Humanistische Moral vs Gottes Moral

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    • Humanistische Moral vs Gottes Moral

      Ich möchte einen provokativen Beitrag reinstellen, den ich später bei Bedarf weiter ausführen möchte. Er stellt eigene Positionen in frage und soll klarstellen, dass wir schon längst anderen Werten dienen als den Göttlichen und dass die Anbetung des "Tieres" auch in christl. Kreisen unbewusst bereits begonnen hat. Ich hätte liebend gern als blog-Beitrag gesendet, Ich stiess aber immer wieder auf "Fehlermeldung"

      Was wir gegenwärtig erleben, ist eine Moral, die sich nur im Äusseren definieren will und sich somit ihren eigentlichen, inneren Wert und Sinn entzieht, sie ist faktisch VERÄUSSERLICHT. Sie appeliert an Werte des Humanismus wie Gleichheit und Toleranz, die für den Verständnisradius der Mehrheit einleuchtend erscheinen und akzepiert werden (müssen). Eine Moral und Ethik, die einem Diktat ähnelt und zu einer Ideologie verkommen ist und rigoros ein "Friss oder stirb" vorsetzt. Ein Baal und Götze, der sich aussen mit hehren Begriffen schmückt und nach Anbetung verlangt. Wer sich weigert, oder auch nur hinterfragt, wird zum eigentlichen "Unmensch" und "Menschenfeind" herabgesetzt. Der INNERE Kampf der echten Moralität um "Feinheit" und Vervollkommnung, wird zwangsläufig für die veräusserlichte Moral zum ÄUSSEREN Kampf... die Moral, die alle "Trotzigen" und Gegner ihrer Grundsätze angreift.

      Die Diktatur der Amoralischen
    • Der Humanismus ist eigentlich seit dem Zweiten Weltkrieg gestorben.
      Man hatte in der Philosophie, nach der mühsamen Abwendung von der Kirche als moralische Diktatorin, auf den Menschen, seine Vernunft und Ethik gesetzt, darauf, dass der Mensch nur gute Charakterbildung erfahren muss und damit ein guter Mensch wird.
      Mit der Erfahrung der beiden Weltkriege war der "Glaube in den Menschen" philosophisch dahin.
      Es kamen dann die Existentialisten (Sartre, Camus, de Beauvoir): der Mensch ist ein in eine gottlose Welt hineingeworfenes Wesen, das durch Handeln und Lebenswille - trotz der Sinnlosigkeit - seinen Sinn selbst finden muss. Das sei der echte Humanismus, meinte Sartre.

      Das hielt nicht lange. Das Wirtschaftswunder nach dem Krieg stopfte die Mäuler, man verdiente ordentlich und wurde hauptsächlich Konsument; Existenzialismus konnte man auf Capri am Strand haben ... Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins ...
      In diesem Denken sind wir immernoch programmiert, obwohl das Wirtschaftswunder sich lange verabschiedet hat.
      Der neue, sogenannte "evolutionäre Humanismus" ist keiner.

      Humanisten der alten Schule gibt es so heute eigentlich nicht mehr, denke ich.
      "Freiheit", ja, "zu sich selber stehen" - was dann dazu führt, dass junge Leute beim kleinsten Widerspruch die Arbeit kündigen, denn man muss ja "zu sich selbst stehen!" - und von Bildung wird auch ständig geredet ...
      Der Humanist meinte die Herzensbildung, die Schulung des Charakters zu einem vollkommenen, "schönen" Menschen, in Rede, Gedanken und Handlungen (am antiken Vorbild und am Vorbild der christlichen Tugenden).
      Das ist ausgestorben.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Es gab auch den "Humanismus" der versuchten Selbsterlösung, welcher aus dem Gnostizismus stammt. Durch die europäische Aufklärung wurde diese Denkweise wiederbelebt. Damit verabschiedeten sich ehemals protestantische Denker von der "Rechtfertigung aus Glauben".

      "Edel sei der Mensch..."
    • gateofkiev schrieb:

      Ich möchte einen provokativen Beitrag reinstellen, den ich später bei Bedarf weiter ausführen möchte. Er stellt eigene Positionen in frage und soll klarstellen, dass wir schon längst anderen Werten dienen als den Göttlichen und dass die Anbetung des "Tieres" auch in christl. Kreisen unbewusst bereits begonnen hat.
      Diese Entwicklung ist eigentlich nichts neues. Schau Dir das AT an und die ständigen Ermahnungen der Propheten. daran sieht man das sich die Geschichte wiederholt.
      Es gab Friedenszeichen, die konnten wir jetzt über 70 Jahre in Europa halbwegs erleben. Jetzt breitet sich Angst aus den Besitz zu verlieren, da greift man halt nach jeder passenden Idiologie. Bestimmte Zeichen sind aber vorhergesagt!
    • Wenn der Humanismus eine Haltung ist , die von der Achtung der Würde des Menschen geprägt ist, dann scheint er tatsächlich nur noch als Begriff, aber nicht mehr als wirkliche Haltung gelebt zu werden von denen, die momentan am lautesten nach Gleichberechtigung und Freiheit schreien.
      Neulich erzählte Thomas Herrmanns von einem homophoben Idioten, weil er wohl nicht seiner Meinung war und die Zuhörer nehmen das so hin, obwohl es seinerseits definitiv eine Missachtung der Würde dieses Menschen ist "homophober Idiot" genannt zu werden.
      Was ist denn "Moral" überhaupt, wenn sie jederzeit von allen Seiten für sich und zur Abgrenzung vom anderen benutzt wird, dann ist das nicht Moral, gefühlt ist das nur ein Mittel zur Selbsterhöhung.
      Ich denke ja, dass es keine Gleichheit gibt. Das einzige, indem sich der Mensch und das wäre der "Moral Gottes" geschuldet, gleicht, ist ....vor Gott schuldig zu werden....
      dementsprechend Vergebung zu brauchen,um dem eigenen Selbstbetrug zu entkommen.

      Seele1986 schrieb:

      Der Humanist meinte die Herzensbildung, die Schulung des Charakters zu einem vollkommenen, "schönen" Menschen, in Rede, Gedanken und Handlungen (am antiken Vorbild und am Vorbild der christlichen Tugenden).
      Für mich hat die "Esoterik", der Karmagedanke, der massive Einfluss östlicher Religionen den Part der christlichen Tugenden übernommen.
      Man will keinem Gott mehr gefallen, sondern sich selbst und dementsprechend lernen auch Einfluss auf das nächste Leben zu haben, dass ja gar nicht mehr zur Diskussion steht, ob überhaupt.....

      gateofkiev schrieb:

      inneren Wert und Sinn entzieht, sie ist faktisch VERÄUSSERLICHT
      Veräußerlicht ist vielleicht gar nicht so treffend, finde ich. Man hat die Begriffe, die benutzt werden von der Definition befreit. Irgendwie sind das nur Worthülsen, aber sie werden als Kampfmittel eingesetzt, um Stimmung zu machen. Es geht ja nur um Stimmung und geschürte Gefühle in der Öffentlichkeit.
      Clicks und Follower und Fotos und Werbeverträge;-)
      Eine nicht unwichtige Form von Arbeitsplatzbeschaffung im virtuellen Bereich.
      So wird zumindest offenbar,wie es mit der Moral der Menschen steht.
      Das wird ja zum Glück auch zunehmend zum Thema.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Zum Treffen vor dem Felsendom in Jerusalem hatten die muslimischen Autoritäten die Bischöfe gebeten, das Symbol ihres Glaubens (Das Kreuz) abzulegen, als sie die heilige Stätte betraten; eine Aufforderung, der die beiden umstandslos nachkamen. -
      Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm werden diesen Akt wohl kaum als Unterwerfung verstanden haben und sich weniger mit der Frage aufgehalten, was Gott dazu sagt.
      Ihr Fehler war weitaus grösser als das Anlegen einer Schablone, die das 'Gutsein" definieren will und zwangsläufig die grössten Fehler und Dummheiten überdeckt. Sie können sich damit rausreden, dass sie nur das beste gewollt und sich für ein friedliches Zusammenleben der Religionen stark gemacht haben.

      Ich wollte den Begriff "Humanismus" im weiteren Sinn verstanden wissen, eingeschliesslich aller zwischenmenschlichen Umgangsformen und Verhaltensweisen. "Hurerei" betrifft jeden, der menschliche Werte über Gottes Wort und Wert stellt. Es gibt viele Beispiele, bei denen "Christen", aus purem Konformismus oder Feigheit, sich einen Anti-Evangelium unterworfen haben, das Jesus Christus nicht kennt. Äusserlich ein Schaf, unüberhörbar das lästernde Gebrüll eines Löwen.

      Vorbei sind die Zeiten, in denen Moral als eine Tochter vornehmer Haltung betrachtet wurde. Die gegenwärtige Moral will zwingen und beginnt hysterisch zu schreien.
    • Bitte um eine knappe, präzise Definition des "Humanismus" .

      Da gab es einmal das "Humanistische Gynasium" mit den Lehrplnen der "altenHumanisten"etwa seit der Reformationszeit.

      Da gabes um das Jahr 68 die "Hmnastische Pholosophoe -Lehre - Psychotherapie( ! ) ein Horror !, die Therapeuten verantwortungslose Chaoten,, etwa des Fritz Perls "Getattherapie"


      Auskennen tu' ich mich nicht.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • gateofkiev schrieb:

      Zum Treffen vor dem Felsendom in Jerusalem hatten die muslimischen Autoritäten die Bischöfe gebeten, das Symbol ihres Glaubens (Das Kreuz) abzulegen, als sie die heilige Stätte betraten;
      Nein, soweit ich weiß, hat niemand darum gebeten, sondern die beiden haben das selbst gemacht.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • gateofkiev schrieb:

      Ich verstehe nicht, wieso man sich in diesem Thread an den Begriff *Humanismus* festbeisst? Ich hätte den Ausdruck besser nicht verwenden sollen.
      Aber nein, ich kenne mich nur nicht aus ! Da gab es enmal etwa eine linkslike militante "Humanistische Union" , welche mit der "HumanistcshennPsychologie / Psychotherapie kaum etwa szu tunhatte.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • gateofkiev schrieb:

      Ich verstehe nicht, wieso man sich in diesem Thread an den Begriff *Humanismus* festbeisst? Ich hätte den Ausdruck besser nicht verwenden sollen.
      Warum nicht ? wieweit die verschiedehenn Humanismen in unser Leben eingedrungen sind,, ist ernsthaft zu dikutieren - - - -
      Und nicht einfach Bibelverse als Stolpersteinen da hereinwerfen.

      Wobei kir eine erklärung der "Humanistischen Union" fehlt - giht es die noch ? Ebenso diee Huma nistische Psychoterapien Fritzb Perls - ein Teufelswerk..


      Post scriptum : das so heftig propagierte System der Sevent Day Higher Education zeigt massive humanistische Einschläge !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Beitrag von Yppsi ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW aus folgendem Grund gelöscht: Ist erledigt (verschoben) ().
    • philoalexandrinus schrieb:

      gateofkiev schrieb:

      Ich verstehe nicht, wieso man sich in diesem Thread an den Begriff *Humanismus* festbeisst? Ich hätte den Ausdruck besser nicht verwenden sollen.
      Aber nein, ich kenne mich nur nicht aus !

      Ich auch nicht. Humanismus ist ein sehr generischer Begriff, unter dem der sehr verschiedene, teils gegensätzliche Strömungen fallen.
      Vermutlich meint @gateofkiev gottlose Moral (oder Moral von Andersgläubigen). Ich rate, es geht um "christliche/göttliche Moral" versus "sonstige Moral" ?


      Was genau ist bei Gleichheit im täglichen (säkularen) Leben schlecht?
    • gateofkiev schrieb:

      Der Antichrist auf dem Stuhl Petri:
      Habe am Sabbat in Villach eine interessante Predigt gehört!
      Von einem Arzt. Es ging um den Schächer am Kreuz. Obwohl er vorher auch Jesus gespottet hatte, änderte er seine Gesinnung,das Ihn zur der Bitte an Jesus ermutigte, Herr gedenke meiner!
      In der Predigt wurde eine wahre Begebenheit im 1 Weltkrieg erzählt. Ein absoluter Kommunist und Atheist, hatte ein Gefühl das er morgen sterben würde. Er fragte seinen christlichen Freund, was er denn tun könnte. Dieser sagte bekenne Gott Deine Schuld und er wird Dich erretten...Wer glaubt das dieser Atheist in den Himmel kommt? Ich denke der Geist Gottes ist mächtiger als unsere Vorstellung!

      Zur Gemeinde Villach. Ich habe einer Schwester gesagt,das ich letztes Jahr hier eine angespannte Stimmung erlebt habe und bin über diese Predigt sehr überrascht.
      Sie sagte mir, ja wir hatten eine Krise! Aber jetzt ist ein ganz anderer Geist eingekehrt! Ich freue mich auf den nächsten Sabbat!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Sie haben beide das Kreuz - das christliche Zeichen der Hoffnung abgelegt - ob aufgefordert oder freiwillig ist egal... - und haben damit ihren Herrn verleugnet! ...„und abermals krähte der Hahn!”
      Nun, wenn man diese Klunker gar nicht tragen würde, wäre das Thema zwar von vornherein erledigt,
      aber ich gebe dir Recht: wenn man es immer trägt und dann bei solch einem Anlass abnimmt, dann ist die Symbolsprache mehr als deutlich.

      Ich persönlich sehne mich nach Wolfgang Huber als Ratsvorsitzenden der EKD zurück.
      Was da mittlerweile abläuft ist ja unterirdisch.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • freudenboten schrieb:

      Anscheinend hatte Letzterer sich schon "umbesonnen", als Ersterer zu spotten anfing.
      Matth.27

      42 Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Er ist der König von Israel, er steige nun herab vom Kreuz. Dann wollen wir an ihn glauben.
      43 Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, wenn er Gefallen an ihm hat; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn.
      44 Desgleichen schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.
      45 Von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde.