „alles ist Wahrheit“ bzw. „nichts ist Wahrheit“ die nach Deiner eigenen Ausführung bezüglich der Gerichtsverfahren schon deshalb „Nonsense“ ist weil nach diesem Muster ja nicht mal der Maßstab der Gerichts (die Gebote, bzw. die Schrift) angelegt werden kann (darf). Ein (faires) Gerichtsurteil geht nur mit einer „absoluten“ Wahrheit als Maßstab…..und nur so kann auch über die „Übrigen“ geschrieben stehen: „hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren!“

      “Heidrich“ schrieb:

      Toleranz gegenüber Andersgläubigen oder Homosexuellen, was in vielen Gemeinden aber partout abgelehnt und heute noch als Sünde erachtet wird)?
      Wenn ich „Sünde“ nicht mehr beim Namen nennen darf wozu sich die Bibel klar (absolut) äußert indem sie Homosexualität als „Gräuel“ betitelt ist es nach meiner Ansicht an der Zeit sich nicht nur vom Adventismus sondern ganz vom Christsein zu verabschieden und sich dem Humanismus zuzuwenden. Jeder kann und darf zur Gemeinde Gottes kommen wie er ist, er hat aber die Pflicht Gott und der Gemeinde gegenüber sich zu verändern wenn er ein Teil dessen sein möchte. Dazu zählt praktizierte Homosexualität.

      “Philoalexandrinus“ schrieb:

      Darin sehe ich einmal eine wohlausgewogene, wohlüberlegte und wohl zu überlegende Darstellung der Problematik jedes einzelnen, der sich zur Gemeinde Gottes zählt.
      „Wohlüberlegt“ glaube ich schon, „ausgewogen“ aber nur für den, der sich wie Bogi, Heimo, zu großen Teilen Du oder Heidrich von den Kennzeichen der STA verabschiedet hat und den liberalen Einheitsbrei dem sich der böse Ted Wilson immer noch entgegenstellt als rechten Weg versteht.
      Rebellion, Ungehorsam und Unglaube wie bei der abgefallenen STA in Deutschland bei allem was sich noch adventistisch nennt ist nicht „ausgewogen“ sondern im Zuge der Sanktionen die sie ohne Grundlage gegen Glieder verhängt die sich noch offen zu allen 28 Glaubenspunkten bekennen eine militante Diktatur…..dass das Banner dieser Diktatur sich in den Regenbogenfarben einer (falschen) Freiheit gibt macht es noch lange nicht schön, richtig, „ausgewogen“ oder frei.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Heidrich schrieb:

      Unser derzeitiger GK-Präsident Ted Wilson aber verneint ein eigenes Urteilsvermögen, das die Bibel "kritisiert" und betont die Einheit und Loyalität gegenüber der Gemeinde, den offiziellen 28 Glaubenspunkten und der Working Policy

      Wäre es da nicht einfacher und ehrlicher gewesen, eine theologische Laufbahn mit dem Berufsziel "Papst" oder "Patriarch" einzuschlagen? Ich kenne da einige sehr alte und traditionelle Kirchen, in denen eine solche Sichtweise völlig unumstritten ist...
      ;)
    • Die Adventisten werden schlicht zu groß und die Probleme, die sich aus falscher Handhabung der Schriften EGWhites ergeben, dazu neue Glaubenspunkte, denen Altgetaufte nicht zustimmen würden und andere, die aus den Kinderschuhen von religiöser Führung in eine echte Beziehung zu Gott hineingewachsen sind.....
      Irgendwann passt kein alter Flicken mehr auf das neue Gewand oder der neue nicht mehr auf das Alte..
      Zum Glück gilt, dass sich jeder seiner Sache gewiss sein soll und alles andere wird sich offenbaren.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Die Adventisten werden schlicht zu groß und die Probleme, die sich aus falscher Handhabung der Schriften EGWhites ergeben, dazu neue Glaubenspunkte, denen Altgetaufte nicht zustimmen würden und andere, die aus den Kinderschuhen von religiöser Führung in eine echte Beziehung zu Gott hineingewachsen sind.....
      Wer EGW Schriften halbwegs verstanden hat, wird begreifen das Gemeinde kein Paradies ist! Von Anfang an haben sich immer wieder Probleme ergeben, wenn man mit Gewallt "Dogmen" durchsetzen wollte. Wer nicht die Liebe Jesu, seine Geduld und Vertrauen zum HL. Geist hat, ist zu Weiden seiner Herde nicht zu gebrauchen.
      Wer glaubt mit diktatorischen Macht-Mitteln Gemeinde zu bauen, kann nicht vom HL. Geist geführt sein! Gemeinde braucht Leitung und Gehorsam....Gott und den Menschen gegenüber!

      Pfingstrosen schrieb:

      Irgendwann passt kein alter Flicken mehr auf das neue Gewand oder der neue nicht mehr auf das Alte..
      Eine Gemeinde ist ein Ort von Menschen, die durch Jesus neugeboren sind! Wie Kinder haben alle das Recht, in einer liebevollen Gemeinde aufzuwachsen. Alle Gemeinden versuchen diesen Geist Jesus zu leben!
      Eine wachsende Gemeinde braucht keine Flicken, sondern Liebe ,Verständnis und Stärkung! Es gibt leider auch einzelne, die entsprechend Ermahnt werden müssen!

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    • Atze schrieb:

      “Philoalexandrinus“ schrieb:

      Darin sehe ich einmal eine wohlausgewogene, wohlüberlegte und wohl zu überlegende Darstellung der Problematik jedes einzelnen, der sich zur Gemeinde Gottes zählt.
      „Wohlüberlegt“ glaube ich schon, „ausgewogen“ aber nur für den, der sich wie Bogi, Heimo, zu großen Teilen Du oder Heidrich von den Kennzeichen der STA verabschiedet hat und den liberalen Einheitsbrei dem sich der böse Ted Wilson immer noch entgegenstellt als rechten Weg versteht.


      Also Atze, wiederholt: Die Geschichten um Conradi, H. F.: Schubert, G. .W. Schubert, Daniels, Erzberger, Beach, Fridlin, Pieringer, Domanyi, kenne ich sehr wohl. Und getauft bin ich eben nicht auf eine xte Version des Gemeindehandbuches mi 27 ode 29 oder was weiß ich wie viele noch "Glaubenspunkten" - - Ich habe einen "Altvertrag"!.

      Wilsons theologisches Bild von vorvorgestern - samt seinem Auftreten in einem geradezu lächerlichen Kommödiantenkostüm aus 1880 (Sind wir in einem Nestroy - Stück ?) kenne ich aus den Geschichten von vorvorgestern. Wenn er zu uns kommt, die wir tagein, tagaus gegen Säkularismus und Linksgrünliberaleses ankämpfen und fragt, wie wir mit der Verfolgung durch der RK zurechtkommen - da soll er weiterträumen und fleißig "Grossen Kampf" memorieren..

      Atze, Du hättest so um 1890 im Wuppertal sehr gut mit den Baptisten und den Darbyisten und und und streiten können! Stell Dir vor, die Schwebebahn ist da schon gefahren! Und 1900 ht das erste "Reformhaus" mit Gesundkost in Wuppertal eröffnet - reinstes Vintage - Ambiente für Dich !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Atze schrieb:

      Das ist „Nonsense“ pur!
      Ted Wilson verneint 150 Jahre Adventgeschichte ersatzlos in die Tonne zu treten wie von der Mehrheit der liberalen „Adventisten“ gefordert womit man den Pionieren und die Führung Gottes jener Zeit nun dem falschen Geist zuordnet….inkl. EGW.
      Du hättest in der ersten Zeile einen Doppelpunkt machen sollen, statt ein Ausrufezeichen, denn was du schreibst ist "Nonsense" pur.
      Niemand will etwas "ersatzlos in die Tonne treten" - gläubige Menschen wollen die Erkenntnis weiterentwickeln, wie das unsere Pioniere durch Jahrzehnte hindurch auch gemacht haben. Wer meint alles auf dem Stand zum Ende des vorletzten Jahrhunderts einfrieren zu müssen ist strukturkonservativ, wie die Pharisäer und geht am Evangelium vorbei, wie diese an Jesus.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Maxwolf schrieb:

      Es sind 613 Ge-; bzw. Verbote in der Torah aufgelistet. Natürlich sind viele nicht mehr praktikabel, da kein Tempel in Jerusalem steht, aber viele Dinge werden von den Adventisten nicht gehalten, obwohl sie sagen, dass die Gebote Gottes zu halten seien.
      Woran liegt das?
      Ist deine Frage jetzt für dich klar beantwortet worden?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • DonDomi schrieb:

      Um etwas zurück zum Thema zu kommen: Haben die Adventisten von den über 600 Gesetzen neben den Speisegeboten noch andere übernommen?
      Um das zu beurteilen, müsste man die Gesetze der Juden erstmal kennen.
      Mizwot -- Pflichten eines Juden (Judentum).
      :D
      • 365 Verbote: Mizwot lo taasse "Tue nicht!"
      • 248 Gebote: Mizwot asse 'Tue!"


      13. Pflichten für alle Menschen: die noachidischen Gebote



      Jeder nichtjüdische Mensch, der die folgenden Pflichten als Gottes Gebote befolgt,gilt als Gerechter, als "Beisasse", der Anteil an der kommenden Welt erhält:
      1. Verbot der Gotteslästerung
      2. Verbot des Götzendienstes
      3. Verbot der Unzucht
      4. Verbot des Mordes
      5. Verbot des Diebstahls
      6. Verbot des Genusses eines Gliedes von einem lebendigen Tier :hechel: <X
      7. Gebot der Wahrung des Rechtsprinzips
      Diese Pflichten werden auf die Gebote Gottes an Adam und Noah zurückgeführt. Da siesomit vor der Gesetzesverkündigung am Sinai von Gott erlassen wurden, gelten sie imGegensatz zur Thora (die nur für Juden gilt) für alle Menschen.

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      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • “Pfingstrosen“ schrieb:

      Es ist der Geist Gottes, der uns versiegelt.
      Im Prinzip ja….doch fände ich auch nichts Widersprüchliches daran wenn Gott dafür seine Boten (Engel) schicken würde um die Versiegelung durchzuführen. Verstehst Du die vier Engel in Kap. 7 der Offenbarung welche versiegeln (bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben!) als Botschaft in der Symbolgestalt von Engeln die den Akt der Versiegelung ausführen sollen? Ist für mich durchaus vorstellbar……wie würdest Du das begründen wollen?
      Im Falle Noah und der Tür der Arche ist es wohl so wie Du sagst. Durch „Patriarchen und Propheten“ wo man liest „Verschließen der Tür durch den Engel Gottes“ der aber natürlich Christus selbst ist hatte ich das bis jetzt falsch im Hinterkopf. Danke.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      Durch „Patriarchen und Propheten“ wo man liest „Verschließen der Tür durch den Engel Gottes“
      Wie wäre es mit der Bibel, wo man liest: Und der HERR schloss hinter ihm zu. (?)

      Das Siegel, damals und heute, ist nicht ein Tag oder ein Ritus, sondern Glaube und Erkenntnis, die Gottes Geist im Menschen entzündet hat.
      Die Gründung und Fixierung auf den Sabbat, wie die Selbstbezeichnung ja sagt (Siebenten-Tags-Adventisten), ist eine Verirrung einer neureligiösen Gemeinschaft und lehrt die Menschen kein Evangelium - von dem du anprangerst, es werde überdeckt oder verfälscht - sondern bringt die Menschen unter ein fremdes Joch.
      Und selig ist, wer sich von sowas befreien kann und sich nicht von Leuten wie dir demütigen lässt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Pfingstrosen schrieb:

      Sei mir nicht böse, aber das interessiert mich alles nicht wirklich...., schlicht und einfach, weil es mich nichts angeht und beim Thema bleibend muss jeder selbst wissenob wir überhaupt als Adventisten Gebote halten. Ich finde nämlich, dass niemand die Gebote hält. Sie.besprechen und sich daran messen wohl eher. Selbsterkenntnis, Buße und Adventhaltung...warten auf den , der war ist und kommen wird.
      Pfingstrosen, , ich möchte wirklich höflich bleiben - aber Du hast herieingebracht, dass jedem das Geld -oder auch die Fringe Benefits - das er (redlich) bekommt frei zur Vernatwortung Gott gegenüber zur Verfügung steht. - - Es scheint mir ganz einfach unlogisch, superreicher Frauen in römischen Städten (1.Tim. 2, 8. - 10.) (1. Petrus 3,2., 4.),als negatives Vorbild für dich als Frau zu einem neuen Gesetz in Form "unserer Grundsätze" zu machen (Eitelkeit ! ein No Go für die meek and humble followers of Christ) und mir meinen Cheyenne zun lassen. Und wer beim Pflegegeld ungerecht - schlampig eingestuft wurde, ist ganz einfach - arm (Siehe SS - Betrachtung vom 10. juli, siehe Jesaia 58 !) - - -"Womit sich ein Mensch für seine Arbeit belohnt" -ich füge hinzu . "Belohnen lässt".
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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    • Seele1986 schrieb:

      Die Gründung und Fixierung auf den Sabbat, wie die Selbstbezeichnung ja sagt (Siebenten-Tags-Adventisten), ist eine Verirrung einer neureligiösen Gemeinschaft und lehrt die Menschen kein Evangelium -
      Nein, das sehe ich nicht so. Der Sabbat lehrt eine Menge, das die Basis des Evangeliums ist. In der Offenbarung wird uns ja gezeigt, dass das Evangelium besonders vor der Wiederkunft um die Welt geht und auf den hingewiesen wird , der Himmel und Erde gemacht hat . Der Sabbat weist darauf hin und seine Beachtung im Rahmen der Gebote ist nunmal von Gott so gewollt,
      Dass die Freiheit in Jesus begründet ist, das fügt sich doch alles zusammen. Wir begegnen ununterbrochen dem Herrn im AT und NT und mit ihm, der Herr über den Sabbat ist auch seinen Segnungen, ob das nun von dir gesehen wird oder nicht.

      @philoalexandrinus
      lass uns das Thema, das dir so unter den Nägeln brennt irgenwo anders aufmachen.

      bis später, das schöne Wetter muss draußen genossen werden;-)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Nein, das sehe ich nicht so.
      Das ist mir klar, aber es ändert nichts.

      Der Sabbat wird als entscheidender Auslegungsmoment der prophetischen Texte hergenommen und damit irrt man ab.
      Die Texte selbst sagen davon überhaupt nichts und es gibt auch kein Sabbats-Evangelium oder Dreiengel-Evangelium.

      Dass Gott Himmel und Erde gemacht hat, lässt sich aus der Natur ersehen.
      Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht zur Ruhe nach den Werken und zum Nachsinnen über die Schöpfung.
      Die Gewichtung, die hier von einigen darauf gelegt wird, bis hin zum ganzen Selbstverständnis - welches sich ja im Namen widerspiegelt - ist keineswegs biblisch, wie ständig behauptet, sondern verirrt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Pfingstrosen schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Die Gründung und Fixierung auf den Sabbat, wie die Selbstbezeichnung ja sagt (Siebenten-Tags-Adventisten), ist eine Verirrung einer neureligiösen Gemeinschaft und lehrt die Menschen kein Evangelium -
      Nein, das sehe ich nicht so. Der Sabbat lehrt eine Menge, das die Basis des Evangeliums ist. In der Offenbarung wird uns ja gezeigt, dass das Evangelium besonders vor der Wiederkunft um die Welt geht und auf den hingewiesen wird , der Himmel und Erde gemacht hat . Der Sabbat weist darauf hin und seine Beachtung im Rahmen der Gebote ist nunmal von Gott so gewollt,Dass die Freiheit in Jesus begründet ist, das fügt sich doch alles zusammen. Wir begegnen ununterbrochen dem Herrn im AT und NT und mit ihm, der Herr über den Sabbat ist auch seinen Segnungen, ob das nun von dir gesehen wird oder nicht.

      @philoalexandrinus
      lass uns das Thema, das dir so unter den Nägeln brennt irgenwo anders aufmachen.

      bis später, das schöne Wetter muss draußen genossen werden;-)
      Weisst du, diese Diskussion zeigt es wieder einmal deutlich: Wenn jemand wie Atze kommt und moniert, die Gebote würden von einigen hier im Forum nicht eingehalten, dann wird ihm mangelnde Jesuliebe vorgeworfen, wenn es aber um das korrekte Halten des Sabbates geht, sieht es gegenüber von Nichtadventisten plötzlich ganz anders aus, leider.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Um etwas zurück zum Thema zu kommen: Haben die Adventisten von den über 600 Gesetzen neben den Speisegeboten noch andere übernommen?
      Haha...sie bemühen sich keine Neuen zu produzieren.... :D

      Übrigens sind mir diese allemal lieber als die neuen Gesetze, die von der RKK entwickelt worden sind...mit vielen Nebenerscheinungen..

      Die NAK dachte bisher ohne auszukommen, aber der Beitritt zu ACK hat Euch gezwungen Farbe zu bekennen.. schwarz auf weiß...